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Dokumentenidentifikation DE102006048590A1 21.06.2007
Titel Federscharnier für Brillen
Anmelder ATEC OPTICAL CO.,LTD., Daegu, KR
Erfinder Kim, Young Ho, Kyungsan, Kyungsangbuk, KR
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 13.10.2006
DE-Aktenzeichen 102006048590
Offenlegungstag 21.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse G02C 5/22(2006.01)A, F, I, 20061013, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Federscharnier für Brillen, das drehbar über einen Scharnierbolzen (30) mit einem Brillenbügel (1) oder einem Brillengestell verbunden ist. Dabei weist das Federscharnier einen ersten Teil (10) auf, der ein elastisches Mittel (40) hat, das in Richtung des Scharnierbolzens (30) vorsteht, und einen zweiten Teil (20), der einen Kurvenkörper (d) hat, der in elastischem Kontakt mit dem elastischen Mittel (40) steht. Der erste Teil (10) weist ein Bolzenloch (31) auf, das an seinem einen Endabschnitt ausgebildet ist und in das der Scharnierbolzen (30) drehbar einführbar ist. Einführräume einer vorbestimmten Weite sind an seinem Zentrum ausgeschnitten, um den zweiten Teil (20) drehbar damit zu verbinden, und ein Einführloch (a) an seiner Seite ist zwischen den Einführräumen ausgebildet, wobei ein Endabschnitt des elastischen Mittels (40) passend in dem Einführloch (a) angebracht ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Federscharnier für Brillen, das drehbar angebracht ist zwischen einem Endstück eines Brillengestells und einem Ohrstück (-Bügel).

Im allgemeinen weist ein Federscharnier für Brillen auf: ein schlankes Gehäuse, das mit einem Brillenbügel kombiniert ist, eine Spiralfeder, die im Inneren des Gehäuses montiert ist, ein gleitendes Element, das elastisch auf der Feder getragen und eine geradlinige Bewegung einer vorbestimmten Weite durchführt, und ein Feldspaltelement, das mit einem Brillengestell kombiniert ist, wobei das gleitende Element elastisch in Kontakt mit dem Feldspalelement steht. Dabei kann der Bügel um einen vorbestimmten Winkel in einer vorbestimmten Richtung gedreht werden und einen zusammengeklappten oder gespreizten bzw. aufgeklappten Zustand beibehalten, wenn er zusammengeklappt oder gespreizt wurde.

Das Federscharnier für Brillen nach dem Stand der Technik hat jedoch mehrere Probleme, insofern, als es eine relativ komplizierte Struktur aufweist, aufgrund des Vorstehens des Gehäuses ein schlechtes Erscheinungsbild liefert, seine diesbezügliche Herstellproduktivität aufgrund eines lange dauernden Zusammenbauprozesses gemindert ist und sein Design eingeschränkt ist, da das Federscharnier für Brillen eine derartige Struktur hat, daß die Spiralfeder und das an der Feder montierte, gleitende Element an dem Gehäuse angebaut sind.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, wenigstens einem der oben erwähnten Nachteile im Stand der Technik beizukommen.

Dieses Ziel wird erfindungsgemäß mit einem Federscharnier erreicht, das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.

Dabei wird insbesondere ein Federscharnier für Brillen vorgesehen, das ein stangenartiges, elastisches Mittel hat, das an einem von zwei drehbar an einem Federscharnier kombinierten Teilen montiert ist und wobei ein Kurvenkörper an dem anderen Teil ausgebildet ist, um auf dem elastischen Mittel elastisch getragen zu werden, wobei ein Endstück eines Brillengestells und ein Brillenbügel, die mit den beiden Teilen zusammenwirken, einen elastisch zusammengeklappten oder gespreizten bzw. aufgeklappten Zustand beibehalten können. Mit anderen Worten, wird das Ohrstück bzw. der Ohrstückbügel elastisch in einer speziellen Stellung gehalten. Insbesondere wird durch die Erfindung ein Federscharnier für Brillen geschaffen, dessen Größe durch Vereinfachung seiner Struktur wesentlich reduziert ist, was zu einer Vergrößerung des Freiheitsgrads in Bezug auf das Design von Brillen bedeutet.

