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Dokumentenidentifikation DE202007006009U1 09.08.2007
Titel Halterungsblock aus Kunststoff für Halterung von Solarzellen/Solarmodulen insbesondere rahmenlosen Solarzellen/Solarmodulen im folgenden als Halteblock bezeichnet
Anmelder Longerich, Bernhard, 36100 Petersberg, DE
DE-Aktenzeichen 202007006009
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 09.08.2007
Registration date 05.07.2007
Application date from patent application 26.04.2007
IPC-Hauptklasse F21V 33/00(2006.01)A, F, I, 20070426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21S 9/03(2006.01)A, L, I, 20070426, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Halteblock, bestehend aus einem extrudierten Kunststoffprofil, vorzugsweise aus EPDM-Kautschuk, der abgelängt ist.

Der Halteblock ist mit einer Bohrung versehen, in der sich eine Metallhülse befindet. Diese Metallhülse hat die Aufgabe, eine Schraube, die durch die Metallhülse geführt wird, bei der Montage so zu fixieren, dass der Puffer nur bis zu einem bestimmten Grad zusammengepresst werden kann. Durch diese Metallhülse wird verhindert, dass auf die Solarzelle durch die Verschraubung über den Gummipuffer eine Kraft ausgeübt wird, die die Solarzelle zerstört.

Stand der Technik

Solarzellen werden heute über sehr komplexe und aufwendige Montagesysteme auf Dachflächen montiert. Hierbei werden beispielsweise die einzelnen Solarzellen durch Aluminiumelemente, die mit Moosgummi versehen sind, auf unterliegenden Haltekonstruktionen verschraubt. Der Montageaufwand und die Materialkosten der Montagesysteme sind erheblich. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn es sich um Dünnschichtsolarmodule handelt, da die zu installierenden Flächen bei gleicher Leistungsabgabe etwa doppelt so groß sind wie bei mono- oder polykristallinen Anlagen.

Aufgabe der Erfindung

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Montagesystem zu konstruieren, welches eine sichere und zuverlässige Montage der rahmenlosen Solarzellen erlaubt, wobei gleichzeitig der Montageaufwand und die Montagematerialkosten reduziert werden sollen.

Lösung der Aufgabe

Die Erfindung besteht darin, ein Kunststoffprofil (vorzugsweise EPDM-Kautschuk) zu extrudieren, welches in der Lage ist, die Solarzellen aufzunehmen. Über die Länge des Halteblocks wird die Belastung an der Krafteinleitestelle bestimmt. Der Haltebereich ist so ausgestattet, dass er weich und geschmeidig an der Solarzelle/Solarmodul anliegt. In der Mitte des Halteblocks ist eine Bohrung vorgesehen, über die der Halteblock auf einer Unterkonstruktion (z.B. Trapezblech) verschraubt wird. Im Halteblock befindet sich eine Metallhülse, die einen Hardstopp für das Verschraubungselement sicherstellt. Über diesen Hardstopp wird verhindert, dass die Schraube zu fest angezogen werden kann und dabei die Solarzelle/Solarmodul zerstört werden kann.

Unterhalb der Schraube befindet sich eine speziell ausgeformte Unterlegplatte, die die Kraft der Schraube gleichmäßig auf den Halteblock verteilt.

Jeder Halteblock ist symmetrisch aufgebaut, so dass er an jeder Seite eine Solarzelle/Solarmodul aufnehmen kann. Vorzugsweise wird jede Solarzelle/Solarmodul mit 4 Haltepunkten versehen. Im Mittel ergibt das, dass in einer Anlage je Solarzelle ca. 2 Gummipuffer benötigt werden.

Der Randbereich ist so gestaltet, dass der Halteblock über ein Z-Profil und ein Einlegeteil in der nicht verwendeten Seite des Halteblocks montiert wird.

Wenn es für notwendig erachtet wird, kann jede Solarzelle/Solarmodul auch mit mehr als 4 Halteblocks montiert werden.

Entscheidend für das System ist jedoch, dass ein zu starkes Zusammendrücken der Halteblocks durch den Hardstopp (also die Metallhülse im Gummipuffer) verhindert wird.

Der Vorteil der Erfindung

Der oben beschriebene Halteblock ist einfach auf einer Unterkonstruktion (z. B. Trapezblech, Aluminiumprofil etc.) aufzubringen. Der Halteblock in Verbindung mit der Unterlegplatte, der Schraube und der Metallhülse, die sich in der Bohrung befindet, erlaubt eine sichere und kostengünstige Montage eines Haltepunktes einer Solarzelle/eines Solarmoduls. Die Auswahl des Kunststoffs (vorzugsweise EPDM) gewährleistet eine Dauereinsatzstabilität, wie sie im Dach- und Fassadenbereich bekannt ist. Diese Zeiträume liegen zum Teil weit über 30 Jahre.

Zeichenbezugszeilen


Anspruch[de]
Aktiv leuchtender Pflasterstein, bestehend aus

– einem geformten Pflasterstein vorzugsweise Betonelement

– einem aktiv leuchtenden Bodenelement, bestehend aus:

– einem massiven Glaselement

– einer Solarzelle,

– einem Energiespeicher

– einem Leuchtmittel

– einer Elektronik

– Sensoren

dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel von der Energieversorgungseinheit mit Energie versorgt wird. Das der Energiespeicher über die Solarzelle und über die entsprechende Elektronik wieder geladen wird. Das der Sensor das Leuchtmittel über die Elektronik „Ein/Aus" schaltet.
Aktiv leuchtendes Bodenelement, nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit im Bereich der Glaskomponente komplett vergossen ist. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinheit in den Betonstein eingelassen ist und verbunden ist. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass über die Solarzelle und die Elektronikeinheit das Leuchtmittel ein- und ausgeschaltet werden kann. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass über die Elektronik eine Blinkfunktion realisiert werden kann. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Leuchtmittel eingesetzt werden können. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Leuchtmittel mit unterschiedlichen Farben eingesetzt werden können. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des Glaskörpers ein durchsichtiger Kunststoffkörper eingesetzt werden kann. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass dem Glaskörper bei der Herstellung Beimischungen zugefügt werden können um besondere optische Effekte zu erreichen. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben zeigende Bereich der Glasplatte Konturen aufweist um die Rutschfestigkeit zu verbessern. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben zeigende Bereich der Glasplatte Konturen aufweist um den Lichtaustritt zu verbessern. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben zeigende Bereich der Glasplatte Konturen aufweist um den Lichteintritt zu verbessern, mit dem Ziel der Solarzelle mehr Lichtenergie zur Verfügung zu stellen. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor im Bodenelement integriert ist. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor nicht im Bodenelement integriert ist, aber über eine Kommunikationsstrecke mit dem Bodenelement kommuniziert. Aktiv leuchtendes Bodenelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur 1 Sensor, sondern mehrere Sensoren auf das EIN-/AUS-Schalten des Leuchtmittels wirken.






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