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Dokumentenidentifikation DE112005002075T5 26.07.2007
Titel Dentale Abdrücklöffel
Anmelder Orobiotech Co., Ltd., Cheonan, Chungcheongnam, KR
Erfinder Kim, Ki-Suk, Cheonan, Chungcheongnam, KR;
Lee, Jun-Hee, Boryeong, Chungcheongnam, KR
Vertreter Becker, Kurig, Straus, 80336 München
DE-Aktenzeichen 112005002075
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KP, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 25.05.2005
PCT-Aktenzeichen PCT/KR2005/001542
WO-Veröffentlichungsnummer 2006025640
WO-Veröffentlichungsdatum 09.03.2006
Date of publication of WO application in German translation 26.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.07.2007
IPC-Hauptklasse A61C 9/00(2006.01)A, F, I, 20070503, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technischer Bereich

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf dentale Abdrucklöffel und insbesondere auf einen dentalen Abdrucklöffel, welcher so realisiert ist, dass die Breite des dentalen Abdrucklöffels angepasst werden kann, um unterschiedlichen Größen von Zahnreihen- bzw. -bögen eines Patienten zu entsprechen und die angepasste Breite des dentalen Abdrucklöffels kann während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten konstant gehalten werden.

Stand der Technik

Dentale Abdrucklöffel sind dentale Instrumente, welche zum Erhalten von Zahnabdrücken eines Patienten unter Verwendung von Abdruckmaterialien verwendet werden, wenn es notwendig ist, ein Dentalmodell anzufertigen, indem die Form der Mundhöhle eines Patienten kopiert wird, um einen Fehler oder Schaden and den Zähnen des Patienten zu untersuchen und zu behandeln.

Um einen korrekten Abdruck der Zähne eines Patienten zu erhalten, ist es notwendig, nach Bestimmung des hufeisenförmigen Zahnbogens des ausgewählten dentalen Abdrucklöffels, welcher die Zähne und den Alveolarknochen umfasst, einen korrekten dentalen Abdrucklöffel auszuwählen, so dass der Zahnbogen des ausgewählten Löffels dem eines Patienten entspricht.

Im Stand der Technik wurde ein Satz von vorgefertigten dentalen Abdrucklöffeln, welcher vier Oberkieferlöffel, welche aus kleinen, mittelgroßen, großen und extragroßen Oberkieferlöffeln bestehen, und drei Unterkieferlöffel, welche aus kleinen, mittelgroßen und großen Unterkieferlöffeln bestehen, umfasst verwendet, um Dentalabdrücke von Patienten mit unterschiedlichen Zahnbögen zu erhalten.

Allerdings ist es notwendig, einen ausgewählten Löffel gewaltsam zu öffnen oder zu schließen, um die Größe des Löffels vor Anfertigen des Dentalmodells anzupassen, um ein Dentalmodell von Zähnen eines Patienten zu erhalten, die eine Größe haben, die kleiner oder größer als die Größen des vorgefertigten dentalen Abdrucklöffelsatzes sind. Demnach ist der vorgefertigte dentale Abdrucklöffelsatz unbequem in der Benutzung.

In einem Bestreben, die oben erwähnten Probleme zu bewältigen, wurde ein dentaler Abdrucklöffel, der so realisiert ist, dass die Breite des dentalen Abdrucklöffels frei angepasst werden kann, um einen gewünschten Abdruck der Zähne eines Patienten zu erhalten im Koreanischen Gebrauchsmustereintragung Nr. 220285 (Titel der Vorrichtung: Variabler dentales Abdrucklöffelsatz) vorgeschlagen und offenbart. Dieser variable dentale Abdrucklöffelsatz ist in 1 der begleitenden Zeichnungen gezeigt.

Wie in 1 gezeigt, umfasst der herkömmliche variable dentale Abdrucklöffelsatz einen Unterkieferlöffel 110, welcher in zwei Abdruckmaterialbehälter 111 getrennt ist, wobei jedes Behälterteil 111 in eine Kieferbogenform gebogen ist und einen U-förmigen Querschnitt hat, so dass die Behälterteile 111 ein Abdruckmaterial darin enthalten können. Ein Griff 112 erstreckt sich von einem Ende jedes der beiden Behälterteile 111. Die beiden Griffe 112 werden um ein Schwenkteil 113 zusammen geschwenkt, so dass die beiden Griffe 112 um das Schwenkteil 113 herum gedreht werden können. Dadurch kann die Breite zwischen den beiden Behälterteilen 111 angepasst werden, so dass die Breite der Unterkieferlöffeleinheit 110 anpassbar ist, um die Größe des Unterkieferlöffels 110 der Größe eines Zahnbogens eines Patienten anzupassen. Der herkömmliche dentale Abdrucklöffelsatz umfasst ferner einen Oberkieferlöffel 120, dessen Struktur sehr ähnlich zu jener des Unterkieferlöffels 110 ist.

