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Dokumentenidentifikation DE202005020948U1 14.06.2007
Titel Pneumatische Sämaschine
Anmelder Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, 49205 Hasbergen, DE
DE-Aktenzeichen 202005020948
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.06.2007
Registration date 10.05.2007
Application date from patent application 09.08.2005
File number of patent application claimed 10 2005 037 520.0
IPC-Hauptklasse A01C 7/16(2006.01)A, F, I, 20060912, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01C 15/00(2006.01)A, L, I, 20060912, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Neuerung betrifft eine pneumatische Verteilmaschine gemäß des Oberbegriffes des Anspruches 1.

Derartige Verteilmaschinen sind in der Praxis bekannt. An dem trichterartigen Ausgangsbereich des Vorratsbehälters befindet sich ein Auslauftrichter, der auf seiner Unterseite eine Auslauföffnung aufweist. An dieser Auslauföffnung ist ein Dosierorgan angeordnet, über welches das Material in eine an das Dosierorgan anschließende Injektorschleuse eingeleitet wird. Diese Injektorschleuse ist auf der einen Seite ein einen Luftstrom erzeugendes Gebläse angeschlossen, während auf der anderen Seite eine Abgangsleitung angeschlossen ist. Sowohl das Dosierorgan weist auf seiner Unterseite einen Anschlussflansch auf, wie auch die Injektorschleuse auf ihrer Oberseite. Die beiden Anschlussflansche werden mittels Befestigungsmitteln zusammengeflanscht. Diese Befestigungsmittel sind in der Regel als Verbindungsschrauben ausgebildet, die durch in den beiden Flanschen angebrachte korrespondierende Löcher gesteckt sind. Die Injektorschleuse ist nur in einer Stellung an dem Dosierer zu befestigen. Wenn die Injektorschleuse in einer anderen Stellung an dem Dosierer angeordnet werden soll, muss eine andere Injektorschleuse mit einem in anderer Zuordnung zu der Injektorschleuse im Flansch angebrachten Löchern eingesetzt werden.

Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeit zu schaffen, dass die Injektorschleuse in der jeweils optimalen Stellung zu dem Dosierer an dem Dosierer angebracht werden kann.

Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, dass die Injektorschleuse in zumindest zwei verschiedene Einbaustellungen zu dem Dosierer an dessen Anschlussflansch anordbar ist. Infolge dieser Maßnahmen kann die Injektorschleuse in zumindest zwei verschiedenen Einbaustellungen angebaut werden, so dass die am häufigsten vorkommenden Einbaulagen der Injektorschleuse zu dem Dosierer eingestellt werden können. Es ist jedoch auch möglich, mehrere Einbaustellungen oder stufenlose Einstellungen vorzusehen.

In bevorzugter Weise ist vorgesehen, dass sowohl der Anschlussflansch des Dosierers wie auch der Anschlussflansch des Injektors kreisförmig ausgebildet sind. Hierdurch ist es möglich, bei entsprechender Anordnung der Befestigungsmittel die Injektorschleuse in beliebigen Stellungen zu dem Dosierer anzubringen. Dieses kann in einer Ausführungsform dadurch erreicht werden, dass in den Anschlussflanschen kreisbogenförmig ausgestaltete Aussparungen angeordnet sind, dass durch die Aussparung Befestigungs- und Arretierungsmittel zum Befestigen und Einstellen der Injektorschleuse an den Dosierer geführt sind.

Eine andere Ausgestaltung und Anordnung der Injektorschleuse, um sie in verschiedenen Stellungen zu dem Dosierer anordnen zu können, wird dadurch erreicht, dass die kreisförmigen Flansche an ihrem Umfang mit Befestigungsmittel zusammenklemmbar sind.

