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Dokumentenidentifikation DE602005000263T2 14.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001568585
Titel Vorrichtung zur Schnell-Montierung und -Demontierung eines Fahrradschuhes auf einem automatischen Pedal
Anmelder Look Cycle International, Nevers, FR
Erfinder Chretien, Jean-Louis, 18320 Cours les Barres, FR;
Roudergues, Frederic, 58000 Nevers, FR
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 602005000263
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 31.01.2005
EP-Aktenzeichen 052902061
EP-Offenlegungsdatum 31.08.2005
EP date of grant 22.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.06.2007
IPC-Hauptklasse B62M 3/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schnellverbindungsplatte für einen Schuh eines Fahrradfahrers auf einem automatischen Fahrradpedal.

Solche Schnellverbindungsplatten, die einen Körper umfassen, der mit Befestigungslöchern von der Platte zur Schuhsohle versehen ist, sind bekannt. Im Allgemeinen sind diese Befestigungslöcher durch längliche Schlitze ausgebildet, die eine bestimmte Längsanpassung der Position der Platte an der Sohle ermöglichen.

Diese Schnellverbindungsplatten umfassen ein hinteres Verbindungselement, das einem weiblichen Element entspricht, das ausgebildet ist, um mit einem Rastelement zusammenzuwirken, das schwenkbar an dem Pedal befestigt ist, und ein vorderes Verbindungselement, das allgemein die Form eines männlichen Elementes aufweist, das ausgebildet ist, um mit einem feststehenden Rastelement, das an der Pedale vorgesehen ist, zusammenzuwirken.

Das hintere Rastelement an dem Pedal ist durch eine Federeinrichtung vorgespannt, die üblicherweise durch eine Feder gebildet ist. Eine solche Rastvorrichtung mit einer Schnellverbindungsplatte ist herkömmliche Technik und z. B. in EP 0 146 454 beschrieben.

Der Eingriff der Platte an dem Pedal findet automatisch durch Einführung des vorderen Verbindungselementes in das vordere Rastelement auf dem Pedal und durch eine Schwenkbewegung der Platte nach unten statt, wodurch das hintere Rastelement nach außen gegen die Wirkung der Feder verschwenkt und so das Einsetzen dessen freien Endes in das hintere Verbindungselement der Platte zu ermöglichen. Dann kehrt das hintere Verbindungselement aufgrund der Federkraft automatisch in seine Anfangsposition zurück.

Das Lösen der Platte, d. h. deren Befreien von dem Pedal, findet durch eine Rotationsbewegung der Platte um eine vertikale Achse statt, die zum Vorderende der Platte benachbart ist, so dass das hintere Rastelement verschwenkt wird, das somit seine Verrastung löst. Das Zusammenwirken zwischen diesen Elementen ist ausführlich in dem oben zitierten Dokument beschrieben.

Dieses Zusammenwirken einerseits zwischen dem hinteren Verbindungselement und dem schwenkbaren Rastelement und andererseits zwischen dem vorderen Verbindungselement und dem festgelegten Rastelement findet auf den Auflageflächen statt, die an den vorderen und hinteren Verbindungselementen der Platte vorgesehen sind. Diese Auflageflächen sind somit die einzigen, die einer Reibung zwischen den kontaktierenden Elementen ausgesetzt sind, insbesondere während des Lösens der Platte.

Die herkömmlichen Platten sind entweder aus Metall und ausreichend klein, um einfach in der Sohle aufgenommen zu werden, oder aus Plastik und relativ groß, um an der Sohle auf eine befestigt zu werden, um ein Element zu bilden, das von dieser absteht.

Die Erfindung betrifft insbesondere diese Platten aus Kunststoffmaterial, die durch Spritzgießen hergestellt werden. Im Gegensatz zu den Metallplatten, die in der Sohle aufgenommen sind, sind die Platten aus Kunststoffmaterial sehr stark dem Abrieb ausgesetzt, wenn der Fahrradfahrer auf dem Boden läuft. Dies betrifft insbesondere den Vorderabschnitt, der sich während des Laufens schnell abnutzt.

