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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor, die eine Rückkopplung zum Einstellen einer Druckabweichung zwischen einem Solldruck und einem Kraftstoffdruck in einem Akkumulator durchführt, damit sie Null ist.

Im Allgemeinen erhöht ein Verbrennungsmotor von einem Typ zum direkten Einspritzen und Zuführen von Kraftstoff in eine Verbrennungskammer einen Kraftstoffdruck auf einen Druck, der für einen Verbrennungszustand optimal ist (einen Solldruck), indem er den zu einem Kraftstoffeinspritzventil zugeführten Kraftstoff mit einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe unter Druck setzt.

Eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für den Verbrennungsmotor von diesem Typ berechnet eine Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge auf der Basis einer Druckabweichung zwischen dem Solldruck und einem durch einen Kraftstoffdrucksensor erfassten Kraftstoffdruck in einem Akkumulator, bestimmt eine Antriebszeitgabe für ein Durchflusssteuerventil auf der Basis der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge und stellt eine Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe ein. Demgemäß wird der Kraftstoffdruck im Akkumulator derart gesteuert, dass er mit dem Solldruck übereinstimmt.

Die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung berechnet die zur Bestimmung einer Antriebszeitgabe des Durchflusssteuerventils verwendete Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge durch Ausführen einer proportionalen integralen Operation oder von ähnlichem basierend auf einer Druckabweichung zwischen einem auf der Basis eines Betriebszustands der Verbrennungsmotors eingestellten Solldruck und einem durch den Kraftstoffdrucksensor erfassten Kraftstoffdruck im Akkumulator.

Darauf folgend addiert die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge und eine Kraftstoffeinspritzmenge des von dem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzten Kraftstoffs, um eine Soll-Kraftstoffentladungsmenge (= Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge + Kraftstoffeinspritzmenge) der Hochdruck-Kraftstoffpumpe zu berechnen. Weiterhin wandelt die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung die Soll-Kraftstoffentladungsmenge in eine Antriebszeitgabe für das Durchflusssteuerventil unter Verwendung einer Antriebszeitgabeabbildung um.

Schließlich treibt die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung das Durchflusssteuerventil zu der Antriebszeitgabe an, die der Abbildungsumwandlung unterzogen ist. Demgemäß wird eine Menge an Kraftstoff, die äquivalent zu einer Kraftstoffentladungsmenge ist, die zum Veranlassen nötig ist, dass der Kraftstoffdruck im Akkumulator mit dem Solldruck übereinstimmt, von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe zum Akkumulator zugeführt.

Die zum Berechnen der Soll-Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruckkraftstoffpumpe verwendete Kraftstoffeinspritzmenge ist eine Menge an Kraftstoff, die aus dem Akkumulator heraus fließt, wenn der Kraftstoff von dem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzt wird. Die Kraftstoffeinspritzmenge ist äquivalent zu einer Kraftstoffentladungsmenge, die zum Beibehalten des Kraftstoffdrucks im Akkumulator nötig ist.

Die zum Berechnen der Soll-Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe verwendete Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge ist äquivalent zu einer Kraftstoffentladungsmenge, die zum Einstellen einer Druckabweichung zwischen dem Solldruck und dem Kraftstoffdruck im Akkumulator nötig ist, damit sie Null ist. Die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge wird gemäß der Druckabweichung größer und kleiner.

Beispielsweise wird dann, wenn die Druckabweichung größer als Null ist (der Kraftstoffdruck niedriger als der Solldruck ist), da die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge größer wird, die Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe größer und steigt der Kraftstoffdruck im Akkumulator an.

Wenn andererseits die Druckabweichung kleiner als Null ist (der Kraftstoffdruck höher als der Solldruck ist), wird deshalb, weil die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge kleiner wird, die Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe kleiner und fällt der Kraftstoffdruck im Akkumulator ab.

Auf diese Weise wird die Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruckpumpe einer Rückkopplung unterzogen, um die Druckabweichung derart einzustellen, dass sie Null ist (um zu veranlassen, dass der Kraftstoffdruck im Akkumulator und der Solldruck gleich sind).

Wenn die Druckabweichung größer als Null ist, wird versucht, den Kraftstoffdruck im Akkumulator durch Erhöhen eines integralen Operanden in Bezug auf die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge auf den Solldruck anzuheben. Wenn jedoch ein Zustand, in welchem die Druckabweichung größer als Null ist, lange andauert, wird der integrale Operand exzessiv größer.

Es ist bekannt, dass dann, wenn der integrale Operand auf diese Weise exzessiv größer wird, eine Kraftstoffentladungsmenge, nachdem der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Solldruck erreicht hat, exzessiv groß wird, und der Kraftstoffdruck im Akkumulator steigt an, weil es unmöglich ist, den Kraftstoffdruck auf den Solldruck zu halten, wodurch ein so genanntes Überschießen verursacht wird.

Im Hinblick darauf ist eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor vorgeschlagen, welche derart konfiguriert ist, dass sie eine Aktualisierung eines integralen Operanden abhält, wenn eine Kraftstoffentladungsmenge einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe auf einen Wert ansteigt, der nahe einem maximalen Wert ist (siehe beispielsweise JP 2001-263144 A).

Gemäß der in JP 2001-263144 A beschriebenen herkömmlichen Vorrichtung wird verhindert, dass der integrale Operand exzessiv größer wird, wenn ein Kraftstoffdruck im Akkumulator auf einen Solldruck angehoben ist. Somit wird das Auftreten eines Überschießens gesteuert.

Wenn andererseits die Druckabweichung kleiner als Null ist, wird versucht, den Kraftstoffdruck im Akkumulator durch Reduzieren des integralen Operanden in Bezug auf die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge auf den Solldruck zu verringern. Wenn jedoch ein Zustand, in welchem die Druckabweichung kleiner als Null ist, lange andauert, wird der integrale Operand exzessiv kleiner.

Es ist bekannt, dass dann, wenn der integrale Operand exzessiv kleiner wird, eine Kraftstoffentladungsmenge, nachdem der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Solldruck erreicht hat, exzessiv klein wird und der Kraftstoffdruck abfällt, weil es unmöglich ist, den Kraftstoffdruck im Akkumulator auf dem Solldruck zu halten, wodurch ein so genanntes Unterschießen verursacht wird.

Somit ist eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor vorgeschlagen, die derart konfiguriert ist, dass sie eine Aktualisierung eines integralen Operanden verhindert, wenn ein Kraftstoffdruck in einem Akkumulator um eine Menge, die gleich einer vorbestimmten Menge oder größer als diese ist, höher als ein Solldruck ist (siehe beispielsweise JP 6-137199 A).

Gemäß der in JP 6-137199 A beschriebenen herkömmlichen Vorrichtung wird verhindert, dass der integrale Operand exzessiv kleiner wird, wenn der Kraftstoffdruck im Akkumulator auf den Solldruck verringert ist. Somit wird das Auftreten eines Unterschießens gesteuert.

Bei der herkömmlichen Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor, wie beispielsweise im Fall von JP 2001-263144 A, wird verhindert, dass der integrale Operand durch einen Fehler exzessiv größer wird, wenn der Zustand, in welchem die Druckabweichung größer als Null ist (der Kraftstoffdruck niedriger als der Solldruck ist), lange andauert. Somit ist es möglich, das Auftreten eines Überschießens zu steuern, nachdem der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Solldruck erreicht hat. Jedoch wird der integrale Operand kontinuierlich größer, ohne dass seine Aktualisierung verhindert wird, bis beurteilt wird, dass die Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe den Wert nahe dem maximalen Wert erreicht hat. Somit wird dann, wenn die Kraftstoffentladungsmenge den Wert nahe dem maximalen Wert nicht erreicht oder wenn es lange dauert, bis die Kraftstoffentladungsmenge den Wert nahe dem maximalen Wert erreicht, ein Abhalten der Erhöhung bezüglich des integralen Operanden verzögert, wird ein ausreichender Effekt zum Steuern eines Überschießens nicht erhalten und wird ein Verbrennungszustand oder ein Abgas verschlechtert.

In dem Fall der JP 6-137199 A wird verhindert, dass der integrale Operand exzessiv kleiner wird, wenn der Zustand, in welchem die Druckabweichung kleiner als Null ist (der Kraftstoffdruck höher als der Solldruck ist), lange dauert. Somit ist es möglich, das Auftreten eines Unterschießens zu steuern, nachdem der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Solldruck erreicht hat. Jedoch wird der integrale Operand kontinuierlich kleiner, ohne dass seine Aktualisierung verhindert wird, bis beurteilt wird, dass der Kraftstoffdruck im Akkumulator einen Wert erreicht hat, der um eine Größe höher als der Sollwert ist, die gleich der vorbestimmten Größe bzw. Menge oder größer als diese ist. Somit wird dann, wenn der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Wert nicht erreicht, der um die Größe höher als der Sollwert ist, die gleich der vorbestimmten Größe oder größer als diese ist, oder dann, wenn es lange dauert, bis der Kraftstoffdruck im Akkumulator den Wert erreicht, der um die Größe höher als der Sollwert ist, die gleich der vorbestimmten Größe oder größer als diese ist, ein Abhalten der Erniedrigung des integralen Operanden verzögert, wird ein ausreichender Effekt zum Steuern eines Überschießens nicht erhalten und wird ein Verbrennungszustand oder ein Abgas verschlechtert.

Darüber hinaus tritt in beiden der Fälle von JP 2001-263144 A und JP 6-137199 A dann, wenn ein Wert des integralen Operanden bei einer Stelle, bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden abgehalten wird, ein Wert ist, der für einen Betriebszustand zu der Zeit ungeeignet ist, zu welcher die Aktualisierung des integralen Operanden wieder aufgenommen wird, ein Überschießen oder ein Unterschießen des Kraftstoffdrucks auf, wenn die Aktualisierung des integralen Operanden wieder aufgenommen wird. Dies führt zu einer Verschlechterung bezüglich eines Verbrennungszustands oder eines Abgases.

Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die Probleme zu lösen, und es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Steuervorrichtung für eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe zu erhalten, bei welcher eine Verschlechterung bezüglich eines Verbrennungszustands oder eines Abgases verhindert wird, indem zu der Zeit einer Rückkopplung zum derartigen Einstellen einer Druckabweichung zwischen einem Solldruck und einem Kraftstoffdruck in einem Akkumulator, dass sie Null ist, sicher verhindert wird, dass ein integraler Operand exzessiv größer oder kleiner wird, und indem ein Auftreten eines Überschießens oder eines Unterschießens eines Kraftstoffdrucks aufgrund eines Abhaltens einer Aktualisierung des integralen Operanden zu der Zeit verhindert wird, zu welcher ein Wert des integralen Operanden ungeeignet ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor zur Verfügung gestellt, die folgendes enthält:

verschiedene Sensoren zum Erfassen eines Betriebszustands eines Verbrennungsmotors;

eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe um einen Niederdruckkraftstoff, der angesaugt worden ist, unter Druck zu setzen und zu entladen;

ein Durchflusssteuerventil zum Einstellen einer Menge an von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe entladenem Kraftstoff, wenn eine Antriebszeitgabe eingestellt ist;

einen Akkumulator zum Akkumulieren eines Drucks des von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe entladenen Kraftstoffs;

Kraftstoffeinspritzventile zum Einspritzen und Zuführen des Kraftstoffs im Akkumulator zu jeweiligen Verbrennungskammern des Verbrennungsmotors;

einen Kraftstoffdrucksensor zum Erfassen eines Kraftstoffdrucks im Akkumulator;

eine Solldruck-Einstelleinrichtung zum Einstellen eines Solldrucks im Akkumulator auf der Basis des Betriebszustands;

eine Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung zum Berechnen einer Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe gemäß einer proportionalen integralen Operation basierend auf einer Druckabweichung zwischen dem Solldruck und dem durch den Kraftstoffdrucksensor erfassten Kraftstoffdruck;

eine Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung zum Einstellen der Antriebszeitgabe des Durchflusssteuerventils auf der Basis einer durch Addieren einer Kraftstoffeinspritzmenge des von dem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzten Kraftstoffs und der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge berechneten Soll-Kraftstoffentladungsmenge; und

eine Einrichtung zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation,

wobei die Einrichtung zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn eine Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge eine erste vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht, während ein Vorzeichen der Druckabweichung sich nicht umkehrt, eine Aktualisierung eines integralen Operanden in Bezug auf die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge abhält und dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung danach umkehrt, die Aktualisierung des integralen Operanden wieder aufnimmt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, zu der Zeit einer Rückkopplung für einen Kraftstoffdruck schnell zu verhindern, dass ein integraler Operand bezüglich einer Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge exzessiv größer oder kleiner wird, und zu verhindern, dass eine Aktualisierung des integralen Operanden abgehalten wird, wenn der integrale Operand ein ungeeigneter Wert ist. Dies macht es möglich, ein Überschießen oder ein Unterschießen eines Kraftstoffdrucks zu steuern und eine Verschlechterung bezüglich eines Verbrennungszustands oder eine Abgases sicher zu verhindern.

Es folgt eine kurze Beschreibung der Zeichnungen, wobei:

1 ein Blockdiagramm ist, das eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß ersten bis dritten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung schematisch zeigt;

2 ein Blockdiagramm ist, das eine ECU in der Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß den ersten bis dritten Ausführungsbeispielen spezifisch zeigt;

3 ein Zeitdiagramm zum Erklären einer Steueroperation gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist;

4 ein Ablaufdiagramm ist, das die Steueroperation gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

5 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Verarbeitung zum Einstellen eines Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

6 ein Zeitdiagramm zum Erklären einer Steueroperation gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist;

7 ein Zeitdiagramm zum Erklären einer zweiten vorbestimmten Anzahl von Malen gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist;

8 eine Kurve zum Erklären von Abbildungsdaten zum Einstellen der zweiten vorbestimmten Anzahl von Malen gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist;

9 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Verarbeitung zum Einstellen eines Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt;

10 ein Zeitdiagramm zum Erklären einer Steueroperation gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ist; und

11 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Verarbeitung zum Einstellen eines Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel zeigt.

Es folgt eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele.

Erstes Ausführungsbeispiel

Hierin nachfolgend wird ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detailliert erklärt werden.

1 ist ein Blockdiagramm, das eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß der Erfindung schematisch zeigt.

In 1 enthält die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor als Kraftstoffzufuhrsystem ein normalerweise offenes Durchflusssteuerventil 10, das ein Solenoid 12 hat, eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20, die einen Zylinder 21, einen Plungerkolben 22 und eine Druckkammer 23 hat, eine Nockenwelle 24, die einen Pumpennocken 25 hat, einen Kraftstofftank 30 mit darin eingefülltem Kraftstoff, einen Niederdruckpfad 33 mit zwei Zweigen, die mit dem Kraftstofftank 30 jeweils über eine Niederdruck-Kraftstoffpumpe 31 und einen Niederdruckregler 32 verbunden sind, einen Hochdruckpfad (einen Entladungspfad) 34, der mit der Druckkammer 23 der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 verbunden ist, einen Akkumulator 36, der mit dem Hochdruckpfad 34 über ein Entladungsventil (ein Absperrventil) 35 verbunden ist, einen Entlastungspfad 38, der den Akkumulator 36 und den Kraftstofftank 30 über ein Entlastungsventil 37 verbindet, und Kraftstoffeinspritzventile 39, die den im Akkumulator 36 gespeicherten Kraftstoff zu jeweiligen Verbrennungskammern eines Verbrennungsmotors 40 einspritzen und zuführen.

Die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung enthält als Steuersystem eine ECU 60, die eine Anregungs-(Schließen des Ventils des Durchflusssteuerventils 10)-Antriebszeitgabe für das Solenoid 12 des Durchflusssteuerventils 10, das aus einem elektromagnetischen Ventil besteht, steuert.

Wie es später beschrieben wird, enthält die ECU 60 eine Solldruck-Einstelleinrichtung, eine Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung, eine Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung, eine Rückkoppelzustands-Beurteilungseinrichtung, eine Einrichtung zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation und eine Kraftstoffeinspritzmengen-Berechnungseinrichtung. Erfassungssignale von verschiedenen Sensoren, wie beispielsweise einem Kraftstoffdrucksensor 61, einem Kurbelwinkelsensor 62 und einem Gaspedalpositionssensor 63, werden zu der ECU 60 als Betriebsinformation des Verbrennungsmotors 40 eingegeben.

Die Niederdruck-Kraftstoffpumpe 31 hebt den Kraftstoff im Kraftstofftank 30 an und entlädt den Kraftstoff zu dem Niederdruckpfad 33. Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 saugt den von der Niederdruck-Kraftstoffpumpe 31 entladenen Kraftstoff in die Druckkammer 23 und entlädt den Kraftstoff.

Der Niederdruckpfad 33 ist mit einer stromaufwärtigen Seite der Druckkammer 23 in der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 über das Durchflusssteuerventil 10 verbunden. Anders ausgedrückt ist das Durchflusssteuerventil 10 in einem Kraftstoffpfad angeordnet, der den Niederdruckpfad 33 und die Druckkammer 23 verbindet.

Das Entladungsventil 35 ist im Hochdruckpfad 34 angeordnet, der die Druckkammer 23 und den Akkumulator 36 verbindet.

Die Kraftstoffeinspritzventile 39 spritzen den Hochdruck-Kraftstoff im Akkumulator 36 direkt in die jeweiligen Kraftstoffkammern, die für jeden Zylinder des Verbrennungsmotors 40 vorgesehen sind, ein und führen ihn dorthin zu.

Der Kraftstoffsensor 61 erfasst einen Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 und gibt den Kraftstoffdruck PF zu der ECU 60 aus.

Auf der Seite des Niederdruckpfads 33 des Kraftstoffzufuhrsystems wird der von der Niederdruck-Kraftstoffpumpe 31 entladene Kraftstoff durch den Niederdruckregler 32 derart eingestellt, dass er einen vorbestimmten Niederdruckwert hat. Wenn sich der Plungerkolben 22 im Zylinder 21 nach unten bewegt, wird der Kraftstoff durch das Durchflusssteuerventil 10 in die Druckkammer 23 geführt.

Der Plungerkolben 22 in der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 bewegt sich im Zylinder 21 synchron zu der Drehung des Verbrennungsmotors 40 hin und her. Demgemäß saugt die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 den Kraftstoff in die Druckkammer 23 von dem Niederdruckpfad 33 über das Durchflusssteuerventil 10 während einer Periode, in welcher sich der Plungerkolben 22 nach unten bewegt. Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 setzt den Kraftstoff in der Druckkammer 23 derart unter Druck, dass er einen hohen Druck hat, und führt den Kraftstoff über das Entladungsventil 35 zu dem Akkumulator 36 zu, während das Durchflusssteuerventil 10 während einer Periode, in welcher sich der Plungerkolben 22 nach oben bewegt, derart angetrieben wird, dass es sich schließt.

Die Druckkammer 23 ist durch die innere periphere Wandfläche des Zylinders 21 und die obere Endfläche des Plungerkolbens 22 aufgeteilt und ausgebildet.

Das untere Ende des Plungerkolbens 22 wird unter Druck in Kontakt mit dem Pumpennocken 25 gebracht, der in der Nockenwelle 24 des Verbrennungsmotors 40 vorgesehen ist. Wenn sich der Pumpennocken 25 in Verbindung mit der Drehung der Nockenwelle 24 dreht, bewegt sich der Plungerkolben 22 im Zylinder 21 hin und her, um eine Kapazität in der Druckkammer 23 zu erhöhen und zu erniedrigen.

Der Hochdruckpfad 34, der mit der stromabwärtigen Seite der Druckkammer 23 verbunden ist, ist mit dem Akkumulator 36 über das Entladungsventil 35 verbunden, das aus dem Absperrventil besteht, welches nur einen Durchfluss des Kraftstoffs von der Druckkammer 23 zu dem Akkumulator 36 zulässt.

Der Akkumulator 36 speichert und hält den von der Druckkammer 23 entladenen Hochdruck-Kraftstoff. Der Akkumulator 36 ist gemeinsam mit den jeweiligen Kraftstoffeinspritzventilen 39 des Verbrennungsmotors 40 verbunden und verteilt den darin gespeicherten Hochdruck-Kraftstoff zu den Kraftstoffeinspritzventilen 39.

Das Entlastungsventil 37, das mit dem Akkumulator 36 verbunden ist, besteht aus einem normalerweise geschlossenen Ventil, das sich dann öffnet, wenn ein Kraftstoffdruck gleich einem vorbestimmten Kraftstoffdruck oder höher als dieser ist (ein Ventilöffnungsdruck-Einstellwert). Das Entlastungsventil 37 öffnet sich dann, wenn ein Kraftstoffdruck im Akkumulator 36 dabei ist, zu einem Druck anzusteigen, der gleich dem Ventilöffnungsdruck-Einstellwert oder höher als dieser ist. Demgemäß wird der Kraftstoff im Akkumulator 36, von welchem ein Druck dabei ist, auf einen Druck anzusteigen, der gleich dem Ventilöffnungsdruck-Einstellwert oder höher als dieser ist, durch den Entlastungspfad 38 zu dem Kraftstofftank 30 zurückgebracht. Somit steigt der Kraftstoffdruck im Akkumulator 36 niemals exzessiv an.

Eine Ventilschließ-(Anregung des Solenoids 12)-Antriebszeitgabe des Durchflusssteuerventils 10, das in dem Niederdruckpfad 33 vorgesehen ist, der die Niederdruck-Kraftstoffpumpe 31 und die Druckkammer 23 verbindet, wird unter der Steuerung durch die ECU 60 gesteuert. Das Durchflusssteuerventil 10 stellt eine Kraftstoffentladungsmenge von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 zu dem Akkumulator 36 ein.

In der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 wird dann, wenn sich der Plungerkolben 22 im Zylinder 21 nach oben bewegt (die Kapazität der Druckkammer 23 kleiner wird), der Kraftstoff, der in die Druckkammer 23 gesaugt worden ist, von der Druckkammer 23 über das Durchflusssteuerventil 10 zu dem Niederdruckpfad 33 zurückgebracht, während das Durchflusssteuerventil 10 einer Ventilöffnung unterzogen wird (Entregung des Solenoids 12). Somit wird der Hochdruck-Kraftstoff niemals zu dem Akkumulator 36 zugeführt.

