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Dokumentenidentifikation DE60121326T2 05.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001282111
Titel KEYBOARD FÜR EIN MUSIKINSTRUMENT
Anmelder Tokyo Yusyo Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Mutou, Noritaka, Tokyo, JP
Vertreter Bittner & Partner, 85049 Ingolstadt
DE-Aktenzeichen 60121326
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 24.08.2001
EP-Aktenzeichen 019584903
WO-Anmeldetag 24.08.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/JP01/07286
WO-Veröffentlichungsnummer 2002019316
WO-Veröffentlichungsdatum 07.03.2002
EP-Offenlegungsdatum 05.02.2003
EP date of grant 05.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse G10H 1/34(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G10C 3/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G10D 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tastatur für ein Musikinstrument zur Verwendung bei Klavieren, Synthesizern oder anderen Tasteninstrumenten.

STAND DER TECHNIK

Der Anmelder hat zuvor eine Tastatur mit einer Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung vorgeschlagen, die versetzt angeordnet sind (Japanisches offengelegtes Gebrauchsmuster, Veröffentlichungsnr. Sho63-43196).

Die vorstehende herkömmliche Tastatur hat den Nachteil, dass sie für Glissando ungeeignet ist, obwohl sie auf Grund ihrer Tastenkonfiguration, bei der die Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung versetzt ist, das Spielen von Melodien in jeder Tonleiter mit dem gleichen Fingersatz wie bei C-Dur ermöglicht.

Wenn die Finger seitlich gleiten, wird eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit dem Unterschied von einem ganzen Ton gespielt. Um im Gegensatz dazu eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit dem Unterschied von einem halben Ton zu erhalten, gleiten die Finger diagonal von der hinteren Tastenreihe zur vorderen Tastenreihe. In diesem Fall enthält die Reihe von aufeinander folgenden Tönen, wenn es fünf Tastenreihen gibt, nur fünf Töne, was bedeutet, dass die Anzahl an Tönen, die in der Reihe von aufeinander folgenden Tönen enthalten ist, gleich der Anzahl der Tastenreihen wird.

Beim Spielen eines Musikstücks mit der Tastatur mit einer Vielzahl von Tastenreihen in Ganztonanordnung, die versetzt angeordnet sind, kann diese für Spieler, die mit einer gewöhnlichen Tastatur vertraut sind, die aus weißen und schwarzen Tasten in Durtonleiter-Anordnung besteht (nachstehend einfach als "gewöhnliche Tastatur" bezeichnet), auf Grund des im Vergleich zum Spielen mit der gewöhnlichen Tastatur weitgehend verschiedenen Fingersatzes schwierig zu handhaben sein.

Die DE 298 04 847 U1 offenbart eine Tastatur für ein Akkordeon mit mindestens vier Tastenreihen, wobei die Tastenreihen eins und drei mit den Tastenreihen zwei und vier identisch und mechanisch miteinander gekoppelt sind.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung stellt eine Tastatur für Musikinstrumente mit einer Vielzahl von Tastenreihen zur Verfügung, wobei die Tastatur einen Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung, der sich im hinteren Teil der Tastatur befindet; und einen Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung, der sich im vorderen Teil der Tastatur befindet, aufweist; wobei der Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung eine Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung einschließt, in denen jeweils seitlich angrenzende Tasten Töne mit einem Unterschied von einem ganzen Ton erzeugen, wobei die Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung derart versetzt ist, dass die von vorne nach hinten angrenzenden Tasten Töne mit einem Unterschied von einem halben Ton erzeugen, wobei jede Taste, die eine hinterste Tastenreihe mit Ganztonanordnung bildet, den gleichen Ton erzeugt, wie er von einer dieser gegenüberliegenden Taste des Tastaturabschnitts mit Halbtonanordnung erzeugt wird.

Bei der vorstehenden Tastatur schließt der Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung vorzugsweise rechteckige Tastenknöpfe ein, wobei Tastenknöpfe, die gegenüber von Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung liegen, jeweils mit einem erhöhten Abschnitt gebildet sind, der im Wesentlichen die gleiche Breite in Längsrichtung aufweist, wobei Tastenknöpfe, die nicht gegenüber von Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung liegen, jeweils mit einem erhöhten Abschnitt gebildet sind, dessen Ende vergrößert ist.

Nach einer Ausführungsform sind seitlich angrenzende Tasten in allen oder in einem Teil der Vielzahl von Tastenreihen so angeordnet, dass sie einen Unterschied von einer kleinen Terz aufweisen, wobei von vorne nach hinten angrenzende Tasten in allen oder in einem Teil der Vielzahl von Tastenreihen so angeordnet sind, dass sie einen Unterschied von einem ganzen Ton von vorne nach diagonal hinten rechts aufweisen.

Nach dieser Ausführungsform ist es möglich, mit im Wesentlichen dem gleichen Fingersatz zu spielen wie bei der gewöhnlichen Tastatur, die aus weißen und schwarzen Tasten besteht.

