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Dokumentenidentifikation DE202006002473U1 16.08.2007
Titel Haltevorrichtung für einen Sattel
Anmelder Böckmann Fahrzeugwerke GmbH, 49688 Lastrup, DE
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 202006002473
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.08.2007
Registration date 12.07.2007
Application date from patent application 15.02.2006
IPC-Hauptklasse B68C 1/00(2006.01)A, F, I, 20060215, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60P 3/04(2006.01)A, L, I, 20060215, B, H, DE   B60R 11/00(2006.01)A, L, I, 20060215, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für einen Sattel, insbesondere einen Reitsattel sowie einen Fahrzeuganhänger.

Sättel wie beispielsweise Pferdesättel werden typischerweise auf Stangen oder rohrförmigen Halterungen abgelegt. Da jedoch Sättel typischerweise ein nicht unwesentliches Gewicht aufweisen, kann eine Handhabung der Sättel schwierig sein.

DE 299 07 556 U1 zeigt eine Haltevorrichtung für einen Sattel. Diese Haltevorrichtung wird insbesondere in einem Fahrzeuganhänger verwendet. Die Haltevorrichtung weist dabei ein Führungsrohr und ein Zugrohr auf. Das Zugrohr umgreift zumindest teilweise das Führungsrohr. Der Sattel kann auf dem Zugrohr abgelegt werden. Das Zugrohr kann auf dem Führungsrohr verschoben werden. Am Endbereich des Zugrohres ist ein Haltegriff vorgesehen. Das Führungsrohr weist eine Führungsnut in der Längsrichtung auf. Die Nut weist ferner Ausbuchtungen auf, welche zum Arretieren des Zugrohres verwendet werden. Ferner weist das Führungsrohr ein Gelenk in seinem Endbereich auf, oder das Gelenk wird beabstandet zum Endbereich des Führungsrohres angeordnet. Mittels eines Halteelementes wird das Führungsrohr an einer Wand eines Fahrzeuganhängers befestigt.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haltevorrichtung für einen Sattel vorzusehen, welche einen flexiblen Einbau und eine verbesserte Handhabung ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung für einen Sattel nach Anspruch 1 gelöst sowie durch einen Fahrzeuganhänger nach Anspruch 6.

Somit wird eine Haltevorrichtung für einen Sattel vorgesehen. Die Haltevorrichtung weist ein erstes Rohr und mindestens ein Halterohr auf. Das Halterohr wird über einen T-Verbinder an dem ersten Rohr befestigt.

Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Haltevorrichtung für einen Sattel. Die Haltevorrichtung weist mindestens ein Halterohr auf, an dessen einem Ende ein abnehmbarer Griff befestigt werden kann.

Die Erfindung betrifft ferner einen Fahrzeuganhänger zur Beförderung von Reittieren. Der Fahrzeuganhänger weist eine Haltevorrichtung für einen Sattel auf. Die Haltevorrichtung wird aus einem ersten Rohr und mindestens einem Halterohr ausgebildet. Das Halterohr wird über einen T-Verbinder an dem ersten Rohr befestigt.

Die Erfindung betrifft die Idee, eine Haltevorrichtung für Sättel vorzusehen, welche sowohl an der Wand mittels der Endstützen als auch zwischen einer Decke und einem Boden, insbesondere eines Fahrzeuganhängers, befestigt werden kann. Die Befestigung der Haltestangen oder Halterohre am vertikalen Rohr erfolgt auf einfache Art und Weise durch T-Verbinder, wobei die T-Verbinder durch zwei Schrauben arretiert und befestigt werden können. Durch die Ausgestaltung als Innen- und Außenrohr ist das Halterohr ausziehbar ausgestaltet. Dadurch, dass die T-Verbinder lediglich mittels zweier Schrauben an dem vertikalen Rohr befestigt und arretiert werden, kann ein einfaches Verschwenken bzw. eine einfache Höheneinstellung der Halterohre lediglich durch Lösen der beiden Schrauben erfolgen. Somit werden keine Gelenke benötigt, um die Halterohre zu verschwenken.

Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Nachfolgend werden die Vorteile der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Haltevorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,

2 zeigt eine Schnittansicht der Haltevorrichtung gemäß 1,

3 zeigt eine seitliche Schnittansicht der Haltevorrichtung von 1, und

4 zeigt eine weitere Schnittansicht der Haltevorrichtung von 1.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Haltevorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Haltevorrichtung wird im Wesentlichen durch ein erstes Rohr 2 sowie durch mindestens ein weiteres Rohr 5 ausgebildet. Das erste Rohr 2 wird vorzugsweise vertikal mittels Endstützen 3 an einer Wand eines Fahrzeuganhängers oder zwischen dem Boden und der Decke eines Fahrzeuganhängers befestigt. Die Rohre 5 werden dann vorzugsweise senkrecht zu dem ersten Rohr 2 angeordnet. Die beiden Rohre 5 werden vorzugsweise über einen T-Verbinder 4 an dem ersten Rohr 2 befestigt. Dieser T-Verbinder 4 kann beispielsweise ein- oder zweischalig ausgebildet sein. Alternativ zu dem T-Verbinder 4 kann das Rohr 5 auch auf andere Art und Weise mit dem Rohr 2 verbunden sein, soweit eine sichere und einfache Befestigung gewährleistet ist. Das obere Rohr 5 ist ohne und das untere Rohr 5 ist mit einem Schlauch 14, insbesondere ein PVC-Schlauch, gezeigt. An dem dem Rohr 2 abgewandten Ende des Rohres 5 wird ein Griff 9 vorgesehen, welcher in ein Ende des Rohres 5 eingeführt werden kann.