Obige Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnung offensichtlich, in denen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Federscharniers für Brillen gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

2 eine explosionsartige, perspektivische Ansicht des Federscharniers für Brillen gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

3 eine Schnittansicht des Federscharniers für Brillen gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

4 eine perspektivische Ansicht im Teilschnitt eines ersten Teils nach der vorliegenden Erfindung ist;

5 eine Schnittansicht ist, die einen gespreizten Zustand eines Bügels zeigt, der ein Betriebszustand der vorliegenden Erfindung ist;

6 eine Schnittansicht ist, die einen Zwischenbetriebszustand der vorliegenden Erfindung zeigt;

7 eine Schnittansicht ist, welche einen geklappten Zustand des Bügels nach der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 eine Schnittansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in dem der Bügel in dem gespreizten Zustand nach außen gebogen ist;

9 eine perspektivische Ansicht gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;

10 eine explosionsartige, perspektivische Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;

11 eine Schnittansicht des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;

12 eine Schnittansicht ist, welche einen gespreizten Zustand eines Bügels zeigt, der ein Betriebszustand des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;

13 eine Schnittansicht ist, welche einen Zwischenbetriebszustand des zweiten Ausführungsbeispiels zeigt;

14 eine Schnittansicht ist, welche einen geklappten Zustand des Bügels gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt;

15 eine Schnittansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in dem der Bügel in dem gespreizten Zustand gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach außen gebogen ist;

16 eine Schnittansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in dem ein Einführloch des ersten Teils geneigt ist;

17 eine Schnittansicht eines anderen Beispiels ist, in Darstellung des Zustands, in dem das Einführloch des ersten Teils geneigt ist;

18 eine perspektivische Ansicht im Teilschnitt ist, welche ein anderes Beispiel des ersten Teils gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

19 eine perspektivische Ansicht ist, welche ein anderes Beispiel für das elastische Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

20 eine perspektivische Ansicht ist, welche ein weiteres Beispiel für das elastische Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

21 eine perspektivische Ansicht ist, welche noch ein weiteres Beispiel für das elastische Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

22 eine Schnittansicht ist, welche einen Zustand zeigt, in dem das Einführloch gestanzt ist; und

23 eine Schnittansicht ist, welche ein anderes Beispiel des ersten Teils und des zweiten Teils gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

Es folgt nun die Erläuterung der Erfindung und deren weiterer Vorteile anhand der Zeichnungen nach Aufbau und gegebenenfalls auch nach Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.

Wie in den 1 bis 4 gezeigt, sind Endabschnitte eines ersten Teils 10 und eines zweiten Teils 20 jeweils angebracht bzw. kombiniert mit einem Brillenbügel 1 oder einem Endstück 2 eines Brillengestells und stehen damit drehbar über einen Scharnierbolzen 30 in Verbindung. Ein stangenartiges elastisches Mittel 40 ist in Richtung des Scharnierbolzens 30 vorstehend, an dem ersten Teil 10 ausgebildet und ein Kurvenkörper (d), der elastisch in Kontakt steht mit einem Vorsprung des stangenartigen elastischen Mittels 40, ist an dem zweiten Teil 20 ausgebildet.

Wie in den 5 bis 8 gezeigt, sind Seiten des ersten und des zweiten Teils 10 und 20 an dem Bügel 1 oder dem Endstück 2 des Gestells durch Schweißen oder Löten angebracht und wenn der Bügel 1 geklappt oder gespreizt wird, wird der Kurvenkörper (d) des zweiten Teils 20 auf einem konzentrischen Kreis zu dem Scharnierbolzen 30 bewegt. Auf diese Weise wird der Kontaktzustand zwischen dem Kurvenkörper (d) und dem stangenartigen, elastischen Mittel 40 entsprechend einer Position des Kurvenkörpers (d) transformiert und die Stärke und Richtung der auf den zweiten Teil 20 wirkenden Elastizität werden geändert, wobei der Bügel 1 seinen geklappten oder gespreizten Zustand beibehalten kann.

