PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60120292T2 14.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001180490
Titel Lastmomentanzeigevorrichtung für Kran
Anmelder Kobelco Cranes Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nishikino, Okubo Plant, Tadakazu, Okubo-cho, Akashi-shi, Hyogo 674-0063, JP;
Ishihara, Okubo Plant, Hideaki, Okubo-cho, Akashi-shi, Hyogo 674-0063, JP;
Kobayashi, Takasago Plant, Kazuhiro, Arai-cho, Takasago-shi, Hyogo 676-8670, JP;
Kamon, Takasago Plant, Yoshiki, Arai-cho, Takasago-shi, Hyogo 676-8670, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60120292
Vertragsstaaten DE, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.03.2001
EP-Aktenzeichen 011073798
EP-Offenlegungsdatum 20.02.2002
EP date of grant 07.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse B66C 23/90(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG (GEBIET DER ERFINDUNG)

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lastmomentanzeigevorrichtung eines Krans, der mit einer Aufhängeeinrichtung versehen ist.

(BESCHREIBUNG DES VERWANDTEN STANDES DER TECHNIK)

Ein herkömmlicher Stand der Technik wird unter Verwendung eines Krans mit einer Hilfslaufrolle bzw. einer Hilfsseilscheibe als ein Beispiel, das in 6 gezeigt ist, beschrieben.

In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 1 einen Krankörper 1 eines Selbstfahrtyps (in der Figur ist ein Raupenfahrtyp gezeigt). Ein Kranausleger 2 ist bei dem Krankörper 1 angebracht, um angehoben und abgesenkt zu werden. Ein Hilfsseilscheibenausleger 4 mit einer Hilfsseilscheibe 3 ist als ein Hilfsaufhängearm bei dem äußersten Ende des Kranauslegers 2 angebracht.

Bei dem Krankörper 1 sind eine Kranauslegeranhebe- und -absenkwinde 5, eine Hauptwinde 6 und eine Hilfswinde 7 angebracht. Der Kranausleger wird durch die Kranauslegeranhebe- und -absenkwinde 5 über ein Kranauslegereinscherungsseil 8 und ein Kranauslegerspannseil 9 angetrieben, um angehoben und abgesenkt zu werden.

Ein Haupthebezeugseil 10, das aus der Hauptwinde 6 herausgezogen ist, wird bei dem äußersten Ende des Kranauslegers aufgehängt, um einen Haupthaken 11 in der Form einer Aufhängung durch viele Seile aufzuhängen. Durch die Haupthebezeugeinrichtung, die wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist, findet die Hauptwindungs- und Aufhängearbeit zum Anheben und Absenken hauptsächlich einer sehr schweren Fracht mit einer niedrigen Geschwindigkeit statt.

Demgegenüber ist ein Hilfshebezeugseil 12, das von der Hilfswinde 7 herausgezogen ist, bei dem Hilfsseilscheibenausleger 4 aufgehängt, um einen Hilfshaken permanent aufzuhängen. Durch die Hilfshebezeugeinrichtung, die wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist, findet eine Hilfswindungs- und Aufhängearbeit zum Anheben und Absenken hauptsächlich einer leichten Fracht mit einer hohen Geschwindigkeit statt.

Die Hauptwindungs- und Aufhängearbeit und die Hilfswindungs- und Aufhängearbeit werden manchmal gleichzeitig ausgeführt.

Ein Überlastverhinderungsverfahren eines Krans, der mit zwei Arten von Aufhängeeinrichtungen der Hauptseite und der Hilfsseite versehen ist, wie es vorstehend beschrieben ist, ist beispielsweise in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 11-246178 offenbart. Eine Spannung sowohl der Haupt- als auch der Hilfshebezeugseile 10 und 12 sowie eine Spannung des Kranauslegerspannseils 9 werden jeweils durch eine Erfassungseinrichtung erfasst, um eine Haupthublast, eine Hilfshublast und die Gesamthublast zu berechnen. Nachfolgend wird, wenn die Hublasten und zumindest einer von Lastfaktoren, die von bewerteten Lasten bzw. Nominallasten, die voreingestellt sind, erhalten werden, einen festgelegten Wert erreichen, ein automatischen Sperrventil betrieben, um den Kranbetrieb automatisch zu stoppen.

Die bewertete Last, die hier benannt wird, ist die maximale Hublast, die auf der Grundlage der Stabilität eines Krans und der Stärke der Bauelemente (normalerweise die Bruchfestigkeit beziehungsweise Reißfestigkeit eines Seils) erhalten wird, wobei die Last bei jedem Arbeitsradius im Voraus berechnet und in einem Speicher gespeichert wird.

Auch wenn an Stelle des Hilfsseilscheibenauslegers 4 mit der Hilfsseilscheibe 3 als der Hilfsaufhängearm ein Auslegerarmbalken, der länger als der vorstehend genannte ist, angebracht ist, um angehoben und abgesenkt zu werden, oder in einem Zustand mit festgelegtem Winkel angebracht ist, oder wenn sowohl der Hilfsseilscheibenausleger 4 als auch der Auslegerarmbalken angebracht sind, wobei die Aufhängearbeit durch drei Aufhängeeinrichtungen der Hauptseite und der zwei Hilfsseiten ausgeführt wird, ist das Überlastverhinderungsverfahren im Wesentlichen das Gleiche wie das, das vorstehend beschrieben ist.

Wenn die Aufhängearbeit durch sowohl die Hauptseite als auch die Hilfsseite gleichzeitig ausgeführt wird, sollte der Lastwert, der durch die eigene Seite durch die Hublasten in anderen Seiten aufgehängt werden kann, variiert werden. Trotzdem wird die jeweilige bewertete Last als ein festgelegter Wert eingestellt, ohne dies zu berücksichtigen, wobei folglich ein Problem aufgeworfen wird, dass eine Bedienungsperson die Toleranz bezüglich der Anzahl von Tonnen nicht erfassen kann, was eine Behinderung der Arbeit zur Folge hat.

In der Druckschrift JP-A-11246178, die den Oberbegriffen der unabhängigen Vorrichtungsansprüche 1 und 9 sowie dem Oberbegriff des Verfahrensanspruchs 10 entspricht, ist ein Überlastverhinderungsverfahren eines Krans sowie eine entsprechende Überlastverhinderungsvorrichtung zur Verhinderung einer Überlast bezüglich der Stärke eines Hauptauslegers, eines Hilfsauslegers, eines Hauptwindungsseils, eines Hilfswindungsseils usw. durch Abgeben einer Warnung gegen die Überlast offenbart, wenn eine Last durch eine Aufhängungsfracht eines Haupthakens (oder eines Hilfshakens) eine bewertete Last überschreitet oder wenn eine Hauptauslegerspannseilzugkraft eine bewertete Spannseilzugkraft überschreitet. Eine Warnung bezüglich einer Überlast wird durch einen Vergleich mit einer Hauptauslegerspannseilzugkraft, die durch eine tatsächliche Last einer Haupthaken-(oder Hilfshaken-)Aufhängefracht und tatsächlicher Lasten der Aufhängefracht, das heißt durch jeweilige Vergleiche dazwischen in Reaktion auf jeweilige einer bewerteten Gesamtlast und einer bewerteten Hauptauslegerspannseilzugkraft eines Hauptauslegers (oder eines Hilfsauslegers), die durch einen Heb- und Senkwinkel des Hauptauslegers bestimmt werden, abgegeben.

KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kran mit einer Lastmomentanzeigeeinrichtung bereitzustellen, die die Aufhängefähigkeit einer Hauptseite und einer Hilfsseite so gut wie möglich nutzt und in der Lage ist, die Toleranz der Hublast für eine Bedienungsperson eindeutig erfassbar zu machen, sowie ein entsprechendes Verfahren zum Betreiben eines Krans mit einer Lastmomentanzeigeeinrichtung bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird durch einen Kran gemäß Patentanspruch 1 oder 9 sowie durch ein Verfahren zum Betreiben eines Krans gemäß Patentanspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.

