PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60121702T2 02.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001209267
Titel Schusseintragsvorrichtung für Greiferwebmaschinen
Anmelder Kabushiki Kaisha Toyota Jidoshokki, Kariya, Aichi, JP
Erfinder Shinbara, Masami, Kariya-shi, Aichi-ken, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60121702
Vertragsstaaten BE, DE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.10.2001
EP-Aktenzeichen 011241726
EP-Offenlegungsdatum 29.05.2002
EP date of grant 26.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.08.2007
IPC-Hauptklasse D03D 47/27(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine.

2. Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik

Wie in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 3-137247 und der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-209341 offenbart ist, betritt in einem Schusseintragsgerät, in dem ein Greiferband, an dem ein Greiferkopf angebracht ist, um ein Greiferrad herumgewickelt ist, der Greiferkopf eine Kettöffnung und zieht sich von dieser zurück, wenn sich das Greiferrad vorwärts und rückwärts dreht. Der Schuss wird an einer Schusseintragsbereitschaftsposition durch einen Beschickungsgreiferkopf in die Kettöffnung eingetragen. Der durch den Beschickungsgreiferkopf in die Kettöffnung eingetragene Schuss wird zu einem aufnehmenden Greiferkopf geschickt. Der zu dem aufnehmenden Greiferkopf geschickte Schuss wird durch die Kettöffnung geführt, wenn sich der aufnehmende Greiferkopf von der Kettöffnung zurückzieht.

Damit die Beschickung des Schusses von dem Beschickungsgreiferkopf zu dem aufnehmenden Greiferkopf erfolgreich bewirkt wird, ist es für den Beschickungsgreiferkopf und den aufnehmenden Greiferkopf nötig, dass sie sich in einer stabilen Art und Weise bewegen. Ferner liegt der Schwerpunkt des Greiferkopfs oberhalb der Bewegungsstrecke des Greiferbands. Somit wird dann, wenn der Greiferkopf beschleunigt oder verlangsamt wird, ein Drehmoment um den Schwerpunkt herum erzeugt. Als ein Ergebnis neigt der Greiferkopf dazu, während der Beschleunigung abzuheben, und während der Verlangsamung neigt der Greiferkopf dazu, sich abzusenken.

In der in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-209341 offenbarten Greiferwebmaschine wird die Bewegung des Greiferkopfs und des Greiferbands durch eine große Anzahl von voneinander beabstandeten Zähnen geführt, die in einer Reihe an einer Weblade angeordnet sind. Die große Anzahl von voneinander beabstandeten Zähnen führen lediglich die unteren Flächen des Greiferkopfs und des Greiferbands. Bei dieser Führungsstruktur schwankt der sich bewegende Greiferkopf vertikal und die Bewegung des Greiferkopfs ist ziemlich instabil.

Um die instabile Bewegung des Greiferkopfs zu verhindern, verwendet die in der Japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 5-27070 offenbarte Greiferwebmaschine zwei Greiferführungen zum Führen der oberen und unteren Flächen des Greiferbands. Eine Greiferführung führt die Bewegung des Greiferbands, während sie ein breitenmäßiges Ende des Greiferbands hält. Die andere Greiferführung führt die Bewegung des Greiferbands, während sie das andere breitenmäßige Ende des Greiferbands hält. Bei dieser Führungsstruktur tritt keine vertikale Schwankung des sich bewegenden Greiferkopfs auf und die Bewegung des Greiferkopfs ist stabil.

Jedoch drücken die vorderen Endabschnitte der beiden Greiferführungen, die die breitenmäßigen Enden des Greiferbands halten, ihren Weg durch die Kettreihen, wenn sich der Greiferkopf bewegt, und sie betreten die Kettöffnung. Außerdem ist der Abstand zwischen den vorderen Endabschnitten der beiden Greiferführungen in der Ketterstreckungsrichtung, d.h., in der Richtung, in der das Riet schwingt, größer als die Breite des Greiferbands, so dass die vorderen Endabschnitte der beiden Greiferführungen von den Enden des Greiferbands nach außen in die Kettöffnung vorstehen. Ferner steht der vordere Endabschnitt der einen Greiferführung (die im weiteren als die erste Greiferführung bezeichnet wird) von einem Ende des Greiferbands zu der Seite des Riets in die Kettöffnung vor. Der vordere Endabschnitt der anderen Greiferführung (die im weitern Verlauf als die zweite Greiferführung bezeichnet wird) steht von dem anderen Ende des Greiferbands in Richtung der Bindungsvorderseite des Gewebes in die Kettöffnung vor.

Wenn bei dieser Konstruktion die zweite Greiferführung das Webfach betritt oder verlässt, um eine Störung zwischen dem vorderen Endabschnitt der zweiten Greiferführung und der Bindungsvorderseite zu verhindern, und um zu verhindern, dass in dem gewobenen Textil eine Greiferführungsmarke erzeugt wird, die durch Pressen des Ketts in Folge der Dicke der Greiferführung verursacht wird, ist es erforderlich, die Bewegungsstrecke des Greiferbands innerhalb des Webfachs auf eine Position einzustellen, die von der Bindungsvorderseite am weitesten entfernt ist. Wenn ferner der Abstand zwischen dem vorderen Ende der ersten Greiferführung und dem Riet kurz ist, verursacht das Vorhandensein des vorderen Endabschnitts der von einem Ende des Greiferbands in Richtung der Rietseite in die Kettöffnung vorstehenden ersten Greiferführung in Folge der Dicke der Greiferführung einen Rietriss, wodurch ein Maschenstreifen (wale streak) erzeugt wird. Somit ist es erforderlich, die am meisten zurückgezogene Position des Ries weiter von der Bindungsvorderseite weg zu bewegen. Auf diese Weise nimmt der Schwingungsbereich des Riets zu, da die am meisten zurückgezogene Position des Riets von der Bindungsvorderseite wegbewegt ist. Die Erhöhung des Schwingungsbereichs des Riets verhindert nachteiliger Weise, dass die Geschwindigkeit der Webmaschine erhöht wird.

Weitere Schusseintragsgerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sind in der US-A-5 413 151 und der EP-A-0 715 009 offenbart.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine zu schaffen, die eine Verbesserung in der Bewegungsstabilität des Greiferkopfs selbst in dem Fall einer Konstruktion erzielen kann, bei der eine Führung verwendet wird, die das Führen des Greiferkopfs oder des Greiferbands in die Kettöffnung lediglich an der unteren Seite des Bands durchführt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die vorgenannte Aufgabe mit einem Schusseintragsgerät gelöst, das die Merkmale des Anspruchs 1 hat. Weitere Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen dargelegt.

Bei dieser Konstruktion, bei der die Antriebskraftaufbringungsposition an dem Greiferband auf eine Position eingestellt ist, die sich in der Nähe des Schwerpunkts des Greiferkopfs bzgl. dessen Vertikalrichtung befindet, wird die auf das Greiferband aufgebrachte Antriebskraft im Wesentlichen linear auf die Position des Schwerpunkts des Greiferkopfs entlang der linearen Konfiguration des Greiferbands übertragen. Somit wird eine vertikale Bewegung des Greiferkopfs zurückgehalten. Ferner hält der Verstärkungsabschnitt die lineare Konfiguration des vorderen Endabschnitts des Greiferbands bei und eine Ablenkung des Greiferbands an dem vorderen Ende wird verhindert. Die Verhinderung der Vertikalbewegung des Greiferkopfs und der Ablenkung des Greiferbands trägt zu der Stabilisierung der Bewegung des Greiferkopfs bei. Als ein Ergebnis ist die Bewegung des Greiferkopfs lediglich durch Führung der unteren Fläche des Greiferkopfs oder des Verstärkungsabschnitts innerhalb der Kettöffnung stabilisiert.

