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Dokumentenidentifikation DE60311071T2 28.06.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001478221
Titel VERTEILVORRICHTUNG FÜR EINE LANDMASCHINE ZUM STREUEN VON KÖRNIGEM MATERIAL UND SOLCH EINE LANDMASCHINE
Anmelder Väderstad-Verken AB, Väderstad, SE
Erfinder HUNDEBY, Dave, Saskatoon, Saskatchewan S7K 3J7, CA;
KJELLSSON, Mats, S-242 92 Hörby, SE
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 60311071
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.02.2003
EP-Aktenzeichen 037036225
WO-Anmeldetag 07.02.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/SE03/00207
WO-Veröffentlichungsnummer 2003071856
WO-Veröffentlichungsdatum 04.09.2003
EP-Offenlegungsdatum 24.11.2004
EP date of grant 10.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.06.2007
IPC-Hauptklasse A01C 7/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verteilvorrichtung für eine Landmaschine entsprechend dem vorkennzeichnenden Abschnitt von Anspruch 1.

Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem solch eine Landmaschine.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Eine solche Verteilvorrichtung und eine solche Landmaschine sind aus der EP-A-0 674 830 bekannt, wo mehrere unterschiedliche Verschlusselemente beschrieben sind. Diese sind jedoch nachteilig, da sie komplizierte Anordnungen zum Bewegen der Verschlusselemente erfordern.

Weitere Verteiler mit verschließbaren Auslasseinrichtungen sind aus WO 97/21 338, EP-A-0 687 406, EP-A-0 803 177, US-A-3 515 315, EP-A-0 309 608, DE-U-9 313 779.6, US-A-4 989 784, US-A-4 489 892, EP-A-0 328 858, DE-A-2 603 088, EP-A-0 252 348, DE-A-4 004 685 und DE-A-19 542 057 bekannt.

Eine bogenförmige Verteilvorrichtung mit schließbaren Auslasselementen ist aus SU-A-1 457 836 bekannt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschlussvorrichtung in der bestehenden Verteilvorrichtung bzw. der bestehenden Landmaschine zu verbessern. Dies wurde durch eine Verteilvorrichtung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 erfüllt.

Hierdurch wird eine vereinfachte Ausführung der Verschlussvorrichtung erreicht, die eine einfachere und zuverlässigere Einstellung berücksichtigt. Vor allem ist im Vergleich mit zuvor bekannten Verteilvorrichtungen das Risiko verringert, dass die Funktion des Verschlusselements durch die Körner an sich unterbrochen ist. Ein Verschlusselement kann natürlich verwendet werden, um zwei oder mehrere benachbarte Auslasselemente zu verschließen. Ein Verschließen der Auslasselemente in gleichmäßigen Abständen um den Umfang des Gehäuses herum verhindert jedoch eine ungleichmäßige Strömung in die Verteilvorrichtung.

Passenderweise sind das Einlasselement und das Auslasselement am Gehäuse in einer Weise angeordnet, dass der durch eine Luftstromquelle erzeugte Luftstrom gleichzeitig vom Einlasselement zu den Auslasselementen strömen kann.

Die Antriebsvorrichtung kann angepasst sein, um eine vorgegebene Anzahl der Auslasselemente zu schließen und gleichzeitig eine vorgegebene Anzahl der Auslasselemente offen zu halten. Zu diesem Zweck umfasst die Verschlussvorrichtung mehrere Verschlusselemente, die angepasst sind, um in die Richtung des Umfangs des Gehäuses und im Wesentlichen über die Richtung der Strömung der Auslasselemente bewegt zu werden.

Das Verschlusselement ist vorzugsweise mindestens teilweise zwischen zwei Auslasselementen angeordnet, wenn das Verschlusselement das Auslasselement nicht schließt. Das Verschlusselement beeinträchtigt dadurch nicht die Strömung.

Das Schlittenelement ist vorzugsweise in der Mitte des Gehäuses drehbar gelagert. Alternativ kann das Schlittenelement am Umfang des Gehäuses drehbar gelagert sein. In Fällen, in denen zwei oder. mehrere Verschlusselemente verwendet werden, können ein oder mehrere Schlittenelemente in der Mitte drehbar gelagert sein, während das andere oder die anderen am Umfang drehbar gelagert sind. Alternativ sind beide oder alle Schlittenelemente in der Mitte oder am Umfang drehbar gelagert.

