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Dokumentenidentifikation DE202007001644U1 12.07.2007
Titel Modular aufgebaute Lüftungseinrichtung für den Einsatz im Reinraum
Anmelder Schmidt, Carsten, Dipl.-Ing. (FH), 92348 Berg, DE
DE-Aktenzeichen 202007001644
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 12.07.2007
Registration date 06.06.2007
Application date from patent application 31.01.2007
IPC-Hauptklasse F24F 7/00(2006.01)A, F, I, 20070131, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lüftungseinrichtung für den Einsatz in der Reinraumtechnik nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Zahlreiche Produktionsprozesse werden aus verschiedenen Gründen in abgeschlossenen Bereichen unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Diese Bereiche (einzelne Räume, Raumgruppen oder gesamte Gebäude) sind kontrollierte Bereiche da durch technische Einrichtungen je nach Erfordernis des Produktionsprozesses verschiedene Parameter gezielt beeinflusst werden. Beispielhaft können dies Lufttemperatur, Luftfeuchte, Differenzdruck, Partikel- und Keimzahl sein. Diese kontrollierten Bereiche können allgemein als Reinräume bezeichnet und entsprechend der zulässigen Partikel- und Keimzahlen klassifiziert werden.

Die wesentliche Aufgabe eines Lüftungssystems für Reinraumbereiche besteht in der Aufrechterhaltung eines oder mehrerer eindeutig zu definierender Zustände, charakterisiert durch Vorgabewerte für z.B. Temperatur, Feuchte und Druck sowie der Einhaltung der zulässigen Partikel- und Keimzahlen. Das Lüftungssystem muss die Einhaltung der Vorgabewerte trotz auftretender Störgrößen, wie z.B. veränderlicher Wärme-, Feuchte- und Stofflasten gewährleisten.

In Reinräumen werden zwei verschiedene Luft-Strömungsarten unterschieden.

Die erforderliche Partikelfreiheit entsprechend ISO1 bis ISO5 (nach DIN ISO 14644) wird mittels einer turbulenzarmen Verdrängungsströmung erreicht welche durch laminar ausblasende Kompaktgeräte erzeugt wird. Bei dieser Art der Raumbelüftung wird die gesamte in einem Raum befindliche Luft durch die vollflächige Zufuhr gefilterter Luft, wie mit einem Kolben aus dem Raum geschoben und durch aufbereitete, gefilterte Luft ersetzt. Diese Kompaktgeräte bestehen aus einer Einheit von mindestens einem Filter und einem Ventilator. Die Geräte werden vollflächig direkt in der Decke des Reinraumes eingebaut und saugen Luft aus dem als Plenum bezeichneten Raum oberhalb der Reinraumdecke an.

Die Belüftung von Reinräumen der Reinraumklassen der ISO-Klassen 6 bis 9 erfolgt mittels einer turbulenten Mischströmung, welche einen Verdünnungseffekt auf die in der Luft befindlichen Verunreinigungen hat. Diese Strömung wird durch Drallauslässe mit oder ohne eingebautem Schwebstofffilter erzeugt.

Die erforderliche Zuluft wird in zentralen Lüftungsgeräten aufbereitet und mittels eines verzweigten Kanalnetzes zum belüfteten Bereich transportiert, innerhalb des zu belüftenden Bereiches verteilt und den einzelnen Drallauslässen zugeführt. Die Erfassung der Abluft erfolgt bei diesem System über Ablufteinlässe welche bodennah oder in der Decke eingebaut werden und mittels eines Abluftkanalnetzes mit dem zentralen Lüftungsgerät verbunden sind. Der Transport der Luft erfolgt bei Zu- und Abluft durch die im zentralen Lüftungsgerät eingebauten Ventilatoren.

Dieses Lüftungssystem ist mit einem erheblichen Platzbedarf verbunden, bedingt durch die Notwendigkeit zur Installation und Betrieb der zentralen Lüftungsgeräte sowie eines voluminösen Kanalnetzes im Gebäude. Bei Aufstellung der Lüftungsgeräte in einem separaten Technikraum sind außerdem oft Installationsschächte erforderlich.

