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Dokumentenidentifikation DE60307242T2 05.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001486926
Titel System und Verfahren für eine automatische Unfall-Meldeeinrichtung
Anmelder Ford Global Technologies, LLC, Dearborn, Mich., US
Erfinder Fast, Peder, 429 34 Kullavik, SE
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 60307242
Vertragsstaaten DE, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.06.2003
EP-Aktenzeichen 030132971
EP-Offenlegungsdatum 15.12.2004
EP date of grant 02.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2007
IPC-Hauptklasse G08B 25/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60R 16/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B60R 25/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Patentanmeldung betrifft die automatische Crash-Meldung und insbesondere ein System zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug, das eine verbesserte Crash-Sicherheit besitzt, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur automatischen Crash-Meldung und insbesondere ein Verfahren zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug, das eine verbesserte Crash-Sicherheit besitzt, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 8.

Hintergrund der Erfindung

Systeme zur automatischen Crash-Meldung werden in verschiedenen Fahrzeugmodellen angeboten. Ein System zur Crash-Meldung wird bei einem Unfall gewöhnlich durch das Airbagsystem, ein zusätzliches Rückhaltesystem oder ein anderes System ausgelöst.

Das auslösende System ist mit einem Notrufmodul, das drahtlose Kommunikationsmittel enthält, wie etwa ein Zellentelephon oder ein Satellitenfunkgerät, direkt verbunden. Eine Nachricht, die die Position und weitere relevante Informationen enthält, wird an ein Alarmzentrum gesendet. Die Position wird normalerweise durch einen GPS-Empfänger erfasst. Der GPS-Empfänger kann in einem Notrufmodul, einer getrennten Einheit oder in anderen Systemen, wie etwa ein Navigationssystem enthalten sein.

Ein derartiges System und ein derartiges Verfahren sind bisher aus dem Patent US 6.073.004 (Oberbegriff von Anspruch 1) bekannt, in dem ein System und ein Verfahren beschrieben werden, die ermöglichen, in Reaktion auf die Erfassung eines Fahrzeugunfalls einen Notruf auszulösen. Mehrere Sensoren, z. B. Sensoren für die Entfaltung von Airbags, sind in dem Fahrzeug angeordnet. Die Aktivierung der Sensoren, um Airbags zu entfalten, erzeugt bei der Erfassung eines Fahrzeugunfalls außerdem ein Notruf-Aktivierungssignal. Das Notruf-Aktivierungssignal wird über eine leitungsgestützte oder eine drahtlose Kommunikation an eine zugehörige Zellentelephoneinheit übertragen und ein Zeitgeber löst eine Zeitüberschreitungsperiode aus. Nachdem der Zeitgeber die korrekte Zeitüberschreitungsperiode gemessen hat, wird der Aufbau eines Notrufs begonnen. Der Aufbau des Notrufs kann zu jedem Zeitpunkt durch einen Benutzer-Unterbrechungsbefehl abgebrochen werden. Andernfalls wird das mobile Vermittlungszentrum, das das Zellentelephon versorgt, alarmiert, einen Notruf auszulösen. Das mobile Vermittlungszentrum verwendet Standortinformationen von der Basisstation des Zellentelephons und Notdienstinformationen von dem Heimatstandortregister des Zellentelephons, um einen Notdienstoperator zu kontaktieren und mit Notdienstinformationen zu versorgen.

Ein Nachteil bei der Anordnung, die aus dem oben beschriebenen Stand der Technik bekannt ist, besteht darin, dass dann, wenn die leitungsgestützte oder drahtlose Datenübertragungen zwischen den Sensoren und dem Zellentelephon beeinträchtigt sind, das System keinen Notruf auslösen kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Vorsehen eines festgeschalteten leitungsgestützten oder drahtlosen Datenübertragungskanals zwischen den Sensoren und dem Zellentelephon die Kosten und die Komplexität des Systems vergrößert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Standortinformationen, die durch die Basisstation des Zellentelephons bereitgestellt werden, eher ungenau sind, was die Aufgabe des Lokalisierens des Fahrzeugs verhältnismäßig schwierig macht.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes System zur automatischen Crash-Meldung zu schaffen und insbesondere ein verbessertes System zur automatischen Crash-Meldung in Kraftfahrzeugen zu schaffen, das eine hohe Crash-Sicherheit schafft, niedrige Kosten besitzt und ein plattformunabhängiges Crash-Meldungs-System ist, das sich den Problemen widmet, die bei einer Anordnung des Standes der Technik beschrieben wurden.

Diese Aufgabe wird gelöst gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.