Aus diesem Grund muss das Kunststoffmaterial, das verwendet wird, um den Körper der Platte zu bilden, ein Hartkunststoffmaterial mit guten Abriebswiderstandseigenschaften sein, wie z. B. ein Acetal-Harz. Jedoch besteht eine Folge dieser Härte des Materials darin, dass es einen relativ hohen Reibungskoeffzienten aufweist.

Es wäre daher wünschenswert, Auflageflächen auf der Platte zu haben, die einen reduzierten Reibungskoeffizienten aufweisen, um so das Lösen der Platte von ihrem auf dem Pedal befestigten Zustand zu erleichtern. Insbesondere würde ein reduzierter Reibungskoeffizient die Rotation der Platte erleichtern und gleichzeitig den Druck, der während der Drehung durch die Platte auf das vorgespannte hintere Rastelement ausgeübt wird, um dieses zu verschwenken, um dadurch die Platte zu lösen.

Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass ein reduzierter Reibungskoeffizient mit einem Kunststoffmaterial mit hohen Abriebswiderstandseigenschaften nicht vereinbar ist, weil, wenn sein Reibungskoeffizient reduziert wird, es weniger widerstandsfähig wird. Als Ergebnis wurde der Widerstandsfähigkeit Vorrang vor Sicherheitsbedenken gegeben.

Weiterhin geben bekannte Schnellbefestigungsplatten keinen Hinweis auf den Fortschritt des Abriebs an, und es gibt somit ein Risiko eines Unfalls aufgrund eines Brechens von dem einem oder dem anderen der Verbindungselemente an der Platte.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden, indem eine Schnellbefestigungsplatte mit einem unterschiedlichen Aufbau vorgesehen wird, und die trotzdem einfach herzustellen ist.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Abriebwiderstandsfähigkeit der Platte an ihren während des Laufens des Fahrradfahrers am meisten dem Abrieb ausgesetzten Stellen zu verbessern.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Abriebanzeigemittel an der Platte vorzusehen, um den Fahrradfahrer zu warnen, wenn es Zeit ist, aus Sicherheitsgründen die Platten zu wechseln.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Schnellbefestigungsplatte für eine Verbindung zwischen einem Schuh eines Fahrradfahrers und einem Fahrradpedal gelöst, wobei die Schnellbefestigungsplatte einen Körper umfasst, der mit Befestigungslöchern von der Platte zur Schuhsohle, mit einem ersten hinteren Verbindungselement und mit einem zweiten vorderen Verbindungselement versehen ist, wobei das erste und das zweite Verbindungselement Auflageflächen aufweisen, die geeignet sind, mit einem hinteren schwenkbaren Rastelement bzw. mit einem feststehenden vorderen Rastelement, das an der Pedale vorgesehen ist, zusammenzuwirken, gekennzeichnet dadurch, dass im Wesentlichen alle Auflageflächen zumindest des ersten hinteren Verbindungselementes auf einem zusätzlichen Element aus einem Material, das einen verringerten Reibungskoeffizienten im Vergleich zu dem des Materials des Körpers aufweist, gebildet sind.

Gemäß den anderen Eigenschaften der Erfindung:

  • – Sind im Wesentlichen alle Auflageflächen des zweiten vorderen Verbindungselementes gleichermaßen auf einem abstehenden Auflageelement durch Aufgießen eines Materials ausgebildet sind, das einen verringerten Reibungskoeffizienten aufweist;
  • – ist das Auflageelement durch Ankerzapfen fixiert, die aus dem Material des Auflageelements gebildet sind und die sich in die haltenden Löcher in dem Körper erstrecken;
  • – sind die Löcher mit Schultern versehene Löcher, die eine Ausnehmung für einen Ankerkopf auf den Ankerzapfen bilden;
  • – sind die Löcher durchgehende Löcher, in denen sich die Ankerzapfen nur zu einem Teil der Höhe der Öffnungen erstrecken, um diese mit Abstand von der Innenseite der Platte so zu halten, so dass darauf Verschleißspuren gebildet werden;
  • – sind die Materialien des Körpers und des Auflageelements (18, 23) aus verschiedenen Farben ausgebildet, wodurch ermöglicht wird, die gebildeten Verschleißspuren an den Zapfen (27) gut zu unterscheiden;
  • – umfasst das Auflageelement auf dem ersten Verbindungselement ein horizontales Element, das sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Platte erstreckt, ein zentrales vertikal gewölbtes Element und zwei laterale vertikal geneigte Elemente, die an den Enden des horizontalen Elementes angeordnet sind;
  • – sind das horizontale Element, das zentrale Element und die zwei vertikalen Elemente in einem Stück ausgebildet;
  • – erstreckt sich das zentrale Element des Auflageelementes auf dem ersten Verbindungselemeut in eine mittige Öffnung, die an dem hinteren Ende des Körpers vorgesehen ist, und mündet in eine Ausnehmung zum Aufnehmen des Materials des Auflageelementes, so dass dieses auf dem Körper gehalten wird.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung als nicht einschränkendes Beispiel der Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen deutlich, in denen:

1 eine perspektivische Ansicht darstellt, die eine Ausführungsform der Verbindungsplatte gemäß der Erfindung zeigt;

2 eine Draufsicht auf die Unterseite der Platte der 1 zeigt;

3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-III der 4 zeigt;

4 eine Draufsicht von der Platte der 1 von unten zeigt; und

5 eine Querschnittsansicht einer modifizierten Platte gemäß der Erfindung zeigt.

In den Zeichnungen sind identische und äquivalente Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 und 2 zeigen die obere Fläche einer Schnellverbindungsplatte 1 für ein Fahrradpedal (nicht gezeigt). Die Platte umfasst einen Körper 2 aus Kunststoffmaterial mit einer hohen Abriebswiderstandseigenschaft, wie z. B. ein Acetal-Harz. Auf bekannte Weise ist der Körper 2 mit einem hinteren, im Allgemeinen rechtwinkligen Abschnitt und einem vorderen, im Allgemeinen dreieckigen Abschnitt aufgebaut.

Die Platte 1 ist mit drei Befestigungslöchern 3 versehen, von denen eines an dem Vorderteil der Platte und zwei seitlich versetzt an dessen hinteren Teil angeordnet sind. Jedes Befestigungsloch 3 ist ausgebildet, um eine Befestigungsschraube 4 aufzunehmen, die ein Befestigen der Platte an der Schuhsohle des (nicht gezeigt) des Fahrradfahrers ermöglicht.

Diese Befestigungslöcher 3 weisen vorzugsweise die Form von länglichen Schlitzen auf, die zueinander parallel sind, um so eine bestimmte Längsanpassung der Position der Platte 1 an der Sohle zu ermöglichen.

Jedes Befestigungsloch 3 ist mit einer internen Schulter 5 versehen, die eine Anlagefläche für ein metallisches Querstück 6 bildet, gegen das der Kopf der Befestigungsschraube 4 anliegt.

In dem dargestellten Beispiel umfasst die Platte 1 ein viertes ovales Befestigungsloch 7, das im Wesentlichen mittig ist und eine Befestigungsschraube 8 aufnimmt, um eine Positionsspeichereinrichtung aufzunehmen, wie es in der französischen Patentanmeldung FR 03 09364 des Anmelders beschrieben ist. Die Sicherheitsschraube 8 ist nach dem Hineinschrauben in diese Vorrichtung durch einen Gleitschutzschuh 9 versteckt.

Die Schnellverbindungsplatte 1 umfasst weiterhin ein erstes hinteres Verbindungselement 10 und ein zweites vorderes Verbindungselement 11.

