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Dokumentenidentifikation DE60032302T2 05.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001090779
Titel Schreibgerät
Anmelder The Pilot Ink Co., Ltd., Nagoya, Aichi, JP
Erfinder Oike, The Pilot Ink Co., Shigeru, Nagoya-shi, Aichi, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60032302
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.2000
EP-Aktenzeichen 001212786
EP-Offenlegungsdatum 11.04.2001
EP date of grant 13.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse B43K 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B43K 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät. Genauer gesagt betrifft die Erfindung ein Schreibgerät, das einen Zylinderschaft aufweist, in dessen Innerem Tinte gespeichert ist, und einen Stopfenkörper (beispielsweise einen hinteren Stopfen oder einen Haltekörper für eine Schreibspitze), der abnehmbar an einem Ende des Zylinderschafts angebracht ist. In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Ausdruck "vorne" die Seite des Schreibgeräts, wo sich die Schreibspitze befindet, wohingegen der Ausdruck "hinten" die Seite des hinteren Stopfens bedeutet. Der Ausdruck "vordere Oberfläche" meint die in axialer Richtung äußere Oberfläche des Schreibgeräts, wohingegen der Ausdruck "rückwärtige Oberfläche" die in axialer Richtung innere Oberfläche des Schreibgeräts meint.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Beispielsweise ist in der japanische ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. Hei 11-48679 ein Schreibgerät offenbart, bei welchem, um einen Tinte speichernden Körper zu entfernen, der in einem inneren Bereich eines Zylinderschaftes untergebracht ist, ein hinterer Stopfen abnehmbar in einer Öffnung angebracht ist, die in einem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ausgebildet ist. Zwischen einem Flanschbereich des hinteren Stopfens und dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ist außerdem eine Nut (ein weggeschnittener Bereich) ausgeformt, in welche hinein eine Münze, beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, oder auch ein Werkzeug in Eingriff gebracht werden kann. Durch Ineingriffbringen der Münze in die Nut hinein kann der hintere Stopfen zwangsweise geöffnet werden.

In der oben zitierten Veröffentlichung ist auch ein Schreibgerät offenbart, in welchem ein Haltekörper für eine Schreibspitze, der eine Schreibspitze beinhaltet, abnehmbar an einer Öffnung angebracht ist, die an einem vorderen Endbereich eines Zylinderschafts ausgeformt ist. Zwischen einem Flanschbereich des Haltekörpers für die Schreibspitze und dem vorderen Endbereich des Zylinderschaftes ist eine Nut (ein weggeschnittener Bereich) ähnlich wie bei der oben erwähnten Struktur ausgeformt.

Bei den oben erwähnten herkömmlichen Schreibgeräten kann aber, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen in Richtung des Durchmessers flach einwärts ausgebildet ist, wenn der hintere Stopfen der der Schreibspitzen-Haltekörper zwangsweise geöffnet wird, die Münze oder das Werkzeug nur zu einem geringen Grad in die Nut eingebracht werden. Der hintere Stopfen oder der Schreibspitzen-Haltekörper kann nämlich nicht einfach zwangsweise geöffnet werden; oder es ist eine große Kraft notwendig, um den hinteren Stopfen oder den Schreibspitzen-Haltekörper in den geöffneten Zustand zu zwingen. Daher besteht die Befürchtung, dass der Endbereich des Zylinderschaftes, der Flanschbereich des hinteren Stopfens oder der Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers beschädigt werden könnte.

Die Europäische Patentanmeldung EP-A-657 306 beschreibt ein Schreibgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die bei den oben erwähnten herkömmlichen Schreibgeräten festgestellten Probleme zu lösen. Demzufolge ist es ein Ziel der Erfindung, ein Schreibgerät zu schaffen, in welchem ein hinterer Stopfen oder ein Schreibspitzen-Haltekörper einfach von einem Endbereich eines Zylinderschaftes entfernt werden kann. Daher kann der Endbereich des Zylinderschaftes, ein Flanschbereich des hinteren Stopfens oder ein Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers vollständig vor einer Beschädigung geschützt werden.

Ein Schreibgerät gemäß der Erfindung ist versehen mit: einem Zylinderschaft, in dessen Innerem Tinte gespeichert ist und der an einem seiner Endbereiche eine Öffnung hat, und einem Stopfenkörper, der lösbar an der Öffnung des Zylinderschafts angebracht ist und einen Flanschbereich aufweist, der auswärts in einer axialen Richtung des Zylinderschafts von dem einen Endbereich des Zylinderschafts aus vorgesehen ist, und einen röhrenförmigen Passbereich, der mit der inneren Oberfläche des Zylinderschafts zusammenpasst, wobei eine Zwangsöffnungsnut zwischen einer Oberfläche des Flanschbereichs und dem einen Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, und wobei der Stopfenkörper außerdem einen Anschlussbereich aufweist, der den besagten röhrenförmigen Passbereich und den besagten Flanschbereich verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raum zwischen einer äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs und der inneren Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts ausgebildet ist, welcher Raum mit der Zwangsöffnungsnut verbunden ist, so dass die besagte Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in einer Durchmesserrichtung des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts.

Da die Nut zum zwangsweisen Öffnen tiefer einwärts in der Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt ist als die innere Oberfläche einer Endöffnung des Zylinderschaftes, ist, falls ein Werkzeug wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingebracht wird, der in Durchmesserrichtung innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert als die innere Oberfläche der einen Endöffnung des Zylinderschaftes.