Es ist ferner wünschenswert, dass der Verstärkungsabschnitt als ein vertiefter Rahmen einer U-förmigen Konfiguration ausgebildet ist, dessen Schnittkonfiguration gesehen in der Längsrichtung des Greiferbands so ausgebildet ist, dass sie weiter als die untere Fläche des Greiferbands nach unten vorsteht. Dies liegt daran, dass ein solcher vertiefter Rahmen einen einfachen Verstärkungsabschnitt bereitstellt.

Es ist ferner wünschenswert, dass der Verstärkungsrahmen einstückig aus dem gleichen Material wie das Greiferband ausgebildet ist. Dies vereinfacht nicht nur den Herstellungsprozess verglichen mit dem Fall, in dem an dem Greiferband ein separater Abschnitt montiert ist, sondern realisiert eine problemlose Konstruktion, in der mit Bezug auf das Kett kein Kratzer auftritt.

Ferner beträgt die Länge des Verstärkungsabschnitts bevorzugter Weise die Hälfte des Fadenführungshubs des Greiferkopfs. In der ersten Hälfte des Eintragsprozesses des Greiferkopfs in die Kettöffnung wird der Greiferkopf beschleunigt. In der späteren Hälfte des Eintragsprozesses des Greiferkopfs in die Kettöffnung wird der Greiferkopf verlangsamt. In der ersten Hälfte des Rückziehprozesses des Greiferkopfs von der Kettöffnung wird der Greiferkopf beschleunigt. In der späteren Hälfte des Rückziehprozesses des Greiferkopfs von der Kettöffnung wird der Greiferkopf verlangsamt. In der ersten Hälfte des Eintragsprozesses des Greiferkopfs in die Kettöffnung und in der späteren Hälfte des Rückziehprozesses des Greiferkopfs von der Kettöffnung ist es wahrscheinlich, dass ein Anheben des Greiferkopfs und ein Beulen des Greiferbands auftreten. Jedoch hilft die Konstruktion, bei der die Länge des Verstärkungsabschnitts zumindest der Hälfte des Fadenführungshubs des Greiferkopfs beträgt, ein Anheben des Greiferkopfs und ein Beulen des Greiferbands zu verhindern. Die Verhinderung des Anhebens des Greiferkopfs und des Beulens des Greiferbands trägt in großem Ausmaß zu der Stabilisierung der Bewegung des Greiferkopfs bei.

Ferner ist es möglich, den Verstärkungsabschnitt und das Greiferband als separate Komponenten auszubilden, wobei der Greiferkopf an dem vorderen Ende des Verstärkungselements oder des Greiferbands angefügt wird. Ferner kann der Greiferkopf mit einem Führungsrahmen versehen sein, wobei sich ein Teil des Führungsrahmens erstreckt, um den Verstärkungsabschnitt zu bilden. Die Schnittkonfiguration des Verstärkungsabschnitts kann beidseitig symmetrisch oder beidseitig asymmetrisch sein.

Ferner ist es besonders wünschenswert, dass die Antriebskraftaufbringungsposition in dem Greiferband in dem linearen Zustand auf eine Position eingestellt ist, die sich in der Nähe der Höhenposition des Schwerpunkts aus einer Kombination des Greiferkopfs und des Verstärkungsabschnitts befindet. Ferner ist es wünschenswert, dass die Höhenposition des Schwerpunkts des Greiferkopfs so eingestellt ist, dass sie in dem linearen Zustand innerhalb des Bereichs der Dicke des Greiferbands fällt. Die Höhenposition der Bewegungsstrecke des Schwerpunkts aus der Kombination des Greiferkopfs und des Verstärkungsabschnitts kann von dem Bereich der Dicke des Greiferbands in dem linearen Zustand etwas nach oben oder nach unten abweichen.

Ferner ist die hintere Hälfte der tieferen Wand des Greiferkopfs tiefer als die vordere Hälfte dieser tieferen Wand und die hinter Hälfte der tieferen Wand kann an der Bodenwand des Verstärkungsabschnitts des Greiferbands gesichert sein.

Ferner kann der Verstärkungsabschnitt zudem als ein vorstehender Rahmen einer umgekehrten U-förmigen Konfiguration ausgebildet sein, dessen Schnittkonfiguration gesehen in der Längsrichtung des Greiferbands so ausgebildet ist, dass er weiter als die obere Fläche des Greiferbands nach oben vorsteht.

Ferner kann der Verstärkungsabschnitt am meisten ausbalanciert sein, wenn eine Gestalt verwendet wird, bei der die Schnittgestalt des den Verstärkungsabschnitt bildenden Greiferbands in Vertikalrichtung symmetrisch ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1A und 1B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 1A eine teilweise ausgelassene Frontansicht ist und 1B eine Perspektivansicht des vorderen Endabschnitts eines Greiferbands ist;

1 ist eine Perspektivansicht eines Beschickungsgreiferkopfs;

3A ist eine Seitenansicht des Beschickungsgreiferkopfs und 3B ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A aus 3A;

4A ist eine Draufsicht des Beschickungsgreiferkopfs, 4B ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von 4A und 4C ist eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von 4A;

5 ist eine Perspektivansicht eines aufnehmenden Greiferkopfs;

6A ist eine Seitenansicht des aufnehmenden Greiferkopfs und 6B ist eine Schnittansicht entlang der Linie D-D von 6A;

7A ist eine Draufsicht des aufnehmenden Greiferkopfs und 7B ist eine Schnittansicht entlang der Linie E-E von 7A;

8A ist eine Frontansicht des Beschickungsgreiferkopfs und 8B ist eine Frontansicht des aufnehmenden Greiferkopfs;

9A ist eine Seitenansicht, die das Greiferband in einer Kettöffnung zeigt und 9B ist eine weitere Seitenansicht, die das Greiferband in der Kettöffnung zeigt;

10A und 10B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 10A eine Seitenschnittansicht eines Beschickungsgreiferkopfs ist und 10B eine Schnittansicht entlang der Linie F-F von 10A ist;

11A ist eine Seitenschnittansicht eines aufnehmenden Greiferkopfs und 11B ist eine Schnittansicht entlang der Linie G-G von 11A;

12A und 12B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 12A eine Längsschnittansicht des Beschickungsgreiferkopfs ist und 12B eine Längsschnittansicht eines aufnehmenden Greiferkopfs ist;

13A und 13B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 13A eine Längsschnittansicht eines Beschickungsgreiferkopfs ist und 13B eine Längsschnittansicht eines aufnehmenden Greiferkopfs ist;

14A und 14B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 14A eine Längsschnittansicht eines Beschickungsgreiferkopfs ist und 14B eine Längsschnittansicht eines aufnehmenden Greiferkopfs ist; und

15A und 15B sind Schaubilder, die ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei 15A eine Schnittansicht von einer ersten Greiferführung ist und 15B eine Schnittansicht von der anderen ersten Greiferführung ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE Ausführungsbeispiel 1

Ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine in Übereinstimmung mit dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf 1 bis 9 beschrieben.

