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Dokumentenidentifikation DE102005033952B4 21.06.2007
Titel Messeinrichtung
Anmelder Sartorius AG, 37075 Göttingen, DE
Erfinder Müller, Michael, 37079 Göttingen, DE;
Bajohr, Ulrich, 37124 Rosdorf, DE
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Anmeldedatum 20.07.2005
DE-Aktenzeichen 102005033952
Offenlegungstag 01.02.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse G01G 21/24(2006.01)A, F, I, 20060420, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Messeinrichtung.

Herkömmliche Waagen, insbesondere Präzisionswaagen, und herkömmliche Wägezellen sind regelmäßig dazu ausgelegt, an die Waage bzw. Wägezelle angelegte Kräfte mittels einem Wägesystem zu messen. Hierzu wird das Wägesystem im allgemeinen in einem Gehäuse der Waage angeordnet, beispielsweise wird das Wägesystem in einem Inneren des Waagengehäuses angeordnet und dort vorzugsweise verschraubt.

Durch Verschraubung eines Wägesystems mit dem Gehäuse können Kräfte in das Wägesystem eingeleitet werden, welche das Messergebnis beeinflussen können. Um einen Einfluss der durch die Verschraubung auf das Wägesystem wirkenden Verspannungen, die, abhängig von Aufbau und Stabilität des Waagengehäuses, unterschiedlich sein können, zu kompensieren, ist es notwendig, jedes Wägesystem nach dem Einsetzen in das Waagengehäuse abzugleichen. Ein solcher Abgleich ist während der ursprünglichen Herstellung der Waage weitgehend unproblematisch. Muss nach langem Gebrauch, unsachgemäßem Betrieb der Waage oder aufgrund von Fehlern das Wägesystem der Waage ausgetauscht, ersetzt oder repariert werden, ist ein neuerlicher Abgleich jedoch aufwendiger. Insbesondere ist ein Abgleich des neu eingebauten Wägesystems bei einem Kunden nur schwierig möglich, auch wenn geschultes Personal dafür eingesetzt wird.

Eine Anordnung eines Wägesystems in einem Waagengehäuse ist beispielsweise aus der EP 0 573 806 B1 bekannt. Die EP 0 573 806 B1 offenbart, das Wägesystem mittels eines U-förmigen Zwischenhalters, der aus einer Basis und von der Basis ausgehenden Schenkeln besteht, in dem Waagengehäuse anzuordnen, wobei der Zwischenhalter verwindungssteif ausgelegt ist, um somit störende Einflüsse bzw. Krafteinwirkungen von dem Waagengehäuse auf das Wägesystem zu verhindern.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Möglichkeit bereitzustellen, eine Waage in einfacher Weise zu warten und gegebenenfalls zu reparieren.

Diese Aufgabe wird durch die Messeinrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Messeinrichtung mit

  • – einem Wägesystem, welches ausgelegt ist, eine daran angelegte Gewichtskraft zu messen; und
  • – einer Halteeinrichtung, welche ausgelegt ist, das Wägesystem an einer Basisplatte anzuordnen, wobei

    – die Halteeinrichtung zwei Haltebügel umfasst,

    – jeder Haltebügel mit dem Wägesystem verbunden ist,

    – jeder Haltebügel mit der Basisplatte verbindbar ist,

    – die Haltebügel räumlich voneinander beabstandet angeordnet sind, und

    – das Wägesystem zwischen den Haltebügeln angeordnet ist,
bereitgestellt.

Erfindungsgemäß wurde erkannt, daß es überraschenderweise nicht notwendig ist, das Halteelement einstückig und insbesondere U-förmig auszubilden, um eine möglichst große Verwindungssteifheit der Halteeinrichtung zu erreichen. Vielmehr werden erfindungsgemäß zwei voneinander getrennte und voneinander unabhängige Haltebügel an dem Wägesystem angeordnet und mit dem Wägesystem fest, insbesondere kraftschlüssig verbunden. Beispielsweise kann jeder Haltebügel mit dem Wägesystem verschraubt sein. Damit wird in der Kombination der beiden Haltebügel mit dem stabilen Grundkörper des Wägesystems eine gleich große Verwindungssteifheit erreicht, wie bei einem einstückigen Halteelement. Die herkömmliche Ansicht der Fachwelt, dass eine hohe Verwindungssteifheit nur mit einem einstückigen Halteelement erreicht werden kann, wurde erfindungsgemäß als unzutreffendes Vorurteil erkannt.

