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Dokumentenidentifikation EP1610958 21.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001610958
Titel SICHERHEITSMERKMAL
Anmelder Landqart, Landquart, CH
Erfinder FRANKEN, Klaus, CH-7206 Igis, CH
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 502004003766
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 02.04.2004
EP-Aktenzeichen 047252630
WO-Anmeldetag 02.04.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/CH2004/000211
WO-Veröffentlichungsnummer 2004087437
WO-Veröffentlichungsdatum 14.10.2004
EP-Offenlegungsdatum 04.01.2006
EP date of grant 09.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2007
IPC-Hauptklasse B42D 15/00(2006.01)A, F, I, 20061205, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitsmerkmal gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ausserdem betrifft die vorliegende Erfindung Sicherheitsdokumente mit einem derartigen Sicherheitsmerkmal sowie Verfahren zur Herstellung von derartigen Sicherheitsmerkmalen respektive Sicherheitsdokumenten.

STAND DER TECHNIK

Die Verwendung von irisierenden Pigmenten als Oberflächenbeschichtung im Sinne eines Drucks oder eines Striches ist an sich bekannt und hat insbesondere im Sicherheitsbereich bereits vielfach Anwendung gefunden. Derartige Auftragungen weisen den Vorteil auf, dass sie in direkter Aufsicht praktisch nicht oder nur sehr schwach sichtbar sind, und ihre Farbwirkung nur bei Betrachtung unter einem schrägen Blickwinkel entfalten. Sie wirken sich daher nicht störend in Bezug auf den übrigen Aufdruck auf dem Sicherheitspapier aus, und können beispielsweise als Hintergrund oder als über dem normalen Druck angeordnete Flächen vorgesehen werden. Sie wirken so als sehr effizientes und gleichzeitig vergleichsweise kostengünstiges so genanntes Erststufen-Sicherheitsmerkmal, d. h. als Sicherheitsmerkmal, welches ohne Zuhilfenahme von elektrischen oder elektronischen Erkennungsgeräten von jedem Benutzer einfach erkannt und verifiziert werden kann. Insbesondere lassen Sie sich, da derartige irisierende Beschichtungen in direkter Aufsicht kaum oder nur sehr schwach erkannt werden können, auch nicht in einem einfachen Kopierverfahren nachbilden, im Gegenteil führen beispielsweise derartige Streifen auf Dokumenten beim Kopieren dazu, dass der Bereich des Streifens, welcher auf dem Originaldokument in direkter Aufsicht, wenn überhaupt, nur sehr schwach erkennbar ist, beim Kopiervorgang zu einem grauen, unverwechselbaren Streifen Anlass gibt.

Eine derartige irisierende Beschichtung für ein Sicherheitsdokument wie beispielsweise eine Banknote wurde in der FR-A-2429292 bereits beschrieben.

EP 490 825 A zeigt die Merkmale des Oberbegriffes des Anspruchs 1.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein irisierendes Sicherheitsmerkmal zur Verfügung zu stellen, welches sich durch eine erhöhte Fälschungssicherheit insbesondere als Erststufen-Sicherheitsmerkmal auszeichnet, und welches gleichzeitig in kostengünstiger Weise hergestellt werden kann. Es geht dabei um die Verbesserung eines Sicherheitsmerkmals gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Diese Aufgabe wird gelöst gemäss dem Kennzeichenden Teil Anspruchs 1.

Der Kern der Erfindung besteht somit darin, das irisierende Sicherheitsmerkmal mit einem weiteren, andersartigen Sicherheitselement in wenigstens benachbarter, bevorzugt überlappender Weise zu kombinieren. Insbesondere, wenn als weiteres Sicherheitselement ein optisch variables Sicherheitselement verwendet wird, wie es in Fachkreisen unter dem Begriff OVD (Optically variable device) bekannt ist, können so die Effekte eines irisierenden Streifens in Kombination mit dem OVD zu einer stark erhöhten Sicherheitsstufe Anlass geben, da beide Sicherheitsmerkmale unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln unterschiedliche Effekte zeigen. Der durch die Kombination des irisierendenden Sicherheitsmerkmals mit dem weiteren Sicherheitselement auftretende optische Flip-Flop-Effekt ist einerseits wesentlich schwieriger, wenn überhaupt, kopierbar, und auf der anderen Seite auch für den Benutzer sehr leicht verifizierbar. Die Erhöhung der Sicherheitsstufe ergibt sich aber auch herstellungstechnisch, da typischerweise eine irisierende Schicht in einem Druck- oder Streichverfahren hergestellt werden kann, während für die Aufbringung eines OVD spezielle Maschinen vorgesehen werden müssen. Allein die notwendige Kombination dieser beiden Verfahren erhöht die Sicherheitsstufe.

Beim weiteren Sicherheitselement kann es sich um ein diffraktives Element, insbesondere bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe 2D Hologramme oder 3D Hologramme, Dot-Matrixelemente, oder ähnliche, handeln. Die entsprechenden optischen Gitter werden z.B. durch Laser- oder durch Elektronenstrahltechnologie hergestellt. In Bezug auf derartige Elemente wird hiermit explizit auf folgenden Artikel verwiesen: "Optical Document Security", Rudolph L. van Renesse (Hrsg.), ArtechHouse Publishers, 1998, Boston/London, ISBN 0-89006-982-4.

