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Dokumentenidentifikation DE202007004459U1 28.06.2007
Titel Beleuchtungsanlage
Anmelder ROSENBAUER INTERNATIONAL AG, Leonding, AT
Vertreter Cremer & Cremer, 89077 Ulm
DE-Aktenzeichen 202007004459
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 28.06.2007
Registration date 24.05.2007
Application date from patent application 27.03.2007
IPC-Hauptklasse F21S 8/08(2006.01)A, F, I, 20070327, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21L 2/00(2006.01)A, L, I, 20070327, B, H, DE   F21V 14/02(2006.01)A, L, I, 20070327, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungsanlage, die auf einem Mast angeordnet ist, mit steuerbar beweglich angeordneten Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere Scheinwerfer.

Um einen Einsatzort oder eine Baustelle ausleuchten bzw. anleuchten zu können, werden mobile Beleuchtungsanlagen verwendet, die zumeist auf einem Fahrzeug oder einer sonstigen mobilen Einheit befestigt sind. Derartige Beleuchtungsanlagen weisen ein oder mehrere Scheinwerfer auf, die auf einem Lichtmast montiert sind. Um die Beleuchtung der Beleuchtungsanlage den örtlichen Gegebenheiten anzupassen, sind die Scheinwerfer beweglich am Lichtmast angeordnet.

Aus der US 6,299,336 B1 ist eine Vorrichtung zum Befestigen eines Teleskop-Mastes an einem Fahrzeug bekannt, wobei auf dem Teleskop-Mast am oberen Ende eine Beleuchtung befestigt sein kann. Die Beleuchtung kann in einer Richtung ferngesteuert bewegt werden.

Aus der US 5,207,747 A ist ein mobiles Beleuchtungssystem bekannt, bei dem eine Scheinwerferanordnung auf einem gelenkigen Arm befestigt sind. Der gelenkige Arm ist beispielsweise auf einem Fahrzeug befestigt. Der Arm und die Scheinwerferanordnung weisen mehrere Freiheitsgrade der Bewegung auf. Weiters weist das System einen Generator zur Leistungsversorgung sowie ein Mittel zum Bedienen des Lichts und des gelenkigen Arms.

Aus der DE 203 13 313 U1 ist ein Einsatzfahrzeug bekannt, das einen Gerätemast aufweist, der zwischen einer Ruhe- und einer Funktionsposition beweglich am Fahrzeugaufbau angeordnet ist. Der Gerätemast weist eine Gerätebrücke zur Aufnahme von wenigstens zwei Geräten auf, von denen wenigstens eines eine Beleuchtungseinrichtung und wenigstens eines eine Überwachungseinrichtung ist. An der Spitze des Gerätemastes kann ein Versorgungsmodul angeordnet sein. Die Geräteaufnahmebrücke besitzt ausgehend vom Versorgungsmodul zwei senkrecht zum Gerätemast gerichtete Querstangen, die um ihre jeweilige Längsachse drehbar sind, sodass die an den Querstangen befestigten Geräte um diese Längsachsen schwenkbar sind. Weiters sind die Geräte mit einer Steuerungseinheit zur Steuerung der verschiedenen Gerätefunktionen verbunden.

Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsanlage der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass eine verbesserte Funktion sowie gegebenenfalls eine Reduktion von Herstellungs- bzw. Wartungskosten erreicht werden kann.

Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass die steuerbar beweglich angeordneten Beleuchtungseinrichtungen zumindest annähernd, insbesondere sternförmig, um ein Zentrum angeordnet sind und die Beleuchtungseinrichtungen eine Leuchteinheit bilden, welche schwenkbar am Mast angeordnet ist.

Dabei ist vorteilhaft, dass ein Einsatzort an mehreren Stellen bzw. ein größerer Einsatzort durch einen gleichmäßigeren Lichtkegel ausgeleuchtet werden kann. Durch die schwenkbare Leuchteinheit kann der durch die Beleuchtungseinrichtungen erzeugte Lichtkegel an verschiedene, zu beleuchtende Stellen bewegt werden. Beispielsweise können verschiedene Stellen um ein Einsatzfahrzeug ausgeleuchtet werden oder auch Einsatzorte, welche sich auf einer geneigten Ebene oder einem Hang befinden. Weiters kann dadurch ein Ausleuchten von sich an geneigten, senkrechten oder überhängenden Flächen befindlichen Objekten ermöglicht werden. Beispielsweise kann ein Ausleuchten einer Unterseite einer Brücke oder einer Unterführung, oder eine Decke einer Halle oder eines Tunnels ermöglicht werden. Vorteilhaft ist auch, dass dadurch ein Beleuchten von höher gelegenen Räumen, beispielsweise in einem mehrstöckigen Haus, durch die am Mast schwenkbar befestigte Leuchteinheit ermöglicht werden kann.

Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung, bei der der Mast auf einem Fahrzeug (73), insbesondere auf einem Anhänger, auf einem Kommunalfahrzeug oder auf einem Einsatzfahrzeug, beispielsweise einem Zivilschutzfahrzeug, einem Feuerwehrfahrzeug oder einem Rettungsfahrzeug, angeordnet ist. Dadurch kann eine schnelle und flexible Ausleuchtung eines Einsatzortes ermöglicht werden. Weiters können dadurch Beleuchtungen, die nur temporär benötigt werden, beispielsweise bei Abendveranstaltungen oder Baustellen, bereitgestellt werden.

Nach einer anderen Ausführungsvariante, bei der mehr als zwei, bevorzugt mehr als vier, insbesondere sieben, Beleuchtungseinrichtung um das Zentrum angeordnet sind, ist vorteilhaft, dass dadurch eine höhere Beleuchtungsstärke mit kostengünstigeren bzw. lichtschwächeren Beleuchtungseinrichtungen ermöglicht werden kann. Durch die Anordnung der Beleuchtungseinrichtungen um ein Zentrum wird eine gleichmäßigere Ausleuchtung bzw. auch eine einfachere Steuerung der Beleuchtungsanlage ermöglicht.

Vorteilhaft sind auch Weiterbildungen, bei der die Beleuchtungseinrichtungen jeweils um eine Schwenkachse in einer Richtung normal auf die Richtung zum Zentrum schwenkbar sind bzw. bei der die Beleuchtungseinrichtungen jeweils um einen Winkel zwischen –120° und 240°, insbesondere zwischen 0° und 120°, schwenkbar sind. Dadurch kann ein durch die Beleuchtungseinrichtungen gebildetes Lichtbündel fokussiert oder ausgeweitet werden. Dies ermöglicht eine stärkere Ausleuchtung einzelner Stellen eines Einsatzortes, beispielsweise, wenn der Fokus des Lichtbündels der Beleuchtungseinrichtungen auf die betreffende Stelle gerichtet ist, oder eine gleichmäßigere Ausleuchtung einer großen Fläche. Durch ein annähernd parallel verlaufendes Lichtbündel kann eine Ausleuchtung von Schächten oder Tunnels verbessert werden. Ein Schwenkwinkel zwischen –120° und 240° ermöglicht eine große Flexibilität bei der Ausleuchtung, welche insbesondere beim inspizieren von Gebäuden, Brücken oder Tunnels von großem Vorteil sein kann.

