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Dokumentenidentifikation DE60123950T2 14.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001287758
Titel Glied für Uhrenarmband
Anmelder Montres Rado S.A., Lengnau, CH
Erfinder Guerry, Christophe, 4625 Oberbuchsiten, CH;
Bolzt, Sebastien, 2000 Neuchâtel, CH;
Gerber, Steeve, 2520 La Neuveville, CH
Vertreter Sparing · Röhl · Henseler, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60123950
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 29.08.2001
EP-Aktenzeichen 012032264
EP-Offenlegungsdatum 05.03.2003
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse A44C 5/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Glied, das dazu vorgesehen ist, ein Armband mit dem Gehäuse einer Uhr zu verbinden, wobei das Gehäuse ein Verkleidungselement umfasst, das wenigstens teilweise die Grenzen des Gehäuses in Längsrichtung des Armbands definiert, wobei dieses Verkleidungselement durch ein einen Sinterungsschritt umfassendes Verfahren erhalten wird.

Die Erfindung betrifft allgemeiner den Bereich der Uhrenarmbänder, die zum Teil aus harten Materialien, wie Keramik, hergestellt werden und dazu bestimmt sind, an Uhren angebracht zu werden, deren Gehäuse eine Verkleidung aus hartem Material umfasst.

Dem Fachmann ist eine solche Art von Armband bekannt, welche eine mehr oder weniger flexible innere Struktur umfasst, die wenigstens zum Teil eine Gerüst- und Verdeckungsfunktion einer Verkleidung sicherstellt.

Die US-Patentschrift Nr. 5,365,753 beschreibt ein Armband, insbesondere für eine Uhr, das eine innere Kette umfasst, die aus mit Gelenken verbundenen Gliedern besteht, die untereinander mittels Scharnieren verbunden sind. Jedes der Glieder, das aus zwei strukturellen Elementen besteht, wird von einem externen Verkleidungselement bedeckt, das aus Keramik hergestellt ist. Außerdem umfasst jedes Glied Mittel zum Halten des entsprechenden Verkleidungselements, um einen vorteilhaften ästhetischen Effekt zu erzielen, insofern als die verschiedenen Scharniere, die die Glieder untereinander verbinden, somit niemals sichtbar sind.

Diese Struktur weist jedoch gewisse Grenzen ihrer Anwendbarkeit auf, ebenso wie allgemein die Armbänder dieses bekannten Typs aus dem Stand der Technik. Effektiv werden die Verkleidungsstücke aus hartem Material, beispielsweise aus Keramik, mittels Verfahren erhalten, die einen von einem Sinterungsschritt gefolgten Formschritt umfassen. Während des Sinterungsschritts werden die Stücke einer Kontraktion unterzogen, das heißt einer erheblichen Reduzierung ihres Volumens unter den vereinigten Einwirkung von Wärme und Druck, wobei diese Kontraktionen mehr als 30% des Anfangsvolumens aufweisen können. Die gegenwärtig umgesetzten Verfahren ermöglichen aktuell das Herstellen solcher Stücke mit Abmessungstoleranzen, die sich im Bereich von 0,5 bis 1% bewegen, wobei der Sinterungsschritt das Erhalten geringerer Toleranzen erschwert. Es ist ersichtlich, dass diese Toleranzen abhängig von der Menge der verwendeten Rohstoffe schwanken.

Die auftretenden Toleranzen zeigen sich beispielsweise in Form von Ungenauigkeiten in einer Größenordnung von einem Fünftel Millimeter über die Länge des Gehäuses einer Uhr aus Keramik von 3 cm. Da diese Art von Uhr ein hochwertiges Produkt der Uhrenproduktion ist, kann diese Ungenauigkeit von ihren Herstellern kaum toleriert werden.

In der Folge wurde im Stand der Technik nach dem Sinterungsschritt eine manuelle Fertigung vorgesehen, um die verschiedenen zwischen den Verkleidungselementen aus Keramik einer derartigen Uhr bestehenden Spielräume auszugleichen.

Seit einigen Jahren hat sich jedoch die Anzahl von Uhrenexemplaren, die eine Keramikverkleidung tragen, aufgrund der steigenden Kundennachfrage nach derartigen Produkten erheblich erhöht, was die Bearbeitungsschritte vor dem Hintergrund der Menge der zu behandelnden Exemplare sehr aufwendig macht. Außerdem wird dieser Bearbeitungsschritt dadurch schwieriger, dass die Geometrien der gegenwärtig hergestellten Uhrengehäuse immer komplizierter werden, was das Einspannen des Exemplars in einer gegebenen Position zu seiner Bearbeitung komplizierter macht.

Dieses Problem wird offensichtlich drängender, je größer die Abmessungen des herzustellenden Verkleidungsstücks werden. Insbesondere wirken sich die oben genannten Herstellungstoleranzen äußerst ungünstig im Hinblick auf das Gehäuses aus, dessen Abmessungen in der Regel größer als die des Armbands sind. Je mehr dieser Uhrenexemplare mit Armbändern großer Abmessung hergestellt werden sollen, desto schwieriger wird es außerdem, die Verbindungen zwischen dem Uhrengehäuse und dem Armband oder zwischen den Gliedern des Armbands so herzustellen, dass sie eine zufrieden stellende Ästhetik aufweisen.

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, für die oben genannten Nachteile aus dem Stand der Technik Abhilfe zu schaffen und die Ästhetik der bestehenden Uhrenexemplare zu verbessern.

Dazu ist die Aufgabe der Erfindung ein Glied für ein Uhrenarmband der weiter oben genannten Art, dadurch gekennzeichnet, dass es ein erstes hohles Element, das mit Mitteln zum Befestigen an dem Armband versehen ist, ein zweites Element, wovon ein Teil in das erste Element eingesetzt ist und das Mittel für die Befestigung am Gehäuse der Uhr trägt, und ein drittes äußeres Verkleidungselement, das mit dem ersten Element fest verbunden ist und das zweite Element auf Seiten der Mittel für die Befestigung am Gehäuse wenigstens teilweise abdeckt, umfasst. Das Armband nach der vorliegenden Erfindung ist außerdem dadurch gekennzeichnet, dass es eine mechanische Vorrichtung umfasst, die eine translatorische Bewegung des ersten Elements relativ zu dem zweiten Element in Richtung des Armbands ermöglicht, derart, dass das dritte Verkleidungselement gegen das Verkleidungselement des Gehäuses der Uhr gedrückt wird.