Die Lastmomentanzeigeeinrichtung eines Krans gemäß einem Beispiel umfasst:

  • 1) eine erste Hebezeugeinrichtung zum Ausführen einer ersten Aufhängearbeit, wobei die erste Hebezeugeinrichtung eine erste Winde, ein erstes Seil, das aus der ersten Winde herausgezogen ist und bei dem äußersten Ende eines Kranauslegers aufgehängt ist, und einen ersten Haken, der durch das erste Seil aufgehängt ist, aufweist;
  • 2) eine zweite Hebezeugeinrichtung zum Ausführen eines zweiten Aufhängearbeit, wobei die zweite Hebezeugeinrichtung eine zweite Winde, ein zweites Seil, das aus der zweiten Winde herausgezogen ist und bei einem Aufhängearm aufgehängt ist, und einen zweiten Haken, der durch das zweite Seil aufgehängt ist, aufweist;
  • 3) eine Lasterfassungseinrichtung als ein Lasterfassungsmittel zur Erfassung einer ersten Hublast, die eine Last der ersten Hebezeugeinrichtung ist, und einer zweiten Hublast, die eine Last der zweiten Hebezeugeinrichtung ist; und
  • 4) eine Berechnungseinrichtung als ein Berechnungsmittel zur Ausführung einer Verarbeitung zur Verhinderung einer Überlast auf der Grundlage der ersten und zweiten Hublasten sowie von bewerteten Lasten bzw. Nominallasten, die getrennt durch die erste bzw. die zweite Hebezeugeinrichtung bestimmt werden, wobei die bewertete Last bzw. Nominallast durch eine Umwandlung einer Hublast von der ersten und der zweiten Hebezeugeinrichtung in die andere erhalten wird.

In dem Fall des vorstehend genannten Krans, der in 6 gezeigt ist, entspricht die erste Hebezeugeinrichtung einer Haupthebezeugeinrichtung. In Bezug auf den weiteren Aufbau ist die entsprechende Beziehung nachstehend beschrieben. Die erste Winde, das erste Seil und der erste Haken entsprechen einer Hauptwinde, einem Haupthubseil bzw. einem Haupthaken. Auf ähnliche Weise entsprechen die zweite Hebezeugeinrichtung, die zweite Winde, der Aufhängearm und das zweite Seil einer Hilfshebezeugeinrichtung, einer Hilfswinde, einem Hilfsaufhängearm, einem Hilfshubseil bzw. einem Hilfshaken.

Ferner ist zu bevorzugen, dass die bewerteten Lasten bzw. Nominallasten durch das nachstehend Beschriebene gebildet werden:

  • (a) ein Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung wird auf der Grundlage eines gegebenen Referenzwerts, der aus Sicht der Sicherheit bestimmt wird, wobei die Stabilität eines Krans und die Buchfestigkeit des Seils beinhaltet sind, bestimmt wird, und
  • (b) eine Hublast der zweiten Hebezeugeinrichtung wird in eine Lastkomponente der ersten Hebezeugeinrichtung umgewandelt, um dadurch einen Umwandlungswert zu berechnen, wobei der Umwandlungswert von dem Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung subtrahiert wird.

Während ein Fall angegeben ist, bei dem die Hublast der zweiten Hebezeugeinrichtung in die Lastkomponente der ersten Hebezeugeinrichtung umgewandelt wird, reicht ebenso das hierzu umgekehrte aus. Kurz gesagt ist die Denkweise zum Erhalten der bewerteten Last bzw. Nominallast wie nachstehend beschrieben:

  • (a) ein Referenzwert der eigenen Seite wird im Voraus auf der Grundlage einer vorgegebenen Basis, die aus Sicht der Sicherheit der Stabilität eines Krans, der Bruchfestigkeit eines Seils usw. bestimmt wird, eingestellt und
  • (b) eine Hublast der Hebezeugeinrichtung bei den anderen Seiten wird in eine Lastkomponente der eigenen Seite auf der Grundlage einer Basis der eigenen Seite umgewandelt, wobei der umgewandelte Wert von einem Referenzwert der eigenen Seite subtrahiert wird.

Gemäß der vorstehend beschriebenen Vorrichtung kann die bewertete Last bzw. Nominallast der eigenen Seite entsprechend der Hublast der anderen Seiten variiert werden. Folglich kann die maximale Hublast, die durch beide Systeme tatsächlich aufgehängt werden kann, unabhängig von der einzelnen Hubarbeitszeit und der gleichzeitigen Hubarbeitszeit beider Systeme als die bewertete Last bzw. Nominallast bestimmt werden.

Dementsprechend ist es möglich, eine Aufhängfähigkeit beider Systeme so gut wie möglich zu nutzen und die Toleranz, wie viele Tonnen anschließend aufhängt werden können, durch eine Bedienungsperson immer eindeutig erkennen zu lassen.

Wenn die Referenzwerte sowohl der Hauptseite als auch der Hilfsseite auf der Grundlage der gleichen Basis (beispielsweise der Kranstabilität) eingestellt werden, kann das Aufhänggewicht von anderen Seiten als die Lastkomponente der eigenen Seite auf der Grundlage einer Basis der eigenen Seite verwendet (subtrahiert) werden, um dadurch die bewertete Last bzw. Nominallast zu erhalten.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 zeigt eine Blockschaltbilddarstellung einer Lastmomentananzeigeeinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 zeigt eine Darstellung zur Beschreibung der Verarbeitungsinhalte eines Hauptseitenlastfaktorberechnungsabschnitts in einem Berechnungsverarbeitungsabschnitt der Vorrichtung;

3A bis 3C zeigen jeweils die angezeigten Inhalte eines Anzeigeabschnitts der Vorrichtung, wobei die 3A, 3B und 3C die angezeigten Inhalte einer Hauptwindungs- und Hubarbeitszeit, einer Hilfswindungs- und Hubarbeitszeit bzw. einer gleichzeitigen Hubarbeitszeit zeigen;

4 zeigt ein Flussdiagramm zur Beschreibung der Umschaltoperation der angezeigten Inhalte durch die Vorrichtung;

5 zeigt ein Flussdiagramm, bei dem ein Teil des Ablaufs gemäß der 4 außer Kraft gesetzt ist; und

6 zeigt eine schematische Seitendarstellung eines Krans, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben.

Wie es in 1 gezeigt ist, wird die vorliegende Lastmomentananzeigevorrichtung durch einen Berechnungsverarbeitungsabschnitt 14, wie beispielsweise eine Berechnungseinrichtung, ein automatisches Sperrventil (ein Magnetventil) 15, einen Anzeigeabschnitt 16 und eine Gruppe von Erfassungseinrichtungen 20 bis 23 aufgebaut.

Der Berechnungsverarbeitungsabschnitt 14 umfasst einen Speicherabschnitt 17, einen Lastfaktorberechnungsabschnitt 18 und einen Stoppverarbeitungsabschnitt 19.

Jeweilige Erfassungseinrichtungen 20 bis 23 sind bereitgestellt; das heißt, eine Kranauslegerwinkelerfassungseinrichtung 20 zur Erfassung eines Kranauslegerwinkels, eine Spannseilspannungserfassungseinrichtung 21 als eine Gesamthublasterfassungseinrichtung zur Erfassung einer Spannung (Gesamthublast) des Kranauslegerspannseils 9, das in 6 gezeigt ist, eine Haupthubseilspannungserfassungseinrichtung 22 als eine Hauptwindungshublasterfassungseinrichtung zur Erfassung einer Spannung (Hauptseitenhublast) des Haupthubseils 10 und eine Hilfshubseilspannungserfassungseinrichtung 23 als eine Hilfswindungshublasterfassungseinrichtung zur Erfassung einer Spannung (Hilfsseitenhublast) des Hilfshubseils 12. Erfassungswerte, die durch jede der Erfassungseinrichtungen 20 bis 23 erhalten werden, werden dem Lastfaktorberechnungsabschnitt 18 eingegeben.

Der Lastfaktorberechnungsabschnitt 18 umfasst einen Gesamtlastfaktorberechnungsabschnitt 24, einen Hauptseitenlastfaktorberechnungsabschnitt 25 und einen Hilfsseitenlastfaktorberechnungsabschnitt 26. Die Lastfaktoren (= Hublast/bewertete Last bzw. Hublast/Nominallast) in Bezug auf die Gesamtheit, die Hauptseite und die Hilfsseite werden durch diese Berechnungsabschnitte 24, 25 und 26 berechnet. Wenn der Lastfaktor einen Rücksetzwert erreicht, wird eine Überlast durch den Stoppverarbeitungsabschnitt 19 bestimmt, ein Stoppsignal wird dann zu dem automatischen Sperrventil (Magnetventil) 15 gesendet und der Kranbetrieb stoppt automatisch.