Die Verschlusselemente sind vorzugsweise angepasst, um eine vorgegebene Anzahl von Auslasselementen zu verschließen, die entlang des Umfangs des Gehäuses an vorgegebenen Positionen angeordnet sind. Hierdurch kann eine Einstellung der Verteilung von Saatgut und/oder Dünger vorgenommen werden.

Vorteilhafterweise sind die Verschlusselemente um den Umfang des Gehäuses gleichmäßig verteilt und mit einer gemeinsamen Steuervorrichtung verbunden, die angepasst ist, um die Verschlusselemente gleichzeitig in eine im Wesentlichen geschlossene Position zu bewegen, um jedes zweite Auslasselement gleichzeitig im Wesentlichen zu verschließen. Die Hälfte der Strömung kann dadurch von der Zuführung der Saat oder des Düngers verschlossen werden, wo z. B. nur die Hälfte der Maschinenbreite verwendet werden soll, was auftritt, wenn die Breite des Feldes durch die Breite der Landmaschine nicht gleichmäßig aufteilbar ist.

Die Schlittenelemente sind relativ zueinander in einer Weise angeordnet, dass die Verschlusselemente mit unterschiedlichen Radien von der Mitte des Gehäuses auftreten. Die Verschlusselemente können hierdurch voreinander in der Leerlaufposition angeordnet sein, d. h., wenn sie sich nicht vor einem Auslasselement befinden. Alternativ können die Schlittenelemente relativ zueinander in einer Weise angeordnet sein, dass die Verschlusselemente im Wesentlichen mit dem gleichen Radius von der Mitte des Gehäuses auftreten. Die Verschlusselemente können hierdurch nebeneinander angeordnet sein und bilden damit eine breitere Sperrwand.

ZUSAMMENFASSUNG DER ZEICHNUNGEN

Im Folgenden wird die Erfindung ausführlicher mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:

1a eine Perspektivansicht einer Landmaschine mit drei Verteilvorrichtungen für Körner plus Rohrleitungen und Pflugmesser;

1b eine Vergrößerung des Abschnitts in 1a und von der gegenüberliegenden Richtung aus gesehen;

2 schematisch die Landmaschine in 1a von oben und mit Fülltrichtern für unterschiedliche Arten von Körnern wie Saatgut und Dünger;

3 schematisch, wie die Rohrleitungen in 1a mit den jeweiligen Saat- und Dünger-Pflugmessern verbunden werden;

4 eine auseinander gezogene Ansicht einer Verteilvorrichtung, die mit einem Zuführungsrohr verbunden und mit mehreren Verschlusselementen versehen ist;

5 eine Verteilvorrichtung mit einem ringförmigen Schlittenelement mit Verschlusselementen;

6 eine Verteilvorrichtung mit zwei ringförmigen Schlittenelementen mit Verschlusselementen;

7a und 7b eine Verteilvorrichtung mit zwei sternförmigen Schlittenelementen;

8 eine Verteilvorrichtung mit einem ringförmigen Schlittenelement und mit den Verschlusselementen, die außerhalb des Gehäuses der Verteilvorrichtung angeordnet sind;

9a und 9b Draufsichten von Verteilvorrichtungen mit einer Bogenform; und

10 ein Ablaufdiagramm, das die Steuerung der Zuführung von Körnern berücksichtigt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

1a zeigt eine Landmaschine 2, die von einem Traktor 4 gezogen wird. Bei der Landmaschine gibt es drei Vorrichtungen in der Form von Verteilerköpfen 6a, 6b, 6c für Körnchen bzw. Körner wie Saatgut oder Dünger. Der Verteilerkopf 6a wird außerdem in der Vergrößerungsskizze von 1b gezeigt. Ein im Wesentlichen vertikales Zuführungsrohr 8 versorgt den Verteilerkopf zentral von unten mit Körnern, die durch einen Luftstrom von einer Luftstromquelle wie einem Ventilator 7a befördert werden, während die Verteilerköpfe 6b und 6c vom Luftstrom von einer Luftstromquelle, wie einem Ventilator 7b versorgt werden.