Bei einer weiteren möglichen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Schwenkachsen der Beleuchtungseinrichtungen in etwa in einer Ebene liegen. Dadurch kann ein einfacher Aufbau der Beleuchtungseinrichtung sowie eine einfachere Steuerung des durch die Beleuchtungseinrichtungen erzeugten Lichtbündels ermöglicht werden.

Weiterbildungen sehen vor, dass, insbesondere für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen um die jeweiligen Schwenkachsen, eine gemeinsame Antriebsvorrichtung mit zumindest einem Teil der Beleuchtungseinrichtungen bewegungsgekoppelt ist bzw. die Beleuchtungseinrichtungen jeweils mit einem, insbesondere stabförmigen, Steuerelement, welches eine Kraft zum Bewegen, insbesondere zum Schwenken, der Beleuchtungseinrichtungen überträgt, verbunden ist bzw. die mit den Beleuchtungseinrichtungen verbundenen, insbesondere stabförmigen, Steuerelemente mit einer, insbesondere um eine durch das Zentrum der Beleuchtungseinrichtungen verlaufende Drehachse drehbare, Steuerplatte verbunden sind, die mit der Antriebsvorrichtung für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen verbunden ist,. Dadurch kann der Vorteil erzielt werden, dass nur eine Antriebsvorrichtung für mehrere schwenkbare Beleuchtungseinrichtungen benötigt wird und eine Kraftübertragung für die Bewegung der Beleuchtungseinrichtungen durch die Steuerelemente bzw. die Steuerplatte auf einfache und günstige Weise erfolgen kann. Weiters kann dies eine Gewichtsersparnis, insbesondere am obern Ende des Mastes, ermöglichen und Kosten weiterer Antriebsvorrichtungen eingespart werden.

Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass, insbesondere für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen um die jeweiligen Schwenkachsen, mindestens eine weitere Antriebsvorrichtung mit zumindest einer Beleuchtungseinrichtung, insbesondere mit einem weiteren Teil der Beleuchtungseinrichtungen, bewegungsgekoppelt ist. Dadurch kann eine Beleuchtung individueller und flexibler gestaltet werden.

Weitere mögliche Ausgestaltungen sehen vor, dass die Leuchteinheit um eine zur Ebene der Schwenkachsen der Beleuchtungseinrichtungen parallel verlaufende Schwenkachse schwenkbar ist bzw. dass zum Schwenken der Leuchteinheit am Mast eine Antriebsvorrichtung, insbesondere eine elektrisch, pneumatisch und/oder hydraulisch betriebene Linearantriebsvorrichtung, angeordnet ist bzw. dass die Leuchteinheit zwischen einem Winkel von in etwa 0° und in etwa 180°, insbesondere zwischen in etwa 0° und in etwa 90°, schwenkbar ist bzw. dass der Mast entlang seiner Längsachse, insbesondere teleskopartig, verfahrbar ist bzw. dass der Mast und/oder die Leuchteinheit um die Längsachse drehbar bzw. schwenkbar ist. Dadurch kann eine effiziente Steuerung ermöglicht werden und eine große Dynamik bei der Ausleuchtung ermöglicht werden. Weiters kann dadurch eine flexiblere und vielseitige Einsetzbarkeit ermöglicht werden. Beispielsweise kann die Masthöhe für große Einsatzorte erhöht werden oder bei einer Brücken- oder Tunnelinspektion oder dergleichen herabgesetzt und den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Durch die Drehbarkeit des Mastes bzw. der Leuchteinheit kann eine Rundumbeleuchtung oder eine Verfolgung eines Beleuchtungsziels ermöglicht werden.

Vorteilhaft ist auch eine weitere mögliche Ausgestaltung, bei der die Leuchteinheit ein, insbesondere zur Ebene der Schwenkachsen der Beleuchtungseinrichtungen annähernd parallel angeordnetes, Deckelement umfasst. Dadurch kann einerseits eine Abdeckung bzw. Schutzvorrichtung, beispielsweise gegen Spritzwasser oder herabfallende Gegenstände, für die Beleuchtungseinrichtungen im aktiven oder inaktiven Zustand ermöglicht werden und andererseits weitere Funktionen ermöglicht werden. Das Deckelement kann dabei beispielsweise auch als Montagevorrichtung für weitere Geräte oder Sensoren dienen.

Weiterbildungen sehen vor, dass das Deckelement, insbesondere zumindest eine Oberfläche des Deckelementes, flach oder zumindest annähernd kugelabschnittförmig ausgebildet ist bzw. dass die den Beleuchtungsvorrichtungen zugewandte Oberfläche und/oder die den Beleuchtungsvorrichtungen abgewandte Oberfläche des Deckelementes zumindest teilweise reflektierend oder spiegelnd, beispielsweise verchromt, ausgebildet ist. Dadurch können diese Weiterbildungen den Vorteil bieten, dass eine Verbesserung der Aerodynamik, insbesondere in einer Transportstellung, ermöglicht werden kann. Weiters kann eine verbesserte Ableitung von Wasser und/oder Verschmutzungen erzielt werden und die Möglichkeit einer Anhaftung von Verschmutzungen reduziert werden. Vorteilhaft ist dabei weiters, dass dadurch eine Erhöhung der Rostbeständigkeit und der Haltbarkeit des Deckelements ermöglicht wird. Durch eine Verspiegelung oder Verchromung des Deckelements bzw. der Oberfläche bzw. einer reflektierenden Oberfläche kann die Lichtführung des durch die Beleuchtungseinrichtungen erzeugten Lichtbündels verbessert werden oder das Deckelement als Spiegel verwendet werden, um die Möglichkeit eines besseren Überblicks über einen Einsatzort oder über eine Baustelle zu erreichen.

Eine weitere vorteilhafte Ausbildung sieht vor, dass die den Beleuchtungsvorrichtungen zugewandte Oberfläche und/oder die den Beleuchtungsvorrichtungen abgewandte Oberfläche des Deckelementes zumindest teilweise rutschfest ausgebildet ist. Dadurch kann ein sichereres Betreten des Deckelements ermöglicht werden.

Vorteilhaft ist auch eine weitere mögliche Ausbildung, bei der die Leuchteinheit eine käfigförmige Trageinheit umfasst, an der die Beleuchtungseinrichtungen schwenkbar gelagert sind. Dadurch kann eine stabile und leichtgewichtige Befestigung für die Beleuchtungseinrichtungen sowie gegebenenfalls für weitere Geräte und Vorrichtungen ermöglicht werden.

Eine weitere mögliche Ausgestaltung sieht vor, dass der Mast starr, insbesondere nicht entlang seiner Längsachse verfahrbar und/oder nicht um die Längsachse drehbar bzw. schwenkbar, ausgebildet ist. Dadurch kann ein kostengünstiger und wartungsarmer Mast eingesetzt werden.

Durch eine Weiterbildung, bei der die Antriebsvorrichtung zum Schwenken der Beleuchtungseinrichtungen und/oder die Antriebsvorrichtung zum Schwenken der Leuchteinheit mit einer Steuervorrichtung und/oder einer Fernbedienung verbunden sind, kann ein gezielteres Steuern der Beleuchtungsanlage ermöglicht werden.

