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Dokumentenidentifikation DE69932549T2 12.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001443133
Titel Mehrfach-Zwirnmaschine des Enzelspindelantrieb-Typs
Anmelder Murata Kikai K.K., Kyoto, JP
Erfinder Kimura, Tatsuo, Nara-shi Nara, JP;
Umeoka, Toshinari, Hirikata-shi, Osaka, JP
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Aktenzeichen 69932549
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.05.1999
EP-Aktenzeichen 040061244
EP-Offenlegungsdatum 04.08.2004
EP date of grant 26.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2007
IPC-Hauptklasse D01H 1/244(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse D01H 7/88(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   D01H 7/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H02K 5/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb, bestehend aus einer Mehrfachzwirnmaschine, die einen Faden mehrfach verdrillt, während eine einzige Spindel angetrieben und einmal gedreht wird, wobei die Spindel von einem Motor direkt angetrieben wird.

Hintergrund der Erfindung

Mehrfachzwirnmaschinen, die einen Faden mehrfach verdrillen, während eine Spindel angetrieben und einmal gedreht wird, sind allgemein bekannt und derart aufgebaut, dass ein Antriebsriemen um eine große Anzahl von Spindeln läuft, die in einer Reihe angeordnet sind, um die Spindeln gleichzeitig anzutreiben.

Bei solchen, von einem Riemen angetriebenen Mehrfachzwirnmaschinen mit gemeinsamem Antrieb kann, da der Antriebsriemen derart angetrieben wird, dass er die Spindeln mit Druck kontaktiert und auf die Lagerteile der Spindeln eine radiale Kraft ausübt, ein starkes Geräusch auftreten bzw. ein beträchtlicher Leistungsanteil verloren gehen, da ein einziger Antriebsriemen verwendet wird, um eine große Anzahl von Spindeln anzutreiben.

Daher wurde zur Geräusch- und Leistungsverlustreduzierung eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb vorgeschlagen, bei der ein Motor für jede Zwirnstelle vorgesehen ist, um die Spindel direkt anzutreiben.

Bei einer der Anordnungen unter Verwendung des Motors zum direkten Antrieb der Spindel in obiger Weise ist der Motor z. B. so ausgebildet, dass ein Rotor an der Spindel befestigt wird, und ein Stator gegenüber dem Rotor angeordnet wird, der aus einem Permanentmagneten besteht.

In jüngster Zeit wurde, um den Verdrillungsgrad zu erhöhen und dadurch die Produktivität etc. zu verbessern, die Magnetkraft des Permanentmagneten, der den Rotor bildet, erhöht, um die Antriebsleistung des Motors zu erhöhen, und somit wird eine hohe Drehgeschwindigkeit der Spindel erreicht.

Der Motor, der die Spindeln direkt antreibt, kann z. B. so ausgebildet sein, dass ein Permanentmagnet, der als Rotor wirkt, an der Spindel befestigt wird, eine Kernwicklung mit einem Eisenkern, der als Stator wirkt, an der inneren Umfangsfläche eines Gehäuses befestigt wird, das die äußere Umfangsfläche der Spindel bedeckt, und der Rotor und der Stator einander gegenüberliegend angeordnet werden, und dann der Motor durch Einschieben der Spindel in den daran befestigten Rotor in das Gehäuse, an dem der Stator befestigt ist, montiert wird, so dass die Spindel nach der Montage des Motors durch ein Lager drehbar gelagert wird.

Bei dem in dieser Weise ausgebildeten Motor nimmt, wenn die Magnetkraft des Permanentmagneten, der den Rotor bildet, erhöht wird, die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotor und dem Eisenkern der den Stator bildenden Wicklung zu, und somit ziehen, wenn die Spindel in das Gehäuse eingeschoben wird, und sich der Rotor dem Eisenkern des Stators nähert, bevor die Spindel vom Lager gehalten wird, der Rotor und der Stator einander stark an und können aneinander haften bzw. verhindern, dass die Spindel richtig in das Lager eingeschoben wird, so dass eine leichte Montage des Motors verhindert wird.

Weiterhin wird, um den Verdrillungsgrad zu erhöhen und dadurch die Produktivität etc. zu verbessern, die Magnetkraft des Permanentmagneten, der den Rotor bildet, erhöht, um die Antriebsleistung des Motors zu erhöhen, so dass der Motor mit hoher Drehgeschwindigkeit dreht, jedoch ist es, damit der Motor eine ausreichende Antriebskraft selbst bei hoher Drehgeschwindigkeit haben kann, wichtig, zu verhindern, dass der Motor heißläuft, und eine magnetische Störung zwischen dem Gehäusemotor und dem internen Magneten zu verhindern. Außerdem ist es, wenn der Motor heißläuft, wichtig, ihn effizient zu kühlen.

Wenn man den Motor verwendet, um die Spindel bei hoher Drehgeschwindigkeit stabil anzutreiben, ist es außerdem wichtig, die Verformung der Spindel durch stabile Lagerung der Spindel oder Reduzierung des Abstandes zwischen dem Motor und der Drehscheibe, die sich zusammen mit der Spindel dreht, zu minimieren.

Außerdem wird bei der Anordnung mit dem Motor zum direkten Spindelantrieb die Spindel über ein Lager an einer Tragplatte, die am Rahmen befestigt ist, drehbar gelagert, und wenn für Wartung etc. dem Lager, das die Spindel trägt, Schmieröl zugeführt wird, wird dieser Vorgang durchgeführt, nachdem es ermöglicht wird, dass die Spindel von der Tragplatte nach oben vorsteht. Wenn die Maschine in dieser Weise aufgebaut ist, dass das Schmieröl dem Lager zugeführt wird, nachdem es ermöglicht wird, dass die Spindel einer Zwirnstelle von der Tragplatte nach oben vorsteht, wie oben beschrieben, ist die Schmierölzufuhr schwierig, und es ist ein größerer Raum in vertikaler Richtung erforderlich, der zur Notwendigkeit der Erhöhung der Größe der Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb führt.

Es kann somit ein Schmierölzufuhrkanal in einem Halteabschnitt zum Halten der Spindel gebildet werden, so dass das Schmieröl extern zugeführt werden kann, während die Spindel vom Lager gehalten wird. Jedoch ist bei der Anordnung mit dem Motor zum direkten Spindelantrieb die Spindel über und unter dem Motor gelagert, und somit muss, wenn die Schmierölzufuhr über dem Lager durchgeführt wird, der erforderliche Raum vom Motor zur Drehscheibe über dem Motor erhöht werden, und dies vergrößert die Höhe der Zwirnstelle, so dass die Gesamtstabilität verringert wird, wenn die Spindel mit hoher Drehgeschwindigkeit gedreht wird.

Eine direkt von einem Motor angetriebene Spindel, die eine Ölzufuhr über dem Lager hat, ist in US 4 361 004 A1 offenbart.

Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, die die Höhe der Zwirnstelle begrenzt, um es zu ermöglichen, dass sich die Spindel mit hoher Drehgeschwindigkeit stabil dreht, und die es ermöglicht, dem Lager zuverlässig und einfach Schmieröl zuzuführen.

Weiterhin ist es eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, die es ermöglicht, dass ein Motor, der eine Spindel direkt antreibt, trotz der Anziehungskraft zwischen dem Rotor und dem Stator in einfacher Weise montiert werden kann, und die es ermöglicht, die Antriebsleistung des Motors durch Erhöhen der Magnetkraft des Permanentmagneten, der den Rotor bildet, zu erhöhen, so dass der Verdrillungsgrad und damit die Produktivität verbessert werden kann.

Weiterhin ist es eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb zu schaffen, bei der ein Motor mit einem Permanentmagneten, der den Rotor bildet und eine hohe Magnetkraft hat, eine ausreichende Antriebskraft erzeugen kann, und bei der die Spindel mit hoher Drehgeschwindigkeit stabil drehen kann.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Hauptaufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, und schafft daher eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb und einen Motor zum direkten Antrieb der Spindel einer Zwirnstelle, wobei ein Lagerhalteabschnitt zur drehbaren Lagerung der Spindel über ein Lager am Gehäuse des Motors mit einem daran befestigten Stator ausgebildet ist, wobei der Lagerhalteabschnitt eine Schmierölzufuhröffnung zur externen Zufuhr eines Schmieröls zum Lager und einen Schmierölkanal hat, der das Schmieröl von der Schmierölzufuhröffnung zum Lager zuführt, und wobei sich der Schmierölkanal an der Außenumfangsfläche des Lagers befindet.

Zusätzlich hat der Schmierölkanal einen schrägen Abschnitt, der schräg nach oben verläuft, und ein Auslass für den Schmierölkanal, der an der inneren Umfangsfläche des Lagerhalteabschnitts mündet, befindet sich über dem Lager, und ein Vorsprung, der in radialer Richtung nach innen vorsteht, ist über einem Kanalauslass im Lagerhalteabschnitt gebildet.

Schließlich schafft die vorliegende Erfindung vorzugsweise eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb mit einem Motor, um die Spindel einer Zwirnstelle direkt zu drehen, wobei das Gehäuse des Motors durch Zusammenfügen eines Motorhalteabschnitts mit einem daran befestigten Stator und einem Lagerhalteabschnitt, der die Spindel über ein Lager drehbar lagert, das gesondert vom Motorhalteabschnitt hergestellt wird, gebildet ist, und wobei ein Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Motorhalteabschnitts verläuft, und ein Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Lagerhalteabschnitts verläuft, am Flansch am Motorhalteabschnitt und am Lagerhalteabschnitt ausgebildet sind, und beide Schmierölkanäle miteinander in Verbindung stehen können.

Vorzugsweise hat die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb einen Motor zum direkten Drehen der Spindel einer Zwirnstelle, um die Spindel einer Zwirnstelle direkt zu drehen, wobei die Spindel durch ein Lager wenigstens im unteren Teil des Motors drehbar gelagert ist, und wobei der Abstand zwischen dem unteren Ende des Rotors, der ein Permanentmagnet ist, der auf der Spindel sitzt, und dem unteren Ende der Spindel länger als der Abstand zwischen dem oberen Ende des Stators, der am Gehäuse des Motors sitzt, und dem Lager im unteren Teil des Motors ist.

Zusätzlich verjüngt sich das untere Ende der Spindel durch Reduzieren ihres Durchmessers.

Weiterhin ist an der Spindel ein Absatz ausgebildet ist, der am Lager im unteren Teil des Motors angreift und daran aufsitzt, wenn der Motor montiert ist.

Außerdem schafft die vorliegende Erfindung eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb und einen Motor zum direkten Drehen der Spindel einer Zwirnstelle, wobei das Gehäuse des Motors einen Motorhalteabschnitt aufweist, an dessen Innenumfangsfläche der Stator angeordnet ist, ein oberes Halteelement, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts sitzt, um die Spindel über ein Lager zu halten, und ein unteres Halteelement, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts sitzt, um die Spindel über ein Lager zu halten, wobei der Motorhalteabschnitt aus einer nichtmagnetischen Substanz besteht, und wobei das obere Halteelement und das untere Halteelement aus Teilen bestehen, die eine höhere Festigkeit als der Motorhalteabschnitt haben.

Weiterhin ist ein Flansch, der das obere Haltelement aufnimmt, am oberen Ende des Motorhalteabschnitts ausgebildet, so dass der Motorhalteabschnitt und das obere Haltelement derart zusammenpassen, dass die Außenumfangsfläche des Flansches die Innenumfangsfläche des oberen Halteelements berührt.

Zusätzlich besteht der Motorhalteabschnitt aus Aluminium.

Weiterhin ist eine Drehscheibe, die sich zusammen mit der Spindel dreht, über dem Motor angeordnet, die Zwirnstelle ist unter dem Motor gelagert, und vertikale Rippen sind an der Außenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts ausgebildet.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine allgemeine Darstellung, die eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, die eine große Anzahl von auf einer Linie angeordneten Zwirnstellen hat.

2 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb für einen Spinnfaden zeigt.

3 ist ein Vertikalschnitt, der eine Zwirnstelle einer Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb für einen Spinnfaden zeigt.

4 ist ein Vertikalschnitt eines Motorantriebsabschnitts der Zwirnstelle in 3.

5 ist im Schnitt ein Querschnitt, der einen Motorhalteabschnitt zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.

6 ist eine Seitenansicht, die den Motorhalteabschnitt zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.

7 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt zur Zufuhr von Schmieröl zum Lager des oberen Halteelements zeigt.

8 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des unteren Halteelements zeigt.

9 ist ein Vertikalschnitt, der die Beziehung zwischen dem Abstand vom unteren Ende des Rotormagneten zum unteren Ende einer Spindel und dem Abstand vom oberen Ende der Statorwicklung zum Lager des unteren Halteelements zeigt.

10 ist ein Vertikalschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem eine Spindel in das Motorgehäuse nach unten bis zu einer Position eingeschoben ist, in der sie in das Lager das unteren Halteelements eingreift.

11 ist ein Vertikalschnitt, der eine Zwirnstelle einer Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb für einen Filamentfaden zeigt.

12 ist ein Vertikalschnitt, der einen Antriebsmotorabschnitt der Zwirnstelle in 1 zeigt.

13 ist ein Horizontalschnitt, der den Motorhalteabschnitt zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.

14 ist eine Seitenansicht, die den Motorhalteabschnitt zeigt, der das Motorgehäuse des Antriebsmotors bildet.

15 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des oberen Halteelements zeigt.

16 ist ein Vertikalschnitt, der einen Abschnitt für die Zufuhr von Schmieröl zum Lager des unteren Halteelements zeigt.

17 ist ein Vertikalschnitt, der die Beziehung zwischen dem Abstand vom unteren Ende eines Rotormagneten zum unteren Ende einer Spindel und dem Abstand vom unteren Ende einer Statorwicklung zum Lager des unteren Halteelements zeigt.

18 ist ein Vertikalschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem eine Spindel in das Motorgehäuse bis zu einer Position nach unten eingeschoben ist, in der sie in das Lager des unteren Halteelements eingreift.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Es wird nun ein schematischer Aufbau einer Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. In 1 sind eine große Anzahl von Zwirnstellen 1 für eine Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb in einer Reihe angeordnet. Eine Spindel 4, die für jede Zwirnstelle 1 vorgesehen ist, und eine Drehscheibe 15, die sich am oberen Ende der Spindel 4 befindet, drehen sich zusammen, und die Spindel 4 wird von einem Antriebsmotor 10 angetrieben, der in jeder Zwirnstelle 1 vorgesehen ist, so dass sich die Drehscheibe 15 damit dreht. Die Drehscheibe 15 befindet sich oberhalb des Antriebsmotors 10, und die Zwirnstelle 1 sitzt auf einem Rahmen 9 unter dem Antriebsmotor 10.

Die Drehscheibe 15 wird über die Spindel 4 gedreht, um einen Faden 12a zu verdrillen, der von einer Lieferspule 11 abgezogen wird, die über der Drehscheibe 15 fest angeordnet ist. Eine Steuerstufe 14 steuert die Antriebsbedingungen jeder Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb.

Die Zwirnstelle 1 gemäß dieser Ausführungsform ist für einen Spinnfaden geeignet, um einen Spinnfaden, der durch Spinnen kurzer Fasern zu einem einzigen langen Faden gebildet wird.

In den 2 und 3 ist die Lieferspule 11 der Zwirnstelle 1 auf einer stationären Platte 21 angeordnet, die sich oberhalb der Drehscheibe 15 befindet, und die stationäre Platte 21 wird durch Aufschieben auf den oberen Teil der Spindel 4 gehalten. Ein stationärer Magnet 21a ist innerhalb der stationären Platte 21 angeordnet, so dass die stationäre Platte 21 durch die Anziehungskraft zwischen dem stationären Magneten 21a und einem anziehenden Magneten 22 stationär gehalten wird, der sich in einem bestimmten Abstand vom Außenumfang der stationären Platte 21 befindet. Weiterhin ist der Außenumfang der Lieferspule 11 mit einer zylindrischen Abdeckung 3 versehen, die mit der stationären Platte 21 verbunden ist.

Der von der Lieferspule 11 abgezogene Faden 12a tritt von oben in eine Spannvorrichtung 47 ein, in der der Faden 12a mit einer bestimmten Spannung beaufschlagt wird, und der Faden 12a wird dann in Richtung des Außenumfangs von der Mitte der Drehscheibe 15 durch einen Führungsabschnitt 15a geführt, und verläuft dann vom Außenumfang der Drehscheibe 15 zu einer Ballonführung 48 im oberen Teil der Zwirnstelle 1.

Der Faden 12a, der von der äußeren Umfangsfläche der Drehscheibe 15 ausgeht, unterliegt einer Ballonbildung, wenn die Drehscheibe 15 vom Antriebsmotor 10 mit hohen Geschwindigkeiten angetrieben wird, und während die Drehscheibe 15 eine einzige Drehung durchführt, wird der Faden 12a zweimal verdrillt, d. h., er wird einmal zwischen der Spannvorrichtung 47 und der Drehscheibe 15 und einmal zwischen der Drehscheibe 15 und der Ballonführung 48 verdrillt.

Auf diese Weise ist die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb z. B. als Doppelzwirnmaschine ausgebildet, die den Faden zweimal verdrillt, während die Drehscheibe 15 eine einzige Drehung durchführt.

Eine Spulvorrichtung 2 ist oberhalb der Zwirnstelle 1 angeordnet und spult den von der Zwirnstelle 1 verdrillten Faden 12b auf. Der verdrillte Faden 12b, der sich von der Ballonführung 48 nach oben erstreckt, verläuft über Führungsrollen 49 und 50 und eine Führungsrolle 8, und erreicht eine Traversierführung 7. Bei Erreichen der Traversierführung 7 wird der verdrillte Faden 12b von der Traversierführung 7 traversiert und um eine Auflaufspule 5 gewickelt, die eine Trommel 6 kontaktiert und sich dreht.

Es wird nun die Spulstelle 1 unter Bezugnahme auf die 3 bis 10 beschrieben. Zuerst gelangt, wie 3 zeigt, der Faden 12a, der von der Lieferspule 11 abgezogen wird, in eine Spannöffnung 47a der Spannvorrichtung 47 durch ihr oberes Ende, und dann in eine Führungsöffnung 4a der Spindel 4, die sich unter der Spannvorrichtung 47 befindet. Die Führungsöffnung 4a steht mit dem Führungsabschnitt 15a der Drehscheibe 15 an ihrem unteren Ende in Verbindung, und der Faden 12a, der in die Fadenführung 4a gelangt ist, erstreckt sich durch den Führungsabschnitt 15a nach außen.

Weiterhin ist eine Luftöffnung 4b in Verbindung mit dem Führungsabschnitt 15a vom unteren Ende der Spindel 4 aus gebildet, so dass vom unteren Ende der Luftöffnung 4b Luft zugeführt werden kann. Die Luft strömt von der Mitte des Führungsabschnitts 15a zu seinem Außenumfang, so dass der Faden 12a, der in die Spannöffnung 47a der Spannvorrichtung 47 gelangt ist, automatisch zum Außenumfangsende des Führungsabschnitts 15a der Drehscheibe 15 geführt wird.

Wie 4 zeigt, ist der Antriebsmotor 10 unter der Drehscheibe 15 angeordnet, um die Spindel 4 zu drehen. Der Antriebsmotor 10 besteht aus einem Rotormagneten 32, der am Außenumfang der Spindel 4 sitzt, einer Statorwicklung 31, die auf der Außenumfangsfläche des Rotormagneten 32 diesem gegenüber sitzt, und einem Motorgehäuse 34, das den Antriebsmotor etc. aufnimmt.

Das Motorgehäuse 34 besteht aus einem Motorhalteabschnitt 26, an dessen Innenumfangsfläche die Statorwicklung 31 befestigt ist, einem oberen Halteelement 27, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts 26 befestigt ist, um die Spindel über ein Lager 27a drehbar zu lagern, und einem unteren Halteelement 28, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts 26 befestigt ist, um die Spindel über ein Lager 28a drehbar zu lagern.

Der Motorhalteabschnitt 26 besteht z. B. aus Aluminium oder einem anderen nichtmagnetischen Material, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat, und der obere Halteabschnitt 27 und das untere Halteelement 28 bestehen z. B. aus Eisen oder einem anderen Material, das eine hohe Festigkeit hat. Weiterhin ist das untere Halteelement 28 am oberen Ende des Motorgehäuses 34 am Rahmen 9 befestigt, so dass es die Zwirnstelle 1 am Rahmen 9 hält.

Der Rotormagnet 32 des Antriebsmotors 10 besteht aus einem Seltenerdmagneten als Permanentmagnet mit einer sehr hohen Magnetkraft wie einem Neodyum-Magneten, so dass der Antriebsmotor 10 kompakt ist und eine hohe Antriebskraft liefern kann.

Außerdem ist die Statorwicklung 31 als eine Kernwicklung mit einem Eisenkern 31a ausgebildet.

Weiterhin ist ein Detektormagnet 33 an der Spindel 4 unter dem Rotormagneten angeordnet, um die Drehgeschwindigkeit der Spindel 4 zu ermitteln, und der Detektormagnet 33 besteht aus einem Kunststoffmagneten als Permanentmagnet, der keine starke Magnetkraft hat (seine Magnetkraft ist schwächer als die des Rotormagnets 32). Ein magnetischer Sensor befindet sich gegenüber dem Detektormagneten 33.

Ein Flansch 27b, in den der Motorhalteabschnitt 26 eingesetzt ist, ist längs der Innenumfangsfläche des unteren Endes des oberen Halteelements 27 ausgebildet, das das Motorgehäuse 34 bildet, und ein Flansch 26b, der einen kleineren Durchmesser als der Flansch 27b hat, ist am oberen Ende des Motorhalteabschnitts 26 gebildet.

Durch Zusammenfügen des Flansches 26b des Motorhalteabschnitts 26 und des Flansches 27b des oberen Halteabschnitts 27 werden beide Halteabschnitte 26 und 27 derart verbunden, dass die Außenumfangsfläche des Halteabschnitts 26b und die Innenumfangsfläche des Halteabschnitts 27b einander kontaktieren. Durch das Zusammenfügen der beiden Halteabschnitte in dieser Weise wird verhindert, dass der obere Halteabschnitt 27 die innere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 stört, so dass die Statorwicklung 31, die an der Innenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 befestigt ist, nahe dem oberen Ende des Motorhalteabschnitts 26 befestigt werden kann.

Somit kann im Antriebsmotor der Motorabschnitt, der aus der Statorwicklung 31 und dem Rotormagneten 32 besteht, so hoch wie möglich angeordnet werden, so dass der Abstand D (in 4 gezeigt) zwischen der oberen Drehscheibe 15 und dem Motorabschnitt verringert werden kann.

Da der Abstand zwischen dem Motorabschnitt des Antriebsmotors 10, und der Drehscheibe 15, die sich zusammen mit der Spindel 4 dreht, auf diese Weise verringert werden kann, selbst wenn ein Antriebsmotor 10 mit einer hohen Antriebskraft die Spindel 4 mit hoher Geschwindigkeit dreht, können Verformungen der Spindel 4 verhindert werden, und die Spindel 4 dreht somit bei hohen Geschwindigkeiten stabil.

Weiterhin sind die Flansche des Motorhalteabschnitts 26 und des unteren Halteelements 28 so zusammengefügt, dass die Innenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 die Außenumfangsfläche des unteren Halteelements 28 kontaktiert. Das untere Halteelement 28 ist am Rahmen 9 mittels eines Bolzen befestigt, um den unteren Halteabschnitt 28 am Rahmen 9 auf der Seite des Außenumfangs des angefügten Abschnitts zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteelement 28 festzuziehen.

Weiterhin bestehen das obere Halteelement 27, das die Spindel 4 über das Lager 27a trägt, und das untere Halteelement 28, das die Spindel 4 über das Lager 28a trägt, aus einem Element aus Eisen oder einem anderen Material mit einer höheren Festigkeit als Aluminium, das den Motorhalteabschnitt 26 bildet. Daher können das obere Halteelement 27 und das untere Halteelement 28 die Spindel sicher halten und dadurch eine hohe Haltbarkeit garantieren. Selbst wenn somit der Antriebsmotor 10 die Spindel 4 mit hohen Geschwindigkeiten dreht, kann eine Verformung der Spindel 4 verhindert werden, und die Spindel 4 dreht sich bei hohen Geschwindigkeiten stabil, so dass selbst nach langen Perioden kontinuierlichen Betriebs stabile schnelle Drehungen sichergestellt sind.

Wie die 5 und 6 zeigen, sind Rippen 26a, die nach außen vorstehen, am Außenumfang des Motorhalteabschnitts 26 ausgebildet, der das Motorgehäuse 34 bildet, und die Rippen 26a verlaufen in der vertikalen Richtung, um effizient Wärme, die während des Antriebs durch den Antriebsmotor 10 erzeugt wird, abzuleiten. Dies bedeutet, dass, wenn der Antriebsmotor 10 die Spindel 4 antreibt, um die Drehscheibe 15 zu drehen, Luft von der Mitte der Drehscheibe 15 zur Außenseite der Drehscheibe 15 aufgrund der Drehbewegung der Drehscheibe 15 strömt. Aufgrund dieser Strömung strömt die Luft von unterhalb der Drehscheibe 15 und längs des Antriebsmotors 10 (siehe den Pfeil in 3) nach oben.

Wenn der Luftstrom, der durch die Drehung der Drehscheibe 15 hervorgerufen wird, das Motorgehäuse 34 des Antriebsmotors 10 durchläuft, entfernt er Wärme von der Außenumfangsfläche des Motorgehäuses 34, um den Antriebsmotor 10 zu kühlen.

Da die Rippen 26a am Motorhalteabschnitt 26 des Motorgehäuses 34 ausgebildet sind, wobei der Motorabschnitt des Antriebsmotors innerhalb angeordnet ist, wird die Außenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 vergrößert, und daher kühlt der Luftstrom den Motor effizient und bewirkt einen hohen Kühleffekt.

Da weiterhin die Rippen 26a in der vertikalen Richtung verlaufen, strömt die Luft längs der Seitenwände jeder der Rippen 26a (d. h., längs der Nuten zwischen den Rippen 26a), und dies ermöglicht es, Wärme effizient von der gesamten Außenumfangsfläche der Rippen 26a abzuleiten.

Da der Motorhalteabschnitt 26 mit den daran gebildeten Rippen 26a aus Aluminium besteht, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat, strahlt der Motorhalteabschnitt 26 in geeigneter Weise Wärme ab, um eine effiziente Kühlung zu fördern. Wenn z. B. der Antriebsmotor 10 aus einem leistungsstarken Motor besteht, der viel Wärme erzeugt, kann das Motorgehäuse 34 so ausgebildet sein, dass es eine Kühlstruktur hat, die einen hohen Kühleffekt bewirkt, wie oben beschrieben wurde, so dass der Antriebsmotor 10 effizient gekühlt und eine ausreichende Kühlung im gesamten System bewirkt werden kann. Das effiziente Kühlsystem wiederum ermöglicht es dem Antriebsmotor 10, ausreichende Antriebskraft zum wirksamen Drehen der Spindel 4 zu erzeugen.

Da außerdem der Motorhalteabschnitt 26 des Motorgehäuses 34 aus Aluminium besteht, das eine nichtmagnetische Substanz ist, tritt keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem darin eingesetzten Motorabschnitt auf. Dies verhindert, dass die Antriebskraft reduziert wird. Folglich kann der Antriebsmotor 10 ausreichend Kraft zum wirksamen Antrieb der Drehspindel 4 liefern.

Weiterhin wird ein Schmiermittel wie Schmieröl dem Lager 27a des oberen Halteelements 27 und dem Lager 28a des unteren Halteelements 28, das die Spindel 4 trägt, die vom Antriebsmotor 10 angetrieben wird, zugeführt. Das Öl wird über eine Schmierölzufuhröffnung, die in der Seite des Motorgehäuses 34 des Rotormagneten 32 ausgebildet ist, zugeführt. Dies bedeutet, wie 7 zeigt, dass, um Schmieröl zum Lager 27a des oberen Halteelements 27 zuzuführen, ein Schmierölkanal 27d gebildet ist, der das obere Halteelement 27 für das Motorgehäuse 34 durchdringt. Das Schmieröl wird durch den Schmierölkanal 27d dem Lager 27a von einer oberen Schmierölzufuhröffnung 27c zugeführt, die so gebildet ist, dass der Schmierölkanal 27d an der Außenseite des oberen Halteelements 27 mündet.

Die obere Schmierölzufuhröffnung 27c befindet sich seitlich in der Außenumfangsfläche des Lagers 27a, d. h. radial außerhalb des Lagers 27a, und der Schmierölkanal 27d erstreckt sich von der oberen Schmierölzufuhröffnung 27c nach innen in einer etwa horizontalen Richtung bis zu einer mittleren Stelle und verläuft dann schräg nach innen und oben zu einem Kanalauslass 27e, der das Ende des Schmierölkanals 27d bildet. Der Kanalauslass 27e mündet an der inneren Umfangsfläche des oberen Halteelements 27 und befindet sich oberhalb des Lagers 27a. Oberhalb des Kanalauslasses 27e steht die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements 27 nach innen über den Kanalauslass 27e vor, um einen Vorsprung 27f zu bilden. Die obere Schmierölzufuhröffnung 27c kann sich etwas unterhalb der äußeren Umfangsfläche des Lagers 27a befinden.

Das Schmieröl wird dann von der oberen Schmierölzufuhröffnung 27c durch den Schmierölkanal 27d dem Lager 27a zugeführt. In diesem Falle wird, da der Kanalauslass 27e über dem Lager 27a liegt, das Schmieröl, das durch den Kanalauslass 27e in den Raum 36 innerhalb des oberen Halteelements 27 zugeführt wird, dem unteren Lager 27a sicher zugeführt. Außerdem ist der Vorsprung 27f, der nach innen vorsteht, oberhalb des Kanalauslasses 27e des Schmierölkanals 27d gebildet, so dass verhindert wird, dass das Schmieröl, das dem Raum 36 durch den Kanalauslass 27e zugeführt wird, nach oben läuft, und stattdessen nach unten läuft, so dass es dem unteren Lager 27a noch zuverlässiger zugeführt wird. Durch Einsetzen eines Nippels 35 in den Schmierölkanal 27d durch die obere Schmierölzufuhröffnung 27c wird die obere Schmierölzufuhröffnung 27c ständig verschlossen, mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt wird, so dass verhindert wird, dass das Schmieröl durch die obere Schmierölzufuhröffnung 27c nach außen austritt.

Weiterhin verläuft die obere Schmierölzufuhröffnung 27c längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 27a. Folglich kann eine Nut 27g durch Aufschneiden der äußeren Umfangsfläche des oberen Endes des oberen Halteelements 27, das sich über der oberen Schmierölzufuhröffnung 27c befindet, gebildet werden. Die Drehscheibe 15 erstreckt sich soweit nach unten, dass die äußere Umfangsfläche des unteren Endes der Drehscheibe 15 an der Nut 27g liegt. Durch Tieferlegen der Drehscheibe 15 auf diese Weise wird der Abstand D zwischen der Drehscheibe 15 und dem Motorabschnitt, der in den Motorhalteabschnitt 26 eingesetzt ist, verringert, so dass die Höhe der zu steuernden Zwirnstelle 1 verringert werden kann. Diese Anordnung verhindert, dass sich die Spindel 4 verformt, und ermöglicht es somit, dass sie sich bei hohen Geschwindigkeiten stabil dreht.

Weiterhin bildet, wie 8 zeigt, um das Schmieröl dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteelement 28 einen Schmierölkanal 26d, der die Seitenwand des Motorhalteabschnitts 26 durchdringt, und einen Schmierölkanal 28b, der die Seitenwand des unteren Halteelements 28 durchdringt. Die Schmierölkanäle 26d und 28b sind miteinander verbunden, und der Schmierölkanal 26d mündet an der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26a als Schmierölzufuhröffnung 26c. Die untere Schmierölzufuhröffnung 26c befindet sich seitlich in der äußeren Umfangsfläche des Lagers 28a, d. h. radial außerhalb des Lagers 28a. Das Schmieröl wird dann von der unteren Schmierölzufuhröffnung 26c durch die Schmierölkanäle 26d und 28b dem Lager 28a zugeführt.

Ein Kanalauslass 28c, der dadurch gebildet ist, dass der Schmierölkanal 28b des unteren Halteelements 28 an der inneren Umfangsfläche des unteren Halteelements 28 mündet, befindet sich oberhalb des Lagers 28a, und ein Dichtelement 37, das nach innen vorsteht, um den Spalt zu verschließen, der sich von der Innenseite des unteren Halteelements 28 zur Spindel 4 erstreckt, ist über dem Kanalauslass 28c angeordnet. Das Dichtelement 37 verhindert, dass das Schmieröl, das durch den Kanalauslass 28c in den Raum 38 innerhalb des unteren Halteelements 28 zugeführt wird, nach oben über das Dichtelement 37 hinaus gedrückt wird, so dass das Schmieröl dem Lager 28a, das sich unter dem Raum 38 befindet, zuverlässig zugeführt wird. Außerdem wird durch Einsetzen des Nippels 35 in den Schmierölkanal 26d durch die untere Schmierölzufuhröffnung 26c diese konstant verschlossen, so dass, wenn das Schmieröl zugeführt wird, verhindert wird, dass es durch die untere Schmierölzufuhröffnung 26c nach außen austritt.

Wie oben beschrieben, wird das Schmieröl dem Lager 27a des äußeren Halteelements 27 und dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 durch die obere Schmierölzufuhröffnung 27c bzw. die untere Schmierölzufuhröffnung 26c zugeführt. Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl extern zuzuführen, während die Spindel 4 von den Lagern 27a und 28a gehalten wird, so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht wird und es möglich ist, die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter herzustellen. Da außerdem die Schmierölzufuhröffnung 27c, durch die das Schmieröl extern zugeführt wird, in der Seite des oberen Halteelements 27 gebildet ist, so dass sie sich längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 27a erstreckt, kann das Schmieröl dem Lager 27a in einfacher Weise zugeführt werden, während die Höhe der Spinnstelle 1 reguliert wird.

Da außerdem der Kanalauslass 27e des Schmierölkanals 27d im oberen Halteelement 27 über dem Lager 27a liegt, und da der Vorsprung 27f, der nach innen vorsteht, oberhalb des Kanalauslasses 27e gebildet ist, kann das Schmieröl effizient und zuverlässig dem Lager 27a zugeführt werden. Da in ähnlicher Weise der Kanalauslass 28c des Schmierölkanals 28b im unteren Halteelement 28 über dem Lager 28a liegt, und das Dichtelement 37, das nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass 28c liegt, kann das Schmieröl dem Lager 28a effizient und zuverlässig zugeführt werden.

Um außerdem das Schmieröl dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 zuzuführen, sind die Schmierölzufuhröffnung 26c und die Schmierölkanäle 26d und 28b in dem Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteabschnitt 28 gebildet, und die Schmierölkanäle 26d und 28b stehen miteinander in Verbindung. Somit kann, im Vergleich z. B. mit einer Anordnung, bei der die Schmierölzufuhröffnung und der Schmierölkanal im unteren Halteelement 28 gebildet sind, um das Schmieröl dem Lager 28a von oben zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 26 und dem unteren Halteabschnitt 28 näher am Lager 28a liegen, so dass die Höhe des Motors 10 verringert wird. Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl dem Lager 28a in einfacher Weise zuzuführen, während die Höhe der Zwirnstelle 1 reguliert wird.

Wie oben beschrieben, ist der Antriebsmotor 10 als bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet, der die Spindel mit hohen Drehgeschwindigkeiten antreiben kann. Der Rotormagnet 32, der einen Permanentmagneten bildet, der eine hohe Magnetkraft hat, ist an der Spindel 4 befestigt, und die Statorwicklung 31 einschließlich des Eisenkerns 31a befindet sich an der äußeren Umfangsfläche des Rotormagneten 32, und die Statorwicklung 31 und der Rotormagnet 32 sind im Motorgehäuse 34 aufgenommen.

Um den Antriebsmotor 10 zu montieren, wird das Motorgehäuse 34 dadurch gebildet, dass das obere Halteelement 27 und das untere Halteelement 28 am Motorhalteabschnitt 26 befestigt werden, und die Statorwicklung 31 an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 26 befestigt wird. Die Spindel 4 mit dem an ihrer Außenumfangsfläche befestigten Rotormagneten 32 wird dann in das Motorgehäuse 34 von oben eingesetzt, um in das Lager 27a des oberen Halteelements 27 einzugreifen, und die Spindel 4 wird dann weiter eingeschoben, um in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 einzugreifen, und wird dann weiter nach unten in eine Position eingeschoben, in der die Statorwicklung 31 und der Rotormagnet 32 einander gegenüberliegen.

Sobald der Antriebsmotor 10 durch Einschieben der Spindel 4 in das Motorgehäuse 34 in der obigen Weise montiert ist, ist der Abstand A zwischen der Spindel 4 und dem unteren Ende der Spindel 4 größer als der Abstand B zwischen dem oberen Ende des Eisenkerns 31a der Statorwicklung 31, die am Motorhalteabschnitt 26 befestigt ist, und dem Lager 28a des unteren Halteelements 28, das unter dem Motorhalteabschnitt 26 (unter dem Motor) liegt, wie 9 zeigt.

Da der Abstand A größer als der Abstand B ist, wenn die Spindel 4 in das Motorgehäuse 34 eingesetzt wird, bis sie eine Position erreicht, in der sie in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 eingreift, wie 10 zeigt, ist das untere Ende des Rotormagneten 32 vom oberen Ende des Eisenkerns 31a der Statorwicklung 31 um eine Strecke C entfernt, um zu verhindern, dass eine starke Anziehungskraft zwischen dem Rotormagneten 32 und der Statorwicklung 31 erzeugt wird. Bis die Spindel 4, die vom oberen Ende des Motorgehäuses 34 in das Lager 28a des unteren Halteabschnitts 28 eingesetzt wird, wird somit die Position, in der die Spindel 4 eingesetzt ist, durch die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotormagneten 32 und der Statorwicklung 31 erzeugt wird, nicht beeinträchtigt, so dass die Spindel 4 in einfacher Weise in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 eingesetzt werden kann.

Bei der in 10 gezeigten Anordnung wird, da der Detektormagnet 33, der unter dem Rotormagneten 32 angeordnet ist, um die Drehgeschwindigkeit der Spindel 4 zu ermitteln, auch am oberen Ende des Eisenkerns 31a der Statorwicklung 31 angeordnet ist, keine starke Anziehungskraft zwischen dem Detektormagneten 33 und der Statorwicklung 31 erzeugt. Da außerdem die Magnetkraft des Detektormagneten 33 relativ schwach ist, wird keine starke Anziehungskraft zwischen dem Detektormagneten 33 und der Statorwicklung 31 selbst dann erzeugt, wenn sie einander gegenüberliegen, so dass verhindert wird, dass die Einsetzposition der Spindel 4 beeinträchtigt wird.

Dies bedeutet, dass, da der Detektormagnet 33, der eine schwächere Anziehungskraft als der Rotormagnet 32 hat, unter dem Rotormagneten 32 angeordnet ist, der Abnutzungsgrad des teuren Rotormagneten 32 stark reduziert werden kann, und die Verdrahtung des magnetischen Sensors vereinfacht werden kann. Außerdem wird während des Einsetzens der Spindel von oben die Spindel 4 durch die Magnetkraft, die zwischen dem Detektormagneten 33 und dem Eisenkern 31 erzeugt wird, nicht wesentlich beeinträchtigt, so dass die Länge der Spindel 4 minimiert werden kann.

Nach dem Einsetzen in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 wird die Spindel 4 weiter nach unten in eine Position geschoben, in der der Rotormagnet 32 und die Statorwicklung 31 einander gegenüberliegen. In dieser Position befindet sich der Rotormagnet 32 nahe der Statorwicklung 31 und eine starke Anziehungskraft wird zwischen diesen erzeugt. Da jedoch die Spindel 4 vom Lager 27a des oberen Halteelements 27 und dem Lager 28a des unteren Halteelements 28 getragen wird, wird verhindert, dass der Rotormagnet 32 und die Statorwicklung 31 aneinander haften, so dass die Spindel 4 gleichmäßig eingeschoben werden kann.

Außerdem hat die Spitze 4c der Spindel 4 einen sich verjüngenden Durchmesser, so dass die Spindel 4, wenn sie in das Motorgehäuse 34 eingesetzt wird, in einfacher Weise in das Lager 28a des unteren Halteelements 28 eingesetzt werden kann. Somit kann die Spindel 4 leichter in das Lager 28a eingesetzt werden.

Es wird nun als eine weitere Ausführungsform der Zwirnstelle 1, eine Zwirnstelle für Filamentfäden, die einen Filamentfaden, der aus langen Fasern wie Seide oder chemischen Fasern besteht, verdrillt, anhand der 11 bis 18 erläutert.

Wie bei der obigen Zwirnstelle 1 wird die Lieferspule 61 einer Zwirnstelle 51, wie 11 zeigt, auf einer stationären Platte 71, die sich über einer Drehscheibe 65 stationär befindet, angeordnet, und die stationäre Platte 71 wird durch drehbares Aufsetzen auf das obere Ende einer Spindel 54 gehalten.

Ein von der Lieferspule 61 der Zwirnstelle 51 abgezogener Faden 62a gelangt in eine Spannöffnung 97a in einer Spannvorrichtung 97 durch deren oberes Ende und dann in eine Führungsöffnung 54a in der Spindel 54, die sich unter der Spannvorrichtung 97 befindet. Die Führungsöffnung 54a steht mit einem Führungsabschnitt 65a der Drehscheibe 65 an ihrem unteren Ende in Verbindung, und der Faden 62a, der in die Führungsöffnung 54a eintritt, erstreckt sich durch den Führungsabschnitt 65a nach außen.

Wie 12 zeigt, ist ein Antriebsmotor 60 unter der Drehscheibe 65 angeordnet, um die Spindel 54 zu drehen. Der Antriebsmotor 60 besteht aus einem Drehmagneten 82, der am Außenumfang der Spindel 54 befestigt ist, einer Statorwicklung 81, die sich an der äußeren Umfangsfläche des Rotormagneten 82 diesem gegenüberliegend befindet, und einem Motorgehäuse 84, das den Antriebsmotor etc. aufnimmt. Das Motorgehäuse 84 besteht aus einem Motorhalteabschnitt 76, an dessen innerer Umfangsfläche die Statorwicklung 81 befestigt ist, einem oberen Halteelement 77, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist, um die Spindel 54 über ein Lager 77a drehbar zu lagern, und einem unteren Halteelement 78, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist, um die Spindel 54 über ein Lager 78a drehbar zu lagern. Der Motorhalteabschnitt 76 besteht aus einem nichtmagnetischen Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit wie Aluminium, und der obere Halteabschnitt 77 und der untere Halteabschnitt 78 bestehen aus einem harten Material wie Eisen. Außerdem ist das untere Halteelement 78 am unteren Ende des Motorgehäuses 54 am Rahmen 59 befestigt, so dass die Zwirnstelle 51 am Rahmen 59 gehalten ist.

Der Rotormagnet 82 des Antriebsmotors 60 besteht aus einem Seltenerdmagneten wie einem Neodyum-Magneten, der ein Permanentmagnet mit einer hohen magnetischen Kraft ist. Dies ermöglicht es, dass der Antriebsmotor 60 kompakt ist und eine hohe Antriebskraft hat. Außerdem ist ein Detektormagnet 83 an der Spindel 54 unter dem Rotormagneten 82 befestigt, um die Drehgeschwindigkeit der Spindel 54 zu ermitteln. Der Detektormagnet 83 besteht aus einem Kunststoffmagneten, der einen Permanentmagneten mit einer geringen Magnetkraft bildet (seine Magnetkraft ist schwächer als die des Rotormagneten 82). Ein magnetischer Sensor befindet sich gegenüber dem Detektormagneten 83.

Ein Flansch 77b, in den der Motorhalteabschnitt 76 eingesetzt ist, ist längs der inneren Umfangsfläche des unteren Endes des oberen Halteelements 77, das das Motorgehäuse 84 bildet, angeordnet, und ein weiterer Flansch 76b, der einen kleineren Durchmesser als der Flansch 77b hat, ist am oberen Ende des Motorhalteabschnitts 76 angeordnet. Durch Zusammenfügen des Flansches 76b des Motorhalteabschnitts 76 und des Flansches 77b des oberen Halteelements 77 werden beide Halteabschnitte 76 und 77 derart miteinander verbunden, dass die äußere Umfangsfläche des Flansches 76b und die innere Umfangsfläche des Flansches 77b einander kontaktieren. Durch Verbinden der beiden Halteabschnitte in dieser Weise miteinander wird verhindert, dass der obere Halteabschnitt 77 die innere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 stört, so dass die Statorwicklung 81, die an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist, nahe dem oberen Ende des Motorhalteabschnitts 76 angeordnet ist. Somit kann im Antriebsmotor 60 der Motorabschnitt, der aus der Statorwicklung 81 und dem Rotormagneten 82 besteht, so hoch wie möglich angeordnet sein, so dass der Abstand E (in 17 gezeigt) zwischen der oberen Drehscheibe 65 und dem Motorabschnitt verringert werden kann.

Da der Abstand zwischen dem Motorabschnitt des Antriebsmotors 60, der die Spindel 54 dreht, und der Drehscheibe 65, die sich zusammen mit der Spindel 54 dreht, auf diese Weise reduziert wird, können, selbst wenn ein Antriebsmotor 60 mit hoher Leistung verwendet wird, um die Spindel 54 mit hohen Geschwindigkeiten zu drehen, Verformungen der Spindel 54 minimiert werden, und die Spindel 54 kann sich daher bei hohen Geschwindigkeiten stabil drehen.

Außerdem sind die Aufnahmeabschnitte des Motorhalteabschnitts 76 und des unteren Halteelements 78 so zusammengefügt, dass die innere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 die äußere Umfangsfläche des unteren Halteelements 78 kontaktiert. Der untere Halteabschnitt 78 ist am Rahmen 9 mittels eines Bolzens an der Außenumfangsseite des eingesetzten Abschnitts zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem unteren Halteelement 78 befestigt.

Weiterhin bestehen das obere Halteelement 77, das die Spindel 54 über das Lager 77a trägt, und das untere Halteelement 78, das die Spindel 54 über das Lager 78a trägt, aus einem Material wie Eisen, das eine höhere Festigkeit als Aluminium hat, das den Motorhalteabschnitt 76 bildet. Daher können das obere Halteelement 77 und das untere Halteelement 78 die Spindel 54 sicher halten, um eine hohe Lebensdauer zu bewirken. Selbst wenn daher der Antriebsmotor 60 die Spindel 54 mit hohen Geschwindigkeiten dreht, kann eine Verformung der Spindel 54 minimiert werden, und die Spindel 54 kann sich stabil mit hohen Geschwindigkeiten drehen. Daher kann eine hohe Drehgeschwindigkeit selbst über lange Perioden kontinuierlichen Betriebs erzielt werden.

Wie die 13 und 14 zeigen, sind Rippen 76a, die nach außen vorstehen, am Außenumfang des Motorhalteabschnitts 76 gebildet, aus dem das Motorgehäuse 84 besteht. Die Rippen 76a erstrecken sich in vertikaler Richtung, um effizient Wärme, die durch den Betrieb des Antriebsmotors 60 erzeugt wird, abzuleiten. Dies bedeutet, dass, wenn der Antriebsmotor 60 die Spindel 54 dreht, um die Drehscheibe 65 zu drehen, Luft von der Mitte der Drehscheibe 65 aufgrund der Drehbewegung nach außen strömt. Aufgrund dieses Stroms strömt die Luft von unterhalb der Drehscheibe 65 und längs des Antriebsmotors 60 nach oben. Wenn der Luftstrom, der durch die Drehung der Drehscheibe 65 hervorgerufen wird, das Motorgehäuse 84 des Antriebsmotors 60 durchläuft, leitet er Wärme von der äußeren Umfangsfläche des Motorgehäuses 84 ab und kühlt somit den Antriebsmotor 60.

Da die Rippen 76a am Motorhalteabschnitt 76 des Motorgehäuses 84 gebildet sind, wobei der Motorabschnitt des Antriebsmotors 60 innen befestigt ist, wird die äußere Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 vergrößert, und der Luftstrom kühlt den Antriebsmotor 60 effizient. Da weiterhin die Rippen 76a in der vertikalen Richtung angeordnet sind, strömt die Luft längs der Seitenwand jeder der Rippen 76a (d. h. längs der Nuten zwischen den Rippen 76a), so dass die Wärme effizient von den äußeren Umfangsflächen der Rippen 76a abgeleitet werden kann.

Da außerdem der Motorhalteabschnitt 76 mit den daran gebildeten Rippen 76a aus Aluminium besteht, das eine hohe Wärmeleitfähigkeit hat, strahlt der Motorhalteabschnitt 76 ausreichend Wärme ab, um effizient kühlen zu können. Wenn z. B. ein leistungsstarker Antriebsmotor 60 verwendet wird, und daher die während des Betriebs erzeugte Wärmemenge groß ist, kann das Motorgehäuse 84 so ausgebildet sein, dass es eine Kühlstruktur hat, die einen hohen Kühleffekt bewirkt, wie oben beschrieben, so dass der Antriebsmotor 60 effizient gekühlt werden und eine ausreichende Gesamtkühlung sichergestellt werden kann. Der ausreichende Kühleffekt wiederum ermöglicht es dem Antriebmotor 60, die hohe Antriebskraft zu erzeugen, die erforderlich ist, um die Spindel 54 effizient zu drehen.

Da auch der Motorhalteabschnitt 76 des Motorgehäuses 84 aus Aluminium besteht, das eine nichtmagnetische Substanz ist, tritt keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem Rotormagneten 82, der darin befestigt ist, auf, so dass die Antriebskraft auf keinen Fall gestört wird. Folglich kann der Antriebsmotor 60 eine ausreichende Kraft liefern, um die Drehspindel 54 noch effizienter zu drehen.

Weiterhin wird durch eine Schmierölzufuhröffnung, die in der Seite des Motorgehäuses 84 des Rotormagneten 82 ausgebildet ist, ein Schmiermittel wie Schmieröl dem Lager 77a des oberen Halteelements 77 und dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 zugeführt, die die Spindel 54, die vom Antriebsmotor 60 gedreht wird, drehbar lagern.

Dies bedeutet, dass, wie 15 zeigt, um dem Lager 77a des oberen Halteelements 77 Schmieröl zuzuführen, ein Schmierölkanal 77d gebildet ist, der das obere Halteelement 77 für das Motorgehäuse 84 durchläuft, und Schmieröl wird durch den Schmierölkanal 77d dem Lager 77a von einer oberen Schmierölzufuhröffnung 77c zugeführt, wo der Schmierölkanal 77d an der Außenseite des oberen Halteelements 77 mündet.

Die obere Schmierölzufuhröffnung 77c befindet sich seitlich längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 77a, d. h., radial außerhalb des Lagers 77a, und der Schmierölkanal 77d erstreckt sich nach innen in einer etwa horizontalen Richtung von der oberen Schmierölzufuhröffnung 77c aus nach oben zu einer mittleren Stelle, und verläuft dann schräg nach innen und oben zu einem Kanalauslass 77e, der das Ende des Schmierölkanals 77d bildet. Der Kanalauslass 77e mündet an der inneren Umfangsfläche des oberen Halteelements 77 und befindet sich oberhalb des Lagers 77a und oberhalb des Kanalauslasses 77e, und die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements 77 steht nach innen über den Kanalauslass 77e hinaus vor und bildet einen Vorsprung 77f. Die obere Schmierölzufuhröffnung 77c kann etwas unter der äußeren Umfangsfläche des Lagers 77a liegen.

Das Schmieröl wird dann von der oberen Schmierölzufuhröffnung 77c durch den Schmierölkanal 77d nach unten zum Lager 77a geführt. Da auf diese Weise der Kanalauslass 77e über dem Lager 77a liegt, wird das Schmieröl, das durch den Kanalauslass 77e in einen Raum 86 innerhalb des oberen Halteelements 77 geleitet wird, dem unteren Lager 77a zuverlässig zugeführt. Weiterhin ist der Vorsprung 77f, der nach innen vorsteht, oberhalb des Kanalauslasses 77e des Schmierölkanals 77d gebildet, so dass verhindert wird, dass das Schmieröl, das dem Raum 86 durch den Kanalauslass 77e zugeführt wird, nach oben läuft, und läuft stattdessen nach unten, so dass es dem unteren Lager 77a zuverlässiger zugeführt wird. Durch Einsetzen eines Nippels 35 in den Schmierölkanal 77d durch die obere Schmierölzufuhröffnung 77c wird die obere Schmierölzufuhröffnung 77c ständig verschlossen, mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt wird, so dass verhindert wird, dass Schmieröl durch die obere Schmierölzufuhröffnung 77c nach außen austritt.

Auch verläuft die obere Schmierölzufuhröffnung 77c längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 77a, und eine Nut 77g kann durch Ausschneiden der äußeren Umfangsfläche des oberen Endes des oberen Halteelements 77 gebildet werden, die sich über der Schmierölzufuhröffnung 77c befindet. Die Drehscheibe 65 erstreckt sich soweit nach unten, dass sich die äußere Umfangsfläche des unteren Endes der Drehscheibe 65 an der Nut 77g befindet.

Dadurch, dass die Drehscheibe 65 auf diese Weise tiefgelegt ist, kann der Abstand E zwischen der Drehscheibe 65 und dem Motorabschnitt, der innerhalb des Motorhalteabschnitts 76 befestigt ist, verringert werden, so dass es möglich ist, die Höhe der Zwirnstelle 51 zu reduzieren. Diese Anordnung verhindert Verformungen der Spindel 54 und ermöglicht es, dass sie bei hohen Geschwindigkeiten stabil dreht.

Zusätzlich bildet, wie 16 zeigt, um das Schmieröl dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem unteren Halteelement 78 einen Schmierölkanal 76d, der sich durch die Seitenwand des Motorhalteabschnitts 76 erstreckt und einen Schmierölkanal 78b, der durch die Seitenwand des unteren Halteelements 78 verläuft. Die Schmierölkanäle 76d und 78b stehen miteinander in Verbindung, und der Schmierölkanal 76d mündet an der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 als Schmierölzufuhröffnung 76c. Die untere Schmierölzufuhröffnung 76c erstreckt sich seitlich längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 78a, d. h. radial außerhalb des Lagers 78a. Das Schmieröl wird dann von der unteren Schmierölzufuhröffnung 76c aus durch die Schmierölkanäle 76d und 78b dem Lager 78a zugeführt.

Ein Kanalauslass 78c, der dadurch gebildet ist, dass der Schmierölkanal 78b des unteren Halteelements 78 an der inneren Umfangsfläche des unteren Halteelements 78 mündet, befindet sich über dem Lager 78a, und ein Dichtelement 87, das nach innen vorsteht, um den Spalt zu verschließen, der sich von der Innenseite des unteren Halteelements 78 zur Spindel 54 erstreckt, ist über dem Kanalauslass 78c angeordnet. Das Dichtelement 87 verhindert, dass Schmieröl, das durch den Kanalauslass 78c in den Raum 88 innerhalb des unteren Halteelements 78 zugeführt wird, über das Dichtelement 87 hinaus läuft, so dass das Öl dem Lager 78a, das sich unter dem Raum 88 befindet, zuverlässig zugeführt wird. Weiterhin wird durch Einsetzen des Nippels 35 in den Schmierölkanal 76d durch die Schmierölzufuhröffnung 76c die untere Schmierölzufuhröffnung 76c ständig verschlossen, mit Ausnahme, wenn das Schmieröl zugeführt wird, so dass verhindert wird, dass das Schmieröl durch die untere Schmierölzufuhröffnung 76c nach außen austritt.

Wie oben beschrieben, wird das Schmieröl dem Lager 77a des oberen Halteelements 77 und dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 durch die obere Schmierölzufuhröffnung 77c bzw. die untere Schmierölzufuhröffnung 76c zugeführt. Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl extern zuzuführen, während die Spindel 54 durch die Lager 77a und 78a gehalten wird, so dass der Schmierölzufuhrvorgang vereinfacht wird, und die Zwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter wird.

Da weiterhin die Schmierölzufuhröffnung 77c, durch die Schmieröl extern zugeführt wird, längs der Seite des oberen Halteelements 77 gebildet ist, so dass sie sich längs der äußeren Umfangsfläche des Lagers 77a erstreckt, kann das Schmieröl dem Lager 77a in einfacher Weise zugeführt werden, und die Höhe der Zwirnstelle 51 kann verringert werden.

Da außerdem der Kanalauslass 77e des Schmierölkanals 77d im oberen Halteelement 77 über dem Lager 77a liegt, und der Vorsprung 77f, der nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass 77e gebildet ist, kann das Schmieröl dem Lager 77a effizient und zuverlässig zugeführt werden. Da in ähnlicher Weise der Kanalauslass 78c des Schmierölkanals 78b im unteren Halteelement 78 über dem Lager 78a liegt, und da das Dichtelement 87, das nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass 78c angeordnet ist, kann das Schmieröl dem Lager 78a effizient und zuverlässig zugeführt werden.

Weiterhin sind, um das Schmieröl dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 zuzuführen, die Schmierölzufuhröffnung 76c und die Schmierölkanäle 76d und 78b in dem Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem unteren Halteelement 78 gebildet, und die Schmierölkanäle 76d und 78b stehen miteinander in Verbindung. Somit können im Vergleich z. B. mit einer Anordnung, bei der die Schmierölzufuhröffnung und der Schmierölkanal im unteren Halteelement 78 gebildet sind, um das Schmieröl von oben dem Lager 78a zuzuführen, der Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt 76 und dem unteren Halteelement 78 näher am Lager 78a angeordnet werden, und die Höhe des Antriebsmotors 60 kann so reduziert werden. Diese Anordnung ermöglicht es, das Schmieröl in einfacher Weise dem Lager 78a zuzuführen, während die Höhe der Zwirnstelle 1 minimal gehalten werden kann.

Wie oben beschrieben, ist der Antriebsmotor 60 als ein bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet, der eine Spindel mit hohen Geschwindigkeiten drehen kann. Der Rotormagnet 82, der aus einem Permanentmagneten mit einer hohen Magnetkraft besteht, ist an der Spindel 54 befestigt, und die Statorwicklung 81 einschließlich des Eisenkerns 81a befindet sich an der äußeren Umfangsfläche des Rotormagneten 82, und außerdem sind die Statorwicklung 81 und der Rotormagnet 82 im Motorgehäuse 84 aufgenommen.

Um den Motor 60 zu montieren, wird das Motorgehäuse 84 dadurch gebildet, dass das obere Halteelement 77 und das untere Halteelement 78 am Motorhalteabschnitt 76 befestigt werden, und die Statorwicklung 81 an der inneren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts 76 befestigt wird, und dann die Spindel 54 mit dem an ihrer äußeren Umfangsfläche befestigten Rotormagneten 82 in das Motorgehäuse 84 von oben eingesetzt wird, so dass sie in das Lager 77a des oberen Halteelements 77 greift, und die Spindel 54 dann weiter so eingeschoben wird, dass sie in das Lager 78a des unteren Halteelements 78 greift, und wird dann nach unten bis zu einer Stelle eingeschoben, an der die Statorwicklung 81 und der Rotormagnet 82 einander gegenüberliegen.

Wie 17 zeigt, ist, sobald der Antriebsmotor 60 durch Einschieben der Spindel 54 in das Motorgehäuse 84 in der obigen Weise montiert ist, der Abstand E zwischen dem unteren Ende des Rotormagneten 82, der an der Spindel 54 befestigt ist, und dem unteren Ende der Spindel 54 größer als der Abstand F zwischen dem oberen Ende des Eisenkerns 81a der Statorwicklung 81, die am Motorhalteabschnitt 76 befestigt ist, und das Lager 78a des unteren Halteelements 78 befindet sich unter dem Motorhalteabschnitt 76 (unter dem Motor).

Da der Abstand E größer ist als der Abstand F, wenn die Spindel 54 in das Motorgehäuse 84 eingesetzt ist, bis es eine Position erreicht, in der es in das Lager 78a des unteren Halteelements 78 eingreift, wie 18 zeigt, ist das untere Ende des Rotormagneten 82 eine Strecke G nach oben vom oberen Ende des Eisenkerns 81a der Statorwicklung 81 entfernt. Dadurch wird verhindert, dass eine starke Anziehungskraft zwischen dem Rotormagneten 82 und der Statorwicklung 81 erzeugt wird. Somit wird, bis die Spindel 54, die vom oberen Ende des Motorgehäuses 84 eingeschoben wird, in das Lager 78a des unteren Halteabschnitts 78 eingreift, die Einschubposition der Spindel 54 durch die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotormagneten 82 und der Statorwicklung 81 erzeugt wird, nicht beeinträchtigt, so dass die Spindel 54 in einfacher Weise in das Lager 78a des unteren Haltelements 78 eingesetzt werden kann.

Bei der in 18 gezeigten Anordnung ist der Detektormagnet 83, der unter dem Rotormagneten 82 zur Ermittlung der Drehgeschwindigkeit der Spindel 54 angeordnet ist, auch am oberen Ende des Eisenkerns 81a der Statorwicklung 81 angeordnet. Daher wird keine starke Anziehungskraft zwischen dem Motormagneten 83 und der Statorwicklung 81 erzeugt. Da weiterhin die Magnetkraft des Detektormagneten 83 relativ schwach ist, wird keine starke Anziehungskraft zwischen dem Detektormagneten 83 und der Statorwicklung 81 erzeugt, selbst wenn sie einander gegenüberliegen, so dass verhindert wird, dass die Einschubposition der Spindel 54 beeinträchtigt wird.

Dies bedeutet, dass, da der Detektormagnet 83, der eine geringere Magnetkraft als der Rotormagnet 82 hat, unter dem Rotormagneten 82 angeordnet ist, der Abnutzungsgrad des teuren Rotormagneten 82 sehr stark reduziert werden kann, und die Verdrahtung des Magnetsensors kann vereinfacht werden. Weiterhin wird während des Einschiebens die Spindel 4 durch die Magnetkraft, die zwischen dem Detektormagneten 83 und dem Eisenkern 81a erzeugt wird, nicht wesentlich beeinträchtigt, so dass die Länge der Spindel 4 minimiert werden kann.

Nach dem Einschieben in das Lager 78a des unteren Halteelements 78 wird die Spindel 54 weiter nach unten in eine Position geschoben, in der der Rotormagnet 82 und die Statorwicklung 81 einander gegenüberliegen. Bei dieser Anordnung befindet sich der Rotormagnet 82 nahe der Statorwicklung 81, um eine starke Anziehungskraft zwischen diesen zu erzeugen. Da jedoch die Spindel 54 vom Lager 77a des oberen Halteelements 77 und dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 gehalten wird, wird verhindert, dass der Rotormagnet 82 und die Statorwicklung 81 aneinanderhaften, und somit kann die Spindel 54 glatt eingeschoben werden.

Weiterhin hat die Spitze 54c der Spindel 54 einen sich verjüngenden Durchmesser, so dass die Spindel, wenn sie in das Motorgehäuse 84 eingeschoben wird, in einfacher Weise in das Lager 78a des unteren Halteelements 78 eingreifen kann. Diese Anordnung ermöglicht es, dass die Spindel 54 leichter in das Lager 78a eingesetzt werden kann.

Außerdem ist an der Spindel 54 ein Absatz 54d ausgebildet, der an dem Lager 78a des unteren Halteelements 78 angreift und daran arretiert wird, wenn der Antriebsmotor 60 montiert ist. Der Absatz 54d, der an der Spindel 54 ausgebildet ist, kommt während der Montage des Antriebsmotors 60, wenn die Spindel 54 in das Lager 78a des unteren Halteelements 78 eingreift und weiter zum Boden des Motorgehäuses 84 nach unten geschoben wird, um die Position zu erreichen, in der der Rotormagnet 82 und die Statorwicklung 81 einander gegenüberliegen, dann mit dem Lager 78a in Eingriff und wird an diesem arretiert, so dass verhindert wird, dass die Spindel 54 weiter eingeschoben wird. Diese Anordnung ermöglicht es, den vertikalen Einschubpunkt der Spindel 54 in einfacher Weise und genau zu bestimmen, wenn der Antriebsmotor 60 montiert wird, so dass die Montage für den Antriebsmotor 60 einfach und zuverlässig durchgeführt werden kann.

Durch Ausbildung der Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb, wie oben beschrieben, hat die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile.

Das Gehäuse des Motors besteht aus dem Motorhalteelement mit einem längs seiner inneren Umfangsfläche befestigten Stator, dem oberen Halteelement, das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts befestigt ist, um die Spindel über das Lager zu halten, und einem unteren Halteelement, das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts befestigt ist, um die Spindel über das Lager zu halten.

Der Motorhalteabschnitt besteht aus einem nichtmagnetischen Material. Daher tritt keine magnetische Störung zwischen dem Motorhalteabschnitt und dem Motorabschnitt auf, der im Motorhalteabschnitt befestigt ist, und somit wird die Antriebskraft des Motors keinesfalls behindert oder reduziert. Der Motor kann daher ausreichend Kraft liefern, um die Spindel effizient anzutreiben.

Da außerdem das obere Halteelement und das untere Halteelement aus Teilen bestehen, die eine höhere Festigkeit als der Motorhalteabschnitt haben, können sie die Spindel sicher halten und somit eine hohe Lebensdauer garantieren.

Wenn daher der Motor die Spindel mit hoher Geschwindigkeit dreht, können Verformungen der Spindel verhindert werden, und die Spindel kann mit hoher Geschwindigkeit stabil drehen, so dass eine hohe Drehgeschwindigkeit selbst über lange Perioden kontinuierlichen Betriebs sichergestellt wird.

Außerdem ist der Flansch, der das obere Halteelement aufnimmt, am oberen Ende des Motorhalteabschnitts angeordnet, so dass der Motorhalteabschnitt und das obere Halteelement derart zusammengefügt sind, dass die äußere Umfangsfläche des Flanschs die innere Umfangsfläche des oberen Halteelements kontaktiert. Der Motorabschnitt, der in den Motorhalteabschnitt eingesetzt ist, kann somit so hoch wie möglich angeordnet werden, so dass der Abstand zwischen der Drehscheibe, die sich über dem Motor befindet, und dem Motorabschnitt verringert wird.

Selbst wenn daher ein leistungsstarker Motor verwendet wird, um die Spindel mit hoher Geschwindigkeit anzutreiben, können Verformungen der Spindel verhindert werden, und die Spindel kann bei hohen Geschwindigkeiten stabiler drehen.

Weiterhin besteht der Motorhalteabschnitt aus Aluminium. Die hohe Wärmeleitfähigkeit und die gute Abstrahleigenschaft von Aluminium tragen zur effizienten Kühlung des Motors bei, so dass eine ausreichende Kühlung ermöglicht wird.

Weiterhin befindet sich die Drehscheibe, die sich zusammen mit der Spindel dreht, über dem Motor, die Zwirnstelle ist unter dem Motor abgestützt, und die vertikalen Rippen erstrecken sich längs der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts. Daher wird der Flächenbereich der äußeren Umfangsfläche des Motorhalteabschnitts vergrößert, so dass die Luft längs der Seitenwandabschnitte der Rippen strömen kann, wenn sich die Drehscheibe dreht, so dass Wärme von den gesamten äußeren Umfangsflächen der Rippen effizient abgeleitet wird. Somit kann die vom Motor erzeugte Wärme effizient abgeleitet werden, und ein hoher Kühlgrad wird erreicht. Selbst wenn daher der Motor einen großen Teil der Wärme erzeugt, kann er ausreichend gekühlt werden.

Die Spindel ist vorzugsweise durch ein Lager im unteren Abschnitt des Motors drehbar gelagert, und der Abstand zwischen dem unteren Ende des Rotors, der ein an der Spindel befestigter Permanentmagnet ist, und dem unteren Ende der Spindel ist größer als der Abstand zwischen dem oberen Ende des Stators, der am Gehäuse des Motors befestigt ist, und dem Lager im unteren Abschnitt des Motors. Bis die Spindel daher, die nach unten durch das obere Ende des Motorgehäuses und das darin sitzende Lager eingeschoben wird, in das Lager am unteren Abschnitt des Motors eingreift, wird die Einschubposition der Spindel durch die Anziehungskraft, die zwischen dem Rotor und dem Stator des Motors erzeugt wird, die am Gehäuse befestigt sind, nicht beeinträchtigt, und dies ermöglicht es, dass die Spindel in einfacher Weise in das Lager im unteren Abschnitt des Motors eingesetzt wird.

Wenn weiterhin die Spindel in das Lager im unteren Abschnitt des Motors eingesetzt und weiter nach unten geschoben wird, wird eine starke Anziehungskraft zwischen dem Rotor und dem Stator des Motors erzeugt. Bei dieser Anordnung halten jedoch die Lager über und unter dem Motor die Spindel und verhindern, dass der Rotor und der Stator aneinanderhaften. Daher kann die Spindel glatt eingeschoben werden, und der Motor kann leicht und zuverlässig montiert werden.

Weiterhin verjüngt sich das untere Ende der Spindel durch Reduzierung seines Durchmessers. Die Spindel kann daher leicht in das Lager im unteren Abschnitt des Motors eingeschoben und eingesetzt werden, und der Motor kann leicht und zuverlässig montiert werden.

Außerdem ist an der Spindel ein Absatz ausgebildet, der am Lager des unteren Abschnitts des Motors angreift und an diesem aufsitzt, wenn der Motor montiert ist. Wenn daher der Motor montiert ist, kann die vertikale Einschubposition der Spindel leicht und genau bestimmt werden, so dass die Motormontage einfach und zuverlässig durchgeführt werden kann.

Der Lagerhalteabschnitt zur drehbaren Lagerung der Spindel über das Lager ist vorzugsweise am Motorgehäuse mit einem darin befestigten Stator angeordnet, der Lagerhalteabschnitt hat eine Schmierölzufuhröffnung zur externen Zufuhr von Schmieröl zum Lager, und einen Schmierölkanal, der das Schmieröl von der Schmierölzufuhröffnung zum Lager führt, und ein Schmierölkanal befindet sich längs des äußeren Umfangs des Lagers. Somit kann das Schmieröl extern zugeführt werden, während die Spindel gehalten wird, so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht werden kann, und die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter sein kann. Außerdem kann das Schmieröl dem Lager leicht zugeführt werden, während die Höhe der Spinnstelle auf einem Minimum gehalten wird.

Weiterhin hat der Schmierölkanal einen schrägen Abschnitt, der in der vertikalen Richtung geneigt ist. Der Auslass des Schmierölkanals, der an der inneren Umfangsfläche des Lagerhalteabschnitts mündet, befindet sich über dem Lager, und der Vorsprung, der in der radialen Richtung nach innen vorsteht, ist über dem Kanalauslass im Lagerhalteabschnitt gebildet. Daher kann das Schmieröl dem Lager effizient und zuverlässig zugeführt werden.

Weiterhin ist das Motorgehäuse durch Zusammenfügen des Motorhalteabschnitts mit dem daran befestigten Stator und des Lagerhalteabschnitts, der getrennt vom Motorhalteabschnitt hergestellt wird, der die Spindel über das Lager trägt, gebildet. Der Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Motorhalteabschnitts verläuft, und der Schmierölkanal, der durch die Seitenwand des Lagerhalteabschnitts verläuft, sind in dem Aufnahmeabschnitt zwischen den Motor- und Lagerhalteabschnitten gebildet, so dass die Schmierölkanäle miteinander in Verbindung stehen. Das Schmieröl kann somit extern zugeführt werden, während die Spindel durch die Lager gehalten wird, so dass die Schmierölzufuhr vereinfacht wird, und die Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb kompakter wird.

Außerdem kann die Höhe des Motors reduziert werden, und das Schmieröl kann den Lagern in einfacher Weise zugeführt werden, während die Höhe der Zwirnstelle reguliert werden kann.


Anspruch[de]
Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb, aufweisend einen Motor zum direkten Drehen einer Spindel einer Zwirnstelle und einen Lagerhalteabschnitt zur drehbaren Lagerung der Spindel über ein am Motorgehäuse, an dem ein Stator befestigt ist, ausgebildetes Lager, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Lagerhalteelement (27, 28; 77, 78) eine Schmierölzufuhröffnung (26c, 27c; 76c, 77c) zum externen Zuführen eines Schmieröls zu den Lagern (27a, 28a; 77a, 78a) und einen Schmierölkanal (26d, 27d; 76d, 77d) hat, der das Schmieröl von der Schmierölzufuhröffnung zum Lager führt, und dass sich der Schmierölkanal längs des Außenumfangs des Lagers befindet. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schmierölkanal (27d; 77d) einen schrägen Abschnitt hat, der sich schräg nach oben erstreckt, dass ein Auslass (27e; 77e) des oberen Schmierölkanals, der an der Innenumfangsfläche des oberen Lagerhalteabschnitts (27; 77) mündet, über dem Lager (27a; 77a) liegt, und dass ein Vorsprung (27f; 77f), der in radialer Richtung nach innen vorsteht, über dem Kanalauslass (27e; 77e) im oberen Lagerhalteabschnitt (27, 77) ausgebildet ist. Mehrfachzwirnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Motorgehäuse durch Zusammensetzen eines Motorhalteabschnitts mit einem daran befestigten Stator und eines Lagerhalteabschnitts, der gesondert vom Motorhalteabschnitt hergestellt ist, der die Spindel über ein Lager drehbar lagert, gebildet ist, und dass ein Schmierölkanal (26d; 76d), der die Seitenwand des Motorhalteabschnitts (26; 76) durchdringt, und ein Schmierölkanal (28b, 78b), der die Seitenwand des unteren Lagerhalteabschnitts (28; 78) durchdringt, in einem Flansch zwischen dem Motorhalteabschnitt und dem unteren Lagerhalteabschnitt gebildet ist, um die Schmierölkanäle (26d, 28b; 76d, 78b) miteinander zu verbinden. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (4, 54) wenigstens durch ein Lager (28a; 78a) im unteren Teil des Motors (10; 60) drehbar gelagert ist, und dass der Abstand (A) zwischen dem unteren Ende des Rotors, der ein Permanentmagnet (32, 82) ist, der auf der Spindel (4; 54) sitzt, und dem unteren Ende der Spindel länger als der Abstand (B) zwischen dem oberen Ende des Stators (31; 81), der am Gehäuse (34; 84) des Motors befestigt ist, und dem Lager (28a; 78a) im unteren Teil des Motors (10; 60) ist. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das untere Ende (4c, 54c) der Spindel (4; 54) durch Reduzieren seines Durchmessers verjüngt. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (4; 54) einen Absatz (54d) aufweist, der am Lager (78a) im unteren Teil des Motors (60), wenn der Motor montiert ist, angreift und aufsitzt. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (34, 84) des Motors (10; 60) einen Motorhalteabschnitt (26; 76) aufweist, an dessen innerer Umfangsfläche der Stator (31; 81) befestigt ist, ein oberes Halteelement (27; 77), das am oberen Ende des Motorhalteabschnitts (26) befestigt ist, um die Spindel (4; 54) über ein Lager (27a; 77a) zu lagern, und ein unteres Halteelement (28; 78), das am unteren Ende des Motorhalteabschnitts (26; 76) befestigt ist, um die Spindel (4; 54) über ein Lager (28a) zu lagern, dass der Motorhalteabschnitt (26; 76) aus einer nicht magnetischen Substanz besteht, und dass das obere Lagerhalteelement (27; 77) und das untere Lagerhalteelement (28; 78) aus Teilen mit einer höheren Festigkeit als der Motorhalteabschnitt (26; 76) bestehen. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flansch (26b; 76b), der das obere Halteelement (27; 77) aufnimmt, am oberen Ende des Motorhalteabschnitts (26; 76) ausgebildet ist, so dass der Motorhalteabschnitt (26; 76) und das obere Halteelement (27; 77) derart zusammen passen, dass die Außenumfangsfläche des Flansches (26b; 76b) die Innenumfangsfläche des oberen Halteelements (27; 76) berührt. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach Anspruch 7 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motorhalteabschnitt (26, 76) aus Aluminium besteht. Mehrfachzwirnmaschine mit Einzelspindelantrieb nach einem der Ansprüche 7 bist 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehscheibe (15, 65), die sich zusammen mit der Spindel (4, 54) dreht, über dem Motor (10; 60) angeordnet ist, dass die Zwirnstelle (1; 51) unter dem Motor gelagert ist, und dass vertikale Rippen (26a; 76a) an der Außenumfangsfläche des Motorhalteabschnitts (26; 76) ausgebildet sind.






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