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Dokumentenidentifikation DE202007002815U1 14.06.2007
Titel Leiste, insbesondere Sockelleiste, Wandanschlussleiste o.dgl.
Anmelder W. Döllken & Co. GmbH, 45964 Gladbeck, DE
Vertreter Albrecht und Kollegen, 45127 Essen
DE-Aktenzeichen 202007002815
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.06.2007
Registration date 10.05.2007
Application date from patent application 23.02.2007
IPC-Hauptklasse E04F 19/04(2006.01)A, F, I, 20070223, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Leiste, insbesondere Sockelleiste, Wandanschlussleiste oder dergleichen mit einem (zentralen) Leistenkörper, an den oberseitig ein oberes Abschlussprofil, z. B. Wandabschlussprofil und/oder unterseitig ein unteres Abschlussprofil z. B. Bodenabschlussprofil, angeschlossen ist, wobei der Leistenkörper als Hohlprofil mit zumindest einem einen Funktionskanal bildenden Hohlraum ausgebildet ist und ein im Wesentliches C-förmiges und frontseitig offenes Basisprofil mit rückseitiger C-Basis sowie oberem und unterem C-Schenkel aufweist, dessen frontseitige Öffnung mit einem Abdeckprofil unter Bildung des Hohlprofils verschlossen oder verschließbar ist, wobei das Abdeckprofil zumindest im Bereich des unteren C-Schenkels (und gegebenenfalls oberen C-Schenkels) mittels einer (oder mehreren) Rastverbindungen an den unteren (und gegebenenfalls oberen) C-Schenkel anschließbar ist. Dabei kann zumindest der untere C-Schenkel zumindest eine Rastaufnahme und das Abdeckprofil zumindest ein korrespondierendes Rastelement aufweisen (oder umgekehrt). – Eine solche Leiste wird z. B. als Sockelleiste an einem Übergang Boden/Wand oder auch als Wandanschlussleiste im Bereich einer Arbeitsplatte oder dergleichen und folglich am Übergang Platte/Wand verlegt. In dem von dem Leistenkörper gebildeten Hohlraum lassen sich Kabel, Leitungen oder dergleichen Funktionselemente verlegen, so dass die Leiste bzw. deren als Hohlprofil ausgebildeter Leistenkörper zugleich einen Funktionskanal bilden. Dazu lässt sich das Kabel bzw. die Leitung zunächst in das frontseitig offene Basisprofil einlegen, welches dann mit dem einen Deckel bildenden Abdeckprofil verschlossen wird. Derartige Leisten sind üblicherweise aus Kunststoff gefertigt. Die Erfindung umfasst nicht nur Leisten für den Innenbereich, sondern auch für den Außenbereich, z. B. als Sockelleisten außen am Haus. Dort könnte z. B. ein Kabel oder auch ein Wasserschlauch verlegt werden.

Bei den aus der Praxis bekannten Leisten, in die zugleich ein Kabelkanal integriert ist, wird das Abdeckprofil üblicherweise mittels mehrerer Rastverbindungen an dem C-förmigen Basisprofil befestigt, nachdem ein oder mehrere Kabel bzw. Leitungen verlegt wurden. Insbesondere unter Berücksichtigung der in dem Hohlraum nicht immer einwandfrei verlegten Kabel stellt sich das Problem, dass die Rastverbindungen gestört werden, wenn z. B. Teile der Rastverbindungen auf die verlegten Kabel stoßen. – Hier setzt die Erfindung ein.

Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Leiste, insbesondere Sockelleiste, Wandanschlussleiste oder dergleichen der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die nicht nur einfach und kostengünstig herstellbar und montierbar ist, sondern insbesondere eine einfache und einwandfreie Verlegung von Kabeln oder dergleichen gewährleistet.

Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Leiste, insbesondere Sockelleiste, nach einem ersten Vorschlag, dass zumindest der untere C-Schenkel des Basisprofils einen der C-Basis zugeordneten Auflageabschnitt für ein in dem Funktionskanal verlegbares oder verlegtes Funktionselement sowie einen gegenüber dem Auflageabschnitt um ein vorgegebenes Maß abgesenkten und der Rastverbindung, z. B. dem Rastelement bzw. der Rastaufnahme, zugeordneten Rastabschnitt aufweist. – Dabei geht die Erfindung bei diesem ersten Vorschlag von der Erkenntnis aus, dass der störende Einfluss eines im Hohlraum bzw. Funktionskanal verlegten Kabels auf die Rastverbindung dann vermieden werden kann, wenn das Kabel bzw. die Kabel auf einem anderen Niveau innerhalb des Kabelkanals verlaufen als die Funktionsbereiche der (unteren) Rastverbindung. Während das Kabel auf dem erhöhten Auflageabschnitt (bereichsweise) aufliegt, befindet sich erfindungsgemäß Rastelement bzw. Rastaufnahme der Rastverbindung in einem gegenüber dem Auflageabschnitt abgesenkten Rastabschnitt, so dass das Rastelement des Abdeckprofils nicht länger in den Bereich des Kabels vorstößt. Damit ist auf einfache Weise zuverlässig ausgeschlossen, dass ein bereits verlegtes Kabel die Fixierung des Abdeckprofils stört oder ein bereits aufgestecktes Abdeckprofil wieder löst.

Dazu ist es besonders zweckmäßig, wenn zumindest der untere C-Schenkel des Basisprofils stufenförmig ausgebildet ist, wobei sich der (untere) Rastabschnitt unter Zwischenschaltung eines den Niveauunterschied erzeugenden Stufenabschnittes an den (oberen) Auflageabschnitt anschließt. Eine solche stufenartige Ausgestaltung des unteren C-Schenkels lässt sich fertigungstechnisch besonders einfach realisieren. Darüber hinaus genügt ein derartiges Profil auch in stabilitätsmäßiger Hinsicht den Anforderungen.

Vorteilhafte Weiterbildungen dieses ersten Vorschlages der Erfindung werden im Folgenden erläutert:

So schlägt die Erfindung vor, dass der Niveauunterschied zwischen dem (unteren) Rastabschnitt und dem (oberen) Auflageabschnitt in etwa der Höhe von Rastelement und/oder Rastaufnahme entspricht oder etwas größer ist. Damit ist in jedem Fall gewährleistet, dass das Kabel innerhalb des Kabelkanals auf einem Niveau verläuft, welches die Rastverbindung nicht stört. Der Niveauunterschied kann dabei in etwa 1 mm bis 10 mm, z. B. 1 mm bis 7 mm, vorzugsweise 2 mm bis 5 mm betragen.

Ferner schlägt die Erfindung vor, dass die Tiefe des Rastabschnittes in etwa der Eindringtiefe des Rastelementes (des Abdeckprofils) entspricht. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn bereits die Tiefe des Rastabschnittes alleine in etwa der Eindringtiefe des Rastelementes entspricht oder sogar etwas größer ist. Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, wenn die Gesamttiefe von einerseits Rastabschnitt und andererseits Stufenabschnitt in etwa der Eindringtiefe des Rastelementes entspricht oder etwas größer ist. Stets ist es zweckmäßig, wenn die Geometrie des unteren C-Schenkels, der beispielsweise stufenförmig ausgebildet sein kann, an die Geometrie der Rastverbindung, die von Rastelement einerseits und Rastaufnahme andererseits gebildet wird, angepasst ist. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn die Tiefe des Rastabschnittes oder auch die Gesamttiefe von Rastabschnitt und Stufenabschnitt in etwa 3 mm bis 10 mm, z. B. 4 mm bis 7 mm beträgt.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Rastaufnahme des unteren und/oder oberen C-Schenkels als von dem jeweiligen C-Schenkel nach innen (und folglich in Richtung des Hohlraums) vorkragende Rastnase, Raststeg oder dergleichen ausgebildet ist. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn die Rastelemente, die z. B. rückseitig an das Abdeckprofil angeformt sein können, als Rastfederelemente ausgebildet sind, welche die Rastaufnahmen des C-Profils hintergreifen oder in derartigen Rastaufnahmen eingreifen. Die Erfindung umfasst grundsätzlich aber auch Rastverbindungen anderer Ausgestaltung.