Aufgrund dieser Merkmale wird eine Einstellung der Armbandposition bezüglich des Uhrengehäuses möglich, um die sich aus den Herstellungstoleranzen ergebenden Probleme zu korrigieren. Im Ergebnis führt eine solche Einstellung zu einer ununterbrochenen Verbindung zwischen dem Armband und dem Gehäuse der Uhr, was von einem ästhetischen Standpunkt her vorteilhaft ist.

In einer ersten Ausführungsform ist das erste Element hohl und die mechanische Vorrichtung ist darin insbesondere in Form elastischer Mittel aufgenommen, wie beispielsweise einer oder mehrerer Federn oder auch einem Elastomerblock. Diese elastischen Mittel üben eine Rückstellkraft auf das erste Element derart aus, dass das erste Ende dem zweiten Ende des zweiten Elements angenähert wird, welches die Mittel zum Befestigen des Glieds an dem Uhrengehäuse trägt und sich durch eine in einer Wand des ersten Elements ausgeführte Öffnung nach außen erstreckt. Das durch das Anlegen dieser Rückstellkraft erzielte Ergebnis ist eine permanente Annäherung des dritten Verkleidungselements des Armbands an das Uhrengehäuse, unabhängig von dem Ausmaß der Herstellungstoleranzen des Uhrengehäuses.

In einer Ausführungsvariante wird das von der mechanischen Vorrichtung in dem ersten hohlen Element frei gelassene Volumen gegenüber der äußeren Umgebung durch Verwendung einer besonderen Struktur und geeigneter Dichtungen abgedichtet. Diese Eigenschaft kann gegebenenfalls zur Aufnahme verschiedener elektronischer Komponenten oder einer Batterie in dem ersten Element ausgenutzt werden.

In einer weiteren Ausführungsform umfassen die mechanischen Mittel Mittel zum Einstellen der Position des Armbands gegenüber dem Uhrengehäuse. Anders ausgedrückt werden die Einstellungen beim Anbringen des Armbands an dem Gehäuse so bewirkt, dass die Verbindung dort ununterbrochen ist, und sie können danach modifiziert werden. Diese Mittel können insbesondere eine Einstellschraube umfassen, die auf verschiedene Weise mit verschiedenen Elementen des erfindungsgemäßen Glieds verbunden ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die Schraube in einem in dem zweiten Element des Glieds ausgebildeten Loch aufgenommen wird, dass an der Schraube Stopfen an beiden Seiten des zweiten Elements angeordnet sind, wobei diese Stopfen in einer zu der Richtung des Armbands senkrechten Richtung verlagert werden können und wenigstens einer der Stopfen mit einem Gewinde versehen ist. Außerdem ist wenigstens eine in Bezug auf die Richtung des Armbands schräge Führung für jeden Stopfen in der die Öffnung aufweisenden Wand des ersten Elements und/oder am ersten Ende des zweiten Elements ausgebildet, so dass jede schräge Führung anliegend an dem entsprechenden Stopfen angeordnet ist und dass eine Drehung der Schraube den Abstand zwischen den Stopfen und daher die relativen Positionen des ersten Elements und des zweiten Elements verändern kann.

Diese Ausführungsvariante gestattet vorteilhafterweise das Vorgehen einer sehr genauen Einstellung der Position des ersten Elements in Bezug auf das zweite Element und somit der Position des dritten Verkleidungselements in Bezug auf das Uhrengehäuse.

In einer weiteren Ausführungsvariante kann auch vorgesehen sein, dass das erste Element und das zweite Element des Glieds jeweils seitliche Oberflächen besitzen, die sich einander gegenüber befinden und wenigstens teilweise in gegenseitigem Kontakt sind, wobei die Schraube durch eine Öffnung des zweiten Elements verläuft, die einen lang gestreckten Querschnitt aufweist, wobei sich das mit Gewinde versehene Ende der Schraube in einem Loch mit Innengewinde befindet, das durch die Oberfläche des ersten Elements hindurch ausgebildet ist, während der Kopf der Schraube in der festgezogenen Position an einer Fläche des zweiten Elements gegenüber der mit dem ersten Element in Kontakt befindlichen Oberfläche anliegt.

Diese Ausführungsvariante ermöglicht es, einen Grad an Einstellungsgenauigkeit zu erzielen, der geringer als der mittels der vorherigen Variante erzielbare ist, weist aber den Vorteil auf, dass die Konstruktion einfacher ist.

In einer weiteren Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass der Kopf der Schraube frei drehbar in der Wand des ersten Elements, die der die Öffnung aufweisenden Wand gegenüberliegt, aufgenommen ist, während das mit Gewinde versehene Ende in einem Loch mit Innengewinde des Endes des zweiten Elements des Glieds aufgenommen ist, welches sich im Inneren des ersten Elements befindet.

Auch wenn wie in den vorhergehenden Varianten auf den Kopf der Schraube ebenfalls nicht zugegriffen werden kann, ist auf diese Weise ein größerer Grad an Genauigkeit bei gleichzeitig erheblicher Vereinfachung der Konstruktion erzielbar.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in einem Uhrenarmband wie in dem beigefügten Anspruch 18 definiert.

