PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004002522T2 28.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001489792
Titel Dienstgüte-Verfahren basierend auf einer Durchflussregelung in einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk
Anmelder Motorola, Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder Sandy, Douglas L, Chandler, 85248, US;
Hill, Charles C, Gilbert 85233, US
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 602004002522
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.05.2004
EP-Aktenzeichen 041023433
EP-Offenlegungsdatum 22.12.2004
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.06.2007
IPC-Hauptklasse H04L 12/56(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Fortschritte in seriellen Hochgeschwindigkeits-Zusammenschaltungen oder Verdrahtungen ermöglichen "vermaschte"-Netztopologien als Ersatz für traditionelle bus- oder sammelschienenbasierender Architekturen. Derartige vermaschte Netztopologien ermöglichen die Verwendung von verteilten Switch Fabric-Netzwerken, welche hinsichtlich Kosten, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Kompatibilität mit bus-basierenden Architekturen Vorteile bieten. Darüber hinaus bieten Switch Fabric-Netzwerke Vorteile hinsichtlich Störungssicherheit im Vergleich zu bus-basierenden Architekturen. Beispielsweise ist jeder Knoten für seinen eigenen Verkehr verantwortlich. Bei einer guten Durchflussregelung hat ein Versagen in einem Knoten keine Auswirkung auf andere Knoten. Darüber hinaus verbessert eine gute Durchflussregelung eine Fabric-Verwendung und reduziert Paketverlust auf ein Minimum.

EP 1 280 301 beschreibt ein System, in welchem eine Link-Level-Flussregelung in einer Switch Fabric nach Auftreten eines Überlastungs- oder Verkehrsstauzustandes verwendet wird.

US 6,256,674 beschreibt ein System, in welchem eine Pufferzustandsabrechnung unter Verwendung von sowohl einer Verbindungs-Flussregelung als auch einer Flussregelung bei einem virtuellen Verbindungspegel durchgeführt wird.

Dementsprechend besteht ein erheblicher Bedarf an einer Vorrichtung und an einem Verfahren, welche eine Durchflussregelung in einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk verbessern.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Kurzbeschreibung der Erfindung anhand der Zeichnungen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Es zeigen:

1 ein Blockdiagramm eines Switch Fabric-Netzwerks des Standes der Technik;

2 ein Blockdiagramm eines verteilten Switch Fabric Netzwerks gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

3 ein ausführlicheres Blockdiagramm eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

4 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

5 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;

6 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung;

7 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung; und

8 ein Ablaufdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung.

Es versteht sich, dass aus Gründen der Einfachheit und Klarheit der Darstellung, in der Zeichnung dargestellte Bauelemente nicht unbedingt maßstabsgetreu gezeichnet oder dargestellt sind. Beispielsweise sind die Abmessungen einiger Bauelemente ralativ zueinander übertrieben dargestellt. Des Weiteren wurden Referenzzahlen bei den Zeichnungen, wenn es angemessen erschien, wiederholt, um entsprechende Bauelemente anzuzeigen.

Zusammenfassung der Erfindung

Gemäß einem erfindungsgemäßen Aspekt wird ein Verfahren gemäß den anliegenden Ansprüchen bereitgestellt.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

In der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung wird auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen, welche spezifische exemplarische Ausführungsformen darstellen, in denen die Erfindung praktiziert werden kann. Diese Ausführungsformen werden in ausreichender Ausführlichkeit beschrieben, um es Fachleuten in der Technik zu ermöglichen, die Erfindung zu praktizieren, wobei jedoch auch andere Ausführungsformen verwendet werden können und logische, mechanische, elektrische und andere Veränderungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die nachfolgende ausführliche Beschreibung darf daher nicht in einschränkendem Sinne betrachtet werden und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird lediglich durch die anliegenden Ansprüche definiert.

In der nachfolgenden Beschreibung werden zahlreiche spezifische Details dargelegt, um ein gründliches Verständnis der Erfindung bereitzustellen. Es versteht sich jedoch, dass die Erfindung ohne diese spezifischen Details praktiziert werden kann. In anderen Fällen wurden bestens bekannte Schaltkreise, Gefüge und Verfahren nicht ausführlich gezeigt, um die Erfindung nicht zu verundeutlichen oder unklar zu machen.

In der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen können die Begriffe "gekoppelt" und "verbunden" sowie deren Ableitungen verwendet werden. Es versteht sich, dass diese Begriffe nicht als Synonyme für einander gedacht sind. Vielmehr kann "verbunden" in manchen Ausführungsformen verwendet werden, um anzuzeigen, dass zwei oder mehr Bauelemente in direktem physikalischen, elektrischen oder logischen Kontakt miteinander sind. "Gekoppelt" kann jedoch bedeuten, dass zwei oder mehr Elemente nicht in direktem Kontakt miteinander sind, jedoch trotzdem zusammenarbeiten oder zusammenwirken.

Zur deutlicheren Erklärung sind die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung so dargestellt, dass sie teilweise individuelle Funktionsblöcke aufweisen. Die mit Hilfe dieser Blöcke dargestellten Funktionen können durch die Verwendung entweder gemeinsam verwendeter oder speziell zugewiesener Hardware bereitgestellt werden, einschließlich jedoch nicht ausschließlich von Hardware, die zur Ausführung von Software in der Lage ist. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Implementierung durch eine bestimmte Gruppe von Bauelementen beschränkt, und die Beschreibung hier ist lediglich repräsentierend für eine Ausführungsform.

Obwohl viele Topologien für eine Verdrahtung von Systemen zum Informationstransport existieren, sind die beiden häufigsten Topologien des Standes der Technik die Bus- und Sterntopologie. Bus-Topologien verwenden eine Mehrpunktkonfiguration für die Verbindung einer Vielzahl von Betriebsmitteln. Busse sind für gewöhnlich breit und langsam in Relation zu anderen Topologien. Busse gelangen schnell an einen Punkt mit einem verminderten Rücklauf oder verminderter Rückmeldung, wodurch die Zuverlässigkeit problematisch wird, da ein beliebiges Betriebsmittel auf dem Bus der Integrität des gesamten Systems schaden kann.

1 beschreibt ein Blockdiagramm eines Switch Fabric-Netzwerks 100 des Standes der Technik. Wie es in 1 gezeigt ist, verwendet eine Sterntopologie Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oder Standverbindungen, wobei jeder Knoten 104 bis 112 eine festgeschaltete oder Stand-Verbindung zum Senden/Empfangen von Daten von einer zentralen Betriebsmittel- oder Switching-Funktion 102 verwendet. Daten können die Form von Paketen 114 aufweisen. Wie im Stand der Technik bekannt ist, weisen Pakete 114 im Allgemeinen einen Header- oder Startabschnitt auf, welcher der Switching-Funktion hinsichtlich des Ziel- oder Bestimmungsknotens des Pakets 114 Befehle erteilt. In dem Switch Fabric-Netzwerk 100 des Standes der Technik von 1 muss jedes von einem Knoten 104 bis 112 gesendete Paket durch die Switching-Funktion 102 gelangen, so dass eine Switching-Funktion 102 das Paket zu seinem Bestimmungs- oder Zielknoten routen oder leiten kann.

