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Dokumentenidentifikation DE202007003398U1 19.07.2007
Titel Chirurgisches Instrument
Anmelder AESCULAP AG & Co. KG, 78532 Tuttlingen, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202007003398
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 19.07.2007
Registration date 14.06.2007
Application date from patent application 28.02.2007
IPC-Hauptklasse A61B 17/128(2006.01)A, F, I, 20070228, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A61B 17/94(2006.01)A, L, I, 20070228, B, H, DE   A61B 18/12(2006.01)A, L, I, 20070228, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument mit einer Verformungseinrichtung zum Verformen eines Klemmelements.

Ein solches Instrument ist aus der DE 196 03 889 A1 bekannt. Es dient dazu, Körpergewebe zu bearbeiten, indem ein Klemmelement unter Verformung an dem Körpergewebe appliziert wird, so dass das Körpergewebe abgeklemmt werden kann. Die Klemmelemente sind regelmäßig U-förmig oder V-förmig ausgebildet und sind auch unter der Bezeichnung "Klammer" oder "Clips" bekannt.

Die Klemmelemente können beispielsweise verwendet werden, um krankes oder geschwächtes Körpergewebe abzuklemmen. Darüber hinaus können die Klemmelemente verwendet werden, um ein Körpergewebe abzuklemmen, das eine Flüssigkeit transportiert. Beispielsweise kann der Durchfluss von Blut durch ein Blutgefäß durch Applizieren eines Klemmelements an dem Blutgefäß unterbunden werden. Eine weitere Anwendung sieht vor, dass ein Körpergewebe mithilfe von mehreren Klemmelementen abgeklemmt und danach durchtrennt wird.

Aus medizinischen und auch aus wirtschaftlichen Gründen ist es erwünscht, dass die beschriebenen Arbeitungsvorgänge möglichst einfach und schnell durchgeführt werden können. Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein chirurgisches Instrument der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass Körpergewebe möglichst einfach und schnell bearbeitet werden kann.

Diese Aufgabe wird bei einem chirurgischen Instrument der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Verformungseinrichtung zum gleichzeitigen Verformen von mindestens zwei Klemmelementen ausgebildet ist.

Durch die gleichzeitige Verformung von mindestens zwei Klemmelementen ist es möglich, mindestens zwei Klemmelemente gleichzeitig an einem Körpergewebe zu applizieren. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn ein Körpergewebeabschnitt durchtrennt werden soll, so dass die entstehenden Körpergewebeenden vorzugsweise jeweils mit mindestens einem Klemmelement abgeklemmt werden können.

Mithilfe des erfindungsgemäßen chirurgischen Instruments kann die Verformungseinrichtung mit mehreren Klemmelementen bestückt werden. Diese Klemmelemente können dann verformt werden, ohne dass eine zeitlich gestaffelte Bestückung der Verformungseinrichtung mit verschiedenen Klemmelementen erforderlich ist.

Im Rahmen der Erfindung ist unter dem Begriff "gleichzeitig" nicht nur gemeint, dass mindestens zwei Klemmelemente in derselben Zeitspanne verformt werden können, sondern auch, dass mindestens zwei Klemmelemente in sich überlappenden oder zueinander versetzten Zeitspannen verformt werden können, solange dies nicht mit einer erneuten Bestückung der Verformungseinrichtung mit weiteren Klemmelementen einhergeht.

Das erfindungsgemäße chirurgische Instrument ist insbesondere für endoskopische Eingriffe geeignet. Hierbei kann die Verformungseinrichtung mit mindestens zwei Klemmelementen bestückt und in diesem Zustand in eine Körperhöhle eingeführt werden. Nach Verformung der mindestens zwei Klemmelemente kann das Instrument wieder aus der Körperhöhle entfernt werden.

Vorzugsweise ist die Verformungseinrichtung zum gleichzeitigen Verformen von Klemmelementen mit ähnlichen oder gleichen Abmessungen und/oder Verformungseigenschaften ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass für die Verformung der einzelnen Klemmelemente erforderliche Kräfte gleichmäßig auf die einzelnen Klemmelemente verteilt werden können.

Günstig ist es, wenn die Verformungseinrichtung mindestens eine Verformungsebene derart definiert, dass verschiedene Abschnitte eines Klemmelements relativ zueinander in der Verformungsebene verformbar sind. Somit können die Klemmelemente in ihrem unverformten Zustand genau relativ zu einem zu bearbeitenden Körpergewebe positioniert und anschließend ohne seitliches Ausweichen aus der Verformungsebene verformt werden. Somit ist eine genaue Positionierung der verformten Klemmelemente an dem Körpergewebe gewährleistet.

Vorzugsweise definiert die Verformungseinrichtung mindestens zwei Verformungsebenen. Hierdurch können mindestens zwei Klemmelemente sehr genau an einem Abschnitt des Körpergewebes appliziert werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens zwei der Verformungsebenen zueinander parallel oder im Wesentlichen parallel sind. Dies ermöglicht es, die regelmäßig U-förmig oder V-förmig ausgebildeten Klemmelemente in senkrechter Richtung an ein zu bearbeitendes Körpergewebe heranzuführen und hieran anschließend die Klemmelemente zu verformen. Im verformten Zustand der Klemmelemente ist der durch ein Klemmelement jeweils abgeklemmte Querschnitt des Körpergewebes dann minimiert.

Vorzugsweise weist die Verformungseinrichtung mindestens zwei relativ zueinander bewegbare Werkzeugelemente auf. Es ist möglich, dass mindestens ein Werkzeugelement relativ zu dem chirurgischen Instrument unbeweglich ist und dass mindestens ein weiteres Werkzeugelement relativ zu dem feststehenden Werkzeugelement beweglich ist. Es können auch mindestens zwei Werkzeugelemente jeweils beweglich an dem chirurgischen Instrument gelagert sein.

Günstig ist es, wenn die mindestens zwei Werkzeugelemente aus einer ersten Relativstellung, in der sie einen ersten Abstand zueinander aufweisen, in eine zweite Relativstellung bringbar sind, in der sie einen gegenüber dem ersten Abstand verkleinerten zweiten Abstand zueinander aufweisen. Auf diese Weise kann eine besonders einfache und robuste Verformungseinrichtung geschaffen werden, mit der Klemmelemente verformt werden können, indem die Werkzeugelemente aus ihrer ersten Relativstellung in ihre zweite Relativstellung gebracht werden. In der ersten Relativstellung können unverformte oder teilverformte Klemmelemente zwischen den mindestens zwei Werkzeugelementen positioniert werden. Indem die mindestens zwei Werkzeugelemente unter Verkleinerung ihres Abstands zueinander in die zweite Relativstellung gebracht werden, werden die Klemmelemente dann ausgehend aus einem unverformten Zustand verformt oder ausgehend aus einem teilverformten Zustand stärker verformt.

Grundsätzlich können die Werkzeugelemente nach dem Prinzip einer Presse relativ zueinander bewegbar sein. Es ist jedoch vorteilhaft, wenn das Instrument eine Schwenkachse aufweist, um die die mindestens zwei Werkzeugelemente relativ zueinander verschwenkbar sind. Dies erlaubt einen besonders kompakten Aufbau der Verformungseinrichtung, was insbesondere für endoskopische Eingriffe vorteilhaft ist. Es versteht sich, dass mindestens ein Werkzeugelement feststehend sein kann und dass die relative Verschwenkbarkeit von mindestens zwei Werkzeugelementen dadurch erreicht wird, dass ein weiteres Werkzeugelement relativ zu dem feststehenden Werkzeugelement verschwenkbar ist. Es können auch mindestens zwei Werkzeugelemente jeweils um die Schwenkachse verschwenkbar sein.

In vorteilhafter Weise verläuft die Schwenkachse senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu mindestens einer Verformungsebene. Dies erlaubt es, das chirurgische Instrument in einer im Wesentlichen senkrechten Richtung an ein zu bearbeitendes Körpergewebe heranzuführen und die Klemmelemente bei einem minimalen Raumbedarf an dem Körpergewebe applizieren zu können.

Vorzugsweise weist mindestens eines der Werkzeugelemente mindestens eine Klemmelementaufnahme zur Aufnahme mindestens eines Abschnitts eines Klemmelements auf. Eine Klemmelementaufnahme kann im einfachsten Fall durch eine ebene oder gekrümmte, gegebenenfalls angeraute Oberfläche eines Werkzeugelements gebildet werden.