Die Verarbeitungsinhalte des Lastfaktorberechnungsabschnitts 18 sind unter Bezugnahme auf die 1 und 2 ausführlich beschrieben.

Zuerst wird eine Hauptseitenhublast WM von einem erfassten Wert einer Haupthubseilspannung durch die Haupthubseilspannungserfassungseinrichtung 22 erhalten (Schritte S1, S2).

Demgegenüber wird der Arbeitsradius von dem vorliegenden Kranauslegerwinkel, der durch die Kranauslegerwinkelerfassungseinrichtung 22 erfasst wird, erhalten (Schritte S3, S4). Ein Referenzwert WRM der bewerteten Last bzw. Nominallast, der im Voraus zu jedem Arbeitsradius in dem Speicherabschnitt 17 gespeichert ist, wird von dem Arbeitsradius ausgelesen (Schritt S5).

Der Referenzwert WRM wird als der maximale Lastwert eingestellt, der alleine durch die Hauptwindung innerhalb einer festgelegten Stabilität mit einer Stabilität (Absenkverhinderung) eines Krans als eine Basis aufgehängt werden kann.

Als nächstes wird in dem Hilfsseitenlastfaktorberechnungsabschnitt 26 ein Hilfsseitenhublastwert WA, der auf der Grundlage des erfassten Werts von der Hilfshubseilspannungserfassungseinrichtung 23 erhalten wird, in eine Lastkomponente der Hauptseite umgewandelt. Der umgewandelte Wert von dem Referenzwert WRM der Hauptseite wird subtrahiert, um einen bewerteten Lastwert WRM1 zu berechnen, der ein Lastwert ist, der alleine durch die Hauptseite innerhalb der Stabilität derzeit aufgehängt werden kann (Schritt S6).

Der vorliegende Lastfaktor wird dann von dem bewerteten Lastwert WRM, der in Schritt S6 erhalten wird, und dem Hauptseitenhublastwert WM erhalten (Schritt S7). Wenn der Lastfaktor einen festgelegten Wert erreicht, wird ein Stoppsignal zu dem automatischen Sperrventil 15 über den Stoppverarbeitungsabschnitt 19 gesendet, wie es vorstehend beschrieben ist.

Nachstehend ist die Verarbeitung gemäß dem Schritt S6, die eines der Charakteristika der Lastmomentanzeigevorrichtung ist, ausführlicher beschrieben.

In dem Kran mit einem Hilfsseilscheibenausleger 4, der in 6 gezeigt ist, wird die Haupthakenseite 11 im Allgemeinen in der Form einer Mehrfachaufhängung verwendet und die Hilfshakenseite 13 wird in der Form einer permanenten Aufhängung verwendet.

In diesem Fall wird die bewertete Last der Hauptseite üblicherweise auf der Grundlage der Stabilität eines Kranes bestimmt, da es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass das Absenken eines Krans vor dem Bruch des Haupthubseils 10 auftritt. Demgegenüber wird, da die Hilfsseite einer einzelnen Aufhängung einsetzt, so dass der Bruch des Hilfshubseils 12 in Frage kommt, die bewertete Last auf der Grundlage der Seilbruchfestigkeit bestimmt.

Es sei nun angenommen, dass der bewertete Lastwert der Hauptseite bei einem Arbeitsradius 40t ist, was von der Stabilität eines Kranes bestimmt ist, und der bewertete Lastwert der Hilfsseite 10t ist, was von der Bruchfestigkeit eines Seils bestimmt ist.

Der Zustand, dass 40t bei der Hauptseite unter den vorstehend beschriebenen Bedingungen aufgehängt sind, wird nun betrachtet. Da bereits der bewertete Lastwert der Hauptseite erreicht ist (keine Toleranz der Stabilität), kann keine Last bei der Hilfsseite aufgehängt werden. Wenn eine solche aufgehängt wird, ist es wahrscheinlich, dass ein Absenken des Krans auftritt.

Demgegenüber wird nun der Zustand betrachtet, dass 10t bei der Hilfsseite aufgehängt sind. Auch wenn bei der Hilfsseite keine weitere Last aufgehängt werden kann, besteht keine Schwierigkeit in Bezug auf die Stabilität bei der Hauptseite. Folglich sollten ursprünglich Lasten weiterhin aufgehängt werden.

Beispielsweise wird, wenn weiterhin eine Toleranz zum Aufhängen einer Last von 20t bei der Hauptseite vorhanden ist, eine Beziehung gemäß (c) in einer nachstehend angegebenen Tabelle 1 erhalten.

Das heißt, wenn die Hubarbeit einzeln bei der Hauptseite beziehungsweise der Hilfsseite ausgeführt wird, können eine Fracht von 40t und eine Fracht von 10t bei der Hauptwindung beziehungsweise der Hilfswindung aufgehängt werden, wie es bei (a) und (b) gemäß Tabelle 1 gezeigt ist. Wenn Frachten bei der Hauptseite und bei der Hilfsseite gleichzeitig aufgehängt werden, verringert sich eine Last, die bei der Hauptseite aufgehängt werden kann, allmählich von 40t auf 20t, wenn die Fracht bei der Hilfsseite von 0t auf 10t zunimmt. Im Gegensatz dazu können, wenn die Hublast bei der Hauptseite nicht mehr als 20t ist, maximal 10t bei der Hilfsseite aufgehängt werden. Die Last, die bei der Hilfsseite aufgehängt werden kann, nimmt allmählich von 10t auf 0t ab, wenn die Hublast bei der Hauptseite von 20t auf 40t zunimmt.

Somit wird in der Lastmomentanzeigevorrichtung die Berechnungsverarbeitung wie nachstehend angegeben ausgeführt: WRM1 = Referenzwert WRM – (&dgr;A/&dgr;M) × WA(1) WRM1: Tatsächlicher bewerteter Lastwert bzw. Nominallastwert bei der Hauptseite

&dgr;A: Vergrößerungskoeffizient einer Spannseilspannung, wenn eine Einheitslast an einen Hilfshaken angelegt wird

&dgr;M: Vergrößerungskoeffizient einer Spannseilspannung, wenn eine Einheitslast bei einem Haupthaken angelegt wird

WA: Aufgehängter Lastwert bei einer Hilfsseite

&dgr;M und &dgr;A sind im Vorfeld in dem Speicher 17 gespeichert. In der Tabelle 1 ist der Fall gemäß &dgr;A : &dgr;M = 2 : 1 gezeigt.

WRM ist ein Referenzwert der bewerteten Last bzw. Nominallast, die in dem Fall der Hauptseite allein aufgehängt werden kann, der in dem Speicher 17 gespeichert ist. Der Wert, der durch den Hublastwert WA bei der Hilfsseite in die Lastkomponente bei der Hauptseite erhalten wird, wird subtrahiert, um den bewerteten Lastwert WRM bei der Hauptseite zu erhalten, der unter Berücksichtigung des derzeitigen Hilfsseitenlastwerts tatsächlich aufgehängt werden kann. In dem Fall des Hublastwerts WA = 0 bei der Hilfsseite ergibt sich WRM1 = WRM.

Indem dies ausgeführt wird, kann in dem Fall des vorstehend beschriebenen Beispiels eine Fracht von 20t bei der Hauptseite bei dem Zustand aufgehängt werden, dass lediglich 10t bei der Hilfsseite aufgehängt sind. Dementsprechend kann die Aufhängfähigkeit, die dem Kran zueigen ist, bei dem Maximum so gut wie möglich genutzt werden.

Wenn jedoch die Referenzwerte beider Systeme auf der Grundlage unterschiedlicher Basen eingestellt werden, tritt ein Fall auf, dass der vorstehend beschriebene Weg nicht weiter gilt. Beispielsweise kann ein Fall angeführt werden, bei dem ein Referenzwert der Hauptseite auf der Grundlage der Stabilität eingestellt wird, wobei bei der Hilfsseite ein Referenzwert auf einen weit niedrigeren Wert als in dem Fall der Stabilität auf der Grundlage der Seilbruchfestigkeit bei der Hilfsseite eingestellt wird. Wenn der vorstehend beschriebene Weg eingesetzt wird, um den bewerteten Gesamtwert bei der Hilfsseite zu erhalten, und die Hublast bei der Hauptseite in die Lastkomponente bei der Hilfsseite umgewandelt wird, ergibt sich ein sehr großer Wert. Als Ergebnis überschreitet der umgewandelte Wert den Referenzwert bei der Hilfsseite und die bewertete Last wird minus, obwohl weiterhin eine Last hinsichtlich der Stabilität aufgehängt werden kann.