In 1A bezeichnet Bezugszeichen 11 einen Beschickungsgreiferkopf, der von einer Schusseintragsstartseite in die Öffnung eines Ketts T (in 4 gezeigt) eingetragen wird und Bezugzeichen 12 bezeichnet einen aufnehmenden Greiferkopf, der von der Schusseintragsendseite in die Öffnung des Ketts T einzutragen ist. Der Beschickungsgreiferkopf 11 ist an dem vorderen Ende eines Greiferbands 13A gesichert und der aufnehmende Greiferkopf 12 ist an dem vorderen Ende eines Greiferbands 13B gesichert. Das Greiferband 13A ist um ein Greiferrad 14 gewickelt und das Greiferband 13B ist um ein Greiferrad 15 gewickelt. Die Greiferbänder 13A und 13B sind durch Ausführen von Epoxidkunstharzformgebung an einem Laminat aus Karbonfasern in einer fadenartigen oder gewobenen Form ausgebildet.

In einer Reihe der Greiferbänder 13A und 13B sind eine große Anzahl von Kraftaufnahmelöcher 133 ausgebildet und in einer Reihe an den Randflächen der Greiferräder 14 und 15 sind Kraftübertragungszähne 141 und 151 angeordnet. Die Kraftaufnahmelöcher 133 der Greiferbänder 13A und 13B sind mit den Kraftübertragungszähnen 141 und 151 der Greiferräder 14 und 15 in Eingriff und die Drehung der Greiferräder 14 und 15 wird durch den Eingriff der Kraftübertragungszähne 141 und 151 mit den Kraftaufnahmelöchern 133 auf die Greiferbänder 13A und 13B übertragen.

Die Greiferräder 14 und 15 werden synchron mit der Drehung der Webmaschine hin und hergedreht. Der Beschickungsgreiferkopf 11 und der aufnehmende Greiferkopf 12 werden durch die Hin- und Herdrehung der Greiferräder 14 und 15 in die Kettöffnung eingebracht und treffen sich mit Bezug auf die Bindungsbreite an dem mittleren Abschnitt, wie dies durch die gestrichelten Linien in 8A und 8B gezeigt ist. Der durch den Beschickungsgreiferkopf 11 in die Kettöffnung eingebrachte Schuss Y wird zu dem aufnehmenden Greiferkopf 12 geschickt. Der Beschickungsgreiferkopf 11 und der aufnehmende Greiferkopf 12 werden durch Rückwärtsdrehung der Greiferräder 14 und 15 von der Kettöffnung zurückgezogen und der Schuss Y wird durch die Kettöffnung hindurchgeführt.

Das Greiferband 13A wird durch eine erste Greiferführung 16A geführt, die außerhalb der Kettöffnung an der Schusseintragsstartseite vorgesehen ist. Das Greiferband 13B wird durch eine außerhalb der Kettöffnung an der Schusseintragsendseite vorgesehene erste Greiferführung 16B geführt. Wie in 3B gezeigt ist, ist die erste Greiferführung 16A durch Anfügen eines Beschränkungselements 162a an einem Stützelement 161 ausgebildet. Zwischen dem Stützelement 161 und dem Beschränkungselement 162 sind Führungsspalten 163 ausgebildet. Die breitenmäßigen Enden des Greiferbands 13A passieren die Führungsspalten 163. An der Oberseite des die Führungsspalten 163 definierenden Stützelements 161 führen Führungsflächen 164 die untere Fläche 132 an den breitenmäßigen Enden des Greiferbands 13A. Führungsflächen 165, die die unteren Flächen des Beschränkungselements 162 bilden, das die Führungsspalten 163 definiert, führen die obere Fläche 131 an den breitenmäßigen Enden des Greiferbands 13A.

Wie in 6B gezeigt ist, ist die erste Greiferführung 16B von der gleichen Konstruktion wie die erste Greiferführung 16A und die breitenmäßigen Endabschnitte des Greiferbands 13B passieren die Führungsspalten 163. Die Führungsflächen 164 der ersten Greiferführung 16B führen die untere Fläche 132 des Greiferbands 13B an dessen breitenmäßigen Ende. Die Führungsflächen 165 der ersten Greiferführung 16B führen die obere Fläche 131 des Greiferbands 13B an dessen breitenmäßigen Enden.

Wie in 9A und 9B gezeigt ist, bewegen sich der in die Kettöffnung eingetragene Beschickungsgreiferkopf 11 und der aufnehmende Greiferkopf 12 über zweite Greiferführungen 19, die in einer Reihe an einer einen Riet 17 stützenden Weblade 18 angeordnet sind. Die maximale Breite der zweiten Greiferführungen 19 in der Schwingungsrichtung des Riets 17, das heißt, die Führungskanten 191 an der Oberseite der zweiten Greiferführungen 19, ist kleiner als die Breite der Greiferbänder 13A und 13B.

Wie in 1B gezeigt ist, ist in den vorderen Endabschnitten des Greiferbands 13A, 13B ein verstärkender vertiefter Rahmen 20 einstückig ausgebildet. Wie in 2 gezeigt ist, ist der verstärkende vertiefte Rahmen 20 aus dem gleichen Material wie jenes des Greiferbands 13A, 13B ausgebildet und wird gleichzeitig damit geformt. Der verstärkende vertiefte Rahmen 20 besteht aus einem paar vertikaler Wände 201 und 202, die sich vertikal abwärts erstrecken, und aus einer Bodenwand 203, die die unteren Enden der vertikalen Wände 201 und 202 verbindet. Wie in 3B und 6B gezeigt ist, hat der verstärkende vertiefte Rahmen 20 gesehen in der Längsrichtung des Greiferbands 13A, 13B eine U-förmige Schnittkonfiguration, die weiter als die unteren Flächen 132 des Greiferbands 13A, 13B nach unten vorsteht. Von den vorderen Enden des Greiferbands 13A, 13B in Richtung der Kraftaufnahmelöcher 133 ist das meiste der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 parallel zu der oberen Fläche 131 oder der unteren Fläche 132 des Greiferbands 13A und an einer Position 205 ist die untere Fläche 204 sanft an der unteren Fläche 132 des Greiferbands 13A angeschlossen. Wie in 8A und 8B gezeigt ist, ist die Länge D des verstärkenden vertieften Rahmens 20 gleich oder etwas größer als die Hälfte des Hubs L des Beschickungsgreiferkopfs 11 und die des aufnehmenden Greiferkopfs 12.

Wie in 2 und 4A gezeigt ist, besteht der Beschickungsgreiferkopf 11 aus einem Führungsrahmen 21, der durch Biegen einer einzelnen Metallplatte ausgebildet ist, und aus einem Greifmechanismus 22, der an dem Führungsrahmen 21 gesichert ist. Wie in 4B gezeigt ist, besteht der Greifmechanismus 22 aus einem stationären Greifelement 221, einem ablenkbaren beweglichen Greifelement 222 und einer Tellerfeder 223, die das bewegliche Greifelement 222 in Presskontakt mit dem stationären Greifelement 221 hält.