Daher wird, falls der in Durchmesserrichtung äußere Endbereich des Werkzeugs einwärts in der axialen Richtung des Werkzeugs mit einem Endbereich des Zylinderschafts als Drehpunkt gedrückt wird, die Oberfläche des in Durchmesserrichtung inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen die rückwärtige Oberfläche des Flanschbereichs auswärts in der axialen Richtung gedrückt. Der Stopfenkörper kann nämlich aus einer Endöffnung des Zylinderschaftes einfach mit einer geringen Kraft entfernt werden. Außerdem kann nicht nur durch das oben erwähnte Verfahren zum zwangsweisen Öffnen durch Verdrehen eines Werkzeugs, das in die Nut eingesetzt wird, der Stopfenkörper einfach aus einer Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden.

Da der Stopfenkörper unter Verwendung des Werkzeugs einfach aus einer Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden kann, kann ein Endbereich des Zylinderschaftes sowie der Flanschbereich des Stopfenkörpers vor Beschädigung geschützt werden. Gleichzeitig kann die wechselseitige Verbindung zwischen dem Zylinderschaft und dem Stopfenkörper gefestigt werden. Wenn nicht gerade ein Vorgang zum zwangsweisen Öffnen mit dem Werkzeug ausgeführt wird, kann daher der Stopfenkörper nicht so einfach entfernt werden, so dass es möglich wird, ein Entfernen des Stopfenkörpers zu verhindern.

Gemäß der Erfindung weist bei dem Schreibgerät gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung der Stopfenkörper weiter Folgendes auf: einen röhrenförmigen Passbereich, der mit der inneren Oberfläche des Zylinderschafts zusammenpasst, und einen Anschlussbereich, der den besagten röhrenförmigen Passbereich und den Flanschbereich verbindet, wobei ein Raum zwischen einer äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs und der inneren Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts ausgebildet und mit der Zwangsöffnungsnut verbunden ist.

Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Stopfenkörper durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder Verdrehvorgang) des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für den Stopfenkörper mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die rückwärtige Oberfläche des in Durchmesserrichtung inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs des Stopfenkörpers anliegt. Dadurch wird es auch möglich, den Zylinderschaft und den Stopfenkörper einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs voneinander zu trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Stopfenkörpers weiter vereinfacht werden kann.

Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen Passbereich zu verbinden.

Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen, die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Stopfenkörper in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.

Vorzugsweise hat der Zylinderschaft eine Schreibspitze an seinem vorderen Ende, der Stopfenkörper ist lösbar an einer Öffnung angebracht, die bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, und der Flanschbereich ist hinter dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts vorgesehen, wobei die Zwangsöffnungsnut zwischen der einen Oberfläche des Flanschbereichs und dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts.

Aufgrund dieser Struktur kann, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen weiter einwärts in der Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt ist als die innere Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes, in dem Fall, wo das Werkzeug wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingesetzt wird, der innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert werden als die innere Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes.

Daher wird, falls der äußere Endbereich des Werkzeugs vorwärts gedrückt wird mit dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes als Drehpunkt, die rückwärtige Oberfläche des inneren Endbereich des Werkzeugs gegen die vordere Oberfläche (die rückwärtige Oberfläche) des Flanschbereichs nach hinten gedrückt. Der hintere Stopfen (der Stopfenkörper) kann nämlich einfach aus der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes mit einer geringen Kraft entfernt werden. Abgesehen von dem oben erwähnten Verfahren zum zwangsweisen Öffnen kann außerdem unter Verwendung eines Verdrehvorgangs des Werkzeugs, das in die Nut eingesetzt wird, der hintere Stopfen auch einfach aus der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass der hintere Stopfen auch einfach aus der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes unter Verwendung des Werkzeugs entfernt werden kann, können der hintere Endbereich des Zylinderschaftes und der Flanschbereich des hinteren Stopfens gegen eine Beschädigung geschützt werden. Gleichzeitig kann die wechselseitige Verbindung zwischen dem Zylinderschaft und dem hinteren Stopfen gefestigt werden. Wenn nicht ein zwangsweiser Öffnungsvorgang mit dem Werkzeug ausgeführt wird, kann daher der hintere Stopfen nicht so einfach aus dem Zylinderschaft entfernt werden, so dass verhindert werden kann, dass der hintere Stopfen aus dem Zylinderschaft herausfällt.

Da der hintere Stopfen in die hintere Endöffnung des Zylinderschaftes hinein angebracht und aus dieser entfernt werden kann, kann Tinte in einen Tintenspeicherkörper oder einen Tintentank, der innerhalb des Zylinderschafts aufgenommen ist, durch den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes hindurch nachgefüllt werden, während der hintere Stopfen entfernt ist. Der Tintenspeicherkörper oder Tintentank in dem Zylinderschaft kann von dem Zylinderschaft entfernt werden und kann gegen eine neuen ersetzt werden, oder der Tintenspeicherkörper oder Tintentank, der entfernt wurde, kann wieder mit Tinte gefüllt werden.

Vorzugsweise ist der Raum zwischen der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs und der inneren Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts ausgebildet.

Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Stopfenkörper durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder Verdrehvorgang) des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für den Stopfenkörper mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die rückwärtige Oberfläche des in Durchmesserrichtung inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs des Stopfenkörpers anliegt. Dadurch wird es auch möglich, den Zylinderschaft und den Stopfenkörper einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs voneinander zu trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Stopfenkörpers weiter vereinfacht werden kann.

Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen Passbereich zu verbinden.

Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen, die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Stopfenkörper in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.

Jede der Verstärkungsrippen kann vorzugsweise einen gestuften Bereich beinhalten, der gegen den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes anliegen soll (d.h., sie kann eine Stopperfunktion mit Bezug auf den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes beinhalten). Deswegen kann die Nut für die zwangsweise Öffnung positiv zwischen dem Flanschbereich und dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ausgeformt werden.

Vorzugsweise ist der Stopfenkörper lösbar in einer Öffnung angebracht, welche bei einem vorderen Ende des Zylinderschafts ausgebildet ist, und hat eine Schreibspitze, und der Flanschbereich ist vor dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts vorgesehen, wobei die Zwangsöffnungsnut zwischen der einen Oberfläche des Flanschbereichs und dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des vorderen Endbereichs des Zylinderschafts.

Aufgrund dieser Struktur kann, da die Nut zum zwangsweisen Öffnen tiefer einwärts in der Durchmesserrichtung des Zylinderschaftes ausgeformt ist als die innere Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes, falls ein Werkzeug wie beispielsweise eine Münze in die Nut eingebracht wird, der innere Endbereich des Werkzeugs tiefer positioniert als die innere Oberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes.

Daher wird, falls der äußere Endbereich des Werkzeugs mit dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts als Drehpunkt nach hinten gedrückt wird, die vordere Oberfläche des inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen die rückwärtige Oberfläche des Flanschbereichs nach vorne gedrückt. Der Schreibspitzen-Haltekörper (der Stopfenkörper) kann nämlich einfach aus der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes mit einer geringen Kraft entfernt werden. Außerdem kann, abgesehen von dem oben erwähnten Verfahren zum zwangsweisen Öffnen, durch Verdrehen eines Werkzeugs, das in die Nut eingesetzt wird, der Schreibspitzen-Haltekörper einfach aus der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes entfernt werden.

Aufgrund der Tatsache, dass der Schreibspitzen-Haltekörper auch einfach aus der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes unter Verwendung des Werkzeugs entfernt werden kann, können der vordere Endbereich des Zylinderschaftes und der Flanschbereich des Schreibspitzen-Haltekörpers gegen eine Beschädigung geschützt werden. Gleichzeitig kann die wechselseitige Verbindung zwischen dem Zylinderschaft und dem Schreibspitzen-Haltekörper gefestigt werden. Wenn nicht ein zwangsweiser Öffnungsvorgang mit dem Werkzeug ausgeführt wird, kann daher der Schreibspitzen-Haltekörper nicht so einfach aus dem Zylinderschaft entfernt werden, so dass verhindert werden kann, dass der Schreibspitzen-Haltekörper aus dem Zylinderschaft herausfällt.

Da der Schreibspitzen-Haltekörper in die vordere Endöffnung des Zylinderschaftes hinein angebracht und aus dieser entfernt werden kann, kann Tinte in einen Tintenspeicherkörper oder einen Tintentank, der innerhalb des Zylinderschafts aufgenommen ist, durch den vorderen Endbereich des Zylinderschaftes hindurch nachgefüllt werden, während der Schreibspitzen-Haltekörper entfernt ist. Der Tintenspeicherkörper oder Tintentank in dem Zylinderschaft kann von dem Zylinderschaft entfernt werden und kann gegen eine neuen ersetzt werden, oder der Tintenspeicherkörper oder Tintentank, der entfernt wurde, kann wieder mit Tinte gefüllt werden.

Das Schreibgerät gemäß dem siebten Aspekt der Erfindung kann weiter Folgendes aufweisen: einen hinteren Stopfenkörper, der lösbar in einer Öffnung angebracht ist, welche bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, wobei der hintere Stopfenkörper eine hintere Schreibspitze beinhaltet und einen hinteren Flanschbereich, der hinter dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts vorgesehen ist; wobei eine hintere Zwangsöffnungsnut zwischen einer Oberfläche des hinteren Flanschbereichs und dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts ausgebildet ist, welche hintere Zwangsöffnungsnut tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts.

Der Raum kann zwischen der äußeren Oberfläche des Verbindungsbereichs und der inneren Oberfläche des vorderen Endbereichs des Zylinderschaftes ausgeformt sein.

Aufgrund dieser Struktur bietet, wenn der Schreibspitzen-Haltekörper durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang (d.h. durch den Drückvorgang oder Verdrehvorgang) des Werkzeugs entfernt wird, der Raum einen Ausweichraum für den Schreibspitzen-Haltekörper mit Bezug auf das Werkzeug. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die rückwärtige Oberfläche des inneren Endbereichs des Werkzeugs gegen einen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs des Schreibspitzen-Haltekörpers anliegt. Dadurch wird es auch möglich, den Zylinderschaft und den Schreibspitzen-Haltekörper voneinander einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs voneinander zu trennen, so dass der Vorgang zum Entfernen des Schreibspitzen-Haltekörpers weiter vereinfacht werden kann.

Vorzugsweise kann der Stopfenkörper weiter mehrere Verstärkungsrippen aufweisen, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs vorgesehen sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen sich in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers erstreckt, um den Flanschbereich und den besagten röhrenförmigen Passbereich zu verbinden.