Diese Ausführungsform kann auf alle oder auf einen Teil der Tastenreihen angewandt werden. Im Fall einer teilweisen Anwendung können (kann) die verbleibende(n) Tastenreihe(n) jede Konfiguration aufweisen, die ausgewählt ist aus einer Gruppe von Halbtonanordnung, Ganztonanordnung (große-Sekunde-Anordnung), große-Terz-Anordnung, Diatessaron-Anordnung, allen Akkordreihen und gewöhnlichen Tastenreihen.

Nach einer weiteren Ausführungsform sind die Tasten in einem Planbogen angeordnet. Bei dieser Erfindung wird der Abstand zwischen angrenzenden Tastenträgern an der dem Spieler näher gelegenen Seite kürzer, und wenn die Tastenknöpfe in Abständen in der Größenordnung des Unterschieds eines ganzen Tons angeordnet sind, können die Tastenknöpfe daher äußerst klein werden, was möglicherweise das Spielen schwierig macht. In einem derartigen Fall sind die Tastenknöpfe vorzugsweise in Abständen in der Größenordnung von einer kleinen Terz, einer großen Terz oder eines Diatessarons angeordnet, wie bei der Erfindung von Anspruch 5.

Falls die Tastatur dieser Erfindung für elektronische Instrumente eingesetzt wird, müssen die stabförmigen Tastenträger nicht unbedingt verwendet werden. Die Taste kann zum Beispiel ein flacher Schalter sein (Sensorschalter), der als Reaktion auf die Berührung mit dem Finger aktiv wird. Eine einzelne Tastatur kann mit einer Vielzahl von Tönen mit einem Unterschied von Oktaven korrelieren, so dass die Vielzahl von (z. B. drei) Tönen mit einem Unterschied von Oktaven durch Betätigen der einzelnen Taste gleichzeitig gespielt werden kann.

Die Erfindung ordnet den Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung im hinteren Teil der Tastatur an, woraus sich ergibt, dass eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem halben Ton gespielt werden kann, indem die Finger über diesen Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung gleiten. Eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem ganzen Ton kann gespielt werden, indem die Finger seitlich in dem Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung gleiten. Dann können die Finger über den Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung gleiten und danach zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung wandern, in dem die Finger diagonal nach vorne gleiten, so dass eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem halben Ton gespielt werden kann.

In der Ausführungsform nach Anspruch 2 verhindern sich längs erstreckende erhöhte Abschnitte, dass die Finger zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung wandern, und nur die erhöhten Abschnitte mit vergrößerten Enden erlauben das Wandern der Finger zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung. Wenn somit die Finger von den Tastenreihen mit einem Unterschied von einem halben Ton diagonal nach vorne gleiten, können sich die Finger leicht zu den Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung entsprechend den Tönen mit einem Unterschied von einem halben Ton bewegen.

In der Ausführungsform nach Anspruch 3 sind die Tastenreihen mit einem Unterschied von einer kleinen Terz konfiguriert, so dass die von vorne nach hinten angrenzenden Tasten einen Unterschied von einem ganzen Ton von vorne nach diagonal rechts hinten aufweisen, so dass der Spieler/die Spielerin mit einem Fingersatz ähnlich demjenigen bei einer gewöhnlichen Tastatur Melodien spielen kann. Da bei einer verringerten Breite Tasten entsprechend Tönen über eine Oktave untergebracht werden können, ist es sogar einem Kind oder einer Frau mit kleinen Händen möglich, einen weiten Akkordbereich zu spielen.

Bei der Ausführungsform nach Anspruch 4 ist die Tastatur bogenförmig, so dass Tastenreihen, die dem Spieler näher sind, einen kleineren Abstand zwischen den angrenzenden Tastenknöpfen aufweisen, und dass Tastenreihen, die vom Spieler weiter entfernt sind, einen größeren Abstand zwischen den angrenzenden Tastenknöpfen aufweisen. Somit ist es durch Auswahl der verwendeten Tastenreihen derart, dass sie der Länge der Finger des Spielers/der Spielerin entsprechen, möglich, die Tastenreihen mit Abständen, die für den Spieler/die Spielerin geeignet sind, zu verwenden, und im Vergleich zu der Tastatur mit linearer Anordnung auf Grund des verringerten geradlinigen Abstands zwischen den angrenzenden Tastenknöpfen einen weiten Bereich von Akkorden anzuschlagen.