Es ist vorteilhaft, wenn die mindestens eine Klemmelementaufnahme in Form einer Nut ausgebildet ist. Dies erlaubt es, mindestens einen Abschnitt eines Klemmelements exakt relativ zu der Verformungseinrichtung zu positionieren. Während der Verformung des Klemmelements kann dann mithilfe der nutförmigen Klemmelementaufnahme ein seitliches Auswandern des in der Klemmelementaufnahme aufgenommenen Abschnitts des Klemmelements verhindert werden.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Nut zueinander beabstandete, an einen Nutboden grenzende Seitenwände aufweist, wobei die Seitenwände in einem zu dem Nutboden benachbarten Bereich geringer zueinander beabstandet sind als in einem von dem Nutboden entfernten Bereich. Dies erleichtert zum einen das Einführen oder Einsetzen eines Abschnitts eines Klemmelements in die Klemmelementaufnahme. Zum anderen können die Klemmelementaufnahme und ein dort aufgenommener Abschnitt des Klemmelements im Anschluss an dessen Verformung wieder leicht voneinander getrennt werden.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die mindestens eine Klemmelementaufnahme an ihrem einem proximalen Ende des Instruments zugewandten Ende offen ist. Im Rahmen dieser Erfindung wird unter dem proximalen Ende des Instruments jenes Ende des Instruments verstanden, das bei Bearbeitung eines Körpergewebes maximal von diesem beabstandet ist. Dasjenige Ende des Instruments, das bei Applikation der Klemmelemente in unmittelbarer Nähe des zu bearbeitenden Körpergewebes angeordnet ist, wird im Folgenden als distales Ende des Instruments bezeichnet. Durch die genannte Ausgestaltung der Klemmelementaufnahme ist es möglich, vom proximalen Ende des Instruments her die Verformungseinrichtung mit unverformten Klemmelementen zu bestücken. Dies ist insbesondere für magazinierbare Instrumente vorteilhaft.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die mindestens eine Klemmelementaufnahme an ihrem dem proximalen Ende des Instruments zugewandten Ende geschlossen ist. Dies hat den Vorteil, dass das Klemmelement während seiner Verformung an seinem dem proximalen Ende des Instruments zugewandten Ende abgestützt werden kann, so dass es sich nicht von dem zu bearbeitenden Körpergewebe entfernen kann.

Vorzugsweise weist mindestens eines der mindestens zwei Werkzeugelemente mindestens zwei Klemmelementaufnahmen auf, um eine genau Positionierung von mindestens zwei Klemmelementen an dem Werkzeugelement zu ermöglichen.

Weiter vorzugsweise weisen die mindestens zwei Werkzeugelemente jeweils mindestens eine Klemmelementaufnahme auf. Somit können jeweils verschiedene Abschnitte eines Klemmelements aufgenommen werden, so dass das Klemmelement exakt relativ zu den Werkzeugelementen positioniert werden kann.

Besonders bevorzugt ist es, dass die mindestens zwei Werkzeugelemente jeweils mindestens zwei Klemmelementaufnahmen aufweisen. Somit können jeweils verschiedene Abschnitte mehrerer Klemmelements aufgenommen werden, so dass die Klemmelemente exakt relativ zu den Werkzeugelementen positioniert werden können.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens zwei an verschiedenen Werkzeugelementen vorgesehene Klemmelementaufnahmen innerhalb einer Verformungsebene miteinander fluchtend angeordnet sind. Hierdurch ist eine bestmögliche Positionierung und Führung der Klemmelemente an oder in der Verformungseinrichtung gewährleistet.

Es ist vorteilhaft, wenn mindestens ein Werkzeugelement mindestens ein Sichtfenster aufweist, das derart ausgebildet ist, dass es eine Sichtkontrolle erlaubt, ob ein Klemmelement zwischen den Werkzeugelementen angeordnet ist oder nicht. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn das chirurgische Instrument für die Applikation nur einer Teilmenge der maximal möglichen Anzahl von gleichzeitig zu verformenden Klemmelementen verwendet wird. In diesem Fall kann ein Chirurg durch Sichtkontrolle mithilfe des Sichtfensters leicht feststellen, wie viele Klemmelemente sich zwischen den Werkzeugelementen befinden und in welchen Klemmelementaufnahmen Klemmelemente positioniert sind. Selbstverständlich ist diese Sichtkontrolle auch vorteilhaft, wenn die Verformungseinrichtung mit der maximal möglichen Anzahl von Klemmelementen bestückt ist.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das mindestens eine Sichtfenster in Form mindestens einer Durchbrechung eines der mindestens zwei Werkzeugelemente gebildet ist. Dies ermöglicht einen einfachen Aufbau des chirurgischen Instruments und erlaubt es zudem, das Instrument einfach zu reinigen, da Reinigungsflüssigkeit die Durchbrechung ungehindert durchströmen kann.

Günstig ist es, wenn sich die mindestens eine Durchbrechung von einer Klemmelementaufnahme bis hin zu einer im Bereich der Durchbrechung durchbrochenen Außenfläche des Werkzeugelements erstreckt. Dies ermöglicht eine besonders einfache Sichtkontrolle.

Es ist vorteilhaft, wenn das Instrument eine Zuführeinrichtung zum Zuführen mindestens eines Klemmelements aus einer Magazinstellung, in der es mit der Verformungseinrichtung außer Eingriff steht, in eine Verformungsstellung, in der es für ein Zusammenwirken mit der Verformungseinrichtung positioniert ist, umfasst. Dies erlaubt eine einfache und komfortable Bestückung der Verformungseinrichtung.

Vorzugsweise ist die Zuführeinrichtung derart ausgebildet, dass mehrere Klemmelemente gleichzeitig aus der Magazinstellung in die Verformungsstellung bringbar sind. Auch in diesem Zusammenhang wird unter dem Ausdruck "gleichzeitig" verstanden, dass mehrere Klemmelemente in derselben Zeitspanne, in sich überlappenden Zeitspannen oder zueinander versetzten Zeitspannen in die Verformungsstellung bringbar sind, und dass im Anschluss hieran die sich in ihrer Verformungsstellung befindenden Klemmelemente im weiter oben beschriebenen Sinne "gleichzeitig" verformbar sind.

In vorteilhafter Weise umfasst die Zuführeinrichtung ein Magazin zur Anordnung von mindestens zwei Klemmelementen in deren Magazinstellung. Ein solches Magazin hat den Vorteil, dass die Klemmelemente, die regelmäßig höchste Anforderungen im Hinblick auf ihre Maßhaltigkeit erfüllen müssen, von dem chirurgischen Instrument separat bereitgestellt und in dem Magazin gelagert werden können. Dieses Magazin kann dann bei Verwendung des Instruments an diesem angeordnet werden.

Es ist vorteilhaft, wenn das Magazin verschiedene Magazinbereiche aufweist, in denen jeweils mindestens zwei Klemmelemente angeordnet oder anordenbar sind. Dies ermöglicht es, die gleichzeitig zu verformenden Klemmelemente in verschiedenen Magazinbereichen vorzuhalten, so dass die Klemmelemente aus den verschiedenen Magazinbereichen direkt in jeweils zugeordnete, verschiedene Bereiche der Verformungseinrichtung eingebracht werden können.

Es ist bevorzugt, dass die Magazinbereiche jeweils für eine regelmäßige Anordnung von Klemmelementen ausgebildet sind. Dies vereinfacht die Überführung der Klemmelemente aus der Magazinstellung in die Verformungsstellung.

In entsprechender Weise ist es vorteilhaft, wenn die Magazinbereiche für eine zueinander identische Ausrichtung der Klemmelemente ausgebildet sind. Auch hierdurch wird die Überführung verschiedener Klemmelemente aus deren Magazinstellung in deren Verformungsstellung erleichtert.

In vorteilhafter Weise umfasst die Zuführeinrichtung einen Zuführeinrichtungsantrieb zum Überführen mindestens eines Klemmelements aus der Magazinstellung in die Verformungsstellung. Dies erleichtert die Handhabung der Zuführeinrichtung.

Eine besonders einfache und komfortable Bedienung des Instruments ist möglich, wenn der Zuführeinrichtungsantrieb handbetätigbar ist.