Vorteilhaft ist eine weitere mögliche Ausbildung, bei der die Verbindung zwischen den Antriebsvorrichtungen und der Steuervorrichtung und/oder der Fernbedienung zumindest teilweise drahtlos erfolgt. Dadurch können Leitungen eingespart werden, sowie eine Verbesserung der Bedienbarkeit, beispielsweise durch eine Fernbedienung, erzielt werden.

Möglich ist auch eine Weiterbildung, bei der die Steuervorrichtung und/oder die Fernbedienung eine Speichereinheit zum Speichern von Daten umfasst. Dadurch kann ermöglicht werden, dass Abläufe oder Positionen, welche zur Steuerung der Beleuchtungsanlage durch die Steuervorrichtung verwendet werden können, hinterlegt werden können.

Vorteilhaft sind auch Weiterbildungen, bei der die Steuervorrichtung und/oder die Fernbedienung Mittel zum Abspeichern und/oder Aufrufen von Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen und/oder der Leuchteinheit umfasst bzw. bei der in der Speichereinheit Daten über Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen und/oder der Leuchteinheit hinterlegt sind. Dadurch kann eine Vereinfachung der Bedienung der Beleuchtungsanlage ermöglicht werden.

Eine weitere Ausbildung sieht vor, dass in der Speichereinheit ein Programm zum Steuern oder Regeln der Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen und/oder der Leuchteinheit hinterlegt ist. Damit kann eine bessere Anpassung an einen vorgegebenen Verwendungszweck erzielt werden.

Von Vorteil ist auch eine Ausbildung, bei der an der Leuchteinheit und/oder am Fahrzeug ein Sensor, beispielsweise ein Abstands-Sensor zur Höhenkontrolle, angeordnet ist. Dadurch kann die Funktion oder der Einsatz der Beleuchtungsanlage überwacht werden. Insbesondere kann dadurch eine Überprüfung der zur Verfügung stehenden Raumhöhe, beispielsweise in Hallen, unter Unterführungen oder in Tunnels, für das Ausfahren des Mastes oder das Schwenken der Leuchteinheit ermöglicht werden.

Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen:

1 Eine Beleuchtungsanlage mit ausgeschwenkten Beleuchtungseinrichtungen;

2 Eine Beleuchtungsanlage mit eingeschwenkten Beleuchtungseinrichtungen;

3 Eine perspektivische Detaildarstellung der Beleuchtungsanlage;

4 Eine Draufsicht einer Detaildarstellung der Beleuchtungsanlage;

5 Eine Beleuchtungsanlage mit einer ausgeschwenkten Leuchteinheit;

6 Eine Beleuchtungsanlage mit einer ausgeschwenkten Leuchteinheit und ausgeschwenkten Beleuchtungseinrichtungen;

7a Eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsanlage mit ausgeschwenkten Beleuchtungseinrichtungen zur Erzeugung eines fokussierten Lichtbündels;

7b Eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsanlage mit geschwenkten Beleuchtungseinrichtungen zur Erzeugung eines breiten Lichtbündels;

7c Eine schematische Darstellung einer Beleuchtungsanlage mit geschwenkter Leuchteinheit und geschwenkten Beleuchtungseinrichtungen zur Erzeugung eines breiten Lichtbündels;

8 Eine schematische Detaildarstellung einer Steuervorrichtung;

9 Eine auf einem Fahrzeug befestigte Beleuchtungsanlage.

Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

In der 1 ist eine gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Beleuchtungsanlage gezeigt.

Die Beleuchtungsanlage 1 umfasst dabei einen Mast 2, insbesondere einen Lichtmast und eine daran schwenkbar gelagerte Leuchteinheit 3, welche wiederum schwenkbar gelagerte Beleuchtungseinrichtungen 4 umfasst. Eine derartige Beleuchtungsanlage 1 wird vorzugsweise auf mobilen Geräten, wie z.B. Fahrzeuge, insbesondere Kommunalfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge, Zivilschutzfahrzeuge und/oder Baustellenfahrzeuge, montiert. Die Beleuchtungsanlage 1 kann auch auf nicht selbstfahrende Fahrzeuge, beispielsweise auf einem Anhänger, aufgebaut sein. Weiters kann die Beleuchtungsanlage auch auf Baucontainer und dergleichen angeordnet sein. Dadurch kann eine flexible und mobile Beleuchtungsanlage 1 bereitgestellt werden, die einen Einsatzort oder eine Baustelle optimal und gezielt ausleuchten kann.

Der vorzugsweise am Fahrzeug montierte Mast 2 ist beispielsweise durch einen aus dem Stand der Technik bekannten Lichtmast gebildet, welcher um seine Längsachse 5 drehbar ist und entlang der Längsachse 5, beispielsweise teleskopartig, höhenverstellbar aus- und einfahrbar ist. Am oberen Ende 6 des Mastes 2 ist eine Schwenkvorrichtung 7 angeordnet, welche die Leuchteinheit 3 schwenkbar mit dem Mast 2 verbindet. Die Schwenkvorrichtung 7 umfasst einen fest mit dem Mast 2 verbundenen Verbindungsteil 8, an dem die Leuchteinheit 3 schwenkbar angeordnet ist und mit dem, beispielsweise über einen Halteteil 9, eine Antriebsvorrichtung 10 zum Schwenken der Leuchteinheit 3 verbunden ist. Die, insbesondere lineare, Antriebsvorrichtung 10 umfasst vorzugsweise eine Kolbenstange 11, welche bevorzugt elektrisch angetrieben wird. Der elektrische Antrieb der Kolbenstange 11 der Antriebsvorrichtung 10 kann beispielsweise durch einen Elektromotor, insbesondere einen Servomotor oder einen Schrittmotor, erfolgen oder durch einen Linearantrieb. Anstatt einer elektrischen Antriebsvorrichtung 10 ist es auch möglich, weitere Linearantriebsvorrichtungen einzusetzen, beispielsweise pneumatisch und/oder hydraulisch angetriebene Lineareinheiten.

Die Kolbenstange 11 der Antriebsvorrichtung 10 ist mit der Leuchteinheit 3 über mindestens eine Lasche 12, vorzugsweise zwei Laschen 12, verbunden. Die Laschen 12 bilden dabei einen Hebel, dessen Hebelarm dem Gewicht der Leuchteinheit 3 bzw. der Antriebskraft der Antriebsvorrichtung 10 und den gewünschten Bewegungsparametern, wie beispielsweise der gewünschten Beschleunigung und der gewünschten Schwenkgeschwindigkeit, angepasst ist.

Die in etwa parallel zur Längsachse 5 des Mastes 2 angeordnete Antriebsvorrichtung 10 bzw. Kolbenstange 11 ist mit dem oberen Ende 6 des Mastes 2 bzw. mit dem Halteteil 9 durch eine Verbindungseinrichtung 13 verbunden und an dieser schwenkbar gelagert, sodass ein biegemomentfreies Schwenken der Leuchteinheit 3 ermöglicht wird. Aus dem gleichen Grund ist eine Verbindungseinrichtung 14 zum Verbinden der Kolbenstange 11 mit der Lasche 12 der Leuchteinheit 3 schwenkbeweglich ausgeführt. Die Verbindungseinrichtungen 13, 14 sind dabei um Schwenkachsen beweglich, die zu einer Schwenkachse 152 – der Leuchteinheit 3 parallel liegen.

