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Dokumentenidentifikation DE202007004558U1 05.07.2007
Titel Standrohr für eine Innenraumleuchte
Anmelder Siteco Beleuchtungstechnik GmbH, 83301 Traunreut, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 202007004558
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.07.2007
Registration date 31.05.2007
Application date from patent application 28.03.2007
IPC-Hauptklasse F21S 6/00(2006.01)A, F, I, 20070328, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Standrohr zur Verwendung bei einer Innenraumleuchte, insbesondere bei einer Stehleuchte. Derartige Standrohre sind in der Regel dafür vorgesehen, an einem bodenseitigen Befestigungselement, etwa einem Podest, einer Standplatte oder dergleichen befestigt zu werden und tragen an ihrem freien Ende oder in dessen Nähe einen Leuchtenkopf oder eine Leuchteneinrichtung. Da diese Rohre relativ lang sein können – bei einer typischen Anwendung beträgt die Länge dieses Rohres ca. 1,80 m – werden diese Rohre typischerweise aus Stahl gefertigt. Ein typisches Standrohr nach dem Stand der Technik ist in 1 und 2 gezeigt. 1 zeigt ein aus Stahl bestehendes Rohr 1, in das an dem bodenseitigen Ende eine Verbindungshülse 3 eingeschweißt ist, die ein Innengewinde 5 zum Eindrehen einer Schraube zum Befestigen des Rohrs 1 an einer Standplatte oder dergleichen aufweist. Da das untere Ende des Rohrs 1 durch die Hülse 3 verschlossen ist, wird das Anschlußkabel 7 über eine seitliche Öffnung 9 in das Rohr eingeführt und in dessen Inneren, wie aus 1 ersichtlich, bis zu dem gegenüberliegenden Ende geführt, wo es aus dem Rohr austritt und mit einem Leuchtenkopf oder einer anderen elektrischen Installation verbunden werden kann.

Dieser Aufbau ist in zweierlei Hinsicht aufwendig. Zum einen ist ein Stahlrohr mit einer eingeschweißten Hülse, das sich für eine Stehleuchte oder dergleichen eignet, im Vergleich zu angeschweißten Rohren relativ teuer. Zum anderen ist durch die Hülse 3 der Zugang zu dem Inneren des Rohrs erschwert und das Anbringen der Hülse und das Einbringen einer seitlichen Öffnung für die Kabeldurchführung sind zusätzliche Verfahrensschritte, welche die Herstellung verteuern.

Rohre aus Aluminium wären zwar kostengünstiger, haben aber eine geringere Stabilität und neigen bei einer Länge in der Größenordnung von zwei Metern oder mehr zu Schwingungen, wenn an dem freien Ende oder in dessen Nähe ein Leuchtenkopf oder eine andere Leuchteninstallation angebracht ist.

Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Standrohr wie eingangs beschrieben zur Verfügung zu stellen, das sich für die Verwendung bei Stehleuchten eignet und sich kostengünstiger herstellen läßt. Ferner solle eine entsprechende Stehleuchte zur Verfügung gestellt werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Standrohr für eine Innenraumleuchte, insbesondere ein Standrohr für eine Stehleuchte, mit einem hohlen Außenrohr, in dessen Innerem ein oder mehrere Verstärkungselemente durch eine oder mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen gehalten sind.

Die Erfindung stellt insbesondere ein Standrohr für solche Leuchten zur Verfügung, bei denen nur ein Ende des Standrohrs, zum Beispiel an einer Standplatte oder in einem Ständer, festgelegt ist und eine lichttechnische Installation, z.B. ein Leuchtenkopf, an einem von dem festgelegten Ende entfernten Abschnitt, insbesondere an dem nicht festgelegten Ende angebracht ist.