In dieser Ausführungsform ist ein gleicher Ton einer Vielzahl von Tasten zugeordnet. Um die Positionen von Tasten zu spezifizieren, denen der gleiche Ton wie der gespielten Taste zugeordnet ist, können die Tasten, denen der gleiche Ton wie der gespielte Ton zugeordnet ist, Licht ausstrahlen. Das Licht kann nur von den ganz gleichen Tönen, die in dem Intervall enthalten sind, ausgestrahlt werden, oder es kann von den gleichen Tönen einschließlich Tönen mit unterschiedlichen Intervallen (Unterschied von einer Oktave) ausgestrahlt werden. Licht ausstrahlende Mittel können, wie es angemessen ist, eine Miniatur-Glühlampe, eine Leuchtdiode, ein Flüssigkristall, eine Glasfaser, usw. sein. Die Farbe der Lichtstrahlung kann sich zur Identifizierung von Tonbezeichnung zu Tonbezeichnung unterscheiden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht von oben auf eine Ausführungsform 1 gemäß der vorliegenden Erfindung;

2(A) ist eine Stirnansicht eines Tastenträgers derselben, der in zwei Teile unterteilt ist;

2(B) ist eine vergrößerte Schnittansicht des Tastenträgers derselben;

3 ist eine Draufsicht von oben auf eine Ausführungsform 2 gemäß der vorliegenden Erfindung;

4 ist eine Perspektivansicht eines Tastenknopfes derselben, der mit einem erhöhten Abschnitt versehen ist;

5 ist eine Perspektivansicht des Tastenknopfes derselben, der mit einem vergrößerten Abschnitt versehen ist;

6 ist eine Draufsicht von oben auf eine Ausführungsform 3 gemäß der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Draufsicht von oben auf eine Ausführungsform 4 gemäß der vorliegenden Erfindung;

8 ist eine teilweise vergrößerte Draufsicht von oben auf dieselbe;

9 ist ein Diagramm, das die Zuordnung von Tönen in einem Tastaturabschnitt mit einer kleinen-Terz-Anordnung zeigt;

10 ist ein Diagramm, das die Zuordnung von Tönen in einem Tastaturabschnitt mit Ganzton-Anordnung zeigt;

11 ist ein Diagramm, das die Zuordnung von Tönen in einem Tastaturabschnitt mit Diatessaron-Anordnung zeigt;

12 ist eine Draufsicht von oben, die ein weiteres Beispiel einer Anordnung in Form eines Planbogens zeigt;

13 ist eine Stirnansicht einer Ausführungsform 5 gemäß der vorliegenden Erfindung; und

14 ist ein Diagramm, das einen Tastaturdrehmechanismus derselben zeigt.

A
Tastatur
1
Tastenträger
1a
hinterer Tastenträger
1b
vorderer Tastenträger
2
hinteres Ende des Tastenträgers
3
vorderes Ende des Tastenträgers
4
Tastenknopf
5
Öffnung
4a
erhöhter Abschnitt des Tastenknopfes
6
Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung
7
Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung
8, 8a,
Tastenknopf
9
Erhöhung
10
Erhöhung
11
Transpositionsskala
12
Tastaturabschnitt mit kleiner-Terzanordnung
13
Tastaturabschnitt mit Diatessaron-Anordnung
14
Gehäuse

BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

1 ist eine Draufsicht von oben auf einen Tastenträger.

Eine Vielzahl von sich längs erstreckenden, stabförmigen Tastenträgern 1 ist in einem Planbogen derart angeordnet, dass Töne, die von angrenzenden Tastenträgern 1 erzeugt werden, einen Unterschied von einem halben Ton aufweisen.

Der Tastenträger 1 besteht aus einem hinteren Tastenträger 1a, der sich in seinem hinteren Teil befindet, und einem vorderen Tastenträger 1b, der sich in seinem vorderen Teil befindet. Der hintere Tastenträger 1a ist schwenkbar auf einem hinteren Ende 2 gelagert, und der vordere Tastenträger 1b ist schwenkbar auf einem vorderen Ende gelagert (2A). Daraus ergibt sich, dass die Länge der vertikalen Verschiebung des vorderen Tastenträgers 1b vorne kleiner wird, wo die Tasten mit dem relativ kurzen kleinen Finger oder dem Daumen angeschlagen werden können, während sie im hinteren Teil größer wird, wo die Tasten oft mit dem relativ langen Zeigefinger, Mittelfinger oder Ringfinger gespielt werden können, wodurch die Tastatur leicht entsprechend den körperlichen Gegebenheiten bespielt werden kann.

Die Oberfläche des Tastenträgers 1 hat eine Vielzahl von Öffnungen 5 jeweils zum Anbringen eines Tastenknopfes 4 in diesen, so dass jede der Öffnungen 5 einen erhöhten Abschnitt 4a aufnimmt, der auf jedem Tastenknopf 4 gebildet ist (2B). Wenn die gleiche Anzahl an Öffnungen 1 auf allen Tastenträgern an den gleichen Stellen vorgesehen ist, bieten diese Öffnungen 1 den höchsten Freiheitsgrad zur Anordnung der Tastenknöpfe. In Fällen, in denen die Gruppierung der Tastenknöpfe im Voraus bestimmt wird, können die Öffnungen jedoch nur an Stellen vorgesehen werden, wo die vorbestimmten Tastenknöpfe angebracht werden.

Es ist anzumerken, dass der Mechanismus zum Anbringen der Tastenknöpfe nicht auf die Öffnungen beschränkt ist. Zum Beispiel kann im Gegensatz zum vorstehenden Fall der Tastenträger 1 mit einem erhöhten Abschnitt versehen sein, der dazu geeignet ist, in eine Öffnung, die in dem Tastenknopf gebildet ist, eingepasst zu werden. In einer anderen Ausführungsform können die Seitenflächen des Tastenträgers 1 mit Nuten versehen sein, die dazu geeignet sind, durch einen Klammerabschnitt, der auf dem Tastenknopf gebildet ist, festgeklemmt zu werden.