Der Führungsrahmen 21 besteht aus einer unteren Wand 22, einer sich an einer Seite der unteren Wand 23 vertikal aufwärts erstreckenden vertikalen Wand 24 (das heißt, an der Bindungsvorderseite W1 des gewobenen Stoffs W, wie in 9 gezeigt ist), einer sich an der anderen Seite der unteren Wand 23 vertikal aufwärts erstreckenden Seitenwand 25 (das heißt, an der Seite des Riets 17 über die Weblade 18), einer an der Seitenwand 25 angeschlossenen und der unteren Wand 23 gegenüberliegenden oberen Wand 26 und aus einer sich von der oberen Wand 26 vertikal abwärts erstreckenden vertikalen Wand 27. Das stationäre Greifelement 221, das bewegliche Greifelement 222 und die Tellerfeder 223 sind in dieser Reihenfolge von oben zusammengebündelt und mittels einer Schraube an der oberen Fläche der unteren Wand 23 befestigt. Wie in 4C gezeigt ist, ist der Führungsrahmen 21 an der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A mittels einer Schraube befestigt, um eine integrale Einheit zu bilden. Das heißt, der verstärkende vertiefte Rahmen 20 des Greiferbands 13A und der Beschickungsgreiferkopf 11 sind als eine integrale Einheit ausgebildet. Eine Ausgleichsbildungsplatte 211 ist an der unteren Fläche der unteren Wand 23 gesichert. Die untere Fläche 212 der Ausgleichsbildungsplatte 211 ist mit der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A bündig. Die untere Fläche 212 der Ausgleichsbildungsplatte 211 ist mit der unteren Fläche des Beschickungsgreiferkopfs 11 bündig.

An der oberen Kante der sich vertikal nach oben erstreckenden Vertikalwand 24 sind Schussführungskanten 241 und 242, die von dem vorderen Ende gesehen jeweils aufwärts und abwärts geneigt sind, und eine horizontale Schussführungskante 243 ausgebildet. Die nach oben geneigte Schussführungskante 241 dient zudem als eine Kettführungskante. Wenn der Beschickungsgreiferkopf 11 mit der Bewegung anfängt, dann wird der Schuss Y an der in 1A gezeigten Bereitstellungsposition auf eine Greifposition zwischen dem stationären Greifelement 221 und dem beweglichen Greifelement 222 durch die Schussführungskanten 241, 242 und 243 und die untere Kante 271 der sich vertikal abwärts erstreckenden vertikalen Wand 27 geführt.

In der oberen Wand 26 ist eine Positionssteuerungsvertiefung 261 ausgebildet. Der durch den Greifmechanismus 22 gegriffene Schuss Y kommt mit der Positionssteuerungsvertiefung 261 in Eingriff. Die Greifstrecke des durch den Greifmechanismus 22 gegriffenen Schusses Y wird durch die Positionssteuerungsvertiefung 261 gesteuert.

In den oberen und unteren Endkanten des vorderen Endes der Seitenwand 25 sind Kettführungskanten 251 und 252ausgebildet, die sich von dem vorderen Ende von einander weg erstrecken. Wenn sich der Beschickungsgreiferkopf bewegt, wobei die oberen und unteren Ketts T, die den Öffnungs-Schließbetrieb durchführen, voneinander weggedrückt werden, führt die Seitenwand 25 die oberen und unteren Ketts T entlang der Kettführungskanten 251 und 252, wodurch diese auseinander gedrückt werden. Der Kettführungseffekt in Folge der Kettführungskante 252 wird durch den Kettführungseffekt in Folge der vorderen Endkante 231 der unteren Wand 23 und der oberen Fläche der bündigen Bildungsplatte 211 übernommen. Der Kettführungseffekt in Folge der unteren Fläche der Ausgleichsbildungsplatte 211 wird durch den Kettführungseffekt der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A übernommen.

Wie in 5 und 7A gezeigt ist, besteht der aufnehmende Greiferkopf 12 aus einem Führungsrahmen 28, der durch Biegen einer einzelnen Metallplatte ausgebildet ist, und aus einem Greifmechanismus 29, der auf den Führungsrahmen 28 montiert ist. Der Greifmechanismus 29 besteht aus einem stationären Greifelement 91, das an dem vorderen Ende des Führungsrahmens 28 einstückig ausgebildet ist, aus einem beweglichen Greifelement 292, das so gestützt ist, dass es in der Längsrichtung des aufnehmenden Greiferkopfs 12 beweglich ist, einer Kompressionsfeder 293, die das beweglichen Greifelement 292 mit dem stationären Greifelement 291 in Presskontakt hält, und aus einem Hebel 294, der mit dem beweglichen Greifelement 292 gekoppelt ist. Das stationäre Greifelement 291 des aufnehmenden Greiferkopfs 12 findet seinen Weg zwischen der Seitenwand 25 und der sich von dem Beschickungsgreiferkopf 11 vertikal abwärts erstreckenden vertikalen Wand 27. Der durch den Beschickungsgreiferkopf 11 gegriffene Schuss Y wird geschickt und zwischen dem stationären Greifelement 291 und dem beweglichen Greifelement 292 gegriffen. Der Hebel 294 liegt an einem stationären Nocken (nicht gezeigt) an der Schusseintragsendseite an und dreht sich um einen Stützstift 295. Als ein Ergebnis dieser Drehung wird das bewegliche Greifelement 292 von dem stationären Greifelement 291 getrennt und der Schuss Y wird aus dem Griff des stationären Greifelements 291 und des beweglichen Greifelements 292 freigegeben.

Der Führungsrahmen 28 besteht aus einer unteren Wand 30 und aus an beiden Seiten der unteren Wand 30 vorgesehenen Seitenwänden 31 und 32. Wie in 7B gezeigt ist, ist der Führungsrahmen 28 an der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B mittels einer Schraube befestigt, um eine integrale Einheit zu bilden. Das heißt, der verstärkende vertiefte Rahmen 20 des Greiferbands 13B und der aufnehmende Greiferkopf 12 sind als eine integrale Einheit ausgebildet. Wie in 6A gezeigt ist, ist an der unteren Fläche der unteren Wand 30 eine Ausgleichsbildungsplatte 281 gesichert. Die untere Fläche 282 der Ausgleichsbildungsplatte 281 ist mit der unteren Fläche des Greiferbands 13B bündig. Die untere Fläche 282 der Ausgleichsbildungsplatte 281 bildet die untere Fläche des aufnehmenden Greiferkopfs 12.

Wenn sich der aufnehmende Greiferkopf 12 bewegt, wobei er die einen Öffnungs-/Schließbetrieb durchführenden oberen und unteren Kettfäden T auseinander drücken, führen die Seitenwände 31 und 32 die oberen und unteren Kettfäden T, während sie auseinander gedrückt werden. Die oberen Kanten 311 und 321 der Seitenwände 31 und 32 des aufnehmenden Greiferkopfs 12 führen den oberen Kettfaden T. Der Kettführungseffekt in Folge der oberen Kanten 311 und 321 der Seitenwände 31 und 32 wird durch die obere Fläche 131 des Greiferbands 13B übernommen. Der Kettführungseffekt in Folge der geneigten Fläche 301 der unteren Wand 30 wird durch den Kettführungseffekt in Folge der unteren Fläche der Ausgleichsbildungsplatte 281 übernommen. Der Kettführungseffekt in Folge der unteren Fläche der Ausgleichsbildungsplatte 281 wird durch den Kettführungseffekt der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferkopfs 13B übernommen.