Mehrere Rohrleitungen 10 sind an einem Ende mit einzelnen Auslasselementen 12 am Verteilerkopf und an dem anderen Ende mit einzelnen Pflugmessern 14, z. B. einem Saat-Pflugmesser oder einem Dünger-Pflugmesser verbunden.

2 zeigt schematisch die Landmaschine 2, die einen ersten Fülltrichter 16 für Saatgut, einen zweiten Fülltrichter 18 für Saatgut und einen dritten Fülltrichter 20 für Dünger umfasst.

Bei dem ersten und dem zweiten Fülltrichter 16, 18 gibt es ein Zuführungsrad 22 zum Zuführen der Körner in das Zuführungsrohr 8. Bei dem dritten Fülltrichter gibt es für diesen Zweck stattdessen eine Förderschnecken-Zuführung 24, an deren Ende ein Luftstrom zum Transportieren der Körner hoch in den Verteilerkopf 6a angelegt wird.

In 3 wird schematisch gezeigt, wie die Rohrleitungen 10 zwischen den Verteilerköpfen 6a, 6b und 6c bzw. den Pflugmessern 14 verbunden sind. Für die gleiche Maschinenbreite 25 wird der Verteilerkopf 6a zum Streuen von Dünger verwendet, während zwei Verteilerköpfe 6b und 6c zum Streuen von Saatgut verwendet werden. Der Grund dafür ist, dass die Saat-Pflugmesser dichter angeordnet sind als die Dünger-Pflugmesser. Zum Beispiel beträgt der Abstand zwischen zwei benachbarten Saat-Pflugmessern 125 mm, während Abstand zwischen zwei benachbarten Dünger-Pflugmessern 250 mm beträgt. Dies bedeutet, dass der Verteilerkopf 6a mit seinen vierundzwanzig Auslasselementen 12 für eine Maschinenbreite 25 ausreichend ist, was den Dünger angeht, während es notwendig ist, zwei Verteilerköpfe 6b und 6c mit vierundzwanzig Auslasselementen 12 für das Saatgut zu haben. Dies bedeutet wiederum, dass, wenn nur die Hälfte der Maschinenbreite 25a oder 25b verwendet werden soll, wenn z. B. die Breite eines Feldes nicht einer ganzen Zahl der Maschinenbreite 25 entspricht, es bezüglich der Ausgabe der Saat ausreichend ist, einen der Verteilerköpfe 6b oder 6c zu verschließen (auch halber Maschinenverschluss genannt).

Eine kompliziertere Form des Verschließens wird verwendet, um die Hälfte der Maschinenbreite 25c oder 25d bezüglich des Verteilerkopfes 6a zu verschließen. Hier ist es angemessen, jedes zweite Auslasselement 12 zu verschließen, um einen gleichmäßigen Strom von Luft und Körnern durch den Verteilerkopf 6a aufrechtzuerhalten. Dies bedeutet, dass die Rohrleitungen 10, die mit wechselnden Auslasselementen 12 verbunden sind, zu einer Hälfte 25c der Reihe von Dünger-Pflugmessern 14 (siehe oberen Teil von 3) führen, während die anderen Rohrleitungen 10 zu der anderen Hälfte 25d der Reihe von Dünger-Pflugmessern 14 führen. Wie die Auslasselemente 12 verschlossen werden, wird unten beschrieben.

4 zeigt den Verteilerkopf 6a, der ein im Wesentlichen zylindrisches Gehäuse 26 mit einem Deckel 27, einem Unterteil 28, in dem ein Einlasselement 32 das Zuführungsrohr 8 aufnimmt, und eine Wand 29 umfasst. Das Gehäuse ist um das Einlasselement 32 entlang der Ausdehnungsachse des Zuführungsrohrs 8 konzentrisch. Das Gehäuse 26 bildet damit einen im Wesentlichen ringförmigen Raum 30 um das Einlasselement 32. Um den Umfang des Gehäuses, d. h., in seiner Wand 29 sind vierundzwanzig Auslasselemente 12 paarweise angeordnet.