Aufgrund dieser Struktur kann die Nut zum zwangweisen Öffnen, die zwischen einem Endbereich des Zylinderschaftes und dem Flanschbereich ausgeformt ist, zwischen den jeweiligen Verstärkungsrippen positioniert werden. Gleichzeitig kann beim zwangsweisen Öffnen verhindert werden, dass der Flanschbereich instabil mit Bezug auf den röhrenförmigen Passbereich ist, so dass der Schreibspitzen-Haltekörper in einer stabilen Art und Weise entfernt werden kann.

Jede der Verstärkungsrippen kann vorzugsweise einen gestuften Bereich beinhalten, der gegen den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes anliegen soll (d.h., sie kann eine Stopperfunktion mit Bezug auf den hinteren Endbereich des Zylinderschaftes beinhalten). Deswegen kann die Nut für die zwangsweise Öffnung positiv zwischen dem Flanschbereich und dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes ausgeformt werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung,

2 ist eine Schnittansicht entlang der Pfeillinie A-A in 1,

3 ist eine Schnittansicht entlang der Pfeillinie B-B in 1,

4 ist eine vergrößerte Ansicht eines Bereichs P, der in 1 dargestellt ist,

5 ist eine perspektivische Ansicht eines in 1 dargestellten hinteren Stopfens,

6 ist eine vergrößerte Ansicht des Bereichs P des hinteren Endbereichs des Schreibgeräts, das in 1 dargestellt ist,

7 ist eine Längsschnittansicht der Hauptbereiche einer zweiten Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung, und

8 ist eine vergrößerte Ansicht des vorderen Endbereichs des in 7 dargestellten Schreibgeräts.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Es wird nun eine Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen gegeben. Die 1 bis 6 zeigen eine erste Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung. Die 7 und 8 zeigen eine zweite Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung.

[Erste Ausführungsform]

Es wird nun die erste Ausführungsform beschrieben (siehe 1 bis 6).

(Zusammenfassung der Struktur der ersten Ausführungsform)

Ein Schreibgerät 1 weist einen Zylinderschaft 4 und einen hinteren Stopfen 2 auf. Der Zylinderschaft 4 beinhaltet einen Tintenspeicherkörper 7, der in einem Inneren des Zylinderschaftes 4 untergebracht ist, und eine an einem vorderen Endbereich angebrachte Schreibspitze 8. Der hintere Stopfen 2 ist lösbar an eine Öffnung angebracht, die an einem hinteren Ende des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist (im Folgenden bezeichnet als hintere Endöffnung).

(Zylinderschaft)

Der Zylinderschaft 4 kann aus Kunststoff (beispielsweise Polypropylen) durch Spritzgießen ausgeformt werden. Der vordere Endbereich des Zylinderschaftes 4 hat einen verminderten Durchmesser in einer sich verjüngenden Gestalt, während die Schreibspitze 8 in dem sich verjüngenden vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 gehalten wird. Der Zylinderschaft 4 hat auch einen röhrenförmigen Bereich 43, der an einer inneren Oberfläche des vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 vorgesehen ist und den Außenumfang der Schreibspitze 8 umschließt. Der röhrenförmige Endbereich 43ist integral mit der inneren Oberfläche des Zylinderschaftes 4 ausgeformt und steht von dort aus in der axialen Richtung des Zylinderschaftes 4 hervor. Ein hinterer Endbereich des röhrenförmigen Bereichs 43 und ein vorderer Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 liegen in der axialen Richtung des Zylinderschaftes 4 aneinander an. In dem hinteren Endbereich des röhrenförmigen Bereichs 43 ist außerdem eine Kerbe 43a für die Belüftung ausgebildet.

Der Zylinderschaft 4 hat auch mehrere (insbesondere drei) Stützrippen 43b, die an dem hinteren Bereich des röhrenförmigen Bereichs 43 vorgesehen sind. Die Stützrippen 43b sind integral mit dem Zylinderschaft 4 ausgebildet und erstrecken sich in der axialen Richtung des Zylinderschaftes 4. Die äußere Umfangsoberfläche des vorderen Endbereichs des Tintenspeicherkörpers 7 steht in Druckkontakt mit den Stützrippen 43b in der Durchmesserrichtung des Tintenspeicherkörpers 7 und ist dadurch gestützt oder gelagert.

Der Tintenspeicherkörper 7 besteht aus einem bearbeiteten Körper aus Kunststofffasern (beispielsweise aus einem gebündelten Körper aus Polyesterfasern, dessen äußere Oberfläche mit einer Folie oder einem Film beschichtet ist, oder einem bearbeiteten Körper aus thermisch verschweißten Polyesterfasern oder aus einem bearbeiteten Kunststoffkörper). Tinte ist in den inneren Bereich des Tintenspeicherkörpers 7 hinein imprägniert. Die Schreibspitze 8 ist ein stangenförmiger bearbeiteter Kunststoffkörper aus Kunststofffasern (beispielsweise Acrylfasern oder Polyesterfasern). Der hintere Endbereich der Schreibspitze 8 ist in den vorderen Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 hineingesteckt und dort angeschlossen.

(Hinterer Stopfen)

Der hintere Stopfen 2 kann aus Kunststoff ausgeformt sein (beispielsweise Polypropylen) und zwar durch Spritzgießen.