Allerdings kann das Schwenkteil 113 jedes der Unterkiefer- und Oberkieferlöffel 110 und 120 daran scheitern, die zwei Griffe 112 sicher zusammen zu schwenken. Daher können, wenn ein Abdruck von Zähnen eines Patienten unter Verwendung der zwei variablen Löffel 110 und 120 erhalten wird, die zwei Behälterteile 111 jedes Löffels 110, 120 um das Schwenkteil 113 gedreht werden und so einen Fehler beim Anfertigen eines korrekten Dentalmodells verursachen. Daher ist es notwendig die gedrehten Behälterteile 111 erneut an die korrekte Form anzupassen, aber die erneute Anpassung ist sehr unbequem für den Anwender. Ferner muss, wenn der erhaltene Abdruck der Zähne eines Patienten nicht dem realen Zahnbogen des Patienten entspricht, das schon gemäß dem erhaltenen Abdruck hergestellte Dentalmodell entsorgt werden und ein neues Model muss hergestellt werden. Dies vergrößert den Zeitaufwand und die Herstellungskosten des Dentalmodells.

Die meisten herkömmlichen dentalen Abdrucklöffel, einschließlich des oben erwähnten variablen dentalen Abdrucklöffelsatzes, sind üblicherweise aus Metallen hergestellt, so dass die Metalllöffel hohe mechanische Stärken besitzen. Allerdings zwingen die Metalllöffel die Besitzer der Löffel sehr viel Geld zu bezahlen, da die Besitzer viele Löffel erwerben müssen, welche anhand ihrer Größe in große, mittelgroße und kleine Löffel eingeteilt sind. Ferner müssen die Löffel für wiederholte Verwendung der dentalen Abdrucklöffel sterilisiert und desinfiziert werden. Allerdings können, da das Sterilisieren und Desinfizieren über einen langen Zeitraum durchgeführt werden muss, einige Anwender der Löffel die Löffel schnell desinfizieren und die Löffel so gesundheitsschädigend und unhygienisch machen.

Insbesondere kann der Anwender, um die Größe des korrekten dentalen Abdrucklöffels entsprechend dem realen Zahnbogen eines Patienten zu bestimmen, sieben Löffel, welches die vier Oberkieferlöffel und die drei Unterkieferlöffel sind, nacheinander im Mund eines Patienten platzieren, um einen Löffel zu finden, welcher mit der Größe des Zahnbogens des Patienten übereinstimmt. Dadurch werden die Löffel während des Verfahrens der Bestimmung der Zahnbogengröße des Patienten unvermeidlich mit Speichel des Patienten kontaminiert, so dass selbst wenn alle Löffel nach Verwendung bei der Bestimmung der Zahnbogengröße des Patienten sterilisiert und desinfiziert werden, die Arbeit des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines folgenden Patienten unter gesundheitsschädlichen Bedingungen durchgeführt werden kann.

Ferner muss, um den dentalen Abdrucklöffel, welcher verwendet wurde, um einen Zahnabdruck eines Patienten zu erhalten, wieder zu verwenden, das Abdruckmaterial vom Löffel entfernt werden und der leere Löffel muss sterilisiert werden. Allerdings ist es schwierig, das Abdruckmaterial vollständig vom dentalen Abdrucklöffel zu entfernen, so dass der Löffel mit Rückständen des zuvor verwendeten Abdruckmaterials, welches am Löffel anheftet, verwendet werden kann, was gesundheitsschädliche und unhygienische Bedingungen schafft.

Beschreibung der Erfindung Technisches Problem

Dementsprechend wurde die vorliegende Erfindung unter Berücksichtigung der obigen Probleme, die im Stand der Technik auftreten, gemacht und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen dentalen Abdrucklöffel bereitzustellen, welcher so realisiert ist, dass die Breite des dentalen Abdrucklöffels angepasst werden kann, um den unterschiedlichen Größen der Zahnbögen von Patienten zu entsprechen und die angepasste Breite der dentalen Abdrucklöffel während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten konstant gehalten werden kann.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen dentalen Abdrucklöffel bereitzustellen, welcher als Einweglöffel unter Verwendung eines billigen Kunstharzmaterials hergestellt wird, so dass der dentale Abdrucklöffel unter gesunden Bedingungen verwendet werden kann, und welcher mit Implantat-Löchern ausgestattet ist, um bei einer Implantationsoperation verwendet werden zu können.

Technische Lösung

Um die oben erwähnten Aufgaben zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung einen dentalen Abdrucklöffel bereit, umfassend: Erstes und zweites Behälterteil, um ein Abdruckmaterial darin aufzunehmen, wobei das erste und zweite Behälterteil so geformt sind, dass sie dem Zahnbogen eines Patienten entsprechen und voneinander getrennt sind; ein Schwenkteil, um bestimmte Abschnitte des ersten und zweiten Behälterteils zusammen zu schwenken, so dass das erste und zweite Behälterteil um das Schwenkteil gedreht werden können und dadurch eine Breite zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil anpassen; und ein Griffteil das sich von bestimmten Abschnitten des ersten und zweiten Behälterteils erstreckt und von einem Anwender während des Anpassens der Breite zwischen dem ersten und dem zweiten Behälterteil gegriffen und bedient wird und das mit Arretiermitteln ausgestattet ist, um das erste und zweite Behälterteil fest in Positionen entsprechend einer angepassten Breite zu arretieren.