Die, vorzugsweise um die Schwenkachse 152 –, beweglich am Mast 2 angeordnete Leuchteinheit 3 umfasst mehrere Beleuchtungseinrichtungen 4, welche schwenkbar an einer Trageinheit 16 befestigt sind, eine Antriebsvorrichtung 17 zum Bewegen der Beleuchtungseinrichtungen 4, sowie ein an der Trageinheit 16 befestigtes Deckelement 18.

Die Trageinheit 16 der Leuchteinheit 3 ist vorzugsweise zumindest annähernd käfigförmig ausgebildet und weist beispielsweise eine achteckige Grundrissfläche mit acht Seitenkanten auf. Vorzugsweise an sieben der acht Seitenkanten der Trageinheit 16 sind nach außen hin schwenkbar die Beleuchtungseinrichtungen 4 angeordnet.

Zur Halterung der Beleuchtungseinrichtungen 4 und zur schwenkbeweglichen Befestigung an der Trageinheit 16 umfassen die Beleuchtungseinrichtungen 4 jeweils eine Montageplatte 19, welche über eine drehbare Verbindungseinrichtung 20 mit der Trageinheit 16 verbunden ist.

Weiters umfasst eine Beleuchtungseinrichtung 4 ein ebenfalls mit der Trageinheit 16 beweglich verbundenes und vorzugsweise L- oder Y-förmiges Hebelelement 21, durch welches eine Bewegung eines Steuerelementes 22 in die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtung 4 bzw. der Montageplatte 19 der Beleuchtungseinrichtung 4 umgesetzt werden kann. Die Trageinheit 16 und vorzugsweise auch die Beleuchtungseinrichtungen 4, insbesondere die Montageplatten 19 der Beleuchtungseinrichtungen 4, sind mit bogenförmigen Ausnehmungen 23, 24, 25 versehen, welche eine Anschlagfläche und/oder eine Bewegungskulisse 26 für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4, insbesondere der Montageplatten 19 der Beleuchtungseinrichtungen 4, bilden können. Dadurch können die Endlagen der Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 sowie ein gewünschtes Geschwindigkeitsprofil und/oder ein Bewegungsablauf bestimmt werden.

An den Montageplatten 19 der Beleuchtungseinrichtungen 4 ist jeweils zumindest ein Scheinwerfer 27 befestigt. Der Scheinwerfer 27 wird vorzugsweise mit einer Spannung von ca. 12 V oder ca. 24 V betrieben, sodass hierfür die Betriebsspannung eines Fahrzeugs verwendet werden kann. Der Scheinwerfer 27 wird bevorzugt durch eine Gasentladungslampe, insbesondere eine Xenon-Lampe, gebildet. Dadurch kann eine lichtstarke Beleuchtungseinrichtung 4 bereitgestellt werden. Weiters umfasst die Beleuchtungseinrichtung 4 bevorzugt auch eine zum Starten bzw. für den Betrieb des Scheinwerfers 27 notwendige Betriebsvorrichtung 28. Die Betriebsvorrichtung 28 umfasst vorzugsweise zumindest einen elektrischen oder elektronischen Schaltkreis zum Zünden der Lichtquelle bzw. zum Starten des Scheinwerfers.

Weiters ist an der Trageinheit 16 das Deckelement 18, beispielsweise durch eine Schraubverbindung, befestigt. Das Deckelement 18 weist vorzugsweise eine kreisrunde Grundfläche auf, welche einen Durchmesser zwischen 400 und 1.500 mm, bevorzugt zwischen 600 und 900, insbesondere in etwa 765 mm, aufweist. Das Deckelement 18 bzw. zumindest eine Oberfläche 29 des Deckelements 18 ist zumindest teilweise kugelabschnittförmig ausgeführt. Zur Erhöhung der Festigkeit bzw. Stabilität des Deckelements 18 kann diese Stege 30, rillenartige Vertiefungen und/oder Abkantungen aufweisen. Diese Stege 30, Rillen und/oder Abkantungen können auch zu einer besseren Ableitung von Regenwasser oder Spritzwasser und dgl. sowie zu einer Verbesserung der Aerodynamik führen. Eine Verbesserung der Aerodynamik ist besonders bei auf Fahrzeugen montierten Beleuchtungsanlagen 1 wünschenswert, wenn diese mit einer höheren Geschwindigkeit zu einem Einsatzort fahren. Eine weitere Ausgestaltungsform sieht vor, dass das Deckelement 18 flach ausgeführt ist. Dadurch kann unter anderem eine kostengünstige Herstellung ermöglicht werden.

Die Oberfläche 29 des Deckelements 18 kann auch zumindest teilweise rutschfest ausgebildet sein, um einer Person ein sichereres Betreten zu erlauben. Um die Oberfläche rutschfest auszubilden, kann diese mit einer rauen, insbesondere gummiartigen, Beschichtung versehen sein und/oder Rillen, Noppen, Stege und dergleichen aufweisen.

Ein Winkel 31 der Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 kann zwischen –120° und 240° betragen, insbesondere zwischen 0° oder –10° und 100° oder 120° betragen. Dadurch kann die Größe der ausgeleuchteten Fläche variiert werden bzw. ein Bündel der Lichtstrahlen der einzelnen Beleuchtungseinrichtungen 4 auf einen bestimmten Punkt bzw. eine bestimmte Fläche fokussiert werden. Die Begrenzung des möglichen Winkels 31 der Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 wird beispielsweise durch die Ausnehmungen 23, 24, 25 bzw. der Bewegungskulisse 26 an der Trageinheit 16 und/oder an der Montageplatte 19 begrenzt.

In der 2 wird eine weitere Stellung der um eine Schwenkachse 34 schwenkbaren Beleuchtungselemente 4 der Leuchteinheit 3 gezeigt. Der Winkel 311 – der Beleuchtungseinrichtungen 4 in der gezeigten Darstellung beträgt dabei in etwa 0°. Die Beleuchtungseinrichtungen 4 strahlen dabei annäherungsweise in Richtung einer zur Grundrissfläche der Leuchteinheit 3 parallelen Ebene 32.

In 2 ist weiters auch die Schwenkachse 15, welche durch die Verbindungseinrichtung 33 gebildet wird, zu sehen. Die Verbindungseinrichtung 33 ist beispielsweise durch einen gegenüber dem Verbindungsteil 8 des Mastes 2 und/oder gegenüber der Lasche 12 der Trageinheit 16 der Leuchteinheit 3 drehbeweglich gelagerten und in seiner axialen Richtung fixierten Bolzen gebildet.

In der 3 ist eine weitere Detaildarstellung der Beleuchtungsanlage 1 in perspektivischer Ansicht gezeigt. Dabei werden wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet, wie in den vorangegangenen 1 und 2. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen 1 und 2 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Zu erkennen ist dabei die Schwenkvorrichtung 7 für die Leuchteinheit 3, welche den am Mast 2 befestigten Verbindungsteil 8, die Antriebsvorrichtung 10 und die mit der Trageinheit 16 verbundene Laschen 12 umfasst.