Weitere Einzelheiten der Neuerung sind den Unteransprüchen, der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigen

1 die Anordnung der Injektorschleuse an einem Dosierer in der Seitenansicht,

2 die Anordnung der Injektorschleuse an dem Dosierer gemäß 1 in perspektivischer Darstellung,

3 eine weitere Anordnung der Injektorschleuse an dem Dosierer in Seitenansicht und

4 die Anordnung der Injektorschleuse an dem Dosierer gemäß 3 in perspektivischer Darstellung

Der Dosierer 1, der als von einer nicht dargestellten Kraftquelle angetriebenen Dosierwalze 2, die in dem Dosiergehäuse 3 angeordnet ist, gebildet wird, ist in nicht dargestellter Weise an dem unteren Ende, des eine Auslauföffnung aufweisenden Auslauftrichters eines Vorratsbehälters angeordnet. Der Dosierer 1 weist an seinem unteren Ende einen kreisförmigen Anschlussflansch 4 auf, in dem kreisbogenförmig ausgegestaltete Aussparungen 5 angeordnet sind. An dem Anschlussflansch 4 des Dosierers 1 ist der Anschlussflansch 6 der Injektorschleuse 7 angeordnet. Die Injektorschleuse 7 ist auf der Eingangsseite 8 über an eine nicht dargestellte Leitung an eine Luftströmung erzeugendes Gebläse angeordnet. Die Abgangsseite 9 der Injektorschleuse 7 ist an eine nicht dargestellte Abgangsleitung, die z.B. zu einem Verteilerkopf einer als Sämaschine ausgebildeten Verteilmaschine führt, angeschlossen. In dem Anschlussflansch 6 der Injektorschleuse 7 sind ebenfalls Durchbrüche bzw. kreisbogenförmig ausgestaltete Aussparungen angeordnet, durch welche als Schrauben 10 ausgebildete Befestigungsmittel und Arretierungsmittel angeordnet sind. Mittels dieser Befestigungs- und Arretierungsmittel 10 ist die Injektorschleuse 7 an dem Dosierer 1 befestigt und die Injektorschleuse 7 kann gegenüber dem Dosierer 1, wie leicht einsehbar ist, stufenlos in unterschiedlichen Positionen und Winkelstellungen zu dem Dosierer 1 eingestellt werden.

Das Ausführungsbeispiel gemäß 3 und 4 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 und 2 dadurch, dass in den Befestigungsflanschen 11 und 12 keine Durchbrüche angeordnet sind, sondern die kreisförmigen Befestigungsflansche 11 und 12 des Dosierers 1 und der Injektorschleuse 7 sind mittels eines um den Umfang der kreisförmigen Flansche 11 und 12 geschlungenen Spannringes 13 ausgebildeten Befestigungsmittels befestigt und so in der jeweiligen Position von Injektorschleuse 7 zu Dosierer 1 festgeklemmt.


Anspruch[de]
Pneumatische Verteilmaschine mit einem trichterartigen Vorratsbehälter mit zumindest einem eine Auslauföffnung aufweisenden Auslauftrichter, wobei unter der Auslauföffnung des Auslauftrichters ein Dosierorgan mit einem sich daran anschließenden Anschlussflansch angeordnet ist, wobei an dem Anschlussflansch (4, 6, 11, 12) eine Injektorschleuse (7) mit Zufuhrtrichter und einer Eingangs- (8) und Abgangsleitung (9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorschleuse (7) in zumindest zwei verschiedene Einbaustellungen zu dem Dosierer (1) an dessen Anschlussflansch (4, 11) anordbar ist. Verteilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussflansch (4, 11) des Dosierers (1) kreisförmig ausgebildet ist. Verteilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Injektorschleuse (7) ebenfalls einen Anschlussflansch (6, 12) aufweist. Verteilmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussflansch (6, 12) der Injektorschleuse (7) kreisförmig ausgebildet ist. Verteilmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Anschlussflanschen (4, 6) kreisbogenförmig ausgestaltete Aussparungen (5) angeordnet sind, dass durch die Aussparungen (5) Befestigungs- und Arretierungsmittel (10) zum Befestigen und Einstellen der Injektorschleuse (7) an den Dosierer (1) geführt sind. Verteilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmigen Flansche (11, 12) an ihrem Umfang mit Befestigungsmittel (13) zusammenklemmbar sind.






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