Die eingangs genannte Aufgabe wird bei einem chirurgischen Instrument der eingangs genannten Art auch dadurch gelöst, dass das Instrument mindestens eine Trenneinrichtung zum Durchtrennen von Körpergewebe umfasst. Dies ermöglicht es, mit nur einem Instrument ein Klemmelement an einem Körpergewebe zu applizieren und das Körpergewebe mithilfe der Trenneinrichtung zu durchtrennen. Dies erlaubt es beispielsweise, gesundes Körpergewebe mithilfe eines Klemmelements abzuklemmen und angrenzendes krankes oder geschwächtes Körpergewebe mithilfe der Trenneinrichtung von dem gesunden Körpergewebe abzutrennen. Diese Doppelfunktion des chirurgischen Instruments ist insbesondere bei für endoskopische Eingriffe geeigneten Instrumenten vorteilhaft, da ein Instrumentenwechsel vermieden und somit Zeit eingespart werden kann.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das chirurgische Instrument sowohl zur Verformung von mindestens zwei Klemmelementen ausgebildet ist als auch eine Trenneinrichtung zum Durchtrennen von Körpergewebe umfasst. Dies erlaubt es, mindestens zwei Verformungsvorgänge und das Durchtrennen von Körpergewebe gleichzeitig oder in einem zueinander nur geringen zeitlichen Abstand durchzuführen, ohne dass ein Instrumentenwechsel erforderlich ist.

In vorteilhafter Weise definiert die Trenneinrichtung eine Trennebene, in der Körpergewebe durchtrennbar ist. Durch die Definition der Trennebene ist eine raumsparende und präzise Bearbeitung eines Körpergewebes möglich.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die Trennebene parallel oder im Wesentlichen parallel zu mindestens einer Verformungsebene ist. Hierdurch wird der bei Bearbeitung eines Körpergewebes entstehende Verschnitt minimiert.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Trennebene zwischen zwei Verformungsebenen verläuft. Dies ermöglicht einen besonders kompakten Aufbau des chirurgischen Instruments und eine besonders zeitsparende Bearbeitung von Körpergewebe, das durchtrennt und beidseitig zu der Trennstelle benachbart abgeklemmt werden soll.

Günstig ist es, wenn die Trennebene senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu der Schwenkachse des Instruments ist. Hierdurch kann das Instrument in senkrechter Richtung an ein zu bearbeitendes Körpergewebe herangeführt und so durchtrennt werden, dass der durchtrennte Querschnitt des Körpergewebes minimiert ist.

Grundsätzlich kann die Trenneinrichtung einen insofern beliebigen Aufbau haben, als dass mit ihr Körpergewebe durchtrennt werden kann. Für einen besonders einfachen Aufbau des Instruments wird jedoch vorgeschlagen, dass die Trenneinrichtung mindestens ein Trennelement umfasst. Dies ermöglicht eine besonders einfache Handhabung des Instruments. Die Trenneinrichtung kann auch mehrere Trennelemente umfassen, die miteinander zusammenwirken.

Im einfachsten Fall umfasst das mindestens eine Trennelement mindestens eine Schneidkante. Diese kann beispielsweise an einer Schneidklinge oder einem Schneiddraht vorgesehen sein. Die Schneidkante verläuft vorzugsweise geradlinig, kann aber auch einen gekrümmten oder auch gezackten Verlauf aufweisen.

Es ist günstig, wenn das mindestens eine Trennelemente von einer Ruheposition, in der es zu einem Verformungsbereich der Verformungseinrichtung beabstandet ist, in eine Trennstellung bringbar ist, in der es zumindest abschnittsweise in den Verformungsbereich der Verformungseinrichtung eingreift. Durch die Anordnung des Trennelements in einer Ruheposition kann verhindert werden, dass die Trenneinrichtung, beispielsweise beim Einführen des Instruments in eine Körperhöhle, Körperteile verletzt. In der Trennstellung des Trennelements kann es in den Verformungsbereich der Verformungseinrichtung eingreifen, so dass direkt benachbart zu einem zu verformenden oder bereits verformten Klemmelement Körpergewebe durchtrennt werden kann.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das mindestens eine Trennelement unbeweglich an einem der mindestens zwei Werkzeugelemente angeordnet ist. Dies erlaubt einen besonders einfachen Aufbau der Trenneinrichtung. Darüber hinaus kann das Trennelement in diesem Fall synchron mit einem der Werkzeugelemente bewegt werden, so dass eine separate Ansteuerung des Trennelements entfallen kann.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das mindestens eine Trennelement bewegbar an dem Instrument gelagert ist. Dies hat den Vorteil, dass das Trennelement nicht oder nur bedingt an die Bewegung eines Werkzeugelements gekoppelt ist. Hierdurch wird auch ein zeitlicher Versatz zwischen der Verformung mindestens eines Klemmelements und der Durchtrennung von Körpergewebe ermöglicht.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Trennelement verschiebbar und/oder verschwenkbar an einem der mindestens zwei Werkzeugelemente gelagert ist. Auf diese Weise kann das Trennelement auf einfache Art und Weise aus seiner Ruheposition in seine Trennstellung gebracht werden, ohne dass für die Lagerung des Trennelements weitere Instrumententeile erforderlich wären.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das mindestens eine Trennelement seine Ruheposition einnimmt, wenn sich die Werkzeugelemente in ihrer ersten Relativstellung befinden und dass das Trennelement seine Trennstellung einnimmt, wenn sich die Werkzeugelemente in ihrer zweiten Relativstellung befinden. Dies ermöglicht es, das Abklemmen von Körpergewebe und das Durchtrennen von Körpergewebe gleichzeitig durchführen zu können.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn das mindestens eine Trennelement nur aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar ist, wenn sich die mindestens zwei Werkzeugelemente in ihrer zweiten Relativstellung befinden. Hierfür kann beispielsweise eine entsprechende Sicherungsvorrichtung, beispielsweise eine mechanische Sperre vorgesehen sein. Durch sie ist sichergestellt, dass das Trennelement nur dann in die Trennstellung gebracht werden kann, wenn die Klemmelemente bereits verformt sind. Hierdurch ist eine vorzeitige Trennung von Körpergewebe ausgeschlossen.

In vorteilhafter Weise kann das mindestens eine Trennelement in einer Bewegungsrichtung aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar sein, die zumindest eine parallele Komponente aufweist zu einer Bewegungsrichtung eines der mindestens zwei Werkzeugelemente bei dessen Bewegung aus der ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung. Dies hat den Vorteil, dass die für die Verformung eines Klemmelements oder mehrerer Klemmelemente erforderlichen Verformungskräfte in einer Richtung aufgebracht werden können, die der Bewegungsrichtung des Trennelements entspricht. Dies ermöglicht einen besonders einfachen Aufbau einer weiter unten noch detaillierter beschriebenen Betätigungseinrichtung des Instruments.

Zusätzlich oder optional kann das mindestens eine Trennelement auch in einer Bewegungsrichtung aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar sein, die zumindest eine senkrechte Komponente aufweist zu einer Bewegungsrichtung eines der mindestens zwei Werkzeugelemente bei dessen Bewegung aus der ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung. Dieser Aufbau ist insbesondere günstig für Instrumente, bei denen die Verformungseinrichtung und die Trenneinrichtung voneinander unabhängig betätigbar sind.

Es ist günstig, wenn die Trenneinrichtung eine Führungseinrichtung zur Führung der Bewegung des mindestens einen Trennelements zwischen der Ruheposition und der Trennstellung aufweist. Auf diese Weise ist das Trennelement auch in seinen Zwischenpositionen genau relativ zu dem Instrument positioniert.

Ein besonders einfacher Aufbau der Führungseinrichtung ist gewährleistet, wenn diese mindestens eine Führungsausnehmung für das mindestens eine Trennelement umfasst. Das Trennelement kann ausgehend aus seiner Ruheposition über Zwischenpositionen in die Trennstellung entlang der Führungsausnehmung und zurück bewegt werden.

In vorteilhafter Weise umfasst die Trenneinrichtung eine Antriebseinrichtung zum Bewegen des mindestens einen Trennelements. Dies erleichtert die Handhabung des Trennelements.

Wenn die Antriebseinrichtung handbetätigbar ist, kann ein besonders einfaches chirurgisches Instrument geschaffen werden.

