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Dokumentenidentifikation DE60218362T2 21.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001221596
Titel Kombinationswaage
Anmelder Ishida Co., Ltd., Kyoto, JP
Erfinder Murata, Shuuji, Ritto-shi, 520-3026 Shiga, JP;
Chimura, Kazuhisa, Ritto-shi, 520-3026 Shiga, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Geissler, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60218362
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.01.2002
EP-Aktenzeichen 020001301
EP-Offenlegungsdatum 10.07.2002
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse G01G 19/393(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Kombinationswiegevorrichtung. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Kombinationswiegevorrichtung, welche eine Kombination von Gegenständen auf der Grundlage von Gewichtsdaten von einer Vielzahl von Wiegebauteilen wiegt.

2. Hintergrundinformationen

Kombinationswiegen ist im Allgemeinen wünschenswert aufgrund seiner Geschwindigkeit und Genauigkeit. Beim Kombinationswiegen wird das Gewicht und die Anzahl der Gegenstände, welche durch jeden einer Vielzahl von Trichtern empfangen wird, durch eine Ladezelle (eine Gewichtserfassungseinrichtung) gemessen. Die kombinierten Gewichte jedes Trichters werden berechnet und eine Vielzahl von Trichtern wird ausgewählt, um ein kombiniertes Gewicht zu erhalten, das innerhalb eines vorbestimmten Gewichtsbereiches liegt, und die Gegenstände von diesen Trichtern werden gesammelt. Dies erlaubt eine Sammlung von Gegenständen mit einem vorbestimmten zu erzielenden Gewicht oder einer vorbestimmten zu erzielenden Menge (EP-A-982 570).

Die vorliegenden Erfinder haben diesen Typ von Kombinationswiegevorrichtung erfunden und zum Patent angemeldet, welche einen Aufbau verwendet, bei welchem Gegenstandszufuhrbauteile (Fördergefäße) umlaufen, um Gegenstände jedem zu wiegenden Trichter zuzuführen (EP 1 176 405 A2; Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) und (4) EPÜ). Die Kombinationswiegevorrichtung bezüglich dieser Erfindung dreht eine Vielzahl von Fördergefäßen, welche darin geladene Gegenstände sammeln, und wenn ein Fördergefäß zu einer Position gegenüberliegend einer der Vielzahl von Wiegetrichtern kommt, der leer ist, werden die Gegenstände in einem Fördergefäß nach unten in den Wiegetrichter abgelassen. Mit anderen Worten, die Fördergefäße drehen sich über den Wiegetrichtern, und wenn ein leerer Wiegetrichter unten vorliegt, lässt ein Fördergefäß die Gegenstände in den Wiegetrichter ab.

Wenn jedoch ein Fördergefäß eine Gegenstandszufuhroperation ausführt, wenn ein leerer Wiegetrichter unter ihm vorliegt und andere Bedingungen nicht berücksichtigt werden, ist es tendenziell schwierig, Gegenstände zu einem leeren Wiegetrichter zuzuführen, der stromabwärts bezüglich der Richtung positioniert ist, in welcher sich die Fördergefäße drehen. Mit anderen Worten sind Wiegetrichter auf der stromabwärtigen Seite für eine lange Zeit leer. Wenn die Anzahl der leeren Wiegetrichter ansteigt, sinkt die Anzahl der Wiegetrichter, welche beim Kombinationswiegen eingeschlossen sind. Dies verursacht Probleme wie eine Abnahme in der Kombinationswiegegenauigkeit, oder das Kombinationswiegen selbst wird nicht erreicht.

Im Hinblick auf die obigen Ausführungen besteht ein Bedürfnis für eine Kombinationswiegevorrichtung, welche die oben erwähnten Probleme im Stand der Technik löst. Diese Erfindung spricht dieses Bedürfnis im Stand der Technik sowie andere Bedürfnisse an, was für den Fachmann aus der vorliegenden Offenbarung deutlich wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in einer Kombinationswiegevorrichtung, welche Gegenstände von Gegenstandszufuhrbauteilen zuführt, welche sich in Bezug zu einer Vielzahl von Wiegetrichter-artigen Wiegebauteilen drehen, um das Auftreten von Situationen zu verhindern, in welchen einige der Wiegebauteile nicht leicht eine Zufuhr von Gegenständen empfangen können, und um die Kombinationswiegegenauigkeit zu erhöhen.

Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch eine Kombinationswiegevorrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, erreicht.

Eine Kombinationswiegevorrichtung wiegt eine Kombination von Gegenständen auf der Grundlage von Gewichtsdaten von einer Vielzahl von Wiegebauteilen, wobei die Kombinationswiegevorrichtung eine Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen, einen Rotationsmechanismus und einen Controller aufweist. Die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen führen jeweils Gegenstände zu einem einer Vielzahl von Wiegebauteilen zu. Der Rotationsmechanismus dreht die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen, so dass die Gegenstandszufuhrbauteile sich längs einer Anordnung der Vielzahl von Wiegebauteilen in einem Wiegebereich bewegen. Der Wiegebereich ist ein Bereich, in welchem die Vielzahl von Wiegebauteilen angeordnet sind. Der Controller steuert die Zufuhr von Gegenständen von den Gegenstandszufuhrbauteilen in dem Wiegebereich zu der Vielzahl von Wiegebauteilen. Zusätzlich wählt der Controller unter der Vielzahl von Wiegebauteilen diejenigen aus, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern (hiernach Gegenstandsanforderung-Wiegebauteile genannt), gibt denjenigen Wiegebauteilen Vorrang, welche stromabwärts bezüglich der Richtung sind, in welcher sich die Gegenstandszufuhrbauteile bewegen, und führt diesen Gegenstände zu.

Wenn die Gegenstandszufuhrbauteile, welche Gegenstände zu den Wiegebauteilen zuführen, gedreht werden, und die Gegenstandszufuhrbauteile in den Wiegebereich eintreten, werden Gegenstände zu den Gegenstandsanforderung-Wiegebauteilen von diesen Gegenstandszufuhrbauteilen zugeführt. Wenn dann Gegenstände zu den Gegenstandsanforderung-Wiegebauteilen von jedem Gegenstandszufuhrbauteil in dem Wiegebereich zugeführt werden, führt der Controller Gegenstände derart zu, dass er den Gegenstandsanforderung-Wiegebauteilen den Vorrang gibt, welche stromabwärts sind.