Das so erhaltene Uhrenarmband weist somit aufgrund der zwischen dem Armband und dem Gehäuse bestehenden Kontinuität eine vorteilhafte Ästhetik auf.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlicher, welche unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen vorgenommen wird, die nicht einschränkende Beispiele geben und in denen:

1 eine Perspektivansicht eines Uhrenarmbands zeigt, welches Glieder nach dem Stand der Technik umfasst;

2a und 2b eine schematische Schnittansicht in Höhe der oberen Ebene des ersten Elements des Armbandglieds zeigen, das gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung hergestellt ist, wobei das Glied mit einem Uhrengehäuse verbunden ist;

2c eine Schnittansicht entlang der Linie II-II aus 2a ohne Uhrengehäuse zeigt;

3a und 3b jeweils denen aus 2a und 2b ähnliche Ansichten für eine zweite Ausführungsform der Erfindung zeigen,

4a und 4b schematische Schnittansichten in der Höhe der mittleren Ebene des erfindungsgemäßen Glieds in zwei verschiedenen Konfigurationen für eine dritte Ausführungsform der Erfindung zeigen,

4c eine vergrößerte Perspektivansicht eines Stücks eines Glieds zeigt, das in 4c und 4b zu sehen ist,

5a und 5b Ansichten, die jeweils denen aus 4a und 4b ähnlich sind, für eine vierte Ausführungsform zeigen,

5c eine schematische Schnittansicht entlang der Linie V-V der 5a ohne Uhrengehäuse zeigt, und

6a und 6b Ansichten, die jeweils denen aus 4a und 4b ähnlich sind, für eine fünfte Ausführungsform der Erfindung zeigen.

In 1 wird ein Uhrenarmband 101 nach dem Stand der Technik dargestellt, das ein mit einem Uhrengehäuse 103 verbundenes Armband 102umfasst, wobei diese beiden eine nicht sichtbare innere Struktur aufweisen, die durch eine Keramikverkleidung 104 bedeckt ist. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass der mit d1 und d2 bezeichnete Spielraum beidseits des Gehäuses 103 in der Höhe der Verbindungen zwischen dem Gehäuse und den ersten Gliedern 105 des Armbands 102 auftritt.

Die Spielräume d1 und d2 rühren, wie weiter oben erwähnt, von Herstellungstoleranzen der Verkleidungselemente 104 her. Bei der hier gezeigten Uhr 101 sind die Verkleidungselemente des Armbands auf der inneren Struktur an vorher bestimmten festen Positionen angeordnet. Dadurch führen die Variationen in den Abmessungen der verschiedenen aufeinander folgenden Verkleidungselemente zum Auftreten von Diskontinuitäten auf der Höhe der sie trennenden Verbindungen, was aus einem ästhetischen Blickwinkel die nachteilige Folge hat, dass die Mittel zum Befestigen 106 des Armbands an dem Gehäuse sichtbar bleiben.

Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Lösung des oben genannten Problems durch Verwenden eines Glieds, das eine besondere Struktur aufweist, um die mechanische Verbindung zwischen dem Armband und dem Gehäuse herzustellen.

Die 2a, 2b und 2c stellen ein solches Glied 1 nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung dar. Das Glied 1 umfasst ein erstes hohles Element 2 von allgemein parallelepipedischer Form, welches hier mit einem Boden 3 in seinem unteren Abschnitt und durch einen Deckel 4 geschlossen dargestellt wird. Zur festen Anbringung des Deckels 4 an dem ersten Element 2 sind beispielsweise Schrauben 5 vorgesehen, deren Köpfe an dem Deckel anliegend angeordnet sind, während ihre mit Gewinde versehenen Stifte mit Innengewindelöchern 6 des ersten Elements zusammenwirken.

Das erste Element 2 umfasst im Zentrum einer, 8, seiner Wände eine vorzugsweise im Wesentlichen kreisförmige Öffnung 7, so dass der Durchgang eines verlängerten Teils eines zweiten Elements 9 durch die Wand 8 gestattet wird. Das erste Element 2 umfasst außerdem Mittel zum Befestigen 10 an dem folgenden Glied, die von der gegenwärtig verwendeten Art sind, wie beispielsweise die in den Figuren dargestellten Haspen bzw. Angeln, die auf der Wand 11 des ersten Elements 1 angeordnet sind, die der Wand 8 gegenüberliegt, und die in Kombination mit einer (nicht gezeigten) Spange bzw. Steg der gegenwärtig verwendeten Art eingesetzt werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass das im Folgenden beschriebene Glied nicht nur verwendet werden kann, um ein Armband an dem Gehäuse einer Uhr zu befestigen, wie hier dargestellt, sondern auch zum vollständigen Herstellen eines Uhrenarmbands verwendet werden kann. In der zweiten Alternative versteht sich, dass die Befestigungsmittel 10 auch dazu dienen können, die mechanische Verbindung mit Mitteln zum Anbringen des Armbands herzustellen, wie beispielsweise eine ausfahrbare Schließe.

Das zweite Element 9 weist eine allgemein verlängerte Form auf, wobei ein erstes seiner Enden 12 im Inneren des ersten hohlen Elements 2 aufgenommen ist, während sich das zweite Ende 13 außen befindet. Das erste Ende 12 erstreckt sich in einer rechteckigen Form, deren Abmessungen etwas geringer als die Abmessungen des ersten Elements sind, senkrecht zu der Längsrichtung des Armbands. Das zweite Element umfasst außerdem einen Stift 14 mit im Wesentlichen kreisförmigem Querschnitt, der etwas kleiner als die Öffnung 7 ist. Der von der Mitte des ersten Endes 12 ausgehende Stift 14 durchquert die Öffnung 7 bis zu einem Bereich, der einen größeren Querschnitt aufweist und das zweite Ende 13 definiert. Das zweite Ende 13 umfasst eine Bohrung 15, die die Funktion einer Angel oder eines Befestigungsmittels ausübt und eine Spange aufnehmen kann, um die Verbindung des zweiten Elements 9, und somit des Glieds 1, mit dem Uhrengehäuse (teilweise schematisiert) herzustellen.

Im Fall eines Armbands, bei dem alle Glieder eine erfindungsgemäße Struktur aufweisen, kann die Bohrung auch die Herstellung einer mechanischen Verbindung zu dem vorhergehenden Glied sicherstellen, genauer ausgedrückt mittels der Befestigungsmittel 10 des folgenden Glieds.