Die Switching-Funktion 102 ist für gewöhnlich als Switchkarte in einem Gehäuse offenbart. Die Switching-Funktion 102 stellt die Daten-/Paketverteilung für das System bereit. Jeder Knoten 104 bis 112 kann ein individuelles Nutzlast- oder Subnetzwerk sein, und kann ein Schenkel auf einem Stern der nächsten Schicht in der Hierarchie sein. Sterntopologien erfordern zur Bereitstellung von Zuverlässigkeit Redundanz. Zuverlässigkeit auf einer einzelnen Switching-Funktion kann einen Verlust aller Bauelemente unter einem Ausfallpunkt verursachen. Eine "Dual-Star"-Topologie (im Stand der Technik bekannt) wird oft für Anwendungen mit hoher Verfügbarkeit verwendet. Andererseits weist die Sterntopologie sogar in einer "Dual-Star"-Konfiguration immer noch einen "Drossel"-Punkt auf, welcher die Geschwindigkeit und Effizienz einer Pa- ketübertragung beschränkt und einen potentiellen Ausfallpunkt in einem Netzwerk schafft.

2 beschreibt ein Blockdiagramm eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks 200 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Wie es in 2 gezeigt ist, belegt das Switch Fabric-Netzwerk 200 Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, bis alle Knoten 202 bis 210 Verbindungen mit allen anderen Knoten 202 bis 210 aufweisen. In dieser Konfiguration erzeugt ein verteiltes Switch Fabric-Netzwerk 200 eine vollständig belegte oder bestückte, nicht blockierende Fabric. Das verteilte Switch Fabric-Netzwerk 200 weist eine Vielzahl von Knoten 202 bis 210 auf, die mit einem vermaschten Netz 212 gekoppelt sind, in welchem jeder Knoten 202 bis 210 eine direkte Route oder Strecke zu allen anderen Knoten besitzt und den Verkehr für andere Knoten nicht routen oder leiten muss. Anstelle des herkömmlichen N × N Switch in einer Sterntopologie verwendet jeder Knoten 202 bis 210 in einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 200 einen M, 1 × N Switch.

In dieser Konfiguration verschwindet die in einem Sternnetzwerk auffindbare Hierarchie. Jeder Punkt kann ein Endpunkt, ein Router oder beides sein. In einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 200 schaltet jeder Knoten seinen eigenen Verkehr (d.h. seine Pakete) und weist daher einen Abschnitt einer Switching-Funktion 220 bis 228 auf. Es gibt keine Abhängigkeit von einer zentralen Switching-Funktion, da alle Knoten 202 bis 210 in einem gleichrangigen System gleich sind. Mit anderen Worten weist jeder Knoten 202 bis 210 mindestens einen Abschnitt einer Switching-Funktion 220 bis 228 auf.

Die physikalische Schicht zur Bildung einer Schnittstelle eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks 200 kann beispielsweise und ohne Einschränkung 100 Ohm differentielle Sende- und Empfangspaare pro Kanal verwenden. Jeder Kanal kann eine Hochgeschwindigkeits-Serialisierung/Deserialisierung (SERDES) und eine 8b/10b Codierung bei Geschwindigkeiten bis zu 3,125 Gigabits pro Sekunde (GB/s) verwenden.

Das verteilte Switch Fabric-Netzwerk 200 kann beispielsweise und ohne Beschränkung ein Common Switch Interface Specification (CSIX) für eine Kommunikation zwischen den Knoten 202 bis 210verwenden. CSIX definiert elektrische und Paketsteuerungs-Protokollschichten zur Verkehrsverwaltung und Kommunikation. Paketverkehr kann über Zwischenleitungen serialisiert werden, die für eine Backplane-Umgebung geeignet sind. Das CSIX-Paketprotokoll verkapselt beliebige Protokolle mit höheren Pegeln, welche eine Kompatibiltät in einer offenen Archtitekturumgebung zulassen.

Ein verteiltes Switch Fabric-Netzwerk 200 kann jeden beliebigen Netzwerk-Standard für Switch Fabric-Netzwerke in Plattformen mit offener Archtitektur verwenden. Beispielsweise kann ein verteiltes Switch Fabric-Netzwerk 200 in einer Ausführungsform den CompactPCI Serial Mesh Backplane(CSMB)-Standard gemäß Darlegung in der PCI Industrial Computer Manufacturers Group(PCIMG®)-Spezifikation 2.20 verwenden, welche von der PCIMG, 301 Edgewater Place, Suite 220, Wakefield, Massachusetts veröffentlicht worden ist. CSMB stellt eine Infrastruktur für Anwendungen wie den asynchronen Transfermodus (ATM), 3G wireless, auf anderen Eigentümern oder Konsortien basierende Transportprotokolle und dergleichen bereit. In einer anderen Ausführungsform kann das verteilte Switch Fabric-Netzwerk 200 einen Advanced Telecom und Computing Archtitecture(AdvancedTCA®)-Standard gemäß Darlegung durch PCIMG verwenden.

3 beschreibt ein ausführlicheres Blockdiagramm eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks 300 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Wie es in 3 gezeigt ist, kann das verteilte Switch Fabric-Netzwerk 300 einen ersten Knoten 302, einen zweiten Knoten 304 sowie jede beliebige Anzahl anderen Knoten 306 aufweisen, die mit einem vermaschten Netz 303 gekoppelt sein können oder auch nicht. Der erste Knoten 302 weist eine Fabric-Schnittstelle auf, welche einen Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens aufweist. Die Fabric-Schnittstelle kann darüber hinaus jede beliebige Anzahl anderer Transceiveranschlüsse 307 des ersten Knotens aufweisen. Der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens kann mit einem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens 304 gekoppelt sein. Der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und der Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens können miteinander kommunizieren und eine Vielzahl von Paketen 310 über einen Kanal 317, 319 austauschen. Der Kanal 317 ist für ausgehende Pakete von einem ersten Knoten 302 zu einem zweiten Knoten 304 ausgelegt. Der Kanal 319 ist für eingehende Pakete vom zweiten Knoten 304 an den ersten Knoten 302 ausgelegt. Eine Kommunikation kann beispielsweise und ohne Beschränkung das Senden/Empfangen von Datenpaketen, Nachrichten zur Link-Level-Durchflussregelung und dergleichen beinhalten.

Eine Vielzahl von Paketen 310 kann in eine Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterteilt werden. Bei einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 handelt es sich um eine Vielzahl von Paketen 310, welche in eine beliebige Anzahl von Prioritätsebenen unterteilt sind. Dies kann beispielsweise und ohne Beschränkung eine Vielzahl von Prioritätsebenen basierend auf Unterscheidungen zwischen Verkehrsklasse, Verkehrsgüte und dergleichen sein. Jedes Paket in der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 weist eine Prioritätsebene auf, die von einem Verkehrsverwalter 352 basierend auf beliebig vorgegebenen Kriterien zugeordnet wird. In einer Ausführungsform der Erfindung kann die Prioritätsebene des Pakets festlegen, in welchem Empfangs- oder Sendepuffer es gespeichert ist und wann und wie schnell ein Abwickler oder Scheduler das zu übertragende Paket entweder einem anderen Knoten oder der Quelle in einem spezifischen Knoten zuteilt. Die Fähigkeit zur Unterscheidung einer Vielzahl von Paketen 310 in eine Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 weist den Vorteil auf, dass die wichtigeren Pakete übertragen oder weitergeleitet werden und dass die Bandbreite des vermaschten Netzes 303 effizienter genutzt wird.