Auf Grund der Bereitstellung von Mitteln zum Bestimmen des Betriebszustands des Fahrzeugbusses und integrierter Mittel zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation und zum Auslösen einer Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht bei einer solchen Bestimmung, falls festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, kann ein Standard-Fahrzeugbus, z. B. ein serieller Controller-Area-Network-Bus (CAN-Bus) zum Auslösen einer Crash-Meldungs-Nachricht von Sensoren, die in dem Fahrzeug verteilt sind, ohne Beeinträchtigung der Crash-Sicherheit verwendet werden, wobei in mehreren unterschiedlichen Fahrzeugmodellen, die einen derartigen Fahrzeugbus aufweisen, die gleiche Hardware verwendet werden kann.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur automatischen Crash-Meldung zu schaffen und insbesondere ein verbessertes Verfahren zur automatischen Crash-Meldung in Kraftfahrzeugen zu schaffen, das eine hohe Crash-Sicherheit schafft, niedrige Kosten besitzt und ein plattformunabhängiges Crash-Meldungs-Verfahren ist, das sich den Problemen widmet, die bei einer Anordnung des Standes der Technik beschrieben wurden.

Diese Aufgabe wird gelöst gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 8.

Auf Grund des Vorsehens von Schritten zum Bestimmen des Betriebszustands eines Fahrzeugbusses, wie etwa ein serieller Controller-Area-Network-Bus (CAN-Bus), und zum Erfassen und Charakterisieren von Crash-Informationen, die durch integrierte Mittel für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation bereitgestellt werden, falls festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, wird es möglich, das Auslösen der Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten zu gewährleisten, ohne die Crash-Sicherheit zu beeinträchtigen, wobei in mehreren unterschiedlichen Fahrzeugmodellen, die einen derartigen Fahrzeugbus verwenden, die Verwendung der gleichen Hardware möglich ist.

Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.

Beschreibung der Zeichnung

Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung genauer beschrieben, in der:

1 eine vereinfachte Teilseitenansicht des Systems zur automatischen Crash-Meldung ist;

2 ein vereinfachter Blockschaltplan des Systems zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug ist; und

3 ein Ablaufplan ist, der das Verfahren veranschaulicht, durch welches eine Crash-Meldungs-Nachricht ausgelöst wird.

Weitere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung deutlich, die in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung zu betrachten ist. Es ist jedoch klar, dass die Zeichnung lediglich für Erläuterungszwecke vorgesehen ist und nicht als Definition der Begrenzung der Erfindung, wofür ein Bezug zu den beigefügten Ansprüchen hergestellt werden sollte. Es sollte ferner klar sein, dass die Zeichnung nicht notwendigerweise maßstabsgerecht ist und dass sie, falls nicht anderes angegeben, lediglich vorgesehen ist, um die hier beschriebenen Strukturen und Prozeduren konzeptionell zu erläutern.

Beschreibung von Ausführungsformen

Eine vereinfachte Seitenteilansicht eines Fahrzeuges 2, das ein System 1 zur automatischen Crash-Meldung enthält, ist in 1 gezeigt. Das System ist mit wenigstens einem Crash-Sensor 4 verbunden, der in dem Fahrzeug 2 angeordnet ist. Der Sensor 2 ist so beschaffen, dass er mit dem System 1 für eine automatische Crash-Meldung über einen vorhandenen Fahrzeugbus 3, wie etwa ein serieller Controller-Area-Network-Bus (CAN-Bus), Daten überträgt. Controller-Area-Network (CAN) ist ein serielles Kommunikationsprotokoll, das eine verteilte Echtzeit-Steuerung mit einem sehr hohen Grad der Sicherheit wirkungsvoll unterstützt. Sein Anwendungsbereich reicht von schnellen Netzwerken bis zu kostengünstigen Multiplex-Verdrahtungen. In der Kraftfahrzeugelektronik sind Motorsteuereinheiten, Sensoren, Antirutschsysteme usw. unter Verwendung von CAN bei Bitraten von bis zu 1 Mbit/s angeschlossen. Es ist gleichzeitig kostengünstig, in die Fahrzeugkarosserie eine Elektronik einzubauen, z. B. Leuchtengruppen, elektrische Fenster usw., um den Kabelbaum zu ersetzen, der andernfalls erforderlich ist. Diese Art von Bus ist gewöhnlich nicht redundant oder crashsicher und es reicht deswegen nicht aus, auf ein einziges System zum Auslösen von crashbezogenen Ereignissen zu vertrauen.

