PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006005532A1 16.08.2007
Titel Anschlusselement für ein elektrisches Bauelement
Anmelder EPCOS AG, 81669 München, DE
Erfinder Nowak, Stefan, 73540 Heubach, DE;
Goesmann, Hubertus, 89564 Nattheim, DE;
Erhardt, Werner, 89177 Ballendorf, DE
Vertreter Epping Hermann Fischer, Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80339 München
DE-Anmeldedatum 07.02.2006
DE-Aktenzeichen 102006005532
Offenlegungstag 16.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse H01G 4/228(2006.01)A, F, I, 20060207, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H01G 9/008(2006.01)A, L, I, 20060207, B, H, DE   H01G 4/38(2006.01)A, L, I, 20060207, B, H, DE   H01G 9/26(2006.01)A, L, I, 20060207, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Anschlusselement für ein elektrisches Bauelement angegeben, mit einer Anschlusskappe (1, 1'), die einen Anschlussbolzen (2, 2') eines elektrischen Bauelements (5, 5') aufnimmt und mit diesem in einem Schweißbereich (15) verschweißt ist.

Beschreibung[de]

Elektrische Anschlusselemente für Kondensatoren sind z. B. in den Druckschriften DE 10 2004 030 801 A1 und DE 10 2004 034 276 A1 beschrieben.

Eine zu lösende Aufgabe besteht darin, ein elektrisches Anschlusselement anzugeben, das sich durch einen geringen Übergangswiderstand auszeichnet.

Es wird ein Anschlusselement für ein elektrisches Bauelement angegeben. Das Anschlusselement umfasst eine Anschlusskappe, die einen überstehenden Anschlussbolzen eines elektrischen Bauelements aufnimmt und mit diesem in einem Schweißbereich verschweißt ist.

Das elektrische Bauelement ist vorzugsweise ein Kondensator, z. B. ein Elektrolyt- oder Doppelschicht-Kondensator mit einem Gehäusebecher aus Aluminium.

Mit der Anschlusskappe ist es möglich, bei geringer Bauhöhe des Bauelements eine relativ große schweißbare Kontaktfläche bzw. einen relativ großen geschweißten elektrischen Verbindungsquerschnitt zu erzielen, wodurch ein vergleichsweise kleiner Übergangswiderstand an der Schnittstelle des Anschlussbolzens und der Anschlusskappe erzielt werden kann. Die Schweißung spielt außerdem die Rolle einer Verdrehsicherung.

Die Anschlusskappe ist mit dem Anschlussbolzen vorzugsweise mittels einer Laserschweißung verschweißt. Die Schweißung im Schweißbereich kann punkt-, strichweise oder durchgehend entlang zumindest einer Schweißlinie erfolgen. Die zumindest eine Schweißlinie kann z. B. eine Spirale, eine Anordnung von Kreisen mit unterschiedlichen Durchmessern oder eine sternförmige Anordnung von Radiallinien umfassen. Der Schweißbereich kann alternativ eine beliebige Anordnung von Schweißpunkten aufweisen. Eine vollflächige Schweißung ist auch vorgesehen.

Der Anschlussbolzen weist vorzugsweise ein Außengewinde und die Anschlusskappe ein Innengewinde auf, wobei der Anschlussbolzen und die Anschlusskappe miteinander verschraubt sind.

Die Anschlusskappe kann einen Dünnwandbereich aufweisen, der eine kleinere Dicke als in ihren übrigen Bereichen aufweist. Der Dünnwandbereich umfasst den Schweißbereich.

Die Dicke der Anschlusskappe im Dünnwandbereich ist so gewählt, dass in diesem Bereich durch die Anschlusskappe eine Laserschweißung möglich ist. Die Dicke der Anschlusskappe im Dünnwandbereich beträgt vorzugsweise maximal 2 mm. Die Maximaldicke des Dünnwandbereichs kann je nach verfügbaren Leistung des Laserstrahls beim Schweißen auch weniger als 2 mm, z. B. 1,5 mm oder 1 mm betragen. Als besonders vorteilhaft kann die Dicke des Dünnwandbereichs betrachtet werden, die zwischen 0,5 mm und 0,9 mm liegt.