Das Sicherheitselement muss aber nicht zwingend ein OVD sein, sondern kann auch in einer feinen Ziselierung, einem feinen Muster von Zeichen, Linien, aus einem metallischen Material bestehen, mit anderen Worten kann das weitere Sicherheitselement wenigstens teilweise durch eine Feinstruktur, insbesondere auf metallischer Basis, gebildet werden. Eine derartige Feinstruktur führt in Kombination mit der irisierenden Beschichtung zu überraschenden optischen Effekten, und wurde bisher ausserdem ohnehin nicht in Betracht gezogen, da es bislang als unmöglich galt, eine derartige Feinstruktur auf eine Schicht aus irisierendem Pigment derart aufzubringen, dass es den mechanischen Belastungen beispielsweise im Bereich von Banknoten gewachsen wäre.

Gemäss der Erfindung wird die vorliegende Kombination dann verwendet, wenn verschiedene, gleichzeitig erkennbare Oberflächenbereiche mit Farbaufträgen versehen sind, welche unterschiedliche irisierende Pigmente enthalten, und welche bei Ansicht aus mindestens einem schrägen Blickwinkelbereich eine unterschiedliche Farbe aufweisen. Eine derartige Kombination ist in der EP 0490825 A1 beschrieben. Ganz besonders effizient wirken kann eine derartige Kombination von verschiedenen Farbaufträgen, wenn diese Farbaufträge respektive die Oberflächenbereiche dieser Farbaufträge direkt aneinandergrenzend ausgebildet sind. So ist es beispielsweise möglich, Streifen von unterschiedlicher Farbe direkt aneinandergrenzend auf einem Dokument anzuordnen.

Die Auftragung des weiteren Sicherheitselements auf die irisierende Schicht kann in besonders stabiler und abnützungsresistenter Weise erfolgen, indem das weitere Sicherheitselement wenigstens bereichsweise eine Trägerfolie aufweist, welche wenigstens bereichsweise mit einer strukturierten Metallisierung versehen ist (z.B. eine demetallisierte Folie oder eine mit einer Metallisierung in Form der Struktur geprägte Folie). Diese strukturierte Metallisierung kann nun die genannte Feinstruktur respektive auch das Diffraktionsgitter eines OVD ausmachen, und entsprechend kann diese Feinstruktur respektive das Diffraktionsgitter durch deren Verbindung mit der Trägerfolie stabilisiert werden. Eine derartige Trägerfolie wird beispielsweise über ein thermoaktivierbares Adhäsiv auf dem Farbauftrag aufgebracht. Mit anderen Worten kann das weitere Sicherheitselement in einem Heissprägevorgang auf ein Substrat aufgebracht werden.

Problematisch kann u. U. beim Aufbringen des weiteren Sicherheitselements auf eine irisierende Schicht sein, dass das thermoaktivierbare Adhäsiv mit der sehr speziellen Oberfläche mit der irisierenden Schicht keine dauerhafte und starke Verbindung sichergestellt. Entsprechend muss in dieser Situation entweder das Adhäsiv den spezifischen Oberflächenverhältnissen der irisierenden Schicht angepasst werden, was beispielsweise geschehen kann, indem das thennoaktivierbare Adhäsiv für polarere Oberflächen ausgelegt wird. Alternativ oder zusätzlich ist es aber auch möglich, den Farbauftrag zwecks Haftung des weiteren Sicherheitselements auf dem Farbauftrag oberflächlich zu modifizieren. Dies kann entweder über eine Oberflächenmodifikation physikalischer oder chemischer Art geschehen, welche die obersten Molekülschichten des Farbauftrages derart verändert, dass anschliessend das Adhäsiv eine stabile Bindung aufbauen kann. Möglich ist beispielsweise eine entsprechende Behandlung mit reaktiven Chemikalien oder eine Plasmaoberflächenbehandlung. Alternativ oder ausserdem kann die Modifikation darin bestehen, auf dem Farbauftrag eine Primerschicht vorzusehen, wobei diese Primerschicht insbesondere bevorzugt polaren Charakter aufweist, um besser an typische thermoaktivierbare Adhäsive angepasst zu sein. Eine derartige Primerschicht kann beispielsweise ausgewählt werden kann aus der Gruppe Polyvinylalkohol, Polyacrylat, Styrol-Acryl basierte Copolymere.

Um eine gute Haftung zwischen dem weiteren Sicherheitselement und dem irisierenden Farbauftrag von Beginn weg zu unterstützen, sollte vorzugsweise der Farbauftrag auf einer wässrigen Lösung eines irisierenden Pigments beruhen.