Bezugnehmend auf 3 sind ein Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 und ein Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 im hinteren bzw. vorderen Teil einer Tastatur A angeordnet.

Der Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 ist im Allgemeinen rechteckig und beinhaltet eine Vielzahl von zwei Arten von Tastenknöpfen 8 und 8a, die abwechselnd nebeneinander liegen. Die Tastenknöpfe 8 sind an Stellen angeordnet, wo gegenüberliegende Tastenknöpfe in der nächsten Tastenreihe des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung 7 liegen, während die Tastenknöpfe 8a an Stellen angeordnet sind, wo keine gegenüberliegenden Tastenknöpfe in der nächsten Tastenreihe des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung 7 liegen.

Was die Form der Tastenknöpfe betrifft, so ist der Tastenknopf 8 mit einer sich längs erstreckenden Erhöhung 9 und mit einem Abschnitt ohne Erhöhung an seinem Ende ausgebildet. Der Tastenknopf 8a ist mit einer sich längs erstreckenden Erhöhung 10 und mit einem vergrößerten Abschnitt mit einer größeren Breite an seinem Ende ausgebildet.

Die Erhöhungen 9 und 10 dienen zum Vorsehen einer Eingriffsvorrichtung für die Finger, und ihre Höhen betragen vorzugsweise etwa 3 Millimeter.

Der Grund für das Ausbilden des Abschnitts ohne Erhöhung 9a an dem Ende des Tastenknopfes 8 besteht darin, es den Fingern zu ermöglichen, die Tasten anzuschlagen und dabei leicht von dem Tastenknopf 8 zum vergrößerten Abschnitt 10a des Tastenknopfes 8a zu gleiten. Es könnte auch eine ähnliche Wirkung erhalten werden, indem die Länge des Tastenknopfes 8 verkürzt wird, anstatt den Abschnitt ohne Erhöhung auszubilden.

Der Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 umfasst sechs Reihen mit Ganztonanordnung 7a, 7b, 7c, 7d, 7e und 7f, die mit einer Verschiebung gleich der Hälfte der Tastenknopfbreite versetzt sind. Hier sind von der Vorderseite der sechs Tastenreihen mit Ganzton die erste Reihe 7a, die dritte Reihe 7c und die fünfte Reihe 7e Tastenreihen mit der gleichen Tonkonfiguration, während die zweite Reihe 7b, die vierte Reihe 7d und die sechste Reihe 7f Tastenreihen sind, die die gleiche Tonkonfiguration in der Weise aufweisen, dass zwei Tasten, die einander in von vorne nach hinten angrenzenden Tastenreihen am nächsten sind, einen Unterschied von einem halben Ton haben.

In dem Diagramm bezeichnet das Bezugszeichen 11 eine Transpositionsskala, die seitlich verschoben werden kann, um die Position eines speziellen Tons anzuzeigen, z. B. "do" entsprechend der Taste einer zu spielenden Melodie. Diese Transpositionsskala kann eine Anzeige in Form von Licht vorsehen (z. B. durch Anordnen von Lichtquellen entlang der Ganzton-Tastenreihen). In einem derartigen Fall können verschiedenen Tonbezeichnungen verschiedene Farben gegeben werden.

Bei der Tastatur dieser Ausführungsform kann, wenn die Finger, die drei kreisförmig angeordneten Tasten in dem Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 aus 3 drücken, einwandfrei gleiten, wie durch die strichpunktierte Linien gezeigt (d. h. mit einem Akkordglissando, wie bei der Gitarre), der Akkord unter leichtem Gleiten von dem Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 gespielt werden.

In diesem Fall bewegen sich die Finger auf Grund der beiden Arten von Formen, die den Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Halbtonanordnung 6 gegeben wurden, auf natürliche Weise diagonal nach unten, ohne sich in die Richtung zu bewegen, wo sich keine Tastenknöpfe befinden, wenn sie sich von dem Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 bewegen.

Insbesondere sind von den Tasten, die zum Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 gehören, die Tastenknöpfe 8 gegenüber den Tasten des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung 7 jeweils mit der Erhöhung 9 versehen, so dass durch Eingriff mit den Erhöhungen verhindert wird, dass sich die Finger zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung bewegen. Andererseits sind die Tastenknöpfe 8a, die den Tasten des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung nicht gegenüber liegen, jeweils mit der Erhöhung 10 versehen, die an ihrem Ende den vergrößerten Abschnitt 10a mit einer größeren Breite aufweist, so dass sich die Finger leicht durch die vergrößerten Abschnitte zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 bewegen.

Bezugnehmend auf 6 sind der Halbton-Tastaturabschnitt 6 und der Ganzton-Tastaturabschnitt 7 in einem Planbogen angeordnet, um eine Tastatur A zu erhalten, wobei die Konfigurationen der Tastaturabschnitte 6 und 7 wie in der vorstehenden Ausführungsform sind.

