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Dokumentenidentifikation DE202006015559U1 21.06.2007
Titel Schwimm- und steuerbares Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb
Anmelder Timm, Arne, Can Pastilla, Mallorca, ES
Vertreter Vogel, A., Rechtsanw., 56412 Niederelbert
DE-Aktenzeichen 202006015559
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.06.2007
Registration date 16.05.2007
Application date from patent application 09.10.2006
IPC-Hauptklasse B60F 3/00(2006.01)A, F, I, 20061009, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B63H 16/20(2006.01)A, L, I, 20061009, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Normale Liegefahrräder bestehen zumeist aus einem Rahmen und drei Rädern, derart konstruiert, dass man mit Ihnen bequem im Sitzen/Liegen auf Wegen fahren kann.

Mit herkömmlichen Liegefahrrädern kann man jedoch nicht auf dem Wasser fahren, da sie nicht schwimmen und auch nicht über eine Antriebs- und Steuervorrichtung verfügen.

Der in Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein schwimm- und manövrierfähiges Liegefahrrad zu schaffen, dass im Landbetrieb sowohl als Liegestuhl (), als auch als Liegefahrrad () genutzt werden kann und im Wasserbetrieb als Tretboot ().

Dieses Problem wird mit den in Schutzansprüchen 1-10 aufgeführten Merkmalen gelöst. Mit der Erindung wird erreicht dass das Liegefahrrad als Liegestuhl genutzt werden kann, als Wasserfahrzeug und dass es an Land gerollt werden kann. Ein pedalgetriebenes Amphibienfahrzeug.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind die in Schutzanspruch 2 beschriebenen, als Schaufelblätter ausgestalteten Felgen der Laufräder. Auf diese Weise kann der selbe Radantrieb auf Wasser und an Land verwendet werden ().

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind die in Schutzanspruch 6 beschriebenen ausziehbaren Auftriebskörper (). Sie verhindern ein Umkippen bei Wellen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die in Schutzanspruch 3 beschriebene, als Ruderblatt gestaltet Hinterradfelge (). Auf diese Weise können an Land und auf Wasser die selbe Lenkung verwendet werden.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind die in Schuttanspruch 4 und 5 dargestellten Heck(17) und Bugschlitten (27). Diese Umsetzung erlaubt es nicht nur, das Fahrzeug auf verschiedene Körpergrößen bzw. Beinlängen einzustellen, sondern auch entsprechend der Körpergröße den Schwerpunkt des Fahrers zu verlagern, um eine optimale Wasserlage zu erreichen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Verwendung einer in Schutzanspruch 7 dargestellten Schwenklade (30)(). Im eingeschwenkten Zustand (Wasser-Modus) führt die Schwenklade den Sitz (32), er kann in ihr vor- und zurück geschoben werden. Im ausgeschwenkten Zustand (Strand-Modus) ist die Schwenklade Beinablage mit ein- und ausziehbarer Fußablage (31), ().

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Verwendung des in Schutzanspruch 8 beschriebenen integrierten Steuerknüppel Bremsgriffes (15). Die gleichzeitige Verwendung des Steuerknüppels als Zylinder für den Bremskolben reduziert die Bauteile und spart kosten. Die Befestigung des Steuerknüppels am Heckschlitten 17 gewährleistet eine stets gute Erreichbarkeit des Steuerknüppels für alle Körpergrößen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Verwendung des in Schutzanspruch 9 beschriebenen Griffs. Er ermöglicht ein leichtes Rollen bzw. Ziehen des eingeklappten Fahrzeuges.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Verwendung der in Schutzanspruch 10 beschriebenen hydraulischen Pedalschaltung. Auf diese Weise können trotz Direktantrieb verschiedene oder stufenlosen Übersetzungen gewählt werden, um etwa das Fahren am Berg oder gegen die Strömung zu erleichtern.

Bekannter Stand der Technik.