Hierbei weist der erste Teil 10 auf: ein Bolzenloch 31, das an seinem Endabschnitt ausgebildet ist und in das der Scharnierbolzen 30 drehbar eingeführt werden kann; ein Paar drehende Abschnitte (b), deren äußere Umfangsabschnitte auf dem konzentrischen Kreis zu dem Bolzenloch 31 ausgebildet sind; Einführräume einer vorbestimmten Weite, die mittels Schneiden zwischen den beiden drehenden Abschnitten (b) ausgebildet sind, um den zweiten Teil 20 drehbar daran anzubringen; ein Einführloch (a), das an einer geneigten Oberfläche zwischen dem Einführraum durch Bohren ausgebildet ist, wobei ein Endabschnitt des stangenartigen, elastischen Mittels 40 in das Einführloch (a) eingeführt und darin befestigt ist; und einen Anbringabschnitt (c), der an der unteren Oberfläche seines anderen Endabschnitts ausgebildet ist und einen Anschweißabschnitt 11 hat, der an dem Bügel 1 oder dem Endstück 2 des Gestells angebracht wird.

Bevorzugt hat der erste Teil 10 einen Arbeitsraum 32, der vor dem Einführloch (a) durch Erweitern des Einführlochs (a) ausgebildet ist, so daß das elastische Mittel 40 gleichmäßig bzw. sanft betätigt werden kann.

Das stangenartige elastische Mittel 40 wird ausgebildet durch refraktäres Expandieren einer plattenartigen Feder einer vorbestimmten Elastizität unter einem vorbestimmten Neigungswinkel und es hat eine Ausnehmung 41, die an ihrem hinteren Ende ausgebildet ist, die dichtend in das Einführloch (a) des ersten Teils 10 eingeführt ist. Das vordere Ende des stangenartigen elastischen Mittels 40 ragt mit einer vorbestimmten Länge zwischen dem Arbeitsraum 32 und dem Einführraum vor und das in das Einführloch (a) eingeführte hintere Ende ist in Bezug auf seine axiale oder horizontale Bewegung eingeschränkt, da ein Teil des Innendurchmessers des Einführlochs (a) in Richtung der Ausnehmung 41 niedergedrückt ist, wenn der Anschweißabschnitt 11, der von dem Verbindungsabschnitt (c) vorsteht, punktgeschweißt ist. Alternativ und wie bei einem in 22 gezeigten, anderen Ausführungsbeispiel, ist das in das Einführloch (a) eingeführte hintere Ende in Bezug auf seine axiale oder horizontale Bewegung eingeschränkt, da die Ausnehmung 41 durch einen Vorsprung fixiert ist, der von dem Einführloch (a) nach innen vorsteht und zwar durch Stanzen bzw. Druckbeaufschlagung der unteren Oberfläche des Verbindungsabschnitts (c) des ersten Teils 10.

Der zweite Teil 20 weist auf: ein Bolzenloch 31, das an einem seiner Endabschnitte ausgebildet ist, so daß der zweite Teil 20 an dem Scharnierbolzen 30 in dem Einführraum des ersten Teils 10 drehbar damit verbunden ist; einen drehenden Abschnitt (b'), der auf einem konzentrischen Kreis des Bolzenlochs 31 ausgebildet ist; und einen Kurvenkörper (d), der auf einem Abschnitt des äußeren Umfangs des drehenden Abschnitts (b') ausgebildet ist.

Zudem hat der zweite Teil 20 einen Verbindungsabschnitt (c'), der an der unteren Oberfläche seines anderen Endabschnitts ausgebildet ist und einen Anschweißabschnitt 11' hat, der mit dem Bügel 1 oder dem Endstück 2 des Gestells verbunden wird.

