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Dokumentenidentifikation DE202007000842U1 12.07.2007
Titel Waschplatzeinrichtung mit einem Waschbecken und einem Handtuchspender
Anmelder Alape GmbH, 38644 Goslar, DE
Vertreter Einsel und Kollegen, 38102 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 202007000842
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.07.2007
Registration date 06.06.2007
Application date from patent application 15.01.2007
IPC-Hauptklasse B65F 5/00(2006.01)A, F, I, 20070115, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Waschplatzeinrichtung mit einem Waschbecken, einem Handtuchspender und einer Entsorgungseinrichtung für das Handtuch.

Waschplatzeinrichtungen sind in einer großen Zahl und in verschiedensten Formen bekannt. Kernelement einer jeden Waschplatzeinrichtung ist ein Waschbecken, gegebenenfalls zusätzlich ausgerüstet mit Armaturen, die den Zustrom von Wasser aus einer Wasserzufuhreinrichtung regeln, sowie ferner mit einem Wasserablauf im Waschbecken, durch den das gebrauchte Wasser nach der Benutzung zur Wasserablaufeinrichtung strömt.

Da die Hände des Benutzers nach dem Gebrauch der Waschplatzeinrichtung nass sind, besteht das Bedürfnis, die Hände wieder zu trocknen. Während im Haushalt dafür im Regelfall Textilhandtücher verwendet werden, ist dies im öffentlichen Bereich kaum möglich. Dort werden entweder Endlostextilbänder verwendet, die jeweils weitergefördert werden müssen, um dem Benutzer jeweils ein bisher noch unbenutztes und damit keimfreies Stück Textilband freizugeben, oder es werden Lufttrocknungsgeräte verwendet, die nach Art eines Föhns einen warmen Luftstrom schräg nach unten abgeben, in dem ein Benutzer seine Hände durch Reiben und den Wärmekontakt trocknen kann. Eine dritte, im öffentlichen Bereich benutzte Möglichkeit ist das Vorsehen von Einmalhandtüchern, fast stets aus Papier oder Zellstoff. Diese dritte Möglichkeit wird von den Benutzern im Regelfall bevorzugt angenommen, da nur einmal zu benutzende Papierhandtücher als besonders keimfrei gelten und auch keine vorgeschriebene Handhaltung erzwingen, die bei aufgewickelten Textilbändern oder in einer bestimmten Position angeordneten Lufttrockner automatisch gefordert wird.

Nachteil von Einmalhandtüchern aus Papier oder Zellstoff ist selbstverständlich, dass diese Einmalhandtücher nach der Benutzung entsorgt werden müssen. Hierzu werden in den Räumlichkeiten, in denen die Waschplatzeinrichtungen angeordnet sind, relativ großvolumige Papierkörbe aufgestellt, in die der Benutzer das Papierhandtuch gibt, nachdem er seine Hände damit getrocknet hat.

Diese Papierkörbe sind in Badezimmern ästhetisch unerwünscht, da sie permanent die Assoziation mit Schmutz und Abfall in einen derartigen Raum eintragen, der eigentlich der Sauberkeit gewidmet ist.

Es sind deshalb auch schon Papierkorbanordnungen vorgeschlagen worden, die sich verdeckt in der Waschplatzeinrichtung befinden und somit für den Benutzer nicht ständig sichtbar sind.

Sowohl herkömmliche Papierkörbe als auch derartige verdeckte Anordnungen müssen jedoch regelmäßig geleert werden, da der Zustrom an benutzten und zu entsorgenden Einmalhandtüchern permanent anhält und auch durchaus je nach Frequenz der Benutzung der Waschplatzeinrichtung erheblichen Umfang annehmen kann.

Sind derartige Waschplatzeinrichtungen Teil von größeren Einrichtungen, etwa in Hochhäusern, Hotels, Behörden, Schulen oder Krankenhäusern, so ist das regelmäßige Einsammeln der Einmalhandtücher durch Entleeren der Papierkörper in einen Sammelbehälter sowie das Transportieren dieser Sammelbehälter aus dem Gebäude heraus sehr personalintensiv und darüber hinaus auch energieverbrauchend, da die entsprechenden Entsorgungsgänge mit zusätzlichen Fahrstuhlbewegungen und dem Abtransport des entstehenden Papiermülls verbunden sind. Hinzu kommt das Problem, dass diese benutzten Einmalhandtücher auch feucht sind und daher nicht allzu lange in den Gebäuden und den Papierkörben vorgehalten werden sollten, um eine Keimvermehrung zu vermeiden.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Vorschlag für eine Waschplatzeinrichtung zu unterbreiten, mit dem eine alternative Möglichkeit für das Vorgehen nach dem Trocknen der Hände möglich wird.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Waschplatzeinrichtung dadurch gelöst, dass die Entsorgungseinrichtung mit einer Zerkleinerungseinrichtung ausgerüstet ist, dass unterhalb der Zerkleinerungseinrichtung eine Auffanganordnung vorgesehen ist, die mit Flüssigkeit flutbar ist, und dass die Auffanganordnung mit einer Abflusseinrichtung für Abwasser verbunden ist.