Vorteilhaft ist es, wenn die Antriebseinrichtung ein Zug-/Schubelement umfasst, das direkt oder indirekt mit dem mindestens einen Trennelement verbunden ist. Dieser Aufbau der Antriebseinrichtung ermöglicht eine besonders einfache Steuerung der Bewegung des Trennelements.

Günstig ist es ferner, wenn die Trenneinrichtung mindestens eine Trennelementaufnahme umfasst, in die das mindestens eine Trennelement in seiner Trennstellung zumindest abschnittsweise eintaucht. Diese Trennelementaufnahme bildet ein Führungselement und ein Gegenlager für das Trennelement, so dass eine präzise und vollständige Durchtrennung des Körpergewebes erleichtert wird.

Günstig ist es, wenn das mindestens eine Trennelement und die mindestens eine Trennelementaufnahme an verschiedenen Werkzeugelementen angeordnet sind, so dass das Trennelement und die Trennelementaufnahme relativ zueinander beweglich sind.

In vorteilhafter Weise umfasst das Instrument mindestens eine Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Verformungseinrichtung und/oder der Trenneinrichtung. Die Betätigungseinrichtung kann im einfachsten Fall durch relativ zueinander bewegliche Griffteile gebildet sein. Es versteht sich, dass für die Verformungseinrichtung und die Trenneinrichtung jeweils eine eigene Betätigungseinrichtung vorgesehen sein kann oder dass mit nur einer Betätigungseinrichtung sowohl die Verformungseinrichtung als auch die Trenneinrichtung betätigbar ist.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Verformungseinrichtung und die Trenneinrichtung unabhängig voneinander betätigbar sind. Hierdurch kann ein zeitlicher Versatz zwischen einzelnen Arbeitsschritten erreicht werden. Beispielsweise kann es vorteilhaft sein, zunächst Körpergewebe abzuklemmen, bevor zu der Klemmstelle angrenzendes Körpergewebe durchtrennt wird.

In vorteilhafter Weise ist die mindestens eine Betätigungseinrichtung an dem proximalen Ende des Instruments angeordnet, um dessen Handhabung zu erleichtern. In entsprechender Weise ist es vorteilhaft, wenn die Verformungseinrichtung und/oder die Trenneinrichtung an einem distalen Ende des Instruments angeordnet ist oder sind.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die mindestens eine Betätigungseinrichtung lösbar mit dem Instrument verbindbar ist. Dies erlaubt eine besonders einfache Reinigung des Instruments, indem die Betätigungseinrichtung vor der Reinigung von dem Instrument gelöst wird, um im Bereich der Verbindung zwischen Betätigungseinrichtung und Instrument einen Zutritt und Austritt von Reinigungsflüssigkeit zu ermöglichen.

Es ist günstig, wenn das Instrument eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden der mindestens einen Betätigungseinrichtung mit der Verformungseinrichtung und/oder der Trenneinrichtung umfasst. Hierdurch können die Betätigungseinrichtung einerseits und die Verformungseinrichtung und/oder die Trenneinrichtung andererseits räumlich voneinander getrennt angeordnet werden, was insbesondere bei für endoskopische Eingriffe geeigneten Instrumenten vorteilhaft ist.

In vorteilhafter Weise umfasst die Verbindungseinrichtung einen Schaft, der eine Längsachse des Instruments definiert. Ein solcher Schaft kann beispielsweise als Rohrschaft ausgebildet sein. Dieser kann bei chirurgischen Instrumenten, die für endoskopische Eingriffe geeignet sind, ein sehr kleines Verhältnis von Durchmesser zu Länge aufweisen.

In vorteilhafter Weise umfasst die Verbindungseinrichtung ein entlang der Längsachse beweglich gelagertes Kraftübertragungsglied, das insbesondere als Schub-/Zugglied ausgebildet sein kann. Dies ermöglicht einen besonders schlanken Aufbau des Instruments.

Besonders günstig ist es, wenn das Instrument in Form eines Mono- oder Bipolarinstruments ausgebildet ist. Hierdurch kann Körpergewebe in dem zu bearbeitenden Bereich koaguliert werden. Hierdurch kann eine weitere Instrumentenfunktion bereitgestellt werden, mit der weitere Instrumentenwechsel eingespart werden können. Im günstigsten Fall kann mit dem erfindungsgemäßen Instrument eine mehrfache Abklemmfunktion, eine Trennfunktion und eine Koagulierfunktion realisiert werden.

Für Instrumente mit Koagulierfunktion ist es vorteilhaft, wenn das Instrument mindestens einen elektrischen Anschluss zum Verbinden mit einer Hochfrequenz-Stromquelle aufweist. Dieser kann an dem proximalen Ende des Instruments angeordnet sein. Der elektrische Anschluss kann darüber hinaus mit mindestens einem der mindestens zwei Werkzeugelemente elektrisch leitend verbunden sein.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:

1: eine perspektivische Ansicht eines chirurgischen Instruments gemäß einer ersten Ausführungsform;

2: eine perspektivische Ansicht eines in 1 mit II bezeichneten Ausschnitts des Instruments vor Bearbeitung eines Körpergewebes;

3: eine der 2 entsprechende Ansicht nach Bearbeitung des Körpergewebes;

4: eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines Werkzeugelements des Instruments;

5: eine perspektivische Ansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform eines Werkzeugelements des Instruments; und

6: eine perspektivische Ansicht des distalen Endes eines chirurgischen Instruments gemäß einer zweiten Ausführungsform.

In 1 ist ein chirurgisches Instrument insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet. Dies erstreckt sich zwischen einem proximalen Ende 4 und einem distalen Ende 6.

An dem proximalen Ende 4 sind eine erste Betätigungseinrichtung 8 und eine zweite Betätigungseinrichtung 10 angeordnet. An dem distalen Ende 6 sind eine Verformungseinrichtung 12 zum Verformen mindestens eines Klemmelements und eine Trenneinrichtung 14 zur Durchtrennung von Körpergewebe angeordnet.

Die Betätigungseinrichtungen 8 und 10 einerseits und die Verformungseinrichtung 12 und die Trenneinrichtung 14 andererseits sind über eine Verbindungseinrichtung 16 miteinander verbunden. Diese weist einen rohrförmigen Schaft 18 auf, dessen Schaftachse eine Längsachse 20 des Instruments 2 definiert.

Die erste Betätigungseinrichtung 8 umfasst eine feststehende Branche 22, die in etwa senkrecht zu der Längsachse 20 orientiert ist. Die erste Betätigungseinrichtung 8 umfasst ferner eine bewegbare Branche 24, die an einem zu der Längsachse 20 benachbarten Schwenklager 26 verschwenkbar ist. Somit ist die Branche 24 in einer Schließrichtung 28 in Richtung auf die Branche 22 und in eine entgegengesetzte Öffnungsrichtung 30 verschwenkbar.

Die feststehende Branche 22 geht im Bereich der Längsachse 20 in einen Gehäuseabschnitt 32 des Instruments 2 über. An diesem ist ein Betätigungselement 34 der zweiten Betätigungseinrichtung 10 verschieblich gelagert. Das Betätigungselement 34 kann in einer Schubrichtung 36 in den Gehäuseabschnitt 32 hinein und in einer Zugrichtung 38 aus dem Gehäuseabschnitt 32 heraus bewegt werden.

Das Instrument 2 weist auf seiner dem distalen Ende 6 zugewandten Seite des Gehäuseabschnitts 32 zwei einander gegenüberliegend angeordnete elektrische Anschlüsse 40 und 42 auf. Diese Anschlüsse können mit einer in den Figuren nicht dargestellten Hochfrequenz-Stromquelle verbunden werden, um das distale Ende 6 des Instruments 2 mit Strom zu beaufschlagen, um zu bearbeitendes Körpergewebe koagulieren zu können.

Das Instrument 2 weist eine Kupplung 44 auf, die die bisher beschriebenen, an dem proximalen Ende 4 des Instruments 2 angeordneten Teile und die Verbindungseinrichtung 16 lösbar miteinander verbindet.

Die Verbindungseinrichtung 16 weist auf ihrer dem distalen Ende 6 des Instruments 2 zugewandten Seite ein Endstück 46 auf, das fest mit dem Schaft 18 verbunden ist. Das Endstück 46 umfasst ein Schwenklager 48, das eine Schwenkachse 50 definiert. Die Schwenkachse 50 verläuft senkrecht zu der Längsachse 20 des Instruments 2.