Andererseits wird, nachdem das Durchflusssteuerventil 10 zu einer vorbestimmten Zeitgabe geschlossen wird, während sich der Plungerkolben 22 im Zylinder 21 nach oben bewegt, der in der Druckkammer 23 unter Druck gesetzte Kraftstoff zu dem Entladungspfad 34 entladen und über das Entladungsventil 35 zu dem Akkumulator 36 zugeführt.

Die ECU 60 fängt den durch den Kraftstoffdrucksensor 61 erfassten Kraftstoffdruck PF in dem Akkumulator 36, eine durch den Kurbelwinkelsensor 62 erfasste Motordrehzahl NE des Verbrennungsmotors 40, eine durch den Gaspedalpositionssensor 63 erfasste Gaspedal-Trittgröße AP (nicht gezeigt) als verschiedene Arten von Betriebszustandsinformation ein.

Die ECU 60 bestimmt einen Solldruck PO auf der Basis der durch den Kurbelwinkelsensor 62 erfassten Motordrehzahl NE und die durch den Gaspedalpositionssensor 63 erfasste Gaspedal-Trittgröße AP, berechnet eine Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO, die zum Veranlassen nötig ist, dass der Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 mit dem Solldruck PO übereinstimmt, stellt eine Ventilschließ-Antriebszeitgabe TD für das Durchflusssteuerventil 10 (eine Erregungsantriebszeitgabe für das Solenoid 12) gemäß der Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO ein und steuert eine Kraftstoffmenge von zu dem Akkumulator 36 entladenem Kraftstoff von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20.

Ein spezifischer Aufbau zum Realisieren einer Steuerfunktion der ECU 60 gemäß der Erfindung wird unter Bezugnahme auf ein funktionelles Blockdiagramm in 2 erklärt werden.

2 zeigt einen funktionellen Aufbau der ECU 60. Komponenten 10, 12 und 61 bis 63 in Bezug auf diejenigen in 1 sind durch die identischen Bezugszeichen bezeichnet, und detaillierte Erklärungen der Komponenten sind weggelassen.

In 2 sind der Kraftstoffdrucksensor 61, der den Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 erfasst, der Kurbelwinkelsensor 62, der die Motordrehzahl NE des Verbrennungsmotors 40 erfasst, und der Gaspedalpositionssensor 63, der die Gaspedal-Trittgröße AP erfasst, mit der ECU 60 verbunden.

Die ECU 60 steuert eine Ventilschließ-(Erregung des Solenoids 12)-Antriebszeitgabe für das Durchflusssteuerventil 10 auf der Basis von Erfassungsinformation der verschiedenen Sensoren, einschließlich der Sensoreinrichtungen 61 bis 63.

Die ECU 60 enthält eine Solldruck-Einstelleinrichtung 601 mit einer Soll-Druckabbildung, eine Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602, eine Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 und eine Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation.

Obwohl es nicht im Detail erklärt ist, fungiert die ECU 60 auch als Steuereinrichtung für den Verbrennungsmotor. Die ECU 60 enthält eine Kraftstoffeinspritzmengen-Berechnungseinrichtung 604, die eine Kraftstoffeinspritzmenge QINJ an von den Kraftstoffeinspritzventilen 39 eingespritztem Kraftstoff berechnet. Die ECU 60 enthält auch eine Einrichtung (nicht gezeigt) zum Unterziehen von verschiedenen Aktuatoren bzw. Stellgliedern, wie beispielsweise den Kraftstoffeinspritzventilen 39 und einer Zündspule (nicht gezeigt), einer Antriebssteuerung.

Die Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 enthält einen Subtrahierer 621, der eine Druckabweichung &Dgr;PF zwischen dem Solldruck PO und dem erfassten Kraftstoffdruck PF berechnet, eine proportionale Arithmetikeinheit 622 und eine integrale Arithmetikeinheit 623, die die Druckabweichung &Dgr;PF verwenden, und einen Addierer 624, der einen proportionalen Operanden QFBP und einen integralen Operanden QFBI addiert, um eine Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB zu berechnen.

Die Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 enthält einen Addierer 631, der die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB und die Kraftstoffeinspritzmenge QINJ addiert, um die Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO zu berechnen, und eine Antriebszeitgabe-Einstelleinrichtung 632 zum Einstellen der Antriebszeitgabe TD unter Verwendung der Motordrehzahl NE und der Soll-Kraftstoffeinspritzmenge QO. Die Antriebszeitgabe-Einstelleinrichtung 632 enthält eine Antriebszeitgabeabbildung.

In der ECU 60 werden die durch den Kurbelwinkelsensor 62 erfasste Motordrehzahl NE des Verbrennungsmotors 40 und die durch den Gaspedalpositionssensor 63 erfasste Gaspedal-Trittgröße AP zu der Solldruck-Einstelleinrichtung 601 eingegeben.

Die Solldruck-Einstelleinrichtung 601 stellt den Solldruck PO im Akkumulator 36 gemäß einer Solldruckabbildungsberechnung basierend auf der Motordrehzahl NE und der Gaspedal-Trittgröße AP ein und gibt den Solldruck PO zu der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 ein.

Der Subtrahierer 621 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 berechnet mit dem Solldruck PO und dem durch den Kraftstoffdrucksensor 61 erfassten Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 als Eingangsinformation eine Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) zwischen dem Solldruck PO und dem Kraftstoffdruck PF und gibt die Druckabweichung &Dgr;PF zu der proportionalen Arithmetikeinheit 622 und der integralen Arithmetikeinheit 623 ein.

Die proportionale Arithmetikeinheit 622 und die integrale Arithmetikeinheit 623 führen eine proportionale Operation und eine integrale Operation basierend auf der Druckabweichung &Dgr;PF aus und berechnen den proportionalen Operanden QFBP und den integralen Operanden QFBI.

Darauf folgend addiert der Addierer 624 den proportionalen Operanden QFBP und den integralen Operanden QFBI, berechnet die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB (= QFBP + QFBI) der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 und gibt die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB zu dem Addierer 631 in der Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 ein.

Andererseits berechnet die Kraftstoffeinspritzmengen-Berechnungseinrichtung 604 die Kraftstoffeinspritzmenge QINJ des von den Kraftstoffeinspritzventilen 39 eingespritzten Kraftstoffs und gibt die Kraftstoffeinspritzmenge QINJ zu dem Addierer 631 in der Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 ein.

Der durch die proportionale Arithmetikeinheit 622 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 berechnete proportionale Operand QFBP wird beispielsweise, wie es durch den folgenden Druck (1) angezeigt ist, auf der Basis der Druckabweichung &Dgr;PF berechnet. QFBP = &Dgr;PF × KP(1)

Im Ausdruck (1) ist KP ein proportionaler Koeffizient.

Wenn PO größer als PF ist (ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF ist "+ (plus)"), nimmt der proportionale Operand QFBP einen positiven Wert an, der proportional zu der Druckabweichung &Dgr;PF ist. Gegensätzlich dazu nimmt der proportionale Operand dann, wenn PO kleiner als PF ist (ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF ist "– (minus)"), einen negativen Wert an, der proportional zu der Druckabweichung &Dgr;PF ist.

Der durch die integrale Arithmetikeinheit 623 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 berechnete integrale Operand QFBI wird beispielsweise berechnet, wie es durch den folgenden Ausdruck (2) oder (3) angezeigt ist, der gemäß einem Vorzeichen ("+" oder "–") der Druckabweichung &Dgr;PF ausgewählt wird.

Wenn die Druckabweichung &Dgr;PF gleich Null oder größer ist (das Vorzeichen ist "+" oder &Dgr;PF = 0), gilt QFBI = QFBI (letzter Wert) + KI(2).

Wenn die Druckabweichung &Dgr;PF kleiner als Null ist (das Vorzeichen ist "–"), gilt QFBI = QFBI (letzter Wert) – KI(3).

In den Ausdrücken (2) und (3) ist KI ein integraler Koeffizient.

Wenn PO gleich oder größer als PF ist (ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF ist "+ (plus)" oder &Dgr;PF = 0), nimmt der integrale Operand QFBI einen Wert an, der um den integralen Koeffizient KI größer ist, und zwar gemäß dem Ausdruck (2). Gegensätzlich dazu nimmt der integrale Operand dann, wenn PO kleiner als PF ist (ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF ist "– (minus)"), einen Wert an, der um den integralen Koeffizienten KI kleiner ist, und zwar gemäß dem Ausdruck (3).

Die durch den Subtrahierer 621 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 berechnete Druckabweichung &Dgr;PF wird auch zu der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation ausgegeben.

Wenn eine Aktualisierungsabhalteanforderung für den integralen Operanden QFBI von der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung der integralen Operation empfangen wird oder wenn ein Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS = 1 eingegeben wird, hält die integrale Arithmetikeinheit 623 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI ab und hält den letzten Wert des integralen Operanden QFBI.

In der Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 addiert der Addierer 631 die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB und die durch die Kraftstoffeinspritzmengen-Berechnungseinrichtung 604 berechnete Kraftstoffeinspritzmenge QINJ, um die Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO (= QFB + QINJ) zu berechnen, und gibt die Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO zu der Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 ein.

Die Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 bestimmt mit der Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO und der Motordrehzahl NE als Eingabeinformation die Antriebszeitgabe für das Durchflussteuerventil 10 (die Erregungszeitgabe des Solenoids 12) TD und gibt die Antriebszeitgabe TD zu dem Durchflusssteuerventil 10 (den Solenoid 12) aus.

In dem Durchflusssteuerventil 10 wird das Solenoid 12 so erregt, dass das Durchflusssteuerventil 10 bei der Antriebszeitgabe TD, die durch die Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 bestimmt ist, angetrieben wird, um sich zu schließen.

Als Ergebnis wird, wie es oben beschrieben ist, der Kraftstoff äquivalent zu der Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO in den Akkumulator 36 von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 zugeführt. Der Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 wird derart gesteuert, dass er mit dem Solldruck PO übereinstimmt.

Eine funktionelle Operation der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, welche ein charakteristischer Teil des ersten Ausführungsbeispiels ist, wird spezifisch erklärt werden.

Es wird angenommen, dass eine arithmetische Verarbeitung der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation in einer Steuerperiode ausgeführt wird, die identisch mit derjenigen der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 ist.

Wenn die Anzahl von Malen einer arithmetischen Verarbeitung eine erste vorbestimmte Anzahl von Malen erreicht hat, während ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF, die von der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 eingegeben wird, sich nicht umkehrt, setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung für eine integrale Operation FS auf "1". Nachdem das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt ist, setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn die Umkehr des Vorzeichens der Druckabweichung &Dgr;PF erfasst wird, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück.

Wie es in 2 durch einen Pfeil mit gestrichelter Linie angezeigt ist, kann ein Erfassungswert des Kraftstoffdrucks PF auch zu der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation eingegeben werden (siehe ein später beschriebenes drittes Ausführungsbeispiel).

Das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS wird zu der integralen Arithmetikeinheit 623 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 eingegeben. Über eine Periode, in welcher das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf 1 gehalten wird, hält das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI ab und hält den letzten Wert des integralen Operanden QFBI.

Hierin nachfolgend wird eine Operation zum Setzen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in Bezug auf den integralen Operanden 623 von der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung der integralen Operation und eine Steueroperation durch die integrale Arithmetikeinheit 623 unter Bezugnahme auf ein Zeitdiagramm in 3 zusammen mit den 1 und 2 erklärt werden.

