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Dokumentenidentifikation DE102005059844A1 21.06.2007
Titel Fahrzeugluftreifen
Anmelder Continental Aktiengesellschaft, 30165 Hannover, DE
Erfinder Rodewald, Helmut, 31249 Hohenhameln, DE
DE-Anmeldedatum 15.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005059844
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse B60C 11/03(2006.01)A, F, I, 20051215, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60C 11/12(2006.01)A, L, I, 20051215, B, H, DE   
Zusammenfassung Fahrzeugreifen - insbesondere Fahrzeugluftreifen - mit drehrichtungsgebundenem Laufflächenprofil
- mit in den beiden Reifenschultern jeweils in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens erstreckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt angeordneten Profilblockelementen ausgebildeten Schulterprofilblockreihen,
- mit wenigstens einer axial zwischen den Schulterprofilblockreihen angeordneten in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens erstreckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt angeordneten und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt ausgebildeten Profilblockelementen ausgebildeten weiteren Profilblockreihe,
- wobei sowohl in den Profilblockelementen der beiden Schulterprofilblockreihen als auch in den Profilblockelementen der weiteren Profilblockreihe Feineinschnitte ausgebildet sind,
- wobei die jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte gemessene Breite derart ausgebildet ist, dass die Breite der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe größer als die Breite der Feineinschnitte der weiteren Profilblockreihe ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugreifen – insbesondere einen Fahrzeugluftreifen – mit drehrichtungsgebundenem Laufflächenprofil mit in den beiden Reifenschultern jeweils in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt angeordneten Profilblockelementen ausgebildeten Schulterprofilblockreihen, mit wenigstens einer axial zwischen den Schulterprofilblockreihen angeordneten in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt angeordneten und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt ausgebildeten Profilblockelementen ausgebildeten weiteren Profilblockreihe, wobei sowohl in den Profilblockelementen der beiden Schulterprofilblockreihen als auch in den Profilblockelementen der weiteren Profilblockreihe Feineinschnitte ausgebildet sind.

Derartige Profile werden häufig mit einem höheren Profilpositivanteil im Schulterbereich als im Kronenbereich des Laufflächenprofils ausgebildet. Bei schmalen Feineinschnitten im Profil werden beim Befahren von Matsch und Schnee die Feineinschnitte im mit hohem Profilpositivanteil versehenen Schulterbereich schnell verstopft. Eine Selbstreinigung findet nur begrenzt statt. Trotz grundsätzlich guter Traktion durch die Feineinschnitte kann die Wirkung deren Feineinschnitte hierdurch gerade im wichtigen Schulterbereich reduziert werden. Bei breiten Feineinschnitten findet in dem für die Selbstreinigung weniger bedeutenden Kronenbereich des Profils eine schnelle Selbstreinigung statt, wobei der freigegebene Matsch bzw. Schnee schwer aus dem Profilbereich abgeleitet werden kann, wodurch durch schlagartiges Freigeben im Kronenbereich ebenfalls die Traktion beeinträchtigt werden kann.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde einen Fahrzeugreifen – insbesondere einen Fahrzeugluftreifen – mit drehrichtungsgebundenem Laufflächenprofil mit in den beiden Reifenschultern jeweils in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt angeordneten Profilblockelementen ausgebildeten Schulterprofilblockreihen, mit wenigstens einer axial zwischen den Schulterprofilblockreihen angeordneten in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt angeordneten und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt ausgebildeten Profilblockelementen ausgebildeten weiteren Profilblockreihe, wobei sowohl in den Profilblockelementen der beiden Schulterprofilblockreihen als auch in den Profilblockelementen der weiteren Profilblockreihe Feineinschnitte ausgebildet sind, zu schaffen, bei dem eine verbesserte Selbstreinigung der kritischen Profilbereiche mit verbesserter Traktion ermöglicht wird.

