PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60216018T2 28.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001283191
Titel Luftpolstersatteldecke
Anmelder Hammersmith Nominees Pty. Ltd., Perth, Western Australia, AU
Erfinder Bates, Ronald Gordon, Mount Lanley, Western Australia 6050, AU
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60216018
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.07.2002
EP-Aktenzeichen 022553325
EP-Offenlegungsdatum 12.02.2003
EP date of grant 15.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.06.2007
IPC-Hauptklasse B68C 1/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Satteldecke für die Verwendung im Reitsport, die auf ein Pferd aufgelegt wird, bevor der Sattel aufgelegt wird, wobei die Satteldecke ein Luftbeutelmittel hat, das im Wesentlichen flach ist, wobei dieses Luftbeutelmittel in seinem Inneren im Wesentlichen mit einem elastischen kompressiblen offenzelligen Schaumstoff gefüllt ist und Luft bei atmosphärischem Druck beinhaltet.

Typischerweise wird eine Satteldecke über den Rücken des Pferdes gelegt, bevor der Sattel aufgelegt wird. Die Satteldecke dient dazu, den Sattel vor dem Schweiß des Pferdes zu schützen und auch die Reibung zwischen Sattel und Pferd zu vermindern.

Ein herkömmlicher Sattel hat an seiner Unterseite Sattelblätter mit einer kompressiblen Struktur, die das Gewicht des Reiters über den Rücken des Pferdes verteilen sollen.

Herkömmlicherweise bestehen die Sattelblätter aus einer Hülle, in welche eine Packung aus Wolle oder einem vergleichbaren synthetischen Material per Hand hineingefügt wird. Im Prinzip soll die durch die Wolle oder die andere Füllung ausgebildete Packung sich an die Gestalt des Rückens des Pferdes anpassen und dadurch die Belastung verteilen, während Druckpunkte auf dem Rücken des Pferdes minimiert werden. Wenn ein Sattel nur für ein Pferd verwendet wird, werden die Sattelblätter des Sattels mit der Zeit zusammengedrückt und setzen sich, wobei sie die Gestalt des Rückens dieses bestimmten Pferdes annehmen. Das Ausmaß der möglichen Kompression, die in der Packung auftritt, ist aber relativ eingeschränkt, und wenn der Sattelbaum nicht in exakter Übereinstimmung mit dem Pferd gestaltet ist, treten oft Druckpunkte dort auf, wo in bestimmten Flächenbereichen zuviel des Gewichts des Reiters auf den Rücken des Pferdes übertragen wird. Dies führt dazu, dass die Haut nicht ausreichend durchblutet wird, was die Fähigkeit der Haut zu schwitzen vermindert, und wenn diese Situation für einen langen Zeitraum anhält, kann dies zu dem Verlust der Haare, zu einem wunden Rücken und möglicherweise zu einer Beschädigung der Muskeln des Pferdes führen. Diese Probleme verstärken sich noch, wenn, wie es oft geschieht, der Sattel für mehr als ein Pferd verwendet wird, und wodurch die Kompression, die erforderlich ist, um den Sattel korrekt auf dem Pferd zu betten, nicht auftreten wird.

Eine Satteldecke der oben beschriebenen Art ist in US-A-5,782,070 offenbart. Bei dieser Satteldecke sind Luftbeutelmittel in Form eines einzelnen Beutels vorgesehen, der aus einem gasundurchlässigen flexiblen Material gemacht ist, das einen Hohlraum definiert, in welchem der Schaumstoff platziert ist, wobei der Hohlraum mit einem Ventil versehen ist, das eine Steuerung eines Luftstroms in den Hohlraum hinein und aus diesem heraus durch Öffnen und Schließen des Ventils ermöglicht. Genauer gesagt wird das Ventil offen gelassen, während die Satteldecke auf dem Rücken des Pferdes platziert wird und der Sattel selbst auf der Satteldecke platziert wird, so dass das Gewicht des Sattels und der Effekt beim Festziehen des Sattelgurts, um den Sattel und/oder das Gewicht des Reiters an seiner Stelle zu halten, Luft durch das Ventil hindurch nach außen zwingt, während sich der Luftbeutel an die Gestalt des Rückens des Pferdes anpasst. Dann wird das Ventil geschlossen. Eine solche Anordnung ist kompliziert in der Verwendung, und sie erfordert es, dass das Ventil zum geeigneten Zeitpunkt geschlossen wird – und natürlich wieder geöffnet wird, bevor die Satteldecke erneut verwendet wird.