In 3 zeigt die Abszisse ein Verstreichen der Zeit an. Zeichen t0 bis t10 sind nur bei Zeitpositionen angebracht, die Schlüsselpositionen des Ablaufs sind.

Perioden N1, die durch die Zeit t1 bis t2 und die Zeit t6 bis t7 angezeigt sind, zeigen eine Zeit an, die zum Ausführen der arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erforderlich ist.

Die Ordinaten zeigen in 3 in der Reihenfolge von derjenigen am obersten Ende Steuerzustände des Solldrucks PO (eine Linie mit abwechselnd einem langen und zwei kurzen Strichen) und des Kraftstoffdrucks PF (eine durchgezogene Linie), der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF), des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI an.

In Bezug auf den Kraftstoffdruck PF, die Druckabweichung &Dgr;PF und den integralen Operanden QFBI in 3 sind Abläufe zu der Zeit, zu welcher das erste Ausführungsbeispiel darauf angewendet ist, durch durchgezogene Linien angezeigt. Abläufe zu der Zeit, zu welcher das erste Ausführungsbeispiel nicht darauf angewendet ist, sind durch gestrichelte Linien angezeigt.

Zuerst wird in einer Periode der Zeit t0 bis t1 in 3 der Kraftstoffdruck PF richtig einer Rückkopplung in einem Zustand unterzogen, in welchem der Kraftstoffdruck PF im Wesentlichen mit dem Solldruck PO übereinstimmt. Somit wiederholt ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) eine Umkehr von "+" und "–" synchron zu der Rückkopplung.

Der integrale Operand QFBI wird durch Umschalten der Ausdrücke (2) und (3) synchron zu der Umkehr des Vorzeichens der Druckabweichung &Dgr;PF berechnet. In diesem Zustand erreicht die Anzahl von Malen einer Berechnung für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB niemals die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt.

Daher wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in der Periode der Zeit t0 bis t1 niemals auf "1" gesetzt.

Zu der Zeit t1 tritt deshalb, weil der Solldruck PO zu einem großen Wert geändert wird, eine große Druckabweichung &Dgr;PF mit dem "+-Vorzeichen" zwischen dem geänderten Solldruck PO und dem erfassten Kraftstoffdruck PF auf. Daher dauert direkt nach der Zeit t1 ein Zustand, in welchem die Druckabweichung &Dgr;PF das "+-Vorzeichen" anzeigt, für eine Weile an.

Bei dieser Stelle wird dann, wenn das erste Ausführungsbeispiel nicht angewendet wird, der Ausdruck (2) kontinuierlich als die arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI durch die integrale Arithmetikeinheit 623 ausgewählt, bis der Kraftstoffdruck PF ansteigt, um den Solldruck PO zu erreichen (d.h. bis sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "–-Vorzeichen" ändert).

Daher fährt der integrale Operand QFBI über eine Periode der Zeit t1 bis t3 mit einer exzessiven Erhöhung fort, wie es in 3 durch eine gestrichelte Linie angezeigt ist. Nachdem der Kraftstoffdruck PF ansteigt, um den Solldruck PO zu erreichen (d.h. die Druckabweichung &Dgr;PF auf unter "0" abfällt und das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "–-Vorzeichen" ändert), übersteigt der Kraftstoffdruck PF den Solldruck PO und beginnt ein Überschießen (siehe eine gestrichelte Linie direkt nach der Zeit t3).

Während eines Auftretens eines solchen Überschießens (siehe die gestrichelte Linie in 3) wird deshalb, weil der Kraftstoffdruck PF höher als der Solldruck PO ist, das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) zu dem "–-Vorzeichen" geändert. Bei der arithmetischen Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI wird kontinuierlich de r Ausdruck (3) ausgewählt.

Daher wird der integrale Operand QFBI kleiner und erreicht zu der Zeit t5 schließlich einen geeigneten bzw. richtigen Wert (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die in einer Periode der Zeit t3 bis t5 durch gestrichelte Linien angezeigt sind).

Wenn andererseits das erste Ausführungsbeispiel angewendet wird, wird direkt nach der Zeit t1, wenn der Solldruck PO zu dem großen Wert geändert wird, wie es oben beschrieben ist, das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "+-Vorzeichen" geändert und wird der Ausdruck (2) als arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt. Somit beginnt der integrale Operand QFBI damit, größer zu werden. Jedoch wird bei einer Stelle (bei der Zeit t2), wenn beurteilt wird, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat (zeitlich ausgedrückt, die Periode N1 verstrichen ist), während das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht von dem "+-Vorzeichen" zu dem "–-Vorzeichen" umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation auf "1" gesetzt. Somit wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten.

Als Ergebnis wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten und wird ein Wert bei der Stelle der Zeit t2 über eine Periode von der Zeit, zu welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird, bis zu der Zeit, zu welcher der Kraftstoffdruck PF ansteigt, um den Solldruck PO zu erreichen (d.h. das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "–-Vorzeichen" ändert) gehalten (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die in einer Periode der Zeit t2 bis t3 durch durchgezogene Linien angezeigt sind).

Darauf folgend wird bei einer Stelle (bei der Zeit t3), wenn die Druckabweichung &Dgr;PF unter "0" abfällt und das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "–-Vorzeichen" geändert wird, deshalb, weil das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" rückgesetzt ist, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufgenommen.

Daher tritt deshalb, weil der integrale Operand QFBI niemals exzessiv größer wird, niemals ein großes Überschießen auf, nachdem der Kraftstoffdruck PF ansteigt, um den Solldruck PO zu erreichen. Der integrale Operand QFBI kehrt schnell zu einem richtigen Wert zurück (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die durch durchgezogene Linien in einer Periode der Zeit t3 bis t4 angezeigt sind).

Darauf folgend wird in einer Periode der Zeit t5 bis t6 in 3 wie in der Periode der Zeit t0 bis t1 der Kraftstoffdruck PF richtig einer Rückkopplung in einem Zustand unterzogen, in welchem der Kraftstoffdruck PF im Wesentlichen mit dem Solldruck PO übereinstimmt. Somit wiederholt das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) die Umkehr von "+" und "–" synchron zu der Rückkopplung.

Der integrale Operand QFBI wird durch Umschalten der Ausdrücke (2) und (3) synchron zu der Umkehr des Vorzeichens der Druckabweichung &Dgr;PF berechnet. In diesem Zustand erreicht die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB niemals die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt.

Daher wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in der Periode der Zeit t5 bis t6 niemals auf "1" gesetzt.

Jedoch tritt bei einer Stelle der Zeit t6 deshalb, weil der Solldruck PO zu einem kleinen Wert geändert wird, eine große Druckabweichung &Dgr;PF mit dem "–-Vorzeichen" zwischen dem geänderten Solldruck PO und dem Kraftstoffdruck PF auf.

Daher dauert direkt nach der Zeit t6 ein Zustand, in welchem die Druckabweichung &Dgr;PF das "–-Vorzeichen" anzeigt, für eine Weile an.

Wenn das erste Ausführungsbeispiel nicht angewendet wird, wird der Ausdruck (3) kontinuierlich als die arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt, bis der Kraftstoffdruck PF abfällt, um den Solldruck PO zu erreichen (die Zeit t6 bis t8) (d.h. das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "+-Vorzeichen" ändert). Somit fährt der integrale Operand QFBI mit einer exzessiven Erniedrigung fort, wie es durch eine gestrichelte Linie in 3 angezeigt ist. Nachdem der Kraftstoffdruck PF abfällt, um den Solldruck PO zu erreichen (d.h. die Druckabweichung &Dgr;PF "0" übersteigt und das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "+-Vorzeichen" ändert), fällt der Kraftstoffdruck PF unter den Solldruck PO ab und beginnt ein Unterschießen (siehe den Kraftstoffdruck PF, der direkt nach der Zeit t8 durch eine gestrichelte Linie angezeigt ist).

In diesem Fall ändert sich während eines Auftretens eines Unterschießens direkt nach der Zeit t8 deshalb, weil der Kraftstoffdruck PF niedriger als der Solldruck PO ist, das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "+-Vorzeichen" und wird der Ausdruck (2) kontinuierlich als eine arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt. Somit wird der integrale Operand QFBI größer, um schließlich einen richtigen Wert bei einer Stelle der Zeit t10 zu erreichen (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die in einer Periode der Zeit t8 bis t10 durch gestrichelte Linien angezeigt sind).

Andererseits ändert sich dann, wenn das erste Ausführungsbeispiel angewendet wird, direkt nach der Zeit t6, wenn der Solldruck PO zu einem kleinen Wert geändert wird, das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "–-Vorzeichen" und wird der Ausdruck (3) als arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt. Somit wird, obwohl der integrale Operand QFBI damit beginnt, kleiner zu werden, bei einer Stelle (bei der Zeit t7), wenn beurteilt wird, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat (zeitlich ausgedrückt, die Periode N1 verstrichen ist), während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht von dem "–-Vorzeichen" zu dem "+-Vorzeichen" umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt. Daher wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten.

Als Ergebnis wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI über eine Periode der Zeit t7 bis t8 von der Stelle (der Zeit t6) an, zu welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI zum ersten Mal abgehalten wird, bis der Kraftstoffdruck PF abfällt, um den Solldruck PO zu erreichen (d.h. einer Periode, bis die Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "+-Vorzeichen" ändert) abgehalten. Der integrale Operand QFBI wird bei der Stelle der Zeit t7 auf einen Wert gehalten (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die in 3 durch durchgezogene Linien angezeigt sind).

Darauf folgend wird bei einer Stelle (bei der Zeit t8), wenn die Druckabweichung &Dgr;PF über "0" ansteigt und das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich zu dem "+-Vorzeichen" ändert, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" rückgesetzt. Somit wird eine Aktualisierung der integralen Operation QFBI wieder aufgenommen.

Auf diese Weise wird dann, wenn das erste Ausführungsbeispiel angewendet wird, der integrale Operand QFBI niemals exzessiv kleiner, tritt nach der Zeit t8 niemals ein Unterschießen auf, wenn der Kraftstoffdruck PF abfällt, um den Solldruck PO zu erreichen, und erreicht der integrale Operand QFBI schnell einen richtigen Wert (siehe Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF und des integralen Operanden QFBI, die in einer Periode der Zeit t8 bis t9 durch durchgezogene Linien angezeigt sind).

Eine Basis-Steueroperation durch die ECU 60 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, das in 2 gezeigt ist, wird unter Bezugnahme auf ein Ablaufdiagramm in 4 erklärt werden.

In 4 liest die ECU 60 zuerst die durch den Kurbelwinkelsensor 62 erfasste Motordrehzahl NE (Schritt S101). Als nächstes liest die ECU 60 die durch den Gaspedalpositionssensor 63 erfasste Gaspedal-Trittgröße AP (Schritt S102). Dann bestimmt die ECU 60 den Solldruck PO entsprechend der Motordrehzahl NE und der Gaspedal-Trittgröße AP mit der Solldruck-Einstelleinrichtung (der Solldruckabbildung) 601 (Schritt S103).

Darauf folgend liest die ECU 60 den durch den Kraftstoffdrucksensor 61 erfassten Kraftstoffdruck PF in dem Akkumulator 36 (Schritt S104). Die ECU 60 berechnet dann die Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) mit dem Subtrahieren 621 in der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 (Schritt S105).

