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Dokumentenidentifikation DE10116063B4 05.07.2007
Titel Kofferdam und Befestigungsmittel
Anmelder ROEKO GmbH + Co. KG, 89129 Langenau, DE
Erfinder Mannschedel, Werner, 89129 Langenau, DE;
Müller, Barbara, 89129 Langenau, DE
Vertreter Boeters & Lieck, 80331 München
DE-Anmeldedatum 30.03.2001
DE-Aktenzeichen 10116063
Offenlegungstag 10.10.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 05.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse A61C 5/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen Kofferdam mit einem Abdeckmittel und einem Befestigungsmittel zum Befestigen des Abdeckmittels in einer Mundhöhle für eine dentalmedizinische Behandlung eines ersten Zahnes gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Befestigungsmittel zum Befestigen eines Abdeckmittels in einer Mundhöhle für eine dentalmedizinische Behandlung eines zu behandelnden ersten Zahnes.

Ein Kofferdam ist in der Zahnheilkunde als Hilfsmittel zum Isolieren und Trockenlegen von zu behandelnden Zähnen seit langem bekannt. Als Abdeckmittel wird meist eine Gummifolie verwendet, in der ein Loch ausgebildet und die derart in der Mundhöhle angeordnet ist, dass sie die Mundschleimhaut überdeckt, während der obere Teil eines zu behandelnden Zahnes frei zugänglich bleibt. Zum Befestigen der Gummifolie in der Mundhöhle wird als Befestigungsmittel in der Regel eine Kofferdamklammer aus Metall verwendet, die mittels einer Zange über den zu behandelnden Zahn gespreizt und auf diesen aufgeklemmt wird.

Eine derartige Kofferdamklammer ist aus DE 196 32 084 C1 bekannt. Sie weist zwei Klemmbacken auf, die unter Federvorspannung stehen und die am zu behandelnden Zahn nahe der Schleimhaut, unterhalb des Äquators mittels der Zange fixiert werden. Die Klemmbacken sind an ihren Zahn-Anlageflächen mit einer friktionserhöhenden Diamantschicht versehen, um die Gefahr eines Abrutschens der Klemmbacken zu verringern. Sollten die Klemmbacken aber doch einmal abrutschen, führt die

Diamantschicht zu erhöhter Reibung am Zahn, so dass dieser übermäßig geschädigt werden kann.

Aus US 5 713 737 A ist eine Kofferdamklammer bekannt, die aus einem glasfaserverstärken Kunststoff hergestellt ist, ansonsten aber im wesentlichen die Gestalt einer Klammer aus Metall hat.

Aus US 4 661 063 A ist eine Kofferdamklammer bekannt, die aus einem für Röntgenstrahlen durchlässigen Kunststoff hergestellt und ansonsten wie eine herkömmliche Klammer aus Metall gestaltet ist. Die Klammer weist Flächen auf, die von einem Benutzer ausgeschnitten und an die Form eines Zahnhalses angepasst werden können.

Aus DE 197 04 904 C1 ist ein Kofferdam mit einem Abdeckmittel und einer Befestigungseinrichtung bekannt. Die Befestigungseinrichtung weist Bogenelemente auf, die mit dem Abdeckmittel verbunden sind und die in der Mundhöhle beidseitig einer Zahnreihe an das Zahnfleisch angelegt werden. Somit sollen sich Zahn und Zahnfleisch gemeinsam isolieren lassen. Im Bereich der Bogenelemente ist zusätzlich ein Klebemittel angeordnet, mittels dem das Abdeckmittel am Zahnfleisch dicht angeklebt werden soll. Die Befestigungseinrichtung weist ferner weiche Kunststoffclips auf, die die Zahnreihe überbrücken. Sie sind mit Haltern versehen, mit denen sie an den Bogenelementen zu befestigen sind. Die Clips stabilisieren die Bogenelemente. Bei diesem Kofferdam müssen die Bogenelemente an die Größe der Mundhöhle angepasst sein. Die Clips sind so weich gewählt, dass sie den Zahn nicht schädigen und auch am Zahnfleisch anliegen können. Die Befestigungswirkung der Clips ist demnach nur sehr gering. Die Clips rutschen während einer Behandlung leicht von den Bogenelementen ab. In der Praxis können solche Clips zwar zum Teil verwendet werden, um das Abdeckmittel an die Zahnreihe anzuformen, das eigentliche Befestigen des Abdeckmittels muss aber mit den beschriebenen Bogenelementen geschehen, die an das Zahnfleisch anzukleben sind.