Es sei darauf hingewiesen, dass aus Gründen, die mit der Zusammensetzung des Glieds verbunden sind, das zweite Element zwei getrennte Teile umfasst, deren Verbindung auf der Höhe des Stifts 14 mittels eines herkömmlichen Keils 16 erfolgt. Dieses unverzichtbare Strukturmerkmal ermöglicht effektiv das Montieren des zweiten Elements 13 durch die Öffnung 7.

Eine besondere, mit der Erfindung übereinstimmende mechanische Vorrichtung ist in dem ersten hohlen Element 2 aufgenommen. Genauer ausgedrückt sind zwei spiralförmige Federn 17 in dem ersten hohlen Element 2 zwischen dem ersten Ende 12 des zweiten Elements und der Wand 8 des ersten Elements beidseits des Stifts 14 zwischengeordnet. Wenn das zweite Element 9 derart angeordnet wird, dass sein erstes Ende 12 an der Wand 11 des ersten Elements so anliegt, wie in 2b gezeigt, befinden sich die Federn in einem leicht zusammengedrückten Zustand.

Das Glied umfasst außerdem ein drittes Hauptelement 18, das eine Verkleidungsfunktion sicherstellt. Dieses dritte Verkleidungselement 18 weist in dem dargestellten Beispiel eine allgemein parallelepipede Hohlform auf und ist vorzugsweise aus Keramik gefertigt. Die Innenabmessungen des dritten Elements 18 sind im Wesentlichen größer als die Außenabmessungen des ersten Elements 2 und eine seiner Wände 19 ist vollständig geöffnet, so dass das erste Element 2 im Inneren des dritten Elements 18 aufgenommen werden kann. Andererseits umfasst die der Wand 19 gegenüberliegende Wand 20 eine Öffnung 21 auf, deren Abmessungen im Wesentlichen größer als die des zweiten Endes 13 des zweiten Elements 9 sind, so dass ein Durchgang dafür frei gelassen wird. Dadurch bedeckt das dritte Verkleidungselement 18 beim Zusammensetzen des Glieds 1 das erste und zweite Element wenigstens teilweise.

In dem in den Figuren dargestellten Beispiel ist die Struktur des Glieds 1 so, dass das erste Element 2 integral von dem dritten Verkleidungselement 18 bedeckt wird.

Es ist ersichtlich, dass in dem Maß, wie die Federn 17 gegen das erste Ende 12 des zweiten Elements 9 drücken, sie dazu neigen, eine translatorische Bewegung des zweiten Elements 9 in der Längsrichtung des Armbands zu bewirken. Genauer ausgedrückt üben die Federn 17 eine Rückstellkraft auf das zweite Element 9 aus, die in 2a durch die mit F bezeichneten Pfeile symbolisiert ist, so dass das zweite Ende 13 an das erste Element 2 angenähert wird. Bei Ausführung der mechanischen Verbindung des Armbands 1 mit dem Uhrengehäuse 22 in Höhe des zweiten Endes 13 ist das durch das Funktionieren der oben beschriebenen Struktur erzielte Ergebnis die gegenseitige Annäherung des Uhrengehäuses 22 und des Glieds 1, bis das Verkleidungselement des Gehäuses 22 und das dritte Verkleidungselement 18 des Glieds aneinander anliegen. Somit wird in einer solchen Konfiguration eine Verbindung zwischen dem Glied 1 und dem Gehäuse 22 erzielt, die keine Diskontinuität aufweist, und die von einem ästhetischen Standpunkt her vorteilhaft ist.

Aus den 2a, 2b und 2c ist das Erscheinen zusätzlicher Strukturelemente ersichtlich, die beispielhaft und nicht einschränkend dargestellt sind.

Es ist effektiv vorgesehen, das Innere des ersten Elements des Glieds abzudichten, um zunächst den Mechanismus vor den möglicherweise von außen kommenden Einflüssen von Feuchtigkeit oder Aufprallen zu schützen. Außerdem kann vorgesehen sein, das verfügbare Innenvolumen des ersten Elements zu nutzen, um darin elektronische Komponenten oder eine Batterie anzuordnen. Dazu wird zwischen der oberen Oberfläche des ersten Elements 2 und dem es schließenden Deckel 4 eine in 2c sichtbare Dichtscheibe 23 angeordnet. Außerdem ist eine ringförmige Rille 24 in der Wand des ersten Elements 2 in der Öffnung 7 ausgebildet, die es gestattet, dort eine Dichtung 25 vom O-Ring-Typ anzuordnen, wie in 2c ersichtlich, die die Abdichtung zwischen dem ersten Element 2 und dem Stift 14 des zweiten Elements 9 sicherstellt.

Dieses zusätzliche Merkmal stellt nicht das Kernstück der Erfindung dar und da es aus dem Stand der Technik bekannt ist, wird es in der vorliegenden Beschreibung nicht weiter erläutert.

In der folgenden ausführlichen Beschreibung tragen die bereits oben beschriebenen Strukturelemente dieselben Bezugszahlen wie in den 2a bis 2c zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung.

3a und 3b stellen eine Ausführungsvariante dar, die beschrieben werden wird. Der einzige diese beiden Varianten unterscheidende Unterschied liegt in der Natur der mechanischen Vorrichtung, die zur Ausübung der Rückstellkraft auf das zweite Element 9 eingesetzt wird. Aus 3a ist ersichtlich, dass die Federn 17 jeweils durch einen Block 26 in der Form eines Parallelepipeds ersetzt worden ist, vorzugsweise aus Kautschuk oder einem anderen Elastomer. Die Blöcke 26 sind in 3a in einem zusammengedrückten Zustand dargestellt, also in einer Konfiguration, die auf das zweite Element 9 eine Rückstellkraft ausübt, so dass eine gegenseitige Annäherung des Gehäuses 22 der Uhr und des Glieds 1 bewirkt wird. Es kann außerdem vorgesehen sein, dass die Blöcke 26 in dem ersten Element 2 nicht frei sind, sondern einstückig mit der Dichtscheibe 23 geformt sind, wie in 3b ersichtlich. So wird die Stabilität ihrer Position in dem ersten Element 2 und somit die Funktionsweise der mechanischen Rückstellvorrichtung sichergestellt.