Die Funktion des Verstärkungselements besteht darin, das Außenrohr über einen Teilabschnitt seiner Länge zu versteifen, so daß das Standrohr in dem versteiften Bereich sich bei den üblichen Belastungen, die im Betrieb einer Leuchte auftreten, nicht oder weniger stark verbiegt und insbesondere, wenn das Standrohr bei einer Leuchte verwendet wird, nicht oder weniger stark in Schwingungen gerät. Erfindungsgemäß kann das Standrohr durch das bzw. die Versteifungselemente über seiner ganzen Länge oder über einem oder mehreren Teilbereichen seiner Länge versteift sein. Ist das Außenrohr über einen Teil seiner Länge versteift, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform die Versteifung ausreichend, daß das Standrohr sich im normalen Betrieb einer Leuchte, beispielsweise einer Stehleuchte, nicht oder nur unwesentlich verbiegt oder in Schwingungen gerät.

Ein Verstärkungselement wie vorangehend erwähnt kann in einem einfachen Fall die Form einer Platte oder einer Stange, z.B. mit rechteckigem, mehreckigem, kreisförmigem oder elliptischem Querschnitt, haben, die z.B. in eine geeignete Führung in dem Außenrohr eingeführt ist.

Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß das Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zur Längsachse des Verstärkungselements und/oder zur Längsachse des Standrohrs einen viereckigen, insbesondere rechteckigen Querschnitt besitzt, wobei das Verstärkungselement an zwei aneinander gegenüberliegenden Enden durch eine auf der Innenseite des Außenrohrs ausgebildete Nut geführt wird bzw. in dieser eingesteckt ist.

Ein Verstärkungselement kann insbesondere ein Profilelement sein.

Beispielsweise kann ein Verstärkungselement ein längliches Element mit konstanten Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung sein, wobei der Querschnitt beispielsweise die Form eines Kreuzes, eines mehrzackigen Sterns oder dergleichen aufweisen kann, wobei gemäß einer Ausführungsform zwei Extremitäten des Profils, beispielsweise zwei Arme eines Kreuzes, einander diametral gegenüberliegen und einen Abstand gleich dem Innendurchmesser des Außenrohrs besitzen.

Die Erfindung kann vorsehen, daß das Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung und/oder derjenigen des Standrohrs die Form eines Winkels, vorzugsweise mit geraden Schenkeln, oder eines Kreisbogenabschnitts besitzt.

Gemäß einer Abwandlung dieser Ausführungsform kann das Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung auch Abwandlungen von der strikten Winkel- oder Kreisbogenform aufweisen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß das Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung zwei Schenkel aufweist, die miteinander eine Kante bilden bzw. an der Stelle, an der sie zusammenstoßen, einen von 180° verschiedenen Winkel einschließen, wobei ein Schenkel oder beide Schenkel keine gerade Form besitzen, sondern beispielsweise eine konkave oder konvex gekrümmte Form oder eine andere geeignete Form. Ebenso kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung eine gekrümmte Form besitzt, die von der eines Kreisbogenabschnitts abweicht, beispielsweise die Form eines Parabelabschnitts, eines Ellipsenabschnitts oder eines Hyperbelabschnitts, wobei insbesondere im Falle eines Parabel- oder Hyperbelabschnitts das Verstärkungselement zwei Schenkel aufweisen kann, die über einen gekrümmten Bereich miteinander verbunden sein können.

Wenn vorangehend von einem Verstärkungselement die Rede war, bedeutet dies, daß mindestens ein Verstärkungselement des Standrohrs wie vorangehend beschrieben ausgebildet ist. Erfindungsgemäß kann dies jedoch auch für mehrere oder alle Verstärkungselemente der Fall sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Standrohr im Inneren des Außenrohrs ein oder mehrere Führungselemente auf, die sich zumindest abschnittsweise von der Innenwand des Außenrohrs oder eines Teils davon nach innen erstrecken und/oder einen Abstand von der Mittelachse des Außenrohrs aufweisen, der kleiner ist als der Abstand der Innenwand des Außenrohrs von der Mittelachse oder Abstand eines an das betreffende Führungselement angrenzenden Bereichs der Innenwand des Außenrohrs von der Mittelachse ist.