Die ECU 60 führt auf der Basis der Druckabweichung &Dgr;PF eine proportionale Operation mit dem Ausdruck "1" durch und berechnet den proportionalen Operanden QFBP mit der proportionalen Arithmetikeinheit 622 (Schritt S106).

Die ECU 60 beurteilt, ob das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in einem Zustand von "0" (rückgesetzt) ist (Schritt S107). Eine spezifische Einstellverarbeitung für das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS wird später beschrieben werden (siehe 5).

Wenn im Schritt S107 beurteilt wird, dass das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 0 ist (d.h. "JA" im Schritt S107), führt die ECU 60 auf der Basis der Druckabweichung &Dgr;PF eine integrale Operation mit dem Ausdruck (2) oder (3) durch und aktualisiert den integralen Operanden QFBI (Schritt S108).

Wenn andererseits im Schritt S107 beurteilt wird, dass das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 1 ist (d.h. "NEIN" im Schritt S107), hält die ECU 60 eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI ab und hält einen gegenwärtigen Wert des integralen Operanden QFBI auf dem letzten Wert des integralen Operanden QFBIold (QFBI = QFBIold) (Schritt S109).

Die ECU 60 addiert den proportionalen Operanden QFBP und den integralen Operanden QFBI mit dem Addieren 624, um die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB (= QFBP + QFBI) zu berechnen (Schritt S110). Die ECU 60 addiert die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB und die Kraftstoffeinspritzmenge QINJ mit dem Addierer 631 in der Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603, um die Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO (= QFB + QINJ) zu berechnen (Schritt S111).

Die ECU 60 stellt auf der Basis der Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO und der Motordrehzahl NE die Antriebszeitgabe TD für das Durchflussteuerventil 10 unter Verwendung der Antriebszeitgabeabbildung mit der Antriebszeitgabe-Einstelleinrichtung 632 (Schritt S112) ein und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 4 aus.

Im Durchflusssteuerventil 10 wird das Solenoid gesteuert, um so erregt zu werden, dass das Durchflusssteuerventil 10 angetrieben wird, um sich gemäß der Antriebszeitgabe TD zu schließen.

Eine Verarbeitung zum Einstellen bzw. Setzen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS (das im Beurteilungsschritt S107 verwendet wird) durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation in der ECU 60 wird unter Bezugnahme auf ein Ablaufdiagramm in 5 spezifisch erklärt werden.

Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation hat einen Zähler C1 zum Messen der Dauer eines Zustands, in welchem das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht umkehrt (entsprechend der Anzahl von Malen einer Berechnung K1).

In 5 beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation zuerst, ob das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF, die im Schritt S105 in 4 berechnet ist, identisch zu einem Vorzeichen des letzten Werts &Dgr;PFold einer Druckabweichung ist, die dann berechnet ist, wenn die letzte Arithmetikoperation ausgeführt wird (das Vorzeichen von &Dgr;PFold ist dasselbe wie das Vorzeichen von &Dgr;PF) (ob sich das Vorzeichen umgekehrt hat) (Schritt S201).

Wenn im Schritt S201 beurteilt wird, dass das Vorzeichen von &Dgr;PFold dasselbe wie das Vorzeichen von &Dgr;PF ist (d.h. "JA" im Schritt S201), inkrementiert die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umgekehrt hat, einen Wert des Zählers C1 zu C1 + 1 (Schritt S202).

Wenn andererseits im Schritt S202 beurteilt wird, dass das Vorzeichen von &Dgr;PFold nicht dasselbe wie das Vorzeichen von &Dgr;PF ist (d.h. "NEIN" im Schritt S201), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umgekehrt hat, einen Wert des Zählers C1 auf 0 zurück (Schritt S203).

Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation beurteilt, ob ein Wert des Zählers C1 den vorbestimmten Wert K1 erreicht hat (Schritt S204). Wenn beurteilt wird, dass der Wert des Zählers C1 gleich oder größer als K1 ist (d.h. "JA" im Schritt S204), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil die vorbestimmte Periode N1 in 3 verstrichen ist, das Flag für Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation auf 1 (Schritt S205) und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 5 aus.

Wenn andererseits im Schritt S204 beurteilt wird, dass ein Wert des Zählers C1 kleiner als K1 ist (d.h. "NEIN" im Schritt S204), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf Null zurück (Schritt S206) und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 5 aus.

Das Flag für Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS wird zu der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 eingegeben. Die integrale Arithmetikeinheit 623 führt eine Verarbeitung zum Beurteilen eines Zustands des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS aus (Schritt S107 in 4).

Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 0 ist, wird der integrale Operand QFBI aktualisiert (Schritt S108). Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 1 ist, wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten (Schritt S109). Darauf folgend wird die Verarbeitung in den Schritten S110 bis S112 ausgeführt.

Wie es oben beschrieben ist, enthält die Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel die verschiedenen Sensoren 62 und 63, die einen Betriebszustand des Verbrennungsmotors 40 erfassen, die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20, die einen Niederdruckkraftstoff, der angesaugt worden ist, unter Druck setzt und entlädt, das Durchflusssteuerventil 10, das eine von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 entladene Kraftstoffmenge einstellt, wenn die Antriebszeitgabe TD eingestellt ist, den Akkumulator 36, der einen Druck des von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 entladenen Kraftstoffs akkumuliert, die Kraftstoffeinspritzventile 39, die den Kraftstoff im Akkumulator 36 zu den jeweiligen Verbrennungskammern des Verbrennungsmotors 40 einspritzen und zuführen, den Kraftstoffdrucksensor 61, der den Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 36 erfasst, die Solldruck-Einstelleinrichtung 601 zum Einstellen des Solldrucks PO im Akkumulator 36 auf der Basis des Betriebszustands, die Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 zum Berechnen der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 gemäß einer proportionalen integralen Operation basierend auf der Druckabweichung &Dgr;PF zwischen dem Solldruck PO und dem durch den Kraftstoffdrucksensor 61 erfassten Kraftstoffdruck PF, die Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 zum Einstellen der Antriebszeitgabe TD des Durchflusssteuerventils 10 auf der Basis der Soll-Kraftstoffentladungsmenge QO, die durch Addieren der Kraftstoffeinspritzmenge QINJ des von den Kraftstoffeinspritzventilen 39 eingespritzten Kraftstoffs und der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB berechnet ist, und die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation.

Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation hält eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI bei der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB ab, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 (die gleich der Periode N1 ist) erreicht hat, während sich ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt. Danach nimmt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder auf.

Demgemäß ist es zu der Zeit einer Rückkopplung zum derartigen Einstellen der Druckabweichung &Dgr;PF zwischen dem Solldruck PO und dem Kraftstoffdruck PF im Akkumulator 39, dass sie Null ist, möglich, sicher zu verhindern, dass ein Überschießen oder ein Unterschießen des Kraftstoffdrucks PF auftritt, weil eine exzessive Erhöhung oder Erniedrigung bezüglich des integralen Operanden QFBI oder eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI in einen ungeeigneten Wert abgehalten wird. Dies macht es möglich, eine Verschlechterung bezüglich eines Verbrennungszustands oder eines Abgases des Verbrennungsmotors 40 zu verhindern.

Zweites Ausführungsbeispiel

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel wird dann, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen (die vorbestimmte Periode N1) erreicht hat, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB abgehalten, und danach wird dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufgenommen. Jedoch dann, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB eine zweite vorbestimmte Anzahl von Malen (eine vorbestimmte Periode N2 > N1) erreicht hat, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF von einer Stelle überhaupt nicht umkehrt, bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist, kann eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI selbst dann wieder aufgenommen werden, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt.

Hierin nachfolgend wird eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 6 bis 9 zusammen mit den 1 und 2 erklärt werden.

Ein schematischer Aufbau der Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung und eine Steuerfunktion der ECU 60 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel sind dieselben wie diejenigen, die oben unter Bezugnahme auf die 1 und 2 erklärt sind. Somit werden Erklärungen des schematischen Aufbaus und der Steuerfunktion weggelassen. Die Erklärung wird durch eine Ausrichtung auf nur eine funktionelle Operation durchgeführt werden, die zu der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation in der ECU 60 hinzugefügt ist und die das zweite Ausführungsbeispiel charakterisiert.

Wenn die Anzahl von Malen einer arithmetischen Verarbeitung die erste vorbestimmte Anzahl von Malen (die vorbestimmte Periode N1) erreicht hat, während sich ein Vorzeichen der von der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 eingegebenen Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, erreicht die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen (die vorbestimmte Periode N2), während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF von einer Stelle aus überhaupt nicht umkehrt, bei welcher das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf 1 gesetzt ist und eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist. Dann setzt die Einrichtung 695 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück und nimmt eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI selbst dann wieder auf, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umgekehrt hat.

6 ist ein Zeitdiagramm, das eine Einstelloperation für das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation und eine Steueroperation durch die integrale Arithmetikeinheit 623 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt.

In 6 zeigt die Abszisse ein Verstreichen der Zeit an. Bezugszeichen t10 bis t15 sind nur Zeitpositionen zugeteilt, die Schlüsselpositionen der Abläufe sind.

Die durch die Zeit t11 bis t12 angezeigte Periode N1 zeigt, wie bei der obigen Beschreibung (siehe 3), eine Zeit an, die zum Ausführen einer arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erforderlich ist.

Andererseits zeigt die durch die Zeit t12 bis t14 angezeigte Periode N2 eine Zeit an, die zum Ausführen einer arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für eine zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 (> K1) erforderlich ist.

Wie es später beschrieben wird, ist die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 auf unterschiedliche Werte entsprechend der Druckabweichung &Dgr;PF bei einer Stelle (zu der Zeit t12) eingestellt, bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist (siehe 8).

Die Ordinate in 6 zeigt, wie bei der obigen Beschreibung, in einer Reihenfolge von derjenigen an dem obersten Ende Steuerzustände des Solldrucks PO (Linie mit abwechselnd einem langen und zwei kurzen Strichen) und des Kraftstoffdrucks PF (eine durchgezogene Linie), der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF), des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI an.

In Bezug auf den Kraftstoffdruck PF, die Druckabweichung &Dgr;PF, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und den integralen Operanden QFBI in 6 sind Abläufe zu der Zeit, zu welcher nur das erste Ausführungsbeispiel darauf angewendet ist (wenn das zweite Ausführungsbeispiel nicht angewendet ist) durch gestrichelte Linien angezeigt. Abläufe zu der Zeit, zu welcher das zweite Ausführungsbeispiel zusätzlich zu dem ersten Ausführungsbeispiel angewendet ist, sind durch durchgezogene Linien angezeigt.

In 6 wird zuerst in einer Periode der Zeit t10 bis t11 der Kraftstoffdruck PF richtig einer Rückkopplung in einem Zustand unterzogen, in welchem der Kraftstoffdruck PF im Wesentlichen mit dem Solldruck PO übereinstimmt. Somit wiederholt ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) eine Umkehr von "+" und "–" synchron zu der Rückkopplung.

Der integrale Operand QFBI wird durch sequentielles Umschalten der Ausdrücke (2) und (3) synchron zu der Umkehr des Vorzeichens der Druckabweichung &Dgr;PF berechnet. In diesem Zustand erreicht die Anzahl von Malen einer Berechnung für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB niemals die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt.