Eine Sonderform bilden Umluftgeräte welche eine untrennbare Einheit aus Kühlregister, Ventilator und Filter bilden und in der Decke eines Raumes eingebaut werden können.

Bedingt durch unterschiedliche Produktionskonzepte, Maschinen, Produkte und regulatorische Anforderungen stellt jeder Reinraum bezüglich seiner Anforderungen an die Raumklimatisierung sehr individuelle Anforderungen. Weiterhin bestehen aufgrund der kurzen Innovationszyklen in den bevorzugten Zielbranchen Forderungen nach der Erhaltung der flexiblen Nutzung, welche Möglichkeiten zum Umbau oder zur Aufrüstung der Anlagen beinhaltet. Systembedingt ist eine individuelle Konfiguration der vorgenannten Kompaktgeräte jedoch nicht möglich, so dass diese Systeme in vielen Fällen nicht einsetzbar sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die gattungsgemäße Lüftungseinrichtung so auszubilden, dass die erforderlichen Luftbehandlungsfunktionen je nach Bedarf individuell in einem Kompaktgerät kombiniert werden können. Durch die Kombination unterschiedlicher Funktionsmodule können die Funktionen jedes einzelnen Gerätes dem jeweiligen Bedarf angepasst werden. Auch bereits installierte Geräte können nachträglich aufgerüstet und um zusätzliche Funktionen erweitert werden.

Die Aufbereitung der Zuluft kann somit entsprechend der individuellen Anforderungen des einzelnen Raumes dezentral in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Reinraumes mit minimalem Energieaufwand für die Luftförderung erfolgen.

Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Lüftungseinrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung sind alle für die Luftbehandlung benötigten Bauteile in separaten Funktionsmodulen angeordnet, welche zu einem kompakten Gerät kombiniert werden können.

Die Zusammenstellung der Funktionsmodule erfolgt entsprechend des individuellen Bedarfs. Nicht benötigte Funktionsmodule werden nicht installiert und verursachen somit auch keine Druckverluste. Ein zusätzliches Kanalnetz ist nicht erforderlich. Damit verbundene Druckverluste fallen systembedingt nicht an. Die Einbringung der Zuluft in den Reinraum erfolgt über einen Drallauslass welcher aus den symmetrisch um eine Rückluftöffnung herum angeordneten Lamellenschlitzen gebildet wird.

Die Reduzierung der Druckverluste innerhalb des Systems ermöglicht die Einsparung von Elektroenergie.

Die Erfindung wird im Weiteren anhand einer bevorzugten Konfiguration näher erläutert.

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung mit zusätzlichem Kühler-/Erhitzermodul

2 eine Draufsicht als horizontaler Schnitt in Ebene D-D durch eine erfindungsgemäße Lüftungseinrichtung. Die Schnittebene liegt im Bereich des Ventilatormoduls knapp unterhalb des Gehäusedeckels (1.3). Zur besseren Übersicht wird Dämmung (1.2) nicht dargestellt.

3 eine Draufsicht als horizontaler Schnitt in Ebene E-E durch eine erfindungsgemäße Lüftungseinrichtung. Die Schnittebene liegt im Bereich des Filtermoduls am oberen Rand des Moduls.

4 eine Draufsicht als horizontaler Schnitt in Ebene F-F durch eine erfindungsgemäße Lüftungseinrichtung. Die Schnittebene liegt im Bereich des Auslassmoduls am oberen Rand des Moduls.

5 einen senkrechten Schnitt in Richtung A-A durch das Zentrum einer erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung

6 einen senkrechten Schnitt in Richtung B-B durch eine erfindungsgemäße Lüftungseinrichtung

7 einen senkrechten Schnitt in Richtung C-C durch das Zentrum einer erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung

Entsprechend der schematischen Darstellung (1) wird die aus dem Raum angesaugte Rückluft mittels des an eine Rückluftöffnung (4.5) anschließenden Rückluftschachtes (F, G) dem Ventilatormodul mit integriertem Ventilator (1.5) zugeführt. Im Rückluftschacht (F, G) können je nach Bedarf verschiedene Einbauteile integriert sein. Dies können z.B. Filter, Klappen, Schalldämmkulissen sowie Anschlussstutzen für Fortluft oder Frischluft sein. Vom Ventilator (1.5) strömt die Luft zum Kühler-/Erhitzermodul (2). Abhängig vom Leistungsbedarf können mehrere Kühler-/Erhitzermodule (2) kombiniert werden (siehe 1). Im Anschluss an die thermische Konditionierung im Kühler-/Erhitzermodul (2) durchströmt die Zuluft das Filtermodul (3) mit den eingebauten Luftfiltern (3.2). Abhängig vom Bedarf können mehrere Filtermodule (3) kombiniert werden (nicht dargestellt). Die gefilterte Luft wird über den Drallauslass (4.2) in den Raum abgegeben. Der Drallauslass (4.2) und die Rückluftöffnung (4.5) sind im Auslassmodul (4) zusammengefasst.

Die einzelnen Funktionsmodule der erfindungsgemäßen Lüftungseinrichtung sind konstruktiv so ausgebildet, dass entsprechend der Anforderungen des jeweiligen Reinraumes eine individuelle Kombination von Funktionsmodulen hergestellt werden kann. Bereits installierte Geräte können durch Ergänzung um zusätzliche Funktionsmodule aufgerüstet und um weitere Gerätefunktionen erweitert werden, so dass größtmögliche Flexibilität für die nachträgliche Veränderung der Raumklimabedingungen erhalten bleibt. Die bereits installierten Funktionsmodule bleiben dabei erhalten. Änderungen an den Schnittstellen zum Reinraum sind nicht erforderlich.

Im Betrieb der vollständig ausgerüsteten Lüftungseinrichtung durchströmt die Luft nacheinander die folgenden Luftbehandlungs-Bauteile. Selbstverständlich können aufgrund des modularen Aufbaus einzelne Schritte entfallen oder zusätzliche eingefügt werden.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen.

Die modulare Lüftungseinrichtung ist zum Einsatz in Lüftungsanlagen zur Erzeugung kontrollierter Raumklimabedingungen vorgesehen. Die Anwendung der Lüftungseinrichtung erfolgt in Reinräumen der Reinraumklassen B, C und D gem. EU-GMP Leitfaden bzw. in Räumen der ISO-Klassen 6 bis 9 gemäß DIN ISO 14644. Die Lüftungseinrichtung besteht aus verschiedenen, bedarfsweise kombinierbaren Funktionsmodulen. Die Funktionsmodule sind übereinander angeordnet.

Im Folgenden werden die einzelnen Funktionsmodule separat beschrieben.

Funktionsmodul 1 – Ventilatormodul

Als oberstes Funktionsmodul wird das Ventilatormodul (1) angeordnet. Das Ventilatormodul (1) besteht aus einem umlaufenden Gehäuserahmen (1.1) welcher nach oben mit einem Deckel (1.3) verschlossen ist. Auf einer zentral angeordneten Tragplatte (1.7) ist der Ventilator befestigt. Die Tragplatte verschließt im zusammengesetzten Zustand den Rückluftschacht des jeweils unter dem Ventilatormodul liegenden Funktionsmoduls. Die Tragplatte (1.7) hat eine Öffnung unterhalb der Einströmdüse (1.4) des Ventilators (1.5). Es kommen Radialventilatoren zum Einsatz. Aufgrund des radialen Funktionsprinzips des Ventilators saugt dieser die Rückluft senkrecht durch die Einströmdüse (1.4) aus der Ventilator-Saugkammer (G) nach oben und bläst allseitig waagerecht in die Ventilator-Druckkammer (A) aus. In der Ventilator-Druckkammer (A) befinden sich Schalldämmkulissen (1.9) welche am Gehäuse befestigt sind. Im Gehäuse des Ventilatormoduls sind Luftleiteinrichtungen (1.8) angeordnet, welche sich im zusammengebauten Zustand direkt oberhalb der Wärmetauscher (2.3) oder Filter (3.2) des darunter liegenden Funktionsmoduls befinden.

Diese werden von zwei mit 45° abgewinkelten Blechen gebildet, welche sich über die gesamte Breite des Gehäuses (1.1) erstrecken. Das Gehäuse des Ventilatormoduls (1) wird außerdem mit einer Schalldämmung (1.2) ausgekleidet.

Funktionsmodul 2 – Kühler-/Erhitzermodul

Das Kühler-/Erhitzermodul (2) besteht wie das Ventilatormodul (1) aus einem umlaufenden Gehäuserahmen (2.1) und einem zentral angeordneten Rückluftschacht der als Ventilator-Saugkammer (G) wirkt. Auf zwei Seiten der vier Seiten des Rückluftschachtes, im zusammengesetzten Zustand direkt unterhalb der Luftleitelemente (1.8) befinden sich zwei Luftkühler (2.3). Diese liegen auf dem umlaufenden Flansch (2.8) am unteren Rand des Gehäuses (2.1) auf. Der zentrale Rückluftschacht (G) kann verschiedene Einbauten wie z.B. Filter, Schalldämpfer, Klappen oder Stutzen für den Anschluss an ein Fortluft- bzw. Frischluft-Kanalnetz erhalten.

Kühler- und Erhitzermodul sind identisch aufgebaut, stapeflfähig und werden bedarfsgerecht kombiniert.

Funktionsmodul 3 – Filtermodul

Das Filtermodul (3) besteht aus einem umlaufenden Gehäuserahmen (3.1) und einem zentral angeordneten Rückluftschacht. Auf zwei der vier Seiten des Rückluftschachtes befinden sich, über die gesamte Gehäusebreite verlaufende Filteraufnahmerahmen (3.3) mit U-förmigem Querschnitt, welche als Widerlager und Dichtfläche für die von der Raumseite her einsetzbaren und in eingebauten Zustand wechselbaren Filterelemente (3.2) dienen. In Abhängigkeit der erforderlichen Partikelreinheit der Zuluft kommen Filter verschiedener Filterklassen zum Einsatz.

Der zentrale Rückluftschacht wird horizontal von einer Drosselklappe (3.7) geteilt, welche die genaue Einregulierung der Volumenströme ermöglicht. Unterhalb der Drosselklappe (3.7) befindet sich in der Seitenwand des Rückluftschachtes eine Öffnung zur Fortluftkammer (E). Oberhalb der Drosselklappe (3.7) befindet sich in der gegenüberliegenden Seitenwand des Rückluftschachtes eine Öffnung zur Frischluftkammer (D).

Funktionsmodul 4 – Auslassmodul

Das Auslassmodul (4) besteht aus einem Einbaurahmen (4.1) welcher direkt in das Deckenprofil (5) der Reinraumdecke eingebaut wird und einer universellen Auslassplatte (4.6), mit quadratischem oder rechteckigem Grundriss, in welcher sich die verschieden geformten Zuluft- und Abluftöffnungen befinden. Im Zentrum der Auslassplatte (4.6) befindet sich ein Bereich mit einer Vielzahl von Öffnungen welche als Rückluftöffnung (4.5) dienen. Dieser Bereich befindet sich direkt unterhalb der Fortluftseite des Rückluftschachtes (F).

Die Dichtheit zwischen Auslassplatte (4.6) und Rückluftschacht (F) wird durch einen Schiebestutzen (4.4) hergestellt, welcher fest an der Auslassplatte (4.6) befestigt ist und sich je nach Deckensystem unterschiedlich tief in den Rückluftschacht (F) einschiebt. Je nach Bedarf wird dieser Schiebestutzen (4.4) mit einem Grobfilter (4.8) bestückt, um Verunreinigungen vom Gerät fernzuhalten.

Die Ansaugung der Luft aus dem Raum erfolgt durch die Öffnungen im Zentrum der Auslassplatte (4.6). Diese Rückluftöffnung(4.5) ist allseitig von schlitzförmigen Öffnungen umgeben, welche unmittelbar an die Auslass-Druckkammer (K) anschließen. Über diese Öffnungen wird die Zuluft in den Raum eingeblasen. Diese Schlitzöffnungen sind gleichmäßig um die Rückluftöffnung (4.5) herum angeordnet und bilden den Deckenauslaß (4.2). Die Öffnungen erhalten Luftleiteinrichtungen (4.3) in Form von Leitschaufeln zur Erzielung einer turbulenten Luftströmung im Reinraum. Aufgrund der symmetrischen Anordnung und der nahezu strahlenförmigen Ausrichtung der Luftleiteinrichtungen (4.3) ergibt sich eine symmetrisch geformte, turbulente Wirbelströmung im Raum, welche eine optimale Raumdurchspülung und Luftdurchmischung gewährleistet. Ein Kurzschluss zwischen Zuluft und Abluft wird durch die Anordnung der Luftleiteinrichtungen (4.3) sicher vermieden.

Die vorstehend beschriebenen Lüftungseinrichtungen verbinden die besten Eigenschaften der beiden klassischen Lüftungssysteme für den Reinraum. Der Raumbedarf ist je nach Art und Anzahl der kombinierten Funktionsmodule gleich oder geringer als bei bisher bekannten Kompaktgeräten. Die Variabilität durch die Möglichkeit der individuellen Kombination verschiedener Funktionsmodule ist vergleichbar mit klassischen Raumlufttechnischen Anlagen, bestehend aus zentralen Lüftungsgeräten und voluminösem Kanalnetz mit angeschlossenen Luftauslässen.

Durch die große Variabilität und Wartungsfreundlichkeit bei gleichzeitig minimalem Raumbedarf sowie durch die symmetrische Strömungsausprägung im Raum sind die Geräte hervorragend für den Einsatz in Reinräumen verschiedenster Branchen geeignet. Mittels Temperaturregelung, Volumenstromanpassung und Luftmischung können komplexeste Anforderungen an das Raumklima erfüllt und der Energieaufwand für die Klimatisierung auf ein Minimum begrenzt werden.

A
Ventilator, Druckkammer
B
Einbauschacht, ELT/Steuerung
C
Einbauschacht, Hydraulik
D
Frischluftkammer
E
Fortluftkammer
F
Rückluftschacht, Forfluftseite
G
Ventilator, Saugkammer
H
Kühler-, Erhitzerkammer
J
Filterkammer
K
Auslaß-, Druckkammer
1
Ventilatormodul
1.1
Ventilatormodul, Gehäuse
1.2
Ventilatormodul, Gehäusedämmung
1.3
Ventilatormodul, Gehäusedeckel
1.4
Ventilator, Einströmdüse
1.5
Ventilatormodul, Ventilator
1.6
Ventilator, Antrieb
1.7
Tragplatte
1.6
Ventilator, Antrieb
1.7
Tragplatte
1.8
Luftleiteinrichtungen
1.9
Schalldämmkulissen
2
Kühler-, Erhitzermodul
2.1
Kühler-, Erhitzermodul, Gehäuse
2.2
Kühler-, Erhitzermodul, Gehäusedämmung
2.3
Kühler-, Erhitzer-Register
2.4
Kühler-, Erhitzer, Rahmen
2.5
Kühler-, Erhitzer, Rücklaufsammler
2.6
Kühler-, Erhitzer, Vorlaufverteiler
2.7
Steuerung, Elektroanschluß
2.8
Kühler-, Erhitzermodul, Gehäuseflansch
3
Filtermodul
3.1
Filtermodul, Gehäuse
3.2
Filtermodul, Filter
3.3
Filtermodul, Filteraufnahmerahmen
3.4
Filtermodul, Filterrahmen
3.5
Filtermodul, Anschlußstutzen Frischluft
3.6
Filtermodul, Anschlußstutzen Forfluft
3.7
Filtermodul, Drosselklappe
3.8
Öffnung zur Frischluftkammer
3.9
Öffnung zur Fortluftkammer
4
Auslaßmodul, Deckeneinbaurahmen
4.1
Auslaßmodul, Deckeneinbaurahmen
4.2
Auslaßmodul, Deckenauslaß
4.3
Auslaßmodul, Leitschaufeln
4.4
Auslaßmodul, Rückluftschacht, Schiebestutzen
4.5
Auslaßmodul, Rückluftöffnung
4.6
Auslaßmodul, Auslaßplatte
4.7
Auslaßmodul, Aufkantung, Auslaßplatte
4.8
Auslaßmodul, Grobfilter
5
Reinraumdecke, Deckenprofil


Anspruch[de]
Lüftungseinrichtung für den Einsatz in Reinräumen mit mindestens einem Ventilator (1.5) dem je nach konkretem Anwendungsfall eine Grobfilterstufe (4.8) vorgeschaltet und eine oder mehrere thermische Luftbehandlungsstufen (2.3) (Kühlen, Heizen) sowie eine Fein- und/oder eine Schwebstofffilterstufe (3.2) nachgeschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, dass Filter (3.2), Wärmetauscher (2.3) und Ventilator (1.5) jeweils in separaten Funktionsmodulen (1, 2, 3, 4) untergebracht sind, welche sich in variablen Kombinationen zu einem kompakten Gerät verbinden lassen. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die einzelnen Funktionsmodule (1, 2, 3, 4) in unterschiedlichen Kombinationen zusammengestellt und betrieben werden können. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ventilator (1.5) oberhalb eines Rückluftschachtes (F, G) befindet, durch den die Raumabluft vertikal nach oben zum Ventilator (1.5) gesaugt wird. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (1.5) allseitig waagerecht in eine Druckkammer (A) ausbläst. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ventilator-Druckkammer (A) an den gegenüberliegenden Längsseiten des Gehäuses freistehende Schalldämmkulissen (1.9) befestigt oder eingehängt sind. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Wärmeübertrager (2.3) und Filter (3.2) im zusammengebauten Zustand übereinander liegend angeordnet sind. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuluft den Wärmeübertrager (2.3) senkrecht von oben nach unten durchströmt. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuluft den Filter (3.2) senkrecht von oben nach unten durchströmt. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuluft Wärmeübertrager (2.3) und Filter (3.2) nacheinander senkrecht von oben nach unten durchströmt. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich im zusammengebauten Zustand auf zwei Seiten des Rückluftschachtes jeweils ein weiterer Gehäuseraum (H, J) befindet, in dem jeweils ein oder mehrere Wärmetauscher (2.3) und jeweils ein oder mehrere Filter (3.2) eingebaut sein können. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Kühler-/Erhitzermodul (2) auf zwei Seiten des Rückluftschachtes je ein Kühler-/Erhitzer (2.3) befindet und der sich auf den übrigen zwei Seiten des Rückluftschachtes zwischen den Registern ergebende Raum (B, C) für zusätzliche Installationen genutzt werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Filtermodul auf zwei Seiten des Rückluftschachtes je ein Filter befindet und der sich auf den übrigen zwei Seiten des Rückluftschachtes zwischen den Filtern ergebende Raum (D, E) für zusätzliche Installationen genutzt werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Rückluftschacht (F,G) eine Drosselklappe (3.7) für den Volumenstromabgleich befindet. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Einbaurahmens (4.1) der Einbau der Lüftungseinrichtung in ein beliebiges Deckensystem (5) vorgenommen werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich im installierten Zustand die Auslassplatte (4.6) ohne Demontage der Lüftungseinrichtung von der Raumseite abnehmen lässt. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich im installierten Zustand, nach Abnehmen der Auslassplatte (4.6), ohne Demontage der Lüftungseinrichtung, die Filter (3.2) von der Raumseite aus entnommen und gewechselt werden können. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich im installierten Zustand, nach Abnehmen der Auslassplatte (4.6), ohne Demontage der Lüftungseinrichtung, die Drosselklappe (3.7) von der Raumseite aus entnommen und gewechselt werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass sich im installierten Zustand, nach Abnehmen der Auslassplatte (4.6) und der Drosselklappe (3.7), ohne Demontage der Lüftungseinrichtung, der Ventilator (1.5) von der Raumseite aus entnommen und gewechselt werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb der Lüftungseinrichtung gleichzeitig die Entnahme von Fortluft sowie das Zumischen von Frischluft möglich ist.






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