In einem derartigen Fall, wie er vorstehend beschrieben ist, wird eine Toleranzlast der anderen Seite (in dem vorstehend beschriebenen Beispiel der Hauptseite) in eine Lastkomponente der eignen Seite (des Hilfssystems) auf der Grundlage einer Basis (der Kranstabilität) eines Referenzwerts bei der anderen Seite (die gleiche wie vorstehend beschrieben) umgewandelt. Dieser umgewandelte Wert wird mit dem Referenzwert der eignen Seite (Hilfssystem) verglichen, um den niedrigeren Wert als die bewertete Last auszuwählen, wodurch es ermöglicht wird, die Aufhängefähigkeit beider Systeme bei dem Maximum so gut wie möglich zu nutzen.

Nachstehend ist der vorstehend beschriebene Punkt unter Bezugnahme auf die vorstehend angegebene Gleichung (1) ausführlich beschrieben.

Unter Berücksichtigung des Hilfssystems, bei dem sowohl die Hauptseite als auch die Hilfsseite die Fähigkeit, die von der Stabilität erhalten wird, aufweisen, wird der bewertete Lastwert WRA1 der Hilfswindung auf ähnliche Weise zu der Hauptwindung erhalten. Wenn jedoch die Fähigkeit mit der Bruchfestigkeit eines Seils als Basis erhalten worden ist, gibt es, wenn sie aus Gleichung (1) auf ähnliche Weise zu der Hauptseite erhalten wird, ein Problem. Der Wert, der durch eine Umwandlung der Hublast der Hauptseite in die Lastkomponente f der Hilfsseite erhalten wird, wird sehr groß, so dass der umgewandelte Wert den Referenzwert WRA der bewerteten Last bzw. Nominallast bei der Hilfsseite überschreitet. Aufgrund dessen wird die zu berechnende bewertete Last minus, obwohl eine Last weiterhin im Hinblick auf die Stabilität aufgehängt werden kann.

Somit wird bei der Hilfsseite, wie beispielsweise in Gleichung (2), ein Toleranzlastteil (eine Last, die weiterhin bei der Hauptseite aufgehängt werden kann) der Hauptseite in die Lastkomponente WRA1 der Hilfsseite (ein Lastwert, der bei der Hilfsseite in Bezug auf die Hauptseitenlast im Hinblick auf die Stabilität aufgehängt werden kann) auf der Grundlage der Stabilität eines Krans, die eine Basis der bewerteten Last der Hauptseite ist, umgewandelt. Dann wird er mit dem Referenzwert WRA bei der Hilfsseite, der von der Seilbruchfestigkeit bestimmt wird, verglichen, wobei der kleinere als eine bewertete Last bzw. Nominallast WRA2 bei der Hilfsseite verwendet wird, für die die Hublast der Hauptseite berücksichtigt wird. WRA1 = (&dgr;M/&dgr;A) × (WRM – WM)(2) WRA1 ≤ WRA → WRA2 = WRA1

WRA1 > WRA → WRA2 = WRA

WM: aufgehängter Lastwert der Hauptseite

WRA: Referenzwert der bewerteten Last bei der Hilfsseite, der durch den Arbeitsradius oder dergleichen bestimmt wird (10t in dem vorangegangenen Beispiel).

Gemäß der vorstehend beschriebenen Verarbeitung wird in Bezug auf sowohl die Hauptseite als auch die Hilfsseite eine Last, die derzeit aufgehängt werden kann, wobei die Hublast der anderen Seite berücksichtigt wird, als eine bewertete Last bzw. Nominallast bestimmt. Hiermit kann die Aufhängefähigkeit beider Systeme bei dem Maximum so gut wie möglich genutzt werden.

Im Übrigen wird als ein Berechnungsverfahren zum Erhalten der vorstehend beschriebenen Last (einschließlich des Lastfaktors) üblicherweise das erste Berechnungsverfahren verwendet, das erfasste Werte verwendet, die durch drei Spannungserfassungseinrichtungen 21, 22 und 23 erhalten werden, wie es vorstehend beschrieben ist. Es wird jedoch festgelegt, dass, wenn ein anormaler Zustand in einer dieser Erfassungseinrichtungen auftreten sollte, das Verfahren automatisch zu einem zweiten Berechnungsverfahren umgeschaltet wird, bei dem der anormale Zustand durch ein Signal einer Erfassungseinrichtung beurteilt wird (beispielsweise kann er durch die Verringerung einer Ausgangsspannung einer Erfassungseinrichtung beurteilt werden), wobei die Last auf der Grundlage von erfassten Werten berechnet wird, die durch die verbleibenden zwei Erfassungseinrichtungen erhalten werden.

  • a) Wenn ein anormaler Zustand in der Spannseilspannungseinrichtung 21 auftritt:

    Aus den Hublasten WM und WA der Hauptseite und der Hilfsseite, die durch beide Seilspannungserfassungseinrichtungen 22 und 23 der Hauptwindung und der Hilfswindung erhalten werden, wird die Gesamthublast W0 durch W0 = WM + WA erhalten.
  • b) Wenn ein anormaler Zustand in der Seilspannungserfassungseinrichtung 22 der Hauptwindung auftritt:

    Von der Gesamthublast W0, die durch die Spannseilspannungserfassungseinrichtung 21 erfasst wird, und der Hublast WA des Hilfssystems, die durch die Seitenspannungserfassungseinrichtung 23 der Hilfswindung erfasst wird, wird die Hublast WM der Hauptseite durch WM = W0 – WA erhalten.
  • c) Wenn ein anormaler Zustand in der Seilspannungserfassungseinrichtung 23 der Hilfswindung auftritt:

    Ähnlich zu dem vorstehend beschriebenen Fall b) wird von der erfassten Gesamthublast W0 und der Hublast WM der Hauptwindung die Hublast WA der Hilfswindung durch WA = W0 – WM erhalten.

Somit wird, auch wenn der anormale Zustand in einer der Erfassungseinrichtungen 21, 22 und 23 auftritt, das Verfahren automatisch zu dem Berechnungsverfahren, das diesem entspricht, umgeschaltet, wobei somit eine Ausführung der Lastberechnung ohne Schwierigkeit ermöglicht ist.

Dementsprechend gibt es keine Möglichkeit, dass eine Arbeitsfähigkeit wie in dem Fall abnimmt, bei dem der Überlastzustand belassen wird, da die Lastberechnung aufgrund der Anomalie von Erfassungseinrichtungen nicht ausgeführt werden kann, und der Betrieb eines Krans aufgrund des Auftretens der Anomalie von Erfassungseinrichtungen gestoppt wird.

Alternativ hierzu kann, wenn der anormale Zustand in der Erfassungseinrichtung auftritt, dieser Effekt auf dem Anzeigeabschnitt 16 einer Bedienungsperson angezeigt werden.

Es gibt einen weiteren Fall, bei dem eine von drei Erfassungseinrichtungen 21, 22 und 23 aufgrund der Arbeitsbedingungen (beispielsweise eine Differenz in einer Kranarbeit und einer Greiferarbeit oder eine Differenz in der Art und Weise eines Dehnens eines Seils in Bezug auf einen Haken) für eine Erfassung funktionsunfähig werden, oder einen Fall, bei dem eine der Erfassungseinrichtungen absichtlich aus Gründen wie einer Verringerung von Anzeige-(oder Berechnungs-)Fehlern nicht verwendet wird.

Um einem derartigen Fall, wie er vorstehend beschrieben ist, Rechnung zu tragen, kann eine Umschalteinrichtung 27 bereitgestellt werden, wie es durch die strichdoppelpunktierten Umrisslinien in 1 angezeigt ist, um das Berechnungsverfahren zwischen dem ersten Berechnungsverfahren und dem zweiten Berechnungsverfahren umzuschalten.