Das erste hintere Verbindungselement 10 weist eine Form einer nach hinten und nach oben geöffneten Ausnehmung auf. Diese Ausnehmung erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Breite der Platte und umfasst die Auflageflächen 12 bis 15, die ausgebildet sind, mit einem hinteren schwenkbaren Rastelement (nicht gezeigt) auf dem Pedal zusammen zu wirken. Im Allgemeinen weist dieses Rastelement die Form eines Hakens auf, der in der Öffnung, die durch die Ausnehmung gebildet wird, aufgenommen wird, und die unter die untere Fläche der Schuhsohle des Fahrradfahrers definiert wird, wenn die Platte an dieser befestigt ist.

Diese Auflageflächen des ersten Verbindungselementes 10 umfassen eine horizontale Auflagefläche 12, eine mittige vertikal gewölbte Auflagefläche 13 und zwei lateral geneigte vertikale Auflageflächen 14, 15, die an entgegen gesetzten Enden der horizontalen Auflagefläche 12 angeordnet sind. Das hintere Rastelement liegt somit während der Benutzung an der horizontalen Auflagefläche 12 an und an der vertikal konvex gewölbten mittigen Auflagefläche 13. Jedoch drückt während des Lösens der Platte durch dessen laterale Drehung das hintere Rastelement gegen die eine oder die andere der geneigten lateralen Auflageflächen 14, 15, was dazu führt, dass das hintere Rastelement zurückgedrückt wird, während es sich zum Lösen der Platte verschwenkt.

Das zweite vordere Verbindungselement 11 weist die Form einer abgerundeten Spitze 11' auf, der von dem unteren Teil des Scheitels des Dreiecks, der durch den vorderen Teil der Platte gebildet wird, hervorsteht. Dieses zweite vordere Verbindungselement 11 ist somit durch den Aufbau der Spitze 11' und von dem vorderen oberen Teil der Platte, der dem Scheitel des Dreiecks entspricht und die ebenso abgerundet ist, gestuft.

Das zweite vordere Verbindungselement 11 umfasst zwei Auflageflächen 16, 17, die ausgebildet sind, um mit einem festgelegten vorderen Rastelement (nicht gezeigt), das an dem Pedal vorgesehen ist, zusammenzuwirken.

Diese Auflageflächen des zweiten Verbindungselementes 11 umfassen eine horizontale Auflagefläche 16 auf der Spitze 11' und eine abgerundete vertikale Auflagefläche 17, die sich um den Scheitel des Dreiecks erstreckt, und die mit einer V-Form zusammenwirkt, die an der Mitte der Innenfläche des zweiten Rastelementes vorgesehen ist. Die Spitze 11' ist ebenfalls abgerundet und wird in einer Ausnehmung der Innenfläche des vorderen Rastelementes angeordnet, das den gleichen Krümmungsradius aufweist wie der der Spitze 11', um so eine vertikale Rotationsachse der Platte für die Trennungsbewegung zu definieren.

Gemäß einer wichtigen Eigenschaft der Erfindung sind die Auflageflächen 12 bis 15 von mindestens dem ersten hinteren Verbindungselement 10 auf einem Zusatzelement 18 aus einem Material mit einem reduzierten Reibungskoeffizienten bezüglich desjenigen des Materials des Körpers 2 ausgebildet.

Dieses Auflageelement 18 umfasst ein horizontales Element 19, das sich im Wesentlichen über die gesamte Breite der Platte erstreckt, ein mittiges, vertikal gewölbtes Element 20 und zwei vertikal geneigte, laterale Elemente 21, 22, die an den Enden des horizontalen Auflageelementes 19 angeordnet sind. Vorzugsweise sind das horizontale Auflageelement 19, das mittige Element 20 und die zwei vertikalen Elemente 21, 22 aus einem Stück gebildet, das man durch Spritzgießen erhält, und das an der Fläche des ersten Verbindungselementes 10 befestigt ist.