Vorteilhafterweise überdeckt das weitere Sicherheitselement den Farbauftrag vollständig. So kann zunächst der Farbauftrag auf beispielsweise das unbedruckte Papier aufgebracht werden, und anschliessend in einem Heissprägen das OVD aufgeklebt werden. Der optische Effekt einer derartigen vollständigen Überlappung der beiden Sicherheitselemente (irisierendes Element sowie weiteres Sicherheitselement) ist überraschend augenfällig. In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn gleichzeitig erkennbare, aneinandergrenzende Oberflächenbereiche mit Farbaufträgen versehen sind, welche unterschiedliche irisierende Pigmente enthalten, und welche bei Ansicht aus mindestens einem schrägen Blickwinkelbereich eine unterschiedliche Farbe aufweisen (vgl. die obengenannte EP 490825), wobei das weitere Sicherheitselement beide Oberflächenbereiche wenigstens teilweise überdeckt. Der Farbübergang zwischen den Oberflächenbereichen kann dabei fliessend oder scharf sein. -

Bei den Farbaufträgen kann es sich um Streifen einer Breite im Bereich von den 0.3 cm bis 5 cm, vorzugsweise jedoch von etwa 0.5 bis 1.6 Zentimeter handeln. Diese Dimensionierung eignet sich insbesondere im Zusammenhang mit typischen, aus dem Sicherheitsbereich bekannten OVDs, welche ähnliche Dimensionen aufweisen.

Ein besonders bevorzugtes irisierendes Pigment besteht aus Glimmerplättchen, welche mit einer Schicht eines Metalloxids, vorzugsweise TiO2 oder Eisenoxid, überzogen sind. Derartige irisierende Pigmente sind beispielsweise von Merck unter dem Handelsnamen Iriodin (TM) erhältlich.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen des Sicherheitsmerkmals sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Ausserdem betrifft die vorliegende Erfindung ein Sicherheitspapier oder allgemein ein Sicherheitssubstrat (welches beispielsweise aus Papier, alternativ aber auch aus einer Kunststofffolie oder einem anderen Träger bestehen kann) für Sicherheitsdokumente wie Banknoten, Pässe, Zertifikate, etc. sowie Verpackungsmaterial, Einbandmaterial, oder dergleichen aufweisend ein Sicherheitsmerkmal, wie es oben beschrieben wurde. Dabei ist das Sicherheitsmerkmal auf dem Substrat, insbesonders bevorzugt einem Papierträger auf Basis eines Banknotenpapiers mit hohem Baumwollanteil, oder einem Substrat in Form von holzfreiem Papier aufgebracht.

Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Aufbringung eines Sicherheitsmerkmals, wie es oben beschrieben wurde, gekennzeichnet durch die Merkmale des kennzeichenden Teils des Anspruchs 13. Das weitere Sicherheitselement wird dabei bevorzugtermassen in einem Heissprägeprozess, unter Abzug von einer Träger, auf den irisierenden Farbauftrag aufgebracht. Um eine besonders gute Haftung zwischen Sicherheitselement und irisierendem Farbauftrag zu gewährleisten, wird gemäss des Ansprüchs 13 vor der Auftragung des weiteren Sicherheitselements der irisierende Farbauftrag oberflächeninodifiziert, indem insbesondere auf den irisierenden Farbauftrag eine Beschichtung, eine Primerschicht, aufgebracht wird.

Eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass der irisierende Farbauftrag mit einer wässrigen Lösung erfolgt, wobei Bindemittel verwendet wird, und das Trockengewichtsverhältnis von Bindemittel zu Pigment im Bereich von 1.5 bis 6, bevorzugt im Bereich von 2 bis 5.5 liegt. Bevorzugt wird dabei das Verhältnis von trockenem Bindemittel zu Wasser in einem Bereich von 1:2 bis 1:3 eingestellt. Als Bindemittel kommen unterschiedliche für Druckfarben respektive Streichfarben geeignete Bindemittel in Frage. Möglich ist beispielsweise ein Bindemittel auf Basis einer modifizierten Styrol-Acrylat Copolymeremulsion. Dies vorzugsweise in einer Kombination mit einem irisierenden Pigment auf Basis von Glimmerplättchen, welche mit einer Schicht eines Metalloxids, vorzugsweise TiO2, versehen sind (beispielsweise Iriodin von Merck), und welche insbesondere eine durchschnittliche Grösse im Bereich von 10-60 µm aufweisen. Dabei werden z. B. vom Bindemittel 50 bis 60 g Trockengewicht auf 10 bis 30 g irisierendes Pigment sowie 120 bis 190 Gramm Wasser verwendet.

Dabei ist es möglich, den Farbauftrag auf einer Streichmaschine und/oder in einer Druckmaschine insbesondere bevorzugt in einem Flexo-, Tiefdruck-, Siebdruck oder Offsetdruck-Verfahren aufzubringen.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Verfahrens sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN

Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

Fig. 1
eine Aufsicht auf ein Substrat mit Sicherheitsmerkmalen; und
Fig. 2
einen Schnitt durch ein typisches Material zur Auftragung von optisch variablen Sicherheitsmerkmalen.

WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf ein Substrat 1, welches gleichzeitig verschiedene Ausfiihrungsbeispiele des erfindungsgemässen Sicherheitsmerkmals darstellt. Beim Substrat 1 kann es sich um eine Papierbahn handeln, wie sie beispielsweise zur Herstellung von Banknoten verwendet wird. Derartiges Papier ist von spezieller Struktur und enthält einen hohen Anteil an Fasern aus Baumwolle. Das Substrat 1 kann aber auch eine konventionelle Papierbahn sein, wobei typische Flächengewichte im Bereich von beispielsweise 50 bis 150 g/m2 möglich sind. An Stelle der Papierbahn kann das Substrat 1 auch als Kunststofffolie ausgebildet sein, wobei eine derartige Kunststofffolie beispielsweise aus Polyamid, Polyethylen, Polypropylen etc. bestehen kann. Ebenfalls denkbar sind Substrate, welche aus Laminaten aus Papier und Kunststoff bestehen, beispielsweise aus Papier und einem thermoplastischen Kunststoff, oder auch Laminate aus unterschiedlichen Kunststoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften in den einzelnen Schichten.