Der hintere Stopfen 2 weist einen unten geschlossenen zylinderförmigen Verbindungsbereich 22 auf, einen unten geschlossenen zylinderförmigen röhrenförmigen Passbereich 23 und einen scheibenförmigen Flanschbereich 21. Der röhrenförmige Passbereich 23 ist so ausgeformt, dass er integral mit der äußeren Oberfläche des mittleren Bereichs des Verbindungsbereichs 22 ist und sich an diesen anschließt. Der Flanschbereich 21 ist so ausgeformt, dass er integral mit der äußeren Oberfläche des hinteren Bereichs des Verbindungsbereichs 22 ist und sich an diesen anschließt. Der vordere Bereich des Verbindungsbereichs 22 beinhaltet eine Kerbe für die Belüftung 22a, und er berührt und stützt den hinteren Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 in dessen axialer Richtung.

(Nut für die zwangsweise Öffnung)

In einem Zustand, wo der hintere Stopfen 2 an der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 angebracht ist, ist der äußere Umfang des röhrenförmigen Passbereichs 23 mit der inneren Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 zusammengepasst. Gleichzeitig ist zwischen der vorderen Oberfläche des Flanschbereichs 21 und dem hinteren Endbereichs des Zylinderschaftes 4 eine Nut 5 für die zwangsweise Öffnung ausgeformt, die sich in der Richtung des Durchmessers nach außen hin öffnet. Die axiale Breite der Nut 5 kann vorzugsweise 2 mm oder weniger betragen, so dass eine normale Münze (beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, Hundert-Yen-Münze, und eine Fünfhundert-Yen-Münze) als ein Werkzeug 9 verwendet werden kann. Um das Entfernen des hinteren Stopfens 2 weiter zu vereinfachen, kann die Tiefe der Nut 5 in Richtung des Durchmessers vorzugsweise 3 mm oder mehr einwärts in Richtung des Durchmessers betragen, und zwar von der äußeren Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 aus.

(Luftdichter Passbereich)

Der röhrenförmige Passbereich 23 hat einen ringförmigen Vorsprung 23a, der an der äußeren Umfangsoberfläche des röhrenförmigen Passbereichs 23 vorgesehen ist. Der ringförmige Vorsprung 23a ist integral mit dem röhrenförmigen Passbereich ausgeformt und steht von dort hervor. Der Zylinderschaft 4 hat einen ringförmigen Vorsprung 41, der integral mit der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Wenn der hintere Stopfen 2 an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes 4 angebracht wird, tritt der ringförmige Vorsprung 23a über den ringförmigen Vorsprung 41 hinüber, um so mit dem ringförmigen Vorsprung 41 zusammengepasst zu werden. Außerdem hat der röhrenförmige Passbereich 23 eine ringförmige glatte Oberfläche 23b, die an der äußeren Oberfläche des Bereichs des röhrenförmigen Passbereichs 23 vorgesehen ist, der sich hinter dem röhrenförmigen Vorsprung 23a befindet. Der Zylinderschaft 4 hat eine ringförmige glatte Oberfläche 42, die hinter dem ringförmigen Vorsprung 41 an der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Die ringförmige glatte Oberfläche 23b steht in Druckkontakt mit der ringförmigen Plattenoberfläche 42 und ist mit dieser zusammengepasst. Das heißt, zwischen der äußeren Umfangsoberfläche des röhrenförmigen Passbereichs 23 und der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ist ein luftdichter Passbereich ausgeformt, der aus dem hinübergetretenen Passbereich und dem Druckkontaktpassbereich besteht. Der zusammengepasste Zustand des luftdichten Passbereichs (d.h. des hinübergetretenen Passbereichs und des Druckkontaktpassbereichs) kann durch einen zwangsweisen Öffnungsvorgang aufgelöst werden.

(Verstärkungsrippe)

Der hintere Stopfen 2 hat auch mehrere (hier vier) plattenförmige Verstärkungsrippen 24, die an der in Durchmesserrichtung äußeren Umfangsoberfläche des Bereichs des Verbindungsbereichs 22 zwischen der vorderen Oberfläche (der rückwärtigen Oberfläche) der Flanschbereichs 21 und der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 23 ausgeformt sind (d.h. dem hinteren Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs 23). Die plattenförmigen Verstärkungsrippen 24 sind radial integral mit der vorliegenden äußeren Umfangsoberfläche ausgeformt. Der Flanschbereich 21 und die Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 23 können über die Verstärkungsrippen 24 miteinander verbunden werden, wodurch es möglich wird, zu verhindern, dass der Flanschbereich 21 in dem zwangsweisen Öffnungsvorgang instabil ist.

Jede der Verstärkungsrippen 24 beinhaltet in ihrem hinteren Endbereich einen gestuften Bereich 24a mit einem Außendurchmesser, der größer ist als der Innendurchmesser der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4. Insbesondere liegt, wenn der hintere Stopfen 2 an der hinteren Endöffnung des Zylinderschafts 4 angebracht ist, der gestufte Bereich 24a an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes 4 an. Die Nut 5 kann nämlich positiv ausgeformt werden, so dass sie eine solche Breite hat, dass das Werkzeug 9 wie beispielsweise eine Münze in die Nut 5 eingesetzt werden kann. Der Bereich der Verstärkungsrippe 24, der sich vor dem gestuften Bereich 24a befindet, wird auch außer Kontakt mit der inneren Oberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 gehalten und wird in dem inneren Bereich der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 untergebracht.