Die Verformungseinrichtung 12 umfasst zwei relativ zueinander bewegliche Werkzeugelemente 52 und 54. Diese sind jeweils an dem Schwenklager 48 gelagert und somit um die Schwenkachse 50 verschwenkbar.

Der weitere Aufbau und die Funktion der Verformungseinrichtung 12 und der Trenneinrichtung 14 wird im Folgenden mit Bezug auf 2 beschrieben.

In 2 ist ein dem distalen Ende 6 des Instruments 2 zugewandtes Ende eines sich durch den Schaft 18 der Verbindungseinrichtung 16 hindurch und dort längsverschieblich geführten Kraftübertragungsglieds 56 dargestellt. Dieses mündet an einem Kopfstück 58, das verschieblich in dem Endstück 46 der Verbindungseinrichtung 16 geführt ist. An dem Kopfstück 58 sind zwei Drehlager 60 und 62 angeordnet. Diese sind relativ zu der Längsachse 20 des Instruments 2 auf einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet und auch in Richtung der Schwenkachse 50 gesehen zueinander versetzt. Die Drehachsen (ohne Bezugszeichen) der Drehlager 60 und 62 sind zueinander parallel. Die Drehlager 60 und 62 sind zwischen zwei Abschnitten 64 und 66 des Endstücks 46 angeordnet, die zueinander beabstandet sind und in Richtung auf das distale Ende 6 des Instruments 2 weisen.

An dem Drehlager 60 ist ein Lenker 68 drehbar gelagert. An dem zweiten Drehlager 62 ist ein Lenker 70 drehbar gelagert. Der Lenker 68 ist an seinem dem Drehlager 60 abgewandten Ende über ein Drehlager 72 mit einem insgesamt flächigen, sich quer zu der Schwenkachse 50 erstreckenden Lagerabschnitt 74 verbunden. In entsprechender Weise ist der Lenker 70 über ein in 2 durch den Lagerabschnitt 74 verdecktes Drehlager (ohne Bezugszeichen) mit einem Lagerabschnitt 76 verbunden. Dieser weist ebenfalls einen im Wesentlichen flächigen Aufbau auf und erstreckt sich quer zu der Schwenkachse 50. Die Lagerabschnitte 74 und 76 sind direkt zueinander benachbart angeordnet und an einem Schwenklagerbolzen 78 schwenkbar gelagert. Der Schwenklagerbolzen 78 greift in das bereits beschriebene Schwenklager 48, das an den Abschnitten 64 und 66 des Endstücks 46 ausgebildet ist.

Die bewegbare Branche 24 der ersten Betätigungseinrichtung 8 und das Kraftübertragungsglied 56 sind in an sich bekannter Weise derart miteinander verbunden, dass bei einer Bewegung der Branche 24 in Schließrichtung 28 das Kraftübertragungsglied 56 entsprechend einer Kraftübertragungsrichtung 80 in Richtung auf das proximale Ende 4 des Instruments 2 bewegt wird. Hierbei bewegt sich das Kopfstück mit seinen Drehlagern 60 und 62 entsprechend mit, so dass sich der Abstand zwischen dem Drehlager 60 und dem Schwenklager 48 beziehungsweise der Abstand zwischen dem Drehlager 62 und dem Schwenklager 48 vergrößert. Dies bewirkt ein Verschwenken der Lagerabschnitte 74 und 76 um die Schwenkachse 50. Da der Lagerabschnitt 74 fest mit dem Werkzeugelement 52 verbunden ist und da der Lagerabschnitt 76 fest mit dem Werkzeugelement 54 verbunden ist, geht die Verschwenkung der Lagerabschnitte 74 beziehungsweise 76 mit einer Verschwenkung der Werkzeugelemente 52 beziehungsweise 54 einher.

Wenn das Kraftübertragungsglied 56 in der Kraftübertragungsrichtung 80 bewegt wird, werden die Werkzeugelemente 52 und 54 derart um die Schwenkachse 50 verschwenkt, dass sie in mit 82 bezeichneten Bewegungsrichtungen aufeinander zu bewegt werden. Wenn die bewegbare Branche 24 der ersten Betätigungseinrichtung 8 in der Öffnungsrichtung 30 betätigt wird, bewegt sich das Kraftübertragungsglied 56 entsprechend einer Kraftübertragungsrichtung 84. Dies bewirkt ein Verschwenken der Werkzeugelemente 52 und 54 in der Weise, dass sie um die Schwenkachse 50 in mit 86 bezeichneten Bewegungsrichtungen voneinander weg bewegt werden.

Das Werkzeugelement 52 weist eine ebene Grundfläche 88 auf, die dem Werkzeugelement 54 zugewandt ist. Das Werkzeugelement 54 weist eine entsprechende Grundfläche 90 auf, die dem Werkzeugelement 52 zugewandt ist. Das Werkzeugelement 52 weist auf seiner dem Werkzeugelement 54 abgewandten Seite eine gewölbte Außenfläche 92 auf. Das Werkzeugelement 54 weist auf seiner dem Werkzeugelement 52 abgewandten Seite eine gewölbte Außenfläche 94 auf.

Das Werkzeugelement 52 weist zwei zueinander parallele, jeweils in Form einer Nut ausgebildete Klemmelementaufnahmen 96 und 98 auf. Diese erstrecken sich von dem distalen Ende 6 des Instruments 2 in Richtung auf das proximale Ende 4 des Instruments 2. Die Klemmelementaufnahmen 96 und 98 verlaufen senkrecht zu der Schwenkachse 50. Die Klemmelementaufnahmen 96 und 98 weisen jeweils einen Nutboden 100 auf, der an zueinander beabstandete Seitenwände 102 grenzt. Die Seitenwände 102 sind benachbart zum Nutboden 100 zueinander parallel und weisen in diesem Bereich einen zueinander kleineren Abstand auf als in einem von dem Nutboden 100 entfernten Bereich, der zu der Grundfläche 88 benachbart ist. Die Klemmelementaufnahmen 96 und 98 sind an ihrem distalen Ende offen und an einem proximalen Ende 104 geschlossen.

Das Werkzeugelement 54 weist ebenfalls zwei zueinander parallele Klemmelementaufnahmen 106 und 108 auf. Diese sind ebenfalls in Nutform ausgebildet und erstrecken sich von der Grundfläche 90 in Richtung auf die Außenfläche 94 des Werkzeugelements 54.

Die Klemmelementaufnahmen 96 und 106 sowie die Klemmelementaufnahmen 98 und 108 sind jeweils einander gegenüberliegend angeordnet und dienen jeweils zur Aufnahme jeweils eines Klemmelements 110 beziehungsweise 112 (vergleiche auch 3). Jedes Klemmelement 110, 112 weist einen ersten Abschnitt 114 auf, der in einer Klemmelementaufnahme 96, 98 des Werkzeugelements 52 aufgenommen werden kann. Die Klemmelemente 110 und 112 weisen jeweils einen zweiten Abschnitt 116 auf, der in den Klemmelementaufnahmen 106, 108 des Werkzeugelements 54 aufgenommen werden kann. Die genannten ersten und zweiten Abschnitte 114, 116 eines Klemmelements 110, 112 sind jeweils über einen Verbindungsabschnitt 118 miteinander verbunden.

Das Werkzeugelement 54 weist zwei längliche, sich jeweils parallel zu den Klemmelementaufnahmen 106 und 108 erstreckende Sichtfenster 120 auf, die in Form von Durchbrechungen 122 ausgebildet sind. Diese erstrecken sich von den Nutböden 100 der Klemmelementaufnahmen 106 und 108 durch das Werkzeugelement 54 hindurch bis hin zu der Außenfläche 94. Durch die Sichtfenster 120 kann ein Chirurg kontrollieren, ob Klemmelemente 110 und/oder 112 in die Klemmelementaufnahmen 96 und 106 und/oder 98 und 108 eingelegt sind oder nicht.

Die Trenneinrichtung 14 des Instruments 2 umfasst ein längliches Trennelement 124, das unbeweglich an dem Werkzeugelement 52 angeordnet ist. Hierfür weist dieses eine nutförmige Ausnehmung 126 auf, die sich ausgehend von der Grundfläche 88 in Richtung auf die Außenfläche 92 des Werkzeugelements 52 erstreckt. Die Ausnehmung 126 und das darin unbeweglich angeordnete Trennelement 124 verlaufen parallel zu den Klemmelementaufnahmen 96 und 98.