Diese Möglichkeit ist verglichen mit dem bekannten Stand der Technik gänzlich unerwartet und setzt Vorrichtungen ein, die bei Waschplatzeinrichtungen bisher noch keine Verwendung gefunden haben.

Durch den erfindungsgemäßen Einsatz einer Zerkleinerungseinrichtung, bevorzugt also eines Papierzerkleinerers, etwa in Form eines aus dem Büroalltag bekannten Papierschredders, werden die Einmalhandtücher aus Papier oder Zellstoff oder vergleichbaren Werkstoffen in eine leichter verarbeitbare Größe zerlegt. Die Anforderungen an die Papierzerkleinerungseinrichtung sind relativ gering, da es ja anders als bei im Büro verwendeten Schreddern nicht darum geht, auf dem Papier vorhandene vertrauliche Informationen unlesbar zu machen, sondern lediglich die Papiergröße zu reduzieren.

Diese zerkleinerten Papierstücke können problemlos mit einer Flüssigkeit entsorgt werden. Da die Papierstückchen sehr klein sind, ist ein Verstopfen oder Verklumpen nicht zu erwarten. Da auf die Auswahl der Einmalhandtücher Einfluss genommen werden kann, bietet es sich natürlich an, gerade für derartige Einrichtungen Einmalhandtücher zu verwenden, die außerdem rasch biologisch abbaubar sind.

Besonders umweltfreundlich und zugleich wasser- und energiesparend ist es, wenn zum Abführen der Papierkleinteile Wasser verwendet wird, das zuvor als gebrauchtes Wasser aus dem Wasserablauf beziehungsweise Abfluss des zugehörigen oder auch anderer Waschbecken gekommen ist und bisher ohne weiteren Nutzen direkt in die Abflusseinrichtung geströmt ist.

Hier gibt es mehrere alternative Möglichkeiten. So kann beispielsweise daran gedacht werden, unter der Papierzerkleinerungseinrichtung als Auffanganordnung ein Wasserauffangbecken einzurichten, in das einerseits das Wasser aus dem Abfluss des Wasserbeckens strömt und in das andererseits die zerkleinerten Papierschnipsel fallen. Diese Auffanganordnung kann mit entsprechenden automatischen Entleerungseinrichtungen versehen werden, die nach bestimmten Zeitabschnitten oder auch nach dem Feststellen bestimmter Füllungsgrade automatisch eine Entleerung vornehmen. Die Entleerung kann aber auch kontinuierlich erfolgen, wenn ein kontinuierlicher Zufluss in anderer Form sichergestellt ist.

Alternativ kann in einer anderen Ausführungsform vorgesehen werden, dass die Auffanganordnung permanent von Haushaltsabwässern durchströmt ist und/oder Teil einer Abwasserleitung des Gebäudes ist, in dem die Waschplatzeinrichtung angeordnet ist.

Die Flüssigkeit hat jetzt also die durch die Papierzerkleinerungseinrichtung zerkleinerten Papierstückchen in sich aufgenommen und ist in der Lage, diese mit zu transportieren. Diese Flüssigkeit, in den bevorzugten Ausführungsbeispielen also das durch das Händewaschen gebrauchte Abwasser, mit den Papierstückchen wird dann der Abflusseinrichtung zugeführt und entsorgt sich auf herkömmliche Weise, lediglich zusätzlich befrachtete mit diesem Papierstückchen.