Vorzugsweise, und wie in den Figuren gezeigt, sind die Auflageflächen 16, 17 des zweiten vorderen Verbindungselementes 11 auch auf einem zusätzlichen Auflageelement 23 aus einem Material mit einem reduzierten Reibungskoeffizienten ausgebildet. Dieses Auflageelement 23 umfasst ein horizontales Element 24, das sich über die Spitze 11' des zweiten Verbindungselementes 11 und vertikales Element, das sich über den vorderen oberen Abschnitt der Platte erstreckt.

Dieses Material, das einen reduzierten Reibungskoeffizienten aufweist, kann z. B. durch ein Harz gebildet sein, dem Additive, wie z. B. PTFE hinzugefügt worden sind.

Jedes vordere Auflageelement 23 ist ebenfalls vorzugsweise aus einem Stück gebildet, das man durch Spritzgießen erhält, und das auf der Fläche des zweiten Verbindungselementes befestigt ist.

Während der Herstellung der Platte beginnt man vorzugsweise mit dem Spritzgießen des Körpers 2 der Platte in einem ersten Gießvorgang, entformt diesen und platziert diesen in einer zweiten Gussform, in der die Auflageelemente 18, 23 durch direktes Übergießen des Körpers 2 hinzugefügt werden. Die zwei Spritzgussvorgänge können weiterhin nacheinander in einem einzelnen Spritzgussverfahren durchgeführt werden.

Um die Auflageelemente 18, 23 an dem Körper 2 zu befestigen, wird dieser mit Durchgangslöchern 26 versehen, die einerseits durch die untere Seite des Körpers der Platte 1 münden und andererseits durch die obere Fläche des Körpers in der ersten und zweiten Verbindungselementes 10, 11 sich erstrecken.

Gemäß einer Eigenschaft der Erfindung sind die Durchgangslöcher 26 mit Schultern versehen, so dass diese einen reduzierten Querschnitt in Richtung des ersten und des zweiten Verbindungselementes 10, 11 aufweisen. Während des zweiten Spritzgussvorgangs dringt Material in diese Durchgangslöcher 26 ein, um so Ankerzapfen zu bilden, die in einem Ankerkopf 28 innerhalb jedes Durchgangslochs 26 enden. Diese Ankerzapfen 27 bestehen aus demselben Material wie die Auflageelemente 18, 23 und dienen dazu, die Auflageelemente 18, 23 punktartig an den entsprechenden Verbindungselementen 10, 11 zu befestigen.

Um das Auflageelement 18 in axialer Richtung an dem ersten Verbindungselement 10 zu halten, erstreckt sich das mittige vertikale Element 20 in eine mittige Öffnung 29 an dem hinteren Ende des Körpers 2, die in einer Ausnehmung 30 des Körpers mündet, die das Material des Elements 23 während dessen Gießen aufnimmt.

Um das Auflageelement 18 während der Trennbewegung durch das laterale Verschwenken der Platte ebenso in der Querrichtung zu halten, umfassen die vertikalen lateralen Elemente 21, 22 an ihrer hinteren Fläche einen Vorsprung 31, der in eine entsprechende Ausnehmung 32, die an dem hinteren Ende des Körpers 2 vorgesehen ist, eingreift.

Gemäß einer weiteren Eigenschaft der Erfindung sind die Durchgangslöcher 26 nicht vollständig während des Gießens der Auflageelemente 18, 23 gefüllt, so dass die Ankerzapfen 27 sich nur über einen Teil der Höhe der Öffnungen erstrecken und kurz vor der unteren Fläche der Platte enden, um so eine Abriebsanzeige der Platte zu bilden.

Gemäß dem Abrieb der Unterseite der Platte 1 während des Laufens des Fahrradfahrers nähern sich die Enden der Zapfen 27 dieser Unterseite und werden schließlich bündig zu dieser, was einer maximalen Benutzungsgrenze des Abriebs der Platte entspricht, die dann durch eine neue Platte ersetzt werden muss.

Um den Benutzungsanzeiger, der durch die Zapfen 27 gebildet wird, visuell gut zu unterscheiden, sind die Materialien des Körpers 2 und des Auflageelements 18, 19 verschiedenfarbig.