Der Abstand zwischen dem Flanschbereich 21 und der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 23 (d.h. die axiale Länge der Verstärkungsrippe 24) ist größer gewählt als die Breite der Nut 5 (d.h. die axiale Länge des gestuften Bereichs 24a). Aufgrund dieser Auswahl der Abstände kann ein Raum 6 ausgeformt werden, der einen Ausweichraum für den hinteren Stopfen 2 mit Bezug auf das Werkzeug 9 beim zwangsweisen Öffnen schafft. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die vordere Oberfläche des inneren Endbereichs des Werkzeugs 9 an der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 23 des hinteren Stopfens 2 anliegt. Daher können der Zylinderschaft 4 und der hintere Stopfen 2 einfach durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs 9 voneinander getrennt werden.

(Zweite Ausführungsform)

Es wird nun eine zweite Ausführungsform eines Schreibgeräts gemäß der Erfindung beschrieben (siehe 7 und 8).

(Zusammenfassung der Struktur der zweiten Ausführungsform)

Ein Schreibgerät 1 weist einen Zylinderschaft 4 auf (der ähnlich wie in der ersten Ausführungsform ein aus Kunststoff spritzgegossener Körper ist) sowie einen Schreibspitzen-Haltekörper 3. Der Zylinderschaft 4 nimmt einen Tintenspeicherkörper 7 auf (der ähnlich wie in der ersten Ausführungsform ein bearbeiteter Körper aus Kunststofffasern ist), und zwar in seinem Inneren. Der Schreibspitzen-Haltekörper 3 ist lösbar an einer Öffnung angebracht, die am vorderen Ende des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist (im Folgenden als vordere Endöffnung bezeichnet) und beinhaltet eine Schreibspitze 8 (die ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform ein stangenförmiger bearbeiteter Körper aus Kunststoff ist).

(Schreibspitzen-Haltekörper)

Der Schreibspitzen-Haltekörper 3 kann aus Kunststoff ausgeformt sein (beispielsweise Polypropylen), und zwar durch Spritzgießen. Der Schreibspitzen-Haltekörper 3 weist einen zylindrisch gestalteten Verbindungskörper 32 auf, einen scheibenförmigen Flanschbereich 31 und einen unten geschlossenen zylindrisch gestalteten röhrenförmigen Passbereich 33. Der Verbindungsbereich 32 hält die äußere Oberfläche der Schreibspitze 8. Der Flanschbereich 31 ist an der äußeren Umfangsoberfläche des äußeren Bereichs des Verbindungsbereichs 32 so vorgesehen, dass er so ausgeformt ist, dass er integral mit der vorhandenen äußeren Umfangsoberfläche ist und sich an diese anschließt. Der röhrenförmige Passbereich 33 ist an der äußeren Umfangsoberfläche des hinteren Endbereichs des Verbindungsbereichs 32 so vorgesehen, dass er so ausgeformt ist, dass er integral mit der vorhandenen äußeren Umfangsoberfläche und anschließend an diese ist. Der hintere Endbereich des Verbindungsbereichs 32 beinhaltet nicht nur eine Kerbe 32a für die Belüftung, sondern kann auch an dem vorderen Endbereich des Tintenspeicherkörpers 7 in der axialen Richtung anliegen, um dadurch diesen zu lagern.

(Nut für die zwangsweise Öffnung)

In einem Zustand, wo der Schreibspitzen-Haltekörper 3 an der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 angebracht ist, ist der äußere Umfang des röhrenförmigen Passbereichs 33 mit der inneren Oberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 zusammengepasst. Gleichzeitig ist zwischen der hinteren Oberfläche des Flanschbereichs 31 und dem vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 eine Nut 5' für die zwangsweise Öffnung ausgeformt, die sich in der Durchmesserrichtung nach außen hin öffnet. Die breiteste Nut 5' kann vorzugsweise 2 mm oder weniger betragen, so dass eine normale Münze (beispielsweise eine Zehn-Yen-Münze, Hundert-Yen-Münze oder Fünfhundert-Yen-Münze) als Werkzeug 9 verwendet werden kann. Um das Entfernen des Schreibspitzen-Haltekörpers 2 weiter zu vereinfachen, kann die Tiefe der Nut 5' vorzugsweise 3 mm oder mehr einwärts in der Durchmesserrichtung betragen, und zwar von der äußeren Umfangsoberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 aus.

(Luftdichter Passbereich)

Der röhrenförmige Passbereich 33 hat einen ringförmigen Vorsprung 33a, der an der äußeren Umfangsoberfläche des röhrenförmigen Passbereichs 33 vorgesehen ist. Der ringförmige Vorsprung 33a ist integral mit dem röhrenförmigen Passbereich 33 ausgeformt und steht von dort hervor. Der Zylinderschaft 4 hat einen ringförmigen Vorsprung 41, der integral mit der inneren Umfangsoberfläche der hinteren Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Wenn der Schreibspitzen-Haltekörper 3 an dem vorderen Endbereich des Zylinderschaftes 4 angebracht wird, tritt der ringförmige Vorsprung 33a über den ringförmigen Vorsprung 41 hinüber, um so mit dem ringförmigen Vorsprung 41 zusammengepasst zu werden. Außerdem hat der Schreibspitzen-Haltekörper 3 eine ringförmige glatte Oberfläche 33b, die an der äußeren Oberfläche des Bereichs des röhrenförmigen Passbereichs 33 vorgesehen ist, der sich vor dem röhrenförmigen Vorsprung 33a befindet. Der Zylinderschaft 4 hat eine ringförmige glatte Oberfläche 42, die vor dem ringförmigen Vorsprung 41 an der inneren Umfangsoberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ausgeformt ist. Die ringförmige glatte Oberfläche 33b steht in Druckkontakt mit der ringförmigen Plattenoberfläche 42 und ist mit dieser zusammengepasst. Das heißt, ähnlich wie in der ersten Ausführungsform ist zwischen der äußeren Umfangsoberfläche des röhrenförmigen Passbereichs 33 und der inneren Umfangsoberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 ist ein luftdichter Passbereich ausgeformt, der aus dem hinübergetretenen Passbereich und dem Druckkontaktpassbereich besteht. Der zusammengepasste Zustand des luftdichten Passbereichs (d.h. des hinübergetretenen Passbereichs und des Druckkontaktpassbereichs) kann durch einen zwangsweisen Öffnungsvorgang aufgelöst werden.