Nach einem zweiten Vorschlag der Erfindung, dem selbstständige Bedeutung zukommt, ist zumindest im Bereich der Rastverbindung, z. B. der Rastaufnahme oder des Rastelementes, des unteren C-Schenkels zumindest ein die Rastverbindung, z. B. das Rastelement oder die Rastaufnahme, von dem Funktionskanal trennender Trennsteg angeordnet. Während im Rahmen des oben beschriebenen ersten Vorschlages der Erfindung störende Kollisionen zwischen Rastverbindung, z. B. Rastelement bzw. Rastaufnahme, und einem verlegten Funktionselement durch den beschriebenen Niveauunterschied vermieden werden, geht die Erfindung im Rahmen des zweiten Vorschlages von der Erkenntnis aus, dass eine störende Beeinflussung zwischen der Rastverbindung, z. B. dem Rastelement oder der Rastaufnahme, und dem Funktionselement (z. B. Kabel) alternativ oder auch ergänzend durch einen in das Hohlprofil integrierten Trennsteg vermieden werden können. Dieser zweite Vorschlag der Erfindung kann als alternative Ausgestaltung, das heißt ohne den beschriebenen Niveauunterschied, eingesetzt werden. Die Erfindung umfasst jedoch auch Ausführungsformen, bei welchen sowohl der beschriebene Niveauunterschied als auch der beschriebene Trennsteg vorgesehen sind.

In diesem Zusammenhang ist es z. B. zweckmäßig, wenn sich der Trennsteg unter Bildung eines endseitig gabelförmigen C-Schenkels oberhalb des Rastabschnittes an den Auflagerabschnitt anschließt.

Ferner schlägt die Erfindung vor, dass der Trennsteg selbst die Rastaufnahme oder einen Teil der Rastaufnahme des unteren C-Schenkels bilden kann. Stets ist im Rahmen dieses zweiten Vorschlages gewährleistet, dass das in den Funktionskanal verlegte Funktionselement (z. B. Kabel) zuverlässig durch den zwischengeschalteten Trennsteg von dem an das Abdeckprofil angeschlossenen Rastelement (oder Rastaufnahme) abgeschirmt ist. Dieses ist besonders zuverlässig dann gewährleistet, wenn ein Rastelement gleichsam in eine taschenförmige Aufnahmekammer eingreift.

Ferner schlägt die Erfindung insbesondere im Rahmen des zweiten Vorschlages vor, dass die Rastaufnahme des unteren und/oder oberen C-Schenkels als taschenförmige Aufnahmekammer ausgebildet ist, in welche der Raststeg des Abdeckprofils eingreift. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Trennsteg lediglich trennende bzw. abschirmende Funktion übernehmen. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass dieser Trennsteg selbst Bestandteil der Rastaufnahme ist.

Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das C-förmige Basisprofil mit dem oberseitig angeschlossenen Abschlussprofil und/oder dem unterseitig angeschlossenen Abschlussprofil einstückig ausgebildet ist. Dieses einstückige Bauteil kann z. B. aus Kunststoff im Wege der Extrusion oder auch Coextrusion gefertigt sein. Dabei umfasst die Erfindung insbesondere auch solche Ausführungsformen, bei denen oberseitig an das obere Abschlussprofil und/oder unterseitig an das untere Abschlussprofil lippenartige Endstücke bzw. Weichlippen angeformt sind. Derartige Ausführungsformen werden vorzugsweise im Wege der Coextrusion gefertigt.

Auch das aufgesteckte bzw. aufzusteckende Abdeckprofil, welches gleichsam den Deckel des Kabelkanals bildet, ist üblicherweise als Kunststoffprofil einstückig gefertigt, z. B. im Wege der Extrusion oder Coextrusion. Die erfindungsgemäße Leiste, z. B. Sockelleiste, besteht in einer Ausführungsform folglich insgesamt aus zwei separat gefertigten Bauteilen, nämlich einerseits dem C-förmigen Basisprofil (gegebenenfalls mit oberem und unterem Abschlussprofil) sowie andererseits dem den Kabelkanal verschließenden Abdeckprofil, welches einen Deckel bildet.

Die Erfindung umfasst jedoch auch Ausführungsformen, bei welchen auf eine obere Rastverbindung bzw. eine Rastverbindung im Bereich des oberen C-Schenkels verzichtet wird. Stattdessen kann das Abdeckprofil gelenkartig, z. B. einstückig an den oberen C-Schenkel angeschlossen sein. Im Bereich des unteren C-Schenkels ist dann die erfindungsgemäße Lehre verwirklicht.

Die Leiste bzw. deren Bestandteile, z. B. das C-förmige Basisprofil und/oder das den Deckel bildende Abdeckprofil, sind aus einem (oder mehreren) thermoplastischen Kunststoff(en), z. B. aus PVC, Polystyrol, ABS und/oder Polypropylen gefertigt.