Das Trennelement 124 weist eine gegenüber der Grundfläche 88 erhaben angeordnete Schneidkante 128 auf. Wenn die Werkzeugelemente 52 und 54 in den Bewegungsrichtungen 82 aufeinander zu bewegt werden, kann die Schneidkante 128 in eine an dem Werkzeugelement 54 ausgebildete Trennelementaufnahme 130 eintauchen. Die Trennelementaufnahme 130 ist nutförmig und erstreckt sich ausgehend von der Grundfläche 90 in Richtung auf die Außenfläche 94 des Werkzeugelements 54.

Die Werkzeugelemente 52 und 54 begrenzen zwischen sich einen mit 132 bezeichneten Verformungsbereich. In 2 nehmen die Werkzeugelemente 52 und 54 eine erste Relativstellung ein, in der die Werkzeugelemente 52 und 54 soweit voneinander beabstandet sind, dass ein zu bearbeitendes Körpergewebe 134 in dem Verformungsbereich 132 angeordnet werden kann. Das zu bearbeitende Körpergewebe 134 ist in 2 mit punktierten Linien angedeutet und erstreckt sich im Wesentlichen entlang einer Körpergewebeachse 136. Während der Bearbeitung des Körpergewebes 134 verlaufen die Körpergewebeachse 136 und die Schwenkachse 50 des Instruments 2 zumindest im Wesentlichen parallel zueinander.

Die Klemmelementaufnahmen 96 und 106 sind parallel zueinander und miteinander fluchtend angeordnet, so dass eine in 3 angedeutete Verformungsebene 138 definiert wird. In entsprechender Weise definieren die Klemmelementaufnahmen 98 und 108 eine Verformungsebene 140. Die Verformungsebenen 106 und 108 sind zueinander parallel.

Das Trennelement 124 nimmt in der in 2 dargestellten ersten Relativstellung der Werkzeugelemente 52 und 54 eine Ruheposition ein, indem es zu dem Verformungsbereich 132 beabstandet ist. Bei einer Bewegung des Werkzeugelements 52 in der Bewegungsrichtung 82 wird das Trennelement 124 zusammen mit dem Werkzeugelement 52 um die Schwenkachse 50 verschwenkt. Hierdurch wird das Trennelement 124 innerhalb einer in 3 angedeuteten Trennebene 142 verschwenkt, die senkrecht zu der Schwenkachse 50 steht. Die Trennebene 142 verläuft parallel zu den Verformungsebenen 138 und 140. Die Trennebene 142 ist zwischen den Verformungsebenen 138 und 140 angeordnet. Die Trennebene 142 ist zu beiden Verformungsebenen 138 und 140 identisch beabstandet.

Wenn die Werkzeugelemente 52 und 54 aus ihrer in der 2 dargestellten ersten Relativstellung in ihre in 3 dargestellte zweite Relativstellung bewegt werden, werden die jeweils ersten Abschnitte 114 und die jeweils zweiten Abschnitte 116 jedes Klemmelements 110 und 112 gleichzeitig aufeinander zu bewegt und somit die Klemmelemente 110 und 112 gleichzeitig verformt. Hierbei stützen sich die Klemmelemente 110 und 112 mit ihren Verbindungsabschnitten 118 an dem geschlossenen, distalen Ende 104 der Klemmelementaufnahmen 96, 98, 106, 108 ab. Die Klemmelemente 110 verformen sich also innerhalb der Verformungsebenen 138 und 140.

Während der Bewegung der Werkzeugelemente 52 und 54 aus ihrer ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung wird das Trennelement 124 aus seiner in 2 dargestellten Ruheposition in eine in 3 dargestellte Trennstellung gebracht, in der das zu bearbeitenden Körpergewebe 134 durchtrennt wird, so dass zwei Körpergewebeabschnitte 144 und 146 entstehen. Die genannten Körpergewebeabschnitte sind an ihren einander zugewandten Enden mithilfe jeweils eines Klemmelements 110, 112 abgeklemmt. Mithilfe des chirurgischen Instruments 2 kann ein Körpergewebe 134 also derart bearbeitet werden, dass in nur einem Arbeitsschritt zwei Klemmelemente 110 und 112 an dem Körpergewebe appliziert und das Körpergewebe in einem Bereich zwischen den applizierten Klemmelementen 110, 112 durchtrennt wird. Durch die Parallelität der Verformungsebenen 138, 140 und der Trennebene 142 wird der Raumbedarf des zu bearbeitenden Körpergewebes 134 minimiert. Gleichzeitig können die Werkzeugelemente 52 und 54 besonders schlank und kompakt bauen, so dass das Instrument 2 sich gut für endoskopische Eingriffe eignet.

In 4 ist ein Werkzeugelement 52 dargestellt, das einen gegenüber dem Werkzeugelement 52 gemäß 2 modifizierten Aufbau aufweist. Im Unterschied zu dem Werkzeugelement 52 gemäß 2 weist das Werkzeugelement 52 gemäß 4 eine weitere Klemmelementaufnahme 148 auf, die parallel zu den Klemmelementaufnahmen 96 und 98 verläuft. Auch die Klemmelementaufnahme 148 verläuft senkrecht zu der Schwenkachse 50.

Das in 4 dargestellte Werkzeugelement 52 wirkt mit einem nicht dargestellten Werkzeugelement 54 zusammen, das ebenfalls eine weitere Klemmelementaufnahme aufweist, so dass in diese Klemmelementaufnahme und in die Klemmelementaufnahme 148 des Werkzeugelements 52 gemäß 4 Abschnitten 114 und 116 eines weiteren Klemmelements 150 eingebracht werden können, so dass insgesamt drei Klemmelemente 110, 112, 150 gleichzeitig verformt werden können, wenn die modifizierten Werkzeugelemente 52, 54 aus ihrer ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung bewegt werden. Auch mithilfe der modifizierten Werkzeugelemente 52, 54 kann das zu bearbeitende Körpergewebe 134 mithilfe der Schneidkante 128 eines Trennelements 124 durchtrennt werden. Nach Anwendung eines solchermaßen modifizierten Instruments ist ein Körpergewebeabschnitt 144 (vgl. 3) mit einem Klemmelement 110 abgeklemmt und ein Körpergewebeabschnitt 146 mit zwei Klemmelementen 112 und 150.

Selbstverständlich können die Werkzeugelemente 52 und 54 gemäß 2 und 3 auch so modifiziert werden, dass sie jeweils auf beiden Seiten des Trennelements 124 zwei zueinander parallele Klemmelementaufnahmen aufweisen, so dass insgesamt vier Klemmelemente gleichzeitig verformt und das zu bearbeitende Körpergewebe 134 so durchtrennt werden kann, dass beidseits der Trennstelle jeweils zwei Klemmelemente an dem Körpergewebe 134 appliziert sind.

Bei den bisher beschriebenen Trenneinrichtungen 14 geht der Übergang des Trennelements 124 aus einer Ruheposition in eine Trennstellung mit der Bewegung der Werkzeugelemente 52 und 54 aus ihrer ersten in ihre zweite Relativstellung einher. Das in 5 dargestellte Werkzeugelement 52 hingegen umfasst eine Trenneinrichtung 14, die eine Führungseinrichtung 152 für das Trennelement 124 aufweist. Die Führungseinrichtung 152 dient zur beweglichen Lagerung des Trennelements 124 an dem Werkzeugelement 52. Die Führungseinrichtung 152 umfasst eine Führungsausnehmung 154, die parallel zu den Klemmelementaufnahmen 96 und 98 verläuft und die sich ausgehend von der Grundfläche 88 in Richtung auf die Außenfläche 92 erstreckt. Die Führungsausnehmung 154 ist sowohl in Richtung proximales Ende 4 des Instruments 2 als auch in Richtung distales Ende 6 des Instruments 2 offen.

Das Trennelement 124 ist über eine Antriebseinrichtung 156 antreibbar. Diese umfasst ein Zug-/Schubelement 158, das in einer Schubrichtung 36 und in einer Zugrichtung 38 bewegt werden kann. Diese Bewegungen können mithilfe des in 1 dargestellten Betätigungselements 34 erzeugt werden, wenn dieses relativ zu dem Gehäuseabschnitt 32 verschoben wird.