Wie in 3B gezeigt ist, ist die Höhenposition der Führungsspalten 163, die die Führungspositionen für die erste Greiferführung 16B bilden, höher als die Höhenposition der Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 eingestellt. Das heißt, die Höhenposition der Führungsspalten 163 ist so eingestellt, dass sie höher als die Führungsposition B (in 3A durch eine gestrichelte Linie angezeigt) der durch die Reihe von Führungskanten 191 der ausgebildeten zweiten Greiferführungen 19 ist. Somit bewegt sich der Beschickungsgreiferkopf 11 linear über die Führungsposition G. Wie in 3B gezeigt ist, ist die Differenz &agr;1 zwischen der Höhenposition des Schwerpunkts 111 aus einer Kombination des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des verstärkenden vertieften Rahmens 20 und der Höhenposition der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferkopfs 13A im Wesentlichen gleich zu der Differenz &Dgr;L zwischen der Höhenposition der Führungsflächen 164 der ersten Greiferführung 16A und der Höhenposition der Führungsposition G der zweiten Greiferführungen 19.

Wie in 3A und 3B gezeigt ist, ist in Folge der Tatsache, dass die untere Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A mit der unteren Fläche der Ausgleichsbildungsplatte 211 bündig ist, der Gleitkontakt des Beschickungsgreiferkopfs 11 mit der zweiten Greiferführung 19 sanft gemacht, wenn der Beschickungsgreiferkopf 11 an den zweiten Greiferführungen 19 gleitet.

In 3A bezeichnet Bezugszeichen F1 die Position, an der die von dem Greiferrad 14 auf das Greiferband 13A in einem linearen Zustand übertragene Antriebskraft aufgebracht wird. Die Antriebskraftaufbringungsposition F1 beeinflusst den Beschickungsgreiferkopf 11 durch das Greiferband 13A, und das Greiferband 13A und der Beschickungsgreiferkopf 11 bewegen sich integral. Die Höhenposition der Antriebskraftaufbringungsposition F1 in dem Greiferband 13A in dem linearen Zustand ist auf die Höhenposition der Bewegungsstrecke K1 eingestellt, bei der sich der Schwerpunkt 111 aus der Kombination des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des verstärkenden vertieften Rahmens 20 bewegt, wenn sich der Beschickungsgreiferkopf 11 bewegt. Das heißt, die Höhenposition der Bewegungsstrecke K1 des Schwerpunkts 111 aus der Kombination des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des verstärkenden vertieften Rahmens 20 ist auf innerhalb eines Bereichs der Dicke des Greiferbands 13A in dem linearen Zustand liegend eingestellt.

Wie in 6B gezeigt ist, ist die Höhenposition der die Führungspositionen in der ersten Greiferführung 16B bildenden Führungsspalten 163 auf oberhalb der Höhenposition der Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 eingestellt. Das heißt, die Höhenposition der Führungsspalten 163 ist auf oberhalb der Höhenposition der Führungsposition G (durch die gestrichelte Linie in 6A angezeigt) der durch die Reihe von Führungskanten 191 ausgebildeten zweiten Greiferführungen 19 eingestellt. Somit bewegt sich der aufnehmende Greiferkopf 12 linear über die Führungsposition G. Wie in 6B gezeigt ist, ist die Differenz &bgr;1 zwischen der Höhenposition des Schwerpunkts 111 von einer Kombination aus dem aufnehmenden Greiferkopf 12 und dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 und der Höhenpositionen der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B im Wesentlichen die gleiche wie die Differenz &Dgr;2 zwischen der Höhenposition der Führungsflächen 164 des ersten Greiferbands 16B und der Führungsposition G der zweiten Greiferführungen 19.

Wenn der aufnehmende Greiferkopf 12 an den zweiten Greiferführungen 19 gleitet, dann glättet die Bündigkeit der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B mit der unteren Fläche der bündigen Bildungsplatte 281 den Gleitkontakt des aufnehmenden Greiferkopfs 12 mit den zweiten Greiferführungen 19.

In 6A bezeichnet Bezugszeichen F2 die Position, an der die von dem Greiferrad 15 auf das Greiferband 13B in einem linearen Zustand übertragene Antriebskraft aufgebracht wird. Die Antriebskraftaufbringposition F2 beeinflusst den aufnehmenden Greiferkopf 12 durch das Greiferband 13B, und das Greiferband 13B und der aufnehmende Greiferkopf 12 bewegen sich integral. Die Höhenposition der Antriebskraftaufbringposition F2 des Greiferbands 13B in dem linearen Zustand ist auf die Höhenposition der Bewegungsstrecke K2 eingestellt, durch die sich der Schwerpunkt 121 der Kombination aus dem aufnehmenden Greiferkopf 12 und dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 bewegt, wenn sich der aufnehmende Greiferkopf 12 bewegt. Das heißt, die Höhenposition der Bewegungsstrecke K2 des Schwerpunkts 121 der Kombination aus dem aufnehmenden Greiferkopf 12 und dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 ist auf innerhalb des Bereichs der Dicke des Greiferbands 13B in dem linearen Zustand liegend eingestellt.

Das erste Ausführungsbeispiel bietet die folgenden Wirkungen.