Im Gegensatz zu der Situation, in welcher die Steuerung der Zufuhr der Gegenstände von den Gegenstandszufuhrbauteilen erfolgt, wenn gegenüberliegende Wiegebauteile eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, da dieser Steuerungstyp erzielt wird, werden Probleme wie die Zufuhr von Gegenständen zu den Gegenstandsanforderung-Wiegebauteilen, welche nicht erfolgt trotz der Tatsache, dass eine Zufuhr von Gegenständen angefordert wurde, verhindert.

Mit anderen Worten, wenn eine Gegenstandszufuhr zu den Wiegebauteilen unkonditioniert erfolgt in einem Zufuhrsystem, das in einer Richtung umläuft, wird es umso schwieriger, Gegenstände zu diesen zuzuführen, je stromabwärtiger die Wiegebauteile sind. Wenn diese Situation anhält, ergibt sich eine Gefahr, dass die Produktivitätsrate der Kombinationswiegevorrichtung sich verringern kann, da Gegenstände nicht richtig entladen werden. Diese Art von Problem kann mit der vorliegenden Erfindung verhindert werden.

Zusätzlich kann der Rotationsmechanismus jedes Gegenstandszufuhrbauteil in einer horizontalen Ebene umlaufen lassen und kann sie auch so umlaufen lassen, dass sie senkrecht zueinander sind. Darüber hinaus kann der Drehweg kreisförmig, oval oder elliptisch sein.

Vorzugsweise bewegt in der Kombinationswiegevorrichtung der Rotationsmechanismus die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen derart, dass die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen sich zwischen dem Wiegebereich und einem Gegenstandsladebereich drehen. Der Gegenstandsladebereich ist ein Bereich, in welchem die Gegenstände in die Gegenstandszufuhrbauteile geladen werden.

Gegenstandszufuhrbauteile, welche mit Gegenständen in dem Produktladebereich geladen worden sind, drehen sich zu dem Wiegebereich. In dem Wiegebereich erfolgt die Gegenstandszufuhr von den Gegenstandszufuhrbauteilen zu den Gegenstandsanforderung-Wiegebauteilen derart, dass die stromabwärtigen Gegenstandsanforderung-Wiegebauteile Vorrang haben.

Da ein Aufbau vorgesehen ist, in welchem Gegenstände in die Gegenstandszufuhrbauteile in dem Gegenstandsladebereich geladen werden, kann eine automatisierte Wiegelinie leicht entworfen werden. Zusätzlich, wenn Gegenstände manuell in die Gegenstandszufuhrbauteile platziert werden, wird dies leicht gemacht, da der Ort, an welchem diese Operation durchgeführt wird, in dem Gegenstandsladebereich festgelegt ist.

In der Kombinationswiegevorrichtung steuert der Controller unter der Vielzahl von Wiegebauteilen, welche eine Gegenstandszufuhr anfordern, bevorzugt die Wiegebauteile in einer Reihenfolge, ausgehend von dem Wiegebauteil, welches am weitesten stromabwärts in der Richtung angeordnet ist, in welcher sich die Gegenstandszufuhrbauteile bewegen.

Wenn die Priorität der Gegenstandszufuhr in Bezug zu jedem Wiegebauteil gleich ist, ist es schwierig, die Produktzufuhr in der richtigen Reihenfolge durchzuführen. Mit anderen Worten erfolgt die Steuerung ausgehend von dem Wiegebauteil, welches am weitesten stromabwärts angeordnet ist. Daher ist es leicht, eine große Anzahl von Wiegebauteilen in einer Position zu platzieren, in welcher ihnen Gegenstände zugeführt werden können.

Vorzugsweise ordnet der Controller in der Kombinationswiegevorrichtung ein Gegenstandszufuhrbauteil, welches für Gegenstandszufuhr geeignet ist, einem Wiegebauteil zu, welches Gegenstandszufuhr anfordert. Das zugeordnete Gegenstandszufuhrbauteil beinhaltet die Position gegenüberliegend dem Wiegebauteil, welches eine Gegenstandszufuhr anfordert, das Gegenstandszufuhrbauteil, das möglichst nahe zu der stromaufwärtigen Seite in der Bewegungsrichtung von dieser Position aus angeordnet ist, und die Gegenstandszufuhrbauteile, welche Gegenstände zuführen können.

Die Gegenstandszufuhrbauteile sind ihrerseits zugeordnet, ausgehend von dem am weitesten stromabwärtigen Gegenstandszufuhrbauteil.

Anders als die Gegenstandszufuhrbauteile, welche tatsächlich bestätigt sind, dass sie darin platzierte Gegenstände haben, weisen Gegenstandszufuhrbauteile, welche für die Zufuhr von Gegenständen geeignet sind, auch Gegenstandszufuhrbauteile auf, in welchen angenommen wird, dass Gegenstände darin platziert worden sind.

Wenn in der Kombinationswiegevorrichtung ein Wiegebauteil vorliegt, welches eine Zufuhr von Gegenständen in einer Position gegenüberliegend einem Gegenstandszufuhrbauteil, welches Gegenstände zuführen kann, anfragt, steuert der Controller vorzugsweise wie weiter unten erläutert. Wenn [N1] kleiner oder gleich [N2] ist, werden Gegenstände von dem Gegenstandszufuhrbauteil, welches in der Position vor dem gegenüberliegenden Wiegebauteil ist, zu dem gegenüberliegenden Wiegebauteil zugeführt, und wenn [N1] nicht kleiner oder gleich [N2] ist, werden Gegenstände nicht zu dem Gegenstandszufuhrbauteil, welches in der Position vor dem gegenüberliegenden Wiegebauteils ist, zu dem gegenüberliegenden Wiegebauteil zugeführt.

[N1] stellt Wiegebauteile dar, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, und ist die Anzahl solcher Wiegebauteile, welche von dem am weitesten stromabwärtigen zu dem gegenüberliegenden Wiegebauteil vorhanden sind. Zusätzlich stellt [N2] Gegenstandszufuhrbauteile dar, welche Gegenstände zuführen können, und ist die Anzahl solcher Gegenstandszufuhrbauteile, welche vorhanden sind von der Position des Wiegebauteils, welches eine Zufuhr von Gegenständen anfordert, am weitesten stromabwärts zu der Position des Gegenstandszufuhrbauteils in der Position vor dem gegenüberliegenden Wiegebauteil.

