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Dokumentenidentifikation DE60127627T2 19.07.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001188522
Titel Zufuhrmechanismus und Nagelmagazin für miteinander verbundene Nägel in einer Nagelmaschine
Anmelder Max Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Osuga, Satoshi, Tokyo, JP;
Takezaki, Mitsugu, Tokyo, JP
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60127627
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.09.2001
EP-Aktenzeichen 011223880
EP-Offenlegungsdatum 20.03.2002
EP date of grant 04.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2007
IPC-Hauptklasse B25C 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Bereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Nagelmagazin nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 für miteinander verbundene Nägel in einer Nagelmaschine und eine Nagelmaschine mit einem derartigen Magazin. Insbesondere ein Nagelmagazin, in das mehrere Bögen aus verbundenen Nägeln geladen werden können.

Beschreibung des Standes der Erfindung

Herkömmlich ist als Nagelmagazin zur Verwendung in einer Nagelmaschine, das miteinander verbundene Nägel wie beispielsweise Haftnägel oder Nägel bogenmäßig verwendet, die aus einer großen Anzahl von Nägeln bestehen, die über Hartpapier miteinander verbunden sind, ein Nagelmagazin eines aufeinanderfolgend ladenden Typs bekannt, in das zwei oder mehr Bögen aus miteinander verbundenen Nägeln geladen werden können, um die Zeit und Arbeit beim Laden der miteinander verbundenen Nägel, einsparen zu können.

Das Nagelmagazin dieses Typs umfaßt eine Nagellagerkammer, in die mehrere miteinander verbundene Nägel parallel zueinander geladen werden können und ein Druckbeaufschlagungsteil (Druckplatte), das die Form einer Platte hat und vom federnden Typ ist, und die elastischen seitlichen Oberflächen der miteinander verbundenen Nägel kontaktieren kann, die innerhalb der Nagellagerkammer gelagert sind, um dabei die selbigen gegen eine innere Wandfläche (Nagelführungsfläche) der Nagellagerkammer zu drücken. Auch ist dort eine Trennvorrichtung angeordnet, die in Verbindung mit einer Nagelzuführklaue einführbar ist zwischen einer ersten Reihe miteinander verbundener Nägel und einer zweiten Reihe miteinander verbundener Nägel, um diese voneinander zu trennen. Wenn sich daher die Nagelzuführklaue zurück und vor hin- und herbewegt, um dabei die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln zuzuführen, kann die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln an einer Bewegung gehindert werden.

Die mehreren in die Nagellagerkammer geladenen miteinander verbundenen Nägel werden über das Druckbeaufschlagungsteil gegen die Nagelführungsfläche der Nagellagerkammer gedrückt, welche mit der Nase der Nagelmaschine in Verbindung steht. Eine erste Reihe, mit der Nagelführungsfläche in Kontakt stehender, miteinander verbundener Nägel, wird in Richtung der Nase der Nagelmaschine über eine Nagelzuführklaue zugeführt, die in Verbindung mit einem Nagelkolben der Nagelmaschine betätigt werden kann und der vorderste Nagel wird in die Nase geladen und dann über den Nagelkolben von dort ausgetrieben.

In dem Fall, bei dem der letzte der ersten Reihe miteinander verbundener Nägel vor den vordersten einer zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln bewegt wird, wird die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln durch das Druckbeaufschlagungsteil gegen die Nagelführungsfläche der Nagellagerkammer gedrückt, so daß der vorderste der zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln in Kontakt ist mit dem letzten Nagel der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln; und die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln wird über die Nagelzuführklaue zugeführt, das heißt, die Nägel werden aufeinanderfolgend der Nase der Nagelmaschine zugeführt.

Um verschiedensten miteinander verbundenen Nägeln unterschiedlicher Nagellänge gerecht werden zu können, ist in der Nagellagerkammer ein Nagelführungstisch vom vertikal verschiebbaren Typ angeordnet, um die miteinander verbundenen Nägel von unten her zu tragen; das heißt, die Position des Nagelführungstischs kann entsprechend den Längen der Nägel geändert werden, um dabei die Höhen der Köpfe der Nägel auf einem konstanten Niveau einzustellen.