Für den oben erwähnten halben Maschinenverschluss gibt es eine Verschlussvorrichtung 33 mit 12 Verschlusselementen 34 in der Form von Winkelplatten, die innerhalb des Gehäuses 26 angeordnet sind. Die Verschlusselemente 34 sind mit dem Deckel 27 verbunden, der außerdem ein Schlittenelement 36 für diese bildet. Der Deckel 27 oder das Schlittenelement 36 ist mit einem Arm 38 für die Kraftübertragung von einer Antriebsvorrichtung in der Form einer Energiequelle (siehe Bezugszahl 42 in 5) ausgerüstet. Die Energiequelle 42, der Arm 38, das Schlittenelement 36 und die Verschlusselemente 34 bilden damit gemeinsam die Verschlussvorrichtung 33. Die Energiequelle kann ein elektrischer oder pneumatischer Motor oder dergleichen sein.

Wenn der Arm 38 den Deckel 27 dreht, wird bewirkt, dass die Platten 34 um den Umfang des Gehäuses gleiten, d. h., das Schlittenelement 36 ist innerhalb des Umfangs des Gehäuses drehbar gelagert, kann aber auch in der Mitte des Deckels drehbar gelagert sein.

5 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel, wo das Schlittenelement 36 durch einen Ring gebildet wird, an dem die Verschlusselemente 34 angebracht sind, d. h., das Schlittenelement 36 und der Deckel 27 (in 5 nicht dargestellt) bilden getrennte Grundelemente.

Die Verschlusselemente 34 werden in deren Leerlaufposition 40 gezeigt, d. h., wenn die Auslasselemente 12 offen sind. Wenn jedes zweite Auslasselement 12 geschlossen wird, wird die Energiequelle 42 aktiviert und wirkt auf den Arm 38 ein, um den Ring 36 zu drehen, bis das Verschlusselement 34 an einem benachbarten Anschlagelement 44 anstößt. Das Auslasselement 12 ist dadurch versperrt.

Wenn eine Hälfte der Maschinenbreite, z. B. 25c, verschlossen werden soll, wird das Schlittenelement 36 z. B. im Uhrzeigersinn gedreht, bis das Verschlusselement 34 an einem benachbarten Anschlagelement in der Drehrichtung anstößt, während das Schlittenelement 36, wenn die andere Hälfte der Maschinenbreite 25d verschlossen werden soll, gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, bis das Verschlusselement 34 gegen das andere benachbarte Anschlagelement 44 stößt.

6 zeigt zwei Schlittenelemente 36a und 36b in der Form von konzentrisch angeordneten Ringen, von denen jeder mit Verschlusselementen 34 versehen ist. Die Ringe 36a, 36b sind jeweils mit einzelnen Armen 33 verbunden, die wiederum mit den Energiequellen 42 verbunden sind. Die Ringe 36a, 36b sind mit Verschlusselementen 34 ausgerüstet, die ebenfalls konzentrisch angeordnet sind, so dass sie einander umgehen können. Auf diese Weise können ausgewählte Gruppen von Auslasselementen 12 verschlossen werden. Darüber hinaus können die Verschlusselemente 34 voreinander oder neben oder vor den Auslasselementen 12 angeordnet sein. Die Anzahl der Verschlusselemente 34 auf dem Ring 36a beträgt typischerweise die Hälfte der Auslasselemente 12, um einen halben Maschinenverschluss zu ermöglichen, während der Ring 36b mit zwei, vier, sechs oder acht Verschlusselementen 34 ausgestattet ist, um eine so genannte Seitenliniemarkierung zu ermöglichen, d. h., Markierungen, die dem Traktorfahrer bei den anschließenden Arbeitsgängen mit dem Dünger-Verteiler oder der Saat-Sprühvorrichtung helfen sollen.

Alternativ können die Verschlusselemente 34 so angeordnet sein, dass sie auf dem gleichen Radius liegen, obwohl noch mit konzentrischen Ringen. Dies erfordert jedoch, dass sich die Leerlaufpositionen der einzelnen Verschlusselemente nicht miteinander decken, da sie nicht voreinander angeordnet werden können.

