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Dokumentenidentifikation DE60310294T2 12.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001357205
Titel Verfahren und Einrichtung zur Bandbehandlung
Anmelder Vai Clecim, Nanterre, FR
Erfinder Douaud, Alain, 69003 Lyon, FR
Vertreter T. Wilcken und Kollegen, 23554 Lübeck
DE-Aktenzeichen 60310294
Vertragsstaaten AT, DE, ES, FR, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 23.04.2003
EP-Aktenzeichen 032909962
EP-Offenlegungsdatum 29.10.2003
EP date of grant 13.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse B21B 41/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C23G 3/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B65G 49/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung hat ein Verfahren und eine Anlage zum Behandeln eines Bandprodukts zur Aufgabe und gilt speziell für das Beizen eines Metallbands.

Es ist allgemein bekannt, dass die Herstellung eines Metallprodukts eine so genannte „Warmerstellung" eines Rohprodukts erfordert, das durch Kokillenguss oder Strangguss erzielt wird und warm durch Schmieden und/oder Warmwalzen umgeformt wird. Das so erstellte Produkt wird dann einer Kaltumformung unterzogen, die verschiedene Schritte aufweist, die von der Beschaffenheit des Metalls und der Qualität des herzustellenden Produkts abhängen.

In dem Fall der Herstellung von Metallbändern, insbesondere von Stahl, bildet sich während des Abkühlens eine mehr oder minder starke Schicht, die aus Oxiden besteht, die durch eine entsprechende Behandlung eliminiert werden muss. Es ist insbesondere vorteilhaft, ein chemisches Beizen auszuführen, indem man das Band während einer bestimmten Zeit in einem Behandlungsfluid, wie zum Beispiel in einer Säure, die die Oxide auflösen und in ein Salz der Säure umwandeln kann, verweilen lässt.

Allgemein erfolgt dieses Beizen, indem man das Band nacheinander in einem oder mehreren Behältern, die mit Säure gefüllt sind, ablaufen lässt. Man kann daher die Behandlungszeit variieren, die von der eingetauchten Länge und der Ablaufgeschwindigkeit abhängt.

Bei einem alten Verfahren mit der Bezeichnung „Push-Pull", befindet sich der Beizbehälter zwischen zwei Wicklern, jeweils einem zum Abwickeln einer Spule und zum Aufwickeln dieser nach dem Ablaufen in den Behälter.

Um jedoch die Produktivität zu steigern, ist es möglich, die Behandlung mehrerer aufeinander folgender Spulen ununterbrochen durchzuführen. In diesem Fall wird am Ende des Abwickelns einer Spule deren Endteil, das heißt ihr stromabwärtiges Ende in die Ablaufrichtung an dem Kopf einer neuen Spule befestigt, die zu dem Behandlungsabschnitt angetrieben wird. Ebenso weist der Ausfahrabschnitt Mittel zum Scheren des Bands auf, um das Ausfahren der Spule am Ende des Aufwickelns und Einfügens auf dem Wickler des Kopfs der darauf folgenden Spule zu erlauben. Man stellt daher ein ununterbrochenes Band mit großer Länge her, das mit einer bestimmten Geschwindigkeit zwischen einem Abwickler, der mit Mitteln zum Ersetzen einer Spule durch eine darauf folgende versehen ist, und einem Aufwickler, der zu den Ausfahrmitteln der aufgewickelten Spulen gehört, abläuft.

Eine solche Anlage in ununterbrochener Linie weist daher in die Ablaufrichtung mindestens drei aufeinander folgende Abschnitte auf, nämlich einen Zuführabschnitt, einen Behandlungsabschnitt mit einem oder mehreren aufeinander folgenden Behältern und einen Ausfahrabschnitt.

Es ist jedoch erforderlich, das Ablaufen in den Zuführabschnitt anzuhalten, um die Verbindung von zwei aufeinander folgenden Spulen durchzuführen, sowie in dem Ausfahrabschnitt, um die aufgewickelte Spule auszufahren und das darauf folgende Band auf dem Aufwickler einzuführen. Die Effizienz des Beizens hängt nun aber natürlich von der Verweilzeit des Bands in den Behältern ab. Um ein homogenes Beizen zu erzielen, muss man daher so weit wie möglich das Ablaufen des Bands in den Behältern während der Anhaltezeit in dem Zuführabschnitt oder in dem Ausfahrabschnitt fortsetzen.

Die kontinuierlichen Beizlinien müssen daher mit Speichermitteln für eine variable Bandlänge ausgestattet sein, die es erlauben, im Voraus stromaufwärts des Behandlungsabschnitts eine ausreichende Bandlänge zu speichern, um den Behandlungsabschnitt während der erforderlichen Haltezeit in dem Zuführabschnitt für das Verbinden des Endteils einer Spule mit dem Kopf der darauf folgenden Spule zu versorgen.

Ebenso muss das Band am Ende des Aufwickelns einer Spule abgeschnitten werden, um das Ausfahren der aufgewickelten Spule zu erlauben, und der so gebildete Bandkopf muss auf dem Wickler zum Aufwickeln der darauf folgenden Spule eingeführt werden. Während der für diese Operationen erforderlichen Anhaltezeit wird das Ablaufen des Bands in den Beizbehältern fortgesetzt, und die so erzeugte Bandlänge wird in einem Speicher gespeichert, der stromaufwärts des Ausfahrabschnitts angeordnet ist.

Früher bestanden die Speicher aus tiefen Gruben, in welchen man ein in die Grube unter Einwirkung seines Eigengewichts hinab gehendes Band, das an dem Ausgang zum Beispiel von Klemmwalzen gezogen wird, abwickelte.

Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Grube erlaubt es daher, die Länge der Schleife variieren zu lassen und daher die Länge an gespeichertem Band.

In bestimmten Fällen ließ man das Band sogar in überlagerten Falten am Boden der Grube ansammeln, aber dabei ergeben sich starke Reibungen und eine Beschädigungsgefahr, die nur gelindert werden kann, indem die Grube mit Wasser gefüllt wird. Um das zu vermeiden, ist es vorzuziehen, dass das Band im Inneren der Grube eine einzige Schleife zwischen zwei Stützwalzen bildet. Die angesammelte Bandlänge hängt daher von der Tiefe der Grube ab, kann aber erhöht werden, indem man mehrere aufeinander folgende Gruben, „Schleifengruben" genannt, verwendet.

Eine solche Anordnung erfordert nur relativ einfache Zugsteuervorrichtungen, kann aber nur in Anlagen mit kleiner oder mittlerer Kapazität und für Produkte verwendet werden, die kein hohes Qualitätsniveau erfordern.

Hingegen ist es bei einer Anlage in ununterbrochener Linie erforderlich, Speicher eines anderen Typs, die eine sehr große Aufnahmekapazität haben, zu verwenden.

Die Behandlungsanlagen und insbesondere die Beizanlagen, die in ununterbrochener Linie funktionieren, waren bisher nur für sehr große Produktionen vorgesehen, die pro Jahr zum Beispiel 1 Million Tonnen überschreiten können.

Da die Spulen ein beschränktes Gewicht in der Größenordnung von etwa 20 Tonnen haben, müssen diese ziemlich schnell aufeinander folgen, was häufige Stillstände des Ablaufens erfordert, um stromaufwärts das Schweißen der darauf folgenden Spule und stromabwärts das Ausfahren der aufgewickelten Spule zu erlauben.

Um ferner eine große Produktion zu erlauben, muss die Ablaufgeschwindigkeit ziemlich groß sein, und um eine ausreichende Verweilzeit zu erzielen, muss man die Länge des Behandlungsabschnitts, der mehrere aufeinander folgende Behälter aufweist, steigern.

Es ist daher nötig, Speicher mit sehr großer Kapazität stromaufwärts und stromabwärts des Behandlungsabschnitts anzuordnen.

Für eine Ablaufgeschwindigkeit von zum Beispiel 250 m/Min. erfordert eine Anhaltezeit von 1,5 Minuten für das Ersetzen einer Spule eine Speicherkapazität von etwa 400 m.

Derartige Speicher sind gut bekannt und weisen im Allgemeinen eine Einheit stationärer Umlenkwalzen sowie eine Einheit beweglicher Walzen auf, die auf einem Verschleifungsschlitten so montiert sind, dass sie mehrere übereinander liegende Stränge bilden, die in entgegengesetzte Richtungen ablaufen. Eine horizontale Anordnung des Schlittens in die eine oder die andere Richtung erlaubt es daher, die Bandlänge, die auf den Walzen läuft, zu erhöhen oder zu verringern. Um jedoch die Berührung zwischen zwei übereinander liegenden Strängen zu vermeiden, jeweils ein Vorlauf und ein Rücklauf, muss man zwischen diesen eine Reihe von Trennarmen anordnen, die entlang des Verlaufs des Verschleifungsschlittens verteilt sind und sich daher abspreizen müssen, um dessen Durchlaufen zu erlauben (FR-A 2 778 350).

Das Funktionieren eines solchen Speichers erfordert eine präzise Steuerung der Zugkraft, die an das Band angelegt wird, so dass die verschiedenen Stränge dieses während der Bewegung des Verschleifungsschlittens gut gespannt bleiben. Jeder Speicher muss daher mit zwei Spannern verbunden werden, die jeweils stromabwärts und stromaufwärts von ihm liegen und gewöhnlich aus S-Walzen bestehen.

Ferner kann der Behandlungsabschnitt aus relativ tiefen Behältern bestehen, die mit einem Beizfluid gefüllt sind, in das Band unter Bilden einer mehr oder minder langen Schleife taucht. Ein Unterschied zwischen den Ablaufgeschwindigkeiten am Eingang und am Ausgang des Behälters bewirkt nämlich eine entsprechende Variation der eingetauchten Bandlänge.

Ein tiefer Behälter erfordert jedoch eine große Menge an Behandlungsflüssigkeit, und seit einiger Zeit wurde vorgeschlagen, zum Beizen relativ flache Behälter zu verwenden, in welche das Band einen schwachen Durchhang aufweist, was die Flüssigkeitsmenge, die in dem Behälter erforderlich ist, verringert. Um das Fassungsvermögen eines Behälters noch weiter zu verringern, kann dieser ferner mit einem gebogenen Boden versehen sein, der im Wesentlichen der Kettenform der Schleife folgt.

Es ist nämlich bekannt, dass ein zwischen zwei Stützen gespanntes Band unter der Einwirkung seines eigenen Gewichts eine so genannte „Ketten"-Kurve bildet, deren unterer Teil unter der Ebene der Stützen liegt, in einer „Durchhang" genannten bestimmten Höhe, die von der Länge der zwischen den zwei Stützen gespannten Schleife abhängt.

Die Zugkraft, die auf der Ebene jeder Stütze in einer Kurve in Kettenform anzulegen ist, hängt jedoch von der Ausrichtung des Endes der Schleife ab und wird sehr groß, wenn das Band einer relativ gespannten Kurve folgen muss. Der Durchhang der Kette reagiert daher auf eine Variation der Zugkräfte, die am Eingang und am Ausgang des Behälters angelegt werden, sehr empfindlich. In dem Fall der Berührung mit dem Boden des Behälters läuft das Band, das mit großer Geschwindigkeit abläuft, aber Gefahr, beschädigt zu werden. Um Mängel zu vermeiden, ist es daher erforderlich, die Zugkraft, die an den zwei Enden des Bands angelegt wird, präzis zu steuern, so dass die Länge der Kette und das Niveau ihres unteren Teils im Wesentlichen konstant bleiben.

Dazu muss das Band von zwei Spannvorrichtungen gespannt gehalten werden, jeweils einem stromaufwärtigen in der Ablaufrichtung vor dem Eingangsende in dem Behandlungsabschnitt liegenden und einem stromabwärtigen Spanner, der hinter dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts angeordnet ist.

In diesem Fall bestimmt der stromabwärtige Spanner die Ablaufgeschwindigkeit des Bands, das von dem stromaufwärtigen Spanner zurückgehalten wird. Eine Einstellung der Momente, die an die zwei Spanner angelegt werden, erlaubt es, mit Präzision die Spannung des Bands zu steuern, um seine Länge und daher den Durchhang in jedem Behälter konstant zu halten.

Die in den Behältern sicherzustellenden Zugniveaus sind jedoch nicht gleich wie in den Speichern, und der stromaufwärts und der stromabwärts angeordnete Spanner des Behandlungsabschnitts fügen sich daher zu denen, die mit den Speichern verbunden sind.

Das Dokument US-A 4 886 199 beschreibt eine vereinfachte Anordnung, bei der der stromaufwärtige und der stromabwärtige Speicher den gleichen Verschleifungsschlitten oder zwei in Bewegung miteinander verbundene Schlitten verwenden.

Es ist daher möglich, eine konstante Geschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt beizubehalten, wobei sich der stromaufwärtige Speicher leert, während sich der stromabwärtige Speicher füllt und umgekehrt.

Eine solche Anordnung erlaubt es, die Anzahl der Spanner zu verringern und die Steuermittel der Bewegung des Verschleifungsschlittens wegzulassen, denn man verwendet dazu den von dem Band ausgeübten Zug. Es ist daher jedoch nicht möglich, diese Zugkraft präzis zu steuern.

Die Anordnung des Dokuments US-A 4 886 199 kann daher zum Beispiel für das kontinuierliche Walzen verwendet werden, würde es in dem Fall einer Beizlinie, die relativ flache Behälter verwendet, jedoch nicht erlauben, die Zugkraft auf einem ausreichend konstanten Niveau zu halten, um eine Berührungsgefahr des Bands mit dem Behälterboden zu vermeiden.

Andererseits erfordert eine solche Anlage noch den Einsatz von zwei Speichern mit großem Fassungsvermögen, die sehr platzaufwändige und kostspielige Vorrichtungen sind.

Solche Ausstattungen, deren Stillstand sehr kostspielig ist, sind nur für Produktionslinien mit großer Kapazität oder Linien, die mit Tandem-Walzwerken gekoppelt sind, rentabel. Daher war bisher das Beizen in ununterbrochener Linie nur für große jährliche Tonnagen gebeizter Bänder vorgesehen, zum Beispiel zwischen 1 und 2 Millionen Tonnen pro Jahr, wobei die herkömmliche so genannte „Push-Pull"-Technik gewöhnlich in den Anlagen mit kleinerer Kapazität verwendet wird.

Die Entwicklung des Eisenindustriemarktes zeigt nun aber, dass die von den Werkstoffen und insbesondere von Walzstählen verlangten Güteniveaus immer präziser werden, und dass man den Erfordernissen der Kundschaft sehr anpassungsfähig folgen können muss.

Es hat sich daher herausgestellt, dass es interessant wäre, Anlagen herzustellen, die im Wesentlichen die gleichen Vorteile wie eine ununterbrochene Linie mit großer Kapazität haben, insbesondere hinsichtlich der Güte des erzielten Produkts, die jedoch auch bei einer schwachen oder mittleren Produktion, die zum Beispiel zwischen 500.000 und 750.000 Tonnen pro Jahr liegt, rentabel bleiben.

Die Erfindung hat daher die Aufgabe, dieses Problem dank eines neuen Antriebsverfahrens des Bands in einer Anlage in ununterbrochener Linie zu lösen, das es erlaubt, viel einfachere und wirtschaftlichere Ausstattungen als bei herkömmlichen Anlagen mit großer Kapazität zu verwenden.

Außerdem erlauben es die erfindungsgemäßen Vorrichtungen, moderne Techniken einzusetzen, wie zum Beispiel Beizbehälter mit geringer Höhe mit schneller Säurerezirkulation ohne Gefahr des Beschädigens des Bands.

Die Erfindung gilt daher für eine Anlage, die im Allgemeinen mindestens drei aufeinander folgende Abschnitte aufweist, nämlich einen Zuführabschnitt, einen Behandlungsabschnitt durch Durchgehen des Bands durch mindestens einen länglichen Behälter, der ein Behandlungsfluid enthält, und einen Ausfahrabschnitt, wobei der Behandlungsabschnitt mit einem stromaufwärtigen und einem stromabwärtigen Spanner verbunden ist, die jeweils vor dem Eingangsende und hinter dem Ausgangsende des Abschnitts angeordnet sind.

Erfindungsgemäß wird jede Variation der Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt, mindestens während einer Beschleunigungs- oder Verlangsamungsphase, durch eine entsprechende Variation der Bandlänge zwischen dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts und dem stromabwärtigen Spanner, unverzüglich kompensiert, so dass ständig eine im Wesentlichen konstante Bandlänge zwischen dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts und dem stromaufwärtigen Spanner ohne merkliche Variation der Zugkraft, die auf das Band zwischen den zwei Spannern angelegt wird, aufrechterhalten wird.

Besonders vorteilhaft und um das Anhalten des Ablaufens des Bands während eines Ausfahrzyklus einer Spule zu erlauben, wird am Ende des Aufwickelns die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt auf einen Mindestwert verringert, der mit der Güte des Bands und der ablaufenden Bandlänge kompatibel ist, und die mit Mindestgeschwindigkeit während dieser Haltezeit ablaufende Bandlänge wird in einem Speicher mit einer Kapazität gespeichert, die dieser Mindestgeschwindigkeit entspricht, wobei der Speicher zwischen dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts und dem stromabwärtigen Spanner eingeschoben ist.

Um ebenso das Anhalten des Ablaufen des Bands während eines Zyklus zum Ersetzen einer Spule am Abwickelende durch eine neue Spule zu erlauben, wird die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt auf einen Mindestwert verringert, der mit der Güte des Bands vereinbar ist, und die während dieser Haltezeit mit Mindestgeschwindigkeit ablaufende Bandlänge wird in einem Speicher mit einer Kapazität gespeichert, die dieser Mindestgeschwindigkeit entspricht, wobei dieser Speicher zwischen dem Ausgang des Zuführabschnitts und dem stromaufwärtigen Spanner eingefügt wird.

Auf jeden Fall wird dank der Erfindung der dynamische Effekt einer Variation der Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt unverzüglich durch eine entsprechende Variation der Bandlänge kompensiert, die zwischen dem Ausgang des Behandlungsabschnitts und dem stromabwärtigen Spanner liegt, und dies ohne Änderung der Zugkraft und daher des Durchhangs der Ketten, die in den Behältern gebildet werden.

Für das Ersetzen oder Ausfahren einer Spule kann diese Speicherlänge aufgrund der Verringerung der Geschwindigkeit in den Behältern auf einen Mindestwert eingeschränkt werden, und man kann daher einen einfacheren und wirtschaftlicheren Speicher verwenden als bei den herkömmlichen ununterbrochenen Linien.

Die Erfindung deckt auch eine Anlage zum Umsetzen des Verfahrens, die zwei Spanner aufweist, die jeweils stromaufwärts und stromabwärts eines Behandlungsabschnitts liegen, ab. Erfindungsgemäß weist die Anlage Mittel zum Steuern einer Variation der Bandlänge, die zwischen dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts und dem stromabwärtigen Spanner abläuft, auf, um jederzeit eine im Wesentlichen konstante Bandlänge zwischen dem Ausgangsende und dem stromaufwärtigen Spanner ohne merkliche Variation der Zugkraft beizubehalten, die auf das Band zwischen den zwei Spannern, nämlich dem stromaufwärtigen und dem stromabwärtigen, angelegt wird.

Gemäß einem weiteren besonders vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann die Speichervorrichtung, die zwischen das Ausgangsende des Behandlungsabschnitts und den stromabwärfigen Spanner eingefügt wird, einerseits ein Mittel bilden, um jederzeit eine im Wesentlichen konstante Bandlänge und konstante Zugkraft zwischen dem Eingangsende und dem Ausgangsende jedes Behälters beizubehalten, und andererseits ein Mittel zum Speichern einer ausreichenden Bandlänge, um in dem Behandlungsabschnitt während einer Haltezeit des Ablaufens in dem Ausfahrabschnitt eine ausreichende Bandlänge für das Beibehalten einer Mindestablaufgeschwindigkeit des Bands zu speichern.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist ein solcher Speicher eine maximale Speicherkapazität auf, die der Länge des Bands entspricht, das während der Ausfahrzyklusdauer einer Spule, bei einer verringerten Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt abläuft. Die Speicherkapazität kann z.B. maximal einige Dutzend Meter betragen. Vorzugsweise beträgt die Dauer eines Ausfahrzyklus etwa 1 bis 2 Minuten, und die Ablaufgeschwindigkeit während dieses Zyklus wird auf etwa 10 m/Min. verringert, wobei die Speicherkapazität 15 bis 20 Meter betragen kann.

Besonders vorteilhaft weist ein solcher Bandspeicher eine Umlenkwalze auf, auf der zwei Stränge des Bands, jeweils ein Vorlauf und ein Rücklauf, durchlaufen, wobei die Umlenkwalze vorzugsweise horizontal zwischen zwei Speicherpositionen verschiebbar ist, jeweils eine minimale Einfahrspeicherposition und eine maximale Ausgangsspeicherposition.

In diesem Fall ist der erste Speicher, der zwischen dem Ausgang des Zuführabschnitts und dem stromaufwärtigen Spanner liegt, vorteilhafterweise ein Speicher des Typs mit Schleifengrube.

Die Erfindung erlaubt es daher, eine besonders einfache und wirtschaftliche Beizanlage herzustellen, die in ununterbrochener Linie rentabel für eine Produktion in der Größenordnung von 500.000 bis 750.000 Tonnen pro Jahr funktionieren kann.

Die Erfindung deckt aber auch weitere vorteilhafte Merkmale, die sich aus der folgenden Beschreibung einer besonderen Ausführungsform ergeben, die beispielhaft gegeben wird und auf den anliegenden Zeichnungen dargestellt ist.

1 zeigt schematisch einen ersten Teil einer erfindungsgemäßen Anlage, die einen Zuführabschnitt und den Anfang eines Behandlungsabschnitts aufweist.

2 zeigt schematisch den zweiten Teil einer solchen Anlage, der den Ausgang des Behandlungsabschnitts und einen Ausführabschnitt aufweist.

Auf den 1 und 2 wurde daher schematisch die Einheit einer chemischen Beizanlage eines Metallbands dargestellt, die drei Abschnitte aufweist, jeweils einen Zuführabschnitt 1, einen Behandlungsabschnitt 2 und einen Ausführabschnitt 3, die nacheinander entlang einer Längsablaufrichtung eines Metallbands 4 liegen.

Der Zuführabschnitt 1 weist wie gewohnt einen Abwickler 10 auf, der eine zu behandelnde Spule 41 aufnimmt, Klemmwalzen 11, die das Abwickeln der Spule 41 sicherstellen, und einen Entbiegeblock 12, der es erlaubt, das Band, das die Spule verlässt, gerade zu richten und ein Grobrichten durchzuführen, um zu vermeiden, dass das Band an stationären Teilen insbesondere bei seinem Ablaufen in den Beizbehältern hängen bleibt.

Eine Schere 13 zum Abschneiden erlaubt es, den Kopf und den Endteil jeder Spule abzuschneiden, um sie zu eliminieren.

Der Behandlungsabschnitt 2 besteht aus mehreren Beizbehältern 21, im Allgemeinen drei oder vier Behältern, auf die eine Spülvorrichtung 22 folgt.

Wie schematisch in den Zeichnungen dargestellt, verwendet man Behälter des flachen Typs mit einer geringen Tiefe im Vergleich zu ihrer Länge, wobei jeder Behälter an seinem Eingang und an seinem Ausgang mit Umlenkwalzen 23, zwischen welchen das Band einer Kurve in Kettenform folgt, deren unterster Teil 43 in einer geringen Entfernung von dem Boden 24 des Behälters verläuft, der eventuell mit einer Reihe beabstandeter Auflagen versehen ist, um einen direkten Kontakt zu vermeiden, versehen ist.

Derartige flache Behälter, die es erlauben, die erforderliche Menge an Behandlungsflüssigkeit zu verringern, sind seit langem bekannt und waren Gegenstand verschiedener Perfektionierungen.

Um zum Beispiel das Volumen des Behälters noch einzuschränken, ist es möglich, dem Boden 24 des Behälters eine gebogene Form parallel zu der Kurve in Kettenform, der das Band zwischen den zwei Enden des Behälters folgt, zu verleihen.

Es ist ferner möglich, die Behandlungsflüssigkeit direkt auf das ablaufende Band mittels einer Reihe von Düsen einzuspritzen, die angeordnet sind, um der Kurvenform, die von dem Band in dem Behälter gebildet wird, gemäß einer in dem Dokument FR-A 2 784 998 beschriebenen Vorrichtung des gleichen Anmelders zu folgen. Die Menge an verwendeter Flüssigkeit ist daher stark reduziert. Ferner steigert das Spritzen unter Druck der Säure die Effizienz der Behandlung.

Im Allgemeinen wird die Anzahl der Behälter und ihre Längen in Abhängigkeit von der maximalen vorgesehenen Ablaufgeschwindigkeit unter Berücksichtigung des Typs des zu behandelnden Bands bestimmt und insbesondere seines Formats und der Beschaffenheit des Werkstoffs und des Typs der verwendeten Säure. Ferner ist der Behandlungsabschnitt 2 mit Zirkulations- und Durchflusssteuervorrichtungen des Beizfluids in jedem Behälter versehen, was ein Regenerieren der Säure sicherstellt, um optimale chemische Behandlungsbedingungen aufrechtzuerhalten. Derartige Mittel sind gut bekannt und werden daher auf der Skizze nicht dargestellt.

Um den Gebrauch ziemlich flacher Behälter mit geringem Fassungsvermögen zu erlauben, ist es erforderlich, den Zugzustand des ablaufenden Bands zu steuern. Damit der Durchhang f der Kurve in Kettenform, der das Band in jedem Behälter folgt, im Vergleich zu der Entfernung zwischen den Umlenkwalzen 23, 23', die jeweils am Eingang und am Ausgang des Behälters platziert sind, schwach bleibt, muss das Band einem ziemlich starken Zug unterworfen werden, und auch eine ziemlich kleine Verringerung der Zugkraft führt zu einem Verlängern der Bandlänge zwischen den zwei Umlenkwalzen 23, 23' und einer Erhöhung des Durchhangs f.

Das Band kann daher mit dem Boden 24 des Behälters in Berührung geraten, und daraus ergibt sich eine Beschädigungs- und – markierungsgefahr des Bands durch Reibung. Ferner muss die Zugkraft, die an das Band angelegt wird, ebenfalls gesteuert werden, um eine vorzeitige Abnutzung und die Beschädigung der Stütz- und Führungsvorrichtungen des Bands im Inneren der Behälter zu vermeiden, wie zum Beispiel Klemmwalzen, Behälterschwellen oder andere.

Um die Zugkräfte zu steuern und daher die Durchhänge, die die Ketten im Inneren jedes Behälters annehmen, ist der Behandlungsabschnitt 2 daher mit zwei Spannungsvorrichtungen 6, 6' verbunden, die jeweils eine stromaufwärts und eine stromabwärts in die Ablaufrichtung von dem Eingangsende 20 und dem Ausgangsende 20' des Behandlungsabschnitts 2 angeordnet sind.

Die stromaufwärtige Spannungsvorrichtung 6 weist daher einen stromaufwärfigen Spanner 61 des Typs „S-Block" auf, der mindestens zwei Walzen mit parallelen Achsen aufweist, auf welchen das Band einem S-Verlauf folgt, gefolgt von einer Führungsvorrichtung 62, die es erlaubt, das Band an dem Eingang 20 in den ersten Behandlungsbehälter 5a gut zentriert zu halten.

Ebenso weist die stromabwärtige Spannungsvorrichtung 6' einen Führungsblock 62' auf, der es erlaubt, das Zentrieren des Bands an dem Ausgang 20' des Spülabschnitts 22 aufrechtzuerhalten und einen Spannblock 62'.

Der stromaufwärtige Spanner 61 erlaubt es daher, einerseits das Band in dem Zuführabschnitt 1 anzutreiben und andererseits das Band, das von dem stromabwärfigen Spanner 61' angetrieben wird, zurückzuhalten. Die von den zwei Spannern 61, 61' angelegten Momente werden voneinander abhängig geregelt, um die an das Band angelegte Spannkraft zu steuern.

Es ist im Allgemeinen vorgesehen, die Ränder des Bands, die Mängel aufweisen können, abzuschneiden, und eine Randschere 63 ist daher am Ausgang des Behandlungsabschnitts angeordnet. Diese Randschere 63, die vom gezogenen Typ sein kann, wird vorteilhafterweise zwischen dem Spanner 61', der das Ziehen des Bands erlaubt, und dem Führungsblock 62', der das Zentrieren des Bands in der Schere zum Minimieren des Randausschusses erlaubt, angeordnet.

Der Ausfahrabschnitt 3, der stromabwärts des Spanners 61' angeordnet ist, weist wie gewohnt einen Wickler 30 auf, der einerseits mit einer Schere 31 verbunden ist, die es erlaubt, das Band am Ende des Aufwickelns einer Spule 41' abzuschneiden, und andererseits mit Mitteln zum Entfernen der fertigen Spule und Mitteln zum Einsetzen des Kopfs des Bands zum Aufwickeln einer neuen Spule. Derartige Mittel sind gut bekannt und sind in der Skizze daher nicht dargestellt.

Da die Anlage dazu vorgesehen ist, das ununterbrochene Ablaufen des zu behandelnden Bands zu erlauben, ist es, wie man gesehen hat, erforderlich, das Ende eines Bands am Ende des Ablaufens mit dem Kopf der darauf folgenden Spule zu verbinden.

Dazu muss man nacheinander das Ende des Bands in der Schere 13 abschneiden, eine neue Spule auf dem Abwickler 10 anbringen, das neue Band in die Abwickelvorrichtungen 11 und 12 einfügen, den Kopf dieses Bands abschneiden und es mit dem Ende der vorhergehenden Spule mittels einer Verbindungsvorrichtung 14 verbinden.

Während der ganzen Zeit, die für diesen Ersatzzyklus erforderlich ist, muss das Ablaufen des Bands in dem Zuführabschnitt 1 angehalten werden, es muss daher im Gegenzug in dem Behandlungsabschnitt 2 fortgesetzt werden, denn ein Anhalten in den Säurebehältern würde der Qualität des Bands schaden und zu Metallverlust führen.

Es ist daher erforderlich, am Ausgang des Zuführabschnitts 1 eine Speichervorrichtung 15 vorzusehen, in der eine ausreichende Bandlänge zu Beginn des Abwickelns einer Spule in Reserve gehalten wird. Um eine effiziente Steuerung der Zugkraft auf das Band in dem Behandlungsabschnitt 2 zu erlauben, muss dieser Speicher 15 stromaufwärts des Spanners 61 angeordnet werden, der das von dem stromabwärtigen Spanner 61' angetriebene Band zurückhält.

Ebenso muss eine zweite Speichervorrichtung stromaufwärts des Aufwicklers 30 vorgesehen werden, um die Bandlänge, die aus dem Behandlungsabschnitt 2 während des Anhaltens des Aufwickelns zum Herausnehmen einer fertigen Spule austritt, zu speichern.

Wie oben angegeben, läuft bei einer Anlage mit großer Produktion das Band mit einer sehr großen Geschwindigkeit ab, zum Beispiel 250 m/Min., und diese Geschwindigkeit muss so konstant wie möglich gehalten werden, um das Funktionieren der Anlage nicht zu stören. Daraus ergibt sich, dass man Speicher mit sehr großem Fassungsvermögen verwenden muss, die jeweils mit zwei Spannern verbunden sind, und nur eine hohe Produktionsrate erlaubt es, eine so kostspielige Anlage zu rentabilisieren.

In dem umgekehrten Fall einer Anlage mit kleiner oder mittlerer Kapazität, die sich an Fertigungsprogrammänderungen anpassen muss, ist es weniger wichtig, die Produktivität aufrechtzuhalten, und damit die Anlage rentabel ist, muss man im Wesentlichen die Investitions- und Betriebskosten verringern. Daher verwendete man bisher geläufig so genannte „Push-Pull"-Anlagen, die von Spule zu Spule funktionieren.

Bei einer solchen Anlage muss man bei jeder Spule das Band neu zwischen die Walzen einführen, und das führt zu einer Gefahr des Markierens des Bands. Die Produktivität ist ferner offensichtlich aufgrund des periodischen Anhaltens der Anlage ziemlich niedrig.

Die Erfindung beruht auf der Idee, dass, wenn man einen bestimmten Produktionsverlust im Vergleich zu Anlagen mit Behandlung in ununterbrochener Linie, die bisher für die großen Kapazitäten hergestellt wurden, in Kauf nimmt, man einfachere und weniger kostspielige Vorrichtungen verwenden könnte, die es jedoch erlauben, das Wesentliche der Vorteile einer kontinuierlichen Behandlung beizubehalten, und dass es so möglich wäre, die Investitions- und Betriebskosten ausreichend zu senken, damit eine solche Anlage für eine mittlere Produktion, zum Beispiel von 500.000 bis 750.000 Tonnen/Jahr rentabel ist.

Insbesondere scheint es, während man bisher Speicher mit sehr großen Kapazitäten verwendete, um die Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern im Wesentlichen konstant zu halten, dass es eine Verringerung der Ablaufgeschwindigkeit bis zu einer Mindestgeschwindigkeit von zum Beispiel 10 m/Min. erlaubt, einen sehr einfachen und kostengünstigen Speicher mit geringer Kapazität zu verwenden.

Es ist nämlich bekannt, dass die Anhaltezeiten, die für einen Ersatz- oder Ausfahrzyklus einer Spule erforderlich sind, etwa 1,5 Minuten betragen. Wenn man die Ablaufgeschwindigkeit auf einen Mindestwert von zum Beispiel 10 m/Min. verringern kann, braucht die Kapazität des Speichers einfach nur 15 bis 20 m zu betragen.

Bei den Anlagen mit großer Kapazität ist es bereits möglich, zum Beispiel bei einer Panne, die Ablaufgeschwindigkeit auf einen sehr geringen Wert zu verringern, insbesondere, wenn man ein Hydrochlor-Beizen ausführt. Erfindungsgemäß ist eine solche Geschwindigkeitsverringerung nicht die Ausnahme, sondern erfolgt regelmäßig am Ende jeder Spule. Daraus ergibt sich natürlich ein Produktionsverlust, aber dieser ist für eine Anlage mit kleiner oder mittlerer Kapazität ganz und gar akzeptabel und die Produktionskapazität bleibt auf jeden Fall höher als bei einer „Push-Pull"-Anlage.

Es werden daher Speicher mit kleiner Kapazität sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts des Behandlungsabschnitts 2 verwendet.

Vorzugsweise und wie in 1 dargestellt, kann der Speicher 15, der stromaufwärts des Eingangsspanners 61 des Behandlungsabschnitts 2 angeordnet ist, des Typs „Schleifengrube" sein.

Es ist nämlich bekannt, dass ein solcher Speicher besonders wirtschaftlich ist, denn er besteht einfach aus einer oder zwei Gruben 16, in welchen das Band eine Schleife bildet, die frei unter der Einwirkung ihres eigenen Gewichts hängt. Die Bandlänge, die so in jeder Grube gespeichert wird, wird von Klemmwalzen 17 gesteuert, deren Betriebsgeschwindigkeiten man einerseits abhängig von der Ablaufgeschwindigkeit am Ausgang des Abwicklers 10 und andererseits abhängig von der Ablaufgeschwindigkeit, die in dem Behandlungsabschnitt 2 von dem Spanner 61 beibehalten wird, einstellen kann. Zu Beginn des Abwickelns einer Spule ist es daher möglich, die gegebene Geschwindigkeit durch die Klemmwalzen 17 etwas über der Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern einzustellen, um Schleifen 42 in den zwei Gruben 16 zu bilden, die mit Banderfassungsvorrichtungen ausgestattet sind, um die angesammelten Längen zu steuern.

Wie erwähnt, braucht bei einem starken Durchhang im Vergleich zu der Entfernung zwischen Auflagen die Bandspannung nicht mit einer großen Präzision gesteuert zu werden. Das allgemeine Zugniveau wird daher einfach bestimmt, indem die relativen Geschwindigkeiten des Spanners 61, der stromaufwärts des Zuführabschnitts angeordnet ist, und der Klemmwalzen 11 und 17 geregelt werden.

Natürlich könnten andere bekannte Mittel in dem Zuführabschnitt, der keiner ausführlichen Beschreibung bedarf, verwendet werden. Insofern als die erfindungsgemäße Anlage für Linien mit kleiner oder mittlerer Kapazität bestimmt ist, ist es interessant, eine wirtschaftliche Investition zu realisieren, indem man weniger kostspielige Ausstattungen als bei einer Großproduktionsanlage verwendet und die es trotzdem erlaubt, die gewünschte Qualität zu erzielen. In diesem Hinblick ist es interessant, eine Heftmaschine 14 für das Anschließen aufeinander folgender Bänder zu verwenden, bei Bedarf könnte man jedoch ein anderes Verbindungsmittel, wie zum Beispiel eine Schweißmaschine verwenden.

Ebenso muss ein Speicher mit geringer Kapazität stromabwärts des Behandlungsabschnitts 2 angeordnet werden. Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung ist dieser Speicher 5 jedoch in der stromabwärtigen Spannungsvorrichtung 6' eingebaut und befindet sich daher zwischen dem Ausgangsende des Behandlungsabschnitts 2 und dem stromabwärtigen Spanner 61'. Während man daher zuvor einen Speicher mit großer Kapazität stromabwärts des Ausgangsspanners des Behandlungsabschnitts anordnete, wird dieser Speicher 5 erfindungsgemäß stromaufwärts dieses Spanners 61' angeordnet, denn er kann eine relativ geringe Kapazität aufweisen und so eingerichtet sein, dass er die Spannung in dem Behandlungsabschnitt 2 auf einem konstanten Niveau hält.

Ein solcher Speicher 5 erlaubt es daher nicht nur, die während eines Ausfahrzyklus erzeugte Bandlänge zu absorbieren, sondern auch jederzeit die Bandlänge zwischen den zwei Spannern 61, 61' und daher die Längen und die Durchhänge in jedem Behälter 21 konstant zu halten.

Wie oben erwähnt, beträgt die normale Dauer eines Ausfahrzyklus nach dem kompletten Aufwickeln einer Spule 41' etwa 1,5 Minuten. Wenn man die Ablaufgeschwindigkeit auf 10 m/Min. verringert, muss die Kapazität des Speichers 5 daher in der Größenordnung von 15 bis 20 m liegen, auf jeden Fall höchstens einige Dutzend Meter.

Wie schematisch in der Figur dargestellt, kann der Speicher 5 daher des Typs mit pendelnder Walze sein, die eine einzige Umlenkwalze 51 verbunden mit zwei stationären Walzen 52, 52', die über eine Länge von etwa 10 Metern verschiebbar sind, aufweist.

Vorzugsweise bewegt sich die Umlenkwalze 51 horizontal unter dem Spülabschnitt 22, wobei eine der stationären Walzen 52 an dem Ausgang des Zuführabschnitts 2 befestigt ist und die andere stationäre Walze 52' zu der Zentriervorrichtung 62' gehören kann, die vor dem stromabwärtigen Spanner 61' angeordnet ist.

Dank dieser Anordnung hängt die an dem Band 4 in den Beizbehältern 21 angelegte Spannung, die das Niveau des unteren Teils 43 der in jedem Behälter von dem Band gebildeten Kurve bestimmt, allein von den Momenten ab, die jeweils an den stromabwärtigen Spanner 61', der die Antriebskraft bestimmt, und an den stromaufwärtigen Spanner 61, der eine Rückhaltekraft auswirkt und von dem Eingang 20' des ersten Behälters durch kein anderes Gerät als eine Umlenkwalze getrennt ist, angelegt werden, was es erlaubt, die Zugkraft auf das Band präzise zu steuern.

Die pendelnde Walze 51 des stromabwärtigen Speichers 5 wird vorzugsweise von einem oder mehreren nicht dargestellten Zylindern betätigt, die mit einem hydraulischen Steuersystem verbunden sind, das es erlaubt, ohne Verzögerung auf eine Variation der Zugkraft zu reagieren, die zwischen den zwei Spannern 61, 61' angelegt wird, zum Beispiel aufgrund der dynamischen Wirkung einer Geschwindigkeitsvariation in den Beschleunigungs- oder Verlangsamungsphasen.

Der Speicher 5 bildet daher eine Regelvorrichtung des Zugs, die es erlaubt, die Bandlänge zwischen den zwei Spannern 61, 61' konstant zu halten und daher den Durchhang f der Kurve in Kettenform, der das Band in jedem Behälter folgt.

Die oben beschriebene Anlage funktioniert daher wie folgt:

Nach dem Anbringen einer Spule 41 auf dem Abwickler 10 steuert man das Abwickeln des Bands 4 und sein Durchlaufen in den aufeinander folgenden Abschnitten der Anlage bis zum Einführen des Kopfs des Bands auf den Aufwickler 30. Die Anlage kann daher ununterbrochen mit normaler Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern, zum Beispiel von 200 m/Min. funktionieren. Die jeweils von den Spannern 61, 61' angelegten Momente werden so geregelt, dass auf das Band an den Enden 23, 23' jedes Behälters 21 Zugkräfte angelegt werden, die mit dem Spannungsniveau vereinbar sind, die der Werkstoff, der das Band bildet, zulässt, während eine Mindestentfernung zwischen dem Boden 24 des Behälters 21 und dem unteren Teil 43 des Bands aufrechterhalten wird.

Zu Beginn des Abwickelns der Spule 41 regelt man die Geschwindigkeiten der Klemmwalzen 17 so, dass man in jeder Grube 16 eine Schleife 42 bildet. Hingegen ist die pendelnde Walze 51 des stromabwärtigen Speichers 5 in ihrer eingefahrenen minimalen Speicherposition allerdings mit einer bestimmten horizontalen Bewegungsmöglichkeit angeordnet, um bei Bedarf leichte Variationen der Zugkraft, die an das Band angelegt werden, zu kompensieren.

Am Ende des Abwickelns der Spule 41 muss diese durch eine neue Spule ersetzt werden. Während des Ersatzzyklus wird das Ablaufen des Bands auf der Ebene der Schere 13 angehalten, um den Endteil des Bands zu eliminieren, und die Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern 21 wird auf eine Mindestgeschwindigkeit in der Größenordnung von 10 m/Min. verringert, bei der die Schleifenlängen 42, die zuvor in den Gruben 16 gespeichert wurden, ausreichen, um die Behandlung fortzusetzen.

Bei den herkömmlichen Anlagen wird eine Geschwindigkeitsvariation am Eingang oder am Ausgang der Linie durch einen Speicher kompensiert, der mit seinen eigenen Spannern verbunden ist und ausreichend Kapazität hat, um die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt, dessen Spanner daher die Geschwindigkeit nicht zu ändern brauchen, konstant zu halten.

Bei der erfindungsgemäßen vereinfachten Anlage verwendet man hingegen nur zwei Spanner 61, 61', deren Geschwindigkeiten man gleichzeitig ändern kann, um die Mindestablaufgeschwindigkeit zu senken oder zur normalen Geschwindigkeit zurückzukehren und gleichzeitig die an das Band angelegte Zugkraft konstant zu halten.

Diese Anpassung erfolgt jedoch aufgrund der Trägheit der Antriebsvorrichtungen nicht unmittelbar.

Daraus ergibt sich eine Gefahr der Spannungsschwankung und daher der Steigerung des Durchhangs der Kette in jedem Behälter. Diese Gefahr wird erfindungsgemäß dank der hydraulischen Steuerung des stromaufwärtigen Speichers 5 vermieden, der eine echte Regelung ausführt. Jede Variation der Zugkraft kann nämlich sofort erfasst und durch eine entsprechende Verschiebung der pendelnden Walze 51 kompensiert werden, um die Länge des Bands zwischen dem Eingang 20 und dem Ausgang 20' des Zuführabschnitts 2 sowie die Zugkraft, die an das Band angelegt wird, konstant zu halten. Wenn die Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern 21 daher verringert wird, um ein Anhalten in dem Zuführabschnitt 1 zu erlauben, wird die Verlangsamung durch eine leichte Verschiebung der pendelnden Walze 51 absorbiert, die es erlaubt, die Länge und den Durchhang f der Kette, die von dem Band 4 in jedem Behälter 21 gebildet wird, konstant zu halten und daher eine Verschlechterung des Bands durch Reiben auf dem Boden 24 des Behälters zu vermeiden, auch wenn man eine Mindestsicherheitsentfernung einhält.

Nach dem Schweißen des gerade gebeizten Bands auf den Kopf der neuen Spule wird die Ablaufgeschwindigkeit erhöht, aber die dynamische Kraft dieser Beschleunigung wird noch von der pendelnden Walze 51 absorbiert, deren Verschiebung es erlaubt, die Zugkräfte und die Bandlänge zwischen den zwei Enden 23, 23' jedes Behälters 21 konstant zu halten.

Wenn die auf dem Aufwickler 30 gebildete Spule 41' ihren maximalen Durchmesser erreicht, wird die Ablaufgeschwindigkeit in den Behältern 21 erneut auf eine Mindestgeschwindigkeit verringert, zum Beispiel 10 m/Min., und das Ablaufen wird auf der Ebene der stromabwärtigen Schere 31 angehalten, die das Band abschneidet, um das Ausfahren der fertigen Spule 41' und, dann das Einfügen des darauf folgenden Teils des Bands auf den Aufwickler 30 zum Bilden einer neuen Spule zu erlauben.

Wie zuvor hat es der Speicher 5 erlaubt, diese Beschleunigung zu absorbieren, um die Länge jeder Kette trotz der Trägheit der Antriebsvorrichtungen konstant zu halten. Dann kann sich die Umlenkwalze 51 verschieben, um die in dem Abschnitt 2 bei dieser verringerten Geschwindigkeit behandelte Bandlänge zu absorbieren, wobei diese Länge wie erwähnt 15 bis 20 m für eine Haltezeit von 1,5 Min. betragen kann.

So erfüllt der stromabwärtige Speicher 5 zwischen dem Ausgang 20' des Behandlungsabschnitts und dem stromabwärtigen Spanner 61' die zwei Funktionen, nämlich das jederzeitige Beibehalten einer im Wesentlichen konstanten Bandlänge zwischen den zwei Enden jedes Behälters und das Speichern einer konstanten Bandlänge, die in dem Behandlungsabschnitt 2 mit einer Mindestgeschwindigkeit während des Ausfahrzyklus der fertigen Spule abläuft.

Wenn die Ablaufgeschwindigkeit auf ihr normales Niveau zurückgekehrt ist, wickelt sich das Band ununterbrochen zwischen dem Abwickler 10 und dem Aufwickler 30 auf, und die Umlenkwalze 51 des Speichers 5 wird in ihre Mindestspeicherposition ohne Änderung der Zugkraft, die auf das Band von dem Spanner 61' angelegt wird, zurückgebracht.

Natürlich ist die Erfindung nicht auf die Einzelheiten der oben beispielhaft beschriebenen Ausführungsform beschränkt, denn weitere Vorrichtungen können zum Umsetzen des Verfahrens verwendet werden, ohne den Geltungsbereich, der von den Ansprüchen definiert wird, zu verlassen.

Es ist zum Beispiel vorteilhaft und besonders wirtschaftlich, Schleifengruben zu verwenden, um einen stromaufwärtigen Speicher 15 zu bilden, aber andere Anordnungen könnten verwendet werden, um die gleiche Funktion zu erfüllen, zum Beispiel eine pendelnde Walze.

Wenn eine horizontal verschiebbare pendelnde Walze es ferner erlaubt, den Platzbedarf zu verringern, wäre es natürlich möglich, eine senkrecht verschiebbare Walze zu verwenden.

Ebenso können die Führungsvorrichtungen 62, 62' mit zwei oder drei Walzen und die Spanner 61, 61' mit zwei oder vier Walzen versehen sein. Die Trennscheren 13, 31 können ebenfalls zu jedem Typ gehören, der an die Kapazität der Linie, die erstrebenswerten Ablaufgeschwindigkeiten und die Beschaffenheit der zu behandelnden Werkstoffe angepasst ist. Das gilt auch für das verwendete Beizsystem, zum Beispiel ein flacher Behälter mit geringer Tiefe oder ein Behälter mit Säureeinspritzung, sowie für die Mittel, die eine Verringerung der Ablaufgeschwindigkeit bis zu einem Niveau erlauben, das mit einer reduzierten Speicherkapazität von einigen Dutzend Metern kompatibel ist. Man weiß insbesondere, dass es mit diesem Ziel vorteilhaft ist, ein Hydrochlor-Beizen auszuführen, und dass man auch Inhibitoren verwenden kann, um die Wirkung der Säure zu verringern, um das Metall bei verringerter Geschwindigkeit nicht übermäßig anzugreifen.

Ferner ist die Erfindung speziell für das Herstellen ununterbrochener Beizlinien mit mittlerer Kapazität, zum Beispiel in der Größenordnung von 500.000 bis 750.000 Tonnen pro Jahr vorgesehen. Die Erfindung würde jedoch auch Vorteile bei Linien mit größerer Kapazität bieten, denn die von der pendelnden Walze sichergestellte Zugregelung würde es erlauben, niedrigere Behälter mit einem stark gespannten Band ohne Gefahr einer Beschädigung des Bands zu verwenden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Antrieb eines in eine Längsrichtung ablaufenden Bandproduktes in einer Anlage, umfassend mindestens drei aufeinander folgende Abschnitte, einen Zuführabschnitt (1), einen Behandlungsabschnitt (2) durch Durchführen des Bandes (4) durch mindestens einen länglichen Behälter (21), der ein Behandlungsfluid enthält und einen Eingang (23) und einen Ausgang (23') aufweist, die auf einem höheren Niveau angeordnet sind, zwischen denen das ablaufende Band eine Krümmung (40) bildet, die einen unteren Teil (43) aufweist, der auf einem unteren Niveau angeordnet ist, das von der Länge des Bandes zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Behälters (21) abhängt, und einen Ausfahrabschnitt (3), wobei der Behandlungsabschnitt (2) mit einen stromaufwärtigen Spannelement (61) und einem stromabwärtigen Spannelement (61') verbunden ist, die vor einem Eingangsende (20) bzw. nach einem Ausgangsende (20') des Behandlungsabschnitts (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Änderung der Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt (2) sofort, zumindest während einer Beschleunigungs- oder Verlangsamungsphase, durch eine entsprechende Änderung der Bandlänge (44) zwischen dem Ausgangsende (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromabwärtigen Spannelement (61') kompensiert wird, so dass ständig eine im Wesentlichen konstante Bandlänge zwischen dem Ausgangsende (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromaufwärtigen Spannelement (61) ohne wesentliche Änderung der an das Band (4) angelegten Zugkraft zwischen den beiden Spannelementen (61, 61') beibehalten wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mögliche Änderung der an das Band zwischen den beiden Spannelementen, dem stromaufwärtigen (61) bzw. dem stromabwärtigen (61'), angelegten Zugkraft auf Grund der dynamischen Wirkung einer Änderung der Ablaufgeschwindigkeit unmittelbar durch eine Vorrichtung (5) zur Speicherung einer variablen Bandlänge erfasst und absorbiert wird, die zwischen dem Ausgang (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromabwärtigen Spannelement (61') angeordnet ist. Verfahren nach Anspruch 2, für den Antrieb eines Bandes (4) in einer Anlage, in der der Ausfahrabschnitt (3) eine Wickelvorrichtung (30) zum Aufwickeln des Bandes (4) nach der Behandlung umfasst, wobei das Ablaufen des Bandes (4) am Ende des Wickelns einer Spule während eines Ausfahrzyklus der gewickelten Spule (41') angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass während der Dauer eines Ausfahrzyklus die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt (2) auf einen Mindestwert verringert wird, und dass die Länge des mit der Mindestgeschwindigkeit während der Dauer des Ausfahrzyklus ablaufenden Bandes unter Beibehaltung der Zugkraft in einem Speicher (5) mit entsprechender Kapazität gespeichert wird, der zwischen dem Ausgangsende (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromabwärtigen Spannelement (61') angeordnet ist. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche für den Antrieb eines Bandes in einer Anlage, in der der Zuführabschnitt (1) Mittel (10, 11) für den Ablauf eines zu behandelnden Spule (41) umfasst, wobei das Ablaufen des Bandes (4) am Ende des Abwickelns der Spule (41) für den Ersatz derselben durch eine neue Spule angehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass während der Dauer eines Ersatzzyklus die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt (2) auf einen Mindestwert verringert wird, und die Bandlänge, die mit der Mindestgeschwindigkeit während der Dauer des Ersatzzyklus abläuft, in einem Speicher (15) mit einer dieser Mindestgeschwindigkeit entsprechenden Kapazität gespeichert wird, der zwischen dem Ausgang (20') des Zuführabschnitts (1) und dem stromaufwärtigen Spannelement (61) angeordnet ist. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass während der Dauer eines Ersatz- oder Ausfahrzyklus einer Spule die Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt (2) auf einen Mindestwert verringert wird, der einer Speicherkapazität von höchstens einigen Dutzend Metern entspricht. Anlage zur Behandlung eines Bandproduktes, umfassend:

– Mittel (11, 61, 61', 30) zur Steuerung des Ablaufens eines Bandes (4) entlang einer Längsachse in mindestens drei aufeinander folgenden Abschnitten, nämlich:

– einem Zuführabschnitt (1) des Bandes mit einer Geschwindigkeit, die zwischen einer Nullgeschwindigkeit und einer Behandlungsgeschwindigkeit einstellbar ist;

– einem Behandlungsabschnitt (2), der ein Eingangsende (20) und ein Ausgangsende (20') und mindestens einen länglichen Behälter (21) mit einem Eingang (23) und einem Ausgang (23') umfasst und ein Behandlungsfluid enthält;

– einem Ausfahrabschnitt (3) des Bandes mit einer Geschwindigkeit, die zwischen einer normalen Geschwindigkeit und einer Nullgeschwindigkeit einstellbar ist;

– zwei Spanneinheiten, eine stromaufwärtige Spanneinheit (61), die in Ablaufrichtung vor einem Eingangsende (20) des Behandlungsabschnitts (2) angeordnet ist, und eine stromabwärtige Spanneinheit (61'), die hinter einem Ausgangsende (20') angeordnet ist, um das Band (4) unter einer im Wesentlichen konstanten Zugkraft zwischen dem Eingang (23) und dem Ausgang (23') jedes Behälters zu halten,

dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (5) zur Steuerung einer Änderung der Länge (44) des Bandes umfasst, das zwischen dem Ausgangsende (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromabwärtigen Spannelement (61') angeordnet ist, um jederzeit eine im Wesentlichen konstante Bandlänge (40) zwischen dem Ausgangsende (20') und dem stromaufwärtigen Spannelement (61) ohne wesentliche Änderung der an das Band (4) angelegten Zugkraft zwischen den beiden Spannelementen, stromaufwärts (61) bzw. Stromabwärts (61') aufrecht zu erhalten.
Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Speicher (15) vom Typ Schlingengrube auf der Bahn des Bandes (4) am Ausgang des Zuführabschnitts (1) und vor dem stromaufwärtigen Spannelement (61) angeordnet ist. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichervorrichtung (5), die zwischen dem Ausgang (20') des Behandlungsabschnitts (2) und dem stromabwärtigen Spannelement (61') angeordnet ist, einerseits ein Mittel zur Einstellung des Zugs auf das Band für die jederzeitige Aufrechterhaltung einer im Wesentlichen konstanten Bandlänge zwischen dem Eingangsende (23) und dem Ausgangsende (23') jedes Behälters (21) und andererseits ein Mittel zur Speicherung einer ausreichenden Bandlänge für die Aufrechterhaltung des Ablaufens des Bandes (4) in dem Behandlungsabschnitt (2) während einer Anhaltezeit des Ablaufens in dem Ausfahrabschnitt (3) der Anlage darstellt. Anlage nach Anspruch 8, in der der Ausfahrabschnitt (3) einen Wickler (30) in Verbindung mit Ausfahrmitteln einer gewickelten Spule (41') umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (5) eine maximale Speicherkapazität hat, die einer Bandlänge entspricht, die während der Dauer eines Ausfahrzyklus einer Spule (41') bei einer verringerten Ablaufgeschwindigkeit in dem Behandlungsabschnitt (2) abläuft. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (5) eine maximale Speicherkapazität von höchstens einigen Dutzend Metern hat. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 10; dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (5) hydraulisch gesteuert ist, um die gespeicherte Bandlänge einzustellen. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandspeicher (5) eine Umlenkwalze (51) umfasst, die zwischen zwei Speicherpositionen, einer maximalen bzw. Minimalen, verschiebbar ist. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Umlenkwalze (51) von mindestens einem Hydraulikzylinder in Verbindung mit einer Versorgungsschaltung gesteuert wird, umfassend Mittel zur Erfassung einer Änderung der an das über die Walze (51) laufende Band (4) angelegten Zugkraft. Anlage nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Umlenkwalze (51) horizontal zwischen einer minimalen eingezogenen Speicherposition und einer maximalen ausgezogenen Speicherposition verschiebt. Anlage nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Umlenkwalze (51) vertikal zwischen einer minimalen eingezogenen Speicherposition und einer maximalen ausgezogenen Speicherposition verschiebt. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (62, 62') zur Führung des Bandes (4) umfasst, die zwischen jedem Ende (20, 20') des Behandlungsabschnitts (2) bzw. der entsprechenden Spanneinheit (61, 61') angeordnet sind.






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