Außerdem hat die bekannte Anordnung nur einen einzelnen Luftbeutel, wodurch eine wesentliche Luftbewegung innerhalb des Luftbeutels von vorne nach hinten stattfindet, wenn der Luftbeutel während der Verwendung unter Druck steht; und dies kann zu der Ausbildung von Druckpunkten auf dem Rücken des Pferdes führen.

US-A-8 09 276, die als nächstkommender Stand der Technik angesehen wird, zeigt eine Satteldecke mit einer Anzahl von Luftbeuteln in der Form von Luftblasen, welche über ein Ventil auf eine bestimmte Inflationsstufe aufgepumpt werden. Eine solche Anordnung ist ebenfalls kompliziert zu verwenden. Außerdem wird, je größer der Druck der Inflation innerhalb der Beutel ist, desto größer die Tendenz für den Beutel sein, einen gerundeten statt einen abgeflachten Zustand einzunehmen. Es ist in der Praxis schwierig, den geeigneten Grad der Inflation zu bestimmen.

Die Erfindung ist damit befasst, diese Probleme zu überwinden.

Gemäß der Erfindung wird eine Satteldecke für den Reitsport geschaffen, die vor dem Auflegen des Sattels auf ein Pferd aufzulegen ist, welche Satteldecke Zonen hat, die dazu ausgestaltet sind, auf jeweiligen Seiten des Pferds zu liegen zu kommen, an welchen Druck von dem Sattel auf den Rücken des Pferds aufgebracht wird, wobei jede dieser Zonen separate Luftbeutelmittel zumindest in einem vorderen und einem hinteren Bereich hat, welche Luftbeutelmittel im Wesentlichen flach sind und dazu dienen, während der Benutzung einen relativ gleichmäßigen Druck auf den Rücken des Pferds aufzubringen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Luftbeutelmittel in seinem Inneren im Wesentlichen mit einem elastischen kompressiblen offenzelligen Schaum gefüllt ist, innerhalb jedes Luftbeutelmittels mittels des Materials ein vorbestimmtes Volumen von Luft auf atmosphärischem Druck bei der Herstellung eingeschlossen worden ist, und benachbarte Seitenwände in jeder Zone aneinander liegen, um ein diskontinuierliches Aufbringen von Druck auf den Rücken des Pferds in dem Übergang zwischen benachbarten Beuteln im Wesentlichen zu verhindern.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jede Zone als Tasche auf der Satteldecke zum Aufnehmen der jeweiligen Luftbeutel vorgesehen.

Vorteilhafterweise sind die Beutel, die jeder Zone zugeordnet sind, als eine einzelne Einheit ausgebildet, und zwar durch Anbringen an einer Verkleidungsschicht, zum Einbringen in die Tasche.

Vorzugsweise bildet das Material, aus dem jeder der benachbarten Beutel gemacht ist, eine Naht, welche sich von der oberen oder der unteren Oberfläche des Beutels aus nach jenseits der Seitenwand des Beutels erstreckt, um mit der entsprechenden oberen oder unteren Oberfläche des benachbarten Beutels nach jenseits von dessen Seitenwand in Eingriff zu geraten, wodurch die Naht die aneinanderliegenden Seitenwände überlappt.

Ausführungsformen der Erfindung werden nun rein beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:

1 eine Seitenansicht ist, die eine Hälfte einer Satteldecke gemäß der Erfindung für einen "englischen" Sattel zeigt;

2 eine Querschnittsansicht durch eine Form eines Luftbeutels zum Einbringen in eine Tasche in der Satteldecke ist;

3 eine Ansicht einer Luftbeuteleinheit ist, die aus einem vorderen und einem hinteren Luftbeutel zum Einbringen in die Tasche hinein besteht;

4 eine fragmentarische Querschnittsansicht ist, die modifizierte Formen von Luftbeuteln in anliegendem Eingriff zeigt, um einen im Wesentlichen nahtlosen Übergang zwischen benachbarten Luftbeuteln zu schaffen;

5 eine Ansicht ähnlich 1 ist, aber eine anders gestaltete Satteldecke für einen "englischen" Sattel zeigt; und

6 eine Ansicht ähnlich 1 ist und eine Satteldecke für einen Westernsattel zeigt.

Wie es in den 1 bis 3 der anliegenden Zeichnungen dargestellt ist, hat eine Satteldecke 2 für einen herkömmlichen "englischen" Sattel in jeder von zwei seitlich beabstandeten Zonen, die von den jeweiligen Sattelblättern berührt werden, eine längs verlaufende Tasche, die eine Anordnung von Luftbeuteln 4 aufnimmt. Die Luftbeutel liegen daher in den hauptsächlichen Zonen, in welchen die Belastung von dem Sattel auf den Rücken des Pferdes aufgebracht wird.