Zum Verbinden der Kolbenstange 11 der Antriebsvorrichtung 10 mit der Trageinheit 16 ist die Kolbenstange 11 dabei mittels der Verbindungseinrichtung 14 drehbeweglich mit den Laschen 12 der Trageinheit 16 verbunden. Die Verbindungseinrichtung 14 umfasst ein, insbesondere stab- oder bolzenförmigen Verbindungselement 35, welche die zwei Laschen 12 der Trageinheit 16 und ein Ende der Kolbenstange 11 miteinander verbindet. Die Kraft der Antriebsvorrichtung 10 wird daher über die Kolbenstange 11 der Antriebsvorrichtung 10, das Verbindungselement 35, insbesondere über eine Schraube, und die Laschen 12 der Trageinheit 16 auf die Trageinheit 16 übertragen. Die Laschen 12 der Trageinheit 16 bilden den Hebelarm, welcher von der Schwenkachse 15 der Leuchteinheit 3 bis zum Verbindungselement 35 reicht.

Weiters bildet die Trageinheit 16 ein Zentrum 36 aus, in welchem vorzugsweise eine Mittelstütze 37 angeordnet ist. Die Mittelstütze 37 der Trageinheit 16 weist Verbindungseinrichtungen 38 auf, durch welche das Deckelement 182 – und/oder Quer-Verstrebungen 411 – der Trageinheit 16 montiert bzw. befestigt sind. Weiters umfasst die Mittelstütze 37 eine vorzugsweise um eine Drehachse 39 drehbare Steuerplatte 40 auf, welche eine Bewegung der Antriebsvorrichtungen 17 auf die Steuerelemente 22 überträgt und somit der Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 dient.

Weiters sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Trageinheit 16, der Verbindungsteil 8, der Halteteil 9 sowie die Montageplatten 19 für die Beleuchtungseinrichtungen 4 zumindest teilweise durch Blechbiegeteile bzw. Stanzteile hergestellt bzw. gebildet sind. Dadurch lassen sich Kosten bei der Herstellung einsparen und das Gewicht dieser Bauteile kann verringert werden.

In der 4 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Beleuchtungsanlage 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen, wie in den vorangegangenen 1 bis 3, verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Die 4 zeigt eine Detaildarstellung der Leuchteinheit 3, wobei das Deckelement 182 – und zum Zentrum hin verlaufende Verstrebungen 411 – nicht eingezeichnet sind.

Die Beleuchtungseinrichtungen 4, welche sternförmig um das Zentrum 36 angeordnet sind, befinden sich in der Darstellung in einer ausgeschwenkten Position. Die Schwenkachse 34, um die die Beleuchtungseinrichtungen 4 schwenkbar angeordnet sind, liegen in einer Richtung, die zu einer zum Zentrum 36 zeigende Richtung 42 normal steht. Zum Schwenken um die Schwenkachse 34 ist jede Beleuchtungseinrichtung 4 mit jeweils einem Hebelelement 21 und/oder jeweils einem Steuerelement 22 verbunden. Bevorzugt ist ein Ende eines Steuerelementes 22 über ein in zwei Richtungen schwenkbewegliches Gelenk, insbesondere ein Kugelgelenk, mit dem Hebelelement 21 beweglich verbunden. Das weitere Ende des Steuerelementes 22 ist ebenfalls mit einer, bevorzugt in zwei Richtungen beweglichen Verbindungseinrichtung 44 mit der Steuerplatte 40 verbunden. Die Verbindungseinrichtungen 43, 44 können beispielsweise durch Kugelgelenke gebildet sein. An der bevorzugt um die Drehachse 39 drehbeweglich angeordneten Steuerplatte 40 sind zumindest ein Teil, bevorzugt jedoch alle Steuerelemente 22 der Beleuchtungseinrichtungen 4 über Verbindungseinrichtungen 44 beweglich befestigt. Die Steuerplatte 40 ist drehbeweglich beispielsweise durch ein Kugel- oder Rollenlager an der Mittelstütze 37 gelagert.

Durch eine Drehbewegung der Steuerplatte 40 können alle oder zumindest einige der Steuerelemente 22 betätigt bzw. bewegt werden und somit eine synchrone und gleichzeitige Bewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 erreicht werden. Durch die synchrone Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 kann ein von den Beleuchtungseinrichtungen 4 ausgehendes Lichtbündel stärker fokussiert werden, um die Lichtstrahlung auf einem engen Ort zu konzentrieren oder durch ein Verringern des Schwenkwinkels 311 – eine größere Fläche ausgeleuchtet werden.

Um die Steuerplatte 40 bewegen zu können, ist diese mit der Antriebsvorrichtung 17 verbunden. Die vorzugsweise durch eine Linearantriebseinheit gebildete Antriebsvorrichtung 17 ist mit einem feststehenden Bauelement 45 der Antriebsvorrichtung 17 mit der Trageinheit 16, vorzugsweise über eine drehbewegliche Verbindungseinrichtungen 46, verbunden. Ein bewegliches Bauelement 47 der Antriebsvorrichtung 17, insbesondere eine Kolbenstange 48, ist ebenfalls über eine drehbewegliche Verbindungseinrichtung 49, insbesondere einen Bolzen 50, mit der Steuerplatte 40 verbunden. Dadurch kann die Steuerplatte 40 mittels der Antriebsvorrichtung 17 um die durch das Zentrum 36 verlaufende Drehachse 39 gedreht werden und somit die Beleuchtungseinrichtungen 4 um die jeweiligen Schwenkachsen 34 der Beleuchtungseinrichtungen 4 geschwenkt werden.

Eine weitere mögliche Ausbildungsform sieht vor, dass eine weitere Antriebsvorrichtung 17 zum Schwenken von zumindest einem Teil der Beleuchtungseinrichtungen 4 am Traggerüst 16 angeordnet ist. Beispielsweise ist eine zweite, insbesondere um die Drehachse 39 drehbare, Steuerplatte 40 vorgesehen, mit der wiederum über Hebelelemente und/oder Steuerelemente 22 weitere oder einige der Beleuchtungseinrichtungen 4 verbunden bzw. bewegungsgekoppelt sind. Möglich ist, dass jede zweite Beleuchtungseinrichtung 4 der Leuchteinheit 3 mit der ersten Steuerplatte 40 verbunden ist und die restlichen Beleuchtungseinrichtungen 4 der Leuchteinheit mit der weiteren Steuerplatte 40 verbunden sind und durch die weitere Antriebsvorrichtung 17 steuerbar sind. Die Aufteilung kann jedoch auch auf andere Arten erfolgen, beispielsweise kann eine vordere Gruppe von Beleuchtungseinrichtungen und eine hintere Gruppe von Beleuchtungseinrichtungen 4 gebildet werden, welche jeweils über eine eigene, gemeinsame Antriebsvorrichtung 17 steuerbar sind.

