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Dokumentenidentifikation DE202007002220U1 14.06.2007
Titel Schreibunterlage
Anmelder Wulf, Karl-Heinz, 33428 Harsewinkel, DE
Vertreter Frohoff, D., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 33602 Bielefeld
DE-Aktenzeichen 202007002220
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.06.2007
Registration date 10.05.2007
Application date from patent application 12.02.2007
IPC-Hauptklasse B43L 3/00(2006.01)A, F, I, 20070212, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schreibunterlage aus einer Vielzahl von zu einem Blattstapel übereinander angeordneten beschreibbaren Blättern und einem verstärkten unteren Rückenblatt sowie einer Leimung der Blätter an mindestens einer Stirnseite des Blattstapels.

Solche Schreibunterlagen aus übereinander gestapelten Blättern oder Bögen, die zumindest an der einem Benutzer zugewandten Seite längsseitig geleimt sind, sind bekannt, wobei durch die Leimung insbesondere verhindert werden soll, dass sich bei einer längeren Benutzung der Schreibunterlage seitliche "Eselsohren" bilden, die die Schreibunterlage unansehnlich werden lassen. Um solche "Eselsohren" auch auf den einem Benutzer abgewandten Stirnseite einer Schreibunterlage entgegen zu wirken, ist auch diese üblicherweise längsseitig geleimt.

Andere bekannte Schreibunterlagen weisen an der einem Benutzer zugewandten Seite am Rückenblatt angeordnete Schutzklappen auf, die über den unteren Rand einer Schreibunterlage herumgeklappt werden können. Dies ermöglicht ein Anheben des Blattstapels und ein Einschieben von Merkzetteln, Visitenkarten oder Ähnlichem, wobei jedoch die Schutzklappen die Verwirklichung einer vollkommen ebenen Schreibunterlage verhindern.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Schreibunterlage zur Verfügung zu stellen, die eine flache ebene Deckfläche und einen erhöhten Praxisnutzen aufweist.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich in Verbindung mit den erfinderischen Merkmalen des kennzeichnenden Teils des ersten Schutzanspruchs.

Dadurch, dass die Leimung der zu einem Blattstapel übereinander geschichteten Blätter auf zwei sich gegenüber liegenden Stirnseiten des Blattstapels angeordnet ist, wobei auf einer Seite alle Blätter miteinander verleimt sind und auf der gegenüber liegenden Stirnseite zumindest das untere Rückenblatt leimbindungsfrei ausgeführt ist, lässt sich eine Schreibunterlage verwirklichen, bei der es auch ohne das Vorhandensein einer Schutzklappe am Fuß der Schreibunterlage möglich ist, den Zwischenraum zwischen dem unteren Rückenblatt und dem ersten Blatt des Blattstapels zum Einlegen von schnell wieder aufzufindenden Merkzetteln, Visitenkarten oder Ähnlichem zu nutzen. Die Leimung nur der Blätter des Blattstapels verhindert so weiterhin sehr wirksam das Entstehen von "Eselsohren".

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist der Blattstapel vom unteren Rückenblatt zumindest teilweise abhebbar oder umschlagbar ausgebildet, so dass die Informationen der in den Zwischenraum zwischen Rückenblatt und unterem Blatt eingeschobenen Merkzettel sofort leicht abgelesen werden können, ohne dass die Gegenstände selber aus diesem Zwischenraum herausgeholt werden müssten.

Des Weiteren lässt sich auf diese Art und Weise schnell und leicht eine gleichmäßige Verteilung von mehreren Gegenständen erreichen, so dass eine flache ebene Oberfläche der Schreibunterlage erhalten bleibt.

Vorteilhaft ist des Weiteren eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der das untere Rückenblatt auf der zum Blattstapel gerichteten Innenfläche mit allgemeinen Informationen wie etwa einem Kalendarium, Ferieninformation oder etwa einem Ausstellungs- und Messekalender bedruckt ist, so dass der Nutzer einen weiteren Praxisnutzen von der erfindungsgemäßen Schreibunterlage erhält.