Zusammenfassend wird gemäß der vorliegenden Erfindung, wenn ein anormaler Zustand in einer der Hauptwindungsaufhängelasterfassungseinrichtung, der Hilfsaufhängelasterfassungseinrichtung und der Gesamtlasterfassungseinrichtung auftritt oder wenn eine hiervon absichtlich aufgrund eines erneuten Anbringens einer Zusatzvorrichtung oder einer Änderung der Anzahl von Dehnungsseilen absichtlich nicht verwendet wird, die Lastberechnung auf der Grundlage der erfassten Werte der verbleibenden zwei Erfassungseinrichtungen ausgeführt. Folglich wird die Lastberechnung ohne Schwierigkeiten gemäß den Arbeitsbedingungen, die eine Erfassungsanomalie beinhalten, ausgeführt. Insbesondere bestimmt, wenn eine der Erfassungseinrichtungen anormal ist, der Berechnungsabschnitt diese Anomalie, um die Berechnungsverfahren automatisch umzuschalten. Folglich tritt keine fehlerhafte Berechnung, die durch das Vergessen eines Umschaltens oder durch einen Umschaltfehler verursacht wird, auf.

Der Anzeigebetrieb, der durch den Berechnungsverarbeitungsabschnitt 14 und den Anzeigeabschnitt 16 durchgeführt wird, ist nachstehend beschrieben.

Die Arbeit bei der Kranarbeit umfasst drei Arten von Arbeiten; das heißt die Hauptwindungshubarbeit durch die Haupthebezeugeinrichtung, die Hilfswindungshubarbeit durch die Hilfshebezeugeinrichtung und die gleichzeitige Hubarbeit zur gleichzeitigen Ausführung hiervon.

Ein Signal, das die Arten dieser Arbeit anzeigt, und ein Arbeitszustandssignal, wie beispielsweise ein Signal in Verbindung mit der vorliegenden Last und einem Lastfaktor, werden von dem Berechnungsverarbeitungsabschnitt 14 (dem Lastfaktorberechnungsabschnitt 18) zu dem Anzeigeabschnitt 16 ausgegeben. Die Art der Arbeit, die derzeit ausgeführt wird, und die Inhalte der Arbeit werden durch den Anzeigeabschnitt 16 zusammen mit weiteren notwendigen Daten auf der Grundlage der vorstehend genannten Signale angezeigt.

Ein Beispiel der angezeigten Inhalte ist in den 3A bis 3C gezeigt.

In den 3A, 3B und 3C sind die angezeigten Inhalte der Hauptwindungshubarbeitszeit, der Hilfshubarbeitszeit bzw. der gleichzeitigen Hubarbeitszeit gezeigt. Schriftzüge "Haupthub", "Hilfshub" und "gleichzeitiger Hub", die die Hauptwindung, die Hilfswindung bzw. die gleichzeitige Windung zeigen, werden auf einem Monitorbildschirm angezeigt. In dem Fall der gleichzeitigen Hubarbeitszeit werden sowohl "Haupthub" als auch "Hilfshub", die "gleichzeitiger Hub" bedeuten, angezeigt (3C). Natürlich kann "gleichzeitiger Hub" angezeigt werden. Zur Vereinfachung wird nachstehend die Anzeige "gleichzeitiger Hub" genannt.

In den drei Anzeigemustern werden die Arbeitsinhalte des Lastfaktors, der tatsächlichen Last, der bewerteten Last bzw. Nominallast und des Arbeitsradius als ein numerischer Wert angezeigt. Wie die anderen werden Arbeitsdaten, wie beispielsweise ein Kranauslegerwinkel, ein Auslegerarmbalkenwinkel, eine Punkthöhe (Höhe eines Kranauslegerpunkts) usw. in numerischen Werten angezeigt.

Der Berechnungsverarbeitungsabschnitt 14 schaltet automatisch die Anzeige des Arbeitszustands durch den Anzeigeabschnitt 16 auf der Grundlage eines Erfassungseinrichtungssignals um.

Dies ist nachstehend unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Hierbei wird ebenso die Verarbeitung zur Bestimmung einer Anomalie einer Erfassungseinrichtung zum Umschalten des Berechnungsverfahrens, wie es vorstehend beschrieben ist, gezeigt.

Wenn die Verarbeitung startet, wird ein Erfassungseinrichtungssignal eingegeben (Schritt S1). Es wird auf der Grundlage des Erfassungseinrichtungssignals eine Bestimmung bzw. Beurteilung ausgeführt, ob die Spannungserfassungseinrichtungen 21, 22 und 23 für das Spannseil, das Haupthubseil und das Hilfshubseil normal (anormal) sind oder nicht (Schritt S2).

Wenn die Normalität bestimmt wird, werden die Hauptwindungsaufhängelast (in der Zeichnung ist die tatsächliche Hauptlast beschrieben) sowie die Hilfsaufhängelast (in der Zeichnung auch die tatsächliche Hilfslast) durch das erste Berechnungsverfahren (Schritte S3 und S4) berechnet. Wenn eine Anomalie bestimmt wird, werden die Hauptwindungsaufhängelast und die Hilfsaufhängelast durch das zweite Berechnungsverfahren berechnet (Schritte S5 und S6).

Dann werden in Schritten S7 und S8 beide Lastfaktoren für die Hauptwindung und die Hilfswindung auf der Grundlage von beiden Aufhängelasten für die Hauptwindung und die Hilfswindung erhalten. Nachfolgend wird in einem Schritt S9 eine Bestimmung bzw. Beurteilung ausgeführt, ob der Hauptwindungslastfaktor kleiner als ein Wert (X%), der als ein numerischer Wert voreingestellt ist, der das Fehlen einer Last darstellt, ist oder nicht. Falls NEIN (Hauptwindungslast ist vorhanden) bestimmt wird, wird in Schritt S10 eine Bestimmung ausgeführt, ob die vorliegende Anzeige "Hilfshub" ist oder nicht. Wenn JA ("Hilfshub"), wird die Anzeige zu "gleichzeitiger Aufhängung" in Schritt 11 umgeschaltet.

Demgegenüber wird, wenn NEIN (Hauptwindungslast ist nicht vorhanden) in Schritt S9 bestimmt wird, die derzeitige Anzeige (eine aus "Haupthub", "Hilfshub" und "gleichzeitiger Hub") in Schritt S12 fortgesetzt. Wenn in Schritt S10 eine Bestimmung ausgeführt wird, dass die Hilfswindungsaufhängeanzeige nicht vorhanden ist ("Haupthub" oder "gleichzeitiger Hub"), wird die vorliegende Anzeige ("Haupthub" oder "Hub") in Schritt S13 fortgesetzt.

Dann wird in Schritt S14 ähnlich zu dem Fall des Hauptwindungslastfaktors gemäß Schritt S9 eine Bestimmung ausgeführt, ob der Hilfswindungslastfaktor kleiner als X (%) ist oder nicht. Wenn eine Bestimmung gemäß JA gemacht wird (Hilfswindungslast ist nicht vorhanden), wird die vorliegende Anzeige (eine von "Haupthub", "Hilfshub" und "gleichzeitiger Hub") in Schritt S15 fortgesetzt.

Demgegenüber schreitet, wenn NEIN (Hilfswindungslast ist vorhanden) in Schritt S14 bestimmt wird, der Vorgang zu Schritt S16 voran, in dem eine Bestimmung ausgeführt wird, ob die vorliegende Anzeige "Haupthub" ist oder nicht. Wenn NEIN, wird die vorliegende Anzeige ("Hilfshub" oder "gleichzeitiger Hub") in Schritt 17 fortgesetzt.

Demgegenüber wird, wenn eine Bestimmung JA gemacht wird, das heißt, die Hauptwindungsaufhängung ist in Schritt S16 angezeigt, die Anzeige zu "gleichzeitiger Hub" in Schritt 18 umgeschaltet.

Auf diese Weise kann die Anzeige in dem Anzeigeabschnitt 16 an den vorliegenden Arbeitszustand angepasst werden. Folglich kann, auch wenn der Arbeitszustand oftmals geändert wird, oder wenn die Arbeit für eine Zeitdauer fortgesetzt wird, der Arbeitszustand eindeutig durch eine Bedienungsperson erkannt werden. Ferner kann die Anzeigewirkung verbessert werden, indem die Anzeige zu einer notwendigen Anzeige gezwungen wird. Hierdurch kann die Sicherheit weiter verbessert werden.

In 5 ist eine Teilmodifikation des Ablaufs, der in 4 gezeigt ist, gezeigt.