Die Luftbeutel 4 sind sequentiell in Vorwärts-Rückwärts-Richtung der Tasche angeordnet. Es mögen lediglich zwei solcher Luftbeutel vorhanden sein, die einen vorderen und einen hinteren Luftbeutel bilden, welche sich kollektiv über die Länge des Sattelblatts erstrecken, oder es mögen auch drei oder möglicherweise mehr solcher Luftbeutel vorgesehen sein, die aus einem vorderen, einem rückwärtigen und zumindest einem dazwischenliegenden Luftbeutel bestehen, die sich kollektiv über die Länge des Sattelblatts 2 erstrecken. Die jeweiligen Luftbeutel 4 sind dicht verschlossen, und als Ergebnis wird keine Luft zwischen den Beuteln strömen. Wenn nur ein einzelner Luftbeutel verwendet würde, der sich über die Länge des Sattelblatts erstreckte, würde eine wesentliche Luftbewegung von der Vorderseite zur Rückseite des Sattelblatts auftreten, wenn der Luftbeutel während der Verwendung unter Druck gesetzt würde, und dies könnte zu der Ausbildung von Druckpunkten führen. Obwohl mit der nun beschriebenen Anordnung eine Luftbewegung innerhalb jedes einzelnen Beutels auftreten wird, wenn er belastet wird, ist das Ausmaß der Luftbewegung inhärent durch die Länge des jeweiligen Beutels eingeschränkt.

Die Tasche zum Aufnehmen der Luftbeutel kann einfach auf die Oberfläche der Satteldecke hinaufgestickt werden und kann einen Verschluss haben, der beispielsweise durch eine Haken- und Ösenbefestigung gebildet wird, wie sie unter dem Handelsnamen VELCRO verkauft wird (Klettverschluss).

Mit Bezug auf die 2 ist jeder Luftbeutel 4 durch eine obere und eine untere Lage 8, 10 aus einem undurchlässigen Material wie beispielsweise PVC ausgebildet, welche Lagen um den Außenumfang 12 herum miteinander dicht verbunden sind, wobei jeder Beutel eine Füllung 14 hat, die aus einer Schicht aus einem offenzelligen elastischen kompressiblen Schaumstoff besteht. Die Luftbeutel 4 werden nicht mit Luft über dem atmosphärischen Druck aufgeblasen, sondern beinhalten stattdessen Luft auf atmosphärischem Druck, welche während der Herstellung innerhalb des Beutels eingeschlossen wird, wobei die offenzellige Schaumstofffüllung 14 im Wesentlichen die Gesamtheit des Inneren des Beutels einnimmt. Der entstehende Luftbeutel ist im Wesentlichen flach und hat im Wesentlichen eine gleichmäßige Dicke.

Die zumindest zwei Luftbeutel 4 werden in die Tasche separat eingepasst, oder, wie es bevorzugt ist, zu einer Luftbeuteleinheit gemacht, in dem eine Schicht aus einem flexiblen Verkleidungsmaterial an der oberen Oberfläche der Luftbeutel 4 beispielsweise durch Verkleben angebracht wird. Die Verkleidung kann aus dem gleichen Material bestehen, wie es für die Satteldecke verwendet wird. 3 zeigt eine Luftbeuteleinheit, die aus einem vorderen 4a und einem hinteren Luftbeutel 4b besteht.

Der Effekt der Luftbeutelanordnung ist, dass Luft sich während der Verwendung innerhalb jedes separaten Beutels bewegen wird und ein gleichmäßiger Druck über die gesamte Oberfläche jedes Luftbeutels hinweg an der Vorderseite oder der Rückseite des Sattels aufgebracht werden wird, um dadurch einzelne Druckpunkte auf dem Rücken des Pferdes zu eliminieren, im Gegensatz zu herkömmlichen Sätteln, wo signifikante Druckschwankungen auf dem Rücken des Pferdes innerhalb eines relativ kleinen Flächenbereichs auftreten können. Es wird angenommen, dass das Aufbringen des gleichmäßigen Drucks über die Oberfläche des Beutels hinweg die Möglichkeit einer Muskelschädigung im Wesentlichen vermeidet, und es wird auch angenommen, dass dies zu einer viel freieren und bequemeren Bewegung des Pferdes während der Verwendung führen wird.