  • (1-1) Die Antriebskraftaufbringposition F1, F2 in dem Greiferband 13A, 13B ist auf die Höhenposition in der Vertikalrichtung des Schwerpunkts 111, 121 der Kombination aus dem Greiferkopf 11, 12 und dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 eingestellt. Somit wird die auf das Greiferband 13A, 13B aufgebrachte Antriebskraft linear auf den Schwerpunkt 111, 121 der Kombination aus dem Greiferkopf 11, 12 und dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 linear entlang der linearen Konfiguration des Greiferbands 13A, 13B in dem linearen Zustand übertragen. Somit wird beim Beschleunigen oder Verlangsamen des Greiferkopfs 11, 12 die Erzeugung eines Drehmoments um den Schwerpunkt 111, 121 beschränkt. Das Beschränken der Erzeugung des Drehmoments um den Schwerpunkt 111, 121 hilft beim Beschränken der Vertikalbewegung des Greiferkopfs 11, 12. ferner behält die Konfiguration des verstärkenden vertieften Rahmens 20 die lineare Konfiguration des vorderen Endabschnitts des Greiferbands 13A, 13B bei, so dass eine Ablenkung des vorderen Endabschnitts des Greiferbands 13A, 13B verhindert wird. Das Beschränken der Vertikalbewegung des Greiferkopfs 11, 12 und die Verhinderung der Ablenkung des Greiferbands 13A, 13B bieten eine Stabilität in der Bewegung des Greiferkopfs 11, 12. Als ein Ergebnis wird dann, wenn das Greiferband 13A, 13B dazu gebracht wird, sich über die zweiten Greiferführungen 19 in die Kettöffnung zu bewegen, das heißt, wenn es dazu gebracht wird, sich in die Kettöffnung zu bewegen, die Bewegung des Greiferkopfs 11, 12 selbst in dem Fall stabil, in dem lediglich die untere Fläche 204 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 oder die untere Fläche 212, 282 des Greiferkopfs 11, 12 geführt ist.
  • (1-2) Der Einsatz der zweiten Greiferführungen 19, die lediglich die untere Fläche 204 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 oder die untere Fläche 282 des Greiferkopfs 11, 12 führen, bietet die nachstehenden Vorteile:
  • (a) Da es für die zweiten Greiferführungen 19 nötig ist, lediglich die untere Fläche 204 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 oder die untere Fläche 282 des Greiferkopfs 11, 12 zu führen, muss die Breite der Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 nicht größer als die Breite des Greiferbands 13A, 13B sein. Somit kann verglichen mit dem Fall, in dem die in der Japanischen Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 5-27070 offenbarte Greiferführung eingesetzt wird, die Bewegungsstrecke des Greiferbands 13A, 13B in die Kettöffnung näher an die Bindungsfront W1 des gewebten Stoffs W gebracht werden. Je näher die Bewegungsstrecke des Greiferbands 13A, 13B in der Kettöffnung an der Bindungsfront W1 des gewebten Stoffs W1 liegt, desto näher kann die am meisten zurückgezogene Position des Riets 17 an die Bindungsfront W1 gebracht werden. Somit wird der Schwingungsbereich des Riets 17 abgeschwächt. Um die Erhöhung der Webgeschwindigkeit zu erreichen und um zu verhindern, dass das Kett bricht oder beschädigt wird, in dem es gegen die Rietklinge gerieben wird, ist es um so besser, je geringer der Schwingungsbereich des Riets 17 ist.
  • (b) An beiden Enden der Bindungsfront B1 des gewobenen Stoffs W sind Breithalter vorgesehen, um ein Kräuseln zu verhindern. Bei den in der Japanischen Gebrauchsmusteranmeldungsoffenlegung Nr. 5-27070 offenbarten Greiferführungen schwingen die Greiferführungen an beiden Enden der Bindungsfront, so dass sie sich in die Nähe des Breithalter bewegen. Je größer der Betrag ist, um den die vorderen Endabschnitte der Greiferführungen über die obere Fläche des Greiferbands vorstehen, um so höher muss die Höhenposition der Breithalter sein. In dem Fall, in dem ein Kräuseln durch Pressen der Breithalter gegen die obere Fläche des gewobenen Stoffs W verhindert wird, ist die Höhenposition der Breithalter um so höher, je kleiner der Gewebeeinschlagwinkel mit Bezug auf die Breithalter ist. Je kleiner der Gewebeeinschlagwinkel mit Bezug auf die Breithalter ist, desto geringer ist der Kräuselverhinderungseffekt. Der Einsatz der zweiten Greiferführungen 19 ist beim Absenken der Höhenposition der Breithalter vorteilhaft. Außerdem verbessert die Konstruktion, bei der der Greiferkopf 11, 12 und der verstärkende Vertiefungsrahmen 20 durch die zweiten Greiferführungen 19 geführt werden, den Kräuselverhinderungseffekt.
  • (1-3) Der verstärkende vertiefte Rahmen 20, der ein Verstärkungsabschnitt zum Beibehalten der linearen Konfiguration des vorderen Endabschnitts des Greiferbands 13A, 13B ist, ist im Wesentlichen an vier Stellen in der Breitenrichtung des Greiferbands 13A, 13B bei im Wesentlichen rechten Winkeln gebogen, so dass er in einer U-Gestalt ausgebildet ist. Eine solche gebogene Gestalt ist beim Verhindern der Ablenkung überlegen und ist einfacher auszubilden. Der verstärkende vertiefte Rahmen 20 von dieser gebogenen Gestalt stellt einen einfachen Verstärkungsabschnitt bereit und ist eine sanfte Konfiguration, die kein Fangen des Kettfadens mit sich bringt.
  • (1-4) Bei der ersten Hälfte des Eintragsprozesses des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des aufnehmenden Greiferkopfs 12 in die Kettöffnung wird der Greiferkopf 11 beschleunigt. In der späteren Hälfte des Rückziehprozesses des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des aufnehmenden Greiferkopfs 12 aus der Kettöffnung heraus werden die Greiferköpfe 11 und 12 verlangsamt. 8A veranschaulicht die erste Hälfte des Eintragsprozesses des Beschickungsgreiferkopfs 11 in die Kettöffnung oder die spätere Hälfte des Rückziehprozesses des Beschickungsgreiferkopfs 11 aus der Kettöffnung. 8B veranschaulicht die erste Hälfte des Eintragsprozesses des aufnehmenden Greiferkopfs 12 in die Kettöffnung oder die spätere Hälfte des Rückziehprozesses des aufnehmenden Greiferkopfs 12 aus der Kettöffnung heraus. Wenn der Greiferkopf 11, 12 während dem Eintragsprozess in die Kettöffnung beschleunigt wird und wenn der Greiferkopf 11, 12 während des Rückziehprozess von der Kettöffnung verlangsamt wird, ist es wahrscheinlich, dass ein Anheben des Greiferkopfs 11, 12, ein Beulen des Greiferbands usw. auftreten. Die Länge D des vertieften Rahmens 20 ist etwas größer als die Hälfte des Hubs L der Greiferköpfe 11, 12. Das Einstellen der Länge des verstärkenden vertieften Rahmens 20 wird aus dem Grund gemacht, dass während der ersten Hälfte des Eintragprozesses des Greiferkopfs 11, 12 in die Kettöffnung und während der späteren Hälfte des Rückziehprozesses des Greiferkopfs 11, 12 aus der Kettöffnung heraus die Endabschnitte des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A, 13B einer Führungsaktion der Führungsfläche 165 der ersten Greiferführung 16A, 16B unterzogen werden. Die Führungsaktion der Führungsfläche 165 der ersten Greiferführung 16A, 16B, die an dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 des Greiferbands 13A, 13B ausgeübt wird, hilft dabei, ein Anheben des verstärkenden vertieften Rahmens 20 zu verhindern. Somit ist es möglich, ein Anheben des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des aufnehmenden Greiferkopfs 12, die integral an dem verstärkenden vertieften Rahmen 20 gesichert sind, zu verhindern. Der verstärkende vertiefte Rahmen 20, der das Anheben des Greiferkopfs 11, 12 verhindert, trägt stark zu der Stabilisierung der Bewegung des Greiferkopfs 11, 12 bei.
  • (1-5) Der verstärkende vertiefte Rahmen 20, der mit dem Greiferband 13A, 13B integriert ist, kann durch Matrizenformgebung einfach ausgebildet werden. Der Montageprozess eines als eine separate Komponente ausgebildeten Verstärkungsabschnitt an dem Greiferband ist eine mühsame Aufgabe, die Vorgänge, etwa Schrauben, Stiftverbindung und Kleben mit einbezieht. Bei der Konstruktion, bei der der verstärkende vertiefte Rahmen 20 mit dem Greiferband 13A, 13B integriert ist, besteht kein Bedarf zum Ausführen solcher mühsamen Montageprozesse.
  • (1-6) In dem Fall, in dem an das Greiferband ein separater Verstärkungsabschnitt angefügt wird, ist es für das separate Verstärkungselement selbst notwendig, dass es eine Steifigkeit aufweist, so dass es nicht abgelenkt werden kann. Zusätzlich muss der Verbindungsbereich des Verbindungsabschnitts zwischen dem Greiferband und dem Verstärkungsabschnitt ein geeigneter sein. Beispielsweise wäre eine Konstruktion einfach, bei der ein Verstärkungsabschnitt einer vertieften Schnittkonfiguration an ein ebenes Greiferband gefügt wird. In diesem Fall würde jedoch die aus dem Greiferband und dem Verstärkungsabschnitt bestehende Verbindungsstruktur schwerer als das den verstärkenden vertieften Rahmen 20 von diesem Ausführungsbeispiel aufweisende Greiferband sein. Das heißt, die Konstruktion, bei der das Greiferband und der Verstärkungsabschnitt integriert sind, trägt zu einer Reduktion des Gewichts der aus dem Greiferband und dem Verstärkungsabschnitt bestehenden Verbindungsstruktur bei. Diese Gewichtsreduktion ist beim Erzielen einer erhöhten Webgeschwindigkeit vorteilhaft.