Das Griffteil gemäß der vorliegenden Erfindung kann einen ersten Griff umfassen, der sich von einem bestimmten Abschnitt des ersten Behälterteils erstreckt; und einen zweiten Griff, der sich von einem bestimmten Abschnitt des zweiten Behälterteils erstreckt, mit einem Ausläufer, welcher sich vom zweiten Griff in Richtung auf des ersten Griff erstreckt und teilweise den ersten Griff überlappt.

Das Arretiermittel gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein eingezogenes Längsloch umfassen, welches in dem ersten Griff ausgebildet ist; und einen Arretiervorsprung, welcher auf dem Ausläufer des zweiten Griffs ausgebildet ist und der in das Längsloch eingeführt und daran arretiert ist.

Die vorliegende Erfindung kann ferner umfassen: Ein Eingriffsteil, welches sich von jedem des ersten und zweiten Behälterteils nach innen erstreckt, so dass die Eingriffsteile der Behälterteile einander beim Überlappen umschließen; oder eine Nase, die an einer Außenseite jedes des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist.

Die vorliegende Erfindung kann ferner umfassen: Ein Ausläuferteil das in seiner Form jedem des ersten und zweiten Behälterteils entspricht und an einem Ende jedes des ersten und zweiten Behälterteils arretiert ist und sich somit vom Ende jedes der Behälterteile nach außen erstreckt.

Die vorliegende Erfindung kann ferner umfassen: Ein Ausläuferteil, dass einstückig fest auf einem Ende jedes des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist, und eine Abtrennlinie aufweist, die entlang einer Verbindung zwischen dem Ausläuferteil und dem Behälterteil ausgebildet ist. Weiterhin kann die vorliegende Erfindung ferner umfassen: Eine Vielzahl von Implantat-Löchern, die auf dem ersten und zweiten Behälterteil ausgebildet sind, die ein Abtrennteil aufweisen, welches um jedes der Implantat-Löcher ausgebildet ist, so dass die Größe von jedem der Implantat-Löcher vergrößert werden kann.

Die vorliegende Erfindung kann ferner umfassen: Einen Rippenvorsprung, der längs um eine äußere umlaufende Oberfläche eines Randes von jedem des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist. Weiterhin kann die vorliegende Erfindung ferner umfassen: Ein Eingriffsteil, das auf einem bestimmten Abschnitt von jedem des ersten und zweiten Behälterteils bereitgestellt ist, so dass die Eingriffsteile des ersten und zweiten Behälterteils ineinander greifen und einander überlappen.

Weiterhin kann die vorliegende Erfindung ferner umfassen: Einen Rippenvorsprung, der längs um eine äußere Oberfläche eines Randes von jedem des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist.

Vorteilhafte Wirkungen

Die vorliegende Erfindung kann die Breite des dentalen Abdrucklöffels anpassen, um die Größen der Zahnbögen eines Patienten, welche sich voneinander durch die Zahnhöhle und Zähne eines Patienten unterscheiden, so dass der Löffel an alle Patienten angepasst werden kann. Weiterhin, kann die angepasste Breite des dentalen Abdrucklöffels während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten konstant gehalten werden, so dass ein korrekter Dentalabdruck schnell erhalten werden kann.

Weiterhin ist der dentale Abdrucklöffel der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines billigen Kunstharzmaterials als Einweglöffel hergestellt. Demnach kann dieser dentale Abdrucklöffel ohne Notwendigkeit für Sterilisation und Desinfektion nach Gebrauch entsorgt werden, wodurch er für die Benutzer praktisch ist und den Benutzern erlaubt Dentaloperationen unter gesunden Bedingungen durchzuführen. Weiterhin verfügt der Löffel über Implantat-Löcher, und kann demnach während einer Implantationsoperation effizient verwendet werden. Demnach kann dieser dentale Abdrucklöffel als Mehrzweckabdrucklöffel verwendet werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche die Oberkiefer- und Unterkieferabdrucklöffel eines herkömmlichen dentalen Abdrucklöffelsatzes illustriert, welcher im Stand der Technik vorgeschlagen wird;

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert;

3 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 2 illustriert;

4 und 5 sind perspektivische Ansichten, welche die Funktion des Oberkieferabdrucklöffels gemäß 3 illustriert.

6 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert;

7 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 6 illustriert;

8 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert;

9 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 8 illustriert;

10 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert;

11 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Im Folgenden werden dentale Abdrucklöffel gemäß bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung detailliert unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden.

2 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert. 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 2 illustriert. 4 und 5 sind perspektivische Ansichten, welche die Funktion des Oberkieferabdrucklöffels gemäß 3 illustrieren.

