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Dokumentenidentifikation DE202006019941U1 16.08.2007
Titel Rahmen zum Schutz von Gemälden, Grafiken o.dgl. wertvollen Objekten
Anmelder Halbe, Heinrich, 57548 Kirchen, DE;
Halbe, David, 57548 Kirchen, DE
Vertreter Patentanwälte Valentin, Gihske, Grosse, 57072 Siegen
DE-Aktenzeichen 202006019941
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.08.2007
Registration date 12.07.2007
Application date from patent application 04.11.2006
File number of patent application claimed 10 2006 052 064.5
IPC-Hauptklasse A47G 1/06(2006.01)A, F, I, 20070330, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B44C 5/02(2006.01)A, L, I, 20070330, B, H, DE   G09F 11/20(2006.01)A, L, I, 20070330, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rahmen, der zum Schutz von Gemälden, Grafiken oder dergleichen wertvollen Objekten konservatorisch ausgebildet ist, umfassend einen die Rückwand bereitstellenden Grundrahmen, der hinter einer Glasscheibe mit Abstand zur Rückwand, optional auf einer Passepartout-Unterlage aufliegend, das Objekt aufnimmt, und einen auf dem Grundrahmen festlegbaren, diesen randseitig einschließenden Überrahmen.

Solche Einrahmungen nach konservatorischen Gesichtspunkten sind in der Praxis bekannt. Dabei muß gewährleistet werden, daß die wertvollen Objekte in der Zeit ihrer Präsentation, wegen der UV-Strahlung trotz mit entsprechenden Schutzfolien versehenen Glasscheiben in der Regel begrenzt auf drei Monate, den höchstmöglichen Schutz erhalten. Außerdem sollen bei einer eventuellen Neurahmung keine Schäden auftreten. Die Materialien der Bauteile, die in Kontakt mit dem Objekt kommen, sind säurefrei und alterungsbeständig. Es wird empfohlen, daß zu präsentierende Objekt niemals am Passepartout, sondern ausschließlich an einer gesonderten Unterlage anzuheften, und zwar nur am oberen Blattrand an möglichst wenigen Stellen mittels Klebestreifen.

Während die abdeckende, äußere Glasscheibe keine Schadstoffe enthält, die auf das Objekt bzw. das Papier übertragen werden können, liegt eine große Gefährdung darin, daß der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur zu Feuchtigkeitsbildungen führen kann, die das Objekt, durch beispielsweise Bakterien- und Pilzbefall oder Deformationen, erheblich beschädigen können. Zwischen dem Objekt und der Glasscheibe wird daher ein ausreichender Abstand eingehalten und die Einrahmung wird zwar staubdicht, jedoch nicht luftdicht verschlossen. Durch den Abstand zwischen der Glasscheibe und dem Passepartout wird die Luftmenge vergrößert, damit ein Luftaustausch stattfinden kann, wozu zwischen Abstandhaltern, an zwei diagonal liegenden Ecken des Rahmens, Belüftungsschlitze vorhanden sind, die zwar mit einem Vlies oder einem anderen luftdurchlässigen Stoff abgedeckt werden, was das Eindringen von Staub verhindert, gleichwohl die Luftzirkulation aufrechterhält.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen der eingangs genannten Art zu schaffen, der bei einem einfachen Aufbau insbesondere unschädliche klimatische Bedingungen über einen längeren Zeitraum, mindestens drei Monate, gewährleistet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in den bzw. dem Grundrahmen einerseits die Glasscheibe mit einer umlaufenden Dichtung eingesetzt und andererseits ein im Rahmeninneren die umgebende Luftfeuchtigkeit regulierendes Trockenmittel vorgesehen ist. Der Erfindung liegt hierbei die durch Langzeitversuche bestätigte Erkenntnis zugrunde, daß ideale klimatische Verhältnisse dann geschaffen werden können, wenn abweichend von den für konservatorische Einrahmungen gemachten Vorschlägen äußere Einflüsse vom Rahmeninneren durch eine wirksame Dichtung ferngehalten werden. Dies allerdings in Kombination mit dem Trockenmittel, vorzugsweise ein mit Silikagel befüllter Minibeutel. Ein solches Trockenmittel mit einem Inhalt von 0,5 bis 4 g ist als „Minibag aus GDT mit Silikagelfüllung" im Handel erhältlich. Anders als zum Beispiel ein aus Trockenbeton (Betonit) in Vliessäcken bekanntes, anderes Trockenmittel der Bezeichnung DESI PAK, besitzt Silikagel oberhalb von 50% rF (relative Luftfeuchtigkeit) bessere Adsorptionseigenschaften, wie der Langzeitversuch ergeben hat.

In der Kombination mit der Dichtung, vorzugsweise bestehend aus einem selbstklebenden, luftundurchlässigen, gegen Chemikalien beständigen Kunststoffschaummaterial, z.B. handelsüblicher Polyethylenschaum Metamoll 1003, lässt sich erreichen, daß Feuchtigkeitsschwankungen durch unterschiedliche Außen- bzw. Umgebungstemperaturen aufgenommen werden und sich im Ergebnis in dem Rahmen ein Mikroklima über den gewünschten Zeitraum mit einer relativen, idealen Luftfeuchte von 45 bis 55 % aufrecht erhalten lässt. Durch den Langzeitversuch konnte festgestellt werden, daß die Feuchtigkeit wie die Außen- bzw. Umgebungstemperatur verläuft, d.h. Feuchtigkeitsschwankungen von den Temperaturveränderungen hervorgerufen werden.