Ausführungsbeispiel 2

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 10 und 11 ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Komponenten, die die gleichen wie jene des ersten Ausführungsbeispiels sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Wie in 10A gezeigt ist, ist die hintere Hälfte 232 der unteren Wand 23 des Beschickungsgreiferkopfs 11C tiefer als die vordere Hälfte 233 der unteren Wand 23. Die hintere Hälfte 232 der unteren Wand 23 ist an der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A gesichert. Wie in 10B gezeigt ist, ist die Differenz &agr;2 zwischen der Höhenposition des Schwerpunkts 111 des Beschickungsgreiferkopfs 11C und der Höhenposition der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A größer als die Differenz &agr;1 des ersten Ausführungsbeispiels. Wenn sich der Beschickungsgreiferkopf 11C an den zweiten Greiferführungen 19 bewegt, kann lediglich die untere Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A mit den Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 in Gleitkontakt gebracht werden.

Wie in 11A gezeigt ist, ist die hintere Hälfte 302 der unteren Wand 30 des aufnehmenden Greiferkopfs 12C tiefer als die vordere Hälfte 303 der unteren Wand 30. Die hintere Hälfte 302 der unteren Wand 30 ist an der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands C gesichert. Wie in 11B gezeigt ist, ist die Differenz &bgr;2 zwischen der Höhenposition des Schwerpunkts 121 des aufnehmenden Greiferkopfs 12C und der Höhenposition der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B größer als die Differenz &bgr;1 in dem ersten Ausführungsbeispiel. Wenn sich der aufnehmende Greiferkopf 12C an den zweiten Greiferführungen 19 bewegt, kann lediglich die untere Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B mit den Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 in Gleitkontakt gebracht werden.

Das zweite Ausführungsbeispiel bietet die gleiche Wirkung wie das erste Ausführungsbeispiel. Da die Höhenposition der unteren Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 tiefer als in dem ersten Ausführungsbeispiel ist, ist die Höhenposition der Führungskanten 191 der zweiten Greiferführungen 19 auch tiefer. Somit ist der Unterbrechungsbetrag (der Vorstehbetrag von dem tieferen zu dem höheren Kettfaden) der Führungskanten 191 dann, wenn die zweiten Greiferführungen 19 des zweiten Ausführungsbeispiels die Kettöffnung betreten, geringer als in dem ersten Ausführungsbeispiel. Je geringer der Unterbrechungsbetrag der Führungskanten 191 ist, um so geringer ist die Möglichkeit des Auftretens eines Kettfadenbruchs und einer horizontalen Linie.

Ausführungsbeispiel 3

In einem dritten Ausführungsbeispiel kann ein an dem vorderen Ende des Greiferbands 13A, 13B einstückig ausgebildeter Verstärkungsabschnitt 33 eine Schnittkonfiguration haben, wie sie in 12A und 12B gezeigt ist. Das Verbinden des Greiferkopfs 11, 12 mit dem Verstärkungsabschnitt 33 kann einfach bewirkt werden, indem die Konfiguration der unteren Wand 23, 30 des Greiferkopfs 11, 12 zu der Konfiguration der oberen Fläche des Verstärkungsabschnitts 32 passend gemacht wird.

Auch in dem dritten Ausführungsbeispiel führen die zweiten Greiferführungen 19 die untere Fläche des Greiferkopfs 11, 12und die untere Fläche des Verstärkungsabschnitts 33 wird nicht durch die zweiten Greiferführungen 19 in Gleitkontakt damit geführt.

Ausführungsbeispiel 4

In einem vierten Ausführungsbeispiel kann ein einstückig an dem vorderen Ende des Greiferbands 13A, 13B ausgebildeter Verstärkungsabschnitt 34 eine Schnittkonfiguration aufweisen, wie sie in 13A und 13B gezeigt ist. Das Verbinden des Greiferkopfs 11, 12 mit dem Verstärkungsabschnitt 34 kann einfach bewirkt werden, indem die Konfiguration der unteren Wand 23, 30 des Greiferkopfs 11, 12 zu der Konfiguration der oberen Fläche des Verstärkungsabschnitts 34 passend gemacht wird.

Auch in dem vierten Ausführungsbeispiel führen die zweiten Greiferführungen 19 die unteren Flächen des Greiferkopfs 11, 12 und die untere Fläche des Verstärkungsabschnitts 34 ist nicht durch die zweiten Greiferführungen 19 in Gleitkontakt damit geführt.

Ausführungsbeispiel 5

In einem fünften Ausführungsbeispiel kann ein einstückig an dem vorderen Ende des Greiferbands 13A, 13B ausgebildeter Verstärkungsabschnitt 35 eine Schnittkonfiguration haben, wie sie in 14A und 14B gezeigt ist. Der Verstärkungsabschnitt 35 ist als ein vorstehender Rahmen ausgebildet, der eine Schnittkonfiguration einer umgekehrten U-Gestalt aufweist, so dass er über die obere Fläche des Greiferbands 13A, 13B nach oben vorsteht. Der Anschluss des Greiferkopfs 11, 12 an dem Verstärkungsabschnitt 35 kann einfach bewirkt werden, indem die Konfigurationen der unteren Wand 23, 30 des Greiferkopfs 11, 12 an die Konfiguration der unteren Fläche des Verstärkungsabschnitts passend gemacht wird. Auch in dem fünften Ausführungsbeispiel führen die zweiten Greiferführungen 19 die untere Fläche des Greiferkopfs 11, 12 und die untere Fläche des Verstärkungsabschnitts 35 wird nicht durch die zweiten Greiferführungen 19 in Gleitkontakt damit geführt.

Ausführungsbeispiel 6

Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 15A und 15B ein Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Komponenten, die die gleichen wie jene des ersten Ausführungsbeispiels sind, sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Wie in 15A gezeigt ist, ist die erste Greiferführung 16C ausgebildet, indem ein Beschränkungselement 162C von oben an einem Stützelement 161C angefügt wird. Zwischen dem Stützelement 161C und dem Beschränkungselement 162C sind Führungsspalten 163C ausgebildet. Die Führungsflächen 165C, die die unteren Flächen des Beschränkungselements 162C bilden, das die Führungsspalten 163C ausbildet, führen die breitenmäßigen Endabschnitte der oberen Fläche 131 des Greiferbands 13A. Die Führungsfläche 164C, die die obere Fläche des Stützelements 161C bildet, dass die Führungsspalten 163c ausbildet, führt die untere Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13A oder die untere Fläche der unteren Wand 23 des Greiferkopfs.