2 zeigt eine von oben betrachtete Schnittansicht der Haltevorrichtung von 1. Die Endstütze 3 ist mit dem ersten Rohr 2 verbunden. Über den T-Verbinder 4 ist ein erstes Ende eines inneren Rohres 1 des Halterohres mit dem vertikalen Rohr 2 verbunden. Am zweiten Ende des Innenrohres 1 ist eine Stopbuchse 6 über eine Mutter 11 und eine Schraube 12 an dem Innenrohr befestigt. An beiden Enden des Innenrohres ist eine Blindniet 10, 13 vorgesehen.

3 zeigt eine seitliche Schnittansicht der Haltevorrichtung von 1. Das vertikale erste Rohr 2 weist an seinen beiden Enden die Endstücke 3 auf, welche zur Befestigung an einer Wand oder an einer Decke oder einem Boden dienen. Über die T-Verbinder 4 wird ein Halterohr 5 mit dem vertikalen zweiten Rohr 2 verbunden. Hierbei ist insbesondere ein inneres Rohr 1 mit dem T-Verbinder 4 verbunden. Das Innenrohr 1 weist eine erste und zweite Blindniet 10, 13 auf. Eine Stopbuchse 6 ist an dem zweiten Ende des inneren Rohres befestigt. Über dem Innenrohr 1 ist ein Außenrohr 5 derart angeordnet, dass das Halterohr ausgezogen werden kann. An einem Ende des Außenrohres 5 kann ein Handgriff abnehmbar befestigt werden.

4 zeigt eine weitere Schnittansicht der Haltevorrichtung von 1. Die Endstütze 3 ist wiederum mit dem vertikalen Rohr 2 verbunden. Über einen T-Verbinder 4 ist ein Innenrohr 1 mit dem vertikalen Rohr 2 verbunden. An dem anderen Ende des Innenrohres ist eine Stopbuchse 6 vorgesehen, welche mittels einer Schraube und einer Mutter befestigt werden kann. Ferner ist ein Außenrohr 5 vorgesehen, welches an seinem einen Ende eine Blindniet aufweist. An dem anderen Ende des Außenrohres kann ein Handgriff 9 abnehmbar befestigt werden. Dieser Handgriff 9 ist dabei abnehmbar ausgestaltet, so dass die Schraube 11 und die Mutter 12 erreichbar sind.

Die oben beschriebene Haltevorrichtung eignet sich insbesondere zum Einbau in einem Fahrzeuganhänger zur Beförderung von Reitpferden. Durch die einfache Ausgestaltung der Endstützen kann die vertikale Stange und somit die Haltestangen jedoch ebenfalls beispielsweise in einem Fahrzeug oder in einem Reitstall auf einfache Art und Weise befestigt werden.

Die oben beschriebene Haltevorrichtung eignet sich ebenfalls zu einem Einbau nicht nur in einem Fahrzeuganhänger, sondern ebenfalls beispielsweise in einem Reitstall oder in einem Lagerhaus.

Der oben beschriebene T-Verbinder stellt ein Element dar, mit dem ein erstes Rohr vorzugsweise senkrecht an einem zweiten Rohr befestigt werden kann, wobei der T-Verbinder das zweite Rohr umklammert. Der T-Verbinder besteht vorzugsweise aus zwei Schalen, deren erste Enden jeweils das zweite Rohr umgreifen können und deren zweite Enden jeweils durch Schrauben oder Klemmen an dem jeweiligen zweiten Ende der anderen Schale befestigt werden können.


Anspruch[de]
Haltevorrichtung für einen Sattel, mit einem ersten Rohr (2) und mindestens einem Halterohr (5), wobei das Halterohr (5) über einen T-Verbinder (4) an dem ersten Rohr (2) befestigt wird. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Halterohr (5) ein Innenrohr (1) und ein Außenrohr (5) aufweist, wobei das Innenrohr (1) und das Außenrohr (5) ausziehbar ausgestaltet sind. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das erste Rohr (2) an seinen beiden Enden Endstützen (3) zur Befestigung an einer Wand oder zur Befestigung zwischen einer Decke und einem Boden aufweist. Haltevorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei eine Stopbuchse (6) an einem Ende des Innenrohres (1) angeordnet ist. Haltevorrichtung für einen Sattel, insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche, mit mindestens einem Halterohr, wobei ein abnehmbarer Griff (9) an einem Ende des Halterohres befestigt werden kann. Fahrzeuganhänger, insbesondere zur Beförderung von Tieren, mit einer Haltevorrichtung für einen Sattel,

wobei die Haltevorrichtung ein erstes Rohr (2) und mindestens ein Halterohr (5) aufweist, wobei das Halterohr (5) über einen T-Verbinder (4) an dem ersten Rohr (2) befestigt wird, und/oder

wobei die Haltevorrichtung mindestens ein Halterohr aufweist, wobei ein abnehmbarer Griff (9) an einem Ende des Halterohres befestigt werden kann.
Fahrzeuganhänger nach Anspruch 6, wobei das Halterohr (5) ein Innenrohr (1) und ein Außenrohr (5) aufweist, wobei das Innenrohr (1) und das Außenrohr (5) ausziehbar ausgestaltet sind. Fahrzeuganhänger nach Anspruch 6 oder 7, wobei das erste Rohr (2) an seinen beiden Enden Endstützen (3) zur Befestigung an einer Wand oder zur Befestigung zwischen einer Decke und einem Boden aufweist.






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