Zugrundeliegende Aufgabe

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kofferdam und ein Befestigungsmittel mit verbesserter Befestigungswirkung zu schaffen, ohne dass dadurch die Gefahr einer Zahnschädigung besteht.

Erfindungsgemäße Lösung

Die Aufgabe wird für den Kofferdam durch die Merkmale des Anspruchs 1 und für das Befestigungsmittel durch die Merkmale des Anspruchs 8 gelöst.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem Kofferdam der eingangs genannten Art gelöst, bei dem das Befestigungsmittel derart gestaltet ist, dass es an mindestens einem zweiten Zahn zu befestigen ist, der sich neben dem zu behandelnden ersten Zahn befindet. Alternativ kann das erfindungsgemäße Befestigungsmittel auch auf dem zu behandelnden Zahn befestigt werden. Ferner ist die Aufgabe mit einem Befestigungsmittel gelöst, das derart gestaltet ist, dass es an mindestens einem zweiten Zahn zu befestigen ist, der sich neben dem zu behandelnden ersten Zahn befindet.

Die erfindungsgemäße Art der Befestigung des Abdeckmittels lässt den zu behandelnden Zahn völlig frei. An ihm ist keine Klammer angebracht. Zugleich reicht das Abdeckmittel bis nahe an den zu behandelnden Zahn heran und ist dort insbesondere gut platziert, wenn das erfindungsgemäße Befestigungsmittel an dem Zahn befestigt wird, der sich unmittelbar neben dem zu behandelnden Zahn befindet. Um eine besonders genaue Anordnung des Abdeckmittels zu erreichen, ist das Befestigungsmittel derart gestaltet, dass es an jenen beiden Zähnen befestigt ist, die sich auf beiden Seiten unmittelbar neben dem zu behandelnden Zahn befinden.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung

Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das Befestigungsmittel mindestens einen Befestigungsclip auf, der an dem zweiten Zahn befestigt wird und der insbesondere Klemmbacken aufweist, die dazu eingerichtet sind, dass sie am zweiten Zahn anliegend klemmen. Ein Befestigungsclip weist den Vorteil auf, das zum Aufsetzen keine Zange erforderlich ist und er sich auch ohne Hilfsmittel anordnen lässt. Im Gegensatz zu dem aus DE 197 04 904 C1 bekannten Befestigungsclip, der an Bogenelementen zu befestigen ist, wird der erfindungsgemäße Befestigungsclip unmittelbar an einem Zahn befestigt. Der Zahn wird beim Aufsetzen nicht verrutschen, der Befestigungsclip lässt sich daher einfacher anbringen als an einem Bogenelement. Er ist darüber hinaus auch besonders haltbar festgelegt und kann hohe Kräfte aufnehmen. Die Klemmbacken sind vorteilhaft mit einer Art "Widerhaken" versehen, d.h. sie weisen Spreizlappen auf, die an den Innenseiten der Klemmbacken in Richtung des Zahnkopfes abstehen. Diese sind vorteilhaft so bemessen, dass sie am Zahnhals hinterhaken. Darüber hinaus sind die Innenseiten der Klemmbacken vorteilhaft mit einer weichen, gummiartigen Oberfläche versehen, welche sich an die Kontur des Zahnes anpasst. Alternativ kann als Befestigungsmittel ein Befestigungshütchen verwendet werden, das auf den Zahn aufgesetzt und an diesem befestigt wird.

Der erfindungsgemäße Befestigungsclip ist vorteilhaft besonders steif und zugleich elastisch, indem er aus einem Verbund aus Metall oder Kunststoff oder Metall-Kunststoff hergestellt ist. Alternativ oder zugleich ist der Befestigungsclip vorteilhaft derart gestaltet, dass seine Klemmbacken zum Anpassen an verschiedene Zahngrößen gekürzt werden können. Somit lässt sich eine Größe bzw. ein Typ eines Befestigungsclips bei Patienten mit verschiedenem Alter verwenden.

