PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007005970U1 02.08.2007
Titel Zentrischer Antrieb für Sonderschienenfahrzeuge
Anmelder Knorr, Volker, 45549 Sprockhövel, DE
DE-Aktenzeichen 202007005970
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 02.08.2007
Registration date 28.06.2007
Application date from patent application 26.04.2007
IPC-Hauptklasse B61C 9/44(2006.01)A, F, I, 20070426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B61C 11/04(2006.01)A, L, I, 20070426, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Zentrischer Antrieb für Sonderschienenfahrzeuge

(1) Bekannt sind Antriebe der Räder (8) an Sonderschienenfahrzeugen, bei denen die Radachse (1) Bestandteil der Rahmenkonstruktion (2) ist und der Eingriff des Antriebes (3) exzentrisch über ein Abtriebsritzel (4) in einen in dem Radträger (5) befindlichen Zahnkranz (6) erfolgt. Durch die exzentrische Anordnung ist ein entsprechend großer Durchmesser des Zahnkranzes (6) notwendig, was ebenso einen notwendigerweise großen Dichtring (7) zur Folge hat. Der große Durchmesser bedingt hohe Umfangsgeschwindigkeiten, welche sich durch einen hohen Verschleiß an dem Dichtring (7) bemerkbar machen und schon nach kurzer Betriebszeit zu Undichtigkeiten mit entsprechendem Ölverlust oder Komplettausfall der Schmierung führen. Höhere Fahrzeuggeschwindigkeiten würden den Verschleiß zudem noch erhöhen. Die hierzu benötigte Erhöhung der Antriebsleistung bedingt eine Vergrößerung von Abtriebsritzel (4) und Zahnkranz (6) und somit zu einer Vergrößerung des gesamten Antriebes (3).

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den Durchmesser des Zahnkranzes (6) und der Dichtung (7) zu reduzieren. Gleichzeitig sollen höhere Geschwindigkeiten und Antriebsleistungen übertragbar sein, ohne den vorhandenen Bauraum zu vergrößern.

Beschreibung

(2) Radachse (1) und Zahnkranz (2) sind in den an der Rahmenkonstruktion (13) befestigten Antrieb (14) integriert. Der Abtrieb erfolgt von einem Planetenträger (3) zentrisch mittels der Antriebswelle (4), die durch die als Hohlachse ausgebildete Radachse (1) geführt wird. Die Antriebswelle (4) wirkt über den Kupplungsdeckel (5) und den Radträger (6) auf das Rad (7). Kupplungsdeckel (5), Radträger (6) und Rad (7) sind über Verschraubungen (8) miteinander verbunden. Die Lagerung des Radträgers (6) erfolgt über Wälzlager (9) auf der Radachse (1). Diese Konstruktion ermöglicht die Reduzierung des Durchmessers der Dichtung (10) um ca. 50%. Der Einsatz eines Planetengetriebes bestehend aus Drehstabritzel (11), Zahnkranz (2), Planetenrädern (12) und Planetenträger (3) mit Antriebswelle (4) ermöglicht die Übertragung wesentlich höherer Leistung, ohne das Bauvolumen gegenüber den bisherigen Ausführungen zu vergrößern. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich daraus, dass auch der Durchmesser des Radträgers (6) reduziert werden kann und dadurch die Stärke(s) der Lauffläche des Rades (7) und somit die Lebensdauer des Rades (7) erhöht werden kann.


Anspruch[de]
Zentrischer Antrieb für Sonderschienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Radachse (2-1) als Hohlachse ausgeführt ist. Zentrischer Antrieb für Sonderschienenfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsachse (2-4) zentrisch durch die Radachse (2-1) geführt ist. Zentrischer Antrieb für Sonderschienenfahrzeuge nach Anspruch 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass die Radachse (2-1) Bestandteil des Antriebes (2-14) ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com