Die Erfindung umfasst nicht nur die beschriebenen Leisten, sondern auch Formteile für derartige Leisten. Bei solchen Formteilen aus Kunststoff kann es sich z. B. um Verbinder, Eckverbinder (Innenecken und Außenecken), Endkappen oder dergleichen handeln. Dabei schlägt die Erfindung vor, dass auch derartige Kunststoff-Formteile für die erfindungsgemäße Verlegung von Kabeln oder dergleichen ausgelegt sein können. Dazu kann ebenfalls ein einen Funktionskanal bildender Hohlraum vorgesehen sein, wobei das Formteil frontseitig mit einem Deckel verschließbar ist. Dieser Deckel entspricht dem Abdeckprofil der beschriebenen Leisten. Die im Zusammenhang mit den Leisten beschriebenen Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung gelten gleichermaßen für die erfindungsgemäßen Formteile. Die Formteile sind dabei vorzugsweise als Spritzgussteile ausgebildet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert: Es zeigen

1 eine erfindungsgemäße Leiste in einer ersten Ausführungsform der Erfindung,

2 eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes nach 1,

3 eine weitere Ausführungsform des Gegenstandes nach 2 und

4 eine wiederum abgewandete Ausführungsform der Erfindung.

In den Figuren ist eine Sockelleiste 1 in montiertem Zustand im Bereich eines Übergangs zwischen einem Boden B und einer Wand W dargestellt. Die Sockelleiste 1 weist einen (zentralen) Leistenkörper 2 auf, an den oberseitig ein oberes Abschlussprofil 3 als Wandabschlussprofil und unterseitig ein unteres Abschlussprofil 4 als Bodenabschlussprofil angeschlossen sind. Der Wandabschluss wird dabei von dem oberen Wandabschlussprofil B bzw. der endseitig angeformten Weichlippe Ba und der Bodenabschluss von dem unteren Abschlussprofil 4 bzw. der endseitig angeformten Weichlippe 4a gebildet. Die erfindungsgemäßen Leisten können nicht nur als Sockelleisten in einem Übergangsbereich zwischen einem Boden B und einer Wand W angeordnet sein, sondern beispielsweise auch als Wandanschlussleisten in einem Übergangsbereich zwischen einer Arbeitsplatte und einer Wand, z. B. im Bereich einer Küchenarbeitsplatte oder dergleichen oder auch zwischen Wand und Decke sowie senkrecht verlaufend an einer Wandinnenecke. Ferner kann es sich um Leisten für den Außenbereich handeln, z. B. als Abschlussleiste, die außen am Haus am Boden um ein Haus verlegt wird.

Der Leistenkörper 2 ist als Hohlprofil mit einem einen Funktionskanal 5 bildenden Hohlraum ausgebildet. Dazu ist ein im Wesentlichen C-förmiges und frontseitig offenes Basisprofil 6 mit rückseitiger C-Basis 7 sowie oberem C-Schenkel 8 und unterem C-Schenkel 9 vorgesehen, wobei die frontseitige Öffnung dieses C-förmigen Basisprofils von einem Abdeckprofil 10 unter Bildung des Hohlprofils verschlossen ist. Dabei ist in den Figuren angedeutet, dass in dem Hohlraum bzw. Innenraum dieses Hohlprofils ein Kabel 11 bzw. eine Leitung verlegt ist bzw. verlegt werden kann. Der Leistenkörper 2 bildet folglich einen Funktionskanal 5, z. B. Kabelkanal bzw. Installationskanal für Elektroleitungen, Telekommunikationsleitungen, Lautsprecherkabel oder dergleichen Funktionselemente.

Um eine einfache Montage derartiger Funktionselemente 11 zu ermöglichen, ist eine Rastverbindung 12, 13 zwischen dem Abdeckprofil 10 und dem Basisprofil 6 realisiert, das heißt der Kabelkanal 5 wird nach Verlegen des Kabels 11 mit Hilfe des Abdeckprofils 10 verschlossen, welches auf das Basisprofil 6 aufgerastet wird. Dazu weisen als Rastverbindungen 12, 13 gemäß 1 bis 3 sowohl der obere C-Schenkel 8 und der untere C-Schenkel 9 jeweils zumindest eine Rastaufnahme 14, 15 auf. Das Abdeckprofil 10 weist dementsprechend zwei korrespondierende Rastelemente 16, 17 auf.