Da diese Papierstückchen sehr klein sind, können Sie keine Verstopfung herbeiführen oder sonst zu Problemen in den Abwasserleitungen führen. Da sie auch keine zusätzlichen Schadstoffe enthalten (sonst wären sie nicht als Einmalhandtücher verwendbar), belasten sie auch im weiteren Verlauf das Abwasser nicht wesentlich und können in üblichen kommunalen Anlagen gemeinsam mit dem sie umgebenden Abwasser entsprechend geklärt oder verwertet werden. Soweit biologisch abbaubare Wertstoffe verwendet worden sind, lösen sich im Laufe dieses Vorganges ohnehin die Werkstoffe auf.

Ein separater Abtransport der Einmalhandtücher entfällt damit vollständig. Weder müssen die bisherigen Papierkörbe noch geleert werden, noch müssen die entsprechenden Einmalhandtücher aus dem Gebäude heraus mittels manueller Arbeit und unter Energieeinsatz verbracht werden, noch treten hygienische Probleme durch längere Lagerung benutzter Einmalhandtücher in Sanitärräumen auf.

Eine bevorzugte Einrichtung sieht vor, dass die Papierzerkleinerungseinrichtung unter und neben dem Einwurfelement für die Einmalhandtücher angeordnet ist und mit einer Luftströmung in Horizontalrichtung arbeitet.

Auf diese Weise kann dafür gesorgt werden, dass die für Strömungen entsprechend empfänglichen, weil relativ leichten Papierhandtücher nach dem Einwerfen in das Einwurfelement und dem anschließenden senkrechten Fall horizontal umgelenkt und in die Papierzerkleinerungseinrichtung abgelenkt werden, während alle üblicherweise schwereren Fremdkörper nicht in die Papierzerkleinerungseinrichtung gelangen, sondern senkrecht nach unten in einen Sonderabfallaufnahmeelement fallen. Hierhin gelangen Fremdköper, die missbräuchlich oder versehentlich in den Abfallbehälter geworfen werden, etwa verbrauchte Feuerzeuge oder dergleichen, die auf diese Weise zuverlässig und sinnvoll aus dem für die Papierhandtücher vorgesehenen Entsorgungsweg entfernt werden.

Im Folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:

1 eine schematische Übersicht über eine Ausführungsform der Erfindung; und

2 einen vergrößerten Ausschnitt einer alternativen Ausführungsform aus 1.

Eine Waschplatzeinrichtung weist als zentrales Element ein Waschbecken 10 auf. Benachbart zum Waschbecken 10 ist eine Armatur 11 vorgesehen. Eine Wasserzufuhreinrichtung 12 führt Wasser – im Regelfall aus der kommunalen Wasserversorgung – der Armatur 11 zu, aus der sie in das Waschbecken 10 abgegeben wird. In dem aus der Armatur 11 strömenden Wasser kann sich ein (nicht dargestellter) Benutzer die Hände waschen.

Am Boden des Waschbeckens 10 befindet sich ein Wasserablauf 15. An dem Wasserablauf 15 ist eine Leitung 16 angeschlossen, die zur Abflusseinrichtung 17 für das Wasser führt und dieses in das kommunale Abwassernetz entsorgt.

Da der Benutzer nach dem Waschen feuchte Hände hat, ist in der Nähe des Waschbeckens 10 eine Trocknungsmöglichkeit vorgesehen, und zwar in der in der Erfindung benutzten Form ein Handtuchspender 20, in dem Einmalhandtücher 21 aus Papier in größerer Zahl gestapelt sind, die mit bekannten Maßnahmen einzeln entnommen werden können. Die Handtücher 21 bestehen aus einem saugfähigen und damit für die Aufnahme der Feuchtigkeit von den Händen geeigneten Papiermaterial.

Das Waschbecken 10 ist in der dargestellten Ausführungsform in einem Waschtisch 19 eingelassen. Für die Erfindung nicht zwingend, aber in der dargestellten Ausführungsform so angedeutet ist eine Öffnung als Einwurfelement 31 in dem Waschtisch 19 vorgesehen, die zu einer Entsorgungsvorrichtung 30 für die benutzten Handtücher 21 führt.

Nach dem Trocknen der Hände wirft der Benutzer also das nicht mehr brauchbare und benutzte Papierhandtuch 21 in diese Öffnung beziehungsweise dieses Einwurfelement 31 und damit in die Entsorgungsvorrichtung 30.

Das Papierhandtuch 21 fällt aufgrund der Schwerkraft innerhalb dieser Entsorgungsvorrichtung 30 nach unten und gelangt dabei in den Zugriffsbereich einer Zerkleinerungseinrichtung 35. Die Zerkleinerungseinrichtung 35 ist nach Art eines sogenannten Schredders aufgebaut, wie er zum Zerkleinern von Papier im Bürobereich häufig eingesetzt wird.