Bekannte pedalgetriebene Wasserfahrzeuge wie Water-Bikes oder Tretboote eignen sich nicht als Strandliege und auch nicht zum Fahren an Land. Water-Bikes haben einen Fahrradrahmen, der auf zwei Schwimmkörpern befestigt ist. Über ein Getriebe oder eine Umlenkung wird die Pedalkraft auf eine Antriebsschraube gebracht. Tretboote verfügen auch über einen Pedalantrieb wobei Antriebsschrauben oder Walzenschaufeln indirekt angetrieben werden. Diese Tretboote können aber nicht an Land gerollt werden. Bauartbedingt sind sie sehr schwer und sperrig.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der bis erläutert. Es zeigen:

das Fahrzeug in Straßen-Fahr-Modus

das Fahrzeug in Wasser-Fahr-Modus

das Fahrzeug im Liegestuhl-Modus

den Antrieb mit Bugschlitten und Schwenklade

den Heckschlitten mit Rückenlehne

den Schwimmkörper mit Hinterrad

die hydraulische Pedalschaltung

die Hydraulik Nehmer-Kolben mit Druckring Ring der die Welle umschließt

die Kugelgelagerte Welle

der Wellen-Geber-Kolben mit Achse und Rad


Anspruch[de]
Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb

dadurch gekennzeichnet,

dass der Rahmen des Liegefahrrades als Schwimmkörper ausgestaltet ist. ().

Der Schwimmkörper (1) hat einen oberen (2) und einen unteren (3) Boden, sowie vorne (4) und hinten (5) und an den Seiten (6) Wände, so dass sich ein Hohlraum ergibt, der einen Auftriebskörper bildet ().

Der Schwimmkörpers hat eine Länge von mindestens 100 cm, eine Breite von mindestens 50 cm breit und eine Höhe von mindestens 20 cm. Er ist höchstens 160 cm lang, 100 cm breit und 50 cm hoch. Im Rahmen dieser Dimensionen kann der Schwimmkörper einteilig oder mehrteilig ausgestaltet.

Die Wandstärke des Schwimmkörpers beträgt wenigstens 1 mm und höchstens 20 mm.

Der Schwimmkörper hat im Bug eine Aussparung (7), deren Breite und Tiefe vom Pedalantrieb vorgegeben wird und deren Länge sich nach der Verschiebbarkeit des Bug-Schlittens bestimmt.

Der Schwimmkörper hat im Heck eine Aussparung, innerhalb derer das Hinterrad frei laufen und nach links und rechts gedreht werden kann.

Der Schwimmkörper hat auf jeder Seite Aussparungen (9) für ausziehbare Auftriebskörper (8), , .

Das Liegefahrrad mit als Schwimmkörper ausgestaltetem Rahmen wird entsprechend der folgenden Ansprüche mit Schaufelradantrieb X, Wasser-Steuervorrichtung X und Pedal-Wellen-Schaltung versehen ().
Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach Anspruch 1

dadurch gekennzeichnet,

dass die Felgen der vorderen Laufräder als Wasserschaufelräder ausgestaltet sind (10)

Die Laufräder haben einen Durchmesser von wenigstens 40 cm und höchstens 130 cm. Ihre Breite ist wenigstens 3 cm und höchstens 30 cm.

Die Laufräder sind mit einem Freilauf ausgestattet
Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass es ein Hinterrad (11) hat, welches in Gestalt einer geschlossenen Felge gleichzeitig als Ruderblatt des Seitenruders (12) genutzt werden kann. Die Radgabel (13) ist mit Gelenken oder Scharnieren am Rumpf befestigt. Sie Steuerung wird ist über ein Lenkgestänge (14) mit einem Steuerknüppel (15) verbunden. Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen

dadurch gekennzeichnet,

dass er über eine Rückenlehne (16) verfügt, die auf einem Heckschlitten (17) befestigt ist, mit dem sie nach vorne und nach hinten verschoben bzw. fixiert werden kann.

Das Verstellen des Neigungswinkels der Rückenlehne erfolgt über ebenfalls auf dem Heckschlitten angebrachte Arretierungen (18).

Die Rückenlehne hat Armlehnen (19), die untererseits (20) am Heckschlitten befestigt sind und obererseits (21) an der Rückenlehne. Die Armlehnen sind mit Gelenken oder Scharnieren verbunden. Ebenfalls erfolgt die Verbindung mit Rückenlehne und Heckschlitten über Gelenke oder Scharniere.

Der Schlitten läuft auf einer Führung oder in einer Führung (22) und ist mit dem Schwimmkörper fixierbar (23).