Daher wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in der Periode der Zeit t10 bis t11 niemals auf "1" eingestellt bzw. gesetzt.

Wie bei der obigen Beschreibung (der Zeit t1 in 3) tritt zu der Zeit t11 deshalb, weil der Solldruck PO auf einen großen Wert geändert wird, eine große Druckabweichung &Dgr;PF mit dem "+-Vorzeichen" zwischen dem geänderten Solldruck PO und dem Kraftstoffdruck PF auf. Daher dauert direkt nach der Zeit t11 ein Zustand, in welchem die Druckabweichung &Dgr;PF das "+-Vorzeichen" anzeigt, für eine Weile.

Direkt nach der Zeit t11 ändert sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF dann, wenn der Solldruck PO zu dem großen Wert geändert wird, zu dem "+-Vorzeichen" und wird der Ausdruck (2) als arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt. Somit wird, obwohl der integrale Operand QFBI eine Erhöhung beginnt, bei einer Stelle (der Zeit t12), wenn beurteilt wird, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat (bezüglich der Zeit ausgedrückt, die Periode N1 verstrichen ist), während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht von dem "+-Vorzeichen" zu dem "–-Vorzeichen" umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt. Daher wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten und erhöht sich der integrale Operand QFBI niemals exzessiv.

Wenn sich jedoch eine Charakteristik bzw. Kennlinie einer Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 aufgrund einer Schwankung bezüglich einer Charakteristik bzw. Kennlinie des Durchflusssteuerventils 10, einer Abnutzung des Nockens 25, einer Verstopfung eines Kraftstoffpfads, der den Niederdruckpfad 33 und die Druckkammer 23 verbindet, oder von ähnlichem von einer normalen Charakteristik aus ändert, wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI in einem Zustand abgehalten, in welchem ein Wert des integralen Operanden QFBI kein richtiger bzw. geeigneter Wert ist. Somit ist es wahrscheinlich, dass der Kraftstoffdruck PF den Solldruck PO nicht erreicht.

Tatsächlich ist es wahrscheinlich, dass, während ein Wert des integralen Operanden QFBI bei der Stelle (der Zeit t12), bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird, ein richtiger Wert in einem Betriebszustand vor der Zeit t11 ist, der Wert kein geeigneter Wert für einen Betriebszustand ist, nachdem sich der Solldruck PO ändert.

Beispielsweise steigt, wie es in 6 gezeigt ist, wenn ein Wert des integralen Operanden QFBI bei der Stelle (der Zeit t12), bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird, viel kleiner als der richtige Wert für den Betriebszustand nach der Zeit t12 ist, selbst wenn eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird, der Kraftstoffdruck PF aufgrund des proportionalen Operanden QFBP auf einen bestimmten Pegel an. Jedoch deshalb, weil der Wert des integralen Operanden QFBI in dem Zustand einer abgehaltenen Aktualisierung beispielsweise zu klein ist, ist die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB bei einer Stelle der Zeit t13 unzureichend. Somit ist es wahrscheinlich, dass der Kraftstoffdruck PF gesättigt ist, bevor der Kraftstoffdruck PF den Solldruck PO erreicht.

Wenn nur die Steuerfunktion der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel angewendet wird, wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS niemals auf "0" rückgesetzt, bis sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt.

Daher halten, wie es durch gestrichelte Linien nach der Zeit t13 angezeigt ist, Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF, des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI einen Zustand, in welchem eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI nicht wieder aufgenommen wird.

Somit wird bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zur Zeit t14 dann, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 (< K1) von der Stelle (der Zeit t12) aus erreicht hat (bezüglich der Zeit ausgedrückt, die Periode N2 verstrichen ist), zu welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist, selbst dann, wenn das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich überhaupt nicht umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" rückgesetzt, um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufzunehmen.

Als Ergebnis wird wie bei den Abläufen des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF, des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI, die durch durchgezogene Linien in einer Periode der Zeit t14 bis t15 angezeigt sind, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufgenommen, um den integralen Operanden QFBI zu erhöhen, bis der integrale Operand QFBI einen richtigen Wert erreicht (d.h. einen Wert, der für den Kraftstoffdruck PF nötig ist, um den Solldruck PO zu erreichen). Somit stimmen der Kraftstoffdruck PF und der Solldruck PO miteinander überein.

Als nächstes wird eine Operation zum Einstellen der zweiten vorbestimmten Zeit K2 durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf ein Zeitdiagramm der 7 und ein Diagramm zum Erklären einer K2-Einstellabbildung der 8 erklärt werden.

7 zeigt eine allgemeine Rückkopplungscharakteristik. In 7 zeigt die Abszisse ein Verstreichen der Zeit an und zeigt die Ordinate Steuerzustände des Solldrucks PO (eine Linie mit abwechselnd einem langen und zwei kurzen Strichen) und des Kraftstoffdrucks PF (eine durchgezogene Linie) an.

8 zeigt die Steuercharakteristik, die in 7 gezeigt ist, als Beziehung zwischen der Druckabweichung &Dgr;PF und der Anzahl von Malen einer Berechnung K2.

Wie es wohlbekannt ist, wird in einem geeigneten Rückkopplungszustand, wenn sich die Druckabweichung &Dgr;PF erhöht, eine Zeit, die für den Kraftstoffdruck PF erforderlich ist, um den Solldruck PO zu erreichen, länger und ist eine größere Anzahl von Malen einer Rückkoppeloperation erforderlich. Eine solche Rückkopplungscharakteristik ist beispielsweise in 7 gezeigt.

Wenn sich der Solldruck PO ändert, um sich zu einem ersten Solldruck PO1 zu erhöhen, und sich die Druckabweichung &Dgr;PF zu einer ersten Druckabweichung &Dgr;P1 ändert, ist eine Zeit T1 für den Kraftstoffdruck PF1 erforderlich, um sich zu erhöhen und mit dem ersten Solldruck PO1 übereinzustimmen.

Wenn sich andererseits der Solldruck PO ändert, um sich zu einem zweiten Solldruck PO2 (> PO1) zu erhöhen, und sich die Druckabweichung &Dgr;PF zu einer zweiten Druckabweichung &Dgr;P2 (> &Dgr;P1) ändert, ist eine Zeit T2 (> T1) für den Kraftstoffdruck PF erforderlich, um anzusteigen und um mit dem zweiten Solldruck PO2 übereinzustimmen.

Es ist möglich, die Rückkopplungscharakteristik bzw. -kennlinie, die in 7 gezeigt ist, darzustellen, wie es durch eine Charakteristik bzw. Kennlinie mit gestrichelter Linie angezeigt ist, die in 8 gezeigt ist, wenn die Rückkopplungscharakteristik als Beziehung zwischen der Druckabweichung &Dgr;PF und der Anzahl von Malen einer Berechnung K2 angezeigt wird.

Somit wird bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die in 8 gezeigte Charakteristik mit gestrichelter Linie im Voraus als Experiment gemessen und wird die K2-Einstellabbildung (siehe eine in 8 gezeigte Charakteristik mit durchgezogener Linie) in der ECU 60 auf der Basis eines gemessenen charakteristischen Werts gespeichert.

Die durch die in 8 gezeigte durchgezogene Linie angezeigte K2-Einstellabbildung wird als Wert eingestellt, der durch Addieren der vorbestimmten Anzahl von Malen einer Berechnung M zu einer Beziehung zwischen der Druckabweichung &Dgr;PF und der Anzahl von Malen einer Berechnung (eine auf 7 basierende Charakteristik mit gestrichelter Linie), die im Voraus als Experiment gemessen ist, erhalten wird.

Als Ergebnis wird die Anzahl von Malen einer Berechnung K2, mit welcher eine Aktualisierungsabhaltungsperiode des integralen Operanden QFBI nicht unnötig verlängert wird, gemäß der Druckabweichung &Dgr;PF geeignet eingestellt. Selbst wenn der Kraftstoffdruck PF nicht mit dem Solldruck PO übereinstimmt, weil eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI bei einem unrichtigen Wert abgehalten wird, ist es möglich, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI schnell wieder aufzunehmen.

Eine Verarbeitung zum Einstellen bzw. Setzen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS (das bei dem Beurteilungsschritt S107 verwendet wird) durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf ein Ablaufdiagramm der 9 spezifisch erklärt werden.

In diesem Fall hat die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation einen Zähler C2 zum Messen einer Dauer (entsprechend der Anzahl von Malen einer Berechnung K2) eines Zustands, in welchem sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt.

In 9 beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation zuerst, ob der letzte Wert FSold des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS, das zu der Zeit der letzten Ausführung einer arithmetischen Operation im Ablaufdiagramm der 5 gesetzt ist, "0" ist, und das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS, das zu der Zeit einer gegenwärtigen Ausführung gesetzt ist, "1" ist (Schritt S301).

Wenn im Schritt S301 beurteilt wird, dass "FSold = 0 und FS = 1" gilt (d.h. "JA" im Schritt S301), bestimmt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen einer Berechnung K2 entsprechend der Druckabweichung &Dgr;PF unter Verwendung der K2-Einstellabbildung (Abbildungsdaten, die durch die in 8 gezeigte Charakteristik mit durchgezogener Linie angezeigt sind) (Schritt S302) und geht weiter zu der nächsten Beurteilungsverarbeitung (Schritt S303).

Wenn andererseits im Schritt S301 beurteilt wird, dass "FSold ≠ 0 oder FS = 0" gilt (d.h. "NEIN" im Schritt S301), geht die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation direkt weiter zum Schritt S303.

Darauf folgend beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation im Schritt S303, ob ein Zustand des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt ist.

Wenn im Schritt S303 beurteilt wird, dass FS = 1 gilt (d.h. "JA" im Schritt S303), inkrementiert die Einrichtung 305 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist, einen Wert des Zählers C2 auf C2+1 (Schritt S304) und geht weiter zur nächsten Beurteilungsverarbeitung (Schritt S306).

Wenn im Schritt S303 beurteilt wird, dass FS = 0 (d.h. "NEIN" im Schritt S303), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI zugelassen ist, einen Wert des Zählers C2 auf 0 zurück (Schritt S305) und tritt sofort aus dem Verarbeitungsprogramm der 9 aus.

Andererseits beurteilt in einem Schritt S306, der der Inkrementierungsverarbeitung des Zählers C2 (Schritt S304) folgt, die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, ob ein Wert des Zählers C2 den vorbestimmten Wert K2 erreicht hat.

Wenn im Schritt S306 beurteilt wird, dass C2 = K2 (d.h. "JA" im Schritt S306), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück (Schritt S307) und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 9 aus.

Wenn andererseits im Schritt S306 beurteilt wird, dass C2 < K2 (d.h. "NEIN" im Schritt 306), tritt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation sofort aus dem Verarbeitungsprogramm der 9 aus.

Darauf folgend wird die Beurteilungsverarbeitung für das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS (Schritt S107 der 4) ausgeführt.

Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 0 ist, wird der integrale Operand QFBI aktualisiert (Schritt S108 der 4). Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung eines integralen Operanden FS 1 ist, wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten (Schritt S109 der 4). Darauf folgend wird die Verarbeitung in den Schritten S110 bis S112 der 4 ausgeführt.