Da das herkömmliche Nagelmagazin von einem aufeinanderfolgend geladenen Typ derart strukturiert ist, daß die vertikalen Positionen der Nägel durch den Nagelführungstisch vom vertikal verschiebbaren Typ eingestellt werden, erfordert es Zeit und Arbeitsaufwand, um den Nagelführungstisch jedesmal einzustellen, wenn die Arten der miteinander verbundenen Nägel geändert werden.

Da die auf dem Nagelführungstisch getragenen, miteinander verbundenen Nägel so aneinander angrenzen, daß ihre Nagelköpfe auf einem Niveau zueinander gehalten sind, muß ferner die Breite der Nagellagerkammer im wesentlichen gleich dem Produkt des Nagelkopfdurchmessers und der Anzahl der miteinander verbundenen Nägel eingestellt werden, was insofern ein Problem entstehen läßt, als die Breite des Nagelmagazins vergrößert wird.

Wie des weiteren oben erwähnt, ist bei dem herkömmlichen Nagelmagazin von einem aufeinanderfolgend ladenden Typ, eine Trennvorrichtung angeordnet, um eine erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln und eine zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln voneinander zu trennen und wenn die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln zugeführt wurde, kann daher die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln an einer Bewegung gehindert werden. Da die auf dem Nagelführungstisch getragenen, miteinander verbundenen Nägel derart aneinander angrenzen, daß ihr Nagelköpfe auf einem Niveau zueinander gehalten sind, muß in diesem Falle die Breite der Nagellagerkammer gleich der Summe der Dicke der Trennvorrichtung und des Produkts des Nagelkopfdurchmessers und der Anzahl an miteinander verbundenen Nägeln eingestellt werden, was nicht nur die Breite des Nagelmagazins vergrößert, sondern auch deren Struktur verkompliziert.

Die EP 0 298 760 offenbart hochlastige Befestigungselementepackungen und Magazinanordnungen für anderweitige herkömmliche Antriebswerkzeuge für Befestigungselemente zur weitgehenden Erhöhung der Magazinkapazität. Jede Befestigungselementepackung beinhaltet mehrere Befestigungselemente, die in Streifen angeordnet sind. Das Magazin ist an einer Seite mit einer Öffnung zur Verbindung mit der Befestigungselementepackung versehen. Die Befestigungselementepackung ist leicht an dem Magazin anbringbar und von diesem lösbar. Eine federnde Vorrichtung innerhalb der Befestigungsvorrichtung zwingt den dem Magazin am nächsten stehenden Befestigungselementestreifen in den Führungskanal des Magazins, wenn der angrenzende Abschnitt des Magazinkanals keine Befestigungselemente aufweist. Ein im wesentlichen herkömmliches Schiebeelement auf dem Magazin zwingt die Befestigungselementestreifen vorwärts und das vorderste Befestigungselement in die Antriebsbahn des Führungskörpers für das Werkzeug. Alternativ kann der Führungskörper des Werkzeugs mit einem herkömmlichen Zugmechanismus versehen sein, um das vorderste Befestigungselement in dem Magazin in die Antriebsbahn vorwärtszubewegen. Wenn ein Zugmechanismus Verwendung findet, ist jeder Befestigungselementestreifen mit elastischen, hakenartigen Elementen versehen. Ein hakenartiges Element eines Befestigungselementestreifens gelangt in Eingriff mit dem hakenartigen Element des nächst folgenden Befestigungselementestreifens und bewegt diesen Befestigungselementestreifen in Richtung der Antriebsbahn vorwärts.