Von den Tastenreihen, die in dieser Ausführungsform den Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 bilden, ist der Anordnungsabstand von Tastenknöpfen in einer vorderen Tastenreihe kleiner als der Anordnungsabstand von Tastenknöpfen in einer hinteren Tastenreihe. Die Tastatur dieser Erfindung ermöglicht das Spielen aller Melodien, mit Ausnahme eines Glissandos, durch Verwendung von zwei oder drei Tastenreihen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung 7.

Somit kann der Spieler/die Spielerin für sein/ihr Spiel alle Tastenreihen auswählen, die Abstände haben, die z. B. für die Abmessungen seiner/ihrer Hände (Länge der Finger) geeignet sind.

Auf Grund einer derartigen bogenförmigen Anordnung wird der geradlinige Abstand zwischen angrenzenden Tastenknöpfen kleiner als derjenige in der parallelen Anordnung der Tastenknöpfe wie bei der Tastatur aus 3 oder aus dem Stand der Technik. Daher kann der Spieler Tasten von Akkorden mit einem weiteren Bereich anschlagen, im Vergleich zu dem Fall, in dem die Tastatur mit der linearen Anordnung verwendet wird, was den Bereich von Melodien vergrößert, die von jedem Spieler mit kleineren Händen gespielt werden können.

Wenn die Tastenreihen so positioniert sind, dass sie den Spieler umgeben, ist es selbst dann, wenn die Tasten an beiden Enden der Tastatur angeschlagen werden, nicht notwendig, dass der Spieler/die Spielerin seinen/ihren Körper seitlich bewegt und seine/ihre Handgelenke in unnatürliche Winkel biegt, indem er/sie einfach seine/ihre Arme um die Ellbogen oder die Schulter dreht. Somit besteht keine Gefahr, dass die Handgelenke des Spielers/der Spielerin geschädigt werden, was es selbst einem Spieler/einer Spielerin mit kürzeren Armen ermöglicht, mühelos die Tasten mit hohen Tönen und tiefen Tönen gleichzeitig anzuschlagen.

Da eine hintere Tastaturreihe breitere Tastenknöpfe aufweist, sind die Tasten der hinteren Tastenreihe beim Spielen leicht anzuschlagen, indem zwei von vorne nach hinten angrenzende Tastenreihen verwendet werden.

Der Tastenträger kann längs halbiert werden, wie in Ausführungsform 1 beschrieben, so dass dessen hinteres Ende eine Stütze für die Tastenträger in dem Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 1 bietet, und dass dessen vorderes Ende eine Stütze für die Tastenträger in dem Abschnitt mit Ganztonanordnung 2 bietet. Folglich kann der Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung mit einer hohen Nutzungsfrequenz eine geringere Tastenanschlagtiefe an der (dem Spieler/der Spielerin näheren) Vorderseite, aber eine größere Tastenanschlagtiefe an der Hinterseite bieten, wodurch jeder Teil eine Tastenanschlagtiefe aufweisen kann, die für die Länge der Finger, die die Tasten anschlagen, geeignet ist, wodurch es möglich wird, eine Melodie zu spielen, wobei die Bewegungen mit der Ergonomie übereinstimmen.

Eine Tastatur A, wie in den 7 und 8 gezeigt, die planbogenförmig konfiguriert ist, weist einen hintersten Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6, einen Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung 7 vor dem Tastaturabschnitt 6, einen Tastaturabschnitt mit kleiner Terz-Anordnung 12 vor dem Tastaturabschnitt 7, der sechs Tastenreihen 12a bis 12f einschließt, und einen vordersten Tastaturabschnitt mit Diatessaron-Anordnung 13, der fünf Tastenreihen 13a bis 13e einschließt, auf.

Angrenzende Tasten in jeder der Tastenreihen, die den Tastaturabschnitt mit kleiner-Terz-Anordnung 12 bilden, haben einen Unterschied von einer kleinen Terz zueinander, während Tasten in von vorne nach hinten angrenzenden Tastenreihen einen Unterschied von einem ganzen Ton von vorne nach diagonal rechts hinten aufweisen.

Jeder Tastenknopf ist in einem vernetzten Bereich der Diagramme auf dem Tastenträger 1 angebracht.

9 veranschaulicht die Zuordnung von Tönen zu Tasten in dem Tastaturabschnitt mit kleiner-Terz-Anordnung 12. Töne von Tasten in der vordersten Tastenreihe 12a sind C, D#, F#, A, C,... von links in der genannten Reihenfolge, Töne von Tasten in der zweiten Tastenreihe 12b sind D, F, G#, B, D,... von links in der genannten Reihenfolge, und Töne von Tasten in der dritten Tastenreihe 12c sind C#, E, G, A#, C#,... von links in der genannten Reihenfolge.