Die drehenden Abschnitte (b und b') des ersten und zweiten Teils 10 bzw. 20 führen an dem Scharnierbolzen 30 eine relative Drehbewegung in entgegengesetzte Richtungen durch und in diesem Falle wird der Kurvenkörper (d), der an dem drehenden Abschnitt (b') des zweiten Teils 20 ausgebildet ist, ebenfalls an dem Scharnierbolzen 30 entlang einem vorbestimmten Radius (siehe 6) bewegt, wobei der Kurvenkörper (d) gleitend in Kontakt steht mit dem stangenartigen elastischen Mittel 40 entlang der oberen Oberfläche des elastischen Mittels 40.

In diesem Falle wird das stangenartige elastische Mittel 40 elastisch gebogen und übt elastisch Druckkraft auf den Kurvenkörper (d) aus, so daß der erste und zweite Teil 10 und 20 die relative Drehbewegung in einer Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung in einer vorbestimmten Richtung (siehe 5 und 7) durchführen können. Wird der Kurvenkörper (d) in der vorbestimmten Richtung gedreht, so befindet sich das vordere Ende des elastischen Mittels 40 in Kontakt mit einer Seite des drehenden Abschnitts (b') des zweiten Teils 20 und in diesem Falle ist dessen Widerstandsfähigkeit größer als die Elastizität des elastischen Mittels 40, so daß die Drehung eingeschränkt wird.

8 zeigt einen Fall, bei dem die drehenden Abschnitte des ersten und zweiten Teils 10 bzw. 20 nach außen, in einen Zustand gedreht sind, in dem der Bügel 1 gespreizt ist.

Die 9 bis 15 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In den 9 bis 15 weist der zweite Teil 20 auf: konkave Oberflächen (e, e'), die an beiden Seiten unter einem vorbestimmten Winkel geneigt an dem Außenumfang ihres drehenden Abschnitts (b') ausgebildet sind; einen Kurvenkörper (d), der den gleichen Durchmesser hat wie der drehende Abschnitt (b') und an einer Stelle ausgebildet ist, wo die beiden konkaven Oberflächen (e, e') aufeinandertreffen; und eine senkrechte (refraktäre) Oberfläche (f), die an dem anderen Endabschnitt ausgebildet ist und in die konkave Oberfläche (e) verläuft.

Zudem befindet sich das vordere Ende des gebogenen elastischen Mittels 40 vom plattenartigen Typ in engem Kontakt mit der Oberfläche (f) dort, wo das Ende der konkaven Oberfläche (e) in das andere Ende des zweiten Teils 20 übergeht.

Wie in den 12 bis 15 gezeigt und wenn eine vorbestimmte Rotationskraft auf den ersten Teil 10 oder den zweiten Teil 20 wirkt, wird der Kurvenkörper (d), der die relative Rotationsbewegung durchführt, um einen vorbestimmten Winkel in einer Rotationsrichtung gedreht, während er auf das elastische Mittel 40 (siehe 13) drückt. Befindet sich das elastische Mittel 40 in Kontakt mit dem Kurvenkörper (d) und dem Ende der konkaven Oberfläche (e), so ist die Drehung eingeschränkt (siehe 12). Wenn die vorbestimmte Rotationskraft im Rahmen desselben Prinzips in die entgegengesetzte Richtung ausgeübt wird, so wird der Kurvenkörper (d) um den vorbestimmten Winkel gedreht und dann werden das Ende der anderen konkaven Oberfläche (e') und der Kurvenkörper (d) elastisch an dem elastischen Mittel getragen, wobei die Rotation eingeschränkt ist (siehe 14).