In der in 3 gezeigten Ausführungsform setzt sich der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens aus einem Senderanschluss 309 des ersten Knotens zusammen, welcher zur Sendung oder Übertragung von Paketen an den Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens gekoppelt ist. Des Weiteren setzt sich der Transceiveranschluss 309 des ersten Knotens aus einem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens zusammen, welcher zum Empfang von Paketen vom Senderanschluss 344 des zweiten Knotens gekoppelt ist. Der Empfängeranschluss 309 des ersten Knotens kann eine Vielzahl von Empfangspuffern 364 zur Speicherung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 vom Senderanschluss 344 des zweiten Knotens aufweisen. Darüber hinaus kann der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens eine Vielzahl von Empfangspuffern zur Speicherung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 von einem Senderanschluss 309 des ersten Knotens aufweisen. Bei einer Vielzahl von Empfangs- puffern 364 kann es sich um eine First-in-First-out(FIFO)-Warteschlange, eine virtuelle Ausgangs-Warteschlange oder Virtual Output Queue (VOQ) und dergleichen handeln.

Der Senderanschluss 309 des ersten Knotens kann eine Vielzahl von Sendepuffern 362 zur Speicherung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 aufweisen, bevor diese an einen Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens gesendet wird. Darüber hinaus kann der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens eine Vielzahl von Sendepuffern zur Speicherung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 aufweisen, bevor diese an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens gesendet wird. Bei einer Vielzahl von Sendepuffern 362 kann es sich um eine First-in-First-out(FIFO)-Warteschlange, eine virtuelle Ausgangs-Warteschlange oder Virtual Output Queue (VOQ) und dergleichen handeln.

Der erste Knoten 302 weist zudem einen Verkehrsverwalter 352 auf. Die Funktion oder Aufgabe des Verkehrsverwalters 352 besteht darin, Informationen zu sammeln, zu klassifizieren, zu modifizieren (falls nötig) und, für gewöhnlich in Form einer Vielzahl von Paketen 310, von und zu zweiten Knoten 304 sowie anderen Knoten 306 in dem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 zu transportieren. Bei dem Verkehrsverwalter 352 kann es sich beispielsweise und ohne Beschränkung um einen Netzwerkprozessor, einen digitalen Signalprozessor und dergleichen handeln. Eine Vielzahl von Paketen 310 ist im Allgemeinen zur Verwendung durch andere Vorrichtungen in dem ersten. Knoten 302 wie beispielsweise einer Quelle 350 gedacht oder ausgelegt. Die Quelle 350 kann beispielsweise und ohne Beschränkung einen Prozessor, einen Speicher, eine Speichervorrichtung und dergleichen aufweisen.

In einer Ausführungsform ist der Verkehrverwalter 352 mit einem Empfangsmultiplexer 356 gekoppelt, welcher eine Vielzahl von Paketen 310 vom Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und von anderen Tranceiveranschlüssen 307 des ersten Knotens empfängt. Der Verkehrsverwalter 352 kann auch an einen Sendedecoder 354 gekoppelt werden, welcher eine Vielzahl von Paketen zur Übertragung vom Verkehrsverwalter 352 empfängt und an geeignete Kanäle und Transceiveranschlüsse verteilt, wie es im Stand der Technik bekannt ist.

Der Verkehrsverwalter 352 steuert und verarbeitet den gesamten Verkehr für den ersten Knoten 302. In der Tat verarbeitet der Verkehrsverwalter 352 eine Vielzahl von Paketen 310, welche am ersten Knoten 302 ankommen oder eingehen und vom ersten Knoten 302 abgehen. Der Verkehrsverwalter 352 legt fest, welche Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an welchen Kanal 317, 319 und an den entsprechenden Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens gehen. Zur Unterstützung der Verminderung von Verkehrsstau bei der Übertragung einer Vielzahl von Paketen 310 weist der Senderanschluss 309 des ersten Knotens eine Vielzahl von Sendepuffern 362 zur Speicherung einer Vielzahl von Prioritätsebenen von zu übertragenden Paketen 312 für den Fall auf, dass der Senderanschluss 309 des ersten Knotens eine Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 nicht so schnell übertragen kann, wie der Verkehrsverwalter 352 in der Lage ist, die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Kanal 317 zu liefern.

Der Senderanschluss 309 des ersten Knotens weist zudem einen Sendeabwickler oder Sende-Scheduler 313 auf, welcher die Übertragung der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den zweiten Knoten 304 über den Kanal 317 abwickelt und auswählt. Mit anderen Worten wählt der Sende-Scheduler 313 Pakete aus einem beliebigen aus einer Vielzahl von Sendepuffern 362 basierend auf der Paket-Prioritätsebene, welche in der Vielzahl von Sendepuffern 362 gespeichert ist, aus. Jeder aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 kann eine vorgegebene Paket-Prioritätsebene, welche aus einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 genommen wird, speichern. Durch Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Prioritätsebenen, welche der Vielzahl von Paketen 310 zugehörig sind, können der erste Knoten 302 sowie der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens die Bandbreite des Kanals 317 effizienter nutzen. In einer Ausführungsform weist jeder Transceiveranschluss in dem ersten Knoten 302 seine eigene Vielzahl von Sendepuffern auf, wodurch jeder Transceiveranschluss in die Lage versetzt wird, zwischen der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 zu unterscheiden, jede aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in separaten Sendepuffern zu speichern und die Übertragung einer jeden aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den zweiten Knoten 304 auf effiziente Art und weise abzuwickeln. Die Vielzahl von Prioritätebenen von Paketen 312 kann entsprechend einem Abwicklungsalgorithmus gemäß einer vorgegebenen Anwendung oder einem gewünschten Bandbreiten-Nutzungsmuster abgewickelt werden. In einer anderen Ausführungsform weisen nur einige der Senderanschlüsse des ersten Knotens eine Vielzahl von Sendepuffern 362 auf.

Die Vielzahl der Sendepuffer 362 ist mit einem Durchflussregelungs-Generator 358 verbunden, welcher wiederum gekoppelt ist, um spezielle Durchflussregelungspakete an den Verkehrsverwalter 352 zu übertragen, wie nachfolgend noch ausführlicher beschrieben wird. Der Durchflussregelungs-Generator 358 kann zur Regelung des Paketflusses in dem ersten Knoten 302 verwendet werden. Der Durchflussregelungs-Generator 358 kann eine Vielzahl von Durchflussregelungs-Puffern 359 aufweisen. Jeder aus der Vielzahl von Durchflussregelungs-Puffern kann einer unterschiedlichen Prioritätsebene von Paketen entsprechen, wobei der Durchflussregelungs-Generator von jedem beliebigen aus der Vielzahl von Durchflussregelungs-Puffern ein Paket für die Übertragung abwickeln und auswählen kann. Beispielsweise kann der Durchflussregelungs-Generator basierend auf einer vorgegebenen Priorität auswählen, welche Durchflussregelungspakete netzabwärts zum Empfangsmultiplexer 356 gesendet werden.