Auf dem Substrat 1 sind in diesem konkreten Fall 2 unmittelbar nebeneinander angeordnete Streifen 2,3 aus irisierender Farbe angeordnet. Die beiden Streifen 2 und 3 weisen eine unterschiedliche Farbe auf, so z. B. rot und blau. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus der EP 0490825 bekannt, deren Offenbarungsgehalt hiermit eingeschlossen werden soll. Die beiden Streifen 2 und 3 grenzen dabei unter Ausbildung einer scharfen Kante aneinander. Die Streifen 2 und 3 können gleichzeitig oder nacheinander auf das Substrat 1 aufgetragen werden, dies in einem Streichprozess oder in einem Druckprozess, wobei Tiefdruck oder Flexodruck aber auch Offsetdruck verwendet werden können.

Die irisierenden Streifen werden in einer wässrigen Formulierung aufgetragen, welche Bindemittel enthält sowie das irisierende Pigment. Ausserdem sind gegebenenfalls Additive vorhanden. Mögliche Formulierungen der Streichrezeptur respektive der Druckrezeptur sind in Tabelle 1 angegeben: Tabelle 1 Variante: 1 2 3 4 5 6 %FK Binder: Texicryl 13-567 52 [g] 100.00 100.00 100.00 Texicryl 13-804 45 [g] 115.00 115.00 115.00 Lösemittel / Additive I: Wasser 0 [g] 135.00 185.00 120.00 170.00 Texanol 0 [g] 5.00 5.00 5.00 5.00 5.00 5.00 Ammoniak-25% 0 [g] 2.50 2.50 [g] Additive II: Sterocoll D 25 [g] 12.50 12.50 Cognis DSX 3116 33 [g] 0.50 0.50 0.50 0.50 Aquacer 531 50 [g] 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00 4.00 Nopco NM305 [g] 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 0.50 Pigmente: Iriodin 10-60µm 100 [g] 10.00 10.00 28.00 10.00 10.00 28.00 [g] Binder: Pigment = x : 1 x 5.42 5.42 2.04 5.39 5.39 2.03 Total [g] 120.00 255.00 337.50 135.00 255.00 337.50 Feststoff Gehalt [%] 53.47 25.16 25.22 47.34 25.06 25.15

Dabei steht %FK für den Festkörpergehalt in Prozenten.

Zu den einzelnen verwendeten Komponenten folgendes:

Texicryl ist eine modifizierte Styrolacrylat-Copolymeremulsion, und ist beispielsweise erhältlich von ScottBader Ltd., Wollaston, Wellingborough, Northamptonshire, UK. Dabei ist Texicryl 13-567 eine Emulsion mit einer Viskosität im Bereich von 150 bis 200 mPas, einer Dichte von 1.09 g/ml und einem pH-Wert von 8-8.8 bei 25 Grad Celsius. Texicryl 13-804 ist ebenfalls eine entsprechende Emulsion mit einer Viskosität im Bereich von 500-800 mPa s, einer Dichte von 1.05 g/ml bei 25 Grad Celsius und einem pH Wert von 7.4-8.

Texanol ist ein 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiolmonoisobutyrat, und ist ein Additiv insbesondere für Latexfarben. Es dient der Fusion des Bindemittels nach dem Verdampfen des als Lösungsmittel dienenden Wassers. Texanol ist erhältlich von Eastman Chemical Company, Kingsport, US.

Sterocoll D ist eine Dispersion eines acrylischen Copolymers, welches Carboxylgruppen enthält. Es dient der Änderung der Viskosität der gesamten Lösung. Es ist beispielsweise erhältlich von BASF, DE.

Cognis DSX 3116 ist ebenfalls ein rheologisches Additiv und auf Basis von Polyurethan. Es ist erhältlich beispielsweise von der IMPAG Chemie Import AG, Zürich, CH.

Aquacer 531 ist ein Wachsadditiv für Farben und Drucktinten. Es ist erhältlich von der Byk-Chemie GmbH, Wesel, DE.

Bei Nopco NM-305 handelt es sich um einen Entschäumungsmittel, welcher nicht auf Basis von Silikonen, sondern auf Basis von hydrophoben Partikeln und Fettsäurederivaten von paraffinischen Kohlenwasserstoffen wirkt. Es ist beispielsweise erhältlich von Nopco Paper Technology GmbH, DE.

Iriodin ist ein irisierendes Pigment auf Basis von Glimmerplättchen, welche mit einer Titandioxid-Schicht oder mit einer Eisenoxidschicht beschichtet sind. Es handelt sich dabei um so genannte Perlglanzpigmente. Sie verfügen über eine durchschnittliche Korngrösse im Bereich von 10-60 µm. Sie sind erhältlich von MERCIC (Schweiz) AG, Dietikon, CH. Konkret werden folgende Pigmente verwendet: Iriodin® 205 Rutil Brillantgelb (Art. Nr. 104285), 215 Rutil Perlrot (Art. Nr. 104792), 217, Rutil Perlkupfer (Art. Nr. 104286), 219 Rutil Perllila (Art. Nr. 104287), 225 Rutil Perlblau (Art. Nr. 104288), 235 Rutil Perlgrün (Art. Nr. 104289).