Um eine besonders stabile Verbindung zwischen Zahn und Befestigungsmittel zu schaffen, ist dieses vorteilhaft mit einer-Klebefläche versehen, die sich insbesondere am Befestigungsclip an einem Verbindungsabschnitt zwischen den Klemmbacken befindet und die zum temporären Ankleben des Befestigungsmittels am zweiten Zahn dient. Das Befestigungsmittel wird nur zeitweise am zweiten Zahn angeklebt, nach der dentalmedizinischen Behandlung wird es und der Kleber vom Zahn entfernt. Kleber, die zwar eine hohe Haftwirkung haben, die aber zugleich leicht zu entfernen sind, sind in der Zahnmedizin bekannt. Für das erfindungsgemäße Befestigungsmittel wird besonders vorteilhaft ein schnellhärtender Kleber, beispielsweise mit Acrylat oder ein Mehrkomponentenkleber, verwendet. Das Befestigungsmittel kann alternativ auch an dem zu behandelnden Zahn selbst befestigt, insbesondere angeklebt werden, soweit dies die Behandlung zulässt.

Bei einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Befestigungsmittels weist dieses im Verbindungsabschnitt bzw. in dessen Klebefläche eine Öffnung zum Einbringen von Kleber auf, die insbesondere den Verbindungsabschnitt im wesentlichen senkrecht durchdringt. Alternativ oder zusätzlich können mehrere Öffnungen vorgesehen sein. Diese Öffnungen können sich in den Klemmbacken des Befestigungsclips befinden. In bzw. durch die Öffnung bzw. Öffnungen kann Kleber eingebracht werden, nachdem das Befestigungsmittel auf den zweiten Zahn aufgesetzt worden ist. Der Zahn ist daher zum Festkleben gut zugänglich und die aufzubringende Menge Kleber kann genau bemessen und leicht zugeführt werden. Damit das Befestigungsmittel an dem zu behandelnden Zahn selbst befestigt werden kann und dieser zugleich zugänglich bleibt, kann die Öffnung bzw. können die Öffnungen besonders groß ausgebildet sein.

Ein besonders stabiler Verbund zwischen Zahn und Befestigungsmittel entsteht indem die Menge des in die Öffnung bzw. Öffnungen eingebrachten Klebers so bemessen wird, daß ein Teil des Klebers aus der Öffnung bzw. den Öffnungen wieder hervortritt und dort einen Kopf bildet, der im Durchmesser größer ist, als die Öffnung bzw. Öffnungen. Der Kopf überragt also den Rand der Öffnung bzw. Öffnungen und stellt damit eine formschlüssige Verbindung zwischen Kleber und Befestigungsmittel her.

Darüber hinaus oder alternativ ist an der Klebefläche vorteilhaft ein Kleberreservoir angeordnet, das insbesondere derart ausgestaltet ist, dass es sich bei einem Aufsetzen des Befestigungsmittels auf den zweiten Zahn selbsttätig öffnet. Der Kleber wird auf diese Weise zugleich mit dem Befestigungsmittel zugeführt. Seine Menge ist vorab portioniert. Das Reservoir kann mit einem Instrument oder durch Aufpressen geöffnet werden.

Um den erfindungsgemäßen Befestigungsclip besonders einfach auf den zweiten Zahn aufsetzen zu können, sind seine Klemmbacken vorteilhaft an ihren vom Verbindungsabschnitt abgewandten Endabschnitten nach außen trichterförmig aufgeweitet.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Kofferdams anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels eines erfindungsgemäßen Kofferdams,

2 eine Variante des ersten Ausführungsbeispiels,

3 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Befestigungsmittels eines erfindungsgemäßen Kofferdams und

4 eine Variante des zweiten Ausführungsbeispiels.

Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Ein in 1 dargestelltes Befestigungshütchen 10 dient als Befestigungsmittel für ein nicht dargestelltes Abdeckmittel eines Kofferdams für eine dentalmedizinische Behandlung. Nachdem das Abdeckmittel in der Mundhöhle des Patienten angeordnet worden ist, wird je ein solches Befestigungshütchen 10 auf jene Zähne aufgesetzt, die sich unmittelbar neben dem zu behandelnden Zahn befinden.

Das Befestigungshütchen 10 ist im wesentlichen hutförmig mit einem bezogen auf 1 oben angeordneten, deckelartigen Verbindungsabschnitt 12 und einer daran nach unten anschließenden Schürze 14 gestaltet. Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel schließt an die Schürze 14 eine nach außen im wesentlichen waagerecht abstehende Krempe an. Das Befestigungshütchen 10 ist aus einem transparenten Kunststoffmaterial hergestellt, dass insbesondere auch durchlässig für Röntgenstrahlen und/oder UV-Licht ist.