Die Erfindung kann vorsehen, daß das Außenrohr ein Innenprofil aufweist, wobei dieses Innenprofil mindestens ein Profilelement aufweist, welches eine Führung für ein Verstärkungselement oder einen Teil einer Führung bildet.

Ein solches Profilelement kann insbesondere ein Vorsprung des Profils von der Innenwand des Außenrohrs sein, an dem ein Verstärkungselement anliegt, oder eine Nut, in welcher ein Ende des Verstärkungselements geführt wird.

Eine andere Möglichkeit, entsprechende Führungselemente auszubilden, besteht darin, in das Außenrohr einen Einsatz einzuschieben, welcher die entsprechenden Führungselemente enthält.

Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement an einem Punkt, gegebenenfalls aber auch entlang eines Teilbereichs der Innenwand des Außenrohrs an dieser anliegt, so daß diese Innenwand bezüglich des Verstärkungselements eine Führungsfunktion besitzt.

Dabei kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des Außenrohrs zwei oder mehr Enden aufweist und an mindestens zwei verschiedenen Enden an einem Vorsprung des Innenprofils des Außenrohrs anliegt.

Dabei kann vorgesehen sein, daß ein Verstärkungselement, bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des Außenrohrs, an zwei verschiedenen Enden an einem Profilelement des Innenprofils des Außenrohrs anliegt und in einem Bereich zwischen den beiden Enden an der Innenwand des Außenrohrs anliegt.

Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß sich das bzw. die Verstärkungselemente nur über einen Teil der Länge des Außenrohrs erstreckt.

Die Erfindung kann vorsehen, daß sich das bzw. die Verstärkungselemente über mehr als 50 Prozent der Länge des Außenrohrs, insbesondere mehr als 75 Prozent der Länge des Außenrohrs erstrecken bzw. weniger als 50 Prozent der Länge des Außenrohrs, insbesondere weniger als 25 Prozent der Länge des Außenrohrs frei von einem Verstärkungselement sind. Es kann insbesondere vorgesehen sein, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente sich von einem Ende des Außenrohrs aus, vorzugsweise von dem Ende aus, das im Einsatz fixiert werden soll, zu dem gegenüberliegenden Ende des Außenrohrs erstrecken und der Abstand zwischen dem Ende des bzw. der Verstärkungselemente und dem besagten gegenüberliegenden Ende des Außenrohrs, also derjenige Abstand, über den das Außenrohr frei von einer Verstärkung bleibt, weniger als 100 cm, stärker bevorzugt weniger als 80 cm beträgt Die Erfindung kann vorsehen, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente, vorzugsweise alle Verstärkungselemente eine höhere Steifigkeit als das Außenrohr aufweisen. Das erfindungsgemäße Standrohr ist daher steifer als das Außenrohr alleine.

Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente, insbesondere alle Verstärkungselemente, eine andere Dämpfungskonstante, insbesondere eine höhere Dämpfungskonstante als das Außenrohr aufweisen. Die Schwingungseigenschaften des Standrohrs nach dieser Ausführungsform der Erfindung, insbesondere die Dämpfung von Schwingungen des Standrohrs, sind daher von denjenigen des Außenrohrs verschieden, wenn letzteres ohne Verstärkungselemente verwendet wird.

Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß die Dämpfungseigenschaften der in dem Außenrohr angebrachten Verstärkungselemente derart beschaffen sind, daß Schwingungen des Rohrs stärker gedämpft werden als in dem Fall, in dem keine Verstärkungselemente in dem Außenrohr angebracht sind.

Gemäß diesen Ausführungsformen der Erfindung ist es möglich, für das Außenrohr ein Material zu verwenden, das für sich genommen nicht die gewünschte Steifigkeit bzw. die gewünschte Schwingungsresistenz besitzt und die gewünschten Eigenschaften hinsichtlich der Steifigkeit und der Dämpfung von Schwingungen durch das Anbringen von Verstärkungselementen einzustellen. Ebenso ist es natürlich auch möglich, die Eigenschaften hinsichtlich der Steifigkeit und der Dämpfung von Schwingungen selbst dann, wenn sie für das Außenrohr bereits in einem akzeptablen Rahmen liegen, durch das Anbringen von einem oder mehreren Verstärkungselementen noch zu verbessern.