Wie es oben beschrieben ist, nimmt bei der Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder auf, wenn die Anzahl von Malen eine Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, und wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 erreicht hat (äquivalent der Periode N2), während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF ab der Stelle überhaupt nicht umkehrt, zu welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist.

In Reaktion auf die Tatsache, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, wird die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 auf unterschiedliche Werte entsprechend einer Größe einer Druckabweichung bei der Stelle (der Zeit t12) eingestellt, bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten ist.

Als Ergebnis wird zusätzlich zu dem Effekt des ersten Ausführungsbeispiels die Anzahl von Malen einer Berechnung K2, mit welcher eine Aktualisierungsabhalteperiode des integralen Operanden QFBI nicht unnötig verlängert wird, gemäß der Druckabweichung &Dgr;PF bei einer Stelle richtig eingestellt, bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird. Somit ist es selbst dann, wenn der Kraftstoffdruck PF nicht mit dem Solldruck PO übereinstimmt, weil abgehalten wird, dass der integrale Operand QFBI mit einem ungeeigneten Wert aktualisiert wird, möglich, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI schnell wieder aufzunehmen.

Drittes Ausführungsbeispiel

Bei dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf der Basis von nur der Druckabweichung &Dgr;PF eingestellt. Jedoch kann das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS unter Bezugnahme auf nicht nur die Druckabweichung &Dgr;PF, sondern auch den Kraftstoffdruck PF eingestellt werden.

Hierin nachfolgend wird eine Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt werden.

In diesem Fall beurteilt dann, wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF im Akkumulator 36 nicht gleich einer vorbestimmten Größe oder größer als diese ist, und zwar in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für eine dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht, während sich ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation in der ECU, dass FS = 1, und hält eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI in der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB ab. Danach beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, dass FS = 0, und nimmt eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder auf.

Ein schematischer Aufbau der Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung und eine Steuerfunktion der ECU 60 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel sind so, wie es oben unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben ist. Somit werden detaillierte Beschreibungen des schematischen Aufbaus und der Steuerfunktion weggelassen. Nur zusätzliche funktionelle Operationen der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, welche das dritte Ausführungsbeispiel charakterisieren, werden erklärt werden.

Der durch den Kraftstoffdrucksensor 61 erfasste Kraftstoffdruck PF wird zusätzlich zu der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel eingegeben. Eine Funktion zum Einstellen bzw. Setzen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS basierend auf dem Kraftstoffdruck PF wird in der Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation zusätzlich zu den Funktionen des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels zur Verfügung gestellt.

Eine Operation zum Einstellen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer Operation und eine Steueroperation durch die integrale Arithmetikeinheit 623 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel werden unter Bezugnahme auf ein Zeitdiagramm der 10 zusammen mit den 1 und 2 erklärt werden.

In 10 zeigt die Abszisse ein Verstreichen der Zeit an. Bezugszeichen t20 bis t25 sind nur Zeitpositionen zugeteilt, die Schlüsselpositionen der Operationen sind.

Die durch die Zeit t21 bis t22 angezeigte Periode N1 zeigt, wie bei der obigen Beschreibung (siehe 3 und 6), eine Zeit an, die zum Ausführen einer arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erforderlich ist. Die durch die Zeit t22 bis t24 angezeigte Periode N2 zeigt eine Zeit an, die zum Ausführen einer arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 (> K1) erforderlich ist.

Andererseits zeigt eine durch die Zeit t24 bis t25 angezeigte Periode N3 eine Zeit an, die zum Ausführen einer arithmetischen Operation für die Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für eine dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 erforderlich ist.

Die in 10 gezeigten Ordinaten zeigen, wie es oben beschrieben ist, in einer Reihenfolge von derjenigen am obersten Ende Steuerzustände des Solldrucks PO (eine Linie mit abwechselnd einem langen und zwei kurzen Strichen) und des Kraftstoffdrucks PF (eine durchgezogene Linie), der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF), des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI an.

Darüber hinaus sind in Bezug auf das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und den integralen Operanden QFBI der 10 Operationen zu der Zeit, zu welcher das dritte Ausführungsbeispiel angewendet wird, durch durchgezogene Linien angezeigt und sind Operationen zu der Zeit, zu welcher das dritte Ausführungsbeispiel nicht angewendet wird, durch gestrichelte Linien angezeigt.

In 10 wird in einer Periode der Zeit t20 bis t21, wie es oben beschrieben ist, zuerst der Kraftstoffdruck PF auf geeignete Weise einer Rückkopplung in einem Zustand unterzogen, in welchem der Kraftstoffdruck PF im Wesentlichen mit dem Solldruck PO übereinstimmt. Somit wiederholt das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF (= PO – PF) die Umkehr von "+" und "–" synchron zu der Rückkopplung.

Der integrale Operand QFBI wird durch sequentielles Umschalten der Ausdrücke (2) und (3) synchron zu der Umkehr des Vorzeichens der Druckabweichung &Dgr;PF berechnet. In diesem Zustand erreicht die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB niemals die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1, während das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht umkehrt.

Daher wird das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS in der Periode der Zeit t20 bis t21 niemals auf "1" gesetzt.

Wie bei der obigen Beschreibung (der in 6 gezeigten Zeit t11) tritt zu der Zeit t21 deshalb, weil ein Solldruck PO zu einem großen Wert geändert wird, eine große Druckabweichung &Dgr;PF mit dem "+-Vorzeichen" zwischen dem geänderten Solldruck PO und dem Kraftstoffdruck PF auf. Daher dauert direkt nach der Zeit t21 ein Zustand, in welchem die Druckabweichung &Dgr;PF das "+-Vorzeichen" anzeigt, für eine Weile.

Direkt nach der Zeit t21 ändert sich dann, wenn der Solldruck PO zu dem großen Wert geändert wird, das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF zu dem "+-Vorzeichen" und wird der Ausdruck (2) als arithmetische Verarbeitung für den integralen Operanden QFBI ausgewählt. Somit wird, obwohl der integrale Operand QFBI eine Erhöhung bei einer Stelle (der Zeit t22) beginnt, bei welcher beurteilt wird, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB die erste vorbestimmte Anzahl von Malen K1 erreicht hat (in Bezug auf die Zeit ausgedrückt, die Periode N1 verstrichen ist), während das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht von dem "+-Vorzeichen" zu dem "–-Vorzeichen" ändert, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt. Daher wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten und erhöht sich der integrale Operand QFBI niemals exzessiv.

Wie bei der obigen Beschreibung (der in 6 gezeigten Zeit t13), wird dann, wenn ein Anstieg bezüglich des Kraftstoffdrucks PF bei einer Stelle der Zeit t23 beispielsweise gesättigt wird, wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen K2 erreicht hat (in Bezug auf die Zeit ausgedrückt, die Periode N2 verstrichen ist), und zwar ab der Stelle (der Zeit t22), bei welcher eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten wird, selbst wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF überhaupt nicht umkehrt, bei einer Stelle der Zeit t24 das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" rückgesetzt, um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufzunehmen. Dies bewirkt, dass der integrale Operand QFBI zu einem richtigen bzw. geeigneten Wert verschoben wird.

Jedoch selbst dann, wenn eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI bei der Stelle der Zeit t24 wieder aufgenommen wird, ist es wahrscheinlich, dass der Anstieg bezüglich des Kraftstoffdrucks PF nicht wieder aufgenommen wird, wie es durch Abläufe des Kraftstoffdrucks PF und der Druckabweichung &Dgr;PF angezeigt ist (siehe gestrichelte Linien nach der Zeit t24, die in 10 gezeigt sind).

Als Beispiel für einen solchen Fall fällt, wie es oben beschrieben ist, eine Charakteristik einer Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 aufgrund einer Schwankung bezüglich einer Charakteristik des Durchflusssteuerventils 10, einer Abnutzung des Nockens 25, einer Verstopfung eines Kraftstoffpfads, der den Niederdruckpfad 33 und die Druckkammer 23 verbindet, oder von ähnlichem unter eine normale Charakteristik bzw. Kennlinie ab.

Als weiteres Beispiel wird in einem Übergangszustand, in welchem der Verbrennungsmotor 40 zu einem Betrieb hoher Last übergeht, ungeachtet einer Erhöhung bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB, die zum Erhöhen des Kraftstoffdrucks PF nötig ist, aufgrund einer großen Menge einer Erhöhung bezüglich der Kraftstoffeinspritzmenge QINJ, das meiste einer Kraftstoffentladungsmenge als die Kraftstoffeinspritzmenge QINJ verbraucht, um eine Zeit zu erhöhen, die für den Kraftstoffdruck PF erforderlich ist, um mit dem Solldruck PO übereinzustimmen.

In diesen Fällen ist es, wie es durch gestrichelte Linien nach der in 10 gezeigten Zeit t25 angezeigt ist, wahrscheinlich, dass sich der integrale Operand QFBI nach der Wiederaufnahme einer Aktualisierung des integralen Operanden QFBI exzessiv erhöht, weil ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF noch das "+-Vorzeichen" ist.

Somit wird, wie es durch die Abläufe des Kraftstoffdrucks PF, der Druckabweichung &Dgr;PF, des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS und des integralen Operanden QFBI, die durch die durchgezogenen Linien nach der in 10 gezeigten Zeit t25 angezeigt sind, angezeigt ist, wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 über die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht (bezüglich der Zeit ausgedrückt, die Periode N3 verstreicht), während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, nicht gleich oder größer als eine vorbestimmte Größe OFST ist, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" gesetzt, um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abzuhalten.

Obwohl es in 10 nicht gezeigt ist, wird danach, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" rückgesetzt, um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufzunehmen.

Auf diese Weise ist es dann, wenn das dritte Ausführungsbeispiel angewendet wird, ungeachtet dessen, ob eine Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 nahe einem maximalen Wert ist, möglich, zu der Zeit, zu welcher der Anstieg bezüglich der Kraftstoffdrucks PF gesättigt ist, zu verhindern, dass der integrale Operand QFBI exzessiv größer wird.

Als nächstes wird eine Verarbeitung zum Einstellen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS (das in dem Beurteilungsschritt S107 verwendet wird) durch die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf ein Ablaufdiagramm der 11 zusammen mit der 2 spezifisch erklärt werden.

In diesem Fall enthält die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation einen Zähler C3 zum Messen einer Dauer (entsprechend der dritten Anzahl von Malen einer Berechnung K3) in einem Zustand, in welchem ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht umkehrt und ein Speicher MEM, der temporär einen gegenwärtigen Wert des Kraftstoffdrucks PF zu der Zeit speichert, zu welcher sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt.

In 11 beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation zuerst, ob ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF, die zu dieser Zeit in einem Schritt S105 der 4 berechnet ist, identisch mit (sich umgekehrt hat von) einem Vorzeichen des letzten Werts einer Druckabweichung &Dgr;PFold, die zu der Zeit der letzten Ausführung berechnet ist, identisch ist (Schritt S401).

Wenn beurteilt wird, dass "das Vorzeichen von &Dgr;PFold = das Vorzeichen von &Dgr;PF" (d.h. "JA" im Schritt S401), inkrementiert die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich nicht umgekehrt hat, den Zähler C3 auf C+1 (Schritt S402) und geht weiter zur nächsten Beurteilungsverarbeitung (Schritt S403).