Die Anschlusskappe weist ein vorzugsweise zylindrisches Sackloch zur Aufnahme des Anschlussbolzens des elektrischen Bauelements auf. Zumindest der Boden des Sacklochs umfasst den Dünnwandbereich.

Die Dicke der Anschlusskappe übersteigt also in zumindest einem Bereich vorzugsweise nicht den vorstehend genannten Grenzwert. Die Anschlusskappe kann im Prinzip größtenteils oder komplett dünnwandig ausgebildet sein. Vorzugsweise weist sie aber neben dem Dünnwandbereich einen Sockelbereich auf, der eine größere Wanddicke aufweist, die insbesondere für das Einschneiden eines Innengewindes ausreichend und als Auflage für ein nachstehend erläutertes Verbindungselement geeignet ist.

Der Schweißbereich ist vorzugsweise zumindest teilweise stirnseitig angeordnet. Möglich ist aber auch eine Schweißung entlang der Seiteflächen der Anschlusskappe, die vorzugsweise in einer Umlaufrichtung durchgeführt wird.

Der Dünnwandbereich kann sich teilweise über die Seiteflächen der Anschlusskappe erstrecken, wobei sich zumindest ein Teil des Schweißbereichs entlang der Seiteflächen der Anschlusskappe erstreckt. Die Anschlusskappe weist in diesem Fall einen rohrförmigen Sockelbereich und einen Zylinderbecher als Dünnwandbereich auf, wobei die Wandstärke des Zylinderbechers kleiner ist als diejenige des Sockelbereichs. Der Schweißbereich erstreckt sich vorzugsweise sowohl über die Stirnseite als auch über die Seitenfläche des Zylinderbechers.

Die Anschlusskappe kann eine Vertiefung aufweisen, deren Boden den Dünnwandbereich umfasst. Vorzugsweise wird im Bodenbereich der Vertiefung geschweißt. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass die beim Schweißen entstehenden Unebenheiten der Schweißstellen über einer Ebene nicht überragen, in der die außerhalb des Dünnwandbereichs liegende Oberseite der Anschlusskappe angeordnet ist.

Vorzugsweise ist ein elektrisches Verbindungselement vorgesehen, das fest mit der Anschlusskappe verbunden oder mit der Anschlusskappe einstückig ausgebildet ist. Das Verbindungselement weist vorzugsweise mindestens eine Öffnung auf, die z. B. zur Aufnahme der Anschlusskappe vorgesehen ist. Ein ringförmiger Vorsprung der Anschlusskappe – der Kragen – kann als Stütze für das Verbindungselement dienen. Der Durchmesser der Öffnung des Verbindungselements und der kleinere Außendurchmesser der Anschlusskappe sind vorzugsweise im Wesentlichen gleich gewählt. Der Durchmesser des Kragens ist vorzugsweise größer als derjenige der Öffnung des Verbindungselements.

Das Verbindungselement weist vorzugsweise elastische Eigenschaften auf, d. h. es ist biegbar. Das Verbindungselement kann z. B. aus Blech gefertigt sein. Das Verbindungselement kann einen beliebigen, z. B. runden oder rechteckigen Umriss aufweisen.

Das Bauelement umfasst vorzugsweise eine elektrisch isolierende Dichtung, die in einem Bereich zwischen dem Anschlussbolzen und dem Gehäusebecher angeordnet ist, wobei die Dichtung in einem weiteren Bereich zwischen dem Gehäusebecher und der Anschlusskappe verspannt ist.

Die vorzugsweise ringförmige Dichtung kann aus Gummi oder einem anderen, vorzugsweise organischen Material mit elastischen Eigenschaften sein. Der Gehäusebecher weist vorzugsweise einen ringförmigen Bereich, der die obere Wand des Gehäusebechers bildet. Diese Wand ist als eine Auflage für die Dichtung geeignet. Es ist vorteilhaft, wenn die Dichtung den Randbereich der oberen Wand umfasst. Dieser Randbereich ist dabei zwischen einem oberen und einem unteren Bereich der Dichtung angeordnet. Die Tiefe des Sacklochs zur Aufnahme des Anschlussbolzens ist dabei so dimensioniert, dass die Dichtung zwischen dem Sockelbereich der Anschlusskappe und der oberen Wand des Gehäusebechers eingeklemmt werden kann.