Wie in 2 bis 5 gezeigt, umfasst der dentale Abdrucklöffel 200 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung einen ersten und zweiten Griff 210 und 220 die von einem Anwender gegriffen und bedient werden können, eine erstes und zweites Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240, um ein Abdruckmaterial darin aufzunehmen und ein Schwenkteil 250, um die beiden Abdruckmaterialbehälterteile 230 und 240 zusammen zu schwenken, so dass die beiden Abdruckmaterialbehälterteile 230 und 240 um das Schwenkteil 250 durch Manipulieren der Griffe 210 und 220 gedreht werden können.

Das erste und zweite Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240 sind voneinander getrennt und das erste Behälterteil 230 ist einstückig am ersten Griff 210 befestigt, während das zweite Behälterteil 240 einstückig am zweiten Griff 220 befestigt ist. Das Schwenkteil 250 ist ein Teil, das die Enden des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230 und 240 zusammen schwenkt, so dass die Breite (W) zwischen den zwei Behälterteilen 230 und 240 vergrößert oder verkleinert werden kann. Das Schwenkteil 250 umfasst zwei Teile welche jeweils und einstückig auf bestimmten Abschnitten des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet sind und zusammen geschwenkt werden. In der vorliegenden Erfindung ist eines der beiden Teile des Schwenkteils 250 bevorzugt mit einem verformbaren Haken auf einem bestimmten Ende desselben versehen, so dass die beiden Teile des Schwenkteils 250 leicht zusammen geschwenkt werden können, aber voraussichtlich nicht voneinander getrennt werden, sobald sie zusammen geschwenkt werden.

Der erste Griff 210 ist mit einem eingezogenen Längsloch 211 versehen, während der zweite Griff 220 mit einem Ausläufer 221 versehen ist, welcher sich auf den ersten Griff 210 hin erstreckt und den ersten Griff 210 teilweise überlappt. Ein Arretiervorsprung 222 ist auf einem bestimmten Abschnitt des Ausläufers 221 ausgebildet, so dass der Vorsprung 222 in das Längsloch 211 arretiert ist und den ersten Griff 210 und den zweiten Griff 220 in angepassten Positionen arretiert. Im obigen Fall greift der Arretiervorsprung 222 in das eingezogene Längsloch 211, und arretiert so das erste und zweite Behälterteil 230 und 240 an den angepassten Positionen. Der Arretiervorsprung 222 hat eine Größe gleich oder größer jener des eingezogenen Längslochs 211, so dass der Vorsprung 222 gewaltsam in das eingezogene Längsloch 211 eingepasst wird.

Weiterhin kann, als Modifikation der ersten Ausführungsform, ein eingezogenes Längsloch in dem Ausläufer 221 des zweiten Griffs 220 ausgebildet sein, während ein Arretiervorsprung auf einem bestimmten Abschnitt des ersten Griffs 210 ausgebildet sein kann, so dass der Vorsprung in das eingezogene Loch eingepasst wird. In dieser Ausführungsform fungieren sowohl das eingezogene Längsloch als auch der Arretiervorsprung, welcher in dem eingezogenen Loch arretiert werden soll als Arretiermittel zum sicheren Zusammenarretieren des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230 und 240. Somit können die Arretiermittel der ersten Ausführungsform als eine Kombination eines eingezogenen Längslochs und eines Arretiervorsprungs, welcher einen Einzug gemäß dem Einzug des eingezogenen Lochs hat ausgeführt sein, oder als eine Kombination eines Längslochs mit inneren Vorsprüngen und einem Arretiervorsprung mit einer bestimmten Form, um sicher im Längsloch arretiert zu werden.

Insbesondere sind alle Teile des dentalen Abdrucklöffels gemäß der ersten Ausführungsform bevorzugt aus Kunstharzmaterial hergestellt. Auf Grund der Elastizität des Kunstharzmaterials ist es möglich, die Position des Arretiervorsprungs 222, der im Längsloch 211 arretiert ist ein wenig zu ändern. Mit anderen Worten kann die Größe des dentalen Abdrucklöffels dieser Ausführungsform angepasst werden, um verschiedenen Größen von Zahnbögen von Patienten zu entsprechen, indem der geschwenkte erste und zweite Griff 210 und 220 gedreht werden und die Breite (W) zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil 230 und 240 vergrößert oder verkleinert wird. Ferner wird, weil der dentale Abdrucklöffel dieser Ausführungsform aus Kunstharzmaterial hergestellt ist, der Arretiervorsprung 222 gewaltsam in das Längsloch 211 eingeführt und fest und sicher darin arretiert. Somit ändert sich die angepasste Größe des dentalen Abdrucklöffels 200 nicht unvorhersehbar während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten, was in der Herstellung eines korrekten Dentalmodells resultiert.

Ferner sind alle Teile des dentalen Abdrucklöffels gemäß der ersten Ausführungsform unter Verwendung eines billigen Kunstharzmaterials als Einweglöffel hergestellt, so dass der dentale Abdrucklöffel unter gesunden Bedingungen verwendet werden kann, anders als die herkömmlichen Metalllöffel, welche zur wiederholten Verwendung vorgesehen sind.