Die Aufgabe wird erfindungsmgemäß durch die Ausbildung eines Fahrzeugreifen – insbesondere einen Fahrzeugluftreifen – mit drehrichtungsgebundenem Laufflächenprofil mit in den beiden Reifenschultern jeweils in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt angeordneten Profilblockelementen ausgebildeten Schulterprofilblockreihen, mit wenigstens einer axial zwischen den Schulterprofilblockreihen angeordneten in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt angeordneten und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt ausgebildeten Profilblockelementen ausgebildeten weiteren Profilblockreihe, wobei sowohl in den Profilblockelementen der beiden Schulterprofilblockreihen als auch in den Profilblockelementen der weiteren Profilblockreihe Feineinschnitte ausgebildet sind, gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst, bei dem die jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte gemessene Breite derart ausgebildet ist, dass die Breite der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe größer als die Breite der Feineinschnitte der weiteren Profilblockreihe ist.

Hierdurch wird gerade im kritischen Schulterbereich eine schnelle Selbstreinigung ermöglicht, wobei aus diesem Bereich das freigegebene Material einfach abgeführt wird. In dem hinsichtlich der Abführung besonders empfindlichen Mittenbereich, in dem die Selbstreinigung weniger bedeutsam ist, wird die schnelle Selbstreinigung erschwert, wodurch schnelle Materialfreibagen, die die Traktion erschweren könnten, reduziert werden können.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 2, wobei die größte Richtungskomponente der Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen die axiale Richtung des Fahrzeugluftreifens ist. Hierdurch können die Bremseigenschaften und Traktionseigenschaften in Fahrtrichtung verbessert werden.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 3, wobei die größte Richtungskomponente der Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe die axiale Richtung des Fahrzeugluftreifens ist. Hierdurch können die Bremseigenschaften und Traktionseigenschaften in Fahrtrichtung verbessert werden.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 4, wobei die Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen sich über die gesamte Erstreckung des jeweiligen Profilblockelements in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Feineinschnitts erstrecken. Dies erleichtert die Verformung in den Profilblockelementen zur Verbesserung des Grips.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 5, wobei die Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe sich über die gesamte Erstreckung des jeweiligen Profilblockelements in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Feineinschnitts erstrecken. Dies erleichtert die Verformung in den Profilblockelementen zur Verbesserung des Grips.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 6, wobei für die Breite B1 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe gilt: 0,4 mm ≤ B1 ≤ 1,0mm.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 7, wobei für die Breite B2 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe gilt: 0,3mm ≤ B2 ≤ 0,9mm.

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 8, wobei für die Breite B1 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe und für die Breite B2 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe gilt: B1 ≥ (B2 + 0,1 mm).

Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung eines Fahrzeugluftreifens gemäß den Merkmalen von Anspruch 9, wobei die jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der Querrillen gemessene Breite derart ausgebildet ist, dass die Breite B3 der die Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen in Umfangsrichtung voneinander trennenden Querrillen kleiner als die Breite B4 der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe in Umfangsrichtung voneinander trennenden Querrillen ist Dies dient einem besonders guten Fahrverhalten auf trockener Straße.

Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der in den 1 und 2 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen

1 Draufsicht auf ein Laufflächenprofil

2 Laufflächenprofil von 1 in Schnittdarstellung gemäß Schnitt I-I.

In 1 ist der Aufbau eines Fahrzeugluftreifens beispielhaft dargestellt, bei dem um einen Kern 2 mit Kernprofil 4 eine erste Karkassenlage 8 bekannter Art außerhalb einer luftundurchlässigen Innenschicht 6 über den rechten Schulterbereich und die Zenitebene zu dem linken Schulterbereich und den linken Kern 2 mit Kernprofil 4 reicht, um den sie in herkömmlicher Weise gelegt ist. Über der ersten Karkassenlage 8 ist in herkömmlicher Weise eine zweite Karkassenlage 9 bekannter Art gelegt, die sich ebenfalls von der in