In Fig. 1 ist dargestellt, wie ein weiteres Sicherheitselement 5, im konkreten Fall handelt es sich um ein optisch variables Sicherheitsmerlcmal (OVD), auf die Streifen 2 und 3 aufgebracht ist, wobei das OVD beide Streifen teilweise überlappt. Die derart erzielbaren optischen Effekte sind besonders hervorstechend. Das OVD kann aber auch, wie beispielsweise im Fall 6 dargestellt, einen der Streifen und diesen auch nur teilweise überdecken, oder, wie im Fall 9 dargestellt, innerhalb eines Streifens 3 angeordnet sein. Alternativ ist es auch möglich, das OVD in einer Aussparung 8 in einem oder beiden der Streifen 2,3 anzuordnen. Wesentlich ist, dass vom Auge gleichzeitig sowohl die optischen Effekte der Streifen als auch des OVD wahrgenommen werden können, und so die erhöhte Sicherheitsstufe erreicht werden kann.

Beim OVD 5-7, 9 handelt es sich beispielsweise um ein Dot-Matrixelement oder ein Hologramm. Derartige Elemente sind beispielsweise von Hologram Industries, FR, erhältlich. Sie können unterschiedliche Formen aufweisen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, und von unterschiedlicher Komplexität sein.

Derartige OVDs werden typischerweise in einem Heissprägeprozess auf Substrate aufgebracht. Da die entsprechenden thermoaktivierbaren Adhäsive i.d.R. auf den Streifen 2 respektive 3 keine genügende Haftung entwickeln, ist auf den Streifen wenigstens im Bereich der Anordnung der Elemente 5-7,9 eine Primerschicht aufgebracht, welche als Haftvermittler wirkt. Insbesondere soll der Haftvermittler dazu führen, die grundsätzlich eher apolare Oberfläche der Streifen derart zu modifizieren, dass das tendenziell polare Adhäsiv besser haften kann. Alternativ kann natürlich auch das Adhäsiv entsprechend eingestellt werden.

Fig. 2 zeigt nun ein Laminat, wie es beispielsweise bei der Auftragung von derartigen OVDs Verwendung finden kann. Ähnliche Laminate sind beispielsweise in der US 6,280,891 sowie entsprechende Gitter in der US 2002/0164456 A1 beschrieben. Sie verfügen über eine unterste Schicht eines thermoplastischen Adhäsivs 15. Darüber angeordnet ist eine Metallisierung 14, welche eine entsprechende Struktur aufweist, ggf. ergänzt durch eine Reflexionsschicht. Die Metallisierung kann aus Gold, Silber oder Aluminium bestehen. Im Falle eines Hologrammes oder Dot-Matrixelements handelt es sich bei dieser Struktur um ein Diffraktionsgitter, es ist aber auch möglich, dass die Struktur einfach als Feinstruktur oder Muster ausgebildet ist. Über dieser Schicht 14 ist eine Trägerfolie oder Schutzfolie 13 angeordnet, welche ihrerseits von einer Lackschicht 12 überdeckt ist. Das Sandwich 18 aus den Schichten 12-15 verbleibt nach entsprechender Aufspendung auf dem Substrat, während die nun zu schildernden Schichten nur der Zuführung dienen und nach der Aufspendung abgeführt werden. Über der Lackschicht 12 ist eine Kleberschicht 11, welche als Release-Schicht, d. h. als Trennschicht, ausgebildet ist, angeordnet. Diese wiederum wird von einer Folie 10 überdeckt.

Das Material wird wie in Fig. 2 dargestellt zugeführt, und an der mit dem Pfeil 16 dargestellten Trennstelle wird der untere Teil 18 vom oberen Teil 17 getrennt, wobei der obere Teil in der Maschine abgeführt wird, und der untere Teil, gegebenenfalls abschnittsweise, auf dem Substrat verbleibt. Eine Maschine, welche für einen derartigen Heissprägeprozess geeignet ist, ist beispielsweise die von der Firma Steuer, DE erhältliche Maschine Foiljet. Dabei werden Substrat und Laminat gem. Fig. 2 zwischen zwei Zylindern zusammengeführt mit einer Genauigkeit der Abstimmung von Substrat 1 und Laminat von < 0.2mm abgeglichen (Registergenauigkeit). Einer der Zylinder kann als Matrize ausgebildet sein und der zweite einfach als Gegendruclczylinder, es ist aber auch möglich die beiden Zylindern als Matrize und Patrize auszubilden.

Typischerweise wird eine Prägetemperatur im Bereich von 80-270 Grad Celsius, bevorzugt von 220 bis 250 Grad Celsius eingestellt. Infolge der speziellen Haftverhältnisse auf einer Schicht 2 respektive 3 muss die Release-Fähigkeit der Schicht 11 sorgfältig eingestellt werden. Dies kann auch über die Struktur der Lackschicht 12 beispielsweise über einen smooth varnish realisiert werden.