Jedes des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230 und 240 dieser Ausführungsform ist so geformt, dass es einen U-förmigen Querschnitt hat, so dass die Behälterteile 230 und 240 darin ein Abdruckmaterial, wie beispielsweise Alginat oder Silikonabdruckmaterial, welches zur Herstellung eines Dentalmodells verwendet wird aufnehmen können. Das erste und zweite Behälterteil 230 und 240 sind voneinander auf der linken und rechten Seite getrennt. Ferner ist eine Vielzahl von Abdruckmaterialaufbewahrungslöchern 231 auf dem Rand jedes des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet, welche somit das Abdruckmaterial in den Behälterteilen 230 und 240 aufnehmen. In der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist jedes Abdruckmaterialaufbewahrungsloch 231 mit einem sich nach oben verjüngenden trapezförmigen Querschnitt geformt, welcher einen schmaleren oberen Teil und einen breiteren unteren Teil aufweist. Allerdings sollte verstanden werden, dass die Abdruckmaterialaufbewahrungslöcher 231 frei mit einem anderen Querschnitt geformt sein können, wie beispielsweise einem kreisförmigen Querschnitt.

Eine Vielzahl von Implantat-Löchern 232 ist durch die Bodenfläche des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230 und 240 ausgebildet. Wenn der dentale Abdrucklöffel mit Implantat-Löchern 232 für einen Patienten mit Zähnen verwendet wird, fungieren die Implantat-Löcher 232, um das Abdruckmaterial aufzunehmen, in derselben Weise, wie von den Abdruckmaterialaufbewahrungslöchern 231 erwarte. Wenn der dentale Abdrucklöffel mit Implantat-Löchern 232 allerdings für einen Patienten verwendet wird, dem ein Zahn fehlt, wird ein Abtrennteil 233, welches um ein Implantat-Loch 232 herum entsprechend einem zahnlose Teil des Mundes des Patienten, wie in 4 gezeigt, ausgebildet ist, vom Anwender heruntergedrückt, um eingrößeres Loch 234 zu bilden. Somit ist es möglich, einen Zahnabdruck eines Patienten zu erhalten, welcher eine Implantationsoperation benötigt. Detailliert beschrieben kann der Zahnabdruck eines Patienten, welcher eine Implantationsoperation benötigt, erhalten werden, indem eine Einbaubefestigung für die Implantationsoperation durch das größere Loch 234 geführt wird.

Weiterhin haben das erste und zweite Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240 jeweils Eingreifteile 235, welche sich nach innen in die Behälterteile 230 und 240 erstrecken und einander umschließen, wobei sie teilweise überlappen, und so ein sicheres Eingreifen des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 erreichen. Die Eingreifteile 235 fungieren weiterhin um die Bildung eines vertikalen Spalts zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil 230 und 240 zu verhindern, und um eine unerwünschte Trennung der beiden Behälterteile 230 und 240 voneinander zu verhindern. Die Eingreifteile 235 haben jeweils Eingreifvorsprünge 236 welche sich von den gegenüberliegenden Kanten der Eingreifteile 235 nach innen erstrecken, mit jeweiligen Eingreifzwischenräumen, die unter den Eingreifteilen 235 an Positionen entsprechend den sich umschließenden Eingreifvorsprüngen 236 definiert sind, so dass die Eingreifvorsprünge 236 in den jeweiligen Eingreifzwischenräumen gelegen sind. Ferner sind die Eingreifteile 236 so gestaltet, dass wenn die Eingreifteile 235 in engen Kontakt miteinander gebracht werden, die Kontaktlinie der Eingreifteile 235 eine gerade Linie bildet, wie in 4 gezeigt.

Weiterhin ist ein Rippenvorsprung 237 längs entlang der außen umlaufenden Oberfläche des Randes von jedem des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet. Der erste Rippenvorsprung 237 wird verwendet, um Abdruckmaterial der äußeren umlaufenden Oberfläche des Randes des Löffels 200 während eines Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten hinzuzufügen, oder um die Form der Kreislinie des Randes des Löffels 200 entsprechend dem Zustand der Zahnhöhle eines Patienten zu ändern, was einem Dentaltechniker erlaubt, seine oder ihre Arbeit leicht und schnell auszuführen. Detailliert beschrieben, fungiert der erste Rippenvorsprung 237 um zu erlauben, ein Modelliermaterial, wie beispielsweise Wachs oder Modelliermasse, einfach an das ersten und zweiten Behälterteil 230 und 240 anzubringen. Der erste Rippenvorsprung 237 fungiert weiterhin als Abdruckmaterialfixierungsmittel, um ein Abdruckmaterial zuverlässig auf der außen umlaufenden Oberfläche des Randes des Löffels 200 zu fixieren und fungiert ferner, um einen korrekten Abdruck des Spalts zwischen Zähnen und Backe eines Patienten zu erhalten. Weiterhin ist ein zweiter Rippenvorsprung 238 längs entlang einer Außenoberfläche jedes der Eingreifteile 235 in der selben Weise ausgebildet, wie für den ersten Rippenvorsprung 237 beschrieben, der an der außen umlaufenden Oberflächen des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet ist. Der zweite Rippenvorsprung 238 erfüllt dieselben Funktionen wie jene des ersten Rippenvorsprungs 237, der an den außen umlaufenden Oberflächen des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet ist.