Wenn andererseits im Schritt S401 beurteilt wird, dass "das Vorzeichen von &Dgr;PFold ≠ das Vorzeichen von &Dgr;PF" (d.h. "NEIN" im Schritt S401), setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation deshalb, weil das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF sich umgekehrt hat, den Zähler C3 auf 0 zurück (Schritt S406), speichert temporär einen gegenwärtigen Wert des Kraftstoffdrucks PF im Speicher MEM (Schritt S407), setzt das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück (Schritt S408) und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 11 aus.

In einem Schritt S403, der der Inkrementierungsverarbeitung des Zählers C3 (Schritt S402) folgt, beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, ob ein Wert des Zählers C3 den vorbestimmten Wert K3 erreicht hat.

Wenn im Schritt S403 beurteilt wird, dass C3 = K3 (d.h. "JA" im Schritt S403), berücksichtigt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, dass die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstrichen ist, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt. Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation geht weiter zur nächsten Beurteilungsverarbeitung (Schritt S404).

Darüber hinaus geht die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn im Schritt S403 beurteilt wird, dass C3 < K3 (d.h. "NEIN" im Schritt S403), weiter zu einem Schritt S408, setzt das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 11 aus.

Wenn andererseits im Schritt S403 beurteilt wird, dass C3 = K3 (d.h. "JA" im Schritt S403), beurteilt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, ob der gegenwärtige Wert des Kraftstoffdrucks PF kleiner als ein Wert ist, der durch Addieren eines vorbestimmten Offsetwerts OFST zu dem temporär im Speicher MEM gespeicherten Wert erhalten ist (der Wert der Druckabweichung &Dgr;PF, die die Anzahl von Malen einer Berechnung K3 früher berechnet ist) (MEM + OFST) (der Schritt S404).

Der Offsetwert OFST ist ein Wert, der im Voraus auf der Basis einer Druckänderung eingestellt ist, die derart geschätzt wird, dass sie eine Erhöhung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF ist, wenn sich der integrale Operand QFBI um die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 erhöht hat.

Wenn im Schritt S404 beurteilt wird, dass PF < MEM + OFST (d.h. "JA" im Schritt S404), berücksichtigt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, dass eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 für die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, nicht gleich oder größer als der Offsetwert OfST ist (d.h. die Erhöhung bezüglich des integralen Operanden QFBI wird bei dem Anstieg bezüglich des Kraftstoffdrucks PF nicht berücksichtigt). Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation setzt das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1" (Schritt S405) und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 11 aus.

Wenn andererseits im Schritt S404 beurteilt wird, dass PF = MEM + OFST (d.h. "NEIN" im Schritt S404), berücksichtigt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, dass eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF in einer Periode in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 für die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, gleich oder größer als der Offsetwert OFST ist (d.h. der Kraftstoffdruck PF gemäß der Erhöhung bezüglich des integralen Operanden QFBI ansteigt). Die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation geht weiter zu einem Schritt S408, setzt das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück und tritt aus dem Verarbeitungsprogramm der 11 aus.

Darauf folgend wird die Verarbeitung zum Beurteilen des Flags für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS gemäß dem in 4 gezeigten Schritt S107 durchgeführt.

Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 0 ist, wird der integrale Operand QFBI aktualisiert (Schritt S108). Wenn das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS 1 ist, wird eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abgehalten (Schritt S109). Darauf folgend wird die Verarbeitung der Schritte S111 bis S112 ausgeführt.

Auf diese Weise setzt dann, wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF in der Periode N3, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung um die dritte vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, nicht gleich oder größer als die vorbestimmte Größe ist, die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "1", um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI abzuhalten. Danach setzt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, das Flag für ein Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation FS auf "0" zurück, um eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder aufzunehmen. Somit ist es zusätzlich zu dem Effekt des ersten Ausführungsbeispiels möglich, zu verhindern, dass der integrale Operand QFBI zu der Zeit, zu welcher der Anstieg bezüglich des Kraftstoffdrucks PF gesättigt ist, exzessiv größer wird, und zwar ungeachtet dessen, ob eine Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 nahe einem maximalen Wert ist.

Bei der Erklärung des dritten Ausführungsbeispiels ist das dritte Ausführungsbeispiel mit den Aufbauten des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels kombiniert. Jedoch kann die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation in einer Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor vorgesehen sein, die die verschiedenen Sensoren 62 und 63, die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20, das Durchflusssteuerventil 10, den Akkumulator 36, die Kraftstoffeinspritzventile 39, den Kraftstoffdrucksensor 39, die Solldruck-Einstelleinrichtung 601, die Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung 602 und die Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung 603 enthält. Wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks PF im Akkumulator 36 in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB für die vorbestimmte Anzahl von Malen K3 verstreicht, während sich ein Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF nicht umkehrt, nicht gleich oder größer als eine vorbestimmte Größe ist, hält die Einrichtung 65 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge QFB ab. Danach nimmt die Einrichtung 605 zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung &Dgr;PF umkehrt, eine Aktualisierung des integralen Operanden QFBI wieder auf.

Als Ergebnis ist es, wie es oben beschrieben ist, möglich, ein Auftreten einer Überschießens oder eines Unterschießens des Kraftstoffdrucks PF zu verhindern, und ist es möglich, zu verhindern, dass der integrale Operand QFBI zu der Zeit, zu welcher ein Anstieg bezüglich des Kraftstoffdrucks PF gesättigt ist, exzessiv größer wird, und zwar ungeachtet dessen, ob die Kraftstoffentladungsmenge der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 20 nahe einem maximalen Wert ist.


Anspruch[de]
Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes aufweist:

verschiedene Sensoren zum Erfassen eines Betriebszustands eines Verbrennungsmotors (40);

eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20), um einen Niederdruck-Kraftstoff, der angesaugt worden ist, unter Druck zu setzen und zu entladen;

ein Durchflusssteuerventil (10) zum Einstellen einer Menge an Kraftstoff, der von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) entladen ist, wenn eine Antriebszeitgabe (TD) eingestellt ist;

einen Akkumulator zum Akkumulieren eines Drucks des von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) entladenen Kraftstoffs;

Kraftstoffeinspritzventile (39) zum Einspritzen und Zuführen des Kraftstoffs im Akkumulator zu jeweiligen Verbrennungskammern des Verbrennungsmotors (40);

einen Kraftstoffdrucksensor (61) zum Erfassen eines Kraftstoffdrucks (PF) im Akkumulator (36);

eine Solldruck-(PO)-Einstelleinrichtung (601) zum Einstellen eines Solldrucks (PO) im Akkumulator auf der Basis des Betriebszustands;

eine Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung (602) zum Berechnen einer Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) gemäß einer proportionalen integralen Operation basierend auf einer Druckabweichung (&Dgr;PF) zwischen dem Solldruck (PO) und dem durch den Kraftstoffdrucksensor (61) erfassten Kraftstoffdruck (PF);

eine Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung (603) zum Einstellen der Antriebszeitgabe (TD) des Durchflusssteuerventils (10) auf der Basis einer Soll-Kraftstoffentladungsmenge (QO), die durch Addieren einer Kraftstoffeinspritzmenge (QINJ) des von dem Kraftstoffeinspritzventil (39) eingespritzten Kraftstoffs und der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) berechnet ist; und

eine Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, und

dass die Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn eine Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) eine erste vorbestimmte Anzahl von Malen (K1) erreicht, während sich ein Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) nicht umkehrt, eine Aktualisierung eines integralen Operanden bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) abhält, und dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) danach umkehrt, die Aktualisierung des integralen Operanden wieder aufnimmt.
Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation die Aktualisierung des integralen Operanden dann wieder aufnimmt, wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) die erste vorbestimmte Anzahl von Malen (K1) erreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) nicht umkehrt, und wenn die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) eine zweite vorbestimmte Anzahl von Malen (K2) erreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) ab einer Stelle überhaupt nicht umkehrt, wenn die Aktualisierung des integralen Operanden abgehalten ist. Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Reaktion darauf, dass die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) die erste vorbestimmte Anzahl von Malen (K1) erreicht, während sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) nicht umkehrt, die zweite vorbestimmte Anzahl von Malen (K2) auf einen anderen Wert entsprechend einer Größe der Druckabweichung (&Dgr;PF) bei einer Stelle eingestellt wird, bei welcher die Aktualisierung des integralen Operanden abgehalten ist. Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks (PF) im Akkumulator in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) für eine dritte vorbestimmte Anzahl von Malen (K3) verstreicht, nicht gleich oder größer als eine vorbestimmte Größe ist, die Aktualisierung des integralen Operanden bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) abhält, und dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) danach umkehrt, die Aktualisierung der integralen Operanden wieder aufnimmt. Hochdruck-Kraftstoffpumpensteuervorrichtung für einen Verbrennungsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes aufweist:

verschiedene Sensoren zum Erfassen eines Betriebszustands eines Verbrennungsmotors (40);

eine Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) um einen Niederdruck-Kraftstoff, der angesaugt worden ist, unter Druck zu setzen und zu entladen;

ein Durchflusssteuerventil (10) zum Einstellen einer Menge an Kraftstoff, der von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) entladen ist, wenn eine Antriebszeitgabe (TD) eingestellt ist;

einen Akkumulator zum Akkumulieren eines Drucks des von der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) entladenen Kraftstoffs;

Kraftstoffeinspritzventile (39) zum Einspritzen und Zuführen des Kraftstoffs im Akkumulator zu jeweiligen Verbrennungskammern des Verbrennungsmotors (40);

einen Kraftstoffdrucksensor (61) zum Erfassen eines Kraftstoffdrucks (PF) im Akkumulator (36);

eine Solldruck-(PO)-Einstelleinrichtung (601) zum Einstellen eines Solldrucks (PO) im Akkumulator auf der Basis des Betriebszustands;

eine Rückkoppelmengen-Berechnungseinrichtung (602) zum Berechnen einer Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) der Hochdruck-Kraftstoffpumpe (20) gemäß einer proportionalen integralen Operation basierend auf einer Druckabweichung (&Dgr;PF) zwischen dem Solldruck (PO) und dem durch den Kraftstoffdrucksensor (61) erfassten Kraftstoffdruck (PF);

eine Durchflusssteuerventil-Steuereinrichtung (603) zum Einstellen der Antriebszeitgabe (TD) des Durchflusssteuerventils (10) auf der Basis einer Soll-Kraftstoffentladungsmenge (QO), die durch Addieren einer Kraftstoffeinspritzmenge (QINJ) des von dem Kraftstoffeinspritzventil (39) eingespritzten Kraftstoffs und der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) berechnet ist; und

eine Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation, und

dass die Einrichtung (605) zum Abhalten einer Aktualisierung einer integralen Operation dann, wenn eine Größe einer Änderung bezüglich des Kraftstoffdrucks (PF) im Akkumulator in einer Periode, in welcher die Anzahl von Malen einer Berechnung der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) für eine dritte vorbestimmte Anzahl von Malen (K3) verstreicht, nicht gleich oder größer als eine vorbestimmte Größe ist, eine Aktualisierung eines integralen Operanden bezüglich der Kraftstoffentladungsrückkoppelmenge (QFB) abhält, und dann, wenn sich das Vorzeichen der Druckabweichung (&Dgr;PF) darauf folgend umkehrt, die Aktualisierung des integralen Operanden wieder aufnimmt.






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