Anders als Gegenstandszufuhrbauteile, welche tatsächlich bestätigt sind, darin platzierte Gegenstände zu haben, weisen Gegenstandszufuhrbauteile, welche Gegenstände zuführen können, Gegenstandszufuhrbauteile auf, von welchen angenommen wird, dass sie darin platzierte Gegenstände haben (Gegenstandszufuhrbauteile, bei welchen nicht bestätigt ist, dass sie leer sind).

Da die oben erwähnte Steuerung jedes Mal wiederholt wird, wenn die Gegenstandszufuhrbauteile um eine Teilung bzw. einen Abstand bewegt werden, können die neuesten Zustände schnell in der Steuerung berücksichtigt werden, wie die Wiegebauteile, welche Gegenstände in das Kombinationswiegen entladen haben, sich zu Wiegebauteilen verändern, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, und Wiegebauteile sich zu Wiegebauteilen ändern, welche zusätzliche Zufuhren anfordern.

In der Kombinationswiegevorrichtung stellt der Controller auf der Grundlage des Kombinationswiegens vorzugsweise den Drehzyklus des Rotationsmechanismus schneller ein als den Gegenstandssammel-Entladeprozesszyklus der vorbestimmten Wiegebauteile.

Um die Anzahl der Wiegebauteile zu reduzieren, welche aufgrund eines Mangels an Gegenstandszufuhr nicht beim Kombinationswiegen teilnehmen können, ist der Drehzyklus der Gegenstandszufuhrbauteile schneller als Gegenstandssammel-Entladezyklus. Hierdurch kann die inkrementale Geschwindigkeit der Zufuhr der Gegenstände durch Gegenstandszufuhrbauteile und der Wiegebauteile, welche beim Kombinationswiegen teilnehmen können, daran gehindert werden, unter die inkrementale Geschwindigkeit der Entladung der Gegenstände und der Wiegebauteile, welche nicht am Kombinationswiegen teilnehmen können, zu fallen.

Diese und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung deutlich, welche in Verbindung mit der Zeichnung eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung offenbart.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es wird nunmehr Bezug genommen auf die Zeichnungen, welche Teil der ursprünglichen Offenbarung bilden.

1 ist eine schematische frontale Ansicht einer Kombinationswiegevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 ist ein Steuerungsblock für die Kombinationswiegevorrichtung;

3 ist eine Figur, welche die Anordnung der Zufuhrfördergefäße und Wiegetrichter in der Nähe des Wiegebereichs zeigt;

4 ist eine Figur, welche den Gesamtsteuerungsfluss der Kombinationswiegevorrichtung zeigt;

5 ist eine Figur, welche den Gegenstandszufuhr-Steuerfluss von den Zufuhrfördergefäßen zu den Wiegetrichtern zeigt;

6 ist eine Figur, welche die chronologische Reihenfolge der Zustände der Zufuhrfördergefäße und der Wiegetrichter in dem Wiegebereich zeigt;

7 ist eine Figur, welche die chronologische Reihenfolge der Zustände der Zufuhrfördergefäße und der Wiegetrichter in dem Wiegebereich zeigt; und

8 ist eine Figur, welche die chronologische Reihenfolge der Zustände der Zufuhrfördergefäße und der Wiegetrichter in dem Wiegebereich zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine Kombinationswiegevorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in 1 gezeigt. Bei dieser Kombinationswiegevorrichtung wird das Gewicht der Gegenstände innerhalb der Wiegetrichter gemessen, die Kombination jedes Gewichtswertes berechnet, eine Vielzahl von Wiegetrichtern, welche das Gesamtgewicht innerhalb eines vorbestimmten Bereichs erfüllen, ausgewählt und die Gegenstände von diesen Wiegetrichtern gesammelt. Hierdurch kann eine Sammlung von Gegenständen mit einem vorbestimmten Gewicht erzielt werden.

Aufbau der Kombinationswiegevorrichtung und ihr allgemeiner Betrieb

Wie in 1 und 2 gezeigt, weist die Kombinationswiegevorrichtung einen Gegenstandszufuhrmechanismus 2, einen Wiegemechanismus 4, der unter dem Gegenstandszufuhrmechanismus 2 vorgesehen ist, eine Sammelfördereinrichtung 5 und einen Steuercomputer 10 auf.

Gegenstandszufuhrmechanismus 2

Der Gegenstandszufuhrmechanismus 2 hat eine Vielzahl von Zufuhrfördergefäßen 20 (hier 26 Fördergefäße), welche Gegenstände M nach unten in Wiegetrichter 41 bis 49 entladen können. Jedes Zufuhrfördergefäß 20 ist an einem endlosen Trägerbauteil 21 installiert, welches aus einer Kette oder dergleichen besteht. Der voreingestellte Abstand der Zufuhrfördergefäße 20 ist der gleiche wie der voreingestellte Abstand P der weiter unten zu beschreibenden Wiegetrichter.

Das endlose Trägerbauteil 21 wird durch einen Motor 23 (siehe 2) über ein Rad 22 angetrieben. Der Motor 23, das Rad 22, das endlose Trägerbauteil 21 und dergleichen bilden einen Rotationsmechanismus, und dieser Rotationsmechanismus wird rotationsmäßig mit einer festgelegten Geschwindigkeit längs der Reihe der Wiegetrichter 41 bis 49 senkrecht dazu und auf der gleichen Höhe angetrieben. Zusätzlich ist ein Fotounterbrecher 24 (siehe 2), welcher ein Sensor ist, der den Durchgang der Zufuhrfördergefäße 20 erfasst, in dem Drehweg angeordnet.

Die Zufuhrfördergefäße 20 sind am oberen Abschnitt offen und sind Behälter, welche in der Mitte geteilt sind. Der geteilte Abschnitt der Zufuhrfördergefäße 20 wird auf Befehl von dem Steuercomputer 10 geöffnet, die darin aufgenommenen Gegenstände werden nach unten entladen und zu einem der Wiegetrichter 41 bis 49 (weiter unten beschrieben) zugeführt.