Natürlich kann das Verschließen der Auslasselemente 12 auch entsprechend den Grundsätzen, die im Zusammenhang mit 5 beschrieben wurden, durch die Schlittenelemente im Ausführungsbeispiel von 6 erreicht werden.

7a zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel, in dem die Schlittenelemente 36a, 36b sternförmig sind. In der Abbildung wurden jedoch mehrere der Klarheit halber weggelassen. Das Schlittenelement 36a befindet sich über dem Schlittenelement 36b, wobei sie um einen zentralen Drehpunkt 46 drehbar gelagert sind und um diesen durch ihre individuellen Energiequellen 42 gedreht werden. Ähnlich zum oben genannten wird Energie zum jeweiligen Schlittenelement 36a, 36b durch einen Arm 38 übertragen, der einen einstückigen Teil von einem der Verschlusselemente 34 bildet. Alle Verschlusselemente der jeweiligen Schlittenelemente 36a, 36b sind mit dem gleichen Radius vom Drehpunkt 46 angeordnet. In der Abbildung befinden sich die Verschlusselemente in ihrer Leerlaufposition, d. h., die Auslasselemente 12 sind offen.

In 7b wurde eines der Schlittenelemente 36a gegen den Uhrzeigersinn gedreht, während das andere Schlittenelement 36b im Uhrzeigersinn gedreht wurde, so dass zwei benachbarte Auslasselemente verschlossen wurden, während zwei andere benachbarte Auslasselemente 12 offen gelassen wurden. Diese Art des Verschließens ist für bestimmte Arten von Saaten geeignet.

Natürlich kann das Verschließen der Auslasselemente 12 auch entsprechend den Grundsätzen, die im Zusammenhang mit 5 und 6 oben beschrieben wurden, durch die Schlittenelemente im Ausführungsbeispiel von 7 erreicht werden.

8 zeigt den Verteiler 6a mit alternativen Auslasselementen 12, wobei jedes mit einem Schlitz 48 ausgestattet ist, um das Verschlusselement 34 aufzunehmen. Das Schlittenelement 36 ist außerhalb des Umfangs des Gehäuses angeordnet und mit der Energiequelle 42 über den Arm 38 verbunden. Die Verschlusselemente 34 auf dem Schlittenelement 36 werden in deren geschlossenen Positionen in jedem zweiten Verschlusselement zur Durchführung eines halben Maschinenverschlusses, z. B. 25c (3) gezeigt. Für das Verschließen der anderen Hälfte der Maschine 25d werden die Verschlusselemente 34 in die jeweiligen Schlitze 48 der anderen Auslasselemente 12 eingesetzt. In der Leerlaufposition, d. h., wenn alle Auslasselemente offen sind, bleiben die Verschlusselemente 34 in den Räumen zwischen den in Paaren angeordneten Auslasselementen 12.

9a und 9b zeigen bogenförmige Verteiler 6. Wechselnde Auslasselemente 12 können durch die Verschlussvorrichtung 33 geschlossen werden, die die Verschlusselemente 34 umfasst, die auf dem Schlittenelement 36 angeordnet sind, das um den Drehpunkt 46 durch die Energiequelle 42 über den Arm 38 drehbar ist.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 9a werden die Körner durch Luft durch das im Wesentlichen vertikale Zuführungsrohr 8 zur Verteilvorrichtung 6 befördert, wogegen bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 9b die Körner ebenfalls durch Luft, jedoch durch ein im Wesentlichen horizontales Zuführungsrohr 8 befördert werden. Natürlich kann das Zuführungsrohr 8 stattdessen geneigt oder gekrümmt sein.

10 zeigt eine Steuereinheit 50, die die Energiequelle 42 für die jeweiligen Schlittenelemente 33 steuert, desgleichen einen Motor 52 für jedes Zuführungsrad 22, das die Körner in das Zuführungsrohr 8 einspeist, das zu den Verteilerköpfen 6b und 6c führt, und einen Motor 54 für die Förderschnecken-Zuführung 24, die die Körner in den Verteilerkopf 6a über das Zuführungsrohr 8 einspeist. Eine Anwenderschnittstelle 56 wird z. B. in der Kabine des Traktors 4bereitgestellt, um Steueranweisungen einzugeben, die durch die Steuereinheit 50 ausgeführt werden.