Die Anordnung ist derartig, dass Töne von von vorne nach hinten angrenzenden Tasten in von vorne nach hinten angrenzenden Tastenreihen einen Unterschied von einem ganzen Ton von vorne nach diagonal rechts hinten aufweisen. Zum Beispiel ist die Taste D in der zweiten Tastenreihe 12b diagonal nach hinten angrenzend an die Taste C in der Tastenreihe 12a vor der Tastenreihe 12b, und die Taste C# in der dritten Tastenreihe 12c befindet sich diagonal nach hinten von der Taste D in der Tastenreihe 12b vor der Tastenreihe 12c.

In der Anordnung sind die Tastenreihen 12d, 12e und 12f gleich den Tastenreihen 12a, 12b bzw. 12c. Obwohl mindestens drei Tastenreihen unerlässlich sind, um alle Töne zu erzeugen, ist das Vorsehen von mehr als drei Tastenreihen möglich.

Die Verwendung dieser Tastatur gewährleistet eine äußerst leichte Ausführung des gleichen Fingersatzes wie im Fall der gewöhnlichen Tastatur. In Fällen, in denen eine Tonleiter in C-Dur unter Verwendung der gewöhnlichen Tastatur mit der rechten Hand gespielt wird, werden die Tasten C, D und E nacheinander mit dem Daumen, dem Zeigefinger bzw. dem Mittelfinger angeschlagen, wonach wieder der Daumen verwendet wird, um die Taste F anzuschlagen. Wenn ein derartiger Fingersatz mit der gewöhnlichen Tastatur durchgeführt wird, muss der Daumen unter dem Mittelfinger hindurchgehen, um die Taste F anzuschlagen, was einen leichten Fingersatz schwierig macht.

Bei der Tastatur mit der kleinen-Terz-Anordnung aus 9 befindet sich die Taste F jedoch diagonal vorne von der Taste E, so dass sich der Daumen mühelos zur Position der Taste F bewegen kann, ohne unter dem Mittelfinger hindurchgehen zu müssen. Dies ermöglicht das relativ einfache Spielen einer Melodie in einem schnellen Tempo.

Die Tastatur mit Ganztonanordnung ermöglicht mehrere Tastenoptionen, wenn eine Tonleiter gespielt wird. Dies kann für Fachleute vorteilhaft sein, verursacht aber bei Anfängern eine Verzögerung beim Fingersatz.

Die Tonleiter der kleinen Terz ermöglicht jedoch nur eine Tastenoption, wodurch sich bei der Wahl der Tasten keine Verzögerung ergibt.

Es ist ersichtlich, dass die Tastatur mit der kleinen Terz-Anordnung noch leichter zu spielen sein wird, wenn etwa zehn Tastenreihen mit eingeschlossen werden.

11 veranschaulicht die Zuordnung von Tönen zu Tasten in dem Tastaturabschnitt mit Diatessaron-Anordnung 13. Töne von Tasten in der vordersten Tastenreihe 13a sind C, F, A#, D#, G#, F,... von links in der genannten Reihenfolge, Töne von Tasten in der zweiten Tastenreihe 13b sind C#, F#, B, E, A, C#,... von links in der genannten Reihenfolge; Töne von Tasten in der dritten Tastenreihe 13c sind D, G, C, F, A#, D,... von links in der genannten Reihenfolge; Töne von Tasten in der vierten Tastenreihe 13d sind D#, G#, C#, F#, B, D#,... von links in der genannten Reihenfolge; und Töne von Tasten in der fünften Tastenreihe 13e sind E, A, D, G, C, E,.. von links in der genannten Reihenfolge. Töne von angrenzenden Tasten in von vorne nach hinten angrenzenden Tastenreihen haben einen Unterschied von einem halben Ton. Zum Beispiel ist die Taste C# in der zweiten Tastenreihe 13b nach hinten diagonal angrenzend an die Taste C der Tastenreihe 13a vor der Tastenreihe 13b; die Taste D in der dritten Tastenreihe 13c ist diagonal nach hinten angrenzend an die Taste C# in der Tastenreihe 13b vor der Tastenreihe 13c; die Taste D# in der vierten Tastenreihe 13d ist diagonal nach hinten angrenzend an die Taste D in der Tastenreihe 13c vor der Tastenreihe 13d; und die Taste E in der fünften Tastenreihe 13e ist diagonal nach hinten angrenzend an die Taste D# in der Tastenreihe 13d vor der Tastenreihe 13e.

Bei der Planbogentastatur hat die Vorderseite einen äußerst kleinen Abstand zwischen seitlich angrenzenden Tastenträgern, was es schwierig macht, die Tastenknöpfe in einer Ganztonanordnung anzubringen. Obwohl die Tastenknöpfe in der Ganztonanordnung angebracht sind, werden ihre Oberflächenbereiche äußerst klein, was sie unpraktisch macht.