Vorteilhafterweise kann die Halteeinrichtung daher in einfacher Weise mit geringem Materialaufwand und beispielsweise unter Verwendung von Standardbauteilen gefertigt werden, wobei die mechanische Stabilität der Messeinrichtung erhalten bleibt und eine kostengünstige Fertigung ermöglicht wird. Insbesondere sind Kontaktflächen zwischen dem Wägesystem und den Haltebügeln, welche innerhalb sehr kleiner Toleranzbereiche angefertigt werden müssen, bei der erfindungsgemäßen Messeinrichtung, im Vergleich zu herkömmlichen Messeinrichtungen, klein ausgebildet. Die Herstellung des Wägesystems und auch der Halteeinrichtung wird daher, gegenüber herkömmlichen Messeinrichtungen, vereinfacht. Werden die Haltebügel an einer einzigen Fläche des Wägesystems angeordnet, nachfolgend als hintere Stirnfläche bezeichnet, ist es nicht notwendig, die hintere Stirnfläche des Wägesystems, welche herkömmlicherweise mit der Basis eines herkömmlichen U-förmigen Halteelements in Kontakt tritt, vollständig präzise zu fertigen, wobei es vorteilhafterweise insbesondere nicht notwendig ist, diese hintere Stirnfläche als eine plane Fläche auszugestalten. Vielmehr kann die Stirnfläche des Wägesystems eine im wesentlichen beliebige Form bzw. Gestalt aufweisen, wobei lediglich Kontaktflächen zwischen dem Wägesystem und den jeweiligen Haltebügeln präzise, d.h. innerhalb sehr geringer Toleranzgrenzen, hergestellt werden müssen. Die hintere Stirnfläche kann aber ansonsten eine im wesentlichen beliebige Form aufweisen. Beispielsweise kann die hintere Stirnfläche gewölbt sein oder Vor- bzw. Rücksprünge aufweisen, um die Verwindungssteifheit des Wägesystems im Bereich der hinteren Stirnfläche zu erhöhen. Dies ist beispielsweise für die Befestigung eines Magnetsystems oder von Temperatursensoren vorteilhaft.

Vorteilhafterweise ist es ferner auch nicht notwendig, eine Basisplatte, auf der die Messeinrichtung angeordnet ist, oder eine Basisfläche des Waagengehäuses vollständig innerhalb sehr kleiner Toleranzgrenzen herzustellen. Vielmehr ist es ausreichend, die Auflageflächen der Haltebügel auf der Basisfläche möglichst exakt zu fertigen. Jeder Haltebügel kann beispielsweise mit der Basisfläche an einem oder mehreren Punkten verschraubt sein.

Insbesondere sind die Haltebügel derart ausgebildet bzw. das Wägesystem derart an den Haltebügeln angeordnet und damit verbunden, dass Verwindungen bzw. Verbiegungen der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses nicht auf das Wägesystem übertragen werden. Vielmehr wird aufgrund der steifen Verbindung zwischen den Halteelementen und dem Wägesystem eine Verwindung der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses verhindert.

Weiterhin vorzugsweise ist in zumindest einem der Haltebügel zumindest ein zusätzlicher Hebel angeordnet und der Haltebügel stellt Lagerstellen für den zumindest einen Hebel zur Verfügung.

Bevorzugt ist der zumindest eine zusätzliche Hebel und dessen Lagerstelle monolithisch aus dem Haltebügel herausgearbeitet.

Besonders bevorzugt ist der zumindest eine zusätzliche Hebel über ein elastisches Zwischenelement mit einem Übersetzungshebel des Wägesystems verbunden.

Weiterhin bevorzugt weist der zumindest eine zusätzliche Hebel Auflagestellen für ein Gewichtsstück zum Kalibrieren und/oder Linearisieren auf.

Vorzugsweise sind in zumindest einem der Haltebügel zwei zusätzliche Hebel angeordnet, sind die längeren Hebelarme der zusätzlichen Hebel über Federgelenke mit einer Quertraverse verbunden und weist die Quertraverse Auflagestellen für ein Gewichtsstück zum Kalibrieren und/oder Linearisieren auf.

Vorzugsweise ist an dem zumindest einen zusätzlichen Hebel ein Totlastgewicht befestigbar.

Vorzugsweise weist das Wägesystem eine im wesentlichen quaderförmige Form auf. Das Wägesystem muß jedoch nicht eine im geometrischen Sinne ideale quaderförmige Form aufweisen. Insbesondere müssen Flächen des Wägesystems nicht exakt plane Flächen sein, sondern können auch von planen Flächen abweichen. Die Flächen des Wägesystems können beispielsweise Vor- bzw. Rücksprünge und/oder Öffnungen aufweisen. Das Wägesystem kann auch zumindest teilweise hohl sein bzw. Ausnehmungen aufweisen, so dass weitere Messelemente, zum Beispiel Temperatursensoren, in dem Wägesystem angeordnet werden können.