1 rechts dargestellten Seite des Reifens bis zur links dargestellten Seite erstreckt. In herkömmlicher Weise ist im Kernbereich jeweils über einen Wulststreifen 23 und den Wulstverstärker 3 ein Hornprofil 5 und von diesem ausgehend bis in den Schulterbereich reichend ein Seitenwandstreifen 7 aufgelegt. Über den Umfang des Reifens reichen außerhalb der Karkassenlagen 7 und 8 radialer Bauart angeordnet mehrere Stahlgürtellagen 11 und 13 bekannter Art mit in Kautschuk eingebetteten Stahlkorden. Im Schulterstreifen sind in bekannter Weise zusätzlich Schulterstreifen 10 aufgelegt. Den Abschluss des Reifenaufbaus bildet in bekannter Weise ein profilierter Laufstreifen 1.

In den Figuren ist die axiale Richtung A des Fahrzeugluftreifens mit Pfeildarstellung eingetragen. Die radiale Richtung R des Fahrzeugluftreifens ist ebenfalls mit Pfeildarstellung angegeben, wobei die Pfeilrichtung von radial innen nach radial außen weist. Ebenso ist die Umfangsrichtung U des Fahrzeugluftreifens mit Pfeildarstellung angegeben, wobei die Pfeilrichtung die Drehrichtung des Fahrzeugluftreifens im auf ein Fahrzeug montierten Betriebszustand bei Vorwärtsfahrt angibt.

In den 1 und 2 ist zu erkennen, dass der Laufstreifen 1 mit einem richtungsgebundenen, fahrzeugseitenungebundenen Reifenprofil ausgebildet ist, welches in axialer Richtung A ausgehend von der linken Reifenschulter bis zur rechten Reifenschulter hintereinander angeordnet mit einer in Umfangsrichtung U ausgerichteten Profilblockreihe 19, die in den linken Schulterbereich reicht, mit einer in Umfangsrichtung U ausgerichteten Profilblockreihe 20, mit einer zentralen in Umfangsrichtung U ausgerichteten Profilblockreihe 21, mit einer in Umfangsrichtung U ausgerichteten Profilblockreihe 22 und mit einer in Umfangsrichtung U ausgerichteten Profilblockreihe 24, die in den rechten Schulterbereich reicht, ausgebildet ist. Die Profilblockreihe 19 ist aus einer Vielzahl von in Umfangsrichtung U des Reifens hintereinander angeordneten Profilblockelementen 35 bekannter Art ausgebildet, die jeweils durch eine Querrille 25 bekannter Art voneinander getrennt sind. Die Profilblockreihe 20 ist aus einer Vielzahl von in Umfangsrichtung U des Reifens hintereinander angeordneten Profilblockelementen 36 bekannter Art ausgebildet, die jeweils voneinander durch eine Querrille 26 bekannter Art getrennt sind. Die Profilblockreihe 21 ist aus einer Vielzahl von in Umfangsrichtung U hintereinander angeordneten Profilblockelementen 37 bekannter Art ausgebildet, die jeweils voneinander durch eine Querrille 27 bekannter Art getrennt sind. Die Profilblockreihe 22 ist von einer Vielzahl von in Umfangsrichtung U hintereinander angeordneten Profilblockelementen 38 bekannter Art ausgebildet, die jeweils voneinander durch eine Querrille 28 bekannter Art getrennt sind. Die Profilblockreihe 24 ist aus einer Vielzahl von in Umfangsrichtung U hintereinander angeordneten Profilblockelementen 39 bekannter Art ausgebildet, die jeweils durch eine Querrille 29 bekannter Art voneinander getrennt sind. Die Profilblockreihen 19 und 20 sind in axialer Richtung A des Fahrzeugluftreifens durch eine des Reifens erstreckt, voneinander getrennt. Die Profilblockreihen 20 und 21 sind in in Umfangsrichtung U verlaufende Umfangsrille 16, die sich über den gesamten Umfang axialer Richtung A des Fahrzeugluftreifens durch eine in Umfangsrichtung U des Reifens verlaufende und sich über den gesamten Umfang erstreckende Umfangsrille 12 bekannter Art voneinander getrennt. Die Profilblockreihen 21 und 22 sind in axialer Richtung A des Reifens durch eine in Umfangsrichtung U des Reifens verlaufende und über den gesamten Umfang des Reifens erstreckte Umfangsrille 17 bekannter Art voneinander getrennt. Die Profilblockreihe 22 und die Profilblockreihe 24 sind in axialer Richtung A durch eine in Umfangsrichtung U des Reifens verlaufende und über den gesamten Umfang des Reifens erstreckte Umfangsrille 18 bekannter Art von einander getrennt.