Zusammenfassung der Erfindung

Um Zeit und Arbeitsaufwand für die Einstellung der vertikalen Stellungen der Nägel einzusparen und die Größe des Nagelmagazins von einem aufeinanderfolgenden ladenden Typ zu reduzieren, ergeben sich einige Probleme, die gelöst werden sollen. Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die bei dem herkömmlichen Nagelmagazin und Zuführmechanismus für eine Nagelmaschine aufgefundenen, obigen Probleme, zu lösen.

Um die Größe des Nagelmagazins zu reduzieren, können die aneinander angrenzenden, miteinander verbundenen Nägel innerhalb des Nagelmagazins derart gelagert sein, daß sie vertikal zueinander versetzt sind, um in vertikaler Richtung zueinander ungleich bzw. uneben zu sein, wodurch die Breite des Nagelmagazins so weit wie möglich reduziert werden kann. In diesem Falle jedoch muß das Nagelmagazin derart strukturiert sein, daß die jeweiligen Reihen an miteinander verbundenen Nägeln stabil gehalten werden können und auch wenn eine hintere Reihe an miteinander verbundenen Nägeln zu einer vorderen Reihe bewegt wird, deren Bewegungen in Vertikalrichtung zwangsweise gemacht werden können.

Um ein Nagelmagazin zu versorgen, das fähig ist, nicht nur mehrere miteinander verbundene Nägel ungleichmäßig zu lagern, sondern um auch die vertikalen Positionen der jeweiligen Reihen an verbundenen Nägeln zu kontrollieren, entstanden daher einige Probleme, die zu lösen waren. Daher ist es ein anderes Ziel der Erfindung, die bei dem herkömmlichen Nagelmagazin aufgefundenen obigen Probleme zu lösen.

Um die Struktur eines Nagelmagazins eines aufeinanderfolgend ladenden Typs zu vereinfachen, wie auch die Größe und das Gewicht des Nagelmagazins zu reduzieren, bestehen des weiteren einige zu lösende technische Probleme. Daher ist ebenfalls ein anderes Ziel der Erfindung, die bei herkömmlichen Nagelmagazinen aufgefundenen Probleme zu lösen.

Um eines der obigen Ziele zu erreichen, ist erfindungsgemäß ein Nagelmagazin nach dem Gegenstand des Anspruchs 1 vorgesehen und eine Nagelmaschine nach Anspruch 11, welche dieses Nagelmagazin umfaßt.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Seitenansicht einer pneumatischen Nagelmaschine und zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Zuführmechanismus und eines Nagelmagazins gemäß der Erfindung.

2 ist eine Schnittansicht eines Nagelmagazins nach der Erfindung entlang der in 1 gezeigten Pfeillinie I-I.

3 ist eine Schnittansicht eines Nagelmagazins nach der Erfindung entlang der in 1 gezeigten Pfeillinie II-II.

4 ist eine Rückansicht des Nagelmagazins.

5 ist eine Schnittansicht eines Nagelmagazins mit darin geladenen zwei Bögen aus miteinander verbundenen Nägeln.

6 ist eine Schnittansicht des Betätigungsvorgangs des Nagelmagazins.

7 ist eine Schnittansicht des Betätigungsvorgangs des Nagelmagazins.

8 ist eine Schnittansicht des Betätigungsvorgangs des Nagelmagazins

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Es erfolgt nun unten eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels eines Zuführmechanismus und eines Nagelmagazins zur Verwendung in einer Nagelmaschine nach der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.

1 zeigt eine Nagelmaschine 1 von einem pneumatisch angetriebenen Typ, in der ein Nagelmagazin 3 an der hinteren Oberfläche einer Nase 2 angeschlossen ist. In der Nagelmaschine 1 ist die Nase 2 mit einem Nageleinführabschnitt 102 (gezeigt in 2) versehen, zur Aufnahme eines Nagels von dem Nagelmagazin 3. Ein Treiber 101 ist in der Nase 2 aufgenommen und treibt den Nagel, der der Nase 2 zugeführt wurde über den Nageleinführabschnitt 102. Das Nagelmagazin 3 ist derart geneigt, daß dessen vorderer Abschnitt entsprechend der Form der miteinander verbundenen Nägel nach unten führt. Die in das Nagelmagazin 3 geladenen, miteinander verbundenen Nägel N werden in Richtung der Nase 2 zugeführt und der vorderste der miteinander verbundenen Nägel N wird in die Nase 2 eingeführt.