In 5 ist eine weitere Stellung der Leuchteinheit 3 gezeigt, wobei die Beleuchtungseinrichtungen 4 in einer eingeklappten Position, insbesondere mit einem Winkel 31 von in etwa 0°, dargestellt. Die Leuchteinheit 3 ist um den Winkel 51 um die Schwenkachse 15 der Leuchteinheit 3 gegenüber einer normal auf die Längsachse 5 des Mastes 2 stehende Ebene 52 geneigt. Eine derartige Position der Leuchteinheit 3 bzw. der Beleuchtungseinrichtungen 4 erlaubt auch eine Ausleuchtung nach oben, beispielsweise um eine Decke in einer großen Halle auszuleuchten oder um Brücken von unten ausleuchten und inspizieren zu können.

An dem der Leuchteinheit 3 abgewendeten Ende 53 bzw. an einer unteren Seite des Mastes 2 umfasst der Mast 2 eine Befestigungsvorrichtung 54, durch welche der Mast an einem Fahrzeug oder sonstigem Objekt befestigt werden kann. Die Befestigung erfolgt beispielsweise durch einen Flansch 55, welcher mit mehreren Schrauben, insbesondere mit sechs Schrauben, befestigbar ist.

Um die Beleuchtungseinrichtungen 4 bzw. die Antriebsvorrichtungen 10 zum Schwenken der Leuchteinheit 3 bzw. der Beleuchtungseinrichtungen 4 mit Energie und/oder Steuersignalen zu versorgen, sind die hierfür notwendigen Leitungen im Mast 2 und/oder am Mast 2 geführt. Derartige Leitungen können beispielsweise durch elektrisch leitende Kabel, durch Lichtleiter und/oder durch pneumatische bzw. hydraulische Leitungen gebildet sein.

In der 6 ist eine weitere Stellung der Beleuchtungseinrichtungen 4 gezeigt. Für gleiche Teile werden wiederum gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen, wie in den vorangegangenen 1 bis 5 verwendet. Um unnötige Widerholungen zu vermeiden, wird wiederum auf die Beschreibung in den vorangegangen 1 bis 5 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Eine wie in 6 gezeigte Stellung der Beleuchtungseinrichtungen 4 bzw. der Leuchteinheit 3 dient beispielsweise dem Ausleuchten von höher gelegenen Objekten oder von Gebäuden, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Winkel 31, 51 von Beleuchtungseinrichtungen 4 bzw. der Leuchteinheit 3 innerhalb des vorgesehenen Winkel-Bereiches beliebig einstellbar sind. Daher können auch verschieden große oder an verschiedenen Stellen gelegene Flächen ausgeleuchtet werden.

Das ebenfalls in 6 gezeigte Deckelement 18 kann beispielsweise an einer den Beleuchtungseinrichtungen 4 abgewandten Oberfläche 29 verspiegelt sein. Dadurch kann die Oberfläche 29 als Spiegel dienen, um einen Einsatzort besser beobachten zu können. Insbesondere durch eine kugelabschnittförmige, verspiegelte Oberfläche 29 kann ein größerer Einsatzort von verschiedenen Stellen aus überschaut werden.

Eine Verspiegelung oder eine reflektierend beschichtete Oberfläche, welche dem Beleuchtungselement 4 zugewandt ist, kann als Reflektor 4 für die Beleuchtungselemente 4, insbesondere die Scheinwerfer 27, herangezogen werden. Eine derartige reflektierende bzw. spiegelnde Oberfläche kann beispielsweise durch eine verchromte und/oder polierte Beschichtung erfolgen. Für eine diffus reflektierende Oberfläche kann beispielsweise auch eine diffus reflektierende Beschichtung oder z.B. auch so genannte Katzenaugen verwendet werden.

In den 7a, 7b, 7c ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Beleuchtungsanlage 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen, wie in den vorangegangen 1 bis 6, verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangen 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

Die in den 7a, 7b, 7c gezeigten Darstellungen sind schematische Darstellungen, um die durch die Schwenkbewegungen 56, 57 der Beleuchtungseinrichtungen 4 bzw. der Leuchteinheit 3 möglichen Lichtbündel 58 dazustellen. Als Lichtbündel 58 wird hier ein durch die einzelnen Beleuchtungseinrichtungen 4 erzeugter Lichtkegel bzw. ein durch die Summe der Beleuchtungseinrichtung 4 entstehender Lichtkegel verstanden.

7a zeigt dabei ein auf einen Punkt zusammenlaufendes Lichtbündel 58, welches dazu herangezogen werden kann, eine kleine Fläche stark auszuleuchten. Ein Fokuspunkt des Lichtbündels kann somit erzeugt und an eine gewünschte Stelle bewegt werden. Dadurch kann eine Einsatzstelle bzw. ein Einsatzort, beispielsweise ein Schacht oder ein spezielles Arbeitsgerät, besonders gut beleuchtet werden.

7b zeigt ein breiteres Lichtbündel 58, wodurch eine große Fläche ausgeleuchtet werden kann. Durch die sternförmige Anordnung der Beleuchtungseinrichtungen 4 kann eine größere gleichmäßige, ring- oder kreisförmige Ausleuchtung erzeugt werden.

7c zeigt eine um den Winkel 51 geschwenkte Leuchteinheit 3. Dadurch kann beispielsweise ein Hang oder eine Hauswand besser ausgeleuchtet werden. Um die Flexibilität weiter zu erhöhen, ist vorzugsweise der Mast 2 um seine Längsachse 15 schwenkbar und kann eine Drehbewegung 59 sowie eine Höhenbewegung 60 ausführen.

In der 8 ist ein weiteres Detail der Beleuchtungsanlage 1 gezeigt, welches gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform darstellt. Für gleiche Teile werden gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen, wie in den vorangegangen 1 bis 7c, verwendet. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangen 1 bis 7c hingewiesen bzw. Bezug genommen.

In der 8 ist eine Steuervorrichtung 61 für die Beleuchtungsanlage 1 gezeigt, welche zum Steuern und gegebenenfalls Regeln der Lichtführung der Beleuchtungsanlage 11 – dient. Die Steuervorrichtung 61 ist daher mit den Antriebsvorrichtungen 10 und der Antriebsvorrichtung 17 zum Schwenken der Beleuchtungseinrichtungen 4 verbunden. Die Verbindung erfolgt zumindest über Steuerleitungen 62, 63, welche je nach Art der Antriebsvorrichtungen 10, 17 durch elektrisch leitende, lichtleitende und/oder hydraulische bzw. pneumatische Leitungen gebildet sind. Die Steuerleitungen dienen zum Übertragen eines Steuersignals von der Steuervorrichtung 61 zu den jeweiligen Antriebsvorrichtungen 10, 17.

Weiters sind auch Steuerleitungen 64 möglich, durch welche die Steuervorrichtung 61 mit den Beleuchtungseinrichtungen 41 – verbunden ist. Dadurch kann die Leuchtkraft der Beleuchtungseinrichtungen 4 eingestellt werden.

Die Steuerleitungen 62, 63, 64 können dabei direkt die Energie für die jeweiligen Geräte, beispielsweise für die Antriebsvorrichtungen 10, 17 und die Beleuchtungseinrichtungen 4, übertragen oder nur ein Steuersignal übertragen, welches einen oder mehrere Schalter oder Relais ansteuert und somit die Energiezufuhr der Geräte steuert. Im Falle einer pneumatischen oder hydraulischen Ansteuerung der Antriebsvorrichtungen 10, 17 umfasst die Steuervorrichtung 61 auch elektrisch steuerbare Pneumatik- bzw. Hydraulik-Ventile.