In den Profilblockelementen 35 der Schulterprofilblockreihe 19 sind parallel zu den Querrillen 25 Feineinschnitte 35 ausgebildet, die sich über die gesamte axiale Erstreckung des Profilblockelements 35 erstrecken. In den Profilblockelementen 36 der Profilblockreihe 20 sind parallel zu den Querrillen 26 verlaufend Feineinschnitte 41 ausgebildet, die sich über die gesamte axiale Erstreckung der Profilblockelemente 36 erstrecken. In den Profilblockelementen 37 der Profilblockreihe 21 sind parallel zu den Querrillen 27 Feineinschnitte 42 ausgebildet, die sich über die gesamte axiale Erstreckung der Profilblockelemente 37 erstrecken. In den Profilblockelementen 38 der Profilblockreihe 22 sind in den Profilblockelementen 38 parallel zu den Querrillen 28 Feineinschnitte 43 ausgebildet, die sich über die gesamte axiale Erstreckung der Profilblockelemente 38 erstrecken. In den Profilblockelementen 39 der Schulterprofilblockreihe 24 sind parallel zu den Querrillen 29 Feineinschnitte 44 ausgebildet, die sich über die gesamte axiale Erstreckung der Profilblockelemente 39 jeweils erstrecken.

Die Feineinschnitte 40 der Profilblockelemente 35 der Profilblockreihe 19 sowie die Feineinschnitte 44 der Profilblockelemente 39 der Schulterprofilblockreihe 24 sind mit einer jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung des jeweiligen Feineinschnitts 40 bzw. 35 gemessenen Breite B1 ausgebildet. Die Feineinschnitte 41 der Profilblockelemente 36 der Profilblockreihe 20 sowie die Feineinschnitte 42 der Profilblockelemente 37 der Profilblockreihe 21 sowie die Feineinschnitte 43 der Profilblockelemente 38 der Profilblockreihe 22 sind jeweils mit einer quer zur Haupterstreckungsrichtung des jeweiligen Feineinschnitts 41 bzw. 42 bzw. 43 gemessenen Breite B2 ausgebildet. Dabei sind die Breiten B1 und B2 so bemessen, dass die Breite B1 der Feineinschnitte 40 bzw. 44 größer ist als die Breite B2 der Feineinschnitte 41, 42, 43. Die Breite B1 und die Breite B2 sind dabei so gewählt, dass B1 ≥ (B2 + 0,1 mm). Die Breite B1 ist dabei so bemessen, dass für die Breite B1 gilt, 0,4mm ≤ B1 ≤ 1,0mm. Die Breite B2 ist dabei so bemessen, dass für B2 gilt 0,3 mm ≤ B2 ≤ 0,9mm. Beispielsweise ist die Breite B1 0,8mm und die Breite B2 0,4mm groß gewählt.

Die Querrillen 25 bzw. 29 der Schulterprofilblockreihe 19 bzw. 24 sind jeweils mit einer quer zur Haupterstreckungsrichtung der jeweiligen Querrille gemessenen Breite B3 ausgebildet. Die Querrillen 26, 27, 28 sind mit einer jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der jeweiligen Querrille gemessenen Breite B4 ausgebildet. Dabei gilt B3 < B4.