An der Rückenlehne befindet sich ein herausziehbares Kopfteil (24).

Die Rückenlehne kann durch Auflegen der Arretierungsstange (25) auf die Arretierungen (26) heruntergeklappt werden.
Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle sich auf einem Bugschlitten (27) befindet, der nach vorne und hinten verschoben bzw. fixiert werden kann. Der Schlitten läuft auf einer Führung oder in einer Führung (28) und ist am Schwimmkörper z.B. mit Fixierschrauben (29) feststellbar. Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, Das es über herausziehbare Auftriebskörper (8) verfügt. Sie sind mit Stangen (10) befestigt, die in Führungen am Rumpf laufen. Die Auftriebskörper bestehen aus einem wasserdichten Hohlraum von mindestens 1 I Volumen und höchstens 50 I Volumen. Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass am Bug-Schlitten, der die Antriebswelle fixiert, eine Schwenklade (30) angebracht ist, die im Liegestuhl-Modus eine herausziehbare Fußliegefläche (31) darstellt und in Tretboot/Fahrrad-Modus eine verschiebbare Sitzfläche (32). Die Schwenklade ist so bemessen, dass sie zwischen den Armlehnen (19), die auf dem Heckschlitten befestigt sind Platz findet. Die Schwenklade ist mit einem Gelenk oder Scharnier am Bugschlitten befestigt. Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass es einen Steuerknüppel (15) mit integrierter Hydraulikbremse hat, der am Heckschlitten (13) befestigt ist. Die Bremse hat einen Bremshebel (33) der einen Geber-Bremskolben (34) verschiebt, der innerhalb des Steuerknüppels läuft. Der Geber-Bremskolben (34) verdichtet Hydraulikflüssigkeit (35), die über Bremsleitungen (36) für jedes Antriebsrad einen Nehmer-Bremskolben (37) verschiebt, der einen Bremsbelag (38) auf das Lauf/Schaufelrad presst. Schwimm- und Steuerbares Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, am Heck des Schwimmkörpers (1) ein Griff (39) befestigt ist. Der Griff kann mindestens Handbreit sein und sich maximal über die Breite des Rumpfes erstrecken. Schwimm- und Steuerbarers Liegefahrrad mit Schaufelradantrieb nach vorhergehenden Ansprüchen

dadurch gekennzeichnet,

dass es mit einem hydraulisch Schaltbaren Pedalantrieb versehen ist (, ).

Innerhalt der Welle (40) läuft ein Wellen-Geber-Kolben (41), auf dem eine Achse (42) befestigt ist, auf der ein Rad läuft (44).

Ein an mehreren Hydraulik Nehmer-Kolben (45) befestigter Ring (43), der die Welle (40) umschließt, drückt gegen das Rad (44) und verschiebt den in der Welle laufenden Wellen-Geber-Kolben (41), welcher Hydrauliköl (51) im Pedalarm (46), in der Pedalaufnahme (47) und im Verbindungsrohr (48) zwischen den beiden Pedalaufnahmen (47) komprimiert.

Innerhalb von Pedalarm (46) und Pedalaufnahme (46) fließt durchgängig Hydrauliköl (51). Die beiden Pedalaufnahmen sind mit einem Rohr (48) miteinander verbunden, in dem sich eine Zugfeder (49) befindet, die die beiden Pedalaufnahmen (47) in Richtung Welle (40) zusammenzieht.

Gibt man jetzt mit einer von Hand bedienbaren Schaltung Druck auf die Hydraulikleitung (50), so wird über die Nehmer-Kolben (45) und den Laufring (43) der Wellen-Geber-Kolben (41) verschoben wodurch über den ansteigenden Druck die Pedalaufnahmen von der Welle weg nach außen geschoben werden. Reduziert man den Druck in der Hydraulikleitung (47), so werden die Pedalaufnahmen von der Feder (48) Richtung Welle zusammengeschoben.

Die Lager (49), in denen sich die Welle dreht, befinden sich innerhalb des Gehäuses, in dem die Hydraulik-Nehmer-Kolben (42) laufen. Auch der Laufweg des auf den Nehmer-Kolben (42) sitzenden Rings (43) ist in einem Gehäuse eingefasst, das im Frontschlitten (30) integriert ist ()






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