Die Steuervorrichtung 61 umfasst vorzugsweise Schalter oder Relais und/oder eine Speichervorrichtung bzw. Speichereinheit 65 und einen Prozessor 66. Vorzugsweise umfasst die Steuervorrichtung 61 eine Sende- und/oder Empfangseinheit 67, durch welche die Steuervorrichtung 61 mit einer Fernbedienung 68 verbunden ist. Die Fernbedienung umfasst ebenfalls eine Sende- und Empfangseinheit 69, sowie mehrere Steuerelemente 70 und gegebenenfalls eine Anzeigevorrichtung 71.

Weiters umfasst die Fernbedienung 68 gegebenenfalls eine oder mehrere Prozessoreinheiten, Speichervorrichtungen, eine Energiequelle- oder Speicher- und weitere Signalgeber, auf. Die Fernbedienung 68 kann auch leitungsgebunden mit der Steuervorrichtung 61 verbunden sein. Insbesondere kann diese Verbindung auch über ein serielles Bus-System, beispielsweise einen CAN-Bus, erfolgen.

Durch die Steuerelemente 70 an der Fernbedienung 68 und/oder an der Steuervorrichtung 61 kann die Lichtführung gesteuert werden. Die Steuerelemente 70 umfassen dabei beispielsweise Tastschalter, Kippschalter und/oder Drehschalter, um das Lichtbünde 587a, 7b, 7c – der Beleuchtungseinrichtungen 4 zu steuern. Durch die Steuerelemente 70 kann die Höhe des Mastes 21 -, die Drehung des Mastes 2, die Winkelstellung der Beleuchtungseinrichtungen 4 und/oder die Winkelstellung der Leuchteinheit 31 – eingestellt werden. Weiters kann ein Steuerelement 70 vorgesehen sein, mit welchem eine Position und/oder eine Bewegung des Lichtbündels 58 programmiert bzw. in der Speichereinheit 65 gespeichert werden kann. Durch ein weiteres Steuerelement 70 können in der Speichereinheit 65 gespeicherte Positionen und/oder Bewegungsabläufe des Lichtbündels 58 abgerufen werden.

Zur Energieversorgung der Steuervorrichtung 61 ist diese mit einer Energiequelle 72 verbunden. Die Energiequelle 72 ist beispielsweise durch eine in einem Fahrzeug integrierte Batterie gebildet, welche eine Betriebsspannung von 24 V oder 12 V bereitstellt.

Zum Schutz vor Überlasten der Antriebsvorrichtungen 10, 17 ist die Steuervorrichtung 61 mit Schutzschalter ausgestattet. Beispielsweise können diese bei einem Verklemmen oder Blockieren einer Schwenkbewegung der Leuchteinheit 31 -, einer Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen 4 und/oder einer Mastbewegung zum Einsatz kommen.

9 zeigt die Beleuchtungsanlage 1, welche an einem Fahrzeug 73 befestigt ist. Um mit dem Fahrzeug 73 einen Ortswechsel durchführen zu können, kann der Mast 2 eingefahren werden sowie die Beleuchtungseinrichtungen 4 und die Leuchteinheit 3 in eine wie in 2 gezeigte Transport-Stellung gebracht werden. Die Beleuchtungsanlage 1 kann dann so weit eingezogen werden, dass das Deckelement 18 mit dem Dach 74 des Fahrzeuges 73 zumindest annähernd abschließt.

Eine weitere Ausbildungsform der Beleuchtungsanlage 1 umfasst einen Sensor 75, welcher an der Beleuchtungsanlage 1 und/oder am Fahrzeug 73, insbesondere am Dach 74 des Fahrzeugs 73, angeordnet ist. Durch den Sensor 75 kann eine Höhenkontrolle durchgeführt werden, beispielsweise kann eine zur Verfügung stehende Höhe ermittelt werden, um eine Kollision der Beleuchtungsanlage mit einem sich oberhalb des Fahrzeuges 73 befindlichen Gegenstand, einer Brücke, einer Tunneldecke und dgl. zu vermeiden. Der Sensor 75 ist durch einen Abstandssensor gebildet, welcher optisch oder mittels Ultraschall den zur Verfügung stehenden Raum erfasst. Vorzugsweise ist der Sensor 75 mit der Steuervorrichtung 618 – verbunden, welche im Falle eines Kollisionsrisikos ein Signal ausgibt und gegebenenfalls weitere Aktionen, wie beispielsweise ein Anhalten eines Ausfahrens des Mastes 2 oder einer Schwenkbewegung der Leuchteinheit 3, ein Einfahren des Mastes 2, ein Bremsen des Fahrzeuges 73 und dgl., durchführt.

Weiters ist auch eine Ausgestaltung möglich, bei der im Bereich des oberen Endes 6 des Mastes 2 eine Schwenkvorrichtung 76 angeordnet ist, welche mit der Leuchteinheit 3, insbesondere mit dem Verbindungsteil 8 verbunden ist. Die Schwenkvorrichtung 76 umfasst zumindest eine Lagerung, durch welche die Leuchteinheit 3 um eine, insbesondere senkrechte bzw. parallel zur Längsachse 51 – verlaufende, Schwenkachse 77 schwenkbar am Mast 2 gelagert ist und eine Antriebsvorrichtung 78, um eine gesteuerte Schwenkbewegung um die Schwenkachse 77 zu ermöglichen. Die Antriebsvorrichtung 78 ist beispielsweise durch einen elektrisch, pneumatisch und/oder hydraulisch betriebenen Motor gebildet, welcher mittels der Steuervorrichtung 618 – gesteuert werden kann und mit dieser über eine Steuerleitung verbunden ist. Die Schwenkvorrichtung 76 weist vorzugsweise einen Schwenkbereich von in etwa 400° auf.

Weitere mögliche Ausbildungsvarianten sehen vor, dass die Leuchteinheit 3 und/oder der Mast 2 der Beleuchtungsanlage 1 weitere Geräte umfasst. Derartige Geräte können beispielsweise Funk, Sende- und/oder Empfangsanlagen, wie beispielsweise eine Sende- und/oder Empfangsanlage für Mobilfunkgeräte, licht- und/oder schallempfindliche Sensoren, insbesondere Lautsprecher, Tageslicht- und/oder Infrarotlichtkameras, umfassen.

Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.

Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Beleuchtungsanlage 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst. Vor allem können die einzelnen in den 1, 2; 3, 4; 5, 6; 7a, 7b, 7c; 8; 9 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.

Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Beleuchtungsanlage 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

1
Beleuchtungsanlage
2
Mast
3
Leuchteinheit
4
Beleuchtungseinrichtung
5
Längsachse
6
Ende
7
Schwenkvorrichtung
8
Verbindungsteil
9
Halteteil
10
Antriebsvorrichtung
11
Kolbenstange
12
Lasche
13
Verbindungseinrichtung
14
Verbindungseinrichtung
15
Schwenkachse
16
Trageinheit
17
Antriebsvorrichtung
18
Deckelement
19
Montageplatte
20
Verbindungseinrichtung
21
Hebelelement
22
Steuerelement
23
Ausnehmung
24
Ausnehmung
25
Ausnehmung
26
Bewegungskulisse
27
Scheinwerfer
28
Betriebsvorrichtung
29
Oberfläche
30
Steg
31
Winkel
32
Ebene
33
Verbindungseinrichtung
34
Schwenkachse
35
Verbindungselement
36
Zentrum
37
Mittelstütze
38
Verbindungseinrichtung
39
Drehachse
40
Steuerplatte
41
Verstrebung
42
Richtung
43
Verbindungseinrichtung
44
Verbindungseinrichtung
45
Bauelement
46
Verbindungseinrichtung
47
Bauelement
48
Kolbenstange
49
Verbindungseinrichtung
50
Bolzen
51
Winkel
52
Ebene
53
Ende
54
Befestigungsvorrichtung
55
Flansch
56
Schwenkbewegung
57
Schwenkbewegung
58
Lichtbündel
59
Drehbewegung
60
Höhenbewegung
61
Steuervorrichtung
62
Steuerleitung
63
Steuerleitung
64
Steuerleitung
65
Speichereinheit
66
Prozessor
67
Sende- und Empfangseinheit
68
Fernbedienung
69
Sende- und Empfangseinheit
70
Steuerelement
71
Anzeigevorrichtung
72
Energiequelle
73
Fahrzeug
74
Dach
75
Sensor
76
Schwenkvorrichtung
77
Schwenkachse
78
Antriebsvorrichtung


Anspruch[de]
Beleuchtungsanlage, die auf einem Mast angeordnet ist, mit steuerbar beweglich angeordneten Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbar beweglich angeordneten Beleuchtungseinrichtungen (4) zumindest annähernd, insbesondere sternförmig, um ein Zentrum (36) angeordnet sind und die Beleuchtungseinrichtungen (4) eine Leuchteinheit (3) bilden, welche schwenkbar am Mast (2) angeordnet ist. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (2) auf einem Fahrzeug (73), insbesondere auf einem Anhänger, auf einem Kommunalfahrzeug oder auf einem Einsatzfahrzeug, beispielsweise einem Zivilschutzfahrzeug, einem Feuerwehrfahrzeug oder einem Rettungsfahrzeug, angeordnet ist. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei, bevorzugt mehr als vier, insbesondere sieben, Beleuchtungseinrichtungen (4) um das Zentrum (36) angeordnet sind. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtungen (4) jeweils um eine Schwenkachse (34) in einer Richtung normal auf die Richtung (42) zum Zentrum (36) schwenkbar sind. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen (34) der Beleuchtungseinrichtungen (4) in etwa in einer Ebene liegen. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen (4) um die jeweiligen Schwenkachsen (34), eine gemeinsame Antriebsvorrichtung (17) mit zumindest einem Teil der Beleuchtungseinrichtungen (4) bewegungsgekoppelt ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, insbesondere für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen (4) um die jeweiligen Schwenkachsen (34), mindestens eine weitere Antriebsvorrichtung (17) mit zumindest einer Beleuchtungseinrichtung (4), insbesondere mit einem weiteren Teil der Beleuchtungseinrichtungen (4), bewegungsgekoppelt ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtungen (4) jeweils mit einem, insbesondere stabförmigen, Steuerelement (22), welches eine Kraft zum Bewegen, insbesondere zum Schwenken, der Beleuchtungseinrichtungen (4) überträgt, verbunden ist. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Beleuchtungseinrichtungen (4) verbundenen, insbesondere stabförmigen, Steuerelemente mit einer, insbesondere um eine durch das Zentrum (36) der Beleuchtungseinrichtungen (4) verlaufende Drehachse (39) drehbare, Steuerplatte (40) verbunden sind, die mit der Antriebsvorrichtung (17) für die Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtungen (4) verbunden ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtungen (4) jeweils um einen Winkel (31) zwischen –120° und 240°, insbesondere zwischen 0° und 120°, schwenkbar sind. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (3) um eine zur Ebene der Schwenkachsen (34) der Beleuchtungseinrichtungen (4) parallel verlaufende Schwenkachse (15) schwenkbar ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schwenken der Leuchteinheit (3) am Mast (2) eine Antriebsvorrichtung (10), insbesondere eine elektrisch, pneumatisch und/oder hydraulisch betriebene Linearantriebsvorrichtung, angeordnet ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (3) zwischen einem Winkel von in etwa 0° und in etwa 180°, insbesondere zwischen in etwa 0° und in etwa 90°, schwenkbar ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (3) ein, insbesondere zur Ebene der Schwenkachsen (34) der Beleuchtungseinrichtungen (4) annähernd parallel angeordnetes, Deckelement (18) umfasst. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelement (18), insbesondere zumindest eine Oberfläche (29) des Deckelementes (18), flach oder zumindest annähernd kugelabschnittförmig ausgebildet ist. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die den Beleuchtungsvorrichtungen (4) zugewandte Oberfläche und/oder die den Beleuchtungsvorrichtungen (4) abgewandte Oberfläche (29) des Deckelementes (18) zumindest teilweise reflektierend oder spiegelnd, beispielsweise verchromt, ausgebildet ist. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die den Beleuchtungsvorrichtungen (4) zugewandte Oberfläche und/oder die den Beleuchtungsvorrichtungen (4) abgewandte Oberfläche (29) des Deckelementes (18) zumindest teilweise rutschfest ausgebildet ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit (3) eine käfigförmige Trageinheit (16) umfasst, an der die Beleuchtungseinrichtungen (4) schwenkbar gelagert sind. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (2) entlang seiner Längsachse (5), insbesondere teleskopartig, verfahrbar ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (2) und/oder die Leuchteinheit (3) um die Längsachse (5) drehbar bzw. schwenkbar ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (2) starr, insbesondere nicht entlang seiner Längsachse (5) verfahrbar und/oder nicht um die Längsachse (5) drehbar bzw. schwenkbar, ausgebildet ist. Beleuchtungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (17) zum Schwenken der Beleuchtungseinrichtungen (4) und/oder die Antriebsvorrichtung (10) zum Schwenken der Leuchteinheit (3) mit einer Steuervorrichtung (61) und/oder einer Fernbedienung (68) verbunden sind. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Antriebsvorrichtungen (10, 17) und der Steuervorrichtung (61) und/oder der Fernbedienung (68) zumindest teilweise drahtlos erfolgt. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (61) und/oder die Fernbedienung (68) eine Speichereinheit (65) zum Speichern von Daten umfasst. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (61) und/oder die Fernbedienung (68) Mittel zum Abspeichern und/oder Aufrufen von Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen (4) und/oder der Leuchteinheit (3) umfasst. Beleuchtungsanlage nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speichereinheit (65) Daten über Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen (4) und/oder der Leuchteinheit (3) hinterlegt sind. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass in der Speichereinheit (65) ein Programm zum Steuern oder Regeln der Winkelstellungen der Beleuchtungseinrichtungen (4) und/oder der Leuchteinheit (3) hinterlegt ist. Beleuchtungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass an der Leuchteinheit (3) und/oder am Fahrzeug (73) ein Sensor (75), beispielsweise ein Abstands-Sensor zur Höhenkontrolle, angeordnet ist.






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