Auch wenn in 2 die Erfindung an Hand eines Laufflächenprofils mit fahrzeugseitenungebundenen symmetrischem Reifenprofil zeigt, ist in einer anderen nicht dargestellten Ausführung das Laufflächenprofil fahrzeugseitengebunden asymmetrisch ausgebildet.

1
Laufstreifen
2
Kern
3
Wulstverstärker
4
Kernprofil
5
Hornprofil
6
Innenschicht
7
Seitenstreifen
8
Karkassenlage
9
Karkassenlage
10
Schulterstreifen
11
Gürtellage
12
Umfangsrille
13
Gürtellage
14
15
16
Umfangsrille
17
Umfangsrille
18
Umfangsrille
19
Profilblockreihe
20
Profilblockreihe
21
Profilblockreihe
22
Profilblockreihe
23
Wulststreifen
24
Profilblockelement
25
Querrille
26
Querrille
27
Querrille
28
Querrille
29
Querrille
30
31
32
33
34
35
Profilblockelement
36
Profilblockelement
37
Profilblockelement
38
Profilblockelement
39
Profilblockelement
40
Feineinschnitt
41
Feineinschnitt
42
Feineinschnitt
43
Feineinschnitt
44
Feineinschnitt


Anspruch[de]
Fahrzeugreifen – insbesondere Fahrzeugluftreifen – mit drehrichtungsgebundenem Laufflächenprofil

– mit in den beiden Reifenschultern jeweils in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt angeordneten Profilblockelementen ausgebildeten Schulterprofilblockreihen,

– mit wenigstens einer axial zwischen den Schulterprofilblockreihen angeordneten in Umfangsrichtung ausgerichteten und über den gesamten Umfang des Fahrzeugluftreifens ersteckten, aus in Umfangsrichtung hintereinander über den Umfang verteilt angeordneten und jeweils durch Querrillen voneinander getrennt ausgebildeten Profilblockelementen ausgebildeten weiteren Profilblockreihe,

– wobei sowohl in den Profilblockelementen der beiden Schulterprofilblockreihen als auch in den Profilblockelementen der weiteren Profilblockreihe Feineinschnitte ausgebildet sind,

– wobei die jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte gemessene Breite derart ausgebildet ist, dass die Breite der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe größer als die Breite der Feineinschnitte der weiteren Profilblockreihe ist.
Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von Anspruch 1, wobei die größte Richtungskomponente der Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen die axiale Richtung des Fahrzeugluftreifens ist. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 oder 2, wobei die größte Richtungskomponente der Haupterstreckungsrichtung der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe die axiale Richtung des Fahrzeugluftreifens ist. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen sich über die gesamte Erstreckung des jeweiligen Profilblockelements in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Feineinschnitts erstrecken. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe sich über die gesamte Erstreckung des jeweiligen Profilblockelements in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Feineinschnitts erstrecken. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei für die Breite B1 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe gilt: 0,5mm ≤ B1 ≤ 1,0mm. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei für die Breite B2 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe gilt: 0,2mm ≤ B2 ≤ 0,6mm. Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei für die Breite B1 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihe und für die Breite B2 der Feineinschnitte der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe gilt: B1 ≥ (B2 + 0,1mm). Fahrzeugreifen gemäß den Merkmalen von einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, wobei die jeweils quer zur Haupterstreckungsrichtung der Querrillen gemessene Breite derart ausgebildet ist, dass die Breite B3 der die Profilblockelemente der Schulterprofilblockreihen in Umfangsrichtung voneinander trennenden Querrillen kleiner als die Breite B4 der Profilblockelemente der weiteren Profilblockreihe in Umfangsrichtung voneinander trennenden Querrillen ist.






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