Die Flächen des Wägesystems müssen auch nicht notwendigerweise genau senkrecht zueinander angeordnet sein. Zumindest eine vorbestimmbare Anzahl aneinander grenzender Flächen bzw. Seiten, können unter einem von 90° zumindest geringfügig verschiedenen Winkel zueinander angeordnet sein. Beispielsweise können zumindest zwei Flächen unter einem Winkel von etwa 100° bis etwa 80° angeordnet sein. Die Flächen können aber auch insoweit unter einem Winkel von 90° angeordnet sein, wie es aufgrund herkömmlicher Fertigungsmaschinen naheliegend ist.

Weiterhin vorzugsweise ist zumindest ein Haltebügel im Querschnitt L-förmig ausgebildet, besonders bevorzugt ist jeder Haltebügel L-förmig ausgebildet. Somit weist der Haltebügel vorzugsweise zwei Haltebügelschenkel auf, welche vorzugsweise senkrecht aufeinander stehen.

In anderen Worten ist jeder Haltebügel derart ausgebildet, dass eine Fläche im Wesentlichen parallel zu beispielsweise einer Seitenfläche des Wägesystems verläuft (erster Haltebügelschenkel) und eine weitere Fläche im wesentlichen senkrecht dazu (zweiter Haltebügelschenkel), beispielsweise im wesentlichen parallel zu der hinteren Stirnfläche des Wägesystems. Jeder vorzugsweise L-förmige Haltebügel umgreift folglich eine Kante des Wägesystems, wobei die jeweilige Kante des Wägesystems anhand der hinteren Stirnfläche und der daran angrenzenden Seitenfläche gebildet wird. In anderen Worten kann das Wägesystem im wesentlichen quaderförmig ausgebildet sein, wobei an die hintere Stirnfläche zumindest zwei gegenüberliegende, vorzugsweise im wesentlichen parallele Seitenflächen angrenzen. Die Haltebügel weisen jeweils einen ersten Haltebügelschenkel auf, wobei die ersten Haltebügelschenkel jeweils parallel zu den gegenüberliegenden Seitenflächen des Wägesystems angeordnet sind. Die zweiten Haltebügelschenkel sind parallel zu der hinteren Stirnfläche des Wägesystems angeordnet.

Der erste Haltebügelschenkel und der zweite Haltebügelschenkel sind vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet. Der Winkel zwischen dem ersten Haltebügelschenkel und dem zweiten Haltebügelschenkel kann aber auch von 90° abweichen. Beispielsweise kann der Winkel zwischen dem ersten Haltebügelschenkel und dem zweiten Haltebügelschenkel zwischen etwa 80° und etwa 100° betragen. Insbesondere ist der Winkel zwischen dem ersten Haltebügelschenkel und dem zweiten Haltebügelschenkel etwa gleich dem Winkel, den die Seitenfläche, entlang welcher der erste Haltebügelschenkel angeordnet ist, und die hintere Stirnfläche des Wägesystems einschließen.

Bevorzugt ist jeder Haltebügel mit jeweils einer vorbestimmbaren Fläche des Wägesystems verbunden.

Besonders bevorzugt ist jeder Haltebügel mit derselben Fläche des Wägesystems verbunden. Der Haltebügel kann vorzugsweise mit der hinteren Stirnfläche des Wägesystems fest verbunden sein. Zum Beispiel kann der Haltebügel mit der hinteren Stirnfläche des Wägesystems verschraubt sein. Insbesondere ist es möglich, dass der zweite Haltebügelschenkel mit der hinteren Stirnfläche verschraubt wird, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung des zweiten Haltebügelschenkels mit der hinteren Stirnfläche des Wägesystems erzeugt wird und folglich die Verwindungssteifheit der Messeinrichtung erhöht wird. Schrauben, mit welchen die Haltebügel an dem Wägesystem befestigt werden bzw. damit verschraubt werden, sind vorzugsweise senkrecht zu der hinteren Stirnfläche angeordnet.

Vorzugsweise sind die Haltebügel zumindest teilweise an zwei gegenüberliegenden Flächen des Wägesystems angeordnet.