Für eine effizientere Verarbeitung der Vielzahl von bei dem ersten Knoten 302 eingehenden Pakete 310 und zur Unterstützung der Verringerung von Verkehrsstau beim Empfang und der Verarbeitung der Vielzahl von Paketen 310, weist der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens eine Vielzahl von Empfangspuffern 364 zur Speicherung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 auf. Der erste Knoten 302 weist zudem einen Empfangs-Scheduler 374 auf, welcher diejenigen vom ersten Knoten 302 zu verarbeitenden Paket-Prioritätsebenen 312 aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen abwickelt und auswählt. In einer Ausführungsform wählt der Empfangs-Scheduler 374 Pakete aus einem beliebigen aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 von beliebigen Transceiveranschlüssen des ersten Knotens 302 basierend auf der in einer Vielzahl von Empfangspuffern 364 gespeicherten Paket-Prioritätsebene aus.

Im Gegensatz zum Sende-Scheduler 313 wählt der Empfangs-Scheduler 374 die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 aus einem beliebigen Transceiveranschluss des ersten Knotens 302 aus. Jeder aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 kann eine vorgegebene Paket-Prioritätsebene, welche aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 genommen wird, speichern. Durch Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Prioritätsebenen, welche der Vielzahl von Paketen 310 zugehörig sind, sind der erste Knoten 302 und der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens in der Lage, die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 effizienter zu verarbeiten.

In einer Ausführungsform weist jeder Transceiveranschluss in dem ersten Knoten 302 seine eigene Vielzahl von Empfangspuffern auf, welche es jedem Transceiveranschluss ermöglicht, zwischen der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welche beim ersten Knoten 302 eingeht, zu unterscheiden, jede aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in separaten Empfangspuffern zu speichern, und die Verarbeitung einer jeden aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 durch den ersten Knoten 302 auf effiziente Art und Weise abzuwickeln. Die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 kann entsprechend einem Abwicklungsalgorithmus gemäß einer vorgegebenen Anwendung oder einem erwünschten Bandbreiten-Nutzungsmuster abgewickelt werden. In einer weiteren Ausführungsform können nur einige der Transceiveranschlüsse des ersten Knotens eine Vielzahl von Empfangs- puffern 364 aufweisen.

Im ersten Knoten 302 bewegt sich eine Vielzahl von Paketen 310 (d.h. Paketverkehr) zwischen einem Verkehrsverwalter 352 und allen Transceiveranschlüssen des ersten Knotens. In Übertragungsrichtung führt der Verkehrsverwalter 352 eine Vermittlung durch, indem er ein Paket untersucht und den richtigen Transceiveranschluss und den entsprechenden Kanal auswählt. Die Kapazität des Knotens 302 wird durch die Kapazität des Verkehrsverwalters 352 festgelegt.

Obwohl dies in 3 nicht gezeigt ist, können der zweite Knoten 304 und jeder beliebige andere Knoten 306 in dem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 einige oder alle identischen Bauelemente aufweisen, die im ersten Knoten 302 beschrieben wurden. Beispielsweise kann der zweite Knoten 304 einen Verkehrsverwalter, einen Durchflussregelungs-Generator und dergleichen einschließen. Ebenso wie der erste Knoten 302 kann der zweite Knoten 304 jede beliebige Anzahl von Transceiveranschlüssen aufweisen. Darüber hinaus kann der im ersten Knoten 302 und dem zweiten Knoten 304 beschriebene Transceiveranschluss eine Vielzahl von Empfangspuffern, eine Vielzahl von Sendepuffern oder jede beliebige Kombination daraus aufweisen. In einer Ausführungsform darf kein Transceiveranschluss in jedem Knoten nicht mit einem oder mehreren aus einer Vielzahl von Empfangspuffern, einer Vielzahl von Sendepuffern, einem Empfangs-Scheduler und dergleichen konfiguriert sein. Ein Knoten mit einer beliebigen Kombination dieser Bauelement liegt innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung.

In einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 muss der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens nicht zwingend mit derselben Kapazität wie der Verkehrsverwalter 352 arbeiten. Der Verkehr muss angemessen unter den unterschiedlichen Transceiveranschlüssen des ersten Knotens verteilt werden, so dass der Durchschnittsverkehr (Menge an Paketen, welche vom Verkehrsverwalter 252 verarbeitet werden) mit der Kapazität des Verkehrsverwalters 352 zusammenpasst oder übereinstimmt. Beispielsweise und ohne Einschränkung können 1 Gb/s Transceiveranschlüsse einen 2,5 Gb/s Verkehrverwalter unterstützen. In einem weiteren Beispiel können 2,5 Gb/s Transceiveranschlüsse einen 10 Gb/s Verkehrsverwalter unterstützen. Ein vorteilhaftes Merkmal des verteilten Switch Fabric-Netzwerks 300 liegt darin, dass die Transceiveranschlüsse jeweils mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten arbeiten können, ohne dass das vermaschte Netz 303 zwangsläufig verlangsamt wird.

Bei einer 1-bis-N Knotenkonfiguration in einem verteilten Switch Fabric Netzwerk 300 ist es möglich, dass Veränderungen des Verkehrsflusses die Kapazität des Verkehrsverwalters 352 und/oder die Kapazität des Transceiveranschlusses 305 des ersten Knotens überschreiten. Dies kann sowohl bei Empfangs- als auch Übertragungsverkehr erfolgen, wo die Anzahl empfangener Pakete oder die Anzahl von Paketen, deren Übertragung erforderlich ist, die Kapazität des jeweiligen netzwabwärts angeordneten Bauelements überschreitet. Obwohl eine Zwischenspeicherung den durch solche Verkehrsspitzen auftretenden Datenverlust verringern kann, reicht eine Zwischenspeicherung allein im Allgemeinen nicht aus und es ist eine Art von Durchflussregelung erforderlich.

In einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Link-Level-Durchflussregelung 370 zwischen dem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knoten implementiert. Die Link-Level-Durchflussregelung 370 wird durch den Transceiveranschluss 340 des zweiten Anschlusses eingeleitet, welcher für den Empfang einer Vielzahl von Paketen über den Kanal 317 vom Transceiveranschluss 305 des ersten Anschlusses angeschlossen oder gekoppelt ist.

In einer Ausführungsform arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 zwischen dem ersten Transceiveranschluss 309, welcher zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet, und einem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knoten, welcher ebenfalls zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet. In dieser Ausführungsform weist der Senderanschluss 309 des ersten Knotens zur Unterscheidung zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 eine Vielzahl von Sendepuffern 362 auf, welche mit einem Sende-Scheduler 313 gekoppelt sind, und der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens weist eine Vielzahl von Empfangspuffern 364 auf, welche mit einem Empfangs-Scheduler 374 verbunden sind. In dieser Ausführungsform ist der Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens analog ausgestattet.

In der vorliegenden Ausführungsform arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung wie folgt: Der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens erfasst einen Überlastungs- oder Verkehrs- stauzustand 320 einer aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in dem ersten Knoten 302. Der Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 320 kann beispielsweise dann vorliegen, wenn einer aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 in dem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens einen ersten Empfangs-Schwellenwert erreicht (d.h. zu einem gewissen Prozentsatz voll ist und dergleichen). Der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens teilt dem Senderanschluss 309 des ersten Knotens den Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 320 mit. Der Senderanschluss 309 des ersten Knotens teilt dann den Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens, insbesondere dem Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens, über den Kanal 317 mit. Der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens überträgt dann ein Prioritätsebene-Stoppsignal 325 an einen Senderanschluss 344 des zweiten Knotens, wobei der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens zur Übertragung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an einen Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens über den Kanal 319 gekoppelt ist. Nach Erhalt des Prioritätsebene-Stoppsignals 325 durch den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens, stellt dieser die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen über den Kanal 319 an den Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens, insbesondere an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens, ein.