Weiterhin ist eine Nase 239 auf der Außenseite des Randes jedes des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet. Wenn ein Abdruckmaterial in der Zahnhöhle eines Patienten ausgehärtet ist, kann der Löffel 200 mittels des ausgehärteten Abdruckmaterials fest an den Zähnen des Patienten haften, so dass der Löffel 200 nicht leicht aus der Zahnhöhle entfernt werden kann. Im obigen Fall führt der Anwender seine oder ihre Finger in die Zahnhöhle des Patienten ein und bewegt die Nasen 239 so, dass der Löffel 200 gedreht wird, und entfernt den Löffel 200 so leicht aus der Zahnhöhle.

In der ersten Ausführungsform fungiert das Schwenkteil 250 um das erste und zweite Behälterteil 230 und 240 zusammen zu schwenken, so dass das getrennte erste und zweite Behälterteil 230 und 240 um das Schwenkteil 250 gedreht werden kann. Detailliert beschrieben wird die Breite zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil 230 und 240 auf W1 verringert, wie in 4 gezeigt, wenn der erste und zweite Griff 210 und 220 in Richtungen gedreht werden, um sie voneinander zu spreizen, so dass der Löffel 200 an einen Patienten angepasst werden kann, der einen schmalen Zahnbogen hat. Die Breite zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil 230 und 240 wird auf W2 vergrößert, wie in 5 gezeigt, wenn der erste und zweite Griff 210 und 220 in Richtungen gedreht werden, um sie näher zusammen zu bringen, so dass der Löffel 200 an einen Patienten angepasst werden kann, der einen breiten Zahnbogen hat.

6 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert.

7 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 6 illustriert.

Wie in 6 und 7 gezeigt, ist der dentale Abdrucklöffel gemäß der zweiten Ausführungsform so konstruiert, dass die Eingreifteile 235a eingreifen und einander über einen maximalen Bereich überlappen, obwohl die Breite zwischen dem ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240 angepasst und vergrößert wird, so dass das erste und zweite Behälterteil 230 und 240 sicher ineinander eingreifen.

Detailliert beschrieben haben die beiden Eingreifteile 235a, welche in dem dentalen Abdrucklöffel gemäß dieser Ausführungsform bereitgestellt sind dieselbe Form. Allerdings sind die überlappenden Teile der beiden Eingreifteile 235a an welchen die beiden Eingreifteile 235a miteinander überlappen dünner, als die anderen Teile und haben jeweils Auflageflächen auf den oberen und unteren Oberflächen darauf. Die Auflageflächen der Eingreifteile 235a habe Querschnitte entsprechend den Querschnitten der Eingreifteile 235a. Die beiden Eingreifteile 235a sind mit jeweils ineinander greifenden Spalten 235a' ausgestattet, entlang welcher die beiden Eingreifteile ineinander greifen. Folglich ist im dentalen Abdrucklöffel entsprechend dieser Ausführungsform die Anzahl ineinander greifender Teile vergrößert, so dass das erste und zweite Behälterteil 230 und 240 sicher zusammen arretiert sind.

8 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert. 9 ist eine perspektivische Ansicht, welche den zusammengesetzten Oberkieferabdrucklöffel gemäß 8 illustriert.

Wie in 8 und 9 gezeigt, ist der dentale Abdrucklöffel gemäß der dritten Ausführungsform so konstruiert, dass der Löffel teilweise an einen Patienten angepasst werden kann, welcher Weisheitszähne hat oder einen ungewöhnlich großen Zahnbogen besitzt. Folglich bleibt die allgemeine Form des dentalen Abdrucklöffels gemäß der dritten Ausführungsform dieselbe, wie jene, die für die in 3 gezeigt Ausführungsform gezeigt ist, aber die Größe des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälters 230 und 240 ist vergrößert. Detailliert beschrieben, hat jedes des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ein erstes Arretierloch 261, welches um das Ende jedes Behälterteils 230, 240 ausgebildet ist und ein zweites Arretierloch 261, welches um ein Implantat-Loch 232 ausgebildet ist, das am Ende jedes des ersten und zweiten Behälterteils 230, 240 bereitgestellt ist. Zwei Ausläuferteile 263, welche jeweils einen ersten und zweiten Vorsprung 264 und 265 auf einer unteren Oberfläche darauf an Positionen entsprechend dem ersten und zweiten Arretierloch 261 und 262 haben, sind im ersten und zweiten Arretierloch 261 und 262 arretiert. Demnach erstrecken sich das erste und zweite Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240 nach außen. In dieser Ausführungsform sind die Ausläuferteile 263 konfiguriert, um dem ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230 und 240 zu entsprechen. Ferner sind die überlappenden Teile der beiden Behälterteile dünner als die anderen Teile, um problemloses ineinander greifen des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 zu erlauben.