Zusätzlich ist der obere Teil des Drehweges der Zufuhrfördergefäße 20 ein Gegenstandsladebereich, und der Raum direkt über den Wiegetrichtern 41 bis 49 (unter dem Drehweg) ist ein Wiegebereich. Die Gegenstände werden dann in die Zufuhrfördergefäße 20 in dem Gegenstandsladebereich geladen, und in dem Wiegebereich werden die Gegenstände zu den Wiegetrichtern 41 bis 49 von den Zufuhrfördergefäßen 20 zugeführt. In dem Wiegebereich sind die Gegenstandszufuhrpositionen 20-1 bis 20-9 oberhalb jedes Wiegetrichters 41 bis 49 (siehe 1 und 3).

Wiegemechanismus 4

Wie in den 1 und 3 gezeigt, weist der Wiegemechanismus 4 die Vielzahl von Wiegetrichtern 41 bis 49 auf, welche in einer Reihe in Längsrichtung längs einer Linie Y angeordnet sind. Jeder Wiegetrichter 41 bis 49 ist in einem festen Abstand P angeordnet. Im Gegensatz zu der Drehung der Zufuhrfördergefäße 20 sind die Positionen dieser Wiegetrichter 41 bis 49 festgelegt.

Ladezellen 41a bis 49a (siehe 2), welche das Gewicht der Gegenstände M, zugeführt von den Zufuhrfördergefäßen 20, erfassen, sind in jedem Wiegetrichter 41 bis 49 vorgesehen. In Beantwortung einer Anforderung von dem Steuercomputer 10 senden diese Ladezellen 41a bis 49a Gewichtserfassungsdaten zu dem Steuercomputer 10.

Zusätzlich sind die Wiegetrichter 41 bis 49 wie die Zufuhrfördergefäße 20 auch am oberen Abschnitt offen und in der Mitte geteilt. Auf Befehl des Steuercomputers 10 werden die darin gehaltenen Gegenstände nach unten abgelassen.

Steuercomputer 10

Wie in 2 gezeigt, ist der Steuercomputer 10 mit dem Gegenstandszufuhrmechanismus 2, dem Wiegemechanismus 4 und der Sammelfördereinrichtung 5 verbunden. Der Steuercomputer 10 hat eine CPU, ein RAM und ein ROM und steuert jeden Mechanismus, mit dem er verbunden ist. Zusätzlich steuert der Steuercomputer 10 eine Lieferungsfördereinrichtung 6.

Allgemeiner Betrieb der Kombinationswiegevorrichtung

Eine Ladeöffnung 2a zum Laden der Gegenstände M ist in der oberen Oberfläche der Kombinationswiegevorrichtung vorgesehen. Wenn eine Bedienungsperson Gegenstände M, welche lang sind, z.B. Bündel von Frühlingszwiebeln und dergleichen, in das Zufuhrfördergefäß 20-i des Gegenstandszufuhrmechanismus 2 von der Ladeöffnung 2a lädt, führt der Gegenstandszufuhrmechanismus 2 die Gegenstände M zu dem Wiegemechanismus 4 zu, wie weiter unten beschrieben.

Jeder Wiegetrichter 41 bis 49 des Wiegemechanismus 4 hält die ihm zugeführten Gegenstände M und misst das Gewicht der Gegenstände M. Die Gewichtsdaten werden dem Steuercomputer 10 zugesandt. Auf der Grundlage des Gewichtes der Gegenstände M in jedem Wiegetrichter 41 bis 49 führt der Steuercomputer 10 eine Kombinationsberechnung durch, so dass das gesamte Gewicht ein Wert ist, welcher nahe dem gewünschten Wert ist. Damit die Gegenstände M in der Vielzahl von Wiegetrichtern, welche durch die Kombinationsberechnung ausgewählt worden sind, nach unten auf die Sammelfördereinrichtung 5 abgelassen werden, sendet der Steuercomputer 10 dann einen Offen/Geschlossen-Befehl zu den ausgewählten Wiegetrichtern.

Die von den durch die Kombinationsberechnung ausgewählten Wiegetrichtern abgelassenen Gegenstände M landen auf der Sammelfördereinrichtung 5, welche unter dem Wiegemechanismus 4 vorgesehen ist. Die Sammelfördereinrichtung 5 ist eine endlose ringartige Bandfördereinrichtung und fördert die Gegenstände M zu der Lieferungsfördereinrichtung 6. Dann werden die gesammelten Gegenstände M stromabwärts von der Lieferungsfördereinrichtung 6 entladen.

Einzelheiten der Steuerung durch den Steuercomputer 10

Wie oben beschrieben, werden die Gegenstände M in die Zufuhrfördergefäße 20 des Gegenstandszufuhrmechanismus 2 geladen und gedreht und werden zu einem der Wiegetrichter 41 bis 49 des Wiegemechanismus 4 von den Zufuhrfördergefäßen 20 zugeführt. Einzelheiten der Steuerung der Gegenstandszufuhr von diesen Zufuhrfördergefäßen 20 zu den Wiegetrichtern 41 bis 49 werden weiter unten auf der Grundlage des Steuerungsflusses, gezeigt in 4, erläutert.

Gesamtsteuerung

Der Fotounterbrecher 24 erfasst den Durchgang, welcher die Drehbewegung der Zufuhrfördergefäße 20 begleitet, und sendet ein Signal zu dem Steuercomputer 10 jedes Mal, wenn die Position der Zufuhrfördergefäße 20 um einen Abstand bewegt wird. Der Steuercomputer 10 steuert die Gegenstandszufuhr, das Kombinationswiegen und die Sammelentladung auf der Grundlage dieses Signals.

Wenn von dem Fotounterbrecher 24 im Schritt 1 der 4 ein Signaleingang empfangen wird, führt der Steuercomputer 10 einen Verschiebungsprozess der Zufuhrfördergefäße 20 (Schritt S2) aus. Hierbei wird eine Bewertung dahingehend durchgeführt, ob die Zufuhrfördergefäße 20, welche sich zu jeder Gegenstandszufuhrposition 20-1 bis 20-9 in dem Wiegebereich bewegt haben, Gegenstände halten oder nicht. Die Zufuhrfördergefäße 20, welche Gegenstände halten, werden als Fördergefäße identifiziert, welche geeignet sind, Gegenstände zu den Wiegetrichtern zuzuführen (hiernach als für die Zufuhr geeignete Fördergefäße bezeichnet). Die Bestimmung, ob jedes Zufuhrfördergefäß 20 ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß ist, setzt voraus, dass Gegenstände in alle Zufuhrfördergefäße 20 geladen worden sind, welche in den Wiegebereich eingetreten sind, und dass es keine für die Zufuhr geeignete Fördergefäße mehr gibt, wenn die Gegenstandszufuhroperationen in dem Wiegebereich vollendet worden sind.