In dieser Ausführungsform wird, wenn ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand erfasst wird und eine Link-Level-Durchflussregelung 370 arbeitet, lediglich die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welche dem Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 320 entspricht, eingestellt oder ausgesetzt. Der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens ermöglicht eine Weiterleitung einer Vielzahl von Paketen abgesehen von dem einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welches dem Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand entspricht, an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens.

Wenn sich der Empfängeranschluss-Puffer des ersten Knotens leert oder unter einen gewissen Pegel fällt, erfasst der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens 305 einen geräumten oder leer gemachten Zustand 322. Insbesondere erfasst der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens den geräumten Zustand 322 und teilt diesen geräumten Zustand 322 dem Senderanschluss 309 des ersten Knotens mit. Der Senderanschluss 309 des ersten Knotens teilt den geräumten Zustand 322 dann dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens, insbesondere dem Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens, über Kanal 317 mit. Der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens überträgt anschließend ein Prioritätsebene-Startsignal 327 an den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens, wobei der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens zur Übertragung einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an einem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens gekoppelt ist. Nach Erhalt des Prioritätsebene-Startsignals 327 nimmt der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens die Übertragung der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal 319 an den Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens, insbesondere an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens, wieder auf.

Falls sich der eine aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 in dem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens weiter mit einer aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 füllt, dann kann der eine aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 in dem ersten Knoten 302 einen zweiten Empfangs-Schwellenwert erreichen. Auf analoge weise wie in dem vorstehend beschriebenen Vorgang benachrichtigt der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens den Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens, welcher ein Stoppsignal 329 an den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens überträgt. Dann setzt der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens die Übertragung aller Pakete aus der Vielzahl von Paketen 310 (d.h. alle aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312) an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens aus. Auf analoge Weise benachrichtigt der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens, falls sich der eine aus der Vielzahl von Empfängeranschluss-Puffern 364 leert oder unter einen zweiten Empfangs-Schwellenwert fällt, den Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens, welcher ein Startsignal 331 an den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens überträgt. Anschließend nimmt der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 abgesehen von der einen Paket-Prioritätsebene wieder auf.

Die vorstehende Ausführungsform arbeitet auf dieselbe Art und Weise, falls der Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens einen Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 und den geräumten Zustand 323 erfasst. In diesem Fall überträgt der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens das Prioritätsebene-Stoppsignal 324, das Prioritätsebene-Startsignal 326, das Stoppsignal 328 sowie das Startsignal 330 an den Senderanschluss 309 des ersten Knotens.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der zweite Knoten 304, falls der Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321die höchste Paket-Prioritätsebene 380 aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 umfasst, die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welche die höchste Paket-Prioritätsebene 380 einschließt, einstellen oder aussetzen.

In einer weiteren Ausführungsform arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 zwischen einem Transceiveranschluss 309 des ersten Knotens, welcher zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet, und einem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens, welcher nicht zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet. In dieser Ausführungsform gelingt dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens keine Unterscheidung, da es an einer Vielzahl von Sendepuffern und/oder einer Vielzahl von Empfangspuffern mangelt, welche der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entsprechen.

In dieser Ausführungsform wird, wenn einer aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 in dem ersten Knoten 302 einen Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 320 erfasst, der Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens wie vorstehend beschrieben benachrichtigt. Da der Sendeanschluss 344 des zweiten Knotens jedoch nicht zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet, wird das Stoppsignal 329 vom Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens an den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens übertragen. Der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens stellt dann die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal 319 ein. Auf analoge Weise wird, sobald ein geräumter Zustand 322 erfasst wird, der Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens benachrichtigt und ein Startsignal 331 wird von dem Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens an den Senderanschluss 344 des zweiten Knotens übertragen. Der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens nimmt dann die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens wieder auf.

Die Link-Level-Durchflussregelung 370 kann zwischen dem ersten und zweiten Knoten in beide Richtungen wie oben beschrieben arbeiten. In einer Ausführungsform kann die Link-Level-Durchflussregelung 370 derart arbeiten, dass ein Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens die Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens einstellt oder aussetzt. Falls der Transceiveranschluss des ersten Knotens die Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens wieder aufnimmt, bevor der entsprechende Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 einen Sende-Schwellenwert 360 erreicht, dann arbeitet der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens, welcher die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens einstellt, für den Verkehrsverwalter 352 transparent. Mit anderen Worten, falls eine zwischen dem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens 340 arbeitende Link-Level-Durchflussregelung 370 arbeitet, ohne dass der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 zu voll wird (indem er einen Sendeschwellenwert 360 erreicht), dann bewirkt die Link-Level-Durchflussregelung 370 keine Durchflussregelungs-Nachrichten an den Verkehrsverwalter 352, und somit arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 für den Verkehrsverwalter 352 transparent. Dies hat den Vorteil, dass der Verkehrsverwalter 352 nicht damit belastet wird, Durchflussregelungszustände kurzer Dauer zwischen dem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und dem entsprechenden Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens zu regeln oder zu bewältigen.

Bei einer zwischen dem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens arbeitenden Link-Level-Durchflussregelung 370 werden die Verkehrsverwalter in den betroffenen Knoten nicht damit belastet, diese Durchflussregelungszustände kurzer Dauer zu bewältigen oder zu verwalten. Dies hat den Vorteil, dass Betriebsmittel in dem Verkehrsverwalter 352 freigesetzt werden. Da jeder Knoten in dem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 seinen eigenen Verkehr regelt oder verwaltet, weist auch die Link-Level-Durchflussregelung 370 bei Verwendung in dem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 den Vorteil auf, dass keine Verkehrsverwalter in unterschiedlichen Knoten benötigt werden, welche zur Lösung von Angelegenheiten bezüglich der Durchflussregelung zusammenarbeiten. Dies setzt des Weiteren Netzwerk-Betriebsmittel frei und erhöht die Fabric-Nutzung.

In einer weiteren Ausführunsform arbeitet eine Per-Flow-Durchflussregelung 372 derart, dass es einem Verkehrsverwalter 352 möglich ist, eine Paketübertragung an eine Vielzahl von Sendepuffern 362 in beliebigen Transceiveranschlüssen im ersten Knoten 302 zu regeln. Ein beliebiger Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362, welcher den Sendeschwellenwert 360 erreicht, der immer dann auftreten kann, wenn ein Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 zu einem gewissen Prozentsatz seiner Kapazität voll ist, kann eine Per-Flow-Durchflussregelung 372 in Gang setzen. Beispielsweise und ohne Beschränkung kann ein Sendeschwellenwert 360 bei 80% der Kapazität, 90% der Kapazität, 100% der Kapazität und dergleichen festgelegt oder eingestellt werden, um für eine vorgegebene Netzwerkonfiguration oder Betriebsmethodenlehre zu passen oder geeignet zu sein. Nach Erreichen des Sendeschwellenwerts 360 erfasst der Durchflussregelungs-Generator 358 den Sendeschwellenwert 360 und überträgt ein Modifizierungs-Durchflussregelungs-Paket 366 an den Verkehrsverwalter 352. Der Verkehrsverwalter 352 modifiziert dann die Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen 312 an den jeweiligen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362. Das Modifizierungs-Durchflussregelungs-Paket 366 kann Informationen darüber enthalten, welcher dem nahezu vollen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 entsprechende Kanal beteiligt ist, zusammen mit Instruktionen darüber, wie der Verkehrsverwalter 352 die Paketübertragung an den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 modifizieren soll.