Das Anschlusselement kann in einer weiteren Ausführungsform zur Verbindung von mindestens zwei elektrischen Bauelementen, insbesondere Kondensatoren, geeignet sein. Das Anschlusselement umfasst für jedes Bauelement eine Anschlusskappe zur Aufnahme des Anschlussbolzens des jeweiligen Bauelements. Diese Anschlusskappen sind über ein elektrisches Verbindungselement miteinander verbunden.

Die Stirnseiten der Anschlusskappen sind in einer vorteilhaften Variante zueinander gewandt. Die Anschlusskappen können beispielsweise jeweils einen Zylinderbecher aufweisen, wobei das Verbindungselement die Randbereiche der Zylinderbecher an zumindest einem Ende miteinander verbindet. Der Dünnwandbereich umfasst den Zylinderbecher der jeweiligen Anschlusskappe oder ist mit diesem Zylinderbecher identisch.

Die beiden Anschlusskappen und das elektrische Verbindungselement können alle in einem Stück gefertigt oder durch Schweißen oder Verlöten fest miteinander verbunden sein.

Eine feste Verbindung zwischen den Anschlusskappen, dem ersten und dem zweiten elektrischen Verbindungselement kann in allen Varianten durch eine einstückige Ausbildung dieser Elemente ersetzt werden, und umgekehrt. Das mindestens eine Verbindungselement kann auch mehr als nur zwei vorzugsweise fest miteinander verbundene Verbindungselemente aufweisen. Mit jedem Verbindungselement ist mindestens eine Anschlusskappe direkt verbunden.

Das elektrische Verbindungselement umfasst vorzugsweise ein erstes und ein zweites Verbindungselement, die an mindestens einem Ende fest miteinander verbunden sind, wobei die erste Anschlusskappe mit dem ersten Verbindungselement und die zweite Anschlusskappe mit dem zweiten Verbindungselement z. B. durch Verlöten oder Schweißen fest verbunden ist.

Die Anschlusskappe kann im Randbereich des jeweiligen Verbindungselements angeordnet sein. Die Anschlusskappe kann aber auch im Mittenbereich des jeweiligen Verbindungselements angeordnet sein.

Das erste und zweite Verbindungselement sind in einer vorteilhaften Variante nur an einem ersten Ende fest miteinander verbunden. Die erste Anschlusskappe ist vorzugsweise am zweiten Ende des ersten Verbindungselements und die zweite Anschlusskappe am zweiten Ende des zweiten Verbindungselements angeordnet sind.

In einer weiteren Variante sind das erste und das zweite Verbindungselement an zumindest zwei gegenüber liegenden Enden fest miteinander verbunden, wobei die erste Anschlusskappe im Wesentlichen in der Mitte des ersten Verbindungselements und die zweite Anschlusskappe in der Mitte des zweiten Verbindungselements angeordnet sind.

Der Kragen der Anschlusskappe kann als ein Verbindungselement, z. B. erstes oder zweites Verbindungselement verwendet werden. Der Kragen kann z. B. ringförmig sein.

Das Anschlusselement, das mit zwei stirnseitig zueinander gewandten Kondensatoren fest verbunden ist, kann einen Luftspalt aufweisen, durch den die Kondensatoren gegeneinander bewegbar (schwingbar) sind.

Das Anschlusselement weist vorzugsweise federnd wirkende Elemente auf. Dies können zwei in mindestens einem Verbindungsbereich fest miteinander verbundene, relativ dünnwandige Verbindungselemente sein, die jeweils mit einer der vorstehend erläuterten Anschlusskappen fest verbunden sind.

Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele anhand von schematischen und nicht maßstabsgetreuen Figuren erläutert. Es zeigen auschnittsweise:

1 im Querschnitt einen Kondensator mit einem Anschlussbolzen, das mit einer Anschlusskappe verschweißt ist;

2 eine Ansicht des Kondensators gemäß 1 von oben;

3, 4 im Querschnitt jeweils eine Variante der Anschlusskappe;

5A im Querschnitt eine Kondensatoranordnung mit zwei Kondensatoren, die mittels eines Anschlusselements mit Anschlusskappen miteinander verbunden sind;

5B eine Ansicht des Anschlusselements gemäß 5A von oben;

6A, 7A, 8A im Querschnitt jeweils eine weitere Kondensatoranordnung mit zwei Kondensatoren, die mittels eines Anschlusselements mit Anschlusskappen miteinander verbunden sind;

6B eine Ansicht des Anschlusselements gemäß 6A von oben;

7B eine Ansicht des Anschlusselements gemäß 7A von der Seite (links) und von oben (rechts);

8B eine Ansicht des Anschlusselements gemäß 8A von oben (links) und im Querschnitt (rechts);

9 eine Variante des Anschlusselements gemäß 8A mit einem Kragen in Form eines Sechskants.

1 zeigt einen Doppelschicht-Kondensator 5 mit einem Kernrohr 51, einem Wickel 52 und einem Gehäusebecher 53 im Querschnitt. Ein Pol des Wickels 52 ist an den Anschlussbolzen 2 angeschlossen. Der Anschlussbolzen 2 ist mit einer Anschlusskappe 1 verschraubt.

Die Anschlusskappe 1 weist eine Vertiefung 11 auf. Der Boden dieser Vertiefung ist dünner ausgebildet als ein rohrförmiger Sockelbereich 12 der Anschlusskappe 1. Der Boden dieser Vertiefung bildet einen Dünnwandbereich 14, der stirnseitig angeordnet ist. Die Restwandstärke im Dünnwandbereich beträgt z. B. maximal 2 mm. Die Anschlusskappe 1 ist im Dünnwandbereich 14 mit dem Anschlussbolzen 2 verschweißt.

Der Anschlussbolzen 2 weist ein Außengewinde und die Anschlusskappe 1 ein Sackloch mit einem Innengewinde auf. Der Anschlussbolzen und die Anschlusskappe sind miteinander verschraubt.

Der Anschlussbolzen 2 ist mittels einer Dichtung 6 vom Gehäusebecher 53 elektrisch isoliert. Ein Teil dieser Dichtung ist zwischen dem Gehäusebecher 53 und der Anschlusskappe 1 eingeklemmt.

Die Anschlusskappe 1 ist fest mit einem ersten elektrischen Verbindungselement 3 verbunden. Der Gehäusebecher 53 ist fest mit einem zweiten Verbindungselement 4 verbunden. Die Verbindungselemente 3, 4 sind hier Metallstreifen z. B. aus Blech.

Das Verbindungselement 3 weist eine Öffnung auf und ist über diese Öffnung auf die Anschlusskappe 1 aufgesteckt. Die Anschlusskappe 1 hat einen Kragen 13, d. h. weist einen größeren Durchmesser in ihrem unteren Bereich auf. Dieser Kragen dient als Auflage für das Verbindungselement 3.

Die Ansicht des Kondensators von oben ist in der 2 gezeigt. Im Dünnwandbereich 14 ist ein Schweißbereich 15 angeordnet, der radiale und kreisförmige Schweißlinien mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist.

In 3 ist eine weitere Ausführungsform der Anschlusskappe 1 gezeigt. Der Dünnschichtbereich 14 ist hier bündig mit der Oberseite des Sockelbereichs 12 ausgebildet.

In 4 ist eine weitere Ausführungsform der Anschlusskappe 1 gezeigt. Der Dünnschichtbereich 14 ist hier als ein Zylinderbecher 10 ausgebildet, der vorzugsweise einstückig mit dem Sockelbereich 12 ausgebildet ist. Der Schweißbereich 15 erstreckt sich dabei über die Stirnseite und einen Teil der Seitenfläche des Zylinderbechers 10.