Im Schritt S3 findet das Kombinationswiegen statt, und das Antriebsmuster der Wiegetrichter wird bestimmt unter der Annahme, dass die ausgewählten Trichter Trichter sind, welche angetrieben werden müssen. Da diese ausgewählten Wiegetrichter dann aufgrund der Entladung der darin befindlichen Gegenstände leer sind, wird das Muster der Wiegetrichter, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern (hiernach als Gegenstandsanforderung-Trichtermuster bezeichnet) auch darin integriert. Die Wiegetrichter, welche eine zusätzliche Zufuhr ohne eine begleitende Gegenstandsentladung anfordern, werden zusätzlich auch in das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster integriert. Jedes Muster ist ein 9 Bit Datenobjekt.

Wenn alle Wiegetrichter 41 bis 49 leer sind, so wie wenn die Vorrichtung gestartet wird, ist das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster "111111111", da alle Wiegetrichter Gegenstände anfordern. Wenn die Zufuhrfördergefäße 20 Gegenstände zuführen, werden die Gegenstandsanforderungen solcher Wiegetrichter gestrichen. Wenn z.B. Gegenstände zu dem Wiegetrichter 41 zugeführt werden, wird das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster "011111111" (das erste Bit auf der linken Seite entspricht dem Wiegetrichter 41, und das letzte Bit auf der rechten Seite entspricht dem Wiegetrichter 49). Andererseits, selbst wenn Gegenstände in allen Wiegetrichtern 41 bis 49 sind, wenn z.B. Wiegetrichter 41 bis 49 durch das Kombinationswiegen ausgewählt werden, wird das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster "000011010". Ob ein besonderer Wiegetrichter ein Gegenstandsanforderungstrichter ist oder nicht, wird bestimmt auf der Grundlage seines anfänglichen Zustandes, der Gegenstandsentladeoperation und der Gegenstandszufuhroperation. Es können jedoch auch Erfassungswerte der Ladezellen 41a bis 49a verwendet werden.

Im Schritt S4 wird bestimmt, ob die "Sammelentladezeit", welche im Sammelentladezeitintervall der Gegenstände in der Kombinationswiegevorrichtung entspricht, abgelaufen ist oder nicht. Wenn die Sammelentladezeit abgelaufen ist, wird die Sammelentladezeit im Schritt S5 zurückgestellt. Andererseits, wenn die Sammelentladezeit nicht ablaufen ist, wird der Vorgang des Schrittes S3 gestrichen. Mit anderen Worten wird der Vorgang des Integrierens der ausgewählten Wiegetrichter mit dem Antriebsmuster und dem Gegenstandsanforderung-Trichtermuster gestrichen (Schritt S6). Hierdurch kehrt das Antriebsmuster der Wiegetrichter 41 bis 49 zum Nichtentladen jedes der Wiegetrichter 41 bis 49 zurück, und selbst wenn Schritt S8 (weiter unten beschrieben) ausgeführt wird, werden die Wiegetrichter 41 bis 49 nicht entladen.

Im Schritt S7 erfolgt die Steuerung der Zufuhrfördergefäße 20 (weiter unten beschrieben). Hier wird das Antriebsmuster der Zufuhrfördergefäße 20 bestimmt.

Im Schritt S8 werden auf der Grundlage des Antriebsmusters der Wiegetrichter 41 bis 49, bestimmt im Schritt S3 (oder gestrichen im Schritt S6) und des Antriebsmusters der Zufuhrfördergefäße 20, bestimmt im Schritt S7, eine Offen/Geschlossen-Operation für die Wiegefördergefäße 41 bis 49 und eine Offen/Geschlossen-Operation für die Zufuhrfördergefäße 20 in den Positionen 20-1 bis 20-9 durchgeführt.

Die Gesamtsteuerung, gezeigt in 4 und oben erörtert, wird jedes Mal wiederholt, wenn die Zufuhrfördergefäße 20 um einen Abstand gedreht werden.

Gegenstandszufuhrsteuerung

5 zeigt den detaillierten Fluss des Schrittes S7 der 4. Das in 5 gezeigte Programm ist eine Unterroutine des gesamten Steuerprogramms der 4.

Zunächst wird im Schritt S21 die Anzahl der Gegenstände anfordernden Trichter und die Anzahl der für die Zufuhr geeigneten Fördergefäße auf Null zurückgestellt. Zusätzlich wird eine Variable n, welche die Folge der Gegenstände anfordernden Trichters, gezählt von der stromabwärtigen Seite des Wiegebereichs, anzeigt, auf Eins gesetzt. Die Anzahl der Gegenstände anfordernden Trichter ist eine Menge, definiert für jede Position innerhalb des Wiegebereichs, und zeigt die Anzahl der Wiegetrichter an, welche eine Zufuhr von Gegenständen "N1" anfordern, welche zwischen dem Wiegetrichter, welcher eine Zufuhr von Gegenständen am weitesten stromabwärts anfordert, und dem n-ten Wiegetrichter besteht. Darüber hinaus ist die Anzahl der für eine Zufuhr geeigneten Fördergefäße eine Menge, definiert für jede Position innerhalb des Wiegebereichs. Die Anzahl der für eine Zufuhr geeigneten Fördergefäße für die n-te Position des Wiegebereichs zeigt die Anzahl der Zufuhrfördergefäße 20 an, welche für eine Gegenstandszufuhr "N2" (Gegenstände haltend) geeignet sind, welche zwischen dem Zufuhrfördergefäß 20, welches direkt oberhalb des Wiegetrichters ist, welcher eine Zufuhr von Gegenständen am weitesten stromabwärts anfordert, und dem n-ten Zufuhrfördergefäß besteht.

Im Schritt S22 wird bestimmt, ob der Wiegetrichter unter dem Zufuhrfördergefäß 20 in der n-ten Position des Wiegebereichs ein Gegenstände anfordernder Wiegetrichter ist oder nicht. Diese Bestimmung erfolgt auf der Grundlage des Gegenstandsanforderung-Trichtermusters, bestimmt in Schritt S3 und dergleichen. Wenn der Wiegetrichter unter dem Zufuhrfördergefäß 20 in der n-ten Position ein Gegenstände anfordernder Trichter ist, wird die Zahl des Gegenstände anfordernden Trichters um Eins im Schritt S23 erhöht.