BEZUGSZEICHENLISTE

1
Substrat, Papierbahn, Banknote
2
erster irisierender Streifen
3
zweiter irisierender Streifen
5-7,9
optisch variable Sicherheitsmerkmale (OVD)
10
Folie, Träger
11
Kleberschicht (Release-Schicht)
12
Lackschicht
13
Trägerfolie
14
Metallisierung (gegebenenfalls strukturiert)
15
Adhäsiv
16
Trennstelle
17
abgeführte Bahn
18
auf dem Substrat verbleibender Teil


Anspruch[de]
Sicherheitsmerkmal (2,3;5-7,9) mit einem oberflächlichen, irisierende Pigmente enthaltenden Farbauftrag (2,3), welcher bei einer Veränderung des Blickwinkels seine Farbe verändert, wobei gleichzeitig erkennbare, aneinandergrenzende Oberflächenbereiche (2,3) mit Farbaufträgen versehen sind, welche unterschiedliche irisierende Pigmente enthalten, und welche bei Ansicht aus mindestens einem schrägen Blickwinkelbereich eine unterschiedliche Farbe aufweisen

dadurch gekennzeichnet, dass

der Farbauftrag (2,3) auf einer wässrigen Lösung eines irisierenden Pigments beruht, dass in Überlappung mit dem Farbauftrag (2,3) ein weiteres andersartiges Sicherheitselement (5-7,9) angeordnet ist, und wobei das weitere Sicherheitselement (5-7,9) beide Oberflächenbereiche (2,3) wenigstens teilweise überdeckt und über ein thermoaktivierbares Adhäsiv (15) aufgebracht ist.
Sicherheitsmerkmal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene, gleichzeitig erkennbare Oberflächenbereiche (2,3) mit Farbaufträgen versehen sind, welche unterschiedliche irisierende Pigmente enthalten, und welche bei Ansicht aus mindestens einem schrägen Blickwinkelbereich eine unterschiedliche Farbe aufweisen, wobei die Oberflächenbereiche (2,3) insbesondere bevorzugt direkt aneinandergrenzend ausgebildet sind. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Sicherheitselement um ein optisch variables Sicherheitselement (5-7,9) handelt. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Sicherheitselement (5-7,9) wenigstens teilweise durch eine Feinstruktur, insbesondere auf metallischer Basis, gebildet wird. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim weiteren Sicherheitselement (5-7,9) um ein diffraktives Element, insbesondere bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe 2D- oder 3D-Hologramm, Dot-Matrixelement, handelt. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Sicherheitselement (5-7,9) wenigstens bereichsweise eine Trägerfolie (13) aufweist, welche wenigstens bereichsweise mit einer strukturierten Metallisierung versehen ist. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbauftrag (2,3) zwecks Haftung des weiteren Sicherheitselements (5-7,9) auf dem Farbauftrag (2,3) mit einer oberflächlichen Primerschicht versehen ist, wobei diese Primerschicht insbesondere bevorzugt polaren Charakter aufweist, und beispielsweise ausgewählt werden kann aus der Gruppe Polyvinylalkohol, Polyacrylat, Styrol-Acryl basierte Copolymere. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Sicherheitselement (5-7,9) den Farbauftrag (2,3) vollständig überdeckt. Sicherheitsmerkmal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dassder Farbübergang zwischen den Oberflächenbereichen (2,3) fliessend oder scharf ist. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Farbaufträgen (2,3) um Streifen einer Breite im Bereich von den 0.3 cm bis 5 cm, vorzugsweise jedoch von etwa 0.5 bis 1.6 Zentimeter handelt. Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim irisierenden Pigment um Glimmerplättchen handelt, welche mit einer Schicht eines Metalloxids, vorzugsweise TiO2, überzogen sind. Sicherheitspapier für Sicherheitsdokumente wie Banknoten, Pässe, Zertifikate, etc. sowie Verpackungsmaterial, Einbandmaterial, oder dergleichen aufweisend ein Sicherheitsmerkmal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches auf einem Substrat (1), insbesondere einem Papierträger, aufgebracht ist. Verfahren zur Aufbringung eines Sicherheitsmerkmals nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die irisierende Pigmente mit transparenten Bindemitteln zu Streichfarben oder Druckfarben aufgearbeitet werden, und dass der irisierende Farbauftrag (2,3) in einem Druck- oder Streichprozess auf ein Substrat (1) aufgetragen wird, wobei anschliessend oder vorgängig das weitere Sicherheitselement (5-7,9) auf das Substrat (1), gegebenenfalls registergenau, aufgebracht wird, wobei das weitere Sicherheitselement (5-7,9) in einem Heissprägeprozess auf den irisierenden Farbauftrag (2,3) aufgebracht wird, und wobei vor der Auftragung des weiteren Sicherheitselements (5-7,9) der irisierende Farbauftrag (2,3) oberflächenmodifiziert wird, indem auf den irisierenden Farbauftrag (2,3) eine Primerschicht, aufgebracht wird. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Sicherheitselement (5-7,9) in einem Heissprägeprozessunter Abzug von einem Träger (10), auf den irisierenden Farbauftrag (2,3) aufgebracht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der irisierende Farbauftrag (2,3) mit einer wässrigen Lösung erfolgt, wobei Bindemittel verwendet wird, und das Trockengewichtsverhältnis von Bindemittel zu Pigment im Bereich von 1.5 bis 6, bevorzugt im Bereich von 2 bis 5.5 liegt, wobei insbesondere bevorzugt das Verhältnis von trockenem Bindemittel zu Wasser in einem Bereich von 1:2 bis 1:3 eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bindemittel auf Basis einer modifizierten Styrol-Acrylat Copolymeremulsion und ein irisierendes Pigment auf Basis von Glimmerplättchen, welche mit einer Schicht eines Metalloxids, vorzugsweise TiO2, versehen sind, und welche insbesondere eine durchschnittliche Korngrösse im Bereich von 10-60 µm aufweisen, verwendet wird, wobei vorzugsweise vom Bindemittel 50 bis 60 Gramm Trockengewicht auf 10 bis 30 g irisierendes Pigment sowie 120 bis 190 g Wasser verwendet werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Farbauftrag (2,3) auf einer Streichmaschine und/oder in einer Druckmaschine insbesondere bevorzugt in einem Flexo-, Tiefdruck-, Siebdruck oder Offsetdruck-Verfahren aufgebracht wird.