Die Haltebügel können aber auch im wesentlichen quaderförmig ausgebildet sein und direkt mit gegenüberliegenden Seitenflächen des Wägesystems verbunden sein. Hierbei weisen die Haltebügel jeweils keine zweiten Haltebügelschenkel auf, sondern lediglich die ersten Haltebügelschenkel. Die Haltebügel umfassen folglich ausschließlich jeweils die ersten Haltebügelschenkel. Die Haltebügel sind entsprechend im wesentlichen parallel zu den jeweiligen Seitenflächen des Wägesystems angeordnet. Ferner ist es möglich, daß ein Haltebügel L-förmig ausgebildet ist und der andere Haltebügel quaderförmig. In jedem Fall treten die ersten Haltebügelschenkel der Haltebügel mit dem Wägesystem lediglich in hinteren Bereichen in Kontakt, d.h. in Bereichen des Wägesystems bzw. der Seitenflächen des Wägesystems, welche nah an der hinteren Stirnfläche angeordnet sind.

Folglich ist das Wägesystem zumindest teilweise zwischen den ersten Haltebügelschenkeln angeordnet.

Bevorzugt ist die Basisplatte integraler Bestandteil eines Waagengehäuses.

Besonders bevorzugt sind die Haltebügel jeweils mit einer vorbestimmbaren Fläche des Wägesystems, insbesondere der hinteren Stirnfläche, verbunden und

die Haltebügel jeweils mit einer Fläche der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses verbindbar, wobei

die vorbestimmbare Fläche des Wägesystems im wesentlichen senkrecht zu der Fläche der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses anordenbar ist.

Beispielsweise ist die vorbestimmbare Fläche des Wägesystems identisch mit der hinteren Stirnfläche.

Weiterhin vorzugsweise ist mittels der Halfebügel das Wägesystem derart an der Basisplatte bzw. an dem Waagengehäuse anordenbar, dass das Wägesystem und die Fläche der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses voneinander beabstandet sind.

In anderen Worten sind die Haltebügel vorzugsweise fest mit der Fläche der Basisplatte bzw. des Waagengehäuses verbunden. Die Haltebügel sind ferner zumindest an einer Fläche des Wägesystems fest mit dem Wägesystem verbunden. Das Wägesystem ist daher kontaktfrei an dem Waagengehäuse angeordnet, d.h. das Wägesystem berührt die Fläche der Basisplatte bzw. das Waagengehäuse auch dann nicht, wenn das Wägesystem durch eine daran angelegte Kraft ausgelenkt wird.

Das Wägesystem ist folglich frei tragend an den Haltebügeln angeordnet. Beispielsweise kann das Wägesystem mit den zweiten Haltebügelschenkeln der Haltebügel verbunden, insbesondere verschraubt sein. Die ersten Haltebügelschenkel hingegen sind nicht mit dem Wägesystem verbunden bzw. kontaktieren das Wägesystem nicht. Sind die Haltebügel im wesentlichen quaderförmig ausgebildet, d.h. umfassen die Haltebügel jeweils lediglich erste Haltebügelschenkel und nicht zweite Haltebügelschenkel, kann der Haltebügel bzw. der erste Haltebügelschenkel des Haltebügels mit den entsprechenden, gegenüberliegenden Seitenflächen des Wägesystems bereichsweise in Kontakt treten, wobei die Haltebügel an diesen Bereichen mit dem Wägesystem verschraubt sind. Die verbleibenden Bereiche des Wägesystems bzw. der entsprechenden Seitenflächen des Wägesystems und der Haltebügel treten nicht miteinander in Kontakt.

Weiterhin kann eine Waage ein Waagengehäuse und eine erfindungsgemäße Messeinrichtung umfassen.

Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsvarianten der vorliegenden Erfindung anhand begleitender Figuren beispielhaft beschrieben. Es zeigt

1: eine perspektivische Schemaansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2: eine weitere perspektivische Schemaansicht gemäß 1.