Schließlich zeigt 5 eine Querschnittsansicht einer Modifikation, bei der das vordere Auflageelement 19 nur die horizontale Auflagefläche 16 abdeckt, während das hintere Auflageelement 18 nur die horizontale Auflagefläche 12 abdeckt und die zwei vertikalen lateralen Auflageflächen 14, 15. Andere Kombinationen sind selbstverständlich denkbar, ohne dadurch von dem Bereich der Erfindung abzuweichen.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die gezeigten und beschriebenen Beispiele beschränkt, sondern betrifft auch voneinander getrennt hergestellten Elementen, die dann an der Platte befestigt werden, z. B. durch Kleben.


Anspruch[de]
Schnellverbindungsplatte für eine Verbindung zwischen einem Schuh eines Fahrradfahrers auf einem Fahrradpedal, umfassend einen Körper (2), der mit Befestigungslöchern (3) von der Platte (1) zur Schuhsohle, mit einem ersten hinteren Verbindungselement (10) und mit einem zweiten vorderen Verbindungselement (11) versehen ist, wobei das erste und das zweite Verbindungselement Auflageflächen (1217) aufweisen, die geeignet sind, mit einem hinteren Rastelement zusammenzuwirken, indem es sich bezüglich eines auf dem Pedal vorgesehenen feststehenden vorderen Rastelement verschwenkt, gekennzeichnet dadurch, dass im Wesentlichen alle Auflageflächen (1215) zumindest des hinteren Verbindungselements (10) auf einem abstehenden Aufageelement (18) aus einem Material, das einen verringerten Reibungskoeffizienten im Vergleich zu dem des Materials des Körpers (2) aufweist, gebildet sind und dass das abstehende Auflageelement (18, 23) durch Aufgießen auf den Körper (2) erhalten ist, so dass dieses punktuell an dem Verbindungselement fixiert ist. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das abstehende Auflageelement (18, 23) durch Ankerzapfen (27) fixiert ist, die aus dem Material des abstehenden Auflageelements (18, 23) gebildet sind und die sich in haltenden Löcher in dem Körper (2) erstrecken. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (26) mit Schultern versehene Löcher sind, die eine Ausnehmung für einen Ankerkopf (28) auf den Ankerzapfen (27) bilden. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (26) durchgehende Löcher sind, in denen sich die Ankerzapfen (27) nur zu einem Teil der Höhe der Öffnungen erstrecken, um diese mit Abstand von der Innenseite der Platte so zu halten, so dass darauf Verschleißspuren gebildet werden. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien des Körpers (2) und des abstehenden Auflageelements (18, 23) aus verschiedenen Farben ausgebildet sind, wodurch ermöglicht wird, die gebildeten Verschleißspuren an den Zapfen (27) gut zu unterscheiden. Schnellverbindungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Wesentlichen alle Auflageflächen (16, 17) des zweiten vorderen Verbindungselementes (11) gleichermaßen auf einem abstehenden Auflageelement (23) durch Aufgießen eines Materials ausgebildet sind, das einen verringerten Reibungskoeffizienten aufweist. Schnellverbindungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement (18) auf dem ersten Verbindungselement (10) ein horizontales Element (19), das sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Platte (1) erstreckt, ein zentrales vertikal gewölbtes Element (20) und zwei laterale vertikal geneigte Elemente (21, 22) umfasst, die an den Enden des horizontalen Elementes (19) angeordnet sind. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Element (19), das zentrale Element (20) und die zwei vertikalen Elemente (21, 22) in einem Stück ausgebildet sind. Schnellverbindungsplatte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zentrale Element (20) des Auflageelementes (18) auf dem ersten Verbindungselement (10) sich in eine mittige Öffnung (29), die an dem hinteren Ende des Körpers (2) vorgesehen ist, erstreckt und in eine Ausnehmung (30) zum Aufnehmen des Materials des Auflageelementes (18) mündet, so dass dieses auf dem Körper (2) gehalten wird.






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