Im Wesentlichen wird der Verkehrsverwalter 352 benachrichtigt, dass der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362, welcher dem Kanal 317 entspricht, bei einem Sendeschwellenwert 360 liegt und die drohende Gefahr besteht, dass der Sendepuffer voll wird. Falls der eine aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 voll wird, kann der Verkehrsverwalter 352 nicht mehr in der Lage sein, die entsprechende Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an diesen Sendepuffer zu senden. Dies kann zu dem Zustand führen, welcher als Head-of-Line-Blocking (HOL-Blocking) bekannt ist, und zu einem Paketverlust führen kann. Zur Vermeidung eines HOL-Blocking oder Paketverlustes kann der Verkehrsverwalter 352 die Paketübertragung an den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern modifizieren. Jede beliebige Anzahl des einen Sendepuffers aus der Vielzahl von Sendepuffern 362, welche einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in beliebigen Transceiveranschlüssen des ersten Knotens 302 entspricht, kann diese Per-Flow-Durchflussreglung 372 verwenden.

Es können unterschiedliche Arten aus einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal 317, 319 übertragen werden, wie beispielsweise Sprachpakete, Videopakete, Datenpakete und dergleichen. Bei Sprachpaketen handelt es sich um Verkehr bei geringem Betrieb, einer festgelegten Latenzzeit sowie einer hohen Priorität, die ein spezifisches Latenzbudget einhalten muss, jedoch einen gewissen Paketverlust tolerieren kann. Datenpakete können einen großen Teil der Bandbreite nutzen, weisen eine sehr geringe Priorität auf und können ebenfalls einen gewissen Paketverlust tolerieren.

Ansprechend auf ein modifiziertes Durchflussregelungs-Paket 366 von einem aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 kann der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung der entsprechenden Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 modifizieren. In einer Ausführungsform kann der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den entsprechenden Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 aussetzen. In einer weiteren Ausführungsform kann der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den entsprechenden Sendepuffer aus einer Vielzahl von Sendepuffern 362 drosseln. In dieser Ausführungsform verringert der Verkehrsverwalter 352 lediglich die Geschwindigkeit, mit der die eine Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den entsprechenden Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 gesendet wird.

Wenn der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 unter den Sendeschwellenwert 360 fällt, dann erfasst der Durchflussregelungs-Generator 358 das Fallen unter den Sendeschwellenwert 360 und überträgt ein Wiederaufnahme-Sendepaket 368 an den Verkehrsverwalter 352. Anschließend kann der Verkehrsverwalter 352 die normale Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den entsprechenden Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 wieder aufnehmen. Das Wiederaufnahme-Sendepaket 368 kann Informationen darüber enthalten, welcher dem nahezu vollen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 entsprechende Kanal beteiligt ist, zusammen mit Instruktionen, die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 wiederaufzunehmen, oder die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unter noch einem weiteren modifizierten Durchflussreglungs-Verfahren wieder aufzunehmen.

Die Ausführungsform der Erfindung weist den Vorteil auf, dass nur der Verkehrsverwalter 352 an der Durchflussregelungs-Verwaltung beteiligt ist, wenn der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 den Sendeschwellenwert 360 erreicht. Mit anderen Worten ist der Verkehrsverwalter 352 nur dann an der Durchflussregelung am ersten Knoten 302 beteiligt, wenn die Link-Level-Durchflussregelung 370 bewirkt, dass eine Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterstützt, so dass der Sendeschwellenwert 360 erreicht wird. Dies verringert die Gemeinkosten des Verkehrsverwalters 352, da dieser nicht an jeder Durchflussregelungs-Situation beteiligt sein muss und sich nicht mit anderen Verkehrsverwaltern in anderen Knoten in dem verteilten Switch Fabric-Netz-werk 300 abstimmen muss. Noch ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Per-Flow-Durchflussregelung 372 ermöglicht, dass der Verkehrsverwalter 352 eine Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welche an einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 gesendet wird, modifiziert, während dieser weiterhin normal an andere Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 in einem beliebigen Transceiveranschluss des ersten Knotens 302 überträgt.

Wie es in 2 gezeigt ist, kann der erste Knoten 302 jede beliebige Anzahl von weiteren Transceiveranschlüssen bis zum X-ten Transceiveranschluss 307 einschließen. Darüber hinaus können andere Transceiveranschlüsse auf anderen Kanälen arbeiten und von einer anderen Vielzahl von Sendepuffern, Empfangspuffern und dergleichen versorgt werden. Ein anderer Transceiveranschluss kann zudem zum Senden/Empfangen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 mit anderen Knoten 306 gekoppelt werden, welche andere Verkehrsverwalter und andere Transceiveranschlüsse aufweisen. Der Schutzumfang der Erfindung umfasst jede beliebige Anzahl von Transceiveranschlüssen und netzabwärts liegende Transceiveranschlüsse. In einer Ausführungsform können ein, einige oder alle Transceiveranschlüsse des ersten Knotens 302 mit einer Vielzahl von Sendepuffern und/oder einer Vielzahl von Empfangspuffern ausgestattet sein.

Die Link-Level-Durchflussregelung 370 und die Per-Flow-Durchflussregelung 372 können in beliebigen Knoten des verteilten Switch Fabric-Netzwerks 300 arbeiten. Da jeder Knoten seinen eigenen Verkehr über seine eigenen Kanäle an seine eigenen Transceiveranschlüsse handhabt, weist die Erfindung den Vorteil auf, dass sie ermöglicht, dass die Durchflussregelung durch den für den Kanal und den Transceiveranschluss verantwortlichen Verkehrsverwalter erfolgt und keine anderen Knoten und Verkehrsverwalter belastet werden. Während die Bezugnahme auf andere Knoten zugleich eine hierarchische Topologie innerhalb des verteilten Switch Fabric Netzwerks 300 bedeuten kann, versteht es sich, dass das verteilte Switch Fabric-Netzwerk 300 gemäß Definition nicht hierarchisch aufgebaut ist, und die Link-Level-Durchflussregelung 370 und die Per-Flow-Durchflussregelung 372 an jedem Knoten arbeiten können, wie es beschrieben worden ist.

4 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm 400 eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. In Schritt 402 wird bestimmt, ob ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens erfasst wird. Falls dies der Fall ist, arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 in Schritt 404 zwischen dem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens und dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens, um einen Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens abzuschwächen. Insbesondere arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 derart, dass sie die Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 auf dem Kanal 317 von einem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens an einen Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens aussetzt.

In Schritt 406 wird eine aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in dem einem Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 angehäuft, welcher der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entspricht, während die Link-Level-Durchflussregelung 370 in Betrieb ist. In Schritt 408 wird bestimmt, ob der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 den Sendeschwellenwert 360 erreicht hat. Falls dies nicht der Fall ist, arbeitet die Link-Level-Durchflussregelung 370 für den Verkehrsverwalter 352 während Schritt 410 transparent. Mit anderen Worten ist sich der Verkehrsverwalter 352 nicht bewusst, dass ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 im Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens erfasst worden ist und dass die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal 317 vom Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens eingestellt worden ist.