Obwohl eine Anzahl von unterschiedlichen Kunststoffmaterialien eine wesentliche Undurchlässigkeit gegenüber einem Durchtritt von Luft haben werden und geeignete Materialien für die Luftbeutel bilden werden, wird eine absolute Undurchlässigkeit eventuell nicht immer erzielt, mit dem Ergebnis, dass geringe Luftmengen durch die Wand des Beutels hindurchtreten können, wenn der Beutel während einer längeren Verwendung stark belastet wird, was zu einer geringfügigen Entleerung führen kann, die aber die Leistungsfähigkeit des Beutels nicht negativ beeinträchtigt, aber bei normaler Verwendung sollte dies auch nicht auftreten. Es ist festgestellt worden, dass, wenn unter den oben diskutierten Umständen eine geringfügige Entleerung auftreten sollte, wenn der Sattel von dem Pferd abgenommen wird und der Luftbeutel nicht länger belastet wird, die Expansion der offenzelligen Schaumstofffüllung innerhalb des Beutels bezüglich ihres vorherigen komprimierten Zustands über einen Zeitraum (beispielsweise einige Wochen) hinweg dazu führt, dass Luft zurück in das Innere des Beutels hineingezogen wird, um so ein Druckgleichgewicht über die Wand des Beutels hinweg aufzubauen. Wenn ein Luftverlust durch die Beutelwand hindurch während der Verwendung ein Problem darstellt, können aber auch Laminate verwendet werden, welche einen solchen Luftverlust vollständig vermeiden, obwohl solche Laminate wiederum recht teuer sein können und daher die Kosten erhöhen würden.

Obwohl die benachbarten Luftbeutel, die jeder Tasche zugeordnet sind, so ausgestaltet sein können, wie es wie mit Bezug auf die 2 und 3 beschrieben wurde, ist nun bestimmt worden, dass es besonders vorteilhaft ist, dass die obere 8 und die untere Lage 10, die jeden Beutel bilden, in einer Verbindungszone dicht miteinander verbunden werden, die im Wesentlichen in der Ebene einer der beiden Lagen liegt, statt zwischen diesen Ebenen der beiden Lagen, wie es in 2 der Fall ist. Demzufolge, und wie es in 4 gezeigt ist, sind die Verschlussnähte von aneinandergrenzenden Luftbeuteln, die jedem Sattelblatt zugeordnet sind, so angeordnet, dass die Verschlussnaht 12a eines Luftbeutels (wie es dargestellt ist, des Beutels 4a) in der Ebene der oberen Lage 8 dieses Beutels angeordnet ist und die Verschlussnaht 12b des angrenzenden Luftbeutels (in der Darstellung des Beutels 4b) in der Ebene der unteren Lage 10 dieses Beutels. Mit dieser Konfiguration können die Seitenkanten 5a, 5b der Hauptkörper der beiden benachbarten Luftbeutel in enger Annäherung an die Verschlussnaht 12a des ersten Luftbeutels angebracht werden, wobei eine obere Lasche gebildet wird, die sich über die obere Oberfläche des zweiten Luftbeutels hinweg erstreckt und an dieser anhaftet, und die Verschlussnaht 12b des zweiten Luftbeutels erstreckt sich unterhalb und haftet an der unteren Oberfläche des ersten Luftbeutels an. Mit dieser Ausgestaltung werden die benachbarten Seitenkanten 5a, 5b der Körper der beiden Luftbeutel in der in 4 dargestellten Art und Weise eng aneinander liegen, um so eine sehr gleichmäßige und "nahtlose" Übertragung der Belastung zwischen den beiden Luftbeuteln zu schaffen. Es ist diese Ausgestaltung, die auch in 1 veranschaulicht ist. In einer geringfügigen Modifikation ist, um die Anlage zwischen den benachbarten Seitenkanten von benachbarten Beuteln weiter zu verbessern, die Schaumstofffüllschicht angrenzend an die Verbindung mit einer Fase oder Abschrägung ausgebildet, wobei die beiden Fasen einander entgegengesetzt ausgebildet sind, so dass die eine nach oben weist und die andere nach unten, um eine dichte Anlage der aneinandergrenzenden Seiten der beiden Beutel entlang einer geneigten Ebene sicherzustellen, um so effektiv eine schräge Verbindung zwischen den beiden Beuteln zu bilden, wobei diese schräge Verbindung von oberhalb und unterhalb durch eine obere und eine untere Lasche umschlossen ist, die aus den aneinanderliegenden Schichten der beiden Lagen ausgebildet sind, welche jeden Beutel bilden, und zwar in der Zone der Verschlussnaht zwischen den beiden Lagen. Die Verschlussnaht selbst kann an der äußersten Kante dieser Laschen sein. Die modifizierte Struktur, die gerade beschrieben wurde, verbessert das "nahtlose" Gefühl des Übergangs zwischen benachbarten Beuteln weiter.