In einem Zustand, in dem die Verbindungsabschnitte (c, c') des ersten und zweiten Teils 10 und 20 auf der gleichen Linie gespreizt sind und wenn eine Rotationskraft nach außen ausgeübt wird (siehe 15), erhöht sich die Rückstellkraft des elastischen Mittels 40 stärker, da das vordere Ende des elastischen Mittels 40 an der refraktären Oberfläche (f) des Endes der konkaven Oberfläche (e) fängt, die nicht gespreizt wird. Wenn danach die Kraft von außen aufgehoben wird, werden der erste Teil 10 und der zweite Teil 20 in ihre ursprünglichen Zustände zurückgeführt, in denen die Verbindungsabschnitt auf der gleichen Linie liegen. In dem Fall, daß der erste Teil 10 und der zweite Teil 20 aus Titan hergestellt sind, sind reibungsmindernde Elemente 42, die mit keramischem Material beschichtet sind, jeweils an den Innenoberflächen beider drehender Abschnitte (b) des ersten Teils 10 und den beiden Seiten des drehenden Abschnitts (b') des zweiten Teils 20 ausgebildet, um den Reibungswiderstand und Abrieb zu reduzieren.

Die 16 und 17 zeigen ein Beispiel, bei dem das stangenartige elastische Mittel 40 geneigt in das an dem ersten Teil 10 ausgebildete Einführloch (1) eingeführt ist. In den 16 und 17 weist der erste Teil 10 auf: ein Bolzenloch 31, das an einem seiner Endabschnitte ausgebildet ist und in das der Scharnierbolzen 30 drehbar einführbar ist; ein Paar drehende Abschnitte (b), deren äußere Umfangsabschnitte auf dem konzentrischen Kreis zu dem Bolzenloch 31 ausgebildet sind; einen Einführraum einer vorbestimmten Weite bzw. Breite, der zwischen den beiden drehenden Abschnitten (b) in geschnittener Form ausgebildet ist, um drehbar und beweglich den zweiten Teil 20 anzubringen; ein Einführloch (a), das an einer geneigten Oberfläche zwischen dem Einführraum durch Bohren ausgebildet ist und das unter einem vorbestimmten Winkel geneigt ist, wobei ein Endabschnitt des stangenartigen elastischen Mittels 40 in das Einführloch (a) eingeführt und in diesem befestigt ist; und einen Verbindungsabschnitt (c), der an der unteren Oberfläche seines anderen Endabschnitts ausgebildet ist und einen Anschweißabschnitt 11 hat, der an dem Bügel 1 oder dem Endstück 2 des Gestells angebracht wird.

18 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des ersten Teils gemäß der vorliegenden Erfindung. Der erste Teil 10 hat einen runden Arbeitsraum 32, der vor dem Einführloch (a) durch Erweitern des Lochs ausgebildet ist.

Die 19 bis 21 zeigen andere Beispiele des stangenartigen elastischen Mittels 40 nach der vorliegenden Erfindung. In den Zeichnungen hat das stangenartige elastische Mittel 40 eine Form, bei der eine plattenartige Feder oder eine stangenartige Feder mit einer vorbestimmten Elastizität gebogen ist und unter einem bestimmten Neigungswinkel verlängert und weist eine Nut 41 auf, die an dem Außenumfang an seinem hinteren Ende ausgebildet ist.

23 ist eine Schnittansicht in Darstellung eines anderen Beispiels des ersten Teils 10 und des zweiten Teils 20 nach der vorliegenden Erfindung. In 23 sind der erste Teil 10 und der zweite Teil 20 integral mit dem Bügel 1 und dem Endstück 2 des Gestells ausgebildet.

Da das stangenartige elastische Mittel an dem ersten Teil montiert ist, der drehbar mit dem Bügel oder dem Endstück des Gestells an dem Scharnierbolzen angebracht ist und der an dem elastischen Mittel angebrachte Kurvenkörper an dem zweiten Teil, können, wie oben beschrieben, das Endstück des Gestells und der Bügel elastisch geklappt oder gespreizt werden zueinander und können den geklappten oder gespreizten Zustand beibehalten. Das erfindungsgemäße Federscharnier liefert dabei einen einfachen Aufbau, seine Größe ist beachtlich reduziert, die Herstell-Produktivität ist aufgrund einer Reduzierung der Zusammenbauvorgänge verbessert und schließlich ist vorteilhaft auch der Freiheitsgrad in Bezug auf das Design verbessert.