In 5 ist das Trennelement 124 in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt. In einer von dem distalen Ende 6 beabstandeten Stellung nimmt das Trennelement 124 eine Ruheposition ein. Bei Bewegung des Zug-/Schubelements 158 in Schubrichtung 36 wird. das Trennelement 124 aus der Ruheposition heraus in eine in 5 mit punktierten Linien angedeutete Trennstellung gebracht. Durch entsprechende Richtungsumkehr und einer Bewegung des Zug-/Schubelements 158 in der Zugrichtung 38 kann das Trennelement 124 wieder zurück in seine Ruheposition gebracht werden. Das Trennelement 124 kann also in mit 160 bezeichneten Bewegungsrichtungen relativ zu dem Werkzeugelement 52 bewegt werden. Die Bewegungsrichtungen 160 verlaufen im Wesentlichen senkrecht zu den Bewegungsrichtungen 82 und 86, in denen das Werkzeugelement 52 um die Schwenkachse 50 verschwenkbar ist.

Die in 5 dargestellte Trenneinrichtung 14 hat den Vorteil, dass sie von der Verformungseinrichtung 12 des Instruments 2 gemäß 1 unabhängig betätigbar ist. Somit können die Klemmelemente 110 und 112 zunächst an einem zu bearbeitenden Körpergewebe 134 appliziert werden, ohne dass dabei das Körpergewebe 134 bereits durchtrennt wird. Diese Durchtrennung kann aber im Anschluss an eine vollständige Verformung der Klemmelemente 110und 112 erfolgen, indem das Trennelement 124 aus seiner Ruheposition in seine Trennstellung gebracht wird. Wenn das Instrument 2 entsprechende Sicherungseinrichtungen, beispielsweise eine mechanische Sperre, aufweist, ist es möglich, dass eine Bewegung des Trennelements 124 aus der Ruheposition in die Trennstellung nur in der zweiten Relativstellung der Werkzeugelemente 52 und 54 erfolgen kann.

In 6 ist ein chirurgisches Instrument 2 dargestellt, das ebenfalls eine Verformungseinrichtung 12 und eine Trenneinrichtung 14 umfasst. Die Funktionen der Verformungseinrichtung 12 und der Trenneinrichtung 14 des Instruments 2 gemäß 6 sind somit identisch zu den Funktionen der Verformungseinrichtung 12 und der Trenneinrichtung 14 des Instruments 2 gemäß 1. Dementsprechend tragen in ihrer Funktion identische oder äquivalente Teile des Instruments 2 gemäß 6 identische Bezugszeichen.

In Erweiterung des Instruments 2 gemäß 1 weist das Instrument 2 gemäß 6 eine insgesamt mit 162 bezeichnete Zuführeinrichtung auf. Diese umfasst ein längliches Magazin 164, das sich parallel zu der Längsachse 20 an dem Instrument 2 positionieren lässt. Das Magazin 164 weist einen ersten Magazinbereich 166 und einen zweiten, hierzu parallelen Magazinbereich 168 auf. Die Magazinbereiche sind jeweils durch flächige Träger 170 und 172 realisiert, die an ihrem dem proximalen Ende des Instruments 2 zugewandten Ende über einen Brückenabschnitt 174 miteinander verbunden sind. In jedem Magazinbereich 166 und 168 sind eine Vielzahl von Klemmelementen 110 und 112 gehalten. In jedem Magazinbereich 166 und 168 sind die Klemmelemente 110 und 112 jeweils zueinander identisch orientiert und in zu der Längsachse 20 des Instruments 2 paralleler Richtung positioniert. Die Klemmelemente 110und 112 sind derart an den Trägern 170 und 172 gehalten, dass die ersten Abschnitte 114 und die zweiten Abschnitte 116 der Klemmelemente 110 und 112 in Richtung auf das distale Ende 6 des Instruments 2 weisen.

In den Trägern 170 und 172 sind Federnasen 176 ausgebildet, die jeweils einen Verbindungsabschnitt 118 eines Klemmelements 110, 112 auf der dem distalen Ende 6 des Instruments 2 abgewandten Seite abstützen.

Der Schaft 18 des Instruments 2 gemäß 6 weist an seinem dem Werkzeugelementen 52 und 54 zugewandten Ende eine Schaftaussparung 178 auf. Diese Schaftaussparung 178 begrenzt gemeinsam mit einem länglichen Magazindeckel 180 einen Raum (ohne Bezugszeichen) in dem sich das Magazin 164 anordnen lässt. Der Magazindeckel 180 weist an seinem distalen Ende 6 eine abgeflachte Magazinnase 182 auf.

Die Zuführeinrichtung 162 umfasst einen Zuführeinrichtungsantrieb 184. Dieser weist ein zylindrisches Antriebselement 186 auf, das in einem innerhalb des Kraftübertragungsglieds 56 ausgebildeten Hohlraum 188 gleiten kann. Das Antriebselement 186 ist mit einem von dem proximalen Ende 4 des Instruments 2 her betätigbaren Antriebsglied 190 gekoppelt. Das Antriebselement 186 wirkt mit Trägervorsprüngen zusammen, die fest an der Unterseite des Trägers 172 angeordnet sind, aufgrund der in 6 gewählten Perspektive jedoch verdeckt sind.

In 6 sind die Klemmelemente 110 und 112 in ihrer Magazinstellung, in der sie in dem Magazin 164 gehalten sind, dargestellt. Um die Klemmelemente 110 und 112 in eine in den 1, 2, 4 und 5 dargestellte Verformungsstellung zu bringen, kann das Antriebselement 186 entsprechend einer mit 192 bezeichneten Antriebsrichtung in Richtung auf das distale Ende 6 des Instruments 2 bewegt werden. Hierdurch wird das Magazin in entsprechender Richtung in Richtung auf das distale Ende 6 des Instruments 2 verschoben, so dass die zu diesem Ende nächst benachbarten Klemmelemente 110 und 112 in die Klemmelementaufnahmen 96 und 106 beziehungsweise 98 und 108 verschoben werden können. Zu beachten ist, dass die Klemmelementaufnahmen 96, 98, 106, 108 des Instruments 2 gemäß 6 an ihren dem proximalen Ende 4 des Instruments 2 zugewandten Ende offen sind, um ein Einführen der Abschnitte 114 und 116 in die Klemmelementaufnahmen 96, 98, 106, 108 zu ermöglichen.

Wenn zwei Klemmelemente 110 und 112 ihre Verformungsstellung in einem zwischen den Werkzeugelementen 52 und 54 angeordneten Verformungsbereich 132 eingenommen haben, kann das Magazin 164 wieder zurückbewegt werden. Hierbei gleiten in 6 jeweils vor einem Klemmelement 110, 112 angeordnete Federnasen 176 entgegen der Antriebsrichtung 192 unter die Verbindungsabschnitte 118 der folgenden Klemmelemente 110 und 112, so dass in einem Folgeschritt bei erneuter Bewegung des Antriebselements 186 entsprechend der Antriebsrichtung 192 weitere Klemmelemente 110 und 112 in die Klemmelementaufnahmen 96, 106 und 98, 108 eingeführt werden können.