(Verstärkungsrippe)

Der hintere Stopfen 2 hat, ähnlich wie in der ersten Ausführungsform, mehrere (hier vier) plattenförmige Verstärkungsrippen 34, die an der in Durchmesserrichtung äußeren Umfangsoberfläche des Bereichs des Verbindungsbereichs 32 zwischen der hinteren Oberfläche (der rückwärtigen Oberfläche) der Flanschbereichs 31 und der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 33 ausgeformt sind (d.h. dem vorderen Endbereich des röhrenförmigen Passbereichs 33). Die plattenförmigen Verstärkungsrippen 34 sind radial integral mit der vorliegenden äußeren Umfangsoberfläche ausgeformt. Der Flanschbereich 31 und die Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 33 können über die Verstärkungsrippen 34 miteinander verbunden werden, wodurch es möglich wird, zu verhindern, dass der Flanschbereich 31 in dem zwangsweisen Öffnungsvorgang instabil ist.

Jede der Verstärkungsrippen 34 beinhaltet in ihrem vorderen Endbereich einen gestuften Bereich 34a mit einem Außendurchmesser, der größer ist als der Innendurchmesser der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4. Insbesondere liegt, wenn der Schreibspitzen-Haltekörper 3 an der vorderen Endöffnung des Zylinderschafts 4 angebracht ist, der gestufte Bereich 34a an dem hinteren Endbereich des Zylinderschaftes 4 an. Die Nut 5' kann nämlich positiv ausgeformt werden, so dass sie eine solche Breite hat, dass das Werkzeug 9 wie beispielsweise eine Münze in die Nut 5' eingesetzt werden kann. Der Bereich der Verstärkungsrippe 34, der sich hinter dem gestuften Bereich 34a befindet, wird auch außer Kontakt mit der inneren Oberfläche der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 gehalten und wird in dem inneren Bereich der vorderen Endöffnung des Zylinderschaftes 4 untergebracht.

Der Abstand zwischen dem Flanschbereich 31 und der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 33 (d.h. die axiale Länge der Verstärkungsrippe 34) ist größer gewählt als die Breite der Nut 5' (d.h. die axiale Länge des gestuften Bereichs 34a). Aufgrund dieser Auswahl der Abstände kann ein Raum 6' ausgeformt werden, der einen Ausweichraum für den Schreibspitzen-Haltekörper 3 mit Bezug auf das Werkzeug 9 beim zwangsweisen Öffnen schafft. Dadurch wird es möglich, zu verhindern, dass die hintere Oberfläche des inneren Endbereichs des Werkzeugs 9 an der Bodenwand des röhrenförmigen Passbereichs 23 des Schreibspitzen-Haltekörpers 3 anliegt. Daher können der Zylinderschaft 4 und der Schreibspitzen-Haltekörper 3 durch den zwangsweisen Öffnungsvorgang des Werkzeugs 9 einfach voneinander getrennt werden.

(Sonstiges)

Bei dem Schreibgerät 1 gemäß der ersten Ausführungsform kann der hintere Stopfen 2 gegen den Schreibspitzen-Haltekörper 3 gemäß der zweiten Ausführungsform ausgetauscht werden. Außerdem kann das Schreibgerät 1 gemäß der zweiten Ausführungsform einen weiteren Schreibspitzen-Haltekörper haben, der abnehmbar an der Öffnung angebracht ist, die am hinteren Ende des Zylinderschaftes ausgeformt ist. Das heißt, das Schreibgerät 1 kann zweiköpfig sein und an beiden Enden jeweils eine Schreibspitze beinhalten.

Als die oben erwähnte Schreibspitze 8 können andere Körper als der bearbeitete Faserkörper verwendet werden; beispielsweise ein Schreibspitzenkörper, der durch Extrusion aus Kunststoff geformt ist, eine Kugelschreiberspitze, ein röhrenförmiger Stiftkörper, ein plattenförmiger Stiftkörper mit einem Schlitz an einem vorderen Ende, ein Schreibpinselkörper sowie ein poröser Stiftkörper.