Anspruch[en]
A security feature (2,3;5-7,9) comprising a superficial application of color (2,3) which comprises iridescent pigments and which changes its color when the viewing angle is changed, wherein simultaneously discernible, mutually bordering surface regions (2,3) have been provided with applications of color which comprise different iridescent pigments and which when viewed from at least one oblique viewing-angle range exhibit a different color, characterized in that the application of color (2,3) is based on an aqueous solution of an iridescent pigment, that overlapping the application of color (2,3) a further, different kind of security element (5-7,9) is arranged, and wherein the further security element (5-7,9) at least partly covers both surface regions (2,3) and has been applied via a heat-activable adhesive (15). The security feature of claim 1, characterized in that different, simultaneously discernible surface regions (2,3) have been provided with applications of color which comprise different iridescent pigments and which when viewed from at least one oblique viewing-angle range exhibit a different color, the surface regions (2,3) being formed with particular preference directly bordering one another. The security feature of either of the preceding claims, characterized in that the security element is an optically variable security element (5-7,9). The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the further security element (5-7,9) is formed at least partly by a fine structure, in particular a metallic-based structure. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the further security element (5-7,9) is a diffractive element, selected with particular preference from the group 2D or 3D hologram, dot matrix element. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the further security element (5-7,9) has at least in some regions a backing sheet (13) which has been provided at least in some regions with a structured metallization. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that for the purpose of adhesion of the further security element (5-7,9) to the application of color (2,3) the application of color (2,3) has been provided with a superficial primer coat, said primer coat with particular preference exhibiting polar character, and being selectable, for example, from the polyvinyl alcohol, polyacrylate, styrene-acrylic based copolymers group. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the further security element (5-7,9) completely covers the application of color (2,3). The security feature of claim 8, characterized in that the transition of color between the surface regions (2,3) is blurred or sharp. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the applications of color (2,3) are stripes with a width in the range from 0.3 cm to 5 cm, but preferably from about 0.5 to 1.6 centimeters. The security feature of any one of the preceding claims, characterized in that the iridescent pigment comprises mica platelets which have been coated with a layer of a metal oxide, preferably TiO2. Security paper for security documents such as banknotes, passports, certificates, etc. and also packaging material, binding material or the like exhibiting a security feature of any one of the preceding claims, applied to a substrate (1), in particular a paper backing. A method of applying a security feature of any one of claims 1-11, characterized in that the iridescent pigments are worked up with transparent binders to form colored coating color or printing inks, and in that the iridescent application of color (2,3) is applied in a printing or coating operation to a substrate (1), the further security element (5-7,9) being applied subsequently or beforehand to the substrate (1), where appropriate in accurate register, wherein the further security element (5-7,9) is applied in a hot-stamping operation to the iridescent application of color (2,3), and wherein prior to the application of the further security element (5-7,9) the iridescent application of color (2,3) is surface-modified by the application to the iridescent application of color (2,3) of a primer coat. The method of claim 13, characterized in that the further security element (5-7,9) is applied in a hot-stamping operation, involving removal from a backing (10), to the iridescent application of color (2,3). The method of any one of claims 13 to 14, characterized in that the iridescent application of color (2,3) takes place with an aqueous solution, using binder, and the dry weight ratio of binder to pigment is in the range from 1.5 to 6, preferably in the range from 2 to 5.5, the ratio of dry binder to water being set with particular preference within a range from 1:2 to 1:3. The method of claim 15, characterized in that a binder is used which is based on a modified styrene-acrylate copolymer emulsion and an iridescent pigment is used which is based on mica platelets which have been provided with a layer of a metal oxide, preferably TiO2, and which in particular have an average particle size in the range of 10-60 µm, using preferably 50 to 60 grams dry weight of binder to 10 to 30 g of iridescent pigment and also 120 to 190 g of water. The method of any one of claims 13 to 16, characterized in that the application of color (2,3) is applied on a coating machine and/or in a printing machine with particular preference in a flexographic, gravure, screen printing or offset printing process.
Anspruch[fr]
Caractéristique de sécurité (2,3;5-7,9) ayant une application de couleur superficielle, contenant des pigments iridescents (2,3), qui modifie sa couleur lors d'une modification de l'angle de visée, des domaines superficiels adjacents les uns aux autres (2, 3), reconnaissables simultanément, pourvus d'applications de couleur, qui contiennent des pigments iridescents différents et qui présentent, en cas de vision sous au moins un domaine d'angle de visée oblique, une couleur différente,