Ferner sind die Ausläuferteile 263 aus demselben Kunstharzmaterial hergestellt, wie das erste und zweite Abdruckmaterialbehälterteil 230 und 240, so dass der erste und zweite Vorsprung 264 und 265 jeweils gewaltsam in das erste und zweite Arretierloch 261 und 262 eingepasst und darin fixiert werden können. In der vorliegenden Erfindung können die Ausläuferteile 263 zusätzlich zum oben beschriebenen Verfahren auch mittels eines anderen Verfahrens im ersten und zweiten Arretierloch 261 und 262 fixiert werden. Demnach kann der dentale Abdrucklöffel gemäß dieser Ausführungsform leicht und einfach zusammengesetzt werden und kann normalerweise an einen Patienten angepasst werden, der Weisheitszähne hat oder einen ungewöhnlich großen Zahnbogen hat.

10 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß einer vierten anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert.

Wie in 10 gezeigt, ist der dentale Abdrucklöffel gemäß der vierten Ausführungsform so konstruiert, dass der Löffel selektiv an eine normalen Patienten angepasst werden kann, der einen normalen Zahnbogen und ein normales Gebiss ohne Weisheitszähne hat oder an einen anderen Patienten, welcher Weisheitszähne oder einen ungewöhnlich großen Zahnbogen hat. Detailliert beschrieben, wird der dentale Abdrucklöffel gemäß der vorliegenden Erfindung mit zwei Ausläuferteilen bereitgestellt, in der gleichen Weise, wie jener, der für die Ausführungsform von 9 beschrieben wird. Allerdings sind die Ausläuferteile 266 dieser Ausführungsform einstückig auf den jeweiligen Enden des ersten und zweiten Behälterteils 230 und 240 ausgebildet, mit Abtrennlinien 267, welche entlang den Verbindungen zwischen den Ausläuferteilen 266 und den Behälterteilen 230 und 240 ausgebildet sind, so dass die Abtrennlinien 267 der Ausläuferteile 266 sich nach den Kanten der Eingreifteile 235 ausrichten. Wenn es demnach notwendig ist, den dentalen Abdrucklöffel dieser Ausführungsform an einen Patienten anzupassen, welcher Weisheitszähne oder einen ungewöhnlich großen Zahnbogen hat, wird der Löffel mit den Ausläuferteilen 266 verwendet. Wenn es allerdings notwendig ist, den dentalen Abdrucklöffel an einen Patienten anzupassen, der einen normalen Zahnbogen und ein normales Gebiss ohne Weisheitszähne hat, wird der Löffel verwendet, nachdem die Ausläuferteile 266 entlang den Abtrennlinien 267 abgetrennt wurden.

11 ist eine perspektivische Explosionsansicht, welche einen Oberkieferabdrucklöffel gemäß noch einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung illustriert.

Die vorliegende Erfindung kann an die Oberkieferabdrucklöffel angepasst werden, wie die oben beschriebenen und die Erfindung kann weiterhin an die Unterkieferabdrucklöffel angepasst werden, wie in 11 gezeigt. Detailliert beschrieben ist der dentale Abdrucklöffel gemäß der vorliegenden Ausführungsform so konstruiert, dass das Konzept dieses dentalen Abdrucklöffels das selbe bleibt, wie jenes, das für die zuvor erwähnten Oberkieferabdrucklöffel beschrieben wurde, aber Teile des Abdrucklöffels verändert sind, um ein sicheres Eingreifen des ersten und zweiten Abdruckmaterialbehälterteils 230a und 240a durch Entfernen von Oberkieferelementen der Eingreifteile des Löffels zu erreichen.

Der dentale Abdrucklöffel gemäß dieser Ausführungsform ist so konstruiert, dass das erste und zweite Behälterteil 230a und 240a an Nahkontaktenden davon verformt sind, so dass sie an den verformten Enden ineinander greifen und einander überlappen und die Eingreifteile 235b bilden. Detailliert beschrieben sind die Eingreifteile 235b, an welchen das erste und zweite Behälterteil 230a und 240a ineinander greifen und einander überlappen, dünner als die anderen Teile der Behälterteile und haben jeweils Auflageflächen an der oberen und unteren Oberflächen davon. Somit greifen im dentalen Abdrucklöffel gemäß dieser Ausführungsform das erste und zweite Behälterteil 230a und 240a wegen der Eingreifteile 235b, welche ineinander greifen und einander überlappen, sicher ineinander.