In 5A ist ein weiteres Anschlusselement gezeigt, das zur Verbindung von zwei Kondensatoren 5, 5' vorgesehen ist. Der Kondensator 5' weist die gleichen Elemente – 2', 51', 52', 53', 4', 6' – wie der Kondensator 5 auf, die mit den gleichen Bezugszeichen wie in der 1, aber mit Strichen versehen sind. Für den Kondensator 5' ist eine eigene Anschlusskappe 1' vorgesehen, die einen Sockelbereich 12', eine Vertiefung 11', einen Dünnwandbereich 14' und einen Kragen 13' aufweist.

Die Kondensatoren 5, 5' sind nebeneinander angeordnet, so dass ihre Seitenflächen einander zugewandt sind. Die Ansicht des in 5A gezeigten Anschlusselements mit dem Verbindungselement 3 ist in 5B gezeigt.

In den 6A und 7A sind weitere Ausführungsformen der Anschlusselemente zur Verbindung von zwei Kondensatoren 5, 5' gezeigt. Das Anschlusselement weist hier zwei – in einem Verbindungsbereich 16 fest miteinander verbundene – Teile auf. Die erste Anschlusskappe 1 und ein erstes Verbindungselement 3a bilden zusammen einen ersten Teil des Anschlusselements. Die zweite Anschlusskappe 1' und ein zweites Verbindungselement 3b bilden zusammen einen zweiten Teil des Anschlusselements. Die erste bzw. zweite Anschlusskappe 1, 1' und das erste bzw. zweite Verbindungselement 3a, 3b sind vorzugsweise einstückig ausgebildet oder fest miteinander verbunden.

Die ersten Enden von Verbindungselementen 3a, 3b sind fest miteinander verbunden. Am zweiten Ende des jeweiligen Verbindungselements ist die Anschlusskappe 1, 1' angeordnet.

Die Kondensatoren 5, 5' sind entlang einer Längsachse nebeneinander angeordnet, wobei ihre Stirnseiten zueinander gewandt sind. Der erste Kondensator 5 ist mit dem ersten Teil des Anschlusselements und der zweite Kondensator 5' mit dem zweiten Teil des Anschlusselements fest verbunden. Diese Teile des Anschlusselements sind unter einer Biegebelastung gegeneinander schwingbar. Zu diesem Zweck ist das Verbindungselement 3a, 3b so – z. B. vergleichsweise dünnwandig – ausgebildet, das es federnde Eigenschaften aufweist. Somit kann eine stangenförmige Aneinanderreihung von mehreren Kondensatoren aufgebaut werden, die elastische Eigenschaften aufweist.

Bezüglich der Ausgestaltung der Anschlusskappen 1 und 1' und des Schweißbereichs 15 gilt für den ersten und zweiten Teil des Anschlusselements die Beschreibung der 1.

Die Ausführung gemäß der 7A unterscheidet sich von der vorhergehenden dadurch, dass die Verbindungselemente 3a, 3b nicht streifenförmig, sondern in Ringform, und zwar als Kragen der Anschlusskappe 1, 1' ausgebildet sind. Die Anschlusskappen 1, 1' sind im Mittelbereich des jeweiligen Verbindungselements 3a, 3b angeordnet. Jeder Teil des Anschlusselements ist hier im Sinne der Zylindersymmetrie symmetrisch ausgebildet. Der Verbindungsbereich der beiden Teile des Anschlusselements ist in ihrem Randbereich vorzugsweise entlang einer Umlaufrichtung angeordnet.

Bei Bedarf wird zunächst die Verschweißung der Anschlusskappe 1 bzw. 1' mit dem jeweiligen Verbindungselement 3a bzw. 3b durchgeführt, wobei ein Teil des Anschlusselements gebildet wird. Jeder Teil des Anschlusselements wird mit dem Anschlussbolzen 2, 2' des jeweiligen Kondensators 5, 5' verschweißt. Danach wird die Verschweißung der beiden Teile des Anschlusselements durchgeführt.