Bei im Versuchszeitraum außerhalb des Rahmens aufgetretenen Feuchtigkeitsschwankungen von 39,29% rh bis 77,02% rh und Temperaturschwankungen von 19,29° C bis 28,14°C konnten die Schwankungen im Rahmen auf 52,21% rh bis 56,61 % rh und damit einer relativen Feuchtigkeit im Rahmen von im Mittel 54,80% rh begrenzt werden. Die Schwankungen betrugen damit maximal 3,31 % und im Mittel ca. +/– 1,65%. Damit konnte bewiesen werden, daß die Silikagelfüllung die Schwankungen im Rahmeninneren außerordentlich begrenzt und herabsetzt. Die Versuchswerte beruhen auf einem an zwei Stahlseilen aufgehängten Rahmen im Abstand von ca. 1,5 m vor einem Luftbefeuchter und Außenmessung durch Fühler im Abstand von ca. 0,5 m unter dem erfindungsgemäßen Klimarahmen.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Trockenmittel in einen Hohlraum einer den Raum von der Rückwand des Grundrahmens bis zur Glasscheibe ausfüllenden Wabenplatte aus einem säurefreien Material eingelegt ist. Es läßt sich damit nicht nur eine einfache, lagesichere Unterbringung des Trockenmittels bzw. Minibeutels erreichen, sondern durch die Wabenplatte aus säurefreiem Karton mit einem pH-Wert von 8 gleichzeitig eine Zwischenlage und ein Puffer erreichen, die bzw. der die Schaffung des gewünschten Mikroklimas in dem Rahmen begünstigt.

Statt das Objekt (Bild, Gemälde; Grafik oder dergleichen) direkt auf die Wabenplatte aufzulegen, sieht ein Vorschlag der Erfindung vor, daß zwischen der Glasscheibe und der Wabenplatte als Auflage für das Objekt ein Hintergrundkarton aus einem säurefreien Material angeordnet werden kann.

Nach einer Ausführung der Erfindung ist der Grundrahmen als geschlossene, dichte Wanne ausgebildet. Das lässt sich in einfacher Weise durch Umkanten von Wänden aus einer Blechplatte und Verschweißen der Wände in den Eckbereichen erreichen. Diese Wanne nimmt dann alle Einbauteile des erfindungsgemäßen Klimarahmens auf und ist besonders geeignet für einen darauf einfach aufzusetzenden Magnet-Überrahmen aus Aluminium. Das an diesem Rahmen anliegende, der Blechwanne zugewandte Magnetband mit normalem, nicht übermäßig strammen Sitz reicht aus, um ohne weiteres Hilfsmitteln einen solchen Druck zu erzeugen, der das als Dichtung verwendete Kunststoffschaummaterial tief genug über die Gegenfläche an- bzw. eindrückt, so daß das Innere des Klimarahmens wirksam nach außen abgedichtet ist.

Nach einer bevorzugten Alternative ist in der Wanne des Grundrahmens mit Freiraum zu den Wannenwänden eine dichte innere Wanne ausgebildet. Diese ebenfalls umfangsgeschlossene, innere Wand kann wie der wannenartige Grundrahmen hergestellt werden und bietet Varianten für die Abdichtung der Glasscheibe. Bei dieser Bauweise lassen sich zudem in dem Freiraum zwischen äußerer und innerer Wanne in einfacherer Weise als Diebstahlschutz und zur Bildsicherung Gewindestifte vorsehen, die ausgehend vom Überrahmen mit ihren Gewindebolzenköpfen in den Freiraum zwischen den Wänden von innerer und äußerer Wanne enden.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Freiraum zwischen der umlaufenden Wand des Grundrahmens und der umlaufenden Wand der inneren Wanne eine Dichtung angeordnet ist, die die Form eines Hundeknochenprofils mit an einem Verlängerungssteg ausgebildetem, der Innenseite der Glasscheibe in deren Randbereich anliegendem Kopf aufweist. Die solchermaßen ausgebildete Dichtung besteht aus einem weichen, anpassungsfähigen Material und ermöglicht eine allseitig dichte Rahmung. Dazu sind erfindungsgemäß am stegartigen Grundkörper der Dichtung oben und unten gerundete Profilwulste vorgesehen. Beim Eindrücken in den Freiraum werden diese zusammengepresst und liegen dadurch jeweils mit ebenen Seitenflächen dichtend an den Rahmenwänden an.

Gleichzeitig wird bei der abschließenden Rahmung sowohl durch das Eigengewicht der Glasscheibe als auch durch den auf diese ausgeübten Druck des aufschiebbaren bzw. aufstülpbaren Überrahmens der kugelförmige Kopf so weit zusammengedrückt, daß er mit einer dann ebenfalls glatten Oberfläche satt an der Glasscheibe anliegt.