Anspruch[de]
Schreibgerät (1) mit:

einem Zylinderschaft (4), in dessen Innerem Tinte gespeichert ist und der an einem seiner Endbereiche eine Öffnung hat, und

einem Stopfenkörper (2, 3), der lösbar an der Öffnung des Zylinderschafts (4) angebracht ist und einen Flanschbereich (21, 31) aufweist, der auswärts in einer axialen Richtung des Zylinderschafts (4) von dem einen Endbereich des Zylinderschafts (4) aus vorgesehen ist, und einen röhrenförmigen Passbereich, der mit der inneren Oberfläche des Zylinderschafts (4) zusammenpasst,

wobei eine Zwangsöffnungsnut (5, 5') zwischen einer Oberfläche des Flanschbereichs (21, 31) und dem einen Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, und

wobei der Stopfenkörper (2, 3) außerdem einen Anschlussbereich (22, 32) aufweist, der den besagten röhrenförmigen Passbereich (23, 33) und den besagten Flanschbereich (21, 31) verbindet,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Raum (6, 6') zwischen einer äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (22, 32) und der inneren Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, welcher Raum mit der Zwangsöffnungsnut (5, 5') verbunden ist, so dass die besagte Zwangsöffnungsnut (5, 5') tiefer einwärts in einer Durchmesserrichtung des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts (4).
Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem der Stopfenkörper (2, 3) weiter mehrere Verstärkungsrippen (24, 34) aufweist, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (22, 32) vorgesehen sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen (24, 34) sich in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers (2, 3) erstreckt, um den Flanschbereich (21, 31) und den besagten röhrenförmigen Passbereich (23, 33) zu verbinden. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem der Zylinderschaft (4) eine Schreibspitze (8) an seinem vorderen Ende hat, der Stopfenkörper (2) lösbar an einer Öffnung angebracht ist, die bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, und der Flanschbereich hinter dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) vorgesehen ist, wobei die Zwangsöffnungsnut (5, 5') zwischen der einen Oberfläche des Flanschbereichs (21, 31) und dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut (5, 5') tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts (4). Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 3, bei welchem der Raum (6, 6') zwischen der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (22, 32) und der inneren Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 4, wobei der Stopfenkörper (2) außerdem mehrere Verstärkungsrippen (24) aufweist, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (22, 32) vorgesehen sind, wobei sich jede dieser Verstärkungsrippen (24) in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers (2) erstreckt, um den Flanschbereich (21) mit dem röhrenförmigen Passbereich (23) zu verbinden. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem der Stopfenkörper (3) lösbar in einer Öffnung angebracht ist, welche bei einem vorderen Ende des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, und er eine Schreibspitze (8) hat, und der Flanschbereich (31) vor dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts (4) vorgesehen ist, wobei die Zwangsöffnungsnut (5') zwischen der einen Oberfläche des Flanschbereichs (31) und dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, welche Zwangsöffnungsnut (5') tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des vorderen Endbereichs des Zylinderschafts (4). Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 6, bei welchem der Raum (6') zwischen der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (32) und der inneren Oberfläche des vorderen Endbereichs des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 7, bei welchem der Stopfenkörper (3) weiter mehrere Verstärkungsrippen (34) aufweist, die an der äußeren Oberfläche des Anschlussbereichs (32) vorgesehen sind, wobei jede dieser Verstärkungsrippen (34) sich in einer axialen Richtung des Stopfenkörpers (3) erstreckt, um den Flanschbereich (31) mit dem röhrenförmigen Passbereich (33) zu verbinden. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem eine Breite der Zwangsöffnungsnut (5, 5') in der axialen Richtung höchstens 2 mm beträgt. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem eine Tiefe der Zwangsöffnungsnut (5, 5') in Richtung des Durchmessers von der äußeren Oberfläche des einen Endbereichs des Zylinderschafts (4) aus einwärts in der Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts (4) mindestens 3 mm beträgt. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 2, bei welchem jede der besagten Verstärkungsrippen (24, 34) einen gestuften Bereich hat, der mit dem einen Endbereich des Zylinderschafts (4) in Berührung steht. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 6, weiter mit einem hinteren Stopfenkörper (3), der lösbar in einer Öffnung angebracht ist, welche bei einem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, wobei der hintere Stopfenkörper (3) eine hintere Schreibspitze (8) beinhaltet und einen hinteren Flanschbereich (31), der hinter dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) vorgesehen ist; wobei eine hintere Zwangsöffnungsnut zwischen einer Oberfläche des hinteren Flanschbereichs (31) und dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist, welche hintere Zwangsöffnungsnut (5') tiefer einwärts in Richtung des Durchmessers des Zylinderschafts (4) ausgebildet ist als eine innere Oberfläche des hinteren Endbereichs des Zylinderschafts (4). Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 1, bei welchem der röhrenförmige Passbereich (23, 33) einen ringförmigen Vorsprung (23a, 33a) hat, der integral damit ausgebildet ist und von ihm hervorsteht, und eine ringförmige glatte Oberfläche (23b, 33b), wobei der ringförmige Vorsprung (23a, 33a) und die besagte ringförmige glatte Oberfläche (23b, 33b) an einer äußeren Umfangsfläche des besagten röhrenförmigen Passbereichs (23, 33) vorgesehen sind. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 5, bei welchem jede der besagten Verstärkungsrippen (24) einen gestuften Bereich (24a) hat, der mit dem hinteren Endbereich des Zylinderschafts (4) in Berührung steht. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 8, bei welchem jede der besagten Verstärkungsrippen (34) einen gestuften Bereich (34a) hat, der mit dem vorderen Endbereich des Zylinderschafts (4) in Berührung steht. Schreibgerät (1) nach Patentanspruch 6, bei welchem der Zylinderschaft (4) eine hintere Schreibspitze (8) an seinem hinteren Ende hat.






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