Nach einem ersten Vorschlag der Erfindung (1) ist nun vorgesehen, dass der untere C-Schenkel 9 des Basisprofils 6 einerseits einen der C-Basis 7 zugeordneten und folglich rückseitigen Auflageabschnitt 9a für z. B. das Kabel sowie andererseits einen gegenüber dem Auflageabschnitt 9a um ein vorgegebenes Maß M abgesenkten und der Rastverbindung 13 zugeordneten (und folglich) vorderen Rastabschnitt 9b aufweist.

Die Angaben "rückseitig", "vorderseitig", "oben", "unten" usw. beziehen sich dabei stets auf den montierten Zustand einer solchen Leiste 1.

Der untere C-Schenkel 9 ist folglich stufenförmig ausgebildet, wobei sich der (untere) Rastabschnitt 9b unter Zwischenschaltung eines Stufenabschnittes 9c an den (oberen) Auflageabschnitt 9a anschließt. Dabei ist in der 1 erkennbar, dass der Niveauunterschied M zwischen dem unteren Rastabschnitt 9b und dem oberen Auflageabschnitt 9a in etwa der Höhe der Rastverbindung 13 und folglich der Gesamthöhe aus einerseits dem Rastelement 17 und andererseits der Rastaufnahme 13 entspricht. Es ist folglich zuverlässig gewährleistet, dass das in den Hohlraum eindringende Rastelement 17 des Abdeckprofils 10 nicht mit dem Kabel 11 im Inneren kollidiert, so dass nicht die Gefahr besteht, dass das Kabel 11 das Abdeckprofil 10 von dem Basiskörper 6 löst. Im Ausführungsbeispiel beträgt der Niveauunterschied M zwischen Rastabschnitt 9b einerseits und Auflageabschnitt 9a andererseits in etwa 3 mm.

Die Tiefe a des Rastabschnittes 9b bzw. die Gesamttiefe c von Rastabschnitt 9b einerseits und Stufenabschnitt 9c andererseits ist dabei an die Eindringtiefe des Rastelementes angepasst, das heißt die Eindringtiefe des Rastelementes ist geringer als die Gesamttiefe c von Rastabschnitt einerseits und Stufenabschnitt andererseits. Im Ausführungsbeispiel beträgt die Tiefe a des Rastabschnitts in etwa 3 mm bis 4 mm und die Tiefe b des Stufenabschnitts beträgt ebenfalls in etwa 2 mm bis 3 mm, so dass die Gesamttiefe c in etwa 4 mm bis 7 mm beträgt.

Während 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung zeigt, bei welcher Kollisionen zwischen der Rastverbindung 13 und dem Kabel 10 lediglich durch den beschriebenen Niveauunterschied bzw. die stufenartige Ausgestaltung des unteren C-Schenkels 9 vermieden werden, zeigt 2 eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, bei welcher zusätzlich vorgesehen ist, dass im Bereich der Rastaufnahme 15 des unteren C-Schenkels 9 ein das Rastelement 17 von dem Funktionskanal 5 trennender Trennsteg 18 angeordnet ist. Dieser Trennsteg 18 schließt sich unter Bildung eines endseitig gabelförmigen C-Schenkels 9 oberhalb des Rastabschnittes 9b an den Auflageabschnitt 9a an. Es wird folglich gleichsam eine taschenartige Aufnahmekammer für das Rastelement 17 gebildet, welche unter Berücksichtigung des Trennsteges 18 zuverlässig vermeidet, dass das Kabel 11 die Rastverbindung 13 stört. Der in 2 dargestellte Trennsteg 18 kann sich in abgewandelter Ausführungsform auch als Verlängerung des Auflageabschnittes 9a "ohne Knick" an diesen anschließen.

Im Rahmen der Ausführungsformen gemäß 1 und 2 sind sowohl die Rastaufnahme 15, 14 des unteren C-Schenkels 9 als auch des oberen C-Schenkels 8 als nach innen vorkragende Rastnasen bzw. Raststege ausgebildet, welche von den jeweiligen Rastelementen 17, 16 des Abdeckprofils 10 hintergriffen werden. Die Rastelemente 17, 16 sind folglich als Rastfederelemente ausgebildet, welche die entsprechende Rastnase 15, 14 hintergreifen bzw. gemäß 2 in eine Rastaufnahme eingreifen.