Die 2 bis 4 zeigen jeweils das Nagelmagazin 3. Das in 2 gezeigte Bezugszeichen 5 bezeichnet einen Nagelkopfträger, während das in 3 gezeigte Bezugszeichen 6 für ein Druckbeaufschlagungsteil 6 (Druckplatte) steht, das die Form einer Platte hat.

In dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Druckbeaufschlagungsteil im Inneren des Nagelmagazins vorgesehen; das Druckbeaufschlagungsteil kann jedoch auch in einer anderen Position vorgesehen sein, solange das Druckbeaufschlagungsteil gegenüber einer Nagelführungsfläche 8a einer Nagelführungsschiene 8 liegt. Wenn die miteinander verbundenen Nägel in eine Nagelladeöffnung 7 eingeführt werden, die in der hinteren Oberfläche des in 4 gezeigten Nagelmagazins ausgebildet ist, drücken die miteinander verbundenen Nägel N das Druckbeaufschlagungsteil 6 in der seitlichen Richtung nach unten und bewegen sich in dem Nagelmagazin 3 vorwärts. Auf diese Weise können zwei Bögen an miteinander verbundenen Nägeln N parallel zueinander in das Nagelmagazin 3 geladen werden.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, ist an der rechtsseitigen Oberfläche der Nagelführungsschiene 8, die in dem Nagelmagazin 3 angeordnet ist, ein pneumatischer Zylinder 9 vom federrückgeführten Typ angeordnet und an einer Kolbenstange 10 des pneumatischen Zylinders 9 ist eine Nagelzuführklaue 4 eines sperrenden Typs montiert.

Der pneumatische Zylinder 9 kann aus seiner in 2 gezeigten vorderen Wartestellung in seine in 3 gezeigte Hubendstellung über Druckluft bewegt werden, die von der Gasdruck- bzw. Rückschlagluftkammer der Nagelmaschine 1 zugeführt wird und danach kann er in die vordere Wartestellung über die Kraft einer Feder 11 rückgeführt werden, wenn die Nagelzuführklaue 4 in Eingriff steht mit einer ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1, um dabei dieselbigen vorwärts zuzuführen. In dem Falle, bei dem die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1 zugeführt wurde und deren letzter sich zu einer Position vor dem vorderen Endabschnitt einer zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 bewegt hat, ist aufgrund des Drucks des Druckbeaufschlagungsteils 6 der vordere Endabschnitt der zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 mit dem letzten der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1 verbunden, wobei die erste und zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1, N2, aufeinanderfolgend der Nase zugeführt werden. Wie in 3 gezeigt, ist auch an dem vorderen Abschnitt des Druckbeaufschlagungsteils 6 eine Arretierklaue 12 angeordnet, die bei Rückzug der Nagelzuführklaue 4 verhindert, daß sich die miteinander verbundenen Nägel rückwärtsbewegen.

Die Arretierklaue 12 an dem vorderen Abschnitt des Druckbeaufschlagungsteils 6 wird zwischen die Nägelschäfte der miteinander verbundenen Nägel, die mit dem Druckbeaufschlagungsteil 6 in Kontakt stehen, eingeführt, um dabei zu verhindern, daß sich die miteinander verbundenen Nägel rückwärtsbewegen. Wird die Nase der Nagelmaschine so gehalten, daß sie nach oben weist oder ist die Nagelzuführklaue zurückgezogen, so können ferner aufgrund dessen die miteinander verbundenen Nägel daran gehindert werden, sich aus der Nagelladeöffnung 7 nach außen zu bewegen oder aus dieser herauszurutschen.