Auch in der Variante gemäß 7A können die Kondensatoren entlang ihrer Längsachse gegeneinander schwingen, da zwischen den miteinander verbundenen Teilen des Anschlusselements vorzugsweise ein Luftspalt vorhanden ist. Dies ist besonders vorteilhaft für die Anwendungen, bei denen die Kondensatoranordnung, die die Kondensatoren 5, 5' umfasst, dauerhaft Vibrationen ausgesetzt sind.

Die Ansicht des in der 6A gezeigten Anschlusselements mit dem Verbindungselement 3 ist in 6B gezeigt. Die Ansicht des in 7A gezeigten Anschlusselements mit dem Verbindungselement 3 ist in 7B gezeigt.

In der 8A ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, die eine Weiterbildung der Variante gemäß der 6A darstellt. Die Anschlusskappen 1, 1' und das diese Kappen verbindende Verbindungselement 3 sind einstückig aus einem dünnwandigen Material ausgebildet. Das Verbindungselement 3 verbindet nur ein Ende der Stirnseiten der Anschlusskappen 1, 1'. Die Wandstärke der Anschlusskappen 1, 1' – zumindest in den Schweißbereichen, die hier an den Seitenflächen angeordnet sind – ist kleiner als der vorgegebene Grenzwert von z. B. 2 mm. Im Gegensatz zu den vorstehend erläuterten Ausführungen ist in der in 8A gezeigten Variante kein relativ dickwandiger Sockelbereich vorgesehen.

Die Kondensatoren 5, 5' werden jeweils mit der Anschlusskappe 1, 1' verschraubt und entlang der Seitenfläche vorzugsweise in Umlaufrichtung verschweißt.

Die Kragen 13, 13' der Anschlusskappen 1, 1' sind in 8A voneinander abgewandt und dienen zur Einklemmung von Dichtungen 6, 6'. Dagegen sind die Kragen der Anschlusskappen in der Variante gemäß den 6A und 7A zueinander gewandt und miteinander verschweißt, wobei der Außendurchmesser des dickwandigen Sockelbereichs 12, 12' derart gewählt ist, dass dieser Sockelbereich zur Einklemmung der Dichtung 6, 6' geeignet ist.

Der Kragen 13, 13' kann eine Form aufweisen, die von einem runden Ring abweicht. Beispielsweise ist in 9 eine Variante mit einem sechskantigen Kragen gezeigt. Diese Form kann zur Fixierung des Anschlusselements beim Verschrauben mit dem Kondensator 5, 5' vorteilhaft sein.

Den Ausführungen gemäß 6A, 7A und 8A ist gemein, dass sie alle eine Stangenanordnung von Kondensatoren betreffen, die elastisch miteinander verbunden sind. Die elastische Verbindung ist dadurch möglich, dass im Anschlusselement ein Luftspalt vorgesehen ist, so dass die Teile des Anschlusselements mit daran befestigten Kondensatoren bei einer Vibrationsbelastung gegeneinander schwingen können.

Die in Verbindung mit einer Variante beschriebenen Merkmale sind ohne Einschränkung auf weitere Varianten übertragbar. Die Form der Verbindungselemente und der Anschlusskappen ist nicht auf die in den Figuren gezeigten Beispiele beschränkt.

1, 1'
Anschlusskappe
10, 10'
Zylinderbecher
11, 11'
Vertiefung
12, 12'
Sockelbereich
13, 13'
Kragen
14, 14'
Dünnwandbereich
16
Verbindungsbereich
15
Schweißbereich
2, 2'
Anschlussbolzen
3
Verbindungselement
3a
erstes Verbindungselement
3b
erstes Verbindungselement
4
weiteres Verbindungselement
5
elektrisches Bauelement
51
Kernrohr
52
Wickel
53
Gehäusebecher
6
Dichtung


Anspruch[de]
Anschlusselement für einen Kondensator,

– mit einer Anschlusskappe (1, 1'), die einen Anschlussbolzen (2, 2') eines elektrischen Bauelements (5, 5') aufnimmt und mit diesem in einem Schweißbereich (15) mittels einer Laserschweißung verschweißt ist.
Anschlusselement nach Anspruch 1,