Die Erfindung kann vorsehen, daß das Außenrohr aus einem durch Strangpressen verformbaren Material, insbesondere Aluminium besteht.

Das Außenrohr kann gemäß einer Ausführungsform auch aus Kunststoff bestehen.

Die Erfindung kann vorsehen, daß ein oder mehrere, vorzugsweise alle Verstärkungselemente aus Stahl bestehen.

Es kann vorgesehen sein, daß das Innenprofil zumindest an einem Ende des Außenrohrs einen oder mehrere Kanäle zum Einführen eines Verbindungselements, insbesondere eines Bolzens, einer Schraube oder dergleichen, aufweist.

Die Erfindung kann insbesondere vorsehen, daß diese Kanäle mit einem Innengewinde versehen werden können, in welches sich Schrauben eindrehen lassen, mit denen das Standrohr mit einer Standplatte, einem Sockel oder einem anderen Bauelement, an dem das Standrohr fixiert werden soll, gestattet.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung besitzt das Standrohr bzw. das Außenrohr eine Länge von 90 cm bis 220 cm, gemäß einer besonderen Ausführungsform eine Länge von 180 cm. Das Außenrohr kann gemäß bestimmten Ausführungsformen eine Wanddicke im Bereich von 2 mm bis 6 mm, insbesondere 4 mm aufweisen. Der Außendurchmesser des Außenrohrs kann gemäß bestimmten Ausführungsformen in einem Bereich von 20 mm bis 50 mm, insbesondere bei 34 mm liegen, der Innendurchmesser des Außenrohrs kann gemäß bestimmten Ausführungsformen in einem Bereich von 15 mm bis 46 mm, insbesondere 26 mm liegen.

Die Erfindung stellt auch einen Bausatz für ein Standrohr zur Verfügung, welcher ein hohles Außenrohr und ein oder mehrere Verstärkungselemente zum Anbringen in dem Außenrohr aufweist, wobei das Außenrohr eine oder mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen aufweist, in denen ein oder mehrere Verstärkungselemente gehalten werden können, wenn sie in das Außenrohr und in die Führungselemente eingeführt worden sind.

Die Erfindung stellt auch eine Stehleuchte zur Verfügung, welche ein erfindungsgemäßes Standrohr aufweist.

Die erfindungsgemäße Stehleuchte kann insbesondere eine Standplatte, einen Ständer oder ein anderes Fixierelement zum Festlegen eines Endes des Standrohrs aufweisen, die über Schrauben oder Bolzen mit Schraubkanälen in einem Innenprofil des Außenrohrs verbunden sind, wie dies vorangehend beschrieben wurde.

Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die 3 bis 5 näher erläutert.

1 zeigt ein Standrohr nach dem Stand der Technik in einem Längsschnitt,

2 zeigt das bodenseitige Ende des Standrohrs gemäß 1 (Bereich B) in einer vergrößerten Darstellung,

3 zeigt ein erfindungsgemäßes Standrohr,

4 zeigt eine Ansicht des Standrohrs gemäß 3 (ohne Kabel) von unten,

5 zeigt ein erfindungsgemäßes Standrohr mit einer alternativen Kabelführung.