Der Verbindungsabschnitt 12 ist oval und derart groß bemessen, dass das Befestigungshütchen 10 auf einen Molar mittlerer Größe aufgesetzt werden kann. Weitere Befestigungshütchen 10 in abweichenden Größen sind für Praemolare und Schneidezähne vorgesehen. Im Verbindungsabschnitt 12 ist zentral eine kreisrunde Öffnung 16 ausgebildet, die den Verbindungsabschnitt 12 durchdringt. In diese Öffnung 16 wird ein schnellaushärtender Kleber eingefügt, nachdem das Befestigungshütchen 10 auf einem Zahn angeordnet worden ist. Der Kleber härtet aus und bindet somit das Befestigungshütchen 10 an den Zahn. Der Rand der Öffnung 16 sowie die Ober- und Unterseite des Verbindungsabschnitts 12 dienen dabei als Klebefläche 12a.

Die Schürze 14 stützt das nicht dargestellte Abdeckmittel, das in der Regel eine Gummifolie mit einem darin ausgebildeten Loch für den zu behandelnden Zahn ist, ab und hält es zurück. Die Gummifolie liegt dabei am bezogen auf l unteren Rand der Schürze 14 bzw. einer dort angeordneten Krempe an. In der Schürze 14 sind am unteren Rand, d.h. abgewandt vom Verbindungsabschnitt 12, zwei Aussparungen 18 ausgebildet, die einander gegenüberliegen und in denen benachbarte Zähne teilweise Platz finden, wenn das Befestigungshütchens 10 auf den Zahn aufgesetzt wird.

Die in 2 dargestellte Variante entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel gemäß 1. Die Variante unterscheidet sich aber dahingehend, daß in der Schürze 14 je zwischen den beiden Aussparungen 18 eine weitere Öffnung 16 ausgebildet ist. Durch diese weiteren Öffnungen 16 kann ebenfalls Kleber eingebracht und damit das Befestigungshütchen 10 an einem Zahn befestigt werden.

In 3 ist ein Befestigungsclip 20 dargestellt, mittels dem ebenfalls ein Abdeckmittel eines Kofferdams in einer Mundhöhle eines Patienten befestigt werden kann. Die Funktion des Befestigungsclips 20 ist dabei im wesentlichen die des oben beschriebenen Befestigungshütchens 10.

Der Befestigungsclip 20 ist aus einem transparenten Kunststoff hergestellt. Er ist in besonders kostengünstiger Weise aus einem Strangpressprofil herausgeschnitten. Er weist einen im wesentlichen rechteckigen Verbindungsabschnitt 22 auf, an den sich an zwei gegenüberliegenden Seiten je eine von zwei bezogen auf 3 nach unten gerichteten Klemmbacken 24 und 26 anschließt.

Die Klemmbacken 24 und 26 sind an ihren dem Verbindungsabschnitt 22 gegenüberliegenden Endabschnitten 24a und 26a trichterförmig geweitet, so dass sie leicht auf einem Zahn angeordnet werden können und sich die Klemmbacken 24 und 26 spreizen, wenn der Befestigungsclip 20 auf den Zahn aufgeschoben wird. Zugleich ragen die unter Enden der Klemmbacken 24 und 26 des aufgeschobenen Befestigungsclips 20 verhältnismäßig weit nach außen, so dass die Gummifolie unter ihnen sicher zurückgehalten ist. Im Bedarfsfall können die unteren Endabschnitte 24a und 26a während der Behandlung gekürzt werden.

An den Innenseiten der Klemmbacken 24 und 26 ist je ein nach innen ragender Spreizlappen 24b bzw. 26b ausgebildet, der als Widerhaken wirkt und beim Aufsetzen auf einen Zahn an dessen Zahnhals hinterhakt. Der Befestigungsclip 20 ist damit sicher am Zahn gehalten.

Die Spreizlappen 24b und 26b sind bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer weichen, gummiartigen Oberfläche versehen, die sich an den Zahnhals anpasst und damit die Haftung zwischen Zahn und Befestigungsclip 20 erhöht.

Die in 4 dargestellte Variante entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel gemäß 3. Die Variante unterscheidet sich aber dahingehend, daß sowohl im Verbindungsabschnitt 22 als auch in den Klemmbacken 24 und 26 Öffnungen 16 ausgebildet sind, um durch diese Kleber anzubringen.