2 zeigt einen vereinfachten Blockschaltplan des Systems 1 zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug. Das System 1 umfasst drahtlose Kommunikationsmittel 5, wie etwa ein Zellentelephon oder ein Satellitenfunkgerät oder andere Mittel zur drahtlosen Datenübertragung, die verwendet werden können, um Informationen z. B. an ein öffentliches Telephonnetz oder dergleichen über eine (nicht gezeigte) zugehörige Antenne oder dergleichen zu übertragen. Das System 1 umfasst optional Mittel 6 zum Empfangen von Daten von einem Positionierungssystem, um Positionsinformationen abzuleiten. Diese Mittel 6 zum Empfangen von Daten von einem Positionierungssystem können z. B. Mittel zum Empfangen von Codefolgen von Satelliten des globalen Positionierungssystems umfassen, um die Positionsinformationen abzuleiten oder um alternativ auf Positionierungssysteme zu vertrauen, die in dem Zellentelephonnetzwerk oder ähnlichen Systemen integriert sind, um eine korrekte Positionierung des Fahrzeuges 2 zu ermöglichen.

Das System 1 umfasst ferner Mittel 7 zum Auslösen von einer Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten, wobei die Nachrichten optional die Positionsinformationen enthalten, unter Verwendung der drahtlosen Kommunikationsmittel 5, wobei die Auslösemittel 7 so beschaffen sind, dass sie Crash-Informationen, die durch den wenigstens einen Sensor 4, der in dem Fahrzeug 2 angeordnet ist, an den Fahrzeugbus 3 bereitgestellt werden, erfassen und charakterisieren. Die Mittel 7 zum Auslösen einer Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten umfassen ferner Mittel 8 zum Bestimmen des Betriebszustands des Fahrzeugbusses 3 und integrierte Mittel 9 zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation und zum Auslösen einer Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht bei einer derartigen Bestimmung, wenn festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat.

In einer Ausführungsform umfassen die Mittel 9 zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation Mittel zum Berechnen der Geschwindigkeit des Fahrzeuges 2 anhand der Positionsinformationen und zum Bestimmen, ob diese Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt. Wenn festgestellt wird, dass die Geschwindigkeit den vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt und festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, wird die Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht ausgelöst.

In einer weiteren Ausführungsform umfassen die Mittel 9 zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation Mittel zum Berechnen der Geschwindigkeit des Fahrzeuges 2 anhand der Positionsinformationen und zum Bestimmen, ob diese Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt und innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer von oberhalb des ersten Schwellenwertes auf unterhalb eines zweiten vorgegebenen Schwellenwertes abgenommen hat. Wenn die genannten Tatsachen festgestellt werden und festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, wird die Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht ausgelöst.

In einer weiteren Ausführungsform sind die Mittel 9 zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation so beschaffen, dass sie feststellen, ob die Zündung des Fahrzeuges 2 eingeschaltet worden ist, und eine nachfolgende Feststellung, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren, und lösen eine Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht aus.

In einer weiteren Ausführungsform sind die Mittel 9 zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation so beschaffen, dass sie feststellen, ob die Zündung des Fahrzeuges 2 eingeschaltet worden ist und das Fahrzeug 2 anschließend in Bewegung gewesen ist, und interpretieren eine nachfolgende Feststellung, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation und lösen eine Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht aus.

In den oben beschriebenen Ausführungsformen können die Mittel zum Berechnen und Feststellen in Software realisiert sein, die durch das System 1 ausführbar ist, das mit Speichermitteln und Mikrocontrollermitteln, wie etwa ein Mikroprozessor, versehen ist.

In allen oben genannten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das System 1 zur automatischen Crash-Meldung gesperrt ist, wenn ein Stecker mit einem Wartungsverbinder des Fahrzeuges, d. h. während der Wartung des Fahrzeuges in einer Werkstatt verbunden ist. Dadurch wird eine Übermittlung von falschen Crash-Meldungs-Nachrichten während der Wartung des Fahrzeuges 2 vermieden.