Die Funktionsweise der Erfindung gemäß dieser Ausführungsform ist die gleiche wie für die zuvor beschriebene Ausführungsform, ebenso wie das erzielte Ergebnis.

Die folgenden Ausführungsformen basieren auf einer anderen Funktionsweise als die vorhergehende, insofern als die Funktion der in dem ersten Element 2 aufgenommenen mechanischen Vorrichtung nicht die Sicherstellung einer Rückstellkraft auf das zweite Element 9 des Glieds 1 ist, sondern eine einfache Einstellung.

In der in 4a und 4b dargestellten Variante weisen das erste und das zweite Element Formen auf, die von den zuvor beschriebenen abweichen. Das zweite Element 9 des Glieds 1 ist hier aus einem einzigen Stück hergestellt, das zwei Hauptteile umfasst, welche zueinander rechtwinklig sind, von denen das eine das erste Ende 12 definiert, während das andere 27 das zweite Ende 13 trägt. Das erste Ende 12 weist eine allgemein parallelepipedische Form auf, deren beiden Kanten, die in der Längsrichtung des Armbands orthogonal sind und neben dem zweiten Hauptteil 27 angeordnet sind, verkürzt sind, so dass zwei geneigte Ebenen 28 definiert werden. Der zweite Hauptteil 27 erstreckt sich von der Mitte des ersten Endes 1 in einer allgemein langgestreckten parallelepipedische Form in die Längsrichtung des Armbands. Er umfasst in der Nähe des ersten Endes 12 eine Öffnung 29, die das erste Ende in seiner Breitenrichtung durchquert und einen länglichen Querschnitt aufweist. Er umfasst außerdem eine dem ersten Ende 12 gegenüberliegende Bohrung 15, die die Funktion einer Angel oder eines Befestigungsmittels ausübt, und das zweite Ende 13 des zweiten Elements definiert. Die Angel 15 kann eine (nicht gezeigte) Spange bzw. Steg aufnehmen, um die Verbindung des zweiten Elements 9 und somit des Glieds 1 mit dem Gehäuse 22 der Uhr (zum Teil schematisiert) herzustellen.

Das erste Element weist in seiner Wand 8 eine Öffnung 7 von rechteckigem Querschnitt auf, deren Abmessungen im Wesentlichen größer als die des zweiten Hauptteils 27 des zweiten Elements 9 sind. Die Wand 8 umfasst außerdem Ausnehmungen in Höhe jeder ihrer Verbindungen mit den Seitenflanken 31 des ersten Elements 2. Diese Ausnehmungen definieren somit geneigte Ebenen 32, deren jeweiligen Winkel zu der Längsrichtung des Armbands den Winkeln entgegengesetzt sind, die die geneigten Ebenen 28 des ersten Endes 12 aufweisen, welche jeweils gegenüberliegend angeordnet sind.

Einer der Seitenflanken 31 des ersten Elements umfasst eine zylindrische Öffnung 33, deren Funktion weiter unten beschrieben wird.

Eine Schraube 34 ist durch die Öffnung 29 des zweiten Elements 9 angeordnet, deren Kopf 35 gegenüber der zylindrischen Öffnung 33 angeordnet ist, um für einen Nutzer zugänglich zu sein.

Zwei Stopfen 36, 37 sind an der Schraube 34 beidseits des zweiten Elements 9 angeordnet. Vorzugsweise sind die Stopfen 36, 37 aus einem Elastomer gefertigt, dessen Auswahl für einen Fachmann keinerlei Problem darstellen sollte. Wie aus 4c, die eine Perspektivansicht des Stopfens 36 zeigt, ersichtlich, umfasst jeder Stopfen zwei parallele rechtwinklige Basen 38, 39 und vier Flächen, von denen zwei gegenüberliegende Flächen 40 rechtwinklig zu den Basen sind, und die beiden anderen Flächen 41 bezüglich der Achse der Schraube um einen Winkel geneigt sind, der denselben Wert aufweist, wie die gegenüber angeordneten geneigten Ebenen 28 und 32. Die beiden Flächen 41 weisen eine rechteckige Form auf, während die beiden anderen Flächen 40 trapezförmig sind. Die Stopfen umfassen außerdem jeweils ein Durchgangsloch 42, das zu den Mitten der Basen rechtwinklig ist.

Ein erster neben dem Kopf 35 der Schraube angeordneter Stopfen 36 umfasst ebenfalls eine zylindrische Aussparung 43 von solchen Abmessungen, dass der Kopf 35 der Schraube darin bündig aufgenommen werden kann. Die zylindrische Aussparung 43 und das Durchgangsloch 42 weisen jeweils Abmessungen auf, die im Wesentlichen größer als die jeweiligen Abmessungen des Kopfes 35 und des Stiftes der Schraube 34 sind, so dass eine freie Drehung der Schraube 34 in dem Stopfen 36 möglich ist.

Der zweite Stopfen 37 umfasst in seinem Durchgangsloch ein mit dem Gewinde der Schraube 34 zusammenwirkendes Innengewinde und ist in der Nähe des Endes des Stifts der Schraube 34 angeordnet.