caractérisée en ce que

l'application de couleur (2,3) est basée sur une solution aqueuse d'un pigment iridescent,

que l'on dispose, en superposition avec l'application de couleur (2, 3), un élément différent de sécurité supplémentaire (5-7,9), l'élément de sécurité supplémentaire (5-7, 9) recouvrant au moins partiellement les deux domaines superficiels (2, 3), et appliqué par un adhésif thermo-activable (15).
Caractéristique de sécurité selon la revendication 1, caractérisée en ce que divers domaines superficiels (2, 3), reconnaissables simultanément, sont pourvus d'applications de couleur, qui contiennent des pigments iridescents différents et qui présentent, en cas de vision sous au moins un domaine d'angle de visée oblique, une couleur différente, les domaines superficiels (2,3) étant formés, en particulier, de préférence, d'une manière directement adjacente les uns aux autres. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il s'agit, dans le cas de l'élément de sécurité, d'un élément de sécurité variable du point de vue optique (5-7,9). Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) est formé au moins partiellement d'une structure fine, en particulier à base métallique. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il s'agit, dans le cas de l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9), d'un élément de diffraction, sélectionné, en particulier, de préférence, parmi le groupe hologramme 2D ou 3D ou élément de matrice à points. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) présente au moins par domaines une feuille de support (13), qui est pourvue au moins par domaines d'une métallisation structurée. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'application de couleur (2,3) est pourvue, dans l'optique de l'adhésion de l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) sur l'application de couleur (2, 3), d'une couche de peinture primaire superficielle, cette couche de peinture primaire présentant, en particulier, de préférence, un caractère polaire et pouvant être sélectionnée, par exemple, parmi le groupe alcool polyvinylique, polyacrylate, copolymères à base styrène-acrylique. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) recouvre complètement l'application de couleur (2,3). Caractéristique de sécurité selon la revendication 8, caractérisée en ce que la transition de couleur entre les domaines superficiels (2,3) étant, en particulier, de préférence, graduelle ou nette. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il s'agit, dans le cas des applications de couleur (2,3), de rubans d'une largeur dans le domaine de 0,3 cm à 5 cm, de préférence, toutefois d'environ 0,5 à 1,6 centimètres. Caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il s'agit, dans le cas du pigment iridescent, de paillettes de mica, qui sont revêtues d'une couche d'un oxyde métallique, de préférence, de TiO2. Caractéristique de sécurité pour documents de sécurité comme des billets de banque, des passeports, des certificats, etc., ainsi que des matériaux d'emballage, des matériaux de reliure ou des produits similaires, présentant une caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, qui est appliquée sur un substrat (1), en particulier un support en papier. Procédé en vue de l'application d'une caractéristique de sécurité selon l'une quelconque des revendications 1-11, caractérisé en ce que les pigments iridescents sont mis en oeuvre avec des liants transparents pour former des enduits ou des encres d'imprimeries et en ce que l'application de couleur iridescente (2,3) est appliquée sur un substrat (1) dans un processus d'impression ou d'enduction, l'élément de sécurité supplémentaire (5-7, 9) étant appliqué sur le substrat (1), le cas échéant, de manière précise au registre près, à la suite ou au préalable, l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) étant appliqué sur l'application iridescente de couleur (2, 3) par l'intermédiaire d'un processus d'estampage à chaud, avant l'application de l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9), l'application iridescente de couleur (2,3) subiant une modification superficielle en ce que l'on applique en sur l'application iridescente de couleur (2,3) une couche de peinture primaire. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément de sécurité supplémentaire (5-7,9) est appliqué sur l'application iridescente de couleur (2, 3) par l'intermédiaire d'un processus d'estampage à chaud, avec retrait d'un support (10.) Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 14, caractérisé en ce que l'application iridescente de couleur (2,3) se fait à l'aide d'une solution aqueuse, un liant étant utilisé et le rapport pondéral à sec de liant au pigment se situant dans le domaine de 1,5 à 6, de préférence, dans le domaine de 2 à 5,5, le rapport du liant sec à l'eau étant, en particulier, de préférence, réglé dans un domaine de 1:2 à 1:3. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'on utilise un liant à base d'une émulsion de copolymères d'acrylate de styrène modifiée et un pigment iridescent à base de paillettes de mica, qui sont pourvues d'une couche d'un oxyde métallique, de préférence, de TiO2, et qui présentent, en particulier, une granulométrie moyenne dans le domaine de 10-60 µm, de préférence, de 50 à 60 grammes de liant en poids à sec pour de 10 à 30 g de pigment iridescent ainsi que de 120 à 190 g d'eau étant utilisés de préférence. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 16, caractérisé en ce que l'application de couleur (2,3) est appliquée sur une machine d'enduction et/ou dans une machine d'impression en particulier, de préférence, dans un procédé d'impression de flexographie, d'héliogravure, de sérigraphie ou un procédé d'impression offset.






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