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Dokumentenidentifikation DE102006003559A1 26.07.2007
Titel Holzofen/Werkstattofen Modell "LAWA-1" bis ca 40kw Heizleistung
Anmelder Hlawatsch, Torsten, 07422 Unterwirbach, DE
DE-Anmeldedatum 24.01.2006
DE-Aktenzeichen 102006003559
Offenlegungstag 26.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.07.2007
IPC-Hauptklasse F24B 1/02(2006.01)A, F, I, 20060124, B, H, DE

Beschreibung[de]

Im jetzigen Zustand handelt es sich um einen Werkstattofen, mit den beschriebenen Daten. Vorher war der Brennraum mal ein Ölfaß. Was Sie allerdings zu keinen Vorurteilen führen sollte. Mehrere dieser Öfen sind seit einigen Jahren störungsfrei in Betrieb. Es hat bisher auch noch niemand geschafft, das doch recht dünne Blech des Brennraumes mit Holzbefeuerung zum Glühen zu bringen. Um zu diesem Endprodukt zu kommen, waren viele Einzelversuche und Vergleiche erforderlich.

Dieser Ofen funktioniert nach dem Prinzip des Wärmestaus. Das bedeutet, das mit dieser Konstruktion die heißen Gase so lange wie möglich im Brennraum gehalten werden. So wird ein sehr geringer Brennstoffverbrauch bei hohen Temperaturen erreicht. Im Inneren des Brennraumes können Temperaturen von ca. 1000°C erreicht werden. Die Temperatur an der Außenhülle wurde an der wärmsten Stelle mit 650°C gemessen. Nun zu dem Widerspruch, warum das Blech nicht zu glühen beginnt. Durch die waagerechte runde (Tunnel) Bauform wird das Blech von außen optimal von der umströmenden Luft gekühlt. Der beste Beweis dafür ist, daß selbst der kälteste Kellerraum nicht mehr Fußkalt ist. Würde der Ofen in stehender Ausführung gebaut, wäre die Heizleistung vielleicht nicht einmal bei 50%.

Außerdem würde in diesem Fall das Blech des Brennraumes tatsächlich glühen oder schmelzen.

Die Frischluftzufuhr für den Ofen wird über die drei Zugklappen an der Front geregelt. Die untere Zugklappe ist dafür zuständig, um die Glut zu halten und beim Anzünden genügend Flamme zu bilden. Die mittlere Zugklappe dient als Hauptzugklappe und zur Dekompression. Hier wird der eigentliche Wärmebedarf eingestellt. Diese Klappe ist auch so gebaut, daß sie sich bei eventuellen Verpuffungen im Ofen selbständig öffnet und somit einen Druckausgleich schafft. Dieser Fall ist bei mir allerdings noch nicht vorgekommen, aber man weiß ja nie, was andere Leute alles in den Ofen stecken?? Die obere Zugklappe ist für die Oberluft. Sie sorgt dafür, daß eine sehr saubere und vollständige Verbrennung stattfindet, die Rauchentwicklung gering ist und der Brennstoff optimal ausgenutzt wird.

Daten (ca.-Werte):

  • Heizleistung bis 40kw
  • Gewicht 30kg
  • Länge 80cm
  • Breite 65cm
  • Höhe 80cm
  • Brennraum 80cm lang, Durchmesser 60cm
  • max. Brennstoffgröße 30cm × 30cm × 80cm
  • Abgasrohrdurchmesser 150mm (mit eingebauter Drosselklappe)


Anspruch[de]
Ansprüche erhebe ich auf den Umbau von handelsüblichen 200ltr.-Fässern zu Ofen für feste Brennstoffe alter Art in waagerechter Bauform. Es sollen darin auch Behälter eingeschlossen sein, die im Wesentlichen die Abmessungen eines 200ltr.-Fasses haben.

Ein weiterer Anspruch besteht in dem Funktionsprinzip dieser Öfen und in der äußeren Erscheinungsform unabhängig von der Größe.

Funktionsprinzip:

– waagerechte, runde Bauform-Tunnelbrennraum

– Zugklappen und Abgasrohr an der Vorderseite, daher Verlangsamung des Gasaustausches im Brennraum und somit Erhöhung des Wirkungsgrades

– Wärmestau im Inneren der Brennkammer durch vorn angeordnetes Abgasrohr

– Wärmeabgabe durch direkte Abstrahlung und durch die den Ofen umströmende Raumluft






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