In Schritt 412 wird bestimmt, ob ein geräumter Zustand 323 erfasst worden ist. Falls dies nicht der Fall ist, sammelt sich die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 weiter in dem einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362, wie es durch den Rückpfeil von Schritt 412 zu Schritt 406 dargestellt ist. Falls in Schritt 412 ein geräumter Zustand erfasst worden ist, hört die Link-Level-Durchflussregelung 370 während Schritt 414 auf zu arbeiten, und die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 vom Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens wird wiederaufgenommen.

Falls der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 den Sendeschwellenwert 360 in Schritt 408 erreicht hat, arbeitet die Per-Flow-Durchflussregelung 372 derart, dass sie die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 während Schritt 416 modifiziert. In einer Ausführungsform erfasst der Durchflussregelungs-Generator 358 den Sendeschwellenwert 360 und überträgt ein Modifizierungs-Durchflussregelungs-Paket 366 an den Verkehrsverwalter 352. Anschließend modifiziert der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362. Der Betrieb zur Modifizierung der Übertragung von Paketen kann das Aussetzen einer Übertragung und/oder das Drosseln der Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 und/oder dergleichen einschließen.

In Schritt 418 wird bestimmt, ob der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 unter dem Sendeschwellenwert 360 liegt. Falls dies nicht der Fall ist, fährt die Per-Flow-Durchflussregelung 372 fort, wie durch den Rückpfeil zu Schritt 416 veranschaulicht, zu arbeiten. Falls der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 unter dem Sendeschwellenwert 360 liegt, hört die Per-Flow-Durchflussregelung 372 während Schritt 420 auf zu arbeiten. In einer Ausführungsgform erfasst der Durchflussregelungs-Generator 358, dass der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 unter den Sendeschwellenwert 360 fällt und überträgt ein Wiederaufnahme-Sendepaket 368 an den Verkehrsverwalter 352. Anschließend kann der Verkehrsverwalter 352 die normale Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 wiederaufnehmen oder ein neues modifiziertes Paketübertragungsverfahren für den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 initiieren.

5 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm 500 eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. In Schritt 502 wird in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 erfasst. In einer Ausführungsform erfasst der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens einen Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 aufgrund dessen, dass einer aus der Vielzahl von Puffern des Empfängeranschlusses voll oder nahezu voll wird, wie oben beschrieben worden ist. In Schritt 504 wird ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 mitgeteilt. In einer Ausführungsform teilt der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens dem Senderanschluss 344 des zweiten Knotens den Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 mit. Anschließend teilt der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens dem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens den Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand mit.

In Schritt 506 stellt der Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens die Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 ein, welche dem einen Puffer aus der Vielzahl von Puffern des Empfangsanschlusses in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens entspricht. In einer Ausführungsform weist die Einstellung der Übertragung einer Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 einen ersten Empfängeranschluss 311 auf, welcher ein Prioritätsebene-Stoppsignal 324 an den Senderanschluss 309 des ersten Knotens überträgt, und der Senderanschluss 309 des ersten Knotens stellt die Übertragung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312, welche dem einen Empfängerpuffer des zweiten Knoten entspricht, an den Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens ein.

In Schritt 508 häuft sich die eine aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in dem einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 an, welcher der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entspricht. In Schritt 510 wird bestimmt, ob der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 den Sendeschwellenwert 360 erreicht hat. Falls dies nicht der Fall ist, tritt der Senderanschluss 305 des ersten Knotens, welcher die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 wie oben beschrieben einstellt, für den Verkehrverwalter 352 während Schritt 512 transparent auf. Mit anderen Worten ist sich der Verkehrsverwalter 352 nicht bewusst, dass ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens erfasst worden ist und dass die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über Kanal 317 vom Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens an den Transceiver-Anschluss 340 des zweiten Knotens eingestellt worden ist.

Wenn der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 den Sendeschwellenwert 360 in Schritt 510 erreicht hat, dann modifiziert der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung von Paketen an den einen Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362, welcher der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entspricht. In einer Ausführungsform erfasst der Durchflussregelungs-Generator 358 den Sendeschwellenwert 360 und überträgt ein Modifizierungs-Durchflussregelungs-Paket 366 an den Verkehrsverwalter 352. Anschließend modifiziert der Verkehrsverwalter 352 die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den entsprechenden Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern 362. Der Betrieb zur Modifizierung der Übertragung von Paketen kann das Einstellen der Übertragung und/oder das Drosseln der Übertragung von Paketen und/oder dergleichen einschließen.

In Schritt 516 wird ein geräumter Zustand 323 im Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens erfasst. In einer Ausführungsform erfasst der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens den geräumten Zustand 323 aufgrund dessen, dass sich der eine aus der Vielzahl von Empfängeranschluss-Puffern in dem Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens wie oben beschrieben leert. In Schritt 518 wird ein geräumter Zustand 323 mitgeteilt. In einer Ausführungsform teilt der Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens dem Senderanschluss 344 des zweiten Knotens den geräumten Zustand mit. Anschließend teilt der Senderanschluss 344 des zweiten Knotens dem Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens den geräumten Zustand 323 mit.

In Schritt 520 nimmt der Senderanschluss 305 des ersten Knotens die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über Kanal 317 an den Transceiveranschluss 340 des zweiten Knotens wieder auf. In einer Ausführungsform weist die Wiederaufnahme der Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 auf, dass der Empfängeranschluss 311 des ersten Knotens ein Prioritätsebene-Startsignal 326 an den Senderanschluss 309 des ersten Knotens überträgt, und dass der Senderanschluss 309 des ersten Knotens die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den Empfängeranschluss 342 des zweiten Knotens über Kanal 317 wieder aufnimmt.

6 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm 600 eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung. Schritt 602 schließt die Bereitstellung eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks 300 ein, welches einen ersten Knoten 302 und einen zweiten Knoten 304 aufweist, die zur Kommunikation über einen Kanal gekoppelt sind, wobei der erste Knoten 302 zwischen einer Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet. In Schritt 604 wird bestimmt, ob der zweite Knoten 304 zwischen der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterscheidet. Falls dies der Fall ist, stellt der erste Knoten 302 in Schritt 606 die Übertragung einer der Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal an den zweiten Knoten 304 ein, sobald ein Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 am zweiten Knoten 304 auftritt. In Schritt 608 nimmt der erste Knoten 302 die Übertragung der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal an den zweiten Knoten 304 wieder auf, sobald ein geräumter Zustand 323 der einen aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 am zweiten Knoten 304 vorliegt.

Falls in Schritt 604 bestimmt wird, dass es dem zweiten Knoten 304 nicht gelingt, zwischen der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 zu unterscheiden, dass stellt der erste Knoten 302 die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal an den zweiten Knoten 304 ein, sobald der Überlastungs- oder Verkehrsstauzustand 321 am zweiten Knoten 304 in Schritt 610 vorliegt. In Schritt 612 nimmt der erste Knoten 302 die Übertragung aller aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 über den Kanal an den zweiten Knoten 304 wieder auf, sobald der geräumte Zustand 323 am zweiten Knoten 304 vorliegt.

7 veranschaulicht ein Ablaufdiagramm 700 eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung. In der in 7 beschriebenen Ausführungsform ist ein erster Knoten 302 bereitgestellt, wobei der der erste Knoten 302 zum Austausch einer Vielzahl von Paketen 310 mit einem zweiten Knoten 304 über einen Kanal in einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 gekoppelt ist, wobei die Vielzahl von Paketen 310 in eine Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterteilt ist.