Es ist ersichtlich, dass für den Übergang von der in der 4a dargestellten Konfiguration zu der in der 4b dargestellten Konfiguration die Schraube 34 „angezogen" wurde, oder anders ausgedrückt, wurde die Schraube im Uhrzeigersinn gedreht. Wenn die Schraube 34 im Uhrzeigersinn gedreht wird, bewirkt der Stopfen 37 eine translatorische Bewegung, um sich dem Kopf 35 der Schraube 34 anzunähern. Da die Position des Stopfens 36 bezüglich der Schraube 34 fest ist, führt die translatorische Bewegung des Stopfens 37 zu dem Kopf der Schraube 35 zu einer gegenseitigen Annäherung der beiden Stopfen 36und 37. Diese Annäherung wird durch ein Gleiten der beiden geneigten Flächen jedes Stopfens auf den entsprechenden geneigten Ebenen 38 und 32 ermöglicht, die jeweils schräge Führungen für die Stopfen bilden. Das Gleiten führt außerdem zu einem gegenseitigen Entfernen des ersten Endes 12 des zweiten Elements 9 und der Wand 8 des ersten Elements 2. Die Entfernung entspricht einer gegenseitigen Annäherung des zweiten Endes 13 des zweiten Elements 9 und des ersten Elements 2, die auch einer gegenseitigen Annäherung des Glieds 1 und des Gehäuses 22 entspricht, welche aus 4b ersichtlich wird.

Aufgrund der oben beschriebenen Funktionsweise der mechanischen Vorrichtung wird eine durchgehende Verbindung zwischen dem Glied 1 und dem Gehäuse 22 der Uhr erhalten, die den angestrebten ästhetischen Vorteil bietet.

Die in den 5a bis 5c dargestellte Ausführungsform erfordert auch die Verwendung einer Schraube 34, die in dem ersten Element 2 des Glieds 1 aufgenommen ist. Wie in der vorhergehenden Ausführungsform ist die Schraube durch eine Öffnung 29 des zweiten Elements angeordnet, wobei der längliche Querschnitt breiter ist als in der vorhergehenden Ausführungsform, und ihr Kopf 35 ist durch eine in einer der Seitenflanken 31 des ersten Elements ausgebildeten Öffnung 33 zugänglich. In der vorliegenden Variante ist das Ende 44 des mit Gewinde versehenen Stifts der Schraube 34 jedoch in einem Innengewindeloch 45 aufgenommen, welches in der Seitenflanke 31 des ersten Elements, die der die Öffnung 33 umfassenden Flanke gegenüberliegt, ausgebildet ist.

Zur Vervollständigung der eben beschriebenen mechanischen Einstellvorrichtung sei darauf hingewiesen, dass ein großer Teil 46 der Seitenflanke 31, der das Innengewindeloch 45 nahe der Wand 8 des ersten Elements umfasst, eine größere Dicke aufweist als der Teil der Flanke 31, der am weitesten von der Wand 8 entfernt ist. Der Teil 46 befindet sich somit in Kontakt mit der Seite des Hauptteils 27 des zweiten Elements, der sich auf derselben Seite befindet, wenn die Schraube 34 sich in der angezogenen Position befindet, wie in 5b dargestellt.

Zum Bewirken der Einstellung der relativen Positionen des Glieds 1 und des Gehäuses der Uhr 22 wird die Schraube 34 in eine ähnliche Position wie die in 5a gezeigte gelöst. In einer solchen Konfiguration sind die zwischen dem Teil 46 des ersten Elements 2 und dem zweiten Hauptteil 27 des zweiten Elements 9 auftretenden Kräfte schwach. Eine translatorische Bewegung des ersten Elements 2 bezüglich des zweiten Elements 2 oder umgekehrt wird somit möglich. Das zweite Element 9 wird somit bezüglich des ersten Elements 2 derart angeordnet, dass das dritte Verkleidungselement 18 mit dem Gehäuse 22 bündig ist, wenn das Gehäuse 1 an dem Gehäuse der Uhr 22 angebracht ist. Die Schraube 34 ist somit angezogen, bis ihr Kopf 35 gegen den Teil 27 des zweiten Elements 9 anliegt, wodurch das zweite Element 9 gegen den Teil 46 des ersten Elements 2 angezogen wird. In dieser in 5b dargestellten Konfiguration sind die Reibungskräfte zwischen dem ersten und dem zweiten Element 2, 9 so erheblich, dass eine translatorische Bewegung des einen Elements bezüglich des anderen nicht mehr möglich ist.

Das Uhrenarmband kann somit zusammengesetzt werden, ohne dass die innere Struktur in Höhe der Verbindungen zwischen dem Gehäuse 22 und den ersten Gliedern 1, die beidseits des Gehäuses angeordnet sind, zu sehen sind.

Das Glied 1 gemäß einer anderen Ausführungsform, die in 6a und 6b dargestellt ist, umfasst auch eine Schraube 34, aber hier ist sie in der Längsrichtung des Armbands angeordnet. Das erste Element 2 weist eine gegenüber den vorhergehenden Ausführungsformen vereinfachte Form auf. Die allgemeine Form von Element 2 ist parallelepipedisch und umfasst eine Ausnehmung 47, die ebenfalls parallelepipedisch ist, welche von der Wand 8 ausgeht, sich über die gesamte Höhe des Elements 2 und über den Großteil seiner Breite erstreckt. Das erste Element 2 umfasst außerdem eine zylindrische Öffnung 48, die das erste Element 2 von seiner Wand 11 ausgehend bis zur Ausnehmung 47 durchquert. Die Öffnung 48 umfasst von der Wand 11 ausgehend und in der Längsrichtung des Armbands zwei Abschnitte 49, 50, von denen der erste Abschnitt 49 einen größeren Durchmesser aufweist als der des zweiten Abschnitts 50, der in der Ausnehmung 47 mündet.

Das zweite Element 9 umfasst ausgehend von seinem ersten Ende 12 einen ersten Abschnitt 51 mit konstanten Querschnitt, der im Wesentlichen geringere Abmessungen als die Ausnehmung 47 aufweist, gefolgt von einem zweiten Abschnitt 52 mit etwas größerem Querschnitt als der erste Abschnitt und endet in dem zweiten Ende 13 mit demselben Querschnitt wie der erste Abschnitt. Das zweite Element 9 umfasst außerdem ein Innengewindeloch 53, das ausgehend von dem ersten Ende 12 in der Längsrichtung des Armbands ausgebildet ist.