Wie in den 5 bis 8 gezeigt, ist die Querschnittsform der Nagelführungsschiene 8 des Nagelmagazins 3 die Form eines J-förmigen Kanals, während das Druckbeaufschlagungsteil 6 über eine Feder (nicht gezeigt) an einem Halter 13 für das Druckbeaufschlagungsteil montiert ist, der gegenüber der Nagelführungsfläche 8a der Nagelführungsschiene 8 angeordnet ist. An dem Druckbeaufschlagungsteil 6 ist ein Nagelkopfträger 5 montiert, der, ähnlich dem Druckbeaufschlagungsteil, in seitlicher Richtung verschiebbar ist, während der Nagelkopfträger 5 über eine Feder (nicht gezeigt) in einer Richtung angeregt wird, um in Richtung der Nagelführungsfläche 8a vorzustehen. Die Verschiebelänge des Nagelkopfträgers 5 ist eingeschränkt, derart, daß sie kürzer ist als die Verschiebelänge des Druckbeaufschlagungsteils 6. Die Verschiebelänge des Nagelkopfträgers 5 ist derart eingestellt, daß, wie in 8 gezeigt, die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel nicht in Eingriff gelangen können mit oder getragen werden können auf dem Nagelkopfträger 5, jedoch in Eingriff gelangen können mit und getragen werden können auf der jeweiligen oberen Oberfläche von Eckabschnitten des Druckbeaufschlagungsteils 6 und der Nagelführungsschiene 8 in dem Fall, in dem ein einzelner Bogen an miteinander verbundenen Nägeln in dem Nagelmagazin 3 gelagert ist.

Präzise ausgedrückt, ist die Verschiebelänge des Nagelkopfträgers 5 eingeschränkt, so daß sie kürzer ist als die Verschiebelänge des Druckbeaufschlagungsteils 6 und daher stoppt der Nagelkopfträger 5 mit einem Abstand zwischen der Nagelführungsfläche 8a und sich selbst, wobei der Abstand gleich oder größer ist als der Durchmesser des Nagelkopfes. Wie in 8 gezeigt, werden daher in dem Falle, in dem ein einzelner Bogen an miteinander verbundenen Nägeln innerhalb des Nagelmagazins 3 vorhanden ist, die von und zwischen dem Druckbeaufschlagungsteil 6 und der Nagelführungsfläche 8a gehaltenen Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel nicht in Eingriff stehen mit dem Nagelkopfträger 5, stehen jedoch in Eingriff mit und werden getragen auf den jeweiligen oberen Oberflächen von Eckabschnitten des Druckbeaufschlagungsteils 6 und der Nagelführungsschiene 8.

Ein Nagelsetzhebel 14, der unmittelbar über der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln angeordnet ist, wird im Uhrzeigersinn in den 5 und 8 über eine Feder (nicht gezeigt) angeregt und stoppt an einer Stelle, wo sein vorderes Ende genau nach unten weist. Mit anderen Worten, wird ein Nagelsetzhebel 14 im Uhrzeigersinn über eine Feder angeregt, während das vordere Ende des Nagelsetzhebels 14 an einer Stelle stoppt, die den oberen Oberflächen der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln gegenüberliegt.

Als nächstes erfolgt unten eine Beschreibung des Betriebs des Nagelmagazins 3. 5 zeigt einen Zustand, in dem zwei Bögen an miteinander verbundenen Nägeln N1, N2 in das Nagelmagazin 3 geladen sind. Da die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1 und die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 in einer derartigen Weise gelagert sind, daß die Positionen ihrer Nagelköpfe in vertikaler Richtung zueinander versetzt sind, kann verglichen mit einem herkömmlichen Nagelmagazin, bei dem die Nagelköpfe auf gleicher Höhe angeordnet sind, die Breite des Nagelmagazins verschmälert werden.