Für den halben Maschinenverschluss, d. h., wenn die Hälfte der Auslasselemente 12 auf dem Verteilerkopf 6a verschlossen wird, wird die Drehzahl des Motors 54 verringert, so dass sich die Förderschnecken-Zuführung 24 mit der halben Geschwindigkeit dreht, was wiederum dazu führt, dass sie die Hälfte der Menge der Körner im Vergleich mit der, wenn der Verteilerkopf vollständig offen ist, liefert. Der durch den Ventilator 7a zugeführte Luftstrom bleibt konstant. Bei dem halben Maschinenverschluss der Verteilerköpfe 6b und 6c, d. h., wenn einer dieser Verteilerköpfe verschlossen ist, hält die Steuereinheit 50 einen der Motoren 52 an, die das Zuführungsrad 22 antreiben. Der Luftstrom bleibt durch beide Zuführungsrohre 8 unverändert.

Natürlich können die Auslasselemente 12 um den Umfang des Verteilergehäuses in gleichen Abständen angeordnet sein. Dies erfordert jedoch einen Verteilerkopf mit einem größeren Durchmesser, um Raum für die Verschlusselemente 34 zwischen den Auslasselementen 12 bereitzustellen.

Die Anzahl der Schlittenelemente ist natürlich nicht auf eins oder zwei begrenzt, sondern es können mehr, z. B. eins pro Verschlusselement, verwendet werden. Jedes Schlittenelement kann dadurch mit einer getrennten Energiequelle verbunden werden, die die Möglichkeit für eine individuelle Steuerung zum Öffnen oder Schließen von jedem Auslasselement 12 bietet.

Die Antriebselemente 42 in 5, desgleichen die Antriebselemente 42 in 6, 7a und 7b wurden so beschrieben, dass sie mit den Schlittenelementen radial außerhalb des Umkreises des Gehäuses verbunden sind. Alternativ können sie mit dem Drehpunkt 46 verbunden sein.

Es wurde oben sicherlich angegeben, dass der Verteilerkopf 6a für Dünger verwendet werden soll, während die Verteilerköpfe 6b und 6c für das Saatgut verwendet werden, aber, wenn notwendig, können der Verteilerkopf 6a stattdessen für das Saatgut und die Verteilerköpfe 6b und 6c für Dünger verwendet werden.

Natürlich sind die unterschiedlichen Ausführungsbeispiele der Verschlussvorrichtung 33 von 4 bis 8 auch auf die Verteilvorrichtungen von 9a bzw. 9b anwendbar.

Es sollte angemerkt werden, dass eine beliebige Kombination des abwechselnden Verschließens der Auslasselemente in allen der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich ist.