Zusammenfassung

Offenbart ist ein dentaler Abdrucklöffel, welcher so realisiert ist, dass die Breite des dentalen Abdrucklöffels angepasst werden kann, um den unterschiedlichen Größen der Zahnbögen eines Patienten zu entsprechen und die angepasste Breite des dentalen Abdrucklöffels während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten konstant gehalten werden kann. Der dentale Abdrucklöffel beinhaltet ein erstes und zweites Behälterteil, um ein Abdruckmaterial darin aufzunehmen, wobei das erste und zweite Behälterteil so geformt sind, dass sie dem Zahnbogen eines Patienten entsprechen und voneinander getrennt sind; ein Schwenkteil, um bestimmte Abschnitte des ersten und zweiten Behälterteils zusammen zu schwenken, so dass das erste und zweite Behälterteil um das Schwenkteil gedreht werden können und dadurch eine Breite zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil anpassen; und ein Griffteil das sich von bestimmten Abschnitten des ersten und zweiten Behälterteils erstreckt und von einem Anwender während des Anpassens der Breite zwischen dem ersten und dem zweiten Behälterteil gegriffen und bedient wird und das mit Arretiermitteln ausgestattet ist, um das erste und zweite Behälterteil fest in Positionen entsprechend einer angepassten Breite zu arretieren. Demnach kann die vorliegende Erfindung die Breite des dentalen Abdrucklöffels anpassen, um Größen von Zahnbögen eines Patienten zu entsprechen, welche sich voneinander durch Zahnhöhle und Gebiss eines Patienten unterscheiden, so dass der Löffel an alle Patienten angepasst werden kann. Ferner kann die angepasste Breite des Löffels während des Verfahrens des Erhaltens eines Zahnabdrucks eines Patienten konstant gehalten werden, so dass schnell ein korrekter Zahnabdruck erhalten wird.


Anspruch[de]
Dentaler Abdrucklöffel, umfassend:

Erstes und zweites Behälterteil, um ein Abdruckmaterial darin aufzunehmen, wobei das erste und zweite Behälterteil so geformt sind, dass sie dem Zahnbogen eines Patienten entsprechen und voneinander getrennt sind;

ein Schwenkteil, um bestimmte Abschnitte des ersten und zweiten Behälterteils zusammen zu schwenken, so dass das erste und zweite Behälterteil um das Schwenkteil gedreht werden können und dadurch eine Breite zwischen dem ersten und zweiten Behälterteil anpassen; und

ein Griffteil das sich von bestimmten Abschnitten des ersten und zweiten Behälterteils erstreckt und von einem Anwender während des Anpassens der Breite zwischen dem ersten und dem zweiten Behälterteil gegriffen und bedient wird und das mit Arretiermitteln ausgestattet ist, um das erste und zweite Behälterteil fest in Positionen entsprechend einer angepassten Breite zu arretieren.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1, wobei

das Griffteil umfasst: Einen ersten Griff, der sich von einem bestimmten Abschnitt des ersten Behälterteils erstreckt; und einen zweiten Griff, der sich von einem bestimmten Abschnitt des zweiten Behälterteils erstreckt, mit einem Ausläufer, welcher sich vom zweiten Griff in Richtung auf des ersten Griff erstreckt und teilweise den ersten Griff überlappt; und

wobei das Arretiermittel umfasst: Ein eingezogenes Längsloch, welches in dem ersten Griff ausgebildet ist; und einen Arretiervorsprung, welcher auf dem Ausläufer des zweiten Griffs ausgebildet ist und der in das Längsloch eingeführt und daran arretiert ist.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Ein Eingriffsteil, welches sich von jedem des ersten und zweiten Behälterteils nach innen erstreckt, so dass die Eingriffsteile der Behälterteile einander beim Überlappen umschließen.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Eine Nase, die an einer Außenseite jedes des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Ein Ausläuferteil das in seiner Form jedem des ersten und zweiten Behälterteils entspricht und an einem Ende jedes des ersten und zweiten Behälterteils arretiert ist und sich somit vom Ende jedes der Behälterteile nach außen erstreckt.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Ein Ausläuferteil, das einstückig auf einem Ende jedes des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist, und eine Abtrennlinie aufweist, die entlang einer Verbindung zwischen dem Ausläuferteil und dem Behälterteil ausgebildet ist.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Eine Vielzahl von Implantat-Löchern, die auf dem ersten und zweiten Behälterteil ausgebildet sind, die ein Abtrennteil aufweisen, welches um jedes der Implantat-Löcher ausgebildet ist, so dass eine Größe von jedem der Implantat-Löcher vergrößert werden kann.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner umfassend:

Einen Rippenvorsprung, der längs um eine äußere umlaufende Oberfläche eines Randes von jedem des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 1, ferner umfassend:

Ein Eingriffsteil, das auf einem bestimmten Abschnitt von jedem des ersten und zweiten Behälterteils bereitgestellt ist, so dass die Eingriffsteile des ersten und zweiten Behälterteils ineinander greifen und einander überlappen.
Dentaler Abdrucklöffel gemäß Anspruch 3, ferner umfassend:

Einen Rippenvorsprung, der längs um eine äußere Oberfläche eines Randes von jedem des ersten und zweiten Behälterteils ausgebildet ist.






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