Dann wird im Schritt S24 bestimmt, ob das Zufuhrfördergefäß 20 in der n-ten Position des Wiegebereichs nicht leer ist, und ob die Zahl des Gegenstände anfordernden Trichters Eins oder mehr ist. Mit anderen Worten wird bestimmt, ob zwei Bedingungen erfüllt worden sind oder nicht: Ob das n-te Zufuhrfördergefäß 20 ein für Gegenstände geeignetes Fördergefäß ist und ob das n-te Zufuhrfördergefäß 20 auf der stromaufwärtigen Seite (einschließlich der Position direkt über) der Position direkt über dem Gegenstände anfordernden Fördergefäß am weitesten stromabwärts ist. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird zu der für die Zufuhr geeigneten Fördergefäßzahl im Schritt S25 Eins addiert.

In Schritt S26 wird bestimmt, ob die Bedingung "die Gegenstandsanforderung-Trichterzahl ist kleiner als die für eine Zufuhr geeignete Fördergefäßzahl" erfüllt ist oder nicht. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, schreitet der Prozess zum Schritt S27 fort, und es wird bestimmt, ob die Bedingung "das n-te Zufuhrfördergefäß 20 ist oberhalb eines Gegenstandsanforderungstrichters und ist nicht leer (ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß)" erfüllt ist oder nicht. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, schreitet der Prozess zum Schritt S28 fort, das n-te Zufuhrfördergefäß 20 wird in das Zufuhrfördergefäß-Antriebsmuster eingestellt, und im Schritt S28 erfolgt eine Gegenstandszufuhr von dem n-ten Zufuhrfördergefäß 20 zu dem darunter befindlichen Wiegetrichter. Wenn die Bedingungen des Schrittes S26 oder des Schrittes S27 nicht erfüllt sind, wird das n-te Zufuhrfördergefäß 20 von dem Antriebsmuster ausgeschlossen.

In Schritt S29 wird (n + 1) für die Variable n substituiert. Im Schritt S30 wird bestimmt, ob die Variable n 9 überschreitet oder nicht, und wenn die Variable n gleich 9 oder kleiner ist, kehrt der Prozess wieder zum Schritt S22 zurück. Andererseits, wenn bestimmt wird, dass die Variable n größer als 9 ist, ist der Prozess des Schrittes S7 vollendet, und der Prozess schreitet zum Schritt S8 fort.

Die Entscheidungssteuerung für das Zufuhrfördergefäß-Antriebsmuster, gezeigt in 5, bestimmt, ob Zufuhroperationen (Antrieb) in jedem Zufuhrfördergefäß 20 von dem Zufuhrfördergefäß 20 in der ersten Position zu dem Zufuhrfördergefäß 20 in der neunten Position in dem Wiegebereich stattfinden oder nicht, und bestimmt das Antriebsmuster für die Zufuhrfördergefäße 20.

Ein Beispiel des Zustandes der Zufuhrfördergefäße und der Wiegetrichter in dem Wiegebereich in chronologischer Reihenfolge

Aufgrund der oben beschriebenen Steuerung werden Gegenstände von den Zufuhrfördergefäßen 20 in den Wiegebereichspositionen 20-1 bis 20-9 zu den Wiegetrichtern 41 bis 49, wie in 6 bis 8 gezeigt, zugeführt.

6A zeigt den Zustand, welcher der 3 entspricht. In den Zufuhrfördergefäßen 20 in den Positionen 20-2 und 20-5 sind keine Gegenstände, aber die Zufuhrfördergefäße 20 in den Positionen 20-1, 3, 4 und 59 sind für die Zufuhr geeignete Fördergefäße. Andererseits, obwohl Gegenstände in den Wiegetrichtern 41, 42, 44, 45, 46, 47 und 49 vorhanden sind, sind die Wiegetrichter 42, 46 und 47 Gegenstände anfordernde Trichter, da die Gegenstände in diesen drei Wiegetrichtern durch Kombinationswiegen entladen werden (gezeigt in der Figur durch einen doppelten Kreis). In dem in 6A gezeigten Zustand ist daher das für die Zufuhr geeignete Fördergefäßmuster "101101111" (1 zeigt ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß an), und das Gegenstände anfordernde Trichtermuster ist "011001110" (1 zeigt einen Gegenstände anfordernden Trichter an).

Wenn dann das Zufuhrfördergefäß-Antriebsmuster bestimmt wird, wie in 5 gezeigt, ist das Antriebsmuster "000001110". Dies zeigt an, dass Zufuhroperationen mit den drei Zufuhrfördergefäßen 20 in Positionen 20-6, 20-7 und 20-8 stattfinden werden. Hierbei werden die Gegenstände k, l und m in diesen Zufuhrfördergefäßen 20 in die Wiegetrichter 46, 47 und 48 abgelassen. Wenn dann die Zufuhrfördergefäße 20 von dieser Position um einen Abstand gedreht werden, werden sie in dem Zustand, gezeigt in 6B, sein.

Mit der Drehung eines Abstandes von dem Zustand, gezeigt in 6B, zu dem Zustand, gezeigt in 6C, da die Sammelentladezeit nicht abgelaufen ist, wird das Setzen des Gegenstandanforderung-Trichtermusters der Wiegetrichter, ausgewählt während des Kombinationswiegens, gestrichen (Schritt S6 der 4), und das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster wird von den Wiegetrichtern, welche zu diesem Zeitpunkt leer sind, gebildet. Das Gegenstandsanforderung-Trichtermuster ist daher "011000000". Im Gegensatz hierzu ist das für die Zufuhr geeignete Fördergefäßmuster "011000011", und das Zufuhrfördergefäßantriebsmuster wird daher "011000000". Hierdurch fallen die Gegenstände i und j in den Zufuhrfördergefäßen 20 in die Wiegetrichter 42 und 43. Wenn die Zufuhrfördergefäße 20 dann um einen Abstand von dieser Position gedreht werden, werden sie in dem Zustand, gezeigt in 6C, sein.