1 zeigt eine Messeinrichtung 1. Die Messeinrichtung 1 umfaßt ein Wägesystem 10. Das Wägesystem 10 ist im wesentlichen quaderförmig ausgestaltet. Wie in 1 ferner dargestellt ist, umfaßt die Messeinrichtung 1 weiterhin einen ersten Haltebügel 12 und einen zweiten Haltebügel 14. Das Wägesystem 10 ist zwischen dem ersten Haltebügel 12 und dem zweiten Haltebügel 14 angeordnet. Sowohl der erste Haltebügel 12 als auch der zweite Haltebügel 14 weisen in Aufsicht gesehen einen L-förmigen Querschnitt auf. Folglich umfängt ein Schenkel 16 des ersten Haltebügels 12 eine Kante bzw. eine Ecke 18 des Wägesystems 10. Ebenso umfängt ein Schenkel 20 des zweiten Haltebügels 14 eine Kante bzw. eine Ecke 22 des Wägesystems 10. Insbesondere sind der erste Haltebügel 12 und der zweite Haltebügel 14 mittels Schrauben 24 mit dem Wägesystem 10 verbunden. Die Haltebügel 12, 14 können beispielsweise aus einem Metall, insbesondere aus Edelstahl, Aluminium oder einer aluminiumhaltigen Legierung, bestehen. Alternativ können die Haltebügel 12, 14 auch aus einem Kunststoff bestehen. Ebenso kann das Wägesystem 10 aus einem Metall hergestellt werden. Beispielsweise kann das Wägesystem 10 aus Edelstahl, Aluminium oder einer aluminiumhaltigen Legierung hergestellt werden. Das Wägesystem 10 kann hierbei beispielsweise gegossen werden oder aus einem soliden Block eines im wesentlichen homogenen Stoffes gefräst oder erodiert werden.

Das Wägesystem 10 weist ferner ein Magnetsystem 26 auf. Das Magnetsystem 26 ist beispielsweise mittels Schrauben 28 mit dem Wägesystem 10 verbunden. Das Magnetsystem 26 ist im wesentlichen fest an einem hinteren Bereich 32 des Wägesystems 10 angeordnet. Ebenso sind der erste Haltebügel 12 und der zweite Haltebügel 14, insbesondere die Schenkel 16, 20, im Wesentlichen fest an dem hinteren Bereich 32 des Wägesystems 10 angeordnet.

Der erste Haltebügel 12 könnte jedoch auch anders mit dem hinteren Bereich 32 des Wägesystems 10 verbunden sein. Beispielsweise könnte ein Bereich bzw. Abschnitt einer Seite 30 des ersten Haltebügels 12 mit dem Wägesystem 10 in Kontakt sein und der erste Haltebügel 12 mit dem Wägesystem 10 verschraubt sein. Folglich könnte der erste Haltebügel 12 einen im wesentlichen quaderförmigen bzw. einen im wesentlichen plattenförmigen Querschnitt aufweisen. Ebenso könnte der zweite Haltebügel 14 eine im wesentlichen quaderförmige bzw. plattenförmige Form aufweisen und eine Seite 31 des zweiten Haltebügels 14 mit dem Wägesystem 10 zumindest bereichsweise in Kontakt sein. Insbesondere könnten der erste Haltebügel 12 und der zweite Haltebügel 14 mit dem hinteren Bereich 32 des Wägesystems 10 verschraubt sein. Dabei müssen jedoch ein mittlerer Bereich 34 und ein Lastaufnehmer 35 des Wägesystems 10 von dem ersten Haltebügel 12 und dem zweiten Haltebügel 14 beabstandet sein.

Das Wägesystem 10 ist vorzugsweise ein herkömmliches Wägesystem und wird daher nicht weiter im Detail beschrieben.

Insbesondere sind der erste Haltebügel 12, der zweite Haltebügel 14 und der hintere Bereich 32 des Wägesystems 10 derart miteinander verbunden, dass die dadurch gebildete Messeinrichtung 1 eine verwindungssteife Einheit bildet.

Weiterhin umfaßt der erste Haltebügel 12 eine hintere Kontakteinrichtung 40 und eine vordere Kontakteinrichtung 42 (gezeigt in 2). Ebenso umfaßt der zweite Haltebügel 14 eine hintere Kontakteinrichtung 44 und eine vordere Kontakteinrichtung 46. Jeweils die hintere Kontakteinrichtung 40, 44 und die vordere Kontakteinrichtung 42, 46 kontaktieren eine Basisplatte 48. In Bereichen, in denen die Kontakteinrichtungen 40, 42, 44, 46 die Basisplatte 48 kontaktieren, ist eine Oberseite 49 der Basisplatte 48 innerhalb sehr geringer Toleranzen plan ausgebildet. Ebenso sind Auflageflächen (nicht gezeigt) der Kontakteinrichtungen 40, 42, 44, 46 innerhalb sehr geringer Toleranzen plan gearbeitet. Die Kontakteinrichtungen 40, 42, 44, 46 treten daher in flächigen Kontakt mit der Basisplatte 48. Insbesondere ist es erfindungsgemäß nicht notwendig, dass eine Unterseite (nicht gezeigt) des ersten Haltebügels 12 bzw. eine Unterseite (nicht gezeigt) des zweiten Haltebügels 14 vollständig mit der Basisplatte 48 in flächigen Kontakt tritt. Vielmehr ist es ausreichend, daß die Auflageflächen (nicht gezeigt) der Kontakteinrichtungen 40, 42, 44, 46 mit der Oberseite 49 der Basisplatte 48 in flächigen Kontakt treten.