3 ist ein Ablaufplan, der das Verfahren veranschaulicht, durch das eine Crash-Meldungs-Nachricht ausgelöst wird. Schritt 10 ist ein Ausgangsblock, an dem das System auf eine Aktivierung wartet. Im Schritt 11, der optional ist, führt das System den Schritt des Empfangens von Daten von einem Positionierungssystem zum Ableiten von Positionsinformationen aus. Im Schritt 12 wird der Betriebszustand des Fahrzeugbusses, wie etwa ein serieller Controller-Area-Network-Bus (CAN-Bus), ermittelt. Wenn im Schritt 12 festgestellt wird, dass der Betriebszustand des Fahrzeugbusses 3 betriebsbereit ist, geht der Ablauf zum Schritt 13, zu dem Schritt des Erfassens und Charakterisierens von Crash-Informationen, die von dem wenigstens einen Crash-Sensor 4 in dem Fahrzeug 2 an den Fahrzeugbus 3 bereitgestellt werden. Wenn dagegen im Schritt 12 festgestellt wird, dass der Betriebszustand derart ist, dass der Fahrzeugbus 3 eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, geht der Ablauf zum Schritt 14, zu dem Schritt des Erfassens und Charakterisierens von Crash-Informationen, die von den integrierten Mitteln zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation bereitgestellt werden. Wenn in den Schritten 13 oder 14 keine Crash-Informationen erfasst werden, geht das System wieder zum Schritt 10 und das Verfahren wird wiederholt. Wenn dagegen in einem der Schritte 13 oder 14 Crash-Informationen erfasst werden, wird die Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten, die optional die Positionsinformationen umfassen, unter Verwendung von drahtlosen Kommunikationsmitteln ausgelöst.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Schritt 14 der Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die Schritte des Berechnens der Geschwindigkeit des Fahrzeuges anhand der Positionsinformationen und des Feststellens, ob die Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Schritt 14 der Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die Schritte des Berechnens der Geschwindigkeit des Fahrzeuges anhand der Positionsinformationen und des Feststellens, ob die Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt, und des Feststellens, ob die Geschwindigkeit innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer von oberhalb des ersten Schwellenwertes auf unterhalb eines zweiten vorgegebenen Schwellenwertes abgenommen hat.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Schritt des Empfangens von Daten von einem Positionierungssystem, um Positionsinformationen abzuleiten, ferner das Empfangen von Codefolgen von Satelliten des globalen Positionierungssystems (GPS-Satelliten), um die Positionsinformationen abzuleiten.

In einer zusätzlichen Ausführungsform umfasst der Schritt 14 der Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die Schritte des Feststellens, ob die Zündung des Fahrzeuges eingeschaltet worden ist, und des Einrichtens der integrierten Mittel zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation in der Weise, dass sie eine nachfolgende Bestimmung, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren.

In einer weiteren zusätzlichen Ausführungsform umfasst der Schritt 14 der Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die Schritte des Feststellens, ob die Zündung des Fahrzeuges eingeschaltet worden ist und ob das Fahrzeug anschließend in Bewegung gewesen ist, und des Einrichtens der integrierten Mittel zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation in der Weise, dass sie eine nachfolgende Bestimmung, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren.

Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann im Umfang der folgenden Ansprüche verändert werden.

Während grundsätzliche neuartige Merkmale der Erfindung, die auf eine bevorzugte Ausführungsform hiervon angewendet wurden, gezeigt, beschrieben und hervorgehoben wurden, ist es klar, dass verschiedene Auslassungen, Ersetzungen und Änderungen an Form und Einzelheiten der dargestellten Vorrichtungen durch einen Fachmann ausgeführt werden können, ohne vom Erfindungsgeist der Erfindung abzuweichen. Es ist z. B. ausdrücklich vorgesehen, dass alle Kombinationen jener Elemente und/oder Verfahrensschritte, die im Wesentlichen die gleiche Funktion auf im Wesentlichen gleiche Art erfüllen, um gleiche Ergebnisse zu erzielen, im Umfang der Erfindung liegen. Es sollte darüber hinaus erkannt werden, dass Strukturen und/oder Elemente und/oder Verfahrensschritte, die in Verbindung mit einer offenbarten Form oder Ausführungsform der Erfindung gezeigt und/oder beschrieben wurden, in jeder weiteren offenbarten, beschriebenen oder vorgeschlagenen Form oder Ausführungsform als allgemeiner Gegenstand bei der Wahl der Konstruktionsform enthalten sein können. Es ist deswegen beabsichtigt, dass die Erfindung lediglich in der Weise beschränkt ist, die durch den Umfang der beigefügten Ansprüche angegeben ist.