3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher auf eine stufenartige Ausgestaltung des unteren C-Schenkels 9 verzichtet wird. Stattdessen ist auch bei dieser Ausführungsform im Bereich der Rastaufnahme 15des unteren C-Schenkels 9 ein das Rastelement 17 von dem Funktionskanal 5 trennender Trennsteg 18 angeordnet. Der Trennsteg 18 bildet dabei selbst einen Teil der Rastaufnahme 15. Dazu ist diese Rastaufnahme 15 als taschenförmige Aufnahmekammer ausgebildet, in welche das Rastelement 17 des Abdeckprofils 10 eingreift. Im Zuge des Einsteckens des Rastelementes 17 federt die Aufnahmekammer 15 auf. Auch bei dieser Ausführungsform gemäß 3 ist jedoch die obere Rastaufnahme 14 als nach innen vorkragende Rastnase ausgebildet. Die Erfindung umfasst selbstverständlich auch Ausführungsformen, bei welchen im oberen Bereich ebenfalls eine Rastverbindung mit Aufnahmekammer angeordnet ist.

Schließlich zeigt 4, dass die Erfindung auch solche Ausführungsformen umfasst, bei denen lediglich im Bereich des unteren C-Schenkels 9 eine Rastverbindung 13 vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform ist das Abdeckprofil 10 im Bereich des oberen C-Schenkels 8 gelenkig an diesen angeschlossen, z. B. einstückig angeformt, und zwar unter Verwendung eines Gelenkes 19 aus weichelastischem Kunststoff, z. B. PVC weich. Auch bei dieser Ausführungsform wird jedoch in der beschriebenen Weise im unteren Bereich des C-Schenkels 9 eine Kollision zwischen dem Rastelement 17 und dem Kabel 11 vermieden. Dabei kann die Ausführungsform gemäß 4 auch mit den Ausführungsformen gemäß 2 und 3 kombiniert werden.

Bei den dargestellten Rastverbindungen handelt es sich lediglich um Ausführungsbeispiele. Die Erfindung umfasst auch Rastverbindungen anderer Art. Die dargestellten Rastverbindungen zeichnen sich jedoch durch besonders einfache Handhabung und Funktionssicherheit aus. So wird im Rahmen der Erfindung nicht nur gewährleistet, dass ein verlegtes Kabel die Rastverbindung nicht stört, sondern die dargestellten Rastverbindungen verhindern auch ein versehentliches Eindrücken des Deckels in das Innere des Kanals. Dafür ist zunächst einmal die verhältnismäßig lange Rastnase 14, 15 mit gerader Auflagefläche für den Deckel verantwortlich. Der Deckel 10 lässt sich nicht ohne Weiteres eindrücken. Dieses gilt auch, wenn die Leiste im Zuge der Fertigung z. B. bedruckt wird, und zwar bei aufgestecktem Deckel 10. Bei der Ausführungsform nach 2 und 3 wirkt zusätzlich der Trennsteg 18 als "Deckelbegrenzer" dem Eindrücken des Deckels zuverlässig entgegen.

Die Zeichnungen zeigen lediglich einen Querschnitt durch eine Leiste. Es versteht sich, dass sich eine solche Leiste über eine Länge von mehreren Metern mit im Wesentlichen identischer Querschnittsform erstrecken kann. Das Abschlussprofil weist folglich in etwa die gleiche Länge auf wie die korrespondierende Leiste. Auch die dargestellten Rastverbindungen erstrecken sich vorzugsweise über die gesamte Länge der Leiste bzw. des Abdeckprofils.