10
Befestigungshütchen
12
Verbindungsabschnitt
12a
Klebefläche
14
Schürze
16
Öffnung
18
Aussparungen
20
Befestigungsclip
22
Verbindungsabschnitt
24
Klemmbacke
26
Klemmbacke
24a
unterer Endabschnitt
24b
Spreizlappen
26a
unterer Endabschnitt
26b
Spreizlappen


Anspruch[de]
Kofferdam mit einem Abdeckmittel und einem Befestigungsmittel zum Befestigen des Abdeckmittels in einer Mundhöhle für eine dentalmedizinische Behandlung eines ersten Zahnes, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel ein Befestigungshütchen (10) oder ein Befestigungsclip (20) ist, das an mindestens einem zweiten Zahn zu befestigen ist, der sich neben dem zu behandelnden ersten Zahn befindet. Kofferdam nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mindestens einen Befestigungsclip (20) aufweist, der an dem zweiten Zahn befestigt wird, und insbesondere Klemmbacken (24, 26) aufweist, die dazu eingerichtet sind, dass sie am zweiten Zahn anliegend klemmen. Kofferdam nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsclip (20) aus einem Verbund aus Metall und/oder Kunststoff und/oder Metall-Kunststoff hergestellt ist, und insbesondere seine Klemmbacken (24, 26) derart gestaltet sind, dass sie zum Anpassen an verschiedene Zahngrößen gekürzt werden können. Kofferdam nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mit einer Klebefläche (12a) versehen ist, die zum temporären Ankleben des Befestigungsmittels am zweiten Zahn dient und die sich insbesondere am Befestigungsclip (20) an einem Verbindungsabschnitt (22) zwischen den Klemmbacken (24, 26) und/oder an den Klemmbacken (24, 26) selbst befindet. Kofferdam nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (12; 22) und/oder die Klemmbacken (24, 26) mindestens eine Öffnung (16) zum Einbringen von Kleber aufweist, die insbesondere den Verbindungsabschnitt (12; 22) und/oder die Klemmbacken (24, 26) im wesentlichen senkrecht durchdringt. Kofferdam nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klebefläche (12a) ein Kleberreservoir angeordnet ist, das insbesondere derart ausgestaltet ist, dass es sich bei einem Aufsetzen des Befestigungsmittels auf den zweiten Zahn selbsttätig öffnet. Kofferdam nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (24, 26) an ihren vom Verbindungsabschnitt (22) abgewandten Endabschnitten (24a, 26a) nach außen trichterförmig aufgeweitet sind. Befestigungsmittel zum Befestigen eines Abdeckmittels in einer Mundhöhle für eine dentalmedizinische Behandlung eines zu behandelnden ersten Zahnes, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel ein Befestigungshütchen (10) oder ein Befestigungsclip (20) ist, das an mindestens einem zweiten Zahn zu befestigen ist, der sich neben dem zu behandelnden ersten Zahn befindet. Befestigungsmittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es als Befestigungsclip (20) gestaltet ist, der Klemmbacken (24, 26) aufweist, die insbesondere dazu eingerichtet sind, dass sie am zweiten Zahn anliegend klemmen. Befestigungsmittel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Verbund aus Metall und Kunststoff, hergestellt ist, und, wenn das Befestigungsmittel als Befestigungsclip (20) gestaltet ist, die Klemmbacken (24, 26) derart gestaltet sind, dass sie zum Anpassen an verschiedene Zahngrößen gekürzt werden können. Befestigungsmittel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer Klebefläche (12a) versehen ist, die zum temporären Ankleben des Befestigungsmittels am zweiten Zahn dient und die, wenn das Befestigungsmittel als Befestigungsclip (20) gestaltet ist, sich insbesondere an einem Verbindungsabschnitt (22) zwischen den Klemmbacken (24, 26) befindet. Befestigungsmittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (12 ; 22) eine Öffnung zum Einbringen von Kleber aufweist, die insbesondere den Verbindungsabschnitt (12; 22) im wesentlichen senkrecht durchdringt. Befestigungsmittel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Klebefläche (12a) ein Kleberreservoir angeordnet ist, das insbesondere derart ausgestaltet ist, dass es sich bei einem Aufsetzen des Befestigungsmittels auf den zweiten Zahn selbsttätig öffnet. Befestigungsmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es als Befestigungsclip (20) gestaltet ist, dessen Klemmbacken (24, 26) an ihren vom Verbindungsabschnitt (22) abgewandten Endabschnitten (24a, 26a) nach außen trichterförmig aufgeweitet sind.






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