In dem Ablauf gemäß 4 ist als der Schwellenwert einer Bestimmung eines Vorhandenseins oder Fehlens (Anzeigeumschaltens) der Hauptwindungslast oder der Hilfswindungslast "kleiner als X%" in Bezug auf den Hauptwindungslastfaktor und den Hilfswindunqslastfaktor in den Schritten S9 und S14 eingestellt worden. Wenn dies alleine ausgeführt wird, besteht eine Möglichkeit einer Rückkehr zu der ursprünglichen Anzeige bei X%, wobei es folglich wahrscheinlich ist, dass die Anzeige nicht stabilisiert ist.

Der Ablauf gemäß 5 verwendet einen Aufbau einer Rückkehr zu der ursprünglichen Anzeige bei X-Y% (eindeutig kleinerer Wert als X), um die Anzeige mit einer angemessenen Hysterese zu stabilisieren.

Schritt S1 bis S11 verwenden die gleiche Prozedur wie in dem Fall gemäß 4; in Schritt S9 wird, falls JA (der Hauptwindungslastfaktor ist kleiner als X%) in Schritt S12 weiter bestimmt, oder der Hauptwindungslastfaktor X-Y% ist oder nicht. Wenn NEIN, wird die vorliegende Anzeige fortgesetzt (Schritt S13), und wenn JA (eindeutig kleiner als X), wird in Schritt S14 bestimmt, ob der Hilfslastfaktor X-Y% ist oder nicht.

Wenn NEIN (Hilfswindungslast ist vorhanden), wird die Anzeige zu "Hilfshub" in Schritt S15 umgeschaltet. Wenn JA (Hilfswindungslast ist nicht vorhanden), wird die Anzeige auf "gleichzeitiger Hub" in Schritt S16 umgeschaltet. Wenn NEIN in Schritt S10, wird die vorliegende Anzeige in Schritt S17 fortgesetzt.

Dann wird die Anzeige in der Prozedur gemäß Schritt S18 bis S26 ähnlich zu Schritt S9 bis S17 ausgewählt.

Es ist anzumerken, dass in den Flussdiagrammen gemäß den 4 und 5, wenn der Hauptwindungsaufhängezustand bei dem Zustand bestimmt worden ist, dass "Hilfshub" angezeigt wird, die Anzeige zu "gleichzeitiger Hub" in Schritt S11 umgeschaltet wird. Zu dieser Zeit kann jedoch die Anzeige zu "Haupthub" umgeschaltet werden. Ferner kann auf ähnliche Weise, wenn der Hilfshubstand bei dem Zustand bestimmt worden ist, dass "Haupthub" angezeigt wird (Schritt S14 in 4 und Schritt S20 in 5), die Anzeige zu "Hilfshub" umgeschaltet werden. Auf diese Weise können die Hauptwindungsaufhängung und der Hilfshub sequentiell geschaltet werden, um den gleichzeitigen Hubzustand anzuzeigen.

Zusammenfassend können gemäß der vorliegenden Erfindung die Art der Arbeit, die derzeit ausgeführt wird, und die Arbeitsinhalte aus der Haupthubarbeit, der Hilfshubarbeit und der gleichzeitigen Hubarbeit angezeigt werden. Folglich kann, auch wenn der Arbeitszustand oftmals geändert wird oder wenn die Arbeit für eine lange Zeitdauer fortgesetzt wird, der vorliegende Arbeitszustand eindeutig durch eine Bedienungsperson erkannt werden. Ferner kann die Anzeigewirkung verbessert werden, indem die Anzeige zu einer notwendige Anzeige gezwungen wird. Hierdurch kann die Sicherheit weiter verbessert werden.

Eine Verbesserung und Modifikation innerhalb des Bereichs, der die technische Idee der vorliegenden Erfindung nicht verlässt, gehören zu dem technischen Umfang der vorliegenden Erfindung. Weitere Ausführungsbeispiele sind nachstehend angegeben.

  • (1) In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der allgemeinste Fall beschrieben worden, bei dem der Referenzwert der bewerteten Last bzw. Nominallast mit der Kranstabilität bei der Hauptseite und der Seilbruchfestigkeit bei dem Hilfssystem als Basen bestimmt wird. In dem Fall eines Krans, bei dem beide Referenzwerte mit der gleichen Basis bestimmt werden, kann die bewertete Last durch Gleichung (1) oder die Gleichung (2) erhalten werden.
  • (2) Alternativ hierzu können in Verbindung mit den Anzeigeinhalten in dem Anzeigeabschnitt 16 die verbleibenden Hublasten (bewertete Last – tatsächliche Hublast) und der verbleibende Arbeitradius (Arbeitsradius eines Lastfaktor von 100% – vorliegender Arbeitsradius) in Bezug auf die Hauptwindungs- und Hilfshublasten zusammen mit der derzeitigen Hublast und dem Arbeitsradius angezeigt werden.

    Indem dies ausgeführt wird, ist es einer Bedienungsperson möglich, eindeutig zu erfassen, wie viele Tonnen anschließend aufgehängt werden können und um wie viel der Arbeitsradius (Meter) in Bezug auf sowohl die Hauptseite als auch die Hilfsseite ausgedehnt werden kann. Aufgrund dessen kann die Sicherheit weiter verbessert werden, während die Aufhängefähigkeit bei dem Maximum so gut wie möglich genutzt wird.
  • (3) Bei der gleichzeitigen Hubarbeitszeit der Hauptwindung und der Hilfswindung erfährt die Konstruktion (hauptsächlich ein Kranausleger) einen größeren Schaden als bei dem Hauptwindungseinzelhub. Folglich kann bei der gleichzeitigen Hubzeit bei einer Berechnung der bewerteten Hauptwindungslast ein Verringerungskoeffizient entsprechend dem Lastfaktor der Hilfswindungslast multipliziert werden. Indem dies ausgeführt wird, kann, wenn der Lastfaktor der Hilfswindungslast zunimmt, die Beschädigung bei dem Kranausleger unterdrückt werden, indem die bewertete Hauptwindungslast verringert wird.
  • (4) In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel bezüglich eines Kranes verwendet worden, der mit einem Hilfsseilscheibenausleger mit einer Hilfsseilscheibenausleger mit einer Hilfsseilscheibe als ein Hilfshubarm versehen ist. Die vorliegende Erfindung kann jedoch ebenso bei einem Kran angewendet werden, der bei dem äußersten Ende eines Kranauslegers mit einem Auslegerarmbalken eines Anhebe- und Absenktyps oder eines festen Typs als ein Hilfshubarm versehen ist. In dem Fall des Kranes, der einen Auslegerarmbalken verwendet, wird ein Referenzwert einer Hilfsseite entsprechend der Länge eines Kranauslegers und eines Auslegerarmbalkens, dem Arbeitsradius usw. bestimmt.

    Ferner kann die vorliegende Erfindung nicht nur bei einem Kran des Gitterkranauslegertyps, der in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist, angewendet werden, sondern auch bei einem Kran, der einen kastenförmigen Ausfahrkranausleger verwendet (wobei in diesem Fall die Länge eines Kranauslegers verändert wird, wodurch der Arbeitsradius verändert wird).

Eine Lastmomentanzeigevorrichtung in einem Kran, der mit Hebezeugeinrichtungen einer Hauptseite und einer Hilfsseite versehen ist, die eine Berechnungseinrichtung umfasst, in der ein Referenzwert einer bewerteten Last, die durch die Stabilität eines Krans oder dergleichen bestimmt wird, voreingestellt wird, eine Hublast der anderen Seite in eine Lastkomponente der eigenen Seite umgewandelt wird und der umgewandelte Wert von einem Referenzwert der eigenen Seite subtrahiert wird, um dadurch eine bewertete Last der eigenen Seite zu erhalten, oder bei der eine Toleranzlast, die durch die andere Seite aufgehängt werden kann, in eine Lastkomponente der eigenen Seite auf der Grundlage einer Basis eines Referenzwerts der anderen Seite umgewandelt wird und der umgewandelte Wert mit dem Referenzwert der eigenen Seite verglichen wird, um einen niedrigeren Wert auszuwählen. Hierdurch ist es möglich, eine Aufhängefähigkeit der Hauptseite und der Hilfsseite so gut wie möglich zu nutzen und eine Toleranz der Hublast durch eine Bedienungsperson eindeutig erkennen zu lassen.