Die Kanten bzw. Ecken 18, 22 des Wägesystems 10 sind bevorzugt im wesentlichen senkrecht zu der Oberseite 49 der Basisplatte 48 angeordnet. Der Winkel zwischen den Kanten bzw. Ecken 18, 22 kann aber auch von 90° verschieden sein. Beispielsweise kann der Schnittwinkel zwischen einer gedachten Verlängerung der Kanten bzw. Ecken 18, 22 und der Oberseite 49 der Basisplatte 48 zwischen etwa 80° und etwa 100° betragen. Insbesondere kontaktiert die Unterseite (nicht gezeigt) des Wägesystems 10 die Oberseite 49 der Basisplatte 48 nicht.

Da die Haltebügel 12, 14 mittels des Wägesystems 10 getrennt voneinander an der Basisplatte 48 angeordnet sind, können mit den Haltebügeln 12, 14 eine Vielzahl verschiedener Wägesysteme 10 an ein und derselben Basisplatte 48 bzw. an gleichartigen Basisplatten 48 angeordnet werden. Die Haltebügel 12, 14 können zum Beispiel mit der Basisplatte 48 verschraubt werden bzw. auf andere Weise lösbar verbunden werden. Dadurch können an derselben oder an gleichartigen Basisplatten 48 verschiedene Wägesysteme 10 angeordnet werden, welche beispielsweise unterschiedliche Breiten aufweisen, sofern die Basisplatte 48 ausgelegt ist, dass die Haltebügel 12, 14 an verschiedenen Positionen daran angeordnet und befestigt werden können. Beispielsweise kann die Basisplatte 48 eine Vielzahl Löcher (nicht gezeigt) aufweisen. Anhand der Löcher können die Haltebügel 12, 14 an verschiedenen Positionen an der Basisplatte 48 angeordnet werden. Folglich kann eine Basisplatte bzw. ein Waagengehäuse sehr variabel eingesetzt werden und die Messeinrichtung 1 in einfacher Weise ausgetauscht bzw. durch eine Messeinrichtung 1 eines anderen Typs ersetzt werden.

Aufgrund der räumlichen Trennung des ersten Haltebügels 12 und des zweiten Haltebügels 14 voneinander muss vorteilhafterweise die Basisplatte 48 nicht innerhalb geringer Toleranzen vollständig plan hergestellt werden, sondern lediglich an Bereichen, die in Kontakt mit den Haltebügeln treten. Insbesondere ist es hierbei auch möglich, dass verschiedene Bereiche der Basisplatte 48, welche in Kontakt mit dem ersten Haltebügel 12 bzw. dem zweiten Haltebügel 14 treten, relativ zueinander an verschiedenen Raumpositionen, insbesondere bezüglich der Unterseite (nicht gezeigt) des Wägesystems 10 angeordnet sind. In anderen Worten können die Bereiche der Basisplatte 48, welche mit den Kontakteinrichtungen 40, 42, 44, 46 in Kontakt treten jeweils verschiedenen Abstand von der Unterseite (nicht gezeigt) des Wägesystems 10 aufweisen und beispielsweise das Wägesystem 10 trotzdem eine vorbestimmte Ausrichtung im Raum aufweisen, beispielsweise im wesentlichen horizontal im Bezugssystem der Erde sein.

2 zeigt eine perspektivische Schemaansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Messeinrichtung 1 gemäß 1, welche jedoch um 180° um eine zu der Basisplatte 48 senkrechte Drehachse 52 gedreht ausgerichtet ist. Ferner ist in 2 die hintere Kontakteinrichtung 40 und die vordere Kontakteinrichtung 42 des ersten Haltebügels 12 dargestellt. Weiterhin ist in 2 eine Gewichtsschaltung 56 dargestellt. Die Gewichtsschaltung 56 umfasst einen ersten Hebel 61. Der erste Hebel 61 ist über ein Federgelenk 62 verschwenkbar an dem Haltebügel 12 gelagert. Ebenso ist ein zweiter Hebel 63 über ein Federgelenk 64 verschwenkbar an dem Haltebügel 12 gelagert. Die langen Hebelarme der Hebel sind über eine Quertraverse 65 miteinander verbunden. Auf die Quertraverse 65 kann ein Justiergewicht (nicht gezeigt) beispielsweise auf zwei Stiften (nicht gezeigt) aufgelegt werden, welche in Löcher 69 eingesetzt werden. Die Kraftwirkung des Justiergewichtes wird über zwei Federgelenke 71, 73 auf eine Schubstange 66 übertragen und von dort über ein nur andeutungsweise erkennbares, federndes Zwischenelement 67 auf einen Balken 68, der wiederum fest mit einem Hebel des Wägesystems 10 verbunden ist.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorangehend beschriebenen beispielhaften bevorzugten Ausführungsformen beschränkt. Vielmehr umfaßt die vorliegende Erfindung weitere Ausführungsformen. Beispielsweise ist es nicht notwendig, dass das Wägesystem 10 quaderförmig ist. Vielmehr kann das Wägesystem 10 konkave oder konvexe Seiten aufweisen. Die Haltebügel 12, 14 können auf eine beliebige Art mit dem Wägesystem 10 verbunden sein.

