PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005060774A1 21.06.2007
Titel Multiaxialgelege mit variabler Orientierung der Verstärkungsfäden-Wirkfadenverstärkung
Anmelder Gries, Thomas, 52070 Aachen, DE;
Kolkmann, Annette, 52062 Aachen, DE;
Roye, Andreas, 52066 Aachen, DE;
Sander, Andreas, 52068 Aachen, DE
DE-Anmeldedatum 16.12.2005
DE-Aktenzeichen 102005060774
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse D04B 23/12(2006.01)A, F, I, 20051216, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft die Herstellung von Verstärkungstextilien auf Multiaxial-Kettenwirkmaschinen.
Bislang werden die Legebarren bei Multiaxialgelegen lediglich zum Fügen bzw. Verbinden der einzelnen Fadenscharen verwendet. Kern dieser Anmeldung ist, Multiaxialgelege mit lokalen Verstärkungen herzustellen, indem mit einer unabhängig steuerbaren Legebarre Verstärkungsfäden in Form von Teilschüssen sowie komplexen Mustern abgelegt werden. Dabei muss die feste Steuerung der Legebarre (bislang durch Musterketten) auf einen Linearmotor-getriebenen Antrieb umgestellt werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Herstellung von Verstärkungstextilien auf Multiaxial-Kettenwirkmaschinen.

Bislang werden die Legebarren bei Multiaxialgelegen lediglich zum Fügen bzw. Verbinden der einzelnen Fadenscharen verwendet. Kern dieser Erfindung ist, Multiaxialgelege mit lokalen Verstärkungen herzustellen, indem mit einer unabhängig steuerbaren Legebarre Verstärkungsfäden in Form von Teilschüssen sowie komplexen Mustern ablegt werden. Dabei muss die feste Steuerung der Legebarre (bislang durch Musterketten) auf einen Linearmotorgetriebenen Antrieb umgestellt werden. Dadurch lassen sich dann freie Musterungen, also den Versatz der eingesetzten Fäden programmieren. Werden schließlich noch hochfeste Fäden (z.B. Carbonzwirne, Aramidzwirne etc.) in dieser Legebarre verwendet, so lassen sich dadurch lokale Verstärkungen in komplexer Geometrie einbringen. Dies ermöglicht die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Textilien ohne signifikante Kosten an der gesamten Kettenwirkmaschine. Es lassen sich also nachträglich deutliche Verbesserungen an der Maschine realisieren.


Anspruch[de]
Das Verfahren zur Herstellung von Multiaxialgelegen mit variabler Orientierung der Verstärkungsfäden ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkfäden als Festigkeitsträger verwendet werden. Der Prozess nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einbringung der Wirkfäden unter kraftflusstechnischen Aspekten frei gesteuert wird. Der Prozess nach Anspruch 1, ist dadurch gekennzeichnet, dass als Wirkfadenmaterial partiell Hochleistungsfaserstoffe wie z.B. Aramidzwirne, Carbonzwirne Verwendung finden.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com