Anspruch[de]
System (1) zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug, wobei das System umfasst:

drahtlose Kommunikationsmittel (5),

Mittel (7) zum Auslösen einer Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten unter Verwendung der drahtlosen Kommunikationsmittel, wobei die Auslösemittel so beschaffen sind, dass sie Crash-Informationen, die für einen vorhandenen Fahrzeugbus (3) wie etwa einen seriellen Controller-Area-Network-Bus (CAN-Bus) durch wenigstens einen Crash-Sensor in dem Fahrzeug bereitgestellt werden, erfassen und charakterisieren,

dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (7) zum Auslösen der Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten ferner umfassen:

Mittel (8) zum Bestimmen des Betriebszustandes des Fahrzeugbusses und

integrierte Mittel (9) zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation und zum Auslösen einer Übermittlung einer Crash-Meldungs-Nachricht bei einer solchen Bestimmung, falls festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus (3) eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat.
System (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das System ferner Mittel (6) umfasst, die Daten von einem Positionierungssystem empfangen, um Positionsinformationen abzuleiten, und

die Mittel (7) zum Auslösen einer Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten so beschaffen sind, dass sie eine Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten auslösen, die die Positionsinformationen enthalten.
System (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (9) zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation Mittel umfassen, die die Geschwindigkeit des Fahrzeugs anhand der Positionsinformationen berechnen und feststellen, ob die Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt. System (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (9) zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation so beschaffen sind, dass sie feststellen, ob die Geschwindigkeit innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer von oberhalb des ersten Schwellenwertes auf unterhalb eines zweiten vorgegebenen Schwellenwertes abgenommen hat. System (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Empfangen von Daten von einem Positionierungssystem Mittel umfassen, die Codefolgen von Satelliten des globalen Positionierungssystems (GPS-Satelliten) empfangen, um die Positionsinformationen abzuleiten. System (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (9) zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation so beschaffen sind, dass sie feststellen, ob die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet ist, und eine nachfolgende Feststellung, dass der Fahrzeugbus (3) eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren. System (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (9) zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation so beschaffen sind, dass sie feststellen, ob die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet worden ist und das Fahrzeug anschließend in Bewegung gewesen ist, und anschließend die Bestimmung, dass der Fahrzeugbus (3) eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren. Verfahren zur automatischen Crash-Meldung für ein Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte umfasst:

Bestimmen des Betriebszustandes eines Fahrzeugbusses wie etwa eines seriellen Controller-Area-Network-Busses (CAN-Bus),

falls festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus betriebsbereit ist, Erfassen und Charakterisieren von Crash-Informationen, die für den Fahrzeugbus durch wenigstens einen Crash-Sensor in dem Fahrzeug bereitgestellt werden,

falls festgestellt wird, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, Erfassen und Charakterisieren von Crash-Informationen, die durch integrierte Mittel für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation bereitgestellt werden,

Auslösen einer Übermittlung von Crash-Meldungs-Nachrichten unter Verwendung drahtloser Kommunikationsmittel.
Verfahren nach Anspruch 8,

dadurch gekennzeichnet, dass es ferner die folgenden Schritte umfasst:

Empfangen von Daten von einem Positionierungssystem, um Positionsinformationen abzuleiten, und

Aufnehmen der Positionsinformationen in die Crash-Meldungs-Nachrichten.
Verfahren nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass es für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die folgenden Schritte umfasst:

Berechnen der Geschwindigkeit des Fahrzeugs anhand der Positionsinformationen,

Feststellen, ob die Geschwindigkeit einen vorgegebenen ersten Schwellenwert übersteigt.
Verfahren nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass es für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner den folgenden Schritt umfasst:

Bestimmen, ob die Geschwindigkeit innerhalb einer vorgegebenen Zeitdauer von oberhalb des ersten Schwellenwertes auf unterhalb eines zweiten vorgegebenen Schwellenwertes abgenommen hat.
Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Empfangens von Daten von einem Positionierungssystem, um Positionsinformationen abzuleiten, ferner das Empfangen von Codefolgen von Satelliten des globalen Positionierungssystems (GPS-Satelliten) umfasst, um die Positionsinformationen anzuleiten. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass es zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die folgenden Schritte umfasst:

Bestimmen, ob die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet worden ist, und

Einrichten der integrierten Mittel zum Bestimmen des Vorliegens einer crashartigen Situation in der Weise, dass sie eine nachfolgende Bestimmung, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren.
Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass es für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation ferner die folgenden Schritte umfasst:

Bestimmen, ob die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet worden ist und ob das Fahrzeug anschließend in Bewegung gewesen ist, und

Einrichten der integrierten Mittel für die Bestimmung des Vorliegens einer crashartigen Situation in der Weise, dass sie die nachfolgende Bestimmung, dass der Fahrzeugbus eine unerwartete Fehlfunktion oder einen unerwarteten Ausfall erlitten hat, als eine crashartige Situation interpretieren.
Kraftfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass es ein System (1), nach einem der Ansprüche 1 bis 7 umfasst.






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