Beispielsweise können die Haltebügel 12, 14 an das Wägesystem 10 geschweißt und/oder geklebt werden. Ebenso können die Haltebügel 12, 14 auf verschiedene Weise lösbar an der Basisplatte befestigt werden. Die Basisplatte 48 kann hierbei eine von dem Gehäuse der Waage unabhängige Platte sein. Die Basisplatte kann auch ein integraler Bestandteil des Gehäuses der Waage sein. Die Basisplatte 48 und Seiten (nicht gezeigt) des Waagengehäuses können beispielsweise einstückig gebildet sein, wobei die Basisplatte 48 und die Seiten gegossen bzw. aus einem Metallblock, zum Beispiel Aluminium, gefräst sein können.

Weiterhin kann beispielsweise die Basisplatte 48 die Grundplatte eines Waagengehäuses darstellen, das nur mit einem haubenförmigen Deckel ergänzt werden muss.

Die Basisplatte 48 kann beispielsweise auch in einem übergeordneten Gehäuse angeordnet werden. Das übergeordnete Gehäuse kann beispielhaft ein Gehäuse einer weiteren Vorrichtung bzw. Maschine sein. Folglich kann die Messeinrichtung 1 ein Bestandteil einer weiteren Vorrichtung bzw. Maschine sein. Die Messeinrichtung 1 kann auch direkt an dem Gehäuse der weiteren Vorrichtung bzw. Maschine, d.h. ohne die Basisplatte 48, angeordnet sein. In diesem Fall ist die Messeinrichtung 1 beispielsweise an einer planen Fläche dieses Gehäuses angeordnet, die damit die Basisplatte bildet.

Ferner sind die Seite 30 und die Seite 31 (gezeigt in 1) im wesentlichen senkrecht zu der Oberseite 49 der Basisplatte 48 angeordnet. Die Seiten 30, 31 können aber auch unter einem von 90° verschiedenen Winkel zu der Oberseite 49 angeordnet sein. Beispielsweise kann der Winkel zwischen der Seitenfläche 30 und der Oberseite 49 zwischen etwa 80° und etwa 100° betragen. Analog kann der Winkel zwischen der Seite 31 und der Oberseite 48 zwischen etwa 80° und etwa 100° betragen, wobei die beiden Seiten 30, 31 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sein können. Gedachte Verlängerungen der beiden Seiten können sich aber auch schneiden.

Weiter kann das Wägesystem 10 von dem obig beschriebenen Wägesystem 10 abweichen. Das Wägesystem 10 kann beispielsweise mit Dehnungsstreifen ausgebildet sein.

Ferner ist es möglich, die Messeinrichtung 1 mit einfach gestalteten Haltebügeln 12, 14 auszustatten. In diesem Fall umfassen die Haltebügel 12, 14 keine Gewichtschaltung 56, wie sie beispielhaft in 2 dargestellt ist. Es ist aber auch möglich, daß nur einer der Haltebügel 12, 14 oder beide Haltebügel 12, 14 jeweils eine Gewichtschaltung 56 aufweisen. Ist an beiden Haltebügeln 12, 14 jeweils eine Gewichtschaltung 56 angeordnet, kann sich die Gewichtschaltung 56 des Haltebügels 12 von der Gewichtschaltung 56 des Haltebügels 14 unterscheiden. Die beiden Gewichtschaltungen 56 der Haltebügel 12, 14 können aber auch identisch sein.

Insbesondere können beide Haltebügel 12, 14 Hebel, Federgelenke und Koppelelemente enthalten, die sowohl monolithisch aus dem jeweiligen Haltebügel 12, 14 herausgearbeitet sein können, wie in 2 gezeigt, als auch in diskreter Bauweise anschraubbar aufgebaut sein können.