In dem Falle, in dem die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1 verbraucht ist und sie sich daher vor der zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 bewegen, wie dies in 6 gezeigt ist, wird die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2, deren Nagelköpfe in Eingriff stehen mit dem Nagelkopfträger 5, von dem Druckbeaufschlagungsteil 6 und dem Nagelkopfträger 5 geschoben und werden dabei in Richtung der Nagelführungsfläche 8a der Nagelführungsschiene 8 bewegt, so daß die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel N2 gegen den Setzhebel 14 gedrückt werden, um dabei selbigen entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen.

Der Nagelkopfträger 5 stoppt in einer in 6 gezeigten Position, wohingegen sich das Druckbeaufschlagungsteil 6 weiter vorwärtsbewegt und die miteinander verbundenen Nägel gegen die Nagelführungsfläche 8a drückt, bevor es stoppt. Wie in 7 gezeigt, werden dann zu dieser Zeit die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel N2 von dem Nagelkopfträger 5 gelöst und dadurch werden die miteinander verbundenen Nägel N2 aufgrund des Drehmoments des Nagelsetzhebels 14 nach unten gedrückt. Wie in 8 gezeigt, werden dann die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel N2 in Eingriff gebracht mit und getragen von der Oberfläche der Eckabschnitte des Druckbeaufschlagungsteils 6 und der Nagelführungsschiene 8, so daß die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 in derselben Position gesetzt ist, wie die erste Reihe der wie in 5 gezeigten, miteinander verbundenen Nägel N1.

Werden Nägel in das leere Nagelmagazin 3 geladen, so wird eine erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln über die oben erwähnten Schritte und wie in 6, 7 und 8 gezeigt, gesetzt. In dem Falle, bei dem eine zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln dann eingesetzt wird, gelangen ferner die Nagelköpfe der zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln in Eingriff mit dem Nagelkopfträger 5, so daß die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N2 in einer Stellung gehalten wird, die höher ist als die der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln N1.

Da der Nagelkopfträger von einem Verschiebetyp an einer Stelle angeordnet ist, die höher liegt als das obere Ende der Nagelführungsfläche, werden wie oben beschrieben die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln und die erste Reihe an miteinander verbundenen Nägeln, die innerhalb des Nagelmagazins gelagert sind, derartig gehalten, daß sie vertikal zueinander versetzt sind, wodurch die Möglichkeit eröffnet wird, den Raum für die Nagellagerung zu reduzieren. Auch haben die Abmessungen des Nagels wie beispielsweise der Nagelschaftdurchmesser und der Nagelkopfdurchmesser jeweils eine gewisse Toleranz und können dadurch mit zwei oder mehr Arten von Nägeln zurechtkommen. Da die Verschiebelänge des Nagelkopfträgers eingeschränkt ist, kann ferner die Nagelmaschine zwangsweise von der zweiten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln zu der ersten Reihe an miteinander verbundenen Nägeln bewegt werden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das oben erwähnte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind auch verschiedenste Änderungen möglich, ohne von dem technischen Bereich der Erfindung abzuweichen. Das heißt, daß es selbstverständlich ist, daß derartige Änderungen auch in den Bereich der Erfindung fallen.

Da wie oben beschrieben bei einer erfindungsgemäßen Nagelmaschine die miteinander verbundenen Nägel so geführt werden, daß ihre Köpfe getragen werden, können die vertikalen Stellungen der Nägelköpfe konstant, ungeachtet der Längen der Nägel, eingestellt werden, wodurch es möglich wird, die Notwendigkeit zur Durchführung des Einstellvorgangs für die vertikale Positionierung des Nageltragtischs in dem herkömmlichen Nagelmagazin zu vermeiden. Da ferner mehrere Bögen an miteinander verbundenen Nägeln vertikal versetzt und dabei ungleich in vertikaler Richtung angeordnet sind, kann, verglichen mit der herkömmlichen Struktur, bei der miteinander verbundene Nägel so aneinander angrenzen, daß ihre Nagelköpfe auf derselben Höhe getragen werden, die Breite des Nagelmagazins geschmälert werden, um dabei zu ermöglichen, daß die Größe und das Gewicht des Nagelmagazins reduziert werden. Das heißt, daß die Bequemlichkeit in Bezug auf das Nagelmagazin verbessert werden kann.