Die vollständige Leimung ist bevorzugterweise an der oberen Stirnseite und die teilweise Leimung an der einem Benutzer zugewandten Stirnseite im Bereich einer Tischkante angeordnet, könnte jedoch auch bei einer weiteren denkbaren Ausgestaltung der Erfindung so ausgeführt sein, dass die vollständige Leimung bei einer rechteckigen Schreibunterlage links oder rechts angeordnet sein könnte und die teilweise Leimung auf der jeweils gegenüberliegenden Stirnseite, so dass hierdurch auch auf die Bedürfnisse von Links- und Rechtshändern eingegangen werden kann.

Eine solche Schreibunterlage eignet sich insbesondere auch sehr vorteilhaft dazu die Blätter unten, oben und/oder seitlich mit Werbeaufdrucken zu versehen, so dass die Schreibunterlage einen weiteren Nutzen als Werbemittel erfährt.

Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

1 eine Skizze einer Schreibunterlage in einer Seitenansicht und

2 eine räumliche Skizze der Schreibunterlage gemäß 1 mit im Bereich der vorderen Stirnseite angehobenen Blättern.

Die Schreibunterlage besteht aus einer Vielzahl von zu einem Blattstapel 1 übereinander geschichteten beschreibbaren Blättern 2 und einem verstärkten unteren Rückenblatt 3.

Zwei sich gegenüberliegende Stirnseiten 8; 9 sind mit einer Leimung 4, 5 versehen, wobei sich die eine Leimung 4 auf einer Stirnseite 8 über alle Blätter 2 und das Rückenblatt 3 erstreckt, wo hingegen die Leimung 5 auf der entgegengesetzten Stirnseite 9 nur die Stirnseiten der Blätter 2 erfasst, wodurch zwischen dem unteren Blatt 2 und dem Rückenblatt 3 ein Spalt 6 erzeugt ist, in den von einem Nutzer Informationsmaterial oder Merkzettel, Fotos oder andere flache Gegenstände eingeschoben werden können, die dort sicher gehalten sind.

Auf der nach oben gerichteten Innenfläche 7 des Rückenblattes 3 sind allgemeine Informationen für einen Nutzer aufgedruckt, die aus Kalendarien, Ferieninformationen, Termininformationen von Ausstellungen und Messen etc. bestehen können, die, wie dies in 2 dargestellt ist, durch ein Anheben der vorderen stirnseitigen Ränder der Blätter 2 sichtbar gemacht werden können.


Anspruch[de]
Schreibunterlage aus einer Vielzahl von zu einem Blattstapel übereinander angeordneten beschreibbaren Blättern und einem verstärkten unteren Rückenblatt sowie mit einer Leimung der Blätter an mindestens einer Stirnseite des Blattstapels, dadurch gekennzeichnet, dass die Leimung (4; 5) auf zwei sich gegenüber liegenden Stirnseiten (8; 9) des Blattstapels (1) angeordnet ist, wobei auf einer Stirnseite (8) alle Blätter (2; 3) miteinander verleimt sind und auf der gegenüber liegenden Stirnseite (9) zumindest das untere Rückenblatt (3) leimbindungsfrei ausgeführt ist. Schreibunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blattstapel (1) vom unteren Rückenblatt (3) zumindest teilweise abhebbar oder umschlagbar ausgebildet ist. Schreibunterlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rückenblatt (3) auf der zum Blattstapel (1) gerichteten Innenfläche (7) mit allgemeinen Informationen für einen Nutzer, wie einem Kalendarium, Ferieninformationen oder Ausstellungs- und Messekalendern, bedruckt ist. Schreibunterlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vollständige Leimung (4) an seiner oberen Stirnseite (8) und die teilweise Leimung (5) an der einem Benutzer zugewandten Stirnseite (9) des Blattstapels (1) angeordnet ist. Schreibunterlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter (2; 3) unten, oben und/oder seitlich mit Werbeaufdrucken versehen sind.






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