Fig. 1
15
AUTOMATISCHES SPERRVENTIL
16
ANZEIGEABSCHNITT
17
SPEICHERABSCHNITT
19
STOPPVERARBEITUNGSABSCHNITT
20
KRANAUSLEGERWINKELERFASSUNGSEINRICHTUNG
21
SPANNSEILSPANNUNGSERFASSUNGSEINRICHTUNG
22
HAUPTHUBSEILSPANNUNGSERFASSUNGSEINRICHTUNG
23
HILFSHUBSEILSPANNUNGSERFASSUNGSEINRICHTUNG
24
GESAMTLASTFAKTORBERECHNUNGSABSCHNITT
25
HAUPTSEITENLASTFAKTORBERECHNUNGSABSCHNITT
26
HILFSSEITENLASTFAKTORBERECHNUNGSABSCHNITT
27
UMSCHALTEINRICHTUNG

Fig. 2

  • S1 HAUPTHUBSEILSPANNUNGSERFASSUNGSWERT
  • S2 ERHALTE HAUPTHUBLAST WM
  • S3 KRANAUSLEGERWINKELERFASSUNGSWERT
  • S4 ERHALTE ARBEITSRADIUS
  • S5 LESE HAUPTSEITENREFERENZWERT WRM ENTSPRECHEND DEM ARBEITSRADIUS AUS SPEICHERABSCHNITT AUS
  • S6 ERHALTE BEWERTETE HAUPTSEITENLAST WRM1 DURCH UMWANDLUNG VON HILFSHUBLASTWERT WA IN HAUPTSEITENLASTKOMPONENTE, UM SIE VON WRM ZU SUBSTRAHIEREN
  • S7 HAUPTSEITENLASTFAKTOR = WM/WRM1

Fig. 3A

  • KRANAUSLEGERWINKEL PUNKTHÖHE
  • HAUPTHUB
  • LASTFAKTOR
  • TATSÄCHLICHE LAST
  • BEWERTETE LAST
  • ARBEITSRADIUS
  • STANDARDKRANAUSLEGER KRANAUSLEGERLÄNGE: AUSLEGERARMBALKENLÄNGE:
  • HILFSSEILSCHEIBE: NEIN HAUPTHAKEN: HILFSHAKEN:
  • ADDIERE GEWICHT: JA

Fig. 3B

  • KRANAUSLEGERWINKEL
  • HILFSHUB
  • LASTFAKTOR
  • TATSÄCHLICHE LAST
  • BEWERTETE LAST
  • ARBEITSRADIUS
  • STANDARDKRANAUSLEGER KRANAUSLEGERLÄNGE: AUSLEGERARMBALKENLÄNGE:
  • HILFSSEILSCHEIBE: NEIN HAUPTHAKEN: HILFSHAKEN:
  • ADDIERE GEWICHT: JA

Fig. 3C

  • KRANAUSLEGERWINKEL AUSLEGERARMBALKENWINKEL PUNKTHÖHE
  • HAUPTHUB HILFSHUB
  • LASTFAKTOR
  • TATSÄCHLICHE LAST
  • BEWERTETE LAST
  • ARBEITSRADIUS
  • LASTFAKTOR ÜBERSCHREITET 100%
  • STANDARDKRANAUSLEGER KRANAUSLEGERLÄNGE: AUSLEGERARMBALKENLÄNGE:
  • HILFSSEILSCHEIBE: NEIN HAUPTHAKEN: HILFSHAKEN:
  • ADDIERE GEWICHT: JA

Fig. 4

  • START
  • S1 GIB SIGNAL VON ERFASSUNGSEINRICHTUNG EIN
  • S2 ERFASSUNGSEINRICHTUNG NORMAL?
  • S3 BERECHNUNG TATSÄCHLICHER HAUPTLAST
  • S4 BERECHNUNG 1 TATSÄCHLICHER HILFSLAST
  • S5 BERECHNUNG 2 TATSÄCHLICHER HAUPTLAST
  • S6 BERECHNUNG 2 TATSÄCHLICHER HILFSLAST
  • S7 HAUPTLASTFAKTORBERECHNUNG
  • S8 HILFSLASTFAKTORBERECHNUNG
  • S9 HAUPTWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X%?
  • S10 HILFSHUB ANGEZEIGT?
  • S11 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • S12 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S13 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S14 HILFSWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X%?
  • S15 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S16 HAUPTHUB ANGEZEIGT?
  • S17 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S18 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • RÜCKSPRUNG

Fig. 5

  • START
  • S1 GIB SIGNAL VON ERFASSUNGSEINRICHTUNG EIN
  • S2 ERFASSUNGSEINRICHTUNG NORMAL?
  • S3 BERECHNUNG 1 TATSÄCHLICHER HAUPTLAST
  • S4 BERECHNUNG 1 TATSÄCHLICHER HILFSLAST
  • S5 BERECHNUNG 2 TATSÄCHLICHER HAUPTLAST
  • S6 BERECHNUNG 2 TATSÄCHLICHER HILFSLAST
  • S7 HAUPTLASTFAKTORBERECHNUNG
  • S8 HILFSLASTFAKTORBERECHNUNG
  • S9 HAUPTWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X%?
  • S10 HILFSHUB ANGEZEIGT?
  • S11 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • S12 HAUPTWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X-Y%?
  • S13 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S14 HILFSWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X-Y%?
  • S15 SCHALTE ANZEIGE ZU HILFSHUB UM
  • S16 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • S17 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S18 HILFSWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X%?
  • S19 HAUPTHUB ANGEZEIGT?
  • S20 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • S21 HILFSWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X-Y%?
  • S22 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • S23 HAUPTWINDUNGSLASTFAKTOR KLEINER ALS X-Y%?
  • S24 SCHALTE ANZEIGE ZU HAUPTWINDUNGSHUB UM
  • S25 SCHALTE ANZEIGE ZU GLEICHZEITIGER HUB UM
  • S26 SETZE DERZEITIGE ANZEIGE FORT
  • RÜCKSPRUNG


Anspruch[de]
Kran (1) mit einer Lastmomentanzeigevorrichtung, mit:

einem Kranausleger (2), der einen Hubarm (4) aufweist, der bei einem äußersten Ende bereitgestellt ist,

einer ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) zur Ausführung einer ersten Hubarbeit, wobei die erste Hebezeugeinrichtung (6, 10) eine erste Winde (6), ein erstes Seil (10), das aus der ersten Winde (6) herausgezogen ist und bei dem äußersten Ende des Kranauslegers (2) aufgehängt ist, und einen ersten Haken (11), der durch das erste Seil (10) aufgehängt ist, aufweist,

einer zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) zur Ausführung einer zweiten Hubarbeit, wobei die zweite Hebezeugeinrichtung (7, 12) eine zweite Winde (7), ein zweites Seil (12), das aus der zweiten Winde (7) herausgezogen ist und bei dem Hubarm (4) aufgehängt ist, und einen zweiten Haken (13), der durch das zweite Seil (12) aufgehängt ist, aufweist, und

einer Lasterfassungseinrichtung (20, 21, 22, 23) zur Erfassung einer ersten Hublast, die eine Last der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) ist, und einer zweiten Hublast, die eine Last der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Lastmomentanzeigevorrichtung umfasst:

eine Berechnungseinrichtung (14) zur Ausführung einer Verarbeitung zur Verhinderung einer Überlastung auf der Grundlage der ersten und zweiten Hublasten und einer bewerteten Last, die getrennt in Bezug auf die erste (6, 10) bzw. die zweite (7, 12) Hebezeugeinrichtung bestimmt wird, wobei die bewertete Last durch eine Umwandlung einer Hublast von der ersten und der zweiten Hebezeugeinrichtung in die andere erhalten wird.
Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Berechnungseinrichtung (14) die bewertete Last durch die folgenden (a) und (b) erhält:

(a) ein Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) wird auf der Grundlage eines gegebenen Referenzwerts, der die Stabilität eines Krans und die Bruchfestigkeit des Seils (12) umfasst, eingestellt, und

(b) eine Hublast der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) wird in eine Lastkomponente der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) umgewandelt, um dadurch einen Umwandlungswert zu berechnen, wobei der Umwandlungswert von dem Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung subtrahiert wird.
Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Berechnungseinrichtung (14) einen umgewandelten Wert berechnet, indem eine Toleranzlast, die durch die zweite Hebezeugeinrichtung (7, 12) aufgehängt werden kann, in eine Lastkomponente der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) auf der Grundlage eines Referenzwerts der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) umgewandelt wird, wobei der Umwandlungswert mit dem Referenzwert verglichen wird, um einen niedrigeren Wert auszuwählen, wodurch eine bewertete Last der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) erhalten wird. Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Berechnungseinrichtung (14) die bewertete Last durch die folgenden (a) und (b) erhält:

(a) bei der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) wird ein Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung (6, 10) mit der Stabilität eines Krans als Basis voreingestellt, eine Hublast der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) wird in die erste Hublastkomponente mit der Stabilität eines Krans als Basis umgewandelt, um dadurch einen umgewandelten Wert zu berechnen, und der umgewandelte Wert wird von dem Referenzwert der ersten Hebezeugeinrichtung subtrahiert, und

(b) bei der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) wird ein Referenzwert der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) mit einer Bruchfestigkeit des zweiten Seils (12) als Basis voreingestellt, eine Toleranzlast, die durch die erste Hebezeugeinrichtung (6, 10) aufgehängt werden kann, wird in die zweite Hublastkomponente mit der Stabilität eines Krans als Basis umgewandelt, um dadurch einen umgewandelten Wert zu berechnen, und der umgewandelte Wert wird mit dem Referenzwert der zweiten Hebezeugeinrichtung (7, 12) verglichen, um einen niedrigeren Wert auszuwählen.
Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, mit:

einer ersten Hublasterfassungseinrichtung (2023, 18) zur Erfassung der ersten Hublast,

einer zweiten Hublasterfassungseinrichtung (2023, 18) zur Erfassung der zweiten Hublast und

einer Gesamthublasterfassungseinrichtung (2023, 18) zur Erfassung der Gesamthublast, die die Summe der ersten Hublast und der zweiten Hublast ist.
Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Berechnungseinrichtung (14) in der Lage ist, ein Lastberechnungsverfahren zum Erhalten der ersten Hublast und der zweiten Hublast zu einer der folgenden zwei Berechnungsverfahren umzuschalten:

(a) ein erstes Berechnungsverfahren, das erfasste Werte verwendet, die durch die drei Erfassungseinrichtungen (2023, 18) erhalten werden, und

(b) ein zweites Berechnungsverfahren, das erfasste Werte verwendet, die von zwei der drei Erfassungseinrichtungen (2023, 18) erhalten werden.
Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Berechnungseinrichtung (14) einen Schalter (27) zum Umschalten des Berechnungsverfahrens von dem ersten Berechnungsverfahren zu dem zweiten Berechnungsverfahren aufweist, wobei der Schalter (27) ein Vorhandensein oder Fehlen einer Anomalie der Erfassungseinrichtung auf der Grundlage von Signalen von der jeweiligen Erfassungseinrichtung (2023, 18) bestimmt und, wenn eine hiervon als anormal bestimmt wird, das Berechnungsverfahren von dem ersten Berechnungsverfahren zu dem zweiten Berechnungsverfahren umschaltet. Kran (1) mit der Lastmomentanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, mit:

einer Anzeige (16) zum Anzeigen eines Arbeitszustands, wobei die Anzeige (16) eine Art einer Arbeit, die derzeit ausgeführt wird, von der ersten Hubarbeit durch die erste Hebezeugeinrichtung (6, 10), der zweiten Hubarbeit durch die zweite Hebezeugeinrichtung (7, 12) und der gleichzeitigen Hubarbeit durch sowohl die erste Hebezeugeinrichtung (6, 10) als auch die zweite Hebezeugeinrichtung (7, 12) auf der Grundlage der ersten Hublast und der zweiten Hublast, die erfasst werden, sowie Arbeitsinhalte anzeigt.
Kran (1) mit einer Lastmomentanzeigevorrichtung, wobei der Kran (1) so aufgebaut ist, dass eine Hauptwindungs- und -aufhängarbeit durch ein Hauptseitensystem ausgeführt wird, das eine Haupthebezeugeinrichtung (6, 10) umfasst, wobei die Haupthebezeugeinrichtung (6, 10) versehen ist mit

einem Hilfshubarm (4) bei dem äußersten Ende eines Kranauslegers (2), und

eine Hauptwinde (6), ein Haupthebeseil (10), das von der Hauptwinde (6) herausgezogen ist und bei dem äußersten Ende des Kranauslegers (2) aufgehängt ist, und einen Haupthaken (11), der durch das Haupthebeseil (10) aufgehängt ist, aufweist,

wobei eine Hilfshubarbeit durch ein Hilfsseitensystem ausgeführt wird, das eine Hilfshebezeugeinrichtung (7, 12) umfasst, die

eine Hilfswinde (7), ein Hilfshebeseil (12), das von der Hilfswinde (7) herausgezogen ist und bei einem Hilfshubarm (4) aufgehängt ist, und einen Hilfshaken (13), der durch das Hilfshebeseil (12) aufgehängt ist, aufweist,

wobei eine Lasterfassungseinrichtung (2023) für ein jeweiliges Erfassen einer Haupthublast, die eine Last der Haupthebezeugeinrichtung (6, 10) ist, und einer Hilfshublast, die eine Last der Hilfshebezeugeinrichtung (7, 12) ist, bereitgestellt ist,

gekennzeichnet durch

eine Berechnungseinrichtung (14) zum Ausführen einer Verarbeitung zur Verhinderung einer Überlastung auf der Grundlage der erfassten Hublast und einer bewerteten Last, die getrennt als eine Last bestimmt wird, die durch eine Haupt- und eine Hilfshebezeugeinrichtung getrennt aufgehängt werden kann, wobei die Berechnungseinrichtung (4) die bewertete Last durch die folgenden (a) und (b) erhält:

(a) ein Referenzwert des Hilfsseitensystems (7, 12) wird auf der Grundlage einer vorgegebenen Basis, die aus Sicht der Sicherheit bestimmt wird, die die Stabilität eines Krans und eine Bruchfestigkeit eines Seils umfasst, voreingestellt, und

(b) eine Hublast der Hebezeugeinrichtung bei dem Hauptseitensystem (6, 10) wird in eine Lastkomponente des Hilfsseitensystems auf der Grundlage des Hilfsseitensystems umgewandelt, wobei der umgewandelte Wert von dem Referenzwert des Hilfsseitensystems (7, 12) subtrahiert wird.
Verfahren zum Betreiben eines Krans mit einer Lastmomentanzeigevorrichtung, mit Schritten

zum Ausführen einer Hauptwindungs- und -aufhängearbeit des Krans durch ein Hauptseitensystem, das eine Haupthebezeugeinrichtung umfasst, wobei die Haupthebezeugeinrichtung mit einem Hilfshubarm bei dem äußersten Ende eines Kranauslegers versehen ist und eine Hauptwinde, ein Haupthebeseil, das von der Hauptwinde herausgezogen ist und bei dem äußersten Ende des Kranauslegers aufgehängt ist, und einen Haupthaken, der durch das Haupthebeseil aufgehängt ist, aufweist,

zum Ausführen einer Hilfshubarbeit durch ein Hilfsseitensystem, das eine Hilfshebezeugeinrichtung umfasst, die ein Hilfshebeseil, das von der Hilfswinde herausgezogen ist und bei dem Hilfshubarm aufgehängt ist, und einen Hilfshaken aufweist, der durch das Hilfshebeseil aufgehängt ist,

zum Erfassen einer Haupthublast, die eine Last der Haupthebezeugeinrichtung ist, bzw. einer Hilfshublast, die eine Last der Hilfshebezeugeinrichtung ist,

gekennzeichnet durch

einen Schritt zum Ausführen einer Verarbeitung zur Verhinderung einer Überlastung auf der Grundlage der erfassten Hublast und einer bewerteten Last, die getrennt als eine Last bestimmt wird, die durch eine Haupt- und eine Hilfshebezeugeinrichtung getrennt aufgehängt werden kann, wobei die bewertete Last durch die folgenden Unterschritte (a) und (b) erhalten wird:

(a) Voreinstellen eines Referenzwerts des Hilfsseitensystems auf der Grundlage einer gegebenen Basis, die aus Sicht der Sicherheit, die die Stabilität eines Krans und eine Bruchfestigkeit eines Seils umfasst, bestimmt wird, und

(b) Umwandeln einer Hublast der Hebezeugeinrichtung bei dem Hauptseitensystem in eine Lastkomponente des Hilfsseitensystems auf der Grundlage des Hilfsseitensystems, wobei der umgewandelte Wert von dem Referenzwert des Hilfsseitensystems subtrahiert wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com