Das dritte Verkleidungselement 18 umfasst in seiner Wand 20 eine Öffnung 21 mit rechtwinkligem Querschnitt und deren Abmessungen im Wesentlichen größer als die des zweiten Abschnitts 52 des zweiten Elements 9 sind. Außerdem ist die Länge des zweiten Abschnitts 52 im Wesentlichen gleich der Dicke der Wand 20.

Die Schraube 34 ist in dem Glied 1 derart angeordnet, dass ihr Kopf 35 und ein kurzer Teil ihres Stifts in der zylindrischen Öffnung 48 des ersten Elements 2 aufgenommen sind, wobei der Kopf 35 an der die Abschnitte 49 und 50 trennenden Verbindung anliegt. In der vorliegenden Variante kann auf den Kopf 35 der Schraube durch die offene Wand 19 des dritten Verkleidungselements 18 zugegriffen werden kann. Das Ende 44 der Schraube 34 wird in das Innengewindeloch 53 des zweiten Elements 9 eingedreht. Die Schraube 34 kann sich somit frei um sich selbst drehen, ohne sich bezüglich des ersten Elements 2 zu verschieben, so dass der Grad ihrer Eindringung in das zweite Element 9 durch Eindrehen oder Ausdrehen modifiziert werden kann.

Wenn die Schraube 34 in das bzw. aus dem zweiten Element 9 ein- bzw. ausgedreht wird, nähert sich ihr erstes Ende 12 an die Wand 11 des ersten Elements 2 an bzw. entfernt sich von ihr. Da das zweite Ende 13 des zweiten Elements mit dem Gehäuse 22 der Uhr verbunden ist, wird letzteres denselben Bewegungen wie vorstehend für das erste Ende 12 beschrieben unterzogen.

Somit wird durch diese verhältnismäßig einfache Struktur eine Möglichkeit der Feineinstellung der Position des Gehäuses 22 bezüglich des Glieds 1 erhalten, die jede Diskontinuität zwischen den beiden Elementen korrigiert, welche sich aus dem zur Herstellung ihrer jeweiligen Verkleidungen eingesetzten Verfahren resultieren kann.

Es ist daher ersichtlich, dass beispielsweise das erste Element 2 mit einer komplizierteren Form hergestellt werden kann, insbesondere, indem ein hohler Bereich und Mittel zum Abdichten des hohlen Bereichs gegenüber der äußeren Umgebung vorgesehen werden, um darin elektronische Komponenten aufnehmen zu können.

Die vorangehende Beschreibung betrifft bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung und soll in keinem Fall als einschränkend angesehen werden, was insbesondere die beschriebene Form für die verschiedenen das erfindungsgemäße Glied bildenden Komponenten gilt. Ein Fachmann kann außerdem die Abmessungen der verschiedenen Strukturelemente in Abhängigkeit von dem eingesetzten Keramikmaterial anpassen, um beispielsweise eine mechanische Vorrichtung mit ausreichendem Federweg zu konstruieren, um durchgehende Verbindungen zwischen den verschiedenen Verkleidungselementen der Uhr zu erzielen.