Eine weitere Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Dichtung der Glasscheibe im Profil eines den Rand der Glasscheibe übergreifenden Außenflansches des Überrahmens angeordnet ist und gleichzeitig sowohl die Glasscheibe von außen als auch die Oberkanten der Wände der Wanne des Grundrahmens abdichtet.

Eine andere vorteilhafte Möglichkeit besteht darin, daß die Dichtung der Glasscheibe den Oberkanten der Wände der inneren Wanne anliegend im Randbereich an der Innenseite der Glasscheibe vorgesehen ist.

Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigen:

1 in einem vergrößertem Maßstab einen Teilquerschnitt eines mit einer äußeren und einer inneren Wanne als Rückwandteil bzw. Grundrahmen ausgebildeten Klimarahmens;

2 in einem vergrößertem Maßstab eine Ansicht eines Klimarahmens wie zuvor, demgegenüber ausgebildet nur mit einer Wanne als Rückwandteil bzw. Grundrahmen;

3 in einem vergrößertem Maßstab einen Teilquerschnitt des Klimarahmens gemäß 1, mit einem demgegenüber zwischen der äußeren und der inneren Wanne angeordneten Dichtungsprofil; und

4 als Einzelheit das Dichtungsprofil gemäß 3.

Ein gezeigter, in seinem Inneren mit einem eine weitestgehend gleich bleibende, ideale relative Luftfeuchte gewährleistenden Mikroklima geschaffener Rahmen 1 besteht aus einem Grundrahmen 2 und einem diesen von außen im Randbereich umlaufend einschließenden, profilierten, einfach auf den Grundrahmen 2 aufschiebbaren bzw. -stülpbaren Überrahmen 3. Dieser die Einrahmung abschließende Überrahmen 3 ist auf seinen Innenseiten mit Haftmagnetstreifen 4 ausgestattet, die an den nach oben abgewinkelten Wänden 5 des als Wanne 6 ausgebildeten Grundrahmens 2 haften. Durch die Stabilität des aus Blech/Stahlblech gefertigten, dichten Grundrahmens 2 und des rundum aufliegenden Überrahmens 3 werden ein gleichmäßiger Glasandruck und eine feste, staubdichte Rahmung erreicht.

Bei der Ausführung nach 1 nimmt die Wanne 6 des Grundrahmens 2 eine innere Wanne 7 auf, deren umlaufende Wände 8 mit den gegenüberliegenden Wänden 5 des Grundrahmens 2 bzw. der äußeren Wanne 6 einen Freiraum lassen. In diesen können zur Bildsicherung und zum Diebstahlschutz durch den Überrahmen 3 von außen eingeschraubte Gewindestifte 9 mit ihren vorderen, freien Enden eintauchen. Eine besondere Abdichtung dieser Gewindestifte 9 gegenüber der inneren Wanne 7 bzw. deren Wände 8 ist nicht erforderlich.

Der Grundrahmen 2 nimmt, ausgehend von der Sichtseite eines Betrachters nach hinten, eine Glasscheibe 10, einen säurefreien Hintergrundkarton 11 und eine den darunterliegenden Raum bis zur Rückwand bzw. zum Boden des Grundrahmens 2 ausfüllende Wabenplatte 12 aus ebenfalls einem säurefreien Material auf. In einen Hohlraum, eine Vertiefung oder dergleichen der Wabenplatte 12 ist ein in den 1 und 2 stark überzeichneter, mit einem Trockenmittel, insbesondere Silikagel, befüllter Minibeutel 13 eingelagert. Das in den Rahmen 1 der 1 und 2 zur Schau zu stellende Objekt, wie ein Gemälde oder eine Grafik, ist nicht gezeigt. Es kann direkt zwischen der Glasscheibe 10 und der dann als Auflage dienenden Wabenplatte 12 oder zwischen der Glasscheibe 10 und dem Hintergrundkarton 11 als Auflage angeordnet werden.

Zur Abdichtung des Inneren des Rahmens 1 wird gemäß 1 ein selbstklebender Kunststoffschaum als Dichtung 14 im Randbereich der Glasscheibe 10 umlaufend an deren Innenseite aufgebracht und beim Aufschieben des Überrahmens 3 die Oberkanten 15 der Wände 8 der inneren Wanne 7 beidseitig überkragend aufgedrückt. Der gesamte von der inneren Wanne 7 eingeschlossene Innenraum des Rahmens 1 und insbesondere das zur Schau zu stellende Objekt ist damit gegen die äußere Umgebung völlig abgedichtet.

Das trifft so gleichermaßen für die Ausführung nach 2 zu, bei der die Dichtung 15 aus dem selbstklebenden Kunststoffschaum im Profil des den Rand der Glasscheibe 10 übergreifenden Außenflansches 16 aufgebracht ist. Die Dichtung 14 drückt sich hierbei einerseits von der Sichtseite her, d.h. von außen an die Glasscheibe 10 und andererseits mit Überkragung an den Oberrand 15 der Wände 5 der äußeren Wanne 6 an. Die Gewindestifte 9 treten bei dieser Ