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Dokumentenidentifikation DE19640335B4 19.07.2007
Titel Nähmaschine
Anmelder Tokai Kogyo Mishin K.K., Kasugai, Aichi, JP
Erfinder Tajima, Ikuo, Kasugai, Aichi, JP;
Fukuoka, Minao, Kasugai, Aichi, JP
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 10719 Berlin
DE-Anmeldedatum 19.09.1996
DE-Aktenzeichen 19640335
Offenlegungstag 03.04.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2007
IPC-Hauptklasse D05B 75/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D05B 73/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   D05C 9/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine, die einen Nähkopf mit einer in senkrechter Richtung in Hin- und Herbewegung angetriebenen Nadel und einen Schiffchenträger umfaßt, der ein Schiffchen, das synchron mit der vertikalen Bewegung der Nähnadel angetrieben wird, um so zur Bildung von Stichen mit ihr zusammenzuarbeiten, aufweist.

Eine Nähmaschine nach dem Stand der Technik umfaßt einen Maschinenrahmen, der einen Grundrahmen aus einer Mehrzahl von Stahlprofilen, zwei an der oberen Fläche des Grundrahmens an beiden rechten und linken Seiten befestigten Kästen und ein rohrförmiges Rahmenelement in viereckiger Form aufweist, das sich zwischen den oberen und unteren Flächen der Kästen erstreckt und dessen beiden Enden an den entsprechenden Kästen befestigt sind. Ein Nähkopf ist an dem rohrförmigen viereckigen Rahmenelement befestigt und ein Schiffchenträger ist an dem Grundrahmen angebracht.

Um Schwingungen, die aufgrund der vertikalen reziproken Bewegung einer Nähnadel oder aufgrund der Drehung des Schiffchens zur Bildung von Stichen erzeugt werden können, zu reduzieren, werden Kanalstrahlprofile oder L-Strahlprofile für den Grundrahmen verwendet und eine große Anzahl solcher Strahlprofile werden zur Verbesserung der Festigkeit des gesamten Maschinenrahmens und zur Verbesserung der Biegesteifigkeit als Folge des gesamten Maschinenrahmens verwendet. Allerdings wird durch diese Maßnahme mit zunehmender Steifheit bzw. Biegesteifigkeit des Maschinenrahmens die Konstruktion des Grundrahmens komplizierter und das Gewicht des Maschinenrahmens wird erhöht.

Aus der DE 43 08 515 C2 ist eine Stickmaschine bekannt, bei der die Stickköpfe am oberen Teil eines Maschinengestells angeordnet sind. Unter den Stickköpfen sind Auflagerarme angeordnet, die offensichtlich an einem Tisch befestigt sind. Das Maschinengestell weist weiterhin linke und rechte Seitenwände auf, die durch obere und unter Tragbalken verbunden sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nähmaschine vorzusehen, bei der Schwingungen des Maschinenrahmens wirksam reduziert werden können, ohne einen komplizierten Aufbau eines Grundrahmens vorsehen zu müssen und ohne das Gewicht des Maschinenrahmens zu erhöhen, wobei weiterhin Schwingungen eines Schiffchenträgers gleichfalls verringert werden sollen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.

Durch die erfindungsgemäßen Merkmale weist der Maschinenrahmen einen einfachen Aufbau mit erhöhter Steifigkeit auf und Schwingungen oder Vibrationen des Maschinenrahmens können verringert werden.

Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen möglich.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Vorderansicht eines Maschinenrahmens einer Nähmaschine nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,

2 eine Seitenansicht des Maschinenrahmens,

3 eine Aufsicht auf den Maschinenrahmen,

4 eine perspektivische Ansicht des Maschinenrahmens,

5 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Trägeraufbaus eines Schiffchenträgers der Nähmaschine,

6 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Spulenhalters der Nähmaschine,

7 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Spulenhalters, der einem der Nähköpfe der Nähmaschine zugeordnet ist,

8 eine perspektivische Ansicht einer Fadenführungsvorrichtung, und

9 eine vertikale Schnittansicht der Fadendurchgangs- oder führungsvorrichtung.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.

Ein Maschinenrahmen einer Näh- bzw. Stickmaschine wird in Vorderansicht, Seitenansicht, Aufsicht und perspektivischer Ansicht in den 1, 2, 3 und 4 jeweils gezeigt.

Wie in diesen Figuren dargestellt ist, sind ein rechtes und ein linkes Seitenauflager 10 seitlich mit Abstand zueinander angeordnet. Stützpfeiler 12 erstrecken sich vertikal von der oberen Fläche der Auflager 10 nach oben und sind jeweils daran befestigt. Ein oberer Rahmen 14 und ein unterer Rahmen 16 erstrecken sich jeweils zwischen den Stützpfeilern 12 . Sowohl der obere Rahmen 14 als auch der untere Rahmen 16 weisen eine rohrförmige Ausbildung mit viereckigem Querschnitt auf, so daß sie eine größere Steifheit besitzen. Der obere Rahmen 14 ist mit seinen beiden Enden an den oberen Flächen der Stützpfeiler 12 befestigt. Der untere Rahmen 16 ist mit beiden Enden an den Stützpfeilern 12 in ihrer in vertikaler Richtung mittleren Position befestigt. Es ist vorzuziehen, daß die Stützpfeiler 12 auch eine große Steifheit aufweisen.

Ein Verstärkungswinkel 18 ist an der Vorderseite jedes Stützpfeilers 12 und an der oberen Fläche des entsprechenden Auflagers 10 befestigt, um so die Verbindungskraft zwischen jedem Stützpfeiler 12 und seinem entsprechenden Auflager 10 zu erhöhen. Ein Hilfspfeiler 20 ist mit einem unteren Ende an dem jeweiligen Auflager 10 befestigt. Der Hilfspfeiler 20 ist an der Rückseite des entsprechenden Trägerpfeilers 12 angeordnet und ist mit dem Trägerpfeiler 12 und dem oberen Rahmen 14 verbunden. Der Hilfspfeiler 20 dient zur Erhöhung der Verbindungsstabilität zwischen dem entsprechenden Auflager 10 und dem Trägerpfeiler 12 und zwischen dem entsprechenden Trägerpfeiler 12 und dem oberen Rahmen 14. Die den Maschinenrahmen bildenden obigen Elemente sind miteinander durch Schweißen oder dergleichen Verbindungsarten verbunden.

Ein Lagerbock 22 ist an der vorderen Fläche des unteren Rahmens 16 befestigt. Ein Tisch 26 ist zwischen dem oberen Rahmen 14 und dem unteren Rahmen 16 angeordnet. Eine Strebe 24 ist mit ihren beiden Enden an den rückwärtigen Flächen der Hilfspfeiler 20 befestigt. Ein Halterahmen 28 zum Auflegen eines Werkstücks wie ein zu nähendes bzw. zu stickendes Gewebe ist auf dem Tisch 26 angeordnet. Stutzen (nicht dargestellt) zum Lagern des Tisches 26 und eines Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) zum Bewegen des Halterahmens 28 sind an der Strebe 24 befestigt.

Wie in 1 dargestellt wird, ist eine Mehrzahl von Nähköpfen bzw. Stickköpfen 30 (sechs in dem Ausführungsbeispiel) an der Vorderfläche des oberen Rahmens 14 befestigt und in seitlicher Richtung bzw. Querrichtung angeordnet. Eine Spulenhalteranordnung 40 ist an der oberen Fläche des oberen Rahmens 14 angeordnet. Eine Mehrzahl von Schiffchenträger 32 sind an dem Lagerbock 22 befestigt und sind in Ausrichtung zu ihrem entsprechenden Nähkopf 30 positioniert.

Jeder Nähkopf 30 ist ein Mehrnadelkopf und ist für eine Vielzahl von Nähnadeln (nicht dargestellt) vorgesehen, beispielsweise für sechs Nähnadeln. In jedem Nähkopf 30 wird einer der Nadeln ausgewählt und wird in vertikaler Richtung reversibel angetrieben.

Jeder Schiffchenträger 32 umfaßt ein in ihm angeordnetes Schiffchen 32a (siehe 5) und wird synchron mit der vertikalen Bewegung der ausgewahlten Nadel des entsprechende Nähkopfes 30 drehbar angetrieben. Somit werden Stiche auf dem durch den Halterahmen 28 gehal tenen Nähgut über die Vertikalbewegung der ausgewählten Nähnadel und der Drehung des entsprechenden Schiffchens 32a in allgemein bekannter Art gebildet, während der Halterahmen 28 während der Nähoperation bewegt wird.

Der Lageraufbau eines der Schiffchenträger 32 wird in auseinandergezogener perspektivischer Ansicht in 5 dargestellt. Wie in 5 gezeigt wird, ist eine Platte 33 an der unteren Fläche des Schiffchenträgers 32 über vier Schrauben 34 (nur eine wird gezeigt) befestigt. Eine Befestigungsplatte 36 ist mit der unteren Fläche der Platte 33 verbunden, wobei ein Dämpfungsgummi 35 als Schwingungsabsorptionselement zwischen der Platte 33 und der Befestigungsplatte 36 jeweils in flächiger Kontaktbeziehung mit der Platte 33 und der Befestigungsplatte 36 angeordnet ist. Drei Bolzen 37 sind an der unteren Fläche der Befestigungsplatte 36 befestigt, die in in dem Lagerbock 22 ausgebildete Löcher 23 einführbar sind. Muttern 38 und 39 werden auf jeden Bolzen 37 geschraubt und sind an der oberen Seite und der unteren Seite des Lagerbocks 22 angeordnet. Die Mutter 39 wird festgezogen, um den Lagerbock zwischen den Muttern 38 und 39 zu klemmen. Somit kann die Einbauhöhe ebenso wie die Neigung des Schiffchenträgers 32 relativ zu dem Lagerbock 22 eingestellt werden, indem die Positionen der Mutter 38 längs des entsprechenden Bolzens 37 variiert werden.

Wie oben beschrieben, ist der Schiffchenträger 32 auf dem Lagerbock 22 über den Dämpfungsgummi 35 gelagert, so daß die Schwingungen des Schiffchenträgers 32, die entstehen können, wenn das Schiffchen 32a drehbar angetrieben wird, durch den Dämpfungsgummi 35 absorbiert werden können. Somit kann die Übertragung von Schwingungen von dem Schiffchenträger 32 auf dem Lagerbock 22 verhindert werden.

Der detaillierte Aufbau der Spulenhaltervorrichtung 40 ist in 6 in einer teilweisen geschnittenen Ansicht dargestellt. Ein Teil der Spulenhaltervorrichtung 40, der einem Nähkopf 30 zugeordnet ist, ist in perspektivischer Ansicht in 7 dargestellt. Die Spulenhaltervorrichtung 40 umfaßt eine Halteplatte 42 und einen Fadendurchgangsmechanismus 54 (siehe 1). Die Halteplatte 42 ist an dem oberen Rahmen 14 angeordnet und erstreckt sich quer über die Nähköpfe 30. Der Fadendurchgangsmechanismus 54 ist über der Halteplatte 42 angeordnet.

Wie in 6 gezeigt wird, ist die Halteplatte 42 an der oberen Fläche des oberen Rahmens über Ansätze 43 befestigt. Eine Gruppe von Spulenstiften 50, die jedem Nähkopf 30 zugeordnet ist, ist an der oberen Fläche der Halteplatte 42 befestigt. Die Gruppe von Spulenstiften 50 umfaßt so viel Spulenstifte 50, wie Nähnadeln in jedem Nähkopf 30 vorhanden sind. Eine Spule S wird auf jeden Spulenstift 50 gesetzt. Eine Führungsstange 51 ist mit jedem Spulenstift 50 verbunden. Die Führungsstange 51 weist einen unteren rohrförmigen Bereich auf, der den oberen Teil des Spulenstiftes 50 aufnimmt. Eine Spiralfeder 52 ist in dem unteren rohrförmigen Bereich angeordnet, um die Führungsstange 51 nach oben vorzuspannen. Mit dieser Konstruktion kann durch Drücken der Führungsstange 51 gegen die Vorspannkraft der Spiralfeder 52 nach unten die Spule aufgesetzt oder von dem Spulenstift 50 entfernt werden, ohne die Führungsstange 51 von dem Spulenstift 50 entfernen zu müssen.

Wie in den 1 und 6 gezeigt wird, wird der Fadendurchgangsmechanismus 54 durch Trägerstäbe 56 gehalten, die an der oberen Fläche des oberen Rahmens 14 befestigt sind. Der Fadendurchgangsmechanismus 54 umfaßt eine erste Führungsstange 58 und eine zweite Führungsstange 60. Wie in 7 gezeigt wird, umfaßt die erste Führungsstange 58 eine Gruppe von Fadendurchgangslöchern 59, im Ausführungsbeispiel sechs, die jedem Nähkopf 30 zugeordnet sind. Die zweite Führungsstange 60 umfaßt eine Gruppe von Fadendurchgangslöchern 61, drei an der Zahl, die jedem Nähkopf 30 zugeordnet sind. Wie in 6 gezeigt wird, weist jedes Fadendurchgangsloch 59 und 61 an beiden Seiten nach außen vergrößerte Enden auf. Ein Schlitz 59a ist in der ersten Führungsstange 58 in Verlängerung zu dem Fadendurchgangsloch 59 angeordnet, der zur Führung eines Fadens von der oberen Seite des Randes der ersten Führungsstange 58 zu jedem Fadendurchgangsloch 59 dient. Ein Schlitz 61a ist in der zweiten Führungsstange 60 anschließend an jedes Fadendurchgangsloch 61 ausgebildet, der zur Führung eines Fadens von der oberen Seite des Umfangs der zweiten Führungsstange 60 zu jedem Fadendurchgangsloch 61 dient.

Zusätzlich umfaßt der Fadendurchgangsmechanismus 54 ein Fadendurchgangselement 62, das jedem Nähkopf 30 zugeordnet ist. Wie aus den 8 und 9 zu ersehen ist, die das Fadendurchgangselement 62 in perspektivischer Ansicht und im Querschnitt zeigen, umfaßt das Fadendurchgangselement 62 ein Grundteil 63 und einen Drücker 68. Eine Vertiefung 64 ist an der oberen Fläche des Grundteils 63 ausgebildet und dient zur Aufnahme des Drückers 68. Die Vertiefung 64 weist einen Boden auf, mit dem ein Filzstreifen 65 verbunden ist. Schlitze 66 sind auf beiden Seiten der Vertiefung 64 in dem Grundteil 63 ausgebildet und entsprechen in ihrer Zahl den Nähnadeln des entsprechenden Nähkopfes 30 (sechs in diesem Ausführungsbeispiel). Eine Führungsstange 67 ist an der Vorderfläche des Grundteils 63 befestigt, um ein Reißen der Fäden an den Ecken der Schlitze 66 zu verhindern.

Der Drücker 68 ist an einem Ende schwenkbar mit dem Grundteil 63 über einen Stift 70 verbunden, wodurch die Vertiefung 64 geöffnet und geschlossen werden kann. Eine Blattfeder 71 ist an dem anderen Ende des Drückers 68 angebracht. Wenn der Drücker 68 in der Vertiefung 64 des Grundteils 63 aufgenommen wird, wie in 9 gezeigt wird, wird die Blattfeder 71 federnd gegen die vordere und hintere Fläche des Grundteils 63 gedrückt, so daß der Drücker 68 in Position gehalten wird. Ein Filzstreifen 69 ist mit der unteren Fläche des Drückers 68 verbunden.

Die Wege der Fäden in der Spulenhaltervorrichtung 40 wird nun erläutert. Die aus einer vorderen Anordnung bzw. Reihe der Spulen S an der Vorderseite der Spulenplatte 42 herausgezogenenen Fäden gehen durch die Fadendurchgangslöcher 59 der ersten Führungsstange 58 und das Fadendurchgangselement 62 und erreichen dann den entsprechenden Nähkopf 30. Die von der hinteren Anordnung bzw. Reihe der Spulen S an der Rückseite der Spulenplatte 42 herausgezogenen Fäden gehen durch die Fadendurchgangslöcher 61 der zweiten Führungsstange 60, die Fadendurchgangslöcher 59 der ersten Führungsstange 58 und das Fadendurchgangselement 62 und erreichen dann den entsprechenden Nähkopf.

Da die auf jede Spule oder Rolle S gewundenen Fäden verdreht werden, wenn sie von der jeweiligen Spule S abgezogen werden, kann sich ein Teil des Fadens in eine schleifenartige Form verdrehen, wenn der Faden zwischen der Spule S und der ersten Führungsstange 58 oder der zweiten Führungsstange 60 lose wird. Allerdings wird durch Vorsehen der Führungsstange 51 auf dem Spulenstift 50 der Faden von der Spule S abgezogen, während der Faden um die Führungsstange 51 herumgewickelt ist, so daß der Faden sich nicht verdrehen oder verwickeln kann.

Die Bedienungsoperation der Fäden, die für die erste Führungsstange 58 und die zweite Führungsstange 60 benötigt wird, liegt nur darin, die Fäden durch die Fadendurchgangslöcher 59 über die entsprechenden Schlitze 59a und durch die Durchgangslöcher 61 über die entsprechenden Schlitze 61a hindurchzuführen. Darüber hinaus besteht die Bedienungsoperation der Fäden, die für das Fadendurchgangselement 62 verlangt wird, nur darin, die Fäden durch die Schlitze 66 des Grundteils 63 mit geöffnetem Drücker 68 zu führen und dann den Drücker 68 auf das Grundteil 63 zu bringen und zu schließen.

Während des Nähvorgangs können an den Nähköpfen 30 und an den Schiffchenträger 32 Schwingungen erzeugt werden, wodurch die Schiffchen 32a sich drehen könnten. Mit diesem Ausführungsbeispiel sind die Nähköpfe 30 an dem oberen Rahmen 14 befestigt, der eine größere Steifheit bzw. Stabilität aufweist und die Schiffchenträger 32 sind über den Lagerbock 22 an dem unteren Rahmen 16 befestigt, der auch eine größere Stabilität besitzt. Daher können Schwingungen des gesamten Maschinenrahmens reduziert werden, während der Maschinenrahmen einen einfachen Aufbau aufweist.

Obwohl das obige Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Nähmaschine mit einer Vielzahl von Mehrnadel-Nähköpfen 30 beschrieben wurde, kann der gleiche Maschinenrahmen für eine Nähmaschine angewandt werden, die eine Vielzahl von Nähköpfen mit nur einer Nadel oder die einen einzigen Nähkopf mit nur einer Nadel aufweist.


Anspruch[de]
Nähmaschine umfassend

einen Tisch (26),

eine Mehrzahl von Nähköpfen (30), die jeweils eine reziprok vertikal angetriebene Nähnadel aufweisen,

eine Mehrzahl von Schiffchenträgern (32), die jeweils ein synchron mit der vertikalen Bewegung der Nähnadel zur Bildung von Stichen drehbar angetriebenes Schiffchen (32a) aufweisen,

einen Halterahmen (28) zum Daraufsetzen eines zu nähenden Werkstückes, wobei der Halterahmen auf dem Tisch angeordnet ist, und

einen Maschinenrahmen zum Stützen des Tisches, der Nähköpfe und der Schiffchenträger,

wobei der Maschinenrahmen zwei sich horizontal erstreckende und voneinander beabstandete Auflager (10), zwei sich vertikal von den jeweiligen Auflagern erstreckende Stützpfeiler (12), einen oberen Rahmen (14), der sich zwischen den Stützpfeilern erstreckt und dessen entgegengesetzte Enden an den oberen Enden der Stützpfeiler befestigt sind, und einen unteren Rahmen (16) umfassen, der sich zwischen den Stützpfeilern erstreckt und dessen entgegengesetzte Enden an den Stützpfeilern in einer niedrigeren Höhe als der obere Rahmern befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass

die Nähköpfe (30) an dem oberen Rahmen (14) befestigt sind,

die Schiffchenträger (32) an dem unteren Rahmen (16) in Positionen befestigt sind, die den jeweiligen Nähköpfen vertikal gegenüberliegen, wobei

der obere und untere Rahmen eine viereckige rohrartige Ausbildung aufweisen und

zwei Hilfspfeiler (20) sich längs des jeweiligen Stützpfeilers erstrecken und an den jeweiligen Stützpfeilern und Auflagern befestigt sind.
Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rahmen (14) und der untere Rahmen (16) mit den Trägerpfeilern (12) durch Schweißen oder dergleichen verbunden sind, derart, dass eine integrale Konstruktion des Maschinenrahmens gebildet wird. Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiffchenträger (32) an dem unteren Rahmen (16) über Schwingungen absorbierende Elemente (35) befestigt sind. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiterhin gekennzeichnet durch eine Fadenzufuhrvorrichtung (40), die auf dem oberen Rahmen (14) angeordnet ist und einen Faden an jede Nähnadel liefert. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schwingungen absorbierende Element (32) eine plattenförmige Ausbildung mit einer größeren oberen und unteren Fläche aufweist und dass jedes der Schwingungen absorbierenden Elemente zwischen dem Schiffchenträger (32) und dem Maschinenrahmen angeordnet ist, so dass die obere Fläche und die untere Fläche jewells den Schiffchenträger und den Maschinenrahmen in flächigem Kontakt kontaktieren. Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerbock (22) an dem unteren Rahmen (16) befestigt ist und die Schiffchenträger (32) an dem unteren Rahmen über den Lagerbock (22) befestigt sind.






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