Anspruch[de]
Glied (1), das dazu vorgesehen ist, ein Armband mit dem Gehäuse (22) einer Uhr zu verbinden, wobei das Gehäuse (22) ein Verkleidungselement umfasst, das wenigstens teilweise die Grenzen des Gehäuses (22) in Längsrichtung des Armbandes definiert, wobei dieses Verkleidungselement durch ein einen Sinterungsschritt umfassendes Verfahren erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (1) ein erstes hohles Element (2), das mit Mitteln (10) zum Befestigen an dem Armband versehen ist, ein zweites Element (9), wovon ein Teil (12) in das erste Element (2) eingesetzt ist und das Mittel (13, 15) für die Befestigung am Gehäuse (22) der Uhr trägt, und ein drittes äußeres Verkleidungselement (18), das mit dem ersten Element (2) fest verbunden ist und das zweite Element (9) auf Seiten der Mittel für die Befestigung am Gehäuse (22) wenigstens teilweise abdeckt, umfasst, und dass es eine mechanische Vorrichtung (17, 26, 29, 34, 36, 37, 53) umfasst, die eine translatorische Bewegung des ersten Elements (2) relativ zu dem zweiten Element (9) in Richtung des Armbandes ermöglicht, derart, dass das dritte Verkleidungselement (18) gegen das Verkleidungselement des Gehäuses (22) der Uhr gedrückt wird. Glied (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verkleidungselement (18) longitudinale Abmessungen besitzt, die größer als 1 Zentimeter sind, und dass dieses ebenfalls durch ein einen Sinterungsschritt umfassendes Verfahren erhalten wird. Glied (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Wand (8) des ersten Elements (2) eine Öffnung (7) vorgesehen ist, durch die sich ein lang gestreckter Teil des zweiten Elements (9) erstreckt, und dass sich ein erstes Ende (12) des zweiten Elements innerhalb des ersten Elements befindet und mit der mechanischen Vorrichtung (17, 26, 29, 34, 36, 37, 53) gekoppelt ist, während sich das zweite Ende (13) außerhalb des ersten Elements befindet und die Mittel (13, 15) für die Befestigung am Gehäuse (22) der Uhr trägt. Glied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (2) durch einen abnehmbaren Deckel (4) verschlossen ist. Glied (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Element (18) aus Keramik ist. Glied (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (2) mit Kraft in das dritte Element (18) eingesetzt ist und darin durch Reibung gehalten wird. Glied (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Vorrichtung (17, 26) elastische Mittel aufweist, die dazu vorgesehen sind, auf das erste Element (2) eine Rückstellkraft auszuüben, derart, dass es dem zweiten Ende (13) des zweiten Elements (9) angenähert wird und dass folglich das dritte Element (18) dem Gehäuse (22) der Uhr angenähert wird. Glied (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (12) des zweiten Elements (9) wenigstens eine Abstützoberfläche aufweist und dass die elastischen Mittel wenigstens eine Feder (17) aufweisen, die einerseits an der Abstützoberfläche und andererseits an einer inneren Oberfläche des ersten Elements (2) anliegt. Glied (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende (12) des zweiten Elements (9) wenigstens eine Abstützoberfläche aufweist und dass die elastischen Mittel wenigstens einen aus einem Elastomer hergestellten Block (26) aufweisen, der so angeordnet ist, dass er einerseits an der Abstützoberfläche und andererseits an einer inneren Oberfläche des ersten Elements (2) anliegt. Glied (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (23, 25) vorgesehen sind, um den Innenraum des ersten Elements (2) abzudichten. Glied (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel eine Dichtungsscheibe (23), die zwischen das erste Element (2) und den Deckel (4) eingefügt ist, und eine Dichtung (25), die in der Öffnung (7) des ersten Elements (2) in der Weise angeordnet ist, dass sie mit einem Teil des zweiten Elements (9) in einem ständigen Kontakt ist, umfassen. Glied (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (2) außerdem in seinem Innenraum elektronische Komponenten enthält. Glied (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 1, 2 und 4 bis 6, wenn abhängig von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Mittel Mittel (29, 34, 36, 37, 53) für die Einstellung der relativen Positionen des ersten Elements (2) und des zweiten Elements (9) in Richtung des Armbandes umfassen. Glied (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel insbesondere ein mit dem zweiten Element (9) mechanisch gekoppeltes Teil (34) umfassen und dass eine Drehung des Teils (34) eine Verlagerung des ersten Elements (2) in Bezug auf das zweite Element (9) in Richtung des Armbandes bewirken kann. Glied (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil eine Schraube (34) ist, die sich in einem Loch (29) befindet, das in dem zweiten Element (9) ausgebildet ist, dass auf der Schraube (34) beiderseits des zweiten Elements (9) Stopfen (36, 37) angeordnet sind, die in einer Richtung senkrecht zu jener des Armbandes verlagert werden können, wobei wenigstens einer der Stopfen (37) mit einem Gewinde versehen ist, dass wenigstens eine in Bezug auf die Richtung des Armbandes schräge Führung (28, 32) für jeden Stopfen (36, 37) in der Wand (8) des ersten Elements (2) und/oder am ersten Ende (12) des zweiten Endes (9) ausgebildet ist, dass jede schräge Führung (28, 32) anliegend an dem entsprechenden Stopfen (36, 37) angeordnet ist und dass eine Drehung der Schraube (34) den Abstand zwischen den zwei Stopfen und daher die relativen Positionen des ersten Elements (2) und des zweiten Elements (9) verändern kann. Glied (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (2) und das zweite Element (9) jeweils seitliche Oberflächen besitzen, die sich einander gegenüber befinden und wenigstens teilweise in gegenseitigem Kontakt sind, wobei das Teil eine Schraube (34) ist, die durch eine Öffnung (29) des zweiten Elements (9) verläuft, die einen lang gestreckten Querschnitt aufweist, wobei sich das mit Gewinde versehene Ende (44) der Schraube (34) in einem Loch (45) mit Innengewinde befindet, das durch die Oberfläche des ersten Elements (2) hindurch ausgebildet ist, während der Kopf (35) der Schraube (34) in der festgezogenen Position an einer Fläche des zweiten Elements (9) gegenüber der mit dem ersten Element (2) in Kontakt befindlichen Oberfläche anliegt. Glied (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil eine Schraube (34) ist, deren Kopf (35) sich frei drehbar in einer Wand (11) des ersten Elements (2) gegenüber der eine Öffnung (7) aufweisenden Wand (8) befindet, während sich das mit Gewinde versehene Ende (44) in einem Loch (53) mit Innengewinde des ersten Endes (12) des zweiten Elements (9) befindet. Uhrenarmband, das zwei Bandabschnitte aufweist, die jeweils zwei Enden haben, wobei erste Enden dieser zwei Enden Mittel für die Befestigung mit Verschlussmitteln des Armbandes aufweisen und wobei die zweiten Enden mit einem Glied (1) verbunden sind, das Mittel (13, 15) für die Befestigung an einem Gehäuse (22) einer Uhr trägt, wobei das Gehäuse ein Verkleidungselement umfasst, das wenigstens teilweise die Grenzen des Gehäuses (22) in Längsrichtung des Armbandes definiert, wobei dieses Verkleidungselement durch ein einen Sinterungsschritt umfassendes Verfahren erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (1) ein erstes hohles Element (2), das mit Mitteln (10) zum Befestigen an dem zweiten Ende des jeweiligen Bandabschnitts versehen ist, ein zweites Element (9), wovon ein Teil (12) in das erste Element (2) eingesetzt ist und das Mittel (13, 15) für die Befestigung am Gehäuse (22) der Uhr trägt, und ein drittes äußeres Verkleidungselement (18), das mit dem ersten Element (2) fest verbunden ist und das zweite Element (9) auf Seiten der Mittel für die Befestigung am Gehäuse (22) wenigstens teilweise abdeckt, umfasst, und dass das Glied (1) eine mechanische Vorrichtung (17, 26, 29, 34, 36, 37, 53) umfasst, die eine translatorische Bewegung des ersten Elements (2) relativ zu dem zweiten Element (9) in Richtung des Armbandes ermöglicht, derart, dass das dritte Verkleidungselement (18) gegen das Verkleidungselement des Gehäuses (22) der Uhr gedrückt wird. Uhrenarmband nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Verkleidungselement (18) longitudinale Abmessungen aufweist, die größer als 1 Zentimeter sind, und dass dieses ebenfalls durch ein einen Sinterungsschritt umfassendes Verfahren erhalten wird. Uhrenarmband nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bandabschnitt des Armbandes mehrere Glieder umfasst, die eine Struktur ähnlich jener der am Gehäuse (22) der Uhr befestigten Glieder (1) aufweisen, wobei das erste hohle Element (2) jedes dieser Glieder Mittel (10) für die Befestigung am vorhergehenden Glied umfasst, während das zweite Element (9) mit im Wesentlichen lang gestreckter Form jedes dieser Glieder Mittel (13, 15) für die Befestigung am folgenden Glied trägt.






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