Anspruch[de]
Chirurgisches Instrument (2) mit einer Verformungseinrichtung (12) zum Verformen eines Klemmelements, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) zum gleichzeitigen Verformen von mindestens zwei Klemmelementen (110, 112, 150) ausgebildet ist. Instrument (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) zum gleichzeitigen Verformen von Klemmelementen (110, 112, 150) mit ähnlichen oder gleichen Abmessungen und/oder Verformungseigenschaften ausgebildet ist. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) mindestens eine Verformungsebene (138, 140) derart definiert, dass verschiedene Abschnitte (114, 116) eines Klemmelements (110, 112, 150) relativ zueinander in der Verformungsebene (138, 140) verformbar sind. Instrument (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) mindestens zwei Verformungsebenen (138, 140) definiert. Instrument (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Verformungsebenen (138, 140) zueinander parallel oder im Wesentlichen parallel sind. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) mindestens zwei relativ zueinander bewegbare Werkzeugelemente (52, 54) aufweist. Instrument (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) aus einer ersten Relativstellung, in der sie einen ersten Abstand zueinander aufweisen, in eine zweite Relativstellung bringbar sind, in der sie einen gegenüber dem ersten Abstand verkleinerten zweiten Abstand zueinander aufweisen. Instrument (2) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (2) eine Schwenkachse (50) aufweist, um die die mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) relativ zueinander verschwenkbar sind. Instrument (2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (50) senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu mindestens einer Verformungsebene (138, 140) verläuft. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Werkzeugelemente (52, 54) mindestens eine Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108, 148) zur Aufnahme mindestens eines Abschnitts (114, 116) eines Klemmelements (110, 112, 150) aufweist. Instrument (2) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108, 148) in Form einer Nut ausgebildet ist. Instrument (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut zueinander beabstandete, an einen Nutboden (100) grenzende Seitenwände (102) aufweist, wobei die Seitenwände (102) in einem zu dem Nutboden (100) benachbarten Bereich geringer zueinander beabstandet sind als in einem von dem Nutboden (100) entfernten Bereich. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108) an ihrem einem proximalen Ende (4) des Instruments (2) zugewandten Ende offen ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108, 148) an ihrem einem proximalen Ende (4) des Instruments (2) zugewandten Ende geschlossen ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) mindestens zwei Klemmelementaufnahmen (96, 98, 106, 108, 148) aufweist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) jeweils mindestens eine Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108, 148) aufweisen. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) jeweils mindestens zwei Klemmelementaufnahmen (96, 98, 106, 108, 148) aufweisen. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei an verschiedenen Werkzeugelementen (52, 54) vorgesehene Klemmelementaufnahmen (96, 106; 98, 108) innerhalb einer Verformungsebene (138, 140) miteinander fluchtend angeordnet sind. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Werkzeugelement (52, 54) mindestens ein Sichtfenster (120) aufweist, das derart ausgebildet ist, dass es eine Sichtkontrolle erlaubt, ob ein Klemmelement (110, 112, 150) zwischen den Werkzeugelementen (52, 54) angeordnet ist oder nicht. Instrument (2) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sichtfenster (120) in Form mindestens einer Durchbrechung (122) eines der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) ausgebildet ist. Instrument (2) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mindestens eine Durchbrechung (122) von einer Klemmelementaufnahme (96, 98, 106, 108, 148) bis hin zu einer im Bereich der Durchbrechung (122) durchbrochenen Außenfläche (92, 94) des Werkzeugelements (52, 54) erstreckt. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (2) eine Zuführeinrichtung (162) zum Zuführen mindestens eines Klemmelements (110, 112) aus einer Magazinstellung, in der es mit der Verformungseinrichtung (12) außer Eingriff steht, in eine Verformungsstellung, in der es für ein Zusammenwirken mit der Verformungseinrichtung (12) positioniert ist, umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (162) derart ausgebildet ist, dass mehrere Klemmelemente (110, 112) gleichzeitig aus der Magazinstellung in die Verformungsstellung bringbar sind. Instrument (2) nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (162) ein Magazin (164) zur Anordnung von mindestens zwei Klemmelementen (110, 112) in deren Magazinstellung umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (164) verschiedene Magazinbereiche (166, 168) aufweist, in denen jeweils mindestens zwei Klemmelemente (110, 112) angeordnet oder anordenbar sind. Instrument (2) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazinbereiche (166, 168) jeweils für eine regelmäßige Anordnung von Klemmelementen (110, 112) ausgebildet sind. Instrument (2) nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazinbereiche (166, 168) für eine zueinander identische Ausrichtung der Klemmelemente (110, 112) ausgebildet sind. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (162) einen Zuführeinrichtungsantrieb (184) zum Überführen mindestens eines Klemmelements (110, 112) aus der Magazinstellung in die Verformungsstellung umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführeinrichtungsantrieb (184) handbetätigbar ist. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche oder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (2) mindestens eine Trenneinrichtung (14) zum Durchtrennen von Körpergewebe (134) umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (14) eine Trennebene (142) definiert, in der Körpergewebe (134) durchtrennbar ist. Instrument (2) nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennebene (142) parallel oder im Wesentlichen parallel zu mindestens einer Verformungsebene (138, 140) ist. Instrument (2) nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennebene (142) zwischen zwei Verformungsebenen (138, 140) verläuft. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennebene (142) senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu der Schwenkachse (50) des Instruments (2) ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (14) mindestens ein Trennelement (124) umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) mindestens eine Schneidkante (128) umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) von einer Ruheposition, in der es zu einem Verformungsbereich (132) der Verformungseinrichtung (12) beabstandet ist, in eine Trennstellung bringbar ist, in der es zumindest abschnittsweise in den Verformungsbereich (132) der Verformungseinrichtung (12) eingreift. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) unbeweglich an einem der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) angeordnet ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) bewegbar an dem Instrument (2) gelagert ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) verschiebbar und/oder verschwenkbar an einem der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) gelagert ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) seine Ruheposition einnimmt, wenn sich die Werkzeugelemente (52, 54) in ihrer ersten Relativstellung befinden und dass das Trennelement (124) seine Trennstellung einnimmt, wenn sich die Werkzeugelemente (52, 54) in ihrer zweiten Relativstellung befinden. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass es derart ausgebildet ist, dass das mindestens eine Trennelement (124) nur aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar ist, wenn sich die mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) in ihrer zweiten Relativstellung befinden. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) in einer Bewegungsrichtung aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar ist, die zumindest eine parallele Komponente aufweist zu einer Bewegungsrichtung (82) eines der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) bei dessen Bewegung aus der ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) in einer Bewegungsrichtung aus der Ruheposition in die Trennstellung bewegbar ist, die zumindest eine senkrechte Komponente aufweist zu einer Bewegungsrichtung (82) eines der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) bei dessen Bewegung aus der ersten Relativstellung in die zweite Relativstellung. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (14) eine Führungseinrichtung (152) zur Führung der Bewegung des mindestens einen Trennelements (124) zwischen der Ruheposition und der Trennstellung aufweist. Instrument (2) nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (152) mindestens eine Führungsausnehmung (154) für das mindestens eine Trennelement (124) umfasst. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (14) eine Antriebseinrichtung (156) zum Bewegen des mindestens einen Trennelements (124) umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (156) handbetätigbar ist. Instrument (2) nach Anspruch 47 oder 48, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (156) ein Zug-/Schubelement (158) umfasst, das direkt oder indirekt mit dem mindestens einen Trennelement (124) verbunden ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 35 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (14) mindestens eine Trennelementaufnahme (130) umfasst, in die das mindestens eine Trennelement (124) in seiner Trennstellung zumindest abschnittsweise eintaucht. Instrument (2) nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Trennelement (124) und die mindestens eine Trennelementaufnahme (130) an verschiedenen Werkzeugelementen (52, 54) angeordnet sind. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine Betätigungseinrichtung (8, 10) zur Betätigung der Verformungseinrichtung (12) und/oder der Trenneinrichtung (14) umfasst. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 30 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) und die Trenneinrichtung (14) unabhängig voneinander betätigbar sind. Instrument (2) nach Anspruch 52 oder 53, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Betätigungseinrichtung (8, 10) an dem proximalen Ende (4) des Instruments (2) angeordnet ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 30 bis 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformungseinrichtung (12) und/oder die Trenneinrichtung (14) an einem distalen Ende (6) des Instruments (2) angeordnet ist oder sind. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 52 bis 55, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Betätigungseinrichtung (8, 10) lösbar mit dem Instrument (2) verbindbar ist. Instrument (2) nach einem der Ansprüche 52 bis 56, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Verbindungseinrichtung (16) zum Verbinden der mindestens einen Betätigungseinrichtung (8, 10) mit der Verformungseinrichtung (12) und/oder der Trenneinrichtung (14) umfasst. Instrument (2) nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (16) einen Schaft (18) umfasst, der eine Längsachse (20) des Instruments (2) definiert. Instrument (2) nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (16) ein entlang der Längsachse (20) beweglich gelagertes Kraftübertragungsglied (56), insbesondere ein Schub-/Zugglied umfasst. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (2) in Form eines Mono- oder Bipolarinstruments ausgebildet ist. Instrument (2) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Instrument (2) mindestens einen elektrischen Anschluss (40, 52) zum Verbinden mit einer Hochfrequenz-Stromquelle aufweist. Instrument (2) nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine elektrische Anschluss (40, 42) an dem proximalen Ende (4) des Instruments (2) angeordnet ist. Instrument (2) nach Anspruch 61 oder 62, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine elektrische Anschluss (40, 42) mit mindestens einem der mindestens zwei Werkzeugelemente (52, 54) elektrisch leitend verbunden ist.






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