Anspruch[de]
Leiste (1), insbesondere Sockelleiste, Wandanschlussleiste oder dergleichen Abschlussleiste, mit einem (zentralen) Leistenkörper (2), an den oberseitig ein oberes Abschlussprofil (3), z. B. Wandabschlussprofil und/oder unterseitig ein unteres Abschlussprofil (4), z. B. Bodenabschlussprofil, angeschlossen ist, wobei der Leistenkörper (2) als Hohlprofil mit zumindest einem einen Funktionskanal (5) bildenden Hohlraum ausgebildet ist und ein im wesentlichen C-förmiges und frontseitig offenes Basisprofil (6) mit rückseitiger C-Basis (7) sowie oberem und unterem C-Schenkel (8, 9) aufweist, dessen frontseitige Öffnung mit einem Abdeckprofil (10) unter Bildung des Hohlprofils verschlossen oder verschließbar ist, wobei das Abdeckprofil (10) zumindest im Bereich des unteren C-Schenkels (9) mittels einer Rastverbindung (13) an diesen anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der untere C-Schenkel (9) des Basisprofils (6) einen der C-Basis (7) zugeordneten Auflageabschnitt (9a) für ein in dem Funktionskanal (5) verlegbares Funktionselement (z. B. Kabel, Leitung oder dergleichen), sowie einen gegenüber dem Auflageabschnitt (9a) um ein vorgegebenes Maß (M) abgesenkten und der Rastverbindung (13) zugeordneten Rastabschnitt (9b) aufweist. Leiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Rastverbindung (12, 13) zumindest der untere C-Schenkel des Basisprofils zumindest eine Rastaufnahme und das Abdeckprofil zumindest ein korrespondierendes Rastelement aufweist oder umgekehrt. Leiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der untere C-Schenkel (9) des Basisprofils (6) stufenförmig ausgebildet ist, wobei sich der (untere) Rastabschnitt (9b) unter Zwischenschaltung eines Stufenabschnittes (9c) an den (oberen) Auflageabschnitt (9a) anschließt. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Niveauunterschied (M) zwischen (unterem) Rastabschnitt (9b) und (oberem) Auflageabschnitt (9a) in etwa der Höhe der Rastverbindung, z. B. des Rastelementes und/oder der Rastaufnahme entspricht. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Niveauunterschied (M) zwischen (unterem) Rastabschnitt (9b) und (oberem) Auflageabschnitt (9a) in etwa 1 mm bis 7 mm z. B. 2 mm bis 5 mm beträgt. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Rastabschnittes (9b) (gegebenenfalls einschließlich des Stufenabschnittes) in etwa der Eindringtiefe des Rastelementes (17) in das Hohlprofil entspricht. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe des Rastabschnittes (9b) (gegebenenfalls einschließlich des Stufenabschnittes) in etwa 3 mm bis 10 mm, z. B. 4 mm bis 7 mm beträgt. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7 oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich der unteren Rastverbindung (13), z. B. im Bereich der unteren Rastaufnahme (oder des Rastelementes) des unteren C-Schenkels (9) zumindest ein die Rastverbindung (13) z. B. den Raststeg (oder die Rastaufnahme) von dem Funktionskanal (5) trennender Trennsteg (18) angeordnet ist. Leiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Trennsteg (18) unter Bildung eines endseitig gabelförmigen C-Schenkels (9) oberhalb des Rastabschnittes (9b) an den Auflageabschnitt (9a) anschließt. Leiste nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (18) selbst die Rastaufnahme oder einen Teil der Rastaufnahme (15) des unteren C-Schenkels (9) bildet. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (15, 14) des unteren und/oder oberen C-Schenkels (9, 8) als von dem unteren C-Schenkel (9) und/oder oberen C-Schenkel (8) nach innen vorkragende Rastnase, Raststeg oder dergleichen ausgebildet ist. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (16, 17) (des Abdeckprofils) als Rastfederelement ausgebildet ist, welches die Rastaufnahme, z. B. die Rastnase, hintergreift oder in die Rastaufnahme eingreift. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (15, 14) des unteren und/oder oberen C-Schenkels (9, 8) als taschenförmige Aufnahmekammer ausgebildet ist, in welche das Rastelement (17, 16) des Abdeckprofils (10) eingreift. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das C-förmige Basisprofil (6) mit dem oberen Abschlussprofil (3) und/oder mit dem unteren Abschlussprofil (4) einstückig ausgebildet ist, z. B. im Wege der Extrusion oder Coextrusion gefertigt ist. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckprofil (10) einstückig ausgebildet ist, z. B. im Wege der Extrusion oder Coextrusion gefertigt ist. Leiste nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisprofil (6) (gegebenenfalls mit oberem und unterem Abschlussprofil 3, 4) und/oder das Abdeckprofil (10) jeweils aus einem thermoplastischen Kunststoff oder jeweils aus mehreren thermoplastischen Kunststoffen gefertigt ist. Formteil für eine oder mehrere Leisten nach einem der Ansprüche 1 bis 16, z. B. Verbinder, Eckverbinder, Endkappe oder dergleichen, gekennzeichnet durch einen einen Funktionskanal bzw. Funktionsraum bildenden Hohlraum, wobei das Formteil frontseitig mit einem Deckel (10) verschließbar ist.






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