Im Weiteren wird die Gegenstandszufuhr zu den Wiegetrichtern 41 bis 49 von den Zufuhrfördergefäßen 20 und die Gegenstandsentladung von den Wiegetrichtern 41 bis 49 in der gleichen Weise wiederholt. Der Rotationszyklus wird hierbei so gesetzt, dass er schneller ist als der Sammelentladezyklus, und Sammelentladung erfolgt daher einmal für jeweils vier Rotationszyklen. In dieser Situation, wie in den 6 bis 8 gezeigt, können im Allgemeinen alle Wiegetrichter beim Kombinationswiegen teilnehmen, wenn Sammelentladung auftritt.

Spezielle Merkmale der Kombinationswiegevorrichtung

  • (1) Unter den Gegenstandsanforderungstrichtern wird den Wiegetrichtern, welche stromabwärts von den Zufuhrfördergefäßen 20 in der Drehrichtung (die linke Seite der 1 und 3) sind, Vorrang gegeben, und die Gegenstandszufuhr findet statt.

    Im Gegensatz zu der Situation, in welcher eine Steuerung erfolgt, in welcher Gegenstände von den Zufuhrfördergefäßen 20 ohne andere Bedingungen zugeführt werden, wenn der Wiegetrichter direkt darunter Gegenstandszufuhr anfordert, da diese Steuerungsart auftritt, werden Probleme wie eine nicht richtig auftretende Gegenstandszufuhr in Bezug zu den stromabwärtigen Gegenstandsanforderungstrichtern (z.B. Wiegetrichter 41 und 42) verringert.
  • (2) Wie man z.B. in 6 sieht und versteht, ist die Gegenstandszufuhrsteuerung, gezeigt in 5 und oben beschrieben, eine Steuerung, welche ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß einem Gegenstandsanforderungstrichter stromabwärts davon zuordnet. Die zugeordneten für die Zufuhr geeigneten Fördergefäße weisen Fördergefäße auf, welche direkt über den Gegenstandsanforderungstrichtern sind, und sind für die Zufuhr geeignete Fördergefäße, welche so nahe wie möglich zu der stromaufwärtigen Seite davon angeordnet sind.

In dem Zustand, gezeigt in 6A, wird zunächst das Zufuhrfördergefäß 20, welches den Gegenstand i (Position 20-3) hält, dem Wiegetrichter 42 zugeordnet, welcher der Gegenstandsanforderungstrichter ist, welcher am weitesten stromabwärts ist. Danach wird das Zufuhrfördergefäß 20, welches den Gegenstand j (Position 20-4) hält, dem Wiegetrichter 43 zugeordnet. Das Zufuhrfördergefäß 20, welches den Gegenstand k (Position 20-6) hält, wird dem Wiegetrichter 46 direkt darunter zugeordnet, welcher der nächste stromabwärtige Gegenstandsanforderungstrichter ist. In ähnlicher Weise werden die Zufuhrfördergefäße 20, welche die Gegenstände 1 und m (Positionen 20-7 und 20-8) halten, den Wiegetrichtern 47 und 48 zugeordnet.

Da die für die Zufuhr geeigneten Fördergefäße in der Reihenfolge von den stromabwärtigen Gegenstandsanforderungstrichtern zugeordnet werden, kann der Zufuhr der Gegenstände zu den stromabwärtigen Gegenstandsanforderungstrichtern Priorität gegeben werden.

Modifikationen

  • (A) In der oben beschriebenen Ausführungsform wird in Bezug, ob ein besonderes Zufuhrfördergefäß 20 ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß ist oder nicht, angenommen, dass Gegenstände in alle Zufuhrfördergefäße 20 geladen werden, welche in den Wiegebereich eintreten, und nur die Gegenstandszufuhroperation, welche in dem Wiegebereich stattfindet, bestimmt, dass ein Zufuhrfördergefäß 20 leer ist und nicht ein für die Zufuhr geeignetes Fördergefäß ist.

    In Situationen, in welchen Kostenbeihilfen bestehen, ist es vorzuziehen, dass ein Sensor zum Bestätigen, ob Gegenstände in jedem Zufuhrfördergefäß 20 sind oder nicht, an dem Punkt angeordnet wird, an welchem jedes Zufuhrfördergefäß 20 von dem Gegenstandsladebereich in den Wiegebereich eintritt. Selbst in Situationen, in welchen eine Bedienungsperson, welche Gegenstände in die Zufuhrfördergefäße 20 lädt, ein leeres Zufuhrfördergefäß 20 verpasst und nicht genügend Zeit hat, einen Gegenstand darin zu platzieren, kann hierdurch der Steuercomputer 10 gewährleisten, dass dieses Zufuhrfördergefäß 20 leer ist. Selbst in Situationen, in welchen Gegenstände nicht in einige der Zufuhrfördergefäße 20 in dem Gegenstandsladebereich geladen worden sind, kann hierdurch die Gegenstandszufuhrsteuerung die Situation handhaben.
  • (B) In der oben beschriebenen Ausführungsform ist der vorgesehene Aufbau einer, bei welchem sich die Zufuhrfördergefäße 20 senkrecht zueinander drehen, wie in 1 gezeigt. Der Rotationsmechanismus kann jedoch jedes Zufuhrfördergefäß 20 auch in einer horizontalen Ebene drehen.

In der oben beschriebenen Ausführungsform kann der Drehweg der Zufuhrfördergefäße zusätzlich oval geformt sein. Wenn jedoch ein Aufbau vorgesehen ist, in welchem die Drehung in einer horizontalen Ebene und dergleichen erfolgt, kann jedoch ein kreisförmiger oder elliptischer Drehweg in Betracht gezogen werden. In dieser Situation wird es möglich, die vorliegende Erfindung auf eine Kombinationswiegevorrichtung anzuwenden, in welcher die Wiegetrichter an ihrem Umfang angeordnet sind.

Wirkungen der Erfindung

In der vorliegenden Erfindung werden die Gegenstandszufuhrbauteile, welche Gegenstände zu den Wiegebauteilen zuführen, gedreht. Wenn Gegenstände zu den Wiegebauteilen zugeführt werden, welche Gegenstände von jedem Gegenstandszufuhrbauteil in dem Wiegebereich anfordern, wird die Gegenstandszufuhr gesteuert, so dass den stromabwärtigen Wiegebauteilen, welche Gegenstände anfordern, Priorität gegeben wird. Daher können im Gegensatz zu der Situation, in welcher die Steuerung derart erfolgt, dass Gegenstände von den Gegenstandszufuhrbauteilen zugeführt werden, ohne irgendeine andere Bedingung zu berücksichtigen, wenn die entsprechenden Wiegebauteile Gegenstandszufuhr anfordern, Probleme wie das nicht richtige Auftreten von Gegenstandszufuhr zu den Wiegebauteilen, welche Gegenstände trotz der Tatsache, dass Gegenstandszufuhr angefordert ist, anfordern, verhindert werden.