Das Standrohr gemäß 3 weist ein Außenrohr 10 aus Aluminium auf, das relativ dünnwandig ausgeführt ist. In einer konkreten Ausführungsform kann dieses Rohr einer Länge von 1,80 m und eine Wanddicke von 4 mm aufweisen. Wie aus 4 ersichtlich, ist das Aluminiumrohr 10 mit einem Innenprofil versehen, welches sich zumindest über einen Teilbereich des Rohrs, der das bodenseitige Ende einschließt, vorzugsweise aber über das ganze Rohr erstreckt. Dieses Innenprofil weist zwei einander gegenüberliegende Schraubkanäle 12a und 12b auf, die zur Innenseite des Rohr 10 hin offen sind und mit einem Innengewinde zum Eindrehen einer Schraube zum Verbinden mit einer Standplatte oder einem anderen Element zum Festlegen des bodenseitigen Endes des Standrohrs versehen sind. Das Innenprofil weist weiterhin zwei Vorsprünge 14a und 14b sowie diesen diametral gegenüberliegende Vorsprünge 16a und 16b auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel auch gleichzeitig einen Teil der Schraubkanäle 12a und 12b bilden.

Zwischen den beiden Vorsprüngen 14a und 14b ist ein Verstärkungselement 20 geführt, welches einen winkelförmigen Querschnitt aufweist, und, wie aus 3 ersichtlich ist, sich über einen Teil der Länge des Rohrs 10 erstreckt und etwas oberhalb der Mitte des Rohrs 10 endet.

Das winkelförmige Verstärkungselement 20 besitzt zwei Schenkel 22a und 22b, deren freie Enden jeweils an einem Vorsprung 14a bzw. 14b anliegen und miteinander einen stumpfen Winkel einschließen. Die zu der Innenwand 24 des Rohrs weisende Kante 26 des Verstärkungselements liegt an der Innenwand 24 des Rohrs 10 an. Das Verstärkungselement 20 besteht bei dieser Ausführungsform aus Stahl oder einem anderen hinreichend steifen Material.

Durch das Einführen dieses Verstärkungselements in die durch die Vorsprünge 14a und 14b gebildete Führung im Inneren des Rohrs wird das Rohr 10 über eine Teillänge versteift, die so bemessen ist, daß der restliche, nicht versteifte Bereich des Rohrs 10 eine ausreichende Festigkeit besitzt. Auf diese Weise wird vermieden, daß sich das Rohr 10 unter dem Gewicht eines Leuchtenkopfs oder einer anderen lichttechnischen Installation übermäßig verbiegt oder in Schwingungen gerät. Gegebenenfalls kann sich das Verstärkungselement 20 auch über die ganze Länge des Rohrs 10 erstrecken.

Während in 4 nur ein Verstärkungselement 20 gezeigt ist, ist klar, daß auf der gegenüberliegenden Seite des Rohrs zwischen den Vorsprüngen 16a und 16b ebenfalls ein winkelförmiges Verstärkungselement gleicher Bauweise angebracht werden kann.

Das Aluminiumrohr 10 weist nahe seinem bodenseitigen Ende eine seitliche Öffnung 30 auf (in 4 in gestrichelten Linien angedeutet), durch die, wie in 5 gezeigt, ein Kabel 32 seitlich nach außen geführt werden kann, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. Wie aus 3 und 5 ersichtlich ist, wird das Verstärkungselement 20 durch geeignete, nicht dargestellte Maßnahmen auf einem Abstand von dem bodenseitigen Ende gehalten, so daß die Öffnung 30 auch dann frei bleibt, wenn zwei Verstärkungselemente in das Außenrohr 10 eingesetzt sind. Beispielsweise kann ein Blockierelement, das selbst nicht notwendigerweise biegesteif sein muß, in das Innenprofil des Außenrohrs 10, insbesondere zwischen die beiden Vorsprünge 14a und 14b oder 16a und 16b eingesetzt sein. Gemäß einer nicht dargestellten Abwandlung der Ausführungsform der 5 kann sich auch das Verstärkungselement bis zu dem bodenseitigen Ende des Rohrs 10 erstrecken. In diesem Fall wird vorzugsweise nur ein einziges Verstärkungselement 20 verwendet, um die Durchführung des Kabels 32 durch die Öffnung 30 zu ermöglichen. Alternativ kann das zweite Verstärkungselement ein mit der Öffnung 30 korrespondierendes Loch zum Durchführen des Kabels aufweisen oder das Innenprofil des Außenrohrs 10 kann so abgewandelt sein, daß die Öffnung 30 in einem Bereich außerhalb der Führungseinrichtung für das zweite Verstärkungselement liegt, so daß sie durch dieses Verstärkungselement nicht verschlossen wird.

