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Dokumentenidentifikation DE202007001476U1 02.08.2007
Titel Anordnung zur Abreinigung von Hausdächern
Anmelder Hemme, Gerd, 99869 Grabsleben, DE
DE-Aktenzeichen 202007001476
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.08.2007
Registration date 28.06.2007
Application date from patent application 27.01.2007
IPC-Hauptklasse E04D 13/00(2006.01)A, F, I, 20070127, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Abreinigung von Hausdächern und zum Schutz vor dachschädigenden Grünbewüchsen wie Algen, Moose, Pilze und Flechten zur Aufbringung auf herkömmliche Dachfirststeine jeglicher Bauart.

Hausdächer werden in immer kürzeren Zeiträumen von Grünbewuchs und Umweltverschmutzungen befallen. Diese Komponenten verkürzen die Lebenserwartung eines Daches dramatisch. Die hohen anfallenden Kosten für eine Dacherneuerung, welche wieder nur eine sehr begrenzte Lebenserwartung auf Grund erneuten Bewuchses in Aussicht stellt sowie die optische Abwertung eines gesamten Hauses durch Verschmutzungen und Bewüchse zu bekämpfen, ist die Aufgabe der Erfindung.

Bekannte Methoden wie verschiedene Bauformen von reinen Kupfergebilden zur Aufbringung auf Dächer als Firstaufsatz oder als Ziegelaufsatz haben sich in ihrer Wirkung als zu begrenzt erwiesen.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Anordnung mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Durch die Konstruktion des erfindungsgemäßen Bimetallelementes als Aufsatz auf die bestehenden Dachfirststeine können die bestehenden Dachverschmutzungen beseitigt werden und die Dächer auf Dauer vor Neuverschmutzungen geschützt werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben.

Es zeigt:

1 Die perspektivische Darstellung sowie übereinander den Aufbau eines Bimetallelementes

Das Bimetallelement besteht aus rechteckig zugeschnittenen verschiedenen Lagen, welche durch gerundete Formung der Form des vorhandenen Dachfirstziegels zwecks Formschluß nachempfunden werden.

Die 1 stellt schematisch den notwendigen Aufbau eines Bimetallelementes dar.

1
Grundblech aus Kupfer (a) oder Zink (b)
2
Drahtgestrick aus Kupfer (a) oder Zink (b)
3
Einlage aus bei Grundblech und Drahtgestrick (a) aus Zink (b) oder bei Grundblech und Drahtgestrick (b) aus Kupfer (a)
4
Oberes Abschlussblech als wasserdurchlässiges Lochblech oder Rautenlochblech aus 1 = (a) & 2 = (a) auch (a) = Kupfer; oder bei 1 = (b) & 2 = (b) = Zink
5
Verbindungselement bei 1 = (a) & 2 = (a) = Kupfer; oder bei 1 = (b) & 2 = (b) = Messing

Diese dargestellten Metallkonstellationen stellen jeweils ein galvanisches Element dar.

Ein galvanisches Element verursacht bei hinzukommen von Wasser die Umwandlung chemischer Energie in elektrische Energie. Durch das Anliegen der daraus resultierenden Spannung wird die Ionenabgabe des niedrigeren Metalls potenziert. Hieraus ergibt sich die ungleich den bekannten Systemen aus reinem Kupfer höhere Wirkung.

Nur im Bereich der Wirkungsfähigkeit (Regen, Tau usw.) liegt hier auch eine Spannung an. Punkt 2 (Drahtgestrick) vervielfacht die wirkende Oberfläche und hält das Regenwasser durch eine Stauraumbildung wesentlich länger an der wirkenden Oberfläche. Der angedachte Vorteil hiervon ist die höhere Sättigungsmöglichkeit des Regenwassers mit dem am Bimetallelement entstehenden reinigenden und keimtötenden „Wirkstoffen" sowie die längere Feuchthaltung und somit Wirksamkeit des Bimetallelementes.

Der Sandwichaufbau des Bimetallelementes vergrößert die tatsächliche belegte Fläche um ein Vielfaches.

Somit wird auch ästhetischen Anforderungen genüge getan, da das ausgestattete Dach optisch unauffällig bleibt.

Die Anbringung der Bimetallelemente auf der höchsten Stelle des Daches (Firstlinie) hat eine Wirkungserfassung des gesamten Daches zur Folge und stellt die einzige tatsächliche Gesamtflächenerfassungsmöglichkeit überhaupt dar.


Anspruch[de]
Anordnung zur Abreinigung von Hausdächern mit auf der höchsten Stelle eines Hausdaches (First) angeordneten metallischen, bei Feuchtigkeitseinwirkung Ionen abgebenden Bauelementen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Bauelement als ein Bimetallelement, bestehend aus zwei nicht gleichwertigen Metallen ausgebildet ist. Anordnung nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Bauelement mittels einer Drahtgestrickeinlage in Sandwichbauweise ausgebildet ist. Anordnung nach Schutzanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den nicht gleichwertigen Metallen um pures Kupfer und/oder Zink handelt.






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