Die Begriffe wie "im Wesentlichen", "ungefähr" und "annäherungsweise", wie hier verwendet, bedeuten einen vernünftigen Abweichungsbetrag des modifizierten Begriffes derart, dass das Endergebnis nicht signifikant verändert wird. Diese Begriffe sollten ausgelegt werden mit dem Einschließen einer Abweichung von mindestens ± 5% des modifizierten Begriffes, wenn diese Abweichung die Bedeutung des Wortes, welches sie modifiziert, nicht negiert.

Während nur ausgewählte Ausführungsformen zur Illustration der vorliegenden Erfindung gewählt worden sind, ist es für den Fachmann aus der Offenbarung klar, dass verschiedene Abänderungen und Modifikationen durchgeführt werden können, ohne den Umfang der Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert, zu verlassen. Darüber hinaus erfolgt die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung nur zu Illustrationszwecken und nicht aus Beschränkungsabsicht der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen und ihren Äquivalenten definiert ist.


Anspruch[de]
Kombinationswiegevorrichtung, welche eine Kombination von Gegenständen (M) wiegt, wobei die Kombinationswiegevorrichtung aufweist:

eine Vielzahl von Wiegebauteilen (41 bis 49; 41a bis 49a), welche jeweils Gewichtsdaten erzeugen, wobei das Wiegebauteil eine Zufuhr von Gegenständen anfordert, wenn das Wiegebauteil keine Gegenstände hat; eine Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen (20), welche Gegenstände zu irgendeinem der Vielzahl von Wiegebauteilen zuführen, wobei die Wiegebauteile und die Gegenstandszufuhrbauteile in Intervallen einer gleichen Teilung beabstandet sind;

einen Rotationsmechanismus (23, 22, 21), welcher die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen mit einer bestimmten Geschwindigkeit dreht, so dass die Gegenstandszufuhrbauteile sich längs einer Reihe der Vielzahl von Wiegebauteilen bewegen, während die Vielzahl der Gegenstandszufuhrbauteile in der Nähe der Wiegebauteile sind;

einen Controller (10), welcher die Zufuhr von Gegenständen von den Gegenstandszufuhrbauteilen zu den Wiegebauteilen steuert, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern jedes Mal, wenn die Gegenstandszufuhrbauteile um eine Teilung gedreht werden, wobei der Controller unter den Wiegebauteilen, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, den Wiegebauteilen Priorität gibt, welche stromabwärts in einer Bewegungsrichtung der Gegenstandszufuhrbauteile sind, und diesen Gegenstände zuführt.
Kombinationswiegevorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Rotationsmechanismus (23, 22, 21) die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteile (20) derart bewegt, dass die Vielzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen zwischen einem Wiegebereich und einem Gegenstandsladebereich, in welchem Gegenstände (M) in die Gegenstandszufuhrbauteile geladen werden, rotieren. Kombinationswiegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der Controller (10) eine Steuerung bezüglich der Wiegebauteile (41 bis 49; 41a bis 49a) durchführt, welche eine Zufuhr von Gegenständen (M) anfordern in einer Ordnung beginnend mit einem Wiegebauteil am weitesten stromabwärts in Bewegungsrichtung der Gegenstandszufuhrbauteile (20). Kombinationswiegevorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher der Controller (10) jedem der Wiegebauteile (41 bis 49; 41a bis 49a), welche eine Zufuhr von Gegenständen (M) anfordern, auf einer Eins-zu-Eins-Basis ein Gegenstandszufuhrbauteil (20) zuordnet, welches Gegenstände zuführen kann und in einer Position am nächsten zu dem Wiegebauteil und auf einer stromaufwärtigen Seite des Wiegebauteils einschließlich einer Position direkt über dem Wiegebauteil ist, wobei die stromaufwärtige Seite relativ zur Bewegungsrichtung der Gegenstandszufuhrbauteile ist. Kombinationswiegevorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher

der Controller (10) eine Zahl [N1] und eine Zahl [N2] vergleicht, wenn ein gegenüberliegendes Wiegebauteil vorliegt, wobei das gegenüberliegende Wiegebauteil ein Wiegebauteil ist, welches eine Zufuhr von Gegenständen (M) anfordert und in einer Position gegenüberliegend einem Gegenstandszufuhrbauteil ist, welches Gegenstände zuführen kann, wobei die Zahl [N1] die Anzahl der Wiegebauteile ist, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern und welche zwischen und einschließlich dem gegenüberliegenden Wiegebauteil und dem Wiegebauteil am weitesten stromabwärts unter den Wiegebauteilen, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, angeordnet sind, wobei die Zahl [N2] die Anzahl von Gegenstandszufuhrbauteilen ist, welche Gegenstände zuführen können und zwischen und einschließlich des Gegenstandszufuhrbauteils gegenüber dem gegenüberliegenden Wiegebauteil und dem Gegenstandszufuhrbauteil gegenüber dem Wiegebauteil am weitesten stromabwärts unter den Wiegebauteilen, welche eine Zufuhr von Gegenständen anfordern, angeordnet sind;

wobei der Controller das Gegenstandszufuhrbauteil in der Position gegenüber dem gegenüberliegenden Wiegeteil Gegenstände zu dem gegenüberliegenden Wiegeteil zuführen lässt, wenn [N1] ≤ [N2] erfüllt ist; und

wobei der Controller dem Gegenstandszufuhrbauteil in der Position gegenüber dem gegenüberliegenden Wiegeteil die Zufuhr von Gegenständen zu dem gegenüberliegenden Wiegeteil nicht erlaubt, wenn [N1] ≤ [N2] nicht erfüllt ist.
Kombinationswiegevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher der Controller (10) den Rotationszyklus des Rotationsmechanismus (23, 22, 21) so einstellt, dass er schneller als der Sammelentladeprozesszyklus der Gegenstände von vorbestimmten Wiegebauteilen ist, wobei der Sammelentladeprozesszyklus auf der Grundlage des Kombinationswiegens bestimmt ist.






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