Die Entsorgungsvorrichtung 30 weist also unterhalb des Einwurfelementes 31 eine Art Schacht auf, in der das Papierhandtuch 21 fallen kann. Die Länge dieses Schachtes kann sehr unterschiedlich sein. In einer Vielzahl von Ausführungsformen wird die Länge des Schachtes nur einige Zentimeter betragen, sodass also die Zerkleinerungseinrichtung 35 sich noch innerhalb des Waschtisches 19 in dem gleichen Raum wie der Benutzer und das Waschbecken 10 befindet. Grundsätzlich denkbar sind aber auch Ausführungsformen, in denen dieser Schacht länger ist, gegebenenfalls mit den Schächten unterhalb anderer Einwurfelemente 31 neben anderen Waschbecken 10 zusammengeführt wird und dort zu einer mehren Entsorgungsvorrichtungen 30 gemeinsamen Zerkleinerungseinrichtung 35 führt.

Dargestellt ist jedoch eine Ausführungsform der bevorzugten Art, die eine dezentrale Zerkleinerungseinrichtung 35 vorsieht. Diese Zerkleinerungseinrichtung 35 ist hier horizontal neben dem Schacht der Entsorgungsvorrichtung 30 angeordnet, also nicht unmittelbar unter dem Einwurfelement 31. Eine Luftströmung wird aufgebaut, die horizontal verläuft und die in dem Schacht nach unten fallenden Handtücher 21 horizontal so umlenkt, dass sie der Zerkleinerungseinrichtung 35 zugeführt werden.

Diese Luftströmung kann auf verschiedene Weise aufgebaut werden, so kann beispielsweise ständig ein Unterdruck auf der dem Schacht abgewandten Seite der Zerkleinerungseinrichtung 35 vorgehalten werden. Es kann aber auch durch das fallende Papierhandtuch 21 etwa mittels einer Lichtschranke ein solcher Luftstrom kurzfristig ausgelöst werden, etwa durch eine Gebläse auf der der Zerkleinerungseinrichtung 35 abgewandten Seite des Schachtes der Entsorgungsvorrichtung 30 oder durch den entsprechenden Aufbau eines Sogs hinter der Zerkleinerungseinrichtung 35.

Da das Papierhandtuch 21 für derartige Luftströmungen sehr empfänglich ist, wird es ohne großen Energieeinsatz in Richtung der Zerkleinerungseinrichtung 35 umgelenkt und dieser zugeführt.

In der 2 ist schematisch anhand eines vergrößerten Ausschnitts aus der 1 eine solche Konzeption näher dargestellt. Zu beachten ist, dass ebenso wie in der 1 die entsprechenden Darstellungen nicht maßstabsgerecht sind und zur besseren Erkennbarkeit der Zerkleinerungseinrichtung die Details eines Papierschredders oder ähnlichen Gerätes weggelassen sind.

Schwerere Elemente, beispielsweise in das Einwurfelement 31 eingeworfene leere Feuerzeuge, Zigarettenschachteln, Seifenstückchen oder andere Fremdkörper werden nicht in dem gleichen Maße wie Papierhandtücher 21 umgelenkt und fallen daher in dem Schacht weiter nach unten in ein Aufnahmeelement 45. Dieses Aufnahmeelement 45 wird nur eine sehr geringe Menge an Fremdkörpern aufnehmen, verglichen mit der Menge an zu entsorgenden Einmalhandtüchern 21. Das Entsorgen des Inhalts dieser speziellen Aufnahmeelemente 45 erfordert daher wesentlich weniger Aufwand, muss weniger häufig vorgenommen werden und ist daher relativ unproblematisch.

Die Handtücher 21 dagegen werden jetzt in der Zerkleinerungseinrichtung 35 weiter verarbeitet.

Diese Zerkleinerungseinrichtung 35 zerkleinert das Papierhandtuch in eine Vielzahl kleiner Papierstückchen.

Diese Papierstückchen fallen von der Zerkleinerungseinrichtung 35 nach unten in eine Auffanganordnung 40. Diese Auffanganordnung 40 ist mit Wasser gefüllt oder jedenfalls mit Wasser füllbar. Dieses Wasser wird kontinuierlich oder bevorzugt diskontinuierlich abgeführt und gelangt mittelbar oder unmittelbar in die Abwassereinrichtung 17.

Wie man in der Darstellung in 1 gut erkennt, wird das gebrauchte Wasser aus dem Waschbecken 10, das durch den Wasserablauf 15 am Boden dieses Waschbeckens 10 in die Leitung 16 geflossen ist, in diese Auffanganordnung 40 geleitet. In der Auffanganordnung 40 befinden sich damit zum Einen dieses Abwasser aus dem Waschbecken 10 und zum Anderen die von der Zerkleinerungseinrichtung 35 herabfallenden zerkleinerten Bestandteile der Handtücher 21.

Es ist natürlich auch möglich, hier das Abwasser von anderen Waschbecken 10 oder auch aus anderen, zur Verfügung stellenden Quellen heranzuziehen, falls die Wassermenge größer gewählt werden soll.

Die Auffanganordnung 40 kann nun mit weiteren, nicht im Einzelnen dargestellten Messfühlern oder Sensoren ausgerüstet werden. Diese Sensoren können beispielsweise den in der Auffanganordnung 40 befindlichen Wasserstand überprüfen, sie können anhand der Durchsichtigkeit des Wassers samt darin befindlicher Papierstückchen den Verschmutzungsgrad beziehungsweise Belastungsgrad überprüfen oder auch einfach mit Zeitschaltungen ausgerüstet sein. Bei Erreichen bestimmter Kriterien dieser Sensoren, Zeitschalter etc. wird die Auffanganordnung 40 dazu veranlasst, die in ihr enthaltene Mischung aus Abwasser mit darin schwimmenden Papierstückchen zu entladen. Diese Mischung gelangt dann von der Auffanganordnung 40 in die Abflusseinrichtung 17 und von dort in das kommunale Abwassernetz.

10
Waschbecken
11
Armatur
12
Wasserzufuhreinrichtung
15
Abfluss oder Wasserablauf
16
Leitung
17
Abflusseinrichtung
19
Waschtisch
20
Handtuchspender
21
Handtuch
30
Entsorgungsvorrichtung
31
Einwurfelement
35
Zerkleinerungseinrichtung
40
Auffanganordnung
45
Aufnahmeelement


Anspruch[de]
Waschplatzeinrichtung

mit einem Waschbecken (10),

mit einem Handtuchspender (20) zur Abgabe von Handtüchern (21), und

mit einer Entsorgungseinrichtung (30) für das Handtuch (21),

dadurch gekennzeichnet,

dass die Entsorgungseinrichtung (30) mit einer Zerkleinerungseinrichtung (35) für das Handtuch ausgerüstet ist,

dass unterhalb der Zerkleinerungseinrichtung (35) eine Auffanganordnung (40) vorgesehen ist, die mit Flüssigkeit flutbar ist, und

dass die Auffanganordnung (40) mit einer Abflusseinrichtung (17) für Abwasser verbunden ist.
Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Handtücher (21) Zellstoff- oder Papierhandtücher sind, und

dass die Zerkleinerungseinrichtung (35) ein Papierschredder ist.
Waschplatzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Entsorgungseinrichtung (30) ein Einwurfelement (31) für das Handtuch (21) aufweist,

dass unterhalb des Einwurfelementes (31) eine schachtartige Fallstrecke vorgesehen ist,

dass neben der schachtartigen Fallstrecke die Zerkleinerungseinrichtung (35) angeordnet ist, und

dass eine horizontale Luftströmung senkrecht zur schachtartigen Fallstrecke aufbaubar ist, die zur Zerkleinerungseinrichtung (35) führt.
Waschplatzeinrichtung nach einem vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Waschbecken (10) einen Wasserablauf (15) aufweist, und

dass das aus dem Wasserablauf (15) ablaufende Wasser über eine Leitung (16) der Auffanganordnung (40) zugeführt wird.
Waschplatzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Auffanganordnung (40) mit einem oder mehreren Sensoren ausgerüstet ist, und

dass die Auffanganordnung (40) abhängig von den Messwerten der Sensoren die in ihr befindliche Flüssigkeit mit den von der Zerkleinerungseinrichtung (35) zerkleinerten Handtüchern (21) ablässt und zur Abflusseinrichtung (17) entlässt.
Waschplatzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffanganordnung (40) permanent von Haushaltsabwässern durchströmt ist und/oder Teil einer Abwasserleitung des Gebäudes ist, in dem die Waschplatzeinrichtung angeordnet ist.






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