Durch Verwendung der Tastenreihen mit der kleinen-Terz-Anordnung oder der Diatessaron-Anordnung, wie vorstehend beschrieben, reicht es jedoch aus, den Tastenknopf im Fall der kleinen Terz auf jedem dritten Tastenträger und im Fall des Diatessarons auf jedem fünften Tastenträger anzubringen, woraufhin die Tastenknöpfe mit einem relativ breiteren Oberflächenbereich selbst dann angebracht werden können, wenn der Abstand zwischen angrenzenden Tastenträgern klein ist, was es möglich macht, eine praktische Tastatur innerhalb einer eingeschränkten Zone zu konfigurieren. Die Tastenreihen können eine kleine-Terz-Anordnung oder irgendeine Tonleiter-Anordnung aufweisen.

12 zeigt eine Planbogentastatur, die durch einen Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6, einen Tastaturabschnitt mit kleiner-Terz-Anordnung 12 und einen Tastaturabschnitt mit Diatessaron-Anordnung 13 konfiguriert ist.

Die Tastatur dieser Erfindung könnte in zwei Teile unterteilt werden, d. h. einen Teil für die rechte Hand (für hohe Töne) und einen Teil für die linke Hand (für tiefe Töne). In diesem Fall werden symmetrisch zu der Tastatur für die rechte Hand Töne der Tastatur für die linke Hand zugeordnet, so dass mit dem gleichen Fingersatz für die rechte und die linke Hand Melodien gespielt werden können.

Insbesondere wird die Zuordnung von Tönen für die Tastatur für die rechte Hand derart vorgenommen, dass die Töne von links nach rechts auf die gleiche Weise wie im Stand der Technik höher werden, während die Zuordnung von Tönen für die Tastatur für die linke Hand so vorgenommen wird, dass die Töne von rechts nach links höher werden. Eine derartige Zuordnung von Tönen ermöglicht ein Anschlagen von do und sol mit dem Daumen bzw. dem kleinen Finger sowohl der rechten als auch der linken Hand, obwohl das do herkömmlicherweise mit dem Daumen der rechten Hand und dem kleinen Finger der linken Hand angeschlagen wird, aber umgekehrt sol mit dem kleinen Finger der rechten Hand und dem Daumen der linken Hand angeschlagen wird.

Dies macht das Beherrschen des Fingersatzes äußerst leicht und verhindert das Vorkommen eines Ungleichgewichts von Tönen zwischen dem Hochtonteil und dem Tieftonteil, was auf den Unterschied der Kraft zwischen dem Daumen und dem kleinen Finger zurückzuführen ist.

Durch Zuordnen von Tönen des Tieftonteils zu den Tasten für die linke Hand symmetrisch zu Tönen des Hochtonteils wäre es auch möglich, bei elektronischen Instrumenten die Zuordnung von Tönen durch einen Schalter zu ändern, wobei die Tastatur integriert bleibt.

13 zeigt die Tastatur der vorliegenden Erfindung, die auf einem Gehäuse in Form einer Gitarre angebracht ist, wobei das Gehäuse eine elektrisch konfigurierte Schallquelle enthält.

Das Gehäuse 14 weist einen Hals 14a, der mit einem sich längs erstreckenden Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung 6 versehen ist, und einen Korpus 14b auf, auf dem eine Planbogentastatur A angebracht ist (wie zum Beispiel in den 6 oder 8 gezeigt ist).

Die Tastatur A ist um einen Zapfen 15 auf dem Gehäuse 14 drehbar gelagert, wobei der Zapfen 15 mit einer Riemenscheibe 16 ausgestattet ist. An dem Hals 14a ist ein Griff 17 angebracht, der einen mit einer Riemenscheibe 19 ausgestatteten Zapfen 18 aufweist. Ein Riemen 19 ist zwischen der Riemenscheibe 19 und der Riemenscheibe 16 gespannt, so dass die Drehung des Griffs 17 eine Drehung der Tastatur A bewirkt.

Durch eine derartige Konfiguration können die durch den Spieler/die Spielerin anzuschlagenden Tasten in Position mit den Händen des Spielers/der Spielerin einrasten, wodurch der Spieler/die Spielerin einen weiten Bereich von Melodien spielen und dabei seine/ihre Handflächen (oder Finger) in einer bestimmten Richtung halten kann.

Eine alternative Art, die Tastatur zu drehen, besteht darin, den Hals 14a und den Korpus 14b über einen Zapfen 21 drehbar miteinander zu koppeln, anstatt den Hebel 17 vorzusehen, so dass die Drehung des Halses 14a die Drehung der Tastatur A bewirkt, oder ein Pedal unter dem Fuß vorzusehen, so dass das Pedal über den Riemen und die Riemenscheiben mit der Tastatur verriegelt ist.

Die Tastatur mit der Konfiguration von 13 ist auf eine Computertastatur anwendbar. Insbesondere sind Buchstabentasten, Symboltasten, numerische Tasten und Funktionstasten in geeigneter Anordnung auf dem Hals 14a und dem Korpus 14b angeordnet. Es kann ein Schalter vorgesehen sein, um die Tasten sowohl für eine Tastatur für Musikinstrumente als auch eine Tastatur für Computereingaben verfügbar zu machen.

