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Dokumentenidentifikation DE202007003613U1 05.07.2007
Titel Leuchtobjekt / variabel durch Baukastenprinzip
Anmelder Kraneburg, Christoph, Dipl.-Ing., 50678 Köln, DE
DE-Aktenzeichen 202007003613
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.07.2007
Registration date 31.05.2007
Application date from patent application 10.03.2007
IPC-Hauptklasse F21S 10/00(2006.01)A, F, I, 20070310, B, H, DE

Beschreibung[de]

Das Leuchtobjekt hat die Form eines langen, rechteckigen Kastens aus Holz, MDF, Metall oder Kunststoff.

Als Leuchtmittel dient eine handelsübliche Kaltlicht-Leuchtstoffröhre. Je nach Auswahl der Leuchtstoffröhre variiert die Länge des Kastens, die jeweils so gewählt ist, dass der Kasten nur etwas länger als die darin befestigte Röhre ist.

Der Kasten ist an vor und Rückseite offen. Vor eine der offenen Seiten wird eine milchig-weiße Acrylglasscheibe verklebt oder verschraubt. Zwei Metallwinkelprofile sind an dieser Seite jeweils in einer Nut bündig mit dem Kasten so verklebt oder verschraubt, dass ein Spielraum zwischen den Profilen und der Acrylglasscheibe bleibt.

Vor diese milchig-weiße Acrylglasscheibe kann nun eine zweite Lage farbiger Acrylglasscheiben in unterschiedlichen Farben und verschiedenen Längen hinter die Metallwinkelprofile geschoben werden.

Mit der Erfindung ist es möglich, das Leuchtobjekt und damit das Licht und die Lichtstimmung in wenigen Augenblicken vollkommen zu verändern. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hierbei nahezu unbegrenzt.

Das Leuchtobjekt ermöglicht es, selbst aktiv und kreativ mit den angebotenen Farben und Längen zu spielen. Farben werden nicht durch Knopfdruck elektronisch verändert, sondern mittels eines Baukastenprinzips, dadurch besitzt es auch eine haptische Komponente.

Die Längenmaße sind so gewählt, dass bestimmte Kombinationen immer wieder die Gesamtlänge ergeben.

Es könne auch Farben ausgelassen werden, so wird das Leuchtobjekt auch zur Lampe.

Die Scheiben haben eine Stärke von 3 mm und sind somit sehr formstabil.

Bei horizontaler Hängung können auch Fugen zwischen den Farben bleiben.

Das Leuchtobjekt kann sowohl horizontal als auch vertikal gehängt werden. (Für die vertikale Hängung sind an einem Ende des Leuchtobjekts Stifte als Anschlag unter den Winkelprofilen eingebohrt).

Die Leuchtstoffröhre ist mit zwei kleinen Platten verschraubt. Diese halten die Leuchtstoffröhre mit Hilfe von je zwei Kugelschnappern im Leuchtobjektgehäuse. Ein einfaches Wechseln der Röhre ist dadurch möglich. In den zwei kleinen Platten sitzen auch die Aufhänger. Je zwei Kugelschnapper pro Platte sitzen jeweils in einer Nut innen an der offenen Rückseite des Kastens. Die Tiefe der Nut ist so gewählt, dass die Platten im eingerasteten Zustand nicht ganz im Gehäuse versenkt sind, sondern etwas herausstehen. Dadurch hängt das Leuchtobjekt nicht flächig an der Wand, sondern durch eine schmale Lichtfuge „schwebt" die Leuchte optisch leicht davor. Zudem ist der Wärmeabzug gewährleistet.

Die Stromversorgung erfolgt über ein 3-poliges Kabel, an dessen Ende sich ein handelsüblicher Schalterstecker befindet, da ein Schalter an der Lampe oder im Kabel als störend empfunden wird.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 15 erläutert. Es zeigen:

14 Das Einschieben verschiedener Farben und Längen (Hier Beispiel D E F) in den Kasten (A) unter die Winkelprofile (B) über die weiße Acrylglasscheibe (C)

5 Zeigt eine nicht in den Kugelschnappern (I) eingerastete Platte (G) mit der daran befestigten Leuchtstoffröhre (H) Die Kugelschnapper sitzen in der Nut (J)


Anspruch[de]
Leuchtobjekt mit der Möglichkeit eine zweite Lage Acrylglasscheiben vor eine erste, fest verschraubte oder verklebte Scheibe zu schieben,

dadurch gekennzeichnet,

dass die zwei Winkelprofile (A) jeweils in einer Nut so befestigt sind, dass das Einschieben der zweiten Lage Scheiben (C–F) vor die auf dem Kasten verschraubte oder verklebte erste Scheibe möglich ist. Bei der Verwendung von 3 mm starken Acrylglasscheiben muss der lichte Raum unter den Winkeln mindestens 3,2 mm betragen.

Unteranspruch 1:

Die fest arretierte Scheibe kann auch aus echtem Glas bestehen.

Unteranspruch 2:

Bei Verwendung entsprechender Winkelprofile, kann der lichte Raum auch verändert werden, um zum Beispiel auch satinierte 5 mm starke Acrylgläser, echtes Glas, oder andere, auch dünnere Materialien einsetzen zu können.
Leuchtobjekt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Kastens unter den Winkelprofilen Stifte als Anschlag für die zweite Lage Scheiben eingebohrt sind. Leuchtobjekt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Kasten die Länge handelsüblicher Leuchtstoffröhren nur gering überschreitet, (zum Beispiel 126 cm und 157 cm), die Tiefe des Kastens die Tiefe einer Leuchtstoffröhre um ca. 2 cm überschreitet (12–14 cm) und die Breite vorzugsweise 14 cm beträgt.

Unteranspruch 3:

Die Proportionen von Länge, Breite und Tiefe des Kastens können variieren.
Leuchtobjekt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Rückseite des Kastens mit dem Leuchtmittel verschraubten Platten (G) mit Kugelschnapper (I) im Kasten arretiert werden und die Platten die horizontale und vertikale Hängevorrichtung (K) besitzen. Leuchtobjekt nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass jeweils zwei Kugelschnapper (I) je Platte jeweils in einer Nut (J) sitzen, deren Tiefe so gewählt ist, dass die Platten (G) in eingerastetem Zustand ca. 5 mm aus dem Kasten herausstehen. Die Breite der Platten beträgt vorzugsweise 8 cm bei einer Stärke von vorzugsweise 12 mm

Unteranspruch 4:

Das Herausstehen der Platten kann variieren.

Unteranspruch 5:

Breite und Stärke der Platten können variieren.






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