– wobei der Anschlussbolzen (2, 2') und die Anschlusskappe (1, 1') miteinander verschraubt sind.
Anschlusselement nach Anspruch 1 oder 2,

– wobei die Anschlusskappe (1, 1') einen Dünnwandbereich (14, 14') aufweist, der eine kleinere Dicke als in ihren übrigen Bereichen aufweist,

– wobei der Dünnwandbereich (14, 14') den Schweißbereich (15) umfasst.
Anschlusselement nach Anspruch 3,

– wobei die Dicke der Anschlusskappe (1, 1') im Dünnwandbereich (14, 14') maximal 2 mm beträgt.
Anschlusselement nach Anspruch 3 oder 4,

– wobei der Schweißbereich (15) zumindest teilweise stirnseitig angeordnet ist.
Anschlusselement nach Anspruch 5,

– wobei sich der Dünnwandbereich (14, 14') teilweise über die Seiteflächen der Anschlusskappe (1, 1') erstreckt, und

– wobei sich zumindest ein Teil des Schweißbereichs (15) entlang der Seiteflächen der Anschlusskappe (1, 1') erstreckt.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

– wobei die Anschlusskappe (1, 1') einen Kragen (13) aufweist.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 3 bis 7,

– wobei die Anschlusskappe (1, 1') eine Vertiefung (11, 11') aufweist, deren Boden den Dünnwandbereich (14, 14') umfasst.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

– mit einem Gehäusebecher (53, 53'),

– mit einer elektrisch isolierenden Dichtung (6, 6'), die in einem Bereich zwischen dem Anschlussbolzen (2, 2') und dem Gehäusebecher (53, 53') angeordnet ist,

– wobei die Dichtung (6, 6') in einem weiteren Bereich zwischen dem Gehäusebecher (53, 53') und der Anschlusskappe (1, 1') verspannt ist.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

– das zur Verbindung von zwei elektrischen Bauelementen (5, 5') geeignet ist,

– mit zwei Anschlusskappen (1, 1'), die über ein elektrisches Verbindungselement (3) miteinander verbunden sind,

– wobei die Anschlusskappen (1, 1') zur Aufnahme eines Anschlussbolzens (2, 2') eines der elektrischen Bauelemente (5, 5') vorgesehen sind.
Anschlusselement nach Anspruch 10,

– wobei die Stirnseiten der Anschlusskappen (1, 1') zueinander gewandt sind.
Anschlusselement nach Anspruch 10 oder 11,

– wobei die Anschlusskappen (1, 1') jeweils einen Zylinderbecher (10) aufweisen,

– wobei das Verbindungselement (3) die Randbereiche der Zylinderbecher (10, 10') an zumindest einem Ende miteinander verbindet.
Anschlusselement nach Anspruch 12,

– wobei der Dünnwandbereich (14, 14') den Zylinderbecher (10, 10') der jeweiligen Anschlusskappe (1, 1') umfasst.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 10 bis 13,

– wobei die beiden Anschlusskappen (1, 1') und das elektrische Verbindungselement (3) in einem Stück gefertigt sind.
Anschlusselement nach einem der Ansprüche 10 bis 14,

– wobei das elektrische Verbindungselement (3) ein erstes Verbindungselement (3a) und ein zweites Verbindungselement (3b) aufweist, die an mindestens einem Ende fest miteinander verbunden sind,

– wobei die erste Anschlusskappe (1) mit dem ersten Verbindungselement (3a) und die zweite Anschlusskappe (1') mit dem zweiten Verbindungselement (3b) fest verbunden ist.
Anschlusselement nach Anspruch 15,

– wobei das erste Verbindungselement (3a) und das zweite Verbindungselement (3b) nur an einem ersten Ende fest miteinander verbunden sind,

– wobei die erste Anschlusskappe (1) am zweiten Ende des ersten Verbindungselements (3) und die zweite Anschlusskappe (1') am zweiten Ende des zweiten Verbindungselements (3) angeordnet sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com