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Dokumentenidentifikation DE202006001141U1 05.07.2007
Titel Abformlöffel und Zubehör für die Zahnmedizin
Anmelder Kiefer, Inge H., 66763 Dillingen, DE
DE-Aktenzeichen 202006001141
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.07.2007
Registration date 31.05.2007
Application date from patent application 24.01.2006
IPC-Hauptklasse A61C 9/00(2006.01)A, F, I, 20060124, B, H, DE

Beschreibung[de]

Stand der Technik sind Abformlöffel für die Zahnmedizin mit denen ein – oder beide Kiefer gleichzeitig abgeformt werden können.

Bei den einfachen Lösungen zur Abformung beider Kiefer gleichzeitig ist eine Membran, perforierte Folie u.a. vorgesehen damit das Abformmaterial nicht abfällt.

Hier kann man sich aber helfen indem man Abformmaterial verwendet welches zähfließender ist. Erfindungsgemäß wird lediglich ein Rahmen eingesetzt der allerdings an beiden Seitenwänden – oben und unten vertikale Rillen aufweist die nach Außen größer werden damit sich das Abformmaterial dort sicher verkrallen kann. Somit stört nicht einmal mehr eine eingesetzte Folie.

Es gibt auch ein Verfahren in welchem mittels eines einsetzbaren Platzhalters der nach der Vorabformung entnommen werden kann und durch eine vorhandene Öffnung außerhalb des Mundes des Patienten bei der zweiten Abformung mit Korrekturmaterial beschickt werden kann.

Bei diesem Verfahren ist der Löffel anatomisch geformt, sehr stabil, hat aber in der Mitte einen stabilen Kunststoffboden der im hinteren bereich dünner ist als im Vorderen. Diese Formgebung berücksichtigt den Schließwinkel des Mundes.

Der Nachteil ist aber eben dieser stabile Boden weil dadurch manche Patienten Platzprobleme bekommen und der gewonnene Abdruck beider Kiefer nicht auch gleichzeitig als Bissnahme dienen kann da die Gelenke in ihrer Lage durch die Mundöffnung bereits verschoben sind. Der zu schützende Abformlöffel und sein Zubehör sollen es dem Anwender ermöglichen für den Fall das die Nutzung der externen Korrekturmasseninjektion gewünscht ist den Platzhalter mittels dem Einsatzhaltelement am Löffel so zu befestigen dass dieser bei der Vorabformung schön mittig im Löffel zu liegen kommt. Somit wird der Patient bei der Vorabformung auf diesen Platzhalter beißen und bereits Öffnungen für den späteren Korrekturmassenfluss schaffen.

Der Platzhalter wird danach durch die Einspritzöffnung am Löffelgriff herausgezogen und danach die Korrekturmasse durch den nun hohlen Kanal vor außen eingespritzt.

Falls zusätzlich eine Abdeckung der gesamten Kauflächen gewünscht ist so kann bei der Korrekturabformung eine Folie in die Halteösen eingehängt werden die perforiert sein kann und an der Führungsanteile vorhanden sein können um den Platzhalter exakt in der Mitte der Kaufkläche zu halten.

Fig. 1
1
Löffelgriff
2
hintere Verbindung
3
Mittelplatte
4
vertikale Rillen
5
Einfüllloch von Kanal
Fig. 2
1
Löffelgriff-Unterteil
2
konische Einspritzöffnung
3
Aufnahmen für Einsätze
4
hintere Verbindung
Fig. 3
1
Aufnahme für Einsätze
2
Einsatzhalteelement
Fig. 4
1
Einsatzöse
2
Loch für Platzhalterkanal
Fig. 5
1
Platzhaltergabel
2
Platzhaltergriff
Fig. 6
1
Einsatzfolie
2
Halteösen
3
Perforationen


Anspruch[de]
Abformlöffel und Zubehör für die Zahnmedizin dadurch gekennzeichnet, dass der Löffel als Rahmen mit hinterer Verbindung gestaltet ist und kein festes Bodenteil besitzt, mindestens eine nach Außen größer werdende Öffnung aufweist und seitliche vertikal laufende – nach Außen größer werdende Retentionsrillen an Ober – und Unterseite besitzt an denen zumindest teilweise kleine Haltevorrichtungen vorgesehen sind, dass elastische Einsatzhalter vorhanden sind die ihrerseits den verwendeten elastischen Platzhalter z.B. durch Ösen durch die dieser geführt ist in der Mitte der Abformung halten, dass an den Haltevorrichtungen aber auch die passend zu den Maßen des Löffels gefertigte Einsatzfolie selbst eigene Aufhängeösen besitzt die zu den Aufhängevorrichtungen des Löffels passen und diese Folie selbst elsatisch, plan, perforiert und geschlossen sein kann und mit einer Führung für den zu verwendenden Platzhalterkanal versehen ist um diesen mittig in dem Löffel halten zu können.






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