Wie in 15B gezeigt ist, hat eine erste Greiferführung 16D die gleiche Konstruktion wie die erste Greiferführung 16C. Führungsflächen 165C führen die breitenmäßigen Endabschnitte der oberen Fläche 131 des Greiferbands 13B. Eine Führungsfläche 164C führt die untere Fläche 204 der Bodenwand 203 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 des Greiferbands 13B oder die untere Fläche der unteren Wand 23 des Greiferkopfs.

Die ersten Greiferführungen 16C und 16D außerhalb der Kettöffnung führen die obere Fläche der oberen und unteren Flächen des Greiferbands 13A, 13B und die untere Fläche 204 des verstärkenden vertieften Rahmens 20 oder die untere Fläche der unteren Wand 23 des Greiferkopfs. Bezüglich der Bewegungsstabilität des Beschickungsgreiferkopfs 11 und des aufnehmenden Greiferkopfs 12 bietet dieses Ausführungsbeispiel die gleiche Wirkung wie das erste Ausführungsbeispiel.

Es ist ein Schusseintragsgerät offenbart, mit dem es möglich ist, eine Verbesserung der Bewegungsstabilität des Greiferkopfs selbst bei einer Konstruktion zu erreichen, die eine Führung einsetzt, die den Greiferkopf oder das Greiferband in der Kettöffnung lediglich von unten desselbigen führt. Die Höhenposition der Führungsposition (163) in einer ersten Greiferführung (16A) außerhalb der Kettöffnung ist auf oberhalb der Höhenposition der Führungskanten (191) der zweiten Greiferführungen (19) innerhalb der Kettöffnung eingestellt. Ein Beschickungsgreiferkopf (11) bewegt sich linear an den Führungskanten (191). Die erste Greiferführung (16A) führt die breitenmäßigen Endabschnitte des Greiferbands (13A) und die zweiten Greiferführungen (19) führen die untere Fläche (204) eines verstärkenden vertieften Rahmens (20), der in dem vorderen Endabschnitt des Greiferbands (13A) ausgebildet ist.


Anspruch[de]
Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine mit einer ersten Greiferführung (16A, 16B) außerhalb einer Kettöffnung und einer zweiten Greiferführung (19) innerhalb der Kettöffnung, in dem ein Greiferband (13A, 13B), an dem ein Greiferkopf (11, 12) zum Greifen eines Schusses montiert ist, durch die erste Greiferführung geführt wird, und in dem das Greiferband dazu gebracht wird, sich an der zweiten Greiferführung linear zu bewegen, um einen Eintrag eines Schusses (Y) zu bewirken, wobei

sich die Höhenposition einer Führungsposition (163) in der ersten Greiferführung (16A, 16B) von der Höhenposition einer Führungsposition (G) der zweiten Greiferführung (19) unterscheidet, wobei

zumindest die obere Fläche (131) des Greiferbands (13A, 13B) durch die erste Greiferführung (16A, 16B) geführt wird, wobei

die untere Fläche (204) des Verstärkungsabschnitts (20) oder die untere Fläche (212, 282) des Greiferkopfes (11, 12) durch die zweite Greiferführung (19) geführt wird, wobei

in einem vorderen Endabschnitt des Greiferbands (13A, 13B), der an dem Greiferkopf (11, 12) angeschlossen ist, ein Verstärkungsabschnitt (20) vorgesehen ist, um eine lineare Konfiguration des vorderen Endabschnitts beizubehalten, wobei

zumindest eine von der unteren Fläche (204) des Verstärkungsabschnitts (20) und der unteren Fläche (212, 282) des Greiferkopfes (11, 12) in einem linearen Zustand unterhalb der unteren Fläche (132) des Greiferbands ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Verstärkungsabschnitt (20) ein vertiefter Rahmen (20, 33, 34) ist, der eine U-förmige Querschnittskonfiguration gesehen in der Längsrichtung des Greiferbands (13A, 13B) hat, so dass er abwärts unterhalb der unteren Fläche (132) des Greiferbands (13A, 13B) vorsteht, oder wobei

der Verstärkungsabschnitt (20) ein vorstehender Rahmen (35) ist, der gesehen in der Längsrichtung des Greiferbands (13A, 13B) eine Querschnittskonfiguration in Form eines umgekehrten U aufweist, so dass er von der unteren Fläche (132) des Greiferbands (13A, 13B) nach oben vorsteht, wobei

der Greiferkopf (11, 12) in dem vertieften Rahmen oder in dem vorstehenden Rahmen so aufgenommen ist, dass eine Antriebskraftaufbringstelle (F1, F2) in dem Greiferband (13A, 13B) in dem linearen Zustand zumindest auf eine Stelle eingestellt ist, die im Wesentlichen der Höhenposition des Schwerpunkts des Greiferkopfes (11, 12) entspricht.
Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß Anspruch 1, wobei sowohl die obere Fläche (131) als auch die untere Fläche (132) des Greiferbands (13A, 13B) durch die erste Greiferführung (16A, 16B) geführt sind. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Verstärkungsabschnitt (20) mit dem Greiferband (13A, 13B) einstückig und aus dem gleichen Material wie letztgenanntes ausgebildet ist. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Länge (D) des Verstärkungsabschnitts (20) zumindest die Hälfte des Hubs (L) des Greiferkopfes (11, 12) beträgt. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Verstärkungsabschnitt (20) von dem Greiferband (13A, 13B) getrennt ist, und wobei der Greiferkopf (11, 12) an dem vorderen Ende des getrennten Verstärkungsabschnitts oder des Greiferbands angeschlossen ist. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Greiferkopf (11, 12) mit einem Führungsrahmen (21, 28) ausgestattet ist wobei sich ein Teil des Führungsrahmens so erstreckt, dass er den Verstärkungsabschnitt (20) bildet. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Schnittkonfiguration des Verstärkungsabschnitts (20) zweiachsig symmetrisch ist. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Schnittkonfiguration des Verstärkungsabschnitts (20) zweiachsig asymmetrisch ist. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei eine Antriebskraftaufbringstelle in dem Greiferband in einem linearen Zustand auf eine Stelle eingestellt ist, die sich in der Nähe der Höhenposition des Schwerpunkts (111, 121) aus einer Kombination des Greiferkopfes und des Verstärkungsabschnitts befindet. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Höhenposition des Schwerpunkts des Greiferkopfes (11, 12) auf innerhalb des Bereichs der Dicke des Greiferbands (13A, 13B) in einem linearen Zustand eingestellt ist. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Höhenposition einer Bewegungsstrecke (K1, K2) des Schwerpunkts (111, 121) einer Kombination des Greiferkopfes (11, 12) und des Verstärkungsabschnitts (20) von dem Bereich der Dicke des Greiferbands (13A, 13B) in einem linearen Zustand etwas nach oben oder nach unten abweicht. Schusseintragsgerät für eine Greiferwebmaschine gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei eine hintere Hälfte (232, 302) einer unteren Wand (23, 30) des Greiferkopfes (11C, 12C) niedriger als eine vordere Hälfte (133, 303) der unteren Wand ist, und wobei die hintere Hälfte der unteren Wand an der Bodenwand (203) des Verstärkungsabschnitts (20) des Greiferbands (13A, 13B) gesichert ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com