In Schritt 702 erzeugt der erste Knoten 302 die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 zur Übertragung an den zweiten Knoten 304 über den Kanal. In Schritt 704 wird jede der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in jeweils ein Vielzahl von Sendepuffern 362 geteilt oder getrennt, wobei jeder aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 einer aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entspricht. In Schritt 706 wird die Übertragung der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 an den zweiten Knoten 304 über den Kanal abgewickelt, wobei die Abwicklung auswählt, welche aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 von jedem aus der Vielzahl von Sendepuffern 362 an den zweiten Knoten 304 übertragen werden. In einer Ausführungsform treten die Unterteilung von Schritt 704 und die Abwicklung von Schritt 706 separat und unabhängig voneinander an jedem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens auf.

8 veranschaualicht ein Ablaufdiagramm 800 eines erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß einer noch weiteren Ausführungsform der Erfindung. In der in 8 beschriebenen Ausführungsform ist ein erster Knoten 302 bereitgestellt, wobei der erste Knoten 302 zum Austausch einer Vielzahl von Paketen 310 mit einem zweiten Knoten 304 über einen Kanal in einem verteilten Switch Fabric-Netzwerk 300 gekoppelt ist, wobei die Vielzahl von Paketen 310 in eine Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 unterteilt ist.

In Schritt 802 empfängt der erste Knoten die Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312. In Schritt 804 wird jede aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 in jeweils eine Vielzahl von Empfangspuffern 364 geteilt, wobei jeder aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 einer aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 entspricht. In Schritt 806 wird die Verarbeitung der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 durch den ersten Knoten 302 abgewickelt, wobei die Abwicklung auswählt, welche aus der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 von jedem aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 durch den ersten Knoten 302 verarbeitet werden. In einer Ausführungsform tritt die Trennung von Schritt 804 separat und unabhängig in jedem Transceiveranschluss 305 des ersten Knotens auf. In einer weiteren Ausführungsform weist die Abwicklung von Schritt 806 die Auswahl der Vielzahl von Paket-Prioritätsebenen 312 aus einem beliebigen Empfangspuffer aus der Vielzahl von Empfangspuffern 364 jedes Transceiveranschlusses 305 des ersten Knotens auf.

Obwohl spezifische Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, sind weitere Änderungen und Verbesserungen für Fachleute in der Technik offensichtlich.


Anspruch[de]
Verfahren, welches gekennzeichnet ist durch:

Bereitstellung eines verteilten Switch Fabric-Netzwerks (300), welches einen ersten Knoten (302) mit einem Transceiveranschluss (305) sowie einen zweiten Knoten (304) mit einem Transceiveranschluss (340) aufweist;

eine Flussregelung der Verbindungsebene, welche zwischen dem Transceiveranschluss (305) des ersten Knotens und dem Transceiveranschluss (340) des zweiten Knotens ansprechend auf einen Überlastzustand in dem Transceiveranschluss (340) des zweiten Knotens (340) arbeitet, wobei die Flussregelung der Verbindungsebene die Übertragung einer Prioritätsebene aus einer Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen auf einem Kanal von dem Transceiveranschluss (305) des ersten Knotens an den Transceiveranschluss (340) des zweiten Knotens unterbricht;

Anhäufung der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen in einem aus einer Vielzahl von Sendepuffern (362) des Transceiveranschluss (305) des ersten Knotens, wobei der eine Sendepuffer aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) der einen Prioritätsebene aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen entspricht;

einen Verkehrsverwalter, der eine per-flow Flussregelung implementiert, wobei die per-flow Flussregelung arbeitet, um eine Übertragung der einen aus Vielzahl der Prioritätsebenen von Paketen an den einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) zu modifizieren, falls der eine aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) einen Übertragungs-Schwellenwert erreicht; und

eine Flussregelung der Verbindungsebene, welche für den Verkehrsverwalter (352) des ersten Knotens transparent arbeitet, falls der Überlastzustand auftritt, und es dem einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) nicht gelingt, den Übertragungs-Schwellenwert zu erreichen.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transceiveranschluss (305) des ersten Knotens aus einem Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens und einem einem Senderanschluss (309) des ersten Knotens gebildet ist, wobei der Transceiveranschluss (340) des zweiten Knotens aus einem zweiten Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens und einem Senderanschluss (344) des zweiten Knotens gebildet ist, und wobei die Flussregelung der Verbindungsebene bei Betrieb Folgendes aufweist:

die Erfassung des Überlastzustands durch den Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens;

den Bericht vom Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens über den Überlastzustand an den Senderanschluss (344) des zweiten Knotens;

den Bericht vom Senderanschluss (344) des zweiten Knotens über den Überlastzustand an den Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens;

Übertragung eines Prioritätsebene-Stoppsignals vom Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens an den Senderanschluss (309) des ersten Knotens, wobei das Prioritätsebene-Stoppsignal der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen entspricht; und

Unterbrechung einer Übertragung der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen an den Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens durch den Senderanschluss (309) des ersten Knotens.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transceiveranschluss (365) des ersten Knotens einen Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens sowie einen Senderanschluss (309) des ersten Knotens aufweist, wobei sich der Transceiveranschluss (340) des zweiten Knotens aus einem Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens und einem Senderanschluss (344) des zweiten Knotens zusammensetzt, und wobei die arbeitende Flussregelung der Verbindungsebene Folgendes aufweist:

Erfassung eines freien Zustands durch den Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens;

Bericht vom Empfängeranschluss (342) des zweiten Knotens über den freien Zustand an den Senderanschluss (344) des zweiten Knotens;

Bericht vom Senderanschluss (344) des zweiten Knotens über den freien Zustand an den Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens;

Übertragung durch den Empfängeranschluss (311) des ersten Knotens ein Prioritätsebene-Startsignal an den Senderanschluss (309) des ersten Knotens, wobei das Prioritätsebene-Startsignal der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen entspricht; und

Wiederaufnahme des Sendens der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen an den Empfängeranschluss (344) des zweiten Knotens durch den Senderanschluss (309) des ersten Knotens.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Per-Flow-Flussregelungsbetrieb Folgendes aufweist:

einen Flussregelungs-Generator (358), der den einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362), welcher den Übertragungs-Schwellenwert erreicht, erfasst, und ein modifiziertes Flussregelungs-Paket an den Verkehrsverwalter (352) überträgt, wobei das modifizierte Flussregelungspaket derart arbeitet, dass es den Fluss der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen an den einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) überträgt; und

die Erfassung des einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362), welcher unter den Sendepaket-Schwellenwert fällt und Senden (362) eines Wiederaufnahme-Sendepakets an den Verkehrsverwalter (352), wobei das Wiederaufnahme-Sendepaket arbeitet, um eine Übertragung des einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen an den einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362).
Verfahren nach Anspruch 4, welches weiter den Flussregelungs-Generator (358) aufweist, welcher eine Übertragung einer Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen, des modifizierten Flussregelungspakets und des Wiederaufnahme-Sendepakets an den Verkehrsverwalter (352) plant. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrieb zur Modifikation der Übertragung der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen die Unterbrechung einer Übertragung der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen über den Kanal zu dem einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) aufweist. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrieb zur Modifikation der Übertragung der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen eine Drosselübertragung der einen aus der Vielzahl von Prioritätsebenen von Paketen über den Kanal an den einen aus der Vielzahl von Sendepuffern (362) aufweist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com