Anspruch[de]
Verteilvorrichtung für eine Landmaschine (2) zum Streuen von körnigem Material wie eine Saat-Drillmaschine oder eine Dünger-Drillmaschine, die ein mindestens teilweise kreisförmiges Gehäuse (26) mit einem Einlasselement (32), das so angeordnet ist, dass es mit einer Luftstromquelle (7a, 7b) und mit einem Fülltrichter für das körnige Material verbunden ist, mehrere Auslasselemente (12), die um den Umfang des Gehäuses (26) angeordnet sind, wobei das Luft-Einlasselement (32) und die Luft-Auslasselemente (12) am Gehäuse in einer Weise angeordnet sind, dass eine durch die Luftstromquelle (7a, 7b) erzeugte Luftströmung zur gleichen Zeit von dem Luft-Einlasselement (32) in eine Richtung zu den Auslasselementen (12) strömen kann, wobei die Auslasselemente (12) so angeordnet sind, dass sie mit Pflugmessern (14) verbunden sind, und eine Verschlussvorrichtung (33) mit einer Antriebsvorrichtung zum Verschließen der Auslasselemente (12) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (33) mehrere Verschlusselemente (34) umfasst, die angepasst sind, um in die Richtung des Umfangs des Gehäuses (26) und im Wesentlichen über die Richtung der Strömung der Auslasselemente (12) bewegt zu werden, um die vorgegebene Anzahl der Auslasselemente (12) zu verschließen und eine vorgegebene Anzahl der Auslasselemente (12) im Wesentlichen gleichzeitig offen zu halten, und dadurch, dass die Antriebsvorrichtung für die Verschlussvorrichtung (33) eine Energiequelle (42) aufweist. Verteilvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Verschlusselement (34) mindestens teilweise zwischen zwei Auslasselementen (12) angeordnet ist, wenn das Verschlusselement das Auslasselement (12) nicht verschließt. Verteilvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verschlusselemente (34) angepasst sind, um eine vorgegebene Anzahl von Auslasselementen (12) zu verschließen, die um den Umfang des Gehäuses (26) in vorgegebenen Positionen angeordnet sind. Verteilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Verschlusselemente (34) gleichmäßig um den Umfang des Gehäuses (26) verteilt und mit einer gemeinsamen Steuereinheit (50) verbunden sind, die angepasst ist, um die Verschlusselemente gleichzeitig in eine im Wesentlichen geschlossene Position zu bewegen, um jedes zweite Auslasselement (12) gleichzeitig im Wesentlichen zu verschließen. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Auslasselemente (12) paarweise um den Umfang des Gehäuses (26) angeordnet sind, wobei die jeweiligen Verschlusselemente (34) zwischen zwei benachbarten Paaren von Auslasselementen (12) angeordnet sind, so dass sie mindestens eines der zwei paarweise angeordneten Auslasselemente (12) verschließen. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (26) einen im Wesentlichen ringförmigen Raum (30) begrenzt, der um das Einlasselement (32) definiert ist, wobei der ringförmige Raum in die Auslasselemente (12) mündet, wobei die Verschlusselemente (34) innerhalb des ringförmigen Raums (30) in der geschlossenen Position und in der offenen Position angeordnet sind. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verschlusselemente außerhalb des Gehäuses (26) in einer Weise angeordnet sind, dass sie sich innerhalb des Auslasselementes (12) in der geschlossenen Position und im Wesentlichen außerhalb des Auslasselementes (12) in der offenen Position befinden. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verschlussvorrichtung (33) mindestens ein Schlittenelement (36, 36a, 36b) umfasst, das angepasst ist, um mehrere Verschlusselemente (34) für deren gleichzeitiges Einwirken zu tragen, wobei die Antriebsvorrichtung ein Antriebselement umfasst, das mit dem Schlittenelement verbunden ist. Verteilvorrichtung nach Anspruch 8, wobei das Schlittenelement entweder an der Mitte des Gehäuses (26) oder dem Umfang des Gehäuses oder beiden drehbar gelagert ist. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verschlussvorrichtung mindestens zwei getrennte Schlittenelemente (36a, 36b) umfasst, wobei jedes Schlittenelement angepasst ist, um mehrere Verschlusselemente zu tragen, wobei die Antriebsvorrichtung mehrere Antriebselemente umfasst und wobei jedes Schlittenelement mit einem der Antriebselemente verbunden ist. Verteilvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Anzahl der Schlittenelemente zwei ist, wobei jedes Schlittenelement (36a, 36b) die Hälfte der gesamten Anzahl der Verschlusselemente trägt, wobei die Antriebsvorrichtung zwei Antriebselemente umfasst und wobei jedes Schlittenelement mit einem einzelnen Antriebselement verbunden ist. Verteilvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, wobei die Schlittenelemente relativ zueinander in einer Weise angeordnet sind, dass die Verschlusselemente mit unterschiedlichen Radien von der Mitte des Gehäuses (26) gelegen sind. Verteilvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei die Schlittenelemente relativ zueinander in einer Weise angeordnet sind, dass die Verschlusselemente mit dem im Wesentlichen gleichen Radius von der Mitte des Gehäuses (26) gelegen sind. Verteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (26) einen Deckel (27) und ein Unterteil (28) umfasst, wobei das Einlasselement (32) mittig in dem Unterteil (28) angeordnet ist.






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