In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird jedoch das Kabel 32, wie in 3 gezeigt, aus der unteren Öffnung des Rohrs 10 herausgeführt. Ist eine derartige Kabelführung für die Leuchten bei denen das erfindungsgemäße Standrohr verwendet werden soll, verbindlich festgelegt, kann die seitliche Öffnung 30 auch entfallen.

Die in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen dargestellten Merkmalen der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

1
Rohr
3
Verbindungshülse
5
Innengewinde
7
Anschlußkabel
9
Öffnung
10
Außenrohr
12a, 12b
Schraubkanal
14a, 14b
Vorsprung
16a, 16b
Vorsprung
20
Verstärkungselement
22a, 22b
Schenkel des Verstärkungselements
24
Innenwand des Rohrs
26
Kante des Verstärkungselements
30
Öffnung
32
Kabel


Anspruch[de]
Standrohr für eine Innenraumleuchte, insbesondere Standrohr für eine Stehleuchte, mit einem hohlen Außenrohr (10), in dessen Innerem ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) durch eine oder mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen (14a, 14b, 16a, 16b) gehalten sind. Standrohr, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärkungselement (20) ein Profilelement ist. Standrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungselement (20) in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung und/oder derjenigen des Standrohrs die Form eines Winkels oder eines Kreisbogenabschnitts besitzt. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (20) ein Innenprofil aufweist, wobei dieses Innenprofil mindestens ein Profilelement (14a, 14b, 16a, 16b) aufweist, welches eine Führung für ein Verstärkungselement oder einen Teil einer Führung bildet. Anspruch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärkungselement (20) in einem Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des Außenrohrs (10) zwei oder mehr Enden aufweist und an mindestens zwei verschiedenen Enden an einem Vorsprung des Innenprofils (14a, 14b, 16a, 16b) des Außenrohrs anliegt. Standrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärkungselement (20), bezogen auf einen Querschnitt senkrecht zu seiner Längsachse und/oder der des Außenrohrs, an zwei verschiedenen Enden an einem Profilelement (14a, 14b, 16a, 16b) des Innenprofils des Außenrohrs anliegt und in einem Bereich (26) zwischen den beiden Enden an der Innenwand des Außenrohrs anliegt. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das bzw. die Verstärkungselemente (20) nur über einen Teil der Länge des Außenrohrs (10) erstreckt. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (10) aus einem durch Strangpressen verformbaren Material besteht. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) eine höhere Steifigkeit als das Außenrohr (10) aufweisen. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) eine andere Dämpfungskonstante als das Außenrohr (10) aufweisen. Standrohr nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) eine höhere Dämpfungskonstante als das Außenrohr (10) aufweisen. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Verstärkungselemente (20) bewirken, daß Schwingungen des Außenrohrs (10) stärker gedämpft werden als in dem Fall, in dem in dem Inneren des Außenrohrs (10) keine Verstärkungselemente angeordnet sind. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (10) aus Aluminium besteht. Standrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) aus Stahl bestehen. Standrohr nach einem der Ansprüche 4 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß das Innenprofil zumindest an einem Ende des Außenrohrs (10) einen oder mehrere Kanäle (12a, 12b) zum Einführen eines Verbindungselements aufweist. Bausatz für ein Standrohr, welcher ein hohles Außenrohr (10) und ein oder mehrere Verstärkungselemente (20) zum Anbringen in dem Außenrohr aufweist, wobei das Außenrohr eine oder mehrere formschlüssig wirkende Führungseinrichtungen (14a, 14b, 16a, 16b) aufweist, in denen ein oder mehrere Verstärkungselemente gehalten werden können, wenn sie in das Außenrohr und in die Führungselemente eingeführt worden sind. Stehleuchte, welche ein Standrohr gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 aufweist.






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