Eine derartige Konfiguration ermöglicht eine Eingabe in den Personal Computer im Stehen, und wenn ein Computerkörper, der aus einer CPU, einer Festplatte, usw. besteht, in das Gehäuse 14 eingebaut wird, ermöglicht sie selbst eine Eingabe in den Personal Computer während des Laufens.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Gemäß der Erfindung ist der Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung im hinteren Teil der Tastatur angeordnet, so dass eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem halben Ton darauf gespielt werden kann, indem die Finger über diesen Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung gleiten. Eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem ganzen Ton kann auch gespielt werden, indem die Finger seitlich über den Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung gleiten. Die Finger können über den Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung gleiten und danach zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung bewegt und diagonal nach vorne gleiten, so dass eine Reihe von aufeinander folgenden Tönen mit einem Unterschied von einem halben Ton gespielt werden kann.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung verhindern die sich längs erstreckenden erhöhten Abschnitte, die auf den Tastenknöpfen in der Tastenreihe mit einem Unterschied von einem halben Ton ausgebildet sind, dass die Finger zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung wandern, wodurch sich die Finger nur durch die vergrößerten Vorsprünge, die an ihren Enden gebildet sind, zum Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung bewegen können. Beim Gleiten von der Tastenreihe mit einem Unterschied von einem halben Ton diagonal nach vorne können die Finger somit leicht zu den Tastenknöpfen in dem Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung wandern.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können Tastenknöpfe mit einem breiteren Oberflächenbereich an Stelle von verringerten Abständen zwischen angrenzenden Tastenträgern angebracht werden, und das Spielen kann mit dem gleichen Fingersatz wie bei der gewöhnlichen Tastatur erfolgen.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Tastatur bogenförmig, so dass die vorderen Tastenreihen verringerte Abstände zwischen angrenzenden Tastenknöpfen aufweisen, während die hinteren Tastenreihen vergrößerte Abstände zwischen den angrenzenden Tastenknöpfen aufweisen. Somit ist es durch Auswahl von Tastenreihen, die je nach der Länge der Finger des Spielers/der Spielerin verwendet werden, möglich, die Tastenreihen zu verwenden, die Abstände haben, die für den Spieler/die Spielerin geeignet sind, und auf Grund von verringerten geradlinigen Abständen zwischen angrenzenden Tastenknöpfen einen weiteren Bereich von Akkorden im Vergleich zu der Tastatur mit der linearen Anordnung anzuschlagen.

Auf diese Weise ist die vorliegende Erfindung für Tasteninstrumente nützlich, da sie die Tastatur der Tasteninstrumente leichter bespielbar macht und einen weiteren Bereich von Melodien selbst von Spielern mit kleinen Händen leicht spielbar macht.


Anspruch[de]
Tastatur (A) für Musikinstrumente mit einer Vielzahl von Tastenreihen, wobei die Tastatur folgendes aufweist:

einen Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung (6), der sich im hinteren Teil der Tastatur befindet; und

einen Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung (7), der sich im vorderen Teil der Tastatur befindet;

wobei der Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung (7) eine Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung einschließt, in denen jeweils seitlich angrenzende Tasten Töne mit einem Unterschied von einem ganzen Ton erzeugen, wobei die Vielzahl von Tastenreihen mit Ganztonanordnung derart versetzt ist, dass von vorne nach hinten angrenzende Tasten Töne mit einem Unterschied von einem halben Ton erzeugen, wobei jede Taste, die eine hinterste Tastenreihe mit Ganztonanordnung bildet, den gleichen Ton erzeugt, wie er von einer dieser gegenüberliegenden Taste des Tastaturabschnitts mit Halbtonanordnung (6) erzeugt wird.
Tastatur für Musikinstrumente nach Anspruch 1, wobei der Tastaturabschnitt mit Halbtonanordnung (6) rechteckige Tastenknöpfe (4) einschließt, wobei den Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung (7) gegenüberliegende Tastenknöpfe jeweils mit einem erhöhten Abschnitt (9, 10) gebildet sind, der im Wesentlichen in Längsrichtung die gleiche Breite aufweist, wobei den Tastenknöpfen des Tastaturabschnitts mit Ganztonanordnung (7) nicht gegenüberliegende Tastenknöpfe jeweils mit einem erhöhten Abschnitt (10) gebildet sind, dessen Ende (10a) erweitert ist. Tastatur für Musikinstrumente nach Anspruch 1 oder 2, wobei sich ein Tastaturabschnitt mit einer Anordnung von kleinen Terzen (12) vorne an dem Tastaturabschnitt mit Ganztonanordnung (7) befindet, wobei der Tastaturabschnitt mit der Anordnung von kleinen Terzen (12) eine Vielzahl von Tastenreihen mit einer Anordnung von kleinen Terzen (12a, 12b, 12c, 12d, 12e, 12f) einschließt, wobei von vorne nach hinten angrenzende Tasten in der gesamten oder einem Teil der Vielzahl von Tastenreihen so angeordnet sind, dass sie einen Unterschied von einem ganzen Ton von vorne Richtung schräg rechts nach hinten aufweisen. Tastatur für Musikinstrumente nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Tasten in einem Planbogen angeordnet sind.






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