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Dokumentenidentifikation DE202006004492U1 02.08.2007
Titel Selbstaufblasbares Sattelkissen (Sattelunterlage für ein Reittier)
Anmelder Koch, Pamela, 37281 Wanfried, DE
Vertreter Boeters & Lieck, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202006004492
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.08.2007
Registration date 28.06.2007
Application date from patent application 22.03.2006
IPC-Hauptklasse B68C 1/12(2006.01)A, F, I, 20060322, B, H, DE

Beschreibung[de]
Stand der Technik:

Sattelkissen werden unter den Sattel eines Reittiers (Pferd, Pony, Esel) gelegt und dienen der zusätzlichen Polsterung des Sattels. Sie sollen den Rücken des Tieres vor zu starker Belastung durch das Reitergewicht oder einen eventuell falsch sitzenden Sattel schützen. Sattelkissen bestehen in der Regel aus Schaumstoff, Silikon-Gel, Neopren, Schaf- oder Kunstfell oder aus einer Kombination dieser Materialien. Die herkömmlichen Sattelkissen erzielen jedoch nicht die Wirkung des oben genannten selbstaufblasbaren Sattelkissens, welches zum Gebrauch mit Luft befüllt wird.

Zur Beschaffenheit:

Die Hülle des genannten selbstaufblasbaren Sattelkissens besteht aus Polyester und die Schaumfüllung aus Polyurethan (sh. Skizze Beispiel 2). Die Schaumfüllung aus Polyurethan bietet genügend Freiraum für die einzufüllende Luft. Durch die Schaumfüllung bekommt das selbstaufblasbare Sattelkissen eine besondere Stabilität. An dem Sattelkissen befinden sich ein oder mehrere Ventile, mit deren Hilfe die Luft ein- oder ausgelassen wird (sh. Skizze Beispiel 1 + 3).

Die Ventile:

Will man das selbstaufblasbare Sattelkissen in Gebrauch nehmen, sollte man es mit Luft befüllen. Dazu dreht man das oder die Ventile auf, die sich am selbstaufblasbaren Sattelkissen befinden. Das oder die Ventile ziehen nun selbstständig Luft in die Hohlkammer/n des selbstaufblasbaren Sattelkissens, bis es vollständig mit Luft befüllt ist. Damit die Luft bei Druck auf das nicht wieder entweichen kann, dreht man die Ventile wieder zu. Das selbstaufblasbare Sattelkissen ist nun einsatzbereit. Man kann den Luftdruck individuell über das/die Ventil/e regeln. Man benötigt keine Hilfsmittel (z. B. Luftpumpe) zum Befüllen mit Luft. Will man die Luft wieder ablassen, übt man, bei geöffneten Ventilen, Druck auf das selbstaufblasbare Sattelkissen aus.

Vorteil:

Zwischen Sattel und Pferd befindet sich ein Luftpolster, welches den punktuellen Druck durch das Reitergewicht über die Sattelauflagefläche verteilt.

Beispiel 1: Ein Beispiel für ein selbstaufblasbares Sattelkissen (hier mit 2 Ventilen) Beispiel 2: Querschnitt durch ein selbstaufblasbares Sattelkissen
1
Polyesterhülle
2
Polyurethanfüllung
Beispiel 3: Funktion der Ventile
3
Ventil aufgedreht – Luft strömt ein
4
Ventile geschlossen – Luft kann nicht mehr entweichen


Anspruch[de]
Selbstaufblasbares Sattelkissen, dadurch gekennzeichnet, dass es zum Gebrauch mit Luft befüllt wird. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein oder mehrere Ventile daran befinden, die wenn man sie aufdreht, selbstständig Luft ansaugen und wenn man sie zudreht, die Luft zurückhalten. Wird bei geöffnetem Ventil Druck auf die Luftkammer ausgeübt, entweicht die Luft wieder. System nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Luftdruck über das/die Ventil/e regeln kann. System nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, dass man keine Hilfsmittel (z. B. Luftpumpe) zum Befüllen mit Luft benötigt. System nach Anspruch 1, 2, 3 und 4 dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Polyesterhülle mit einer lockeren Füllung aus Polyurethan besteht, die dem mit Luft gefülltem Sattelkissen besondere Stabilität gibt. System nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen Sattel und Pferd ein Luftpolster befindet, welches den punktuellen Druck durch das Reitergewicht über die Sattelauflagefläche verteilt.






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