Diese Hebel, Federgelenke, Koppelelemente, usw., können für eine Hebeljustiergewichtsschaltung oder zur Kompensation einer Totlast benutzt werden. Falls zwei Hebeljustiergewichtsschaltungen vorhanden sind, zum Beispiel in jedem Haltebügel 12, 14 eine, können diese auch zum Linearisieren eingesetzt werden. Die Verbindung der Hebel in den Haltebügeln 12, 14 zum Hebelwerk des Wägesystems 10 erfolgt mittels üblicher Verfahren, wie Schrauben, Kleben, Passstifte, usw., wobei vorteilhafterweise Toleranzen und/oder geringste Bewegungen der Haltebügel 12, 14 relativ zu dem Wägesystem 10 durch federnde Zwischenelemente 67 ausgeglichen werden.

1
Messeinrichtung
10
Wägesystem
12
erster Haltebügel
14
zweiter Haltebügel
16
Haltebügelschenkel
18
Kante bzw. Ecke
20
Haltebügelschenkel
22
Kante bzw. Ecke
24
Schraube
26
Magnetsystem
28
Schraube
30
Seite
31
Seite
32
hinterer Bereich
34
mittlerer Bereich
35
Lastaufnehmer
40
hintere Kontakteinrichtung
42
vordere Kontakteinrichtung
44
hintere Kontakteinrichtung
46
vordere Kontakteinrichtung
48
Basisplatte
49
Oberseite
52
Drehachse
56
Gewichtsschaltung
61
erster Hebel
62
Federgelenk
63
zweiter Hebel
64
Federgelenk
65
Quertraverse
66
Schubstange
67
Zwischenelement
68
Balken
69
Löcher
71
Federgelenk
73
Federgelenk


Anspruch[de]
Messeinrichtung (1) mit

– einem Wägesystem (10), welches ausgelegt ist, eine daran angelegte Gewichtskraft zu messen; und

– einer Halteeinrichtung, welche ausgelegt ist, das Wägesystem (10) an einer Basisplatte (48) anzuordnen, wobei

– die Halteeinrichtung zwei Haltebügel (12, 14) umfasst,

– jeder Haltebügel (12, 14) mit dem Wägesystem (10) verbunden ist,

– jeder Haltebügel (12, 14) mit der Basisplatte (48) verbindbar ist,

– die Haltebügel (12, 14) räumlich voneinander beabstandet angeordnet sind, und

– das Wägesystem (10) zwischen den Haltebügeln (12, 14) angeordnet ist.
Messeinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei zumindest ein Haltebügel (12, 14) im Querschnitt L-förmig ausgebildet ist. Messeinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei jeder Haltebügel (12, 14) mit jeweils einer vorbestimmbaren Fläche des Wägesystems (10) verbunden ist. Messeinrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei jeder Haltebügel (12, 14) mit derselben Fläche des Wägesystems (10) verbunden ist. Messeinrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Haltebügel (12, 14) zumindest teilweise an zwei gegenüberliegenden Flächen des Wägesystems (10) angeordnet sind. Messeinrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei in zumindest einem der Haltebügel (12, 14) zumindest ein zusätzlicher Hebel (61, 63) angeordnet ist und der Haltebügel (12, 14) Lagerstellen (62, 64) für den zumindest einen Hebel (61, 63) zur Verfügung stellt. Messeinrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei der zumindest eine zusätzliche Hebel (61, 63) und dessen Lagerstelle (62, 64) monolithisch aus dem Haltebügel (12, 14) herausgearbeitet ist. Messeinrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, wobei der zumindest eine zusätzliche Hebel (61, 63) über ein elastisches Zwischenelement (67) mit einem Übersetzungshebel des Wägesystems (10) verbunden ist. Messeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei der zumindest eine zusätzliche Hebel (61, 63) Auflagestellen für ein Gewichtsstück zum Kalibrieren und/oder Linearisieren aufweist. Messeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei in zumindest einem der Haltebügel (12, 14) zwei zusätzliche Hebel (61, 63) angeordnet sind, die längeren Hebelarme der zusätzlichen Hebel (61, 63) über Federgelenke mit einer Quertraverse (65) verbunden sind und die Quertraverse (65) Auflagestellen für ein Gewichtsstück zum Kalibrieren und/oder Linearisieren aufweist. Messeinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei an dem zumindest einen zusätzlichen Hebel (61, 63) ein Totlastgewicht befestigbar ist. Messeinrichtung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Basisplatte (48) integraler Bestandteil eines Waagengehäuses ist.






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