Anspruch[de]
Federscharnier für Brillen, das über einen Scharnierbolzen (30) mit einem Brillenbügel (1) oder einem Brillengestell (2) drehbar verbunden ist, wobei das Federscharnier umfaßt:

einen ersten Teil (10) mit einem elastischen Mittel (40), das in Richtung des Scharnierbolzens (30) ragt; und

einem zweiten Teil (20), der einen Kurvenkörper (d) hat, der in elastischem Kontakt mit dem elastischen Mittel (40) steht.
Federscharnier für Brillen nach Anspruch 1, bei welchem der erste Teil (10) aufweist:

ein Bolzenloch (31), das an einem seiner Endabschnitte ausgebildet ist, und in das der Scharnierbolzen (30) drehbar einführbar ist;

Einführräume einer vorbestimmten Weite, die bei seinem Zentrum ausgeschnitten sind, um den zweiten Teil (20) drehbar daran anzubringen; und

ein Einführloch (a), das an einer seiner Seiten zwischen den Einführräumen ausgebildet ist, wobei ein Endabschnitt des elastischen Mittels (40) passend in dem Einführloch (a) angebracht ist.
Federscharnier für Brillen nach Anspruch 1, bei welchem der zweite Teil (20) aufweist:

ein Bolzenloch (31), das an einem seiner Endabschnitte ausgebildet ist und den Scharnierbolzen (30) zwischen den Einführräumen des ersten Teils (10) verbindend aufnimmt;

einen drehenden Abschnitt, der auf einem konzentrischen Kreis des Bolzenlochs (31) ausgebildet ist; und

einen Kurvenkörper (d), der an einem Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche des drehenden Abschnitts ausgebildet ist.
Federscharnier für Brillen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem das elastische Mittel (40) aus einer plattenartigen Feder oder einer stangenartigen Feder gebildet ist, die eine vorbestimmte Elastizität und einen hinteren Endabschnitt hat, der dichtend eingeführt ist in das Einführloch (a) des ersten Teils (10) und einen vorderen Endabschnitt, der in einer vorbestimmten Länge zwischen den Einführräumen vorsteht. Federscharnier für Brillen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem konkave Oberflächen (e, e') an beiden Seiten, unter einem vorbestimmten Winkel geneigt, an der äußeren Umfangsoberfläche des drehenden Abschnitts des zweiten Teils (20) ausgebildet sind und der Kurvenkörper (d) an einer Stelle ausgebildet ist, wo die beiden konkaven Oberflächen (e, e') aufeinandertreffen. Federscharnier für Brillen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem der erste Teil (10) und der zweite Teil (20) integral mit dem Brillenbügel (1) oder einem Endstück (2) des Brillengestells ausgebildet sind. Federscharnier für Brillen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der zweite Teil (20) eine Oberfläche (f) hat, die an seinem anderen Endabschnitt ausgebildet ist, und an der sich die konkave Oberfläche (e) verlängert und wobei das vordere Ende des elastischen Mittels (40) in engem Kontakt mit der Oberfläche (f) steht. Federscharnier für Brillen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem ein reibungsminderndes Element (42) an dem drehenden Abschnitt des ersten Teils (10) und/oder des zweiten Teils (20) ausgebildet ist. Federscharnier für Brillen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem der hintere Endabschnitt des elastischen Mittels (40), das in das Einführloch (a) eingeführt ist, in seiner Bewegung eingeschränkt ist durch einen Vorsprung, der von dem Einführloch (a) durch Stanzen der unteren Oberfläche einwärts vorsteht und der ein Verbindungsabschnitt (c) des ersten Teils (10) ist. Federscharnier für Brillen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem der hintere Endabschnitt des in das Einführloch (a) eingeführten elastischen Mittels (40) in seiner Bewegung eingeschränkt ist, da der Innendurchmesser des Einführlochs (a) einwärts niedergedrückt ist, wenn der Verbindungsabschnitt (c) des ersten Teils (10) für eine Verbindung angeschweißt ist.






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