4 zeigt eine alternative Form einer Satteldecke für einen englischen Sattel, die sich von der der 1 hauptsächlich in der gesamten Gestalt der Decke selbst mit entsprechenden Veränderungen in der Gestalt der beiden Luftbeutel unterscheidet.

In 5 ist eine Satteldecke für einen herkömmlichen Westernsattel dargestellt. Der Aufbau ist im Wesentlichen gleich wie bei dem "englischen" Sattel, der bereits beschrieben wurde, abgesehen davon, dass die Satteldecke etwas anders gestaltet ist aufgrund der Unterschiede in der Gestaltung zwischen den beiden Arten von Sätteln, und insbesondere sind die jeweiligen Sätze von Luftbeuteln anders gestaltet, so dass sie den typischen Zonen der Belastung entsprechen, die auf den Rücken des Pferdes aufgebracht wird, was aus der Belastung resultiert, die auf die jeweiligen Sattelblätter mittels der zugehörigen Sattelbaum-Stange aufgebracht wird, die bei Western-Sätteln vorhanden ist. Abgesehen von diesem Unterschied in der Gestalt sind der Aufbau und der Effekt der Luftbeutel wie zuvor beschrieben.

Die Ausführungsformen sind rein beispielhaft beschrieben worden, und Modifikationen sind innerhalb des Bereichs der Ansprüche möglich.

Durch diese Beschreibung und die folgenden Ansprüche hindurch ist, wenn es der Kontext nicht anders erfordert, das Wort "aufweisen" und Variationen wie beispielsweise "weist auf" oder "aufweisend" so gemeint, dass es den Einschluss der genannten ganzen Zahl oder der genannten Gruppe von ganzen Zahlen oder Schritten impliziert, aber nicht den Ausschluss von anderen ganzen Zahlen oder Gruppen von ganzen Zahlen.


Anspruch[de]
Satteldecke für den Reitsport, die vor dem Auflegen des Sattels auf ein Pferd aufzulegen ist, welche Satteldecke Zonen hat, die dazu ausgestaltet sind, auf jeweiligen Seiten des Pferds zu liegen zu kommen, an welchen Druck von dem Sattel auf den Rücken des Pferds aufgebracht wird,

wobei jede dieser Zonen separate Luftbeutelmittel (4a, 4b) zumindest in einem vorderen und einem hinteren Bereich hat, welche Luftbeutelmittel (4a, 4b) im Wesentlichen flach sind und dazu dienen, während der Benutzung einen relativ gleichmäßigen Druck auf den Rücken des Pferds aufzubringen,

dadurch gekennzeichnet, dass

jedes Luftbeutelmittel (4a, 4b) in seinem Inneren im Wesentlichen mit einem elastischen kompressiblen offenzelligen Schaum (14) gefüllt ist,

innerhalb jedes Luftbeutelmittels (4a, 4b) mittels des Materials ein vorbestimmtes Volumen von Luft auf atmosphärischem Druck bei der Herstellung eingeschlossen worden ist, und

benachbarte Seitenwände (5a, 5b) in jeder Zone aneinander liegen, um ein diskontinuierliches Aufbringen von Druck auf den Rücken des Pferds in dem Übergang zwischen benachbarten Beuteln (4a, 4b) im Wesentlichen zu verhindern.
Satteldecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zone als Tasche auf der Satteldecke zum Aufnehmen der jeweiligen Luftbeutel (4a, 4b) vorgesehen ist. Satteldecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche an einer Oberfläche der Satteldecke angebracht ist und einen lösbaren Verschluss zum Verschließen der Tasche beinhaltet, um die Luftbeutel (4a, 4b) darin zu halten. Satteldecke nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beutel (4a, 4b), die jeder Zone zugeordnet sind, als eine einzelne Einheit ausgebildet sind, und zwar durch Anbringen an einer Verkleidungsschicht, zum Einbringen in die Tasche. Satteldecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (8, 10), aus dem jeder der benachbarten Beutel (4a, 4b) gemacht ist, eine Naht (12a, 12b) bildet, welche sich von der oberen oder der unteren Oberfläche des Beutels aus nach jenseits der Seitenwand des Beutels erstreckt, um mit der entsprechenden oberen oder unteren Oberfläche des benachbarten Beutels nach jenseits von dessen Seitenwand in Eingriff zu geraten, wodurch die Naht (12a, 12b) die aneinanderliegenden Seitenwände (12a, 12b) überlappt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com