Wird eine zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln zu einer ersten Reihe vorwärtsbewegt, drückt ferner ein oberhalb des Lagerabschnitts für die miteinander verbundenen Nägel des Nagelmagazins angeordneter Hebel nicht nur die miteinander verbundenen Nägel nach unten, um dabei die miteinander verbundenen Nägel auf eine(r) vorgegebene(n) Höhe zu setzen bzw. einzustellen, sondern schränkt auch die Bewegungen der miteinander verbundenen Nägel nach oben ein, so daß die vertikalen Stellungen der miteinander verbundenen Nägel genau gesteuert bzw. kontrolliert werden können und die miteinander verbundenen Nägel stabil gehalten werden können.

Des weiteren ist das vorliegende Nagelmagazin derart strukturiert, daß wenn die zweite Reihe an miteinander verbundenen Nägeln durch das Druckbeaufschlagungsteil geschoben wird und dabei zu einer vorderen Reihe bewegt wird, die Nagelköpfe dieser miteinander verbundenen Nägel von dem Nagelkopfträger gelöst und in Eingriff gebracht werden können mit der oberen Fläche des Eckabschnitts der Nagelführungsfläche, die an einer Stelle unterhalb des Nagelkopfträgers angeordnet ist.

Aufgrund dieses Aufbaus, können die miteinander verbundenen Nägel reibungslos und stabil von einer oberen zu einer unteren Stellung bewegt werden, was wirkungsvoll ist bei der Vereinfachung der Struktur des Nagelmagazins wie auch in Bezug auf die Reduzierung der Größe und des Gewichts des Nagelmagazins.

Da die Arretierklaue in dem Druckbeaufschlagungsteil angeordnet ist und obgleich das vorliegende Nagelmagazin ein Nagelmagazin vom von hinten zu ladenden Typ ist, bei dem die Nageleinführöffnung in der hinteren Endfläche des Nagelmagazins ausgebildet ist, können ferner, wenn die Nase der Nagelmaschine so gehalten wird, daß sie nach oben weist oder wenn die Nagelzuführklaue zurückgezogen ist, die verbundenen Nägel daran gehindert werden, von der Nagelladeöffnung nach außen herauszurutschen.


Anspruch[de]
Nagelmagazin für eine Nagelmaschine, umfassend:

eine Nagelführungsfläche (8a); und

ein Druckbeaufschlagungsteil (6), das der Nagelführungsfläche (8a) gegenüberliegt;

wobei Reihen an miteinander verbundenen Nägeln (N, N1, N2) parallel in dem Nagelmagazin (3) gelagert und zwischen der Nagelführungsfläche (8a) und dem Druckbeaufschlagungsteil (6) gehalten sind, und

wobei die miteinander verbundenen Nägel (N, N1, N2), die mit der Nagelführungsfläche (8a) in Kontakt stehen, einem Nasenabschnitt (2) der Nagelmaschine (1) zugeführt werden, wobei das Nagelmagazin dadurch gekennzeichnet ist, daß

ein Nagelkopfträger (5) an dem Druckbeaufschlagungsteil (6) angeordnet ist und an einer höheren Stelle als ein oberes Ende der Nagelführungsfläche (8a) vorgesehen ist, und daß

Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel in einer ersten Reihe (N1) auf einem Eckabschnitt des oberen Endes der Nagelführungsfläche (8a) getragen werden, und Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel in einer zweiten Reihe (N2) auf einem Nagelkopfträger (5) getragen werden, so daß die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel in der ersten und zweiten Reihe (N1, N2) derart gelagert sind, daß sie vertikal zueinander versetzt sind.
Zuführmechanismus nach Anspruch 1, bei welchem das Druckbeaufschlagungsteil (6) im Inneren des Magazins (3) vorgesehen ist. Nagelmagazin nach einem der vorstehenden Ansprüche, des weiteren umfassend:

einen Hebel (14), der in einer vertikalen Richtung drehbar ist und oberhalb eines Lagerabschnitts für miteinander verbundene Nägel des Nagelmagazins (3) angeordnet ist; und

eine erste Feder zur Einschränkung der Aufwärtsbewegung der miteinander verbundenen Nägel in der ersten Reihe (N1),

wobei ein vorderes Ende des Hebels (14) durch die Feder dazu veranlaßt wird, auf die oberen Oberflächen der miteinander verbundenen Nägel in der ersten Reihe (N1) zu weisen; und

wobei, wenn die miteinander verbundenen Nägel in der zweiten Reihe (N2) zu der ersten Reihe bewegt werden, die Nägelköpfe der miteinander verbundenen Nägel in der zweiten Reihe (N2) in Kontakt stehen mit einer seitlichen Oberfläche des Hebels (14) und dann nach unten gedrückt werden über eine Kraft der Feder, um dabei von dem Eckabschnitt des oberen Endes der Nagelführungsfläche (8a) kontaktiert zu werden.
Zuführmechanismus nach einem der vorstehenden Ansprüche, des weiteren umfassend:

eine Nagelzuführklaue (4) für einen Eingriff mit dem verbundenen Nagel (N, N1, N2) zwecks Zuführung des verbundenen Nagels zu der Nase (2) der Nagelmaschine (1).
Nagelmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher das Druckbeaufschlagungsteil (6) eine Arretierklaue (12) aufweist, um zu verhindern, daß die das Druckbeaufschlagungsteil (6) kontaktierenden, miteinander verbundenen Nägel (N, N1, N2) sich rückwärts bewegen. Nagelmagazin nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem bei Aufbrauch der miteinander verbundenen Nägel in der ersten Reihe (N1), das Druckbeaufschlagungsteil (6) die miteinander verbundenen Nägel in der zweiten Reihe (N2) gegen die Nagelführungsfläche (8a) drückt, so daß die Nagelköpfe der miteinander verbundenen Nägel in der zweiten Reihe (N2) sich von dem Nagelkopfträger (5) lösen und dann getragen werden auf dem Eckabschnitt des oberen Endes der Nagelführungsfläche (8a). Nagelmagazin nach einem der vorstehenden Ansprüche, des weiteren umfassend:

eine zweite Feder zum Verschieben des Nagelkopfträgers (5) in eine Richtung der Nagelführungsfläche (8a),

wobei der Nagelkopfträger (5) angehalten wird mit einem Abstand zwischen der Nagelführungsfläche (8a) und dem Nagelkopfträger (5), wenn der Nagelkopfträger (5) in eine der Nagelführungsfläche nächstkommende Position verschoben wird, und

wobei der Abstand gleich oder größer einer Breite von einer seitlichen Oberfläche eines Nagelschaftes zu einer seitlichen Oberfläche des Nagelkopfes, gegenüber der seitlichen Oberfläche des Nagelschaftes, ist.
Nagelmagazin nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem das Druckbeaufschlagungsteil (6) gegen die seitlichen Oberflächen der miteinander verbundenen Nägel (N, N1, N2) in einer der ersten und/oder zweiten Reihe gedrückt wird. Nagelmaschine mit einem Zuführmechanismus für miteinander verbundene Nägel (N, N1, N2), aufweisend einen Treiber (101) zum Austreiben eines der miteinander verbundenen Nägel (N, N1, N2) und eine Nase (2), die einen Nageleinführabschnitt (102) hat und den Treiber (101) aufnimmt, wobei der Zuführmechanismus das Nagelmagazin (3) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche umfaßt und wobei die Nagelführungsfläche (8a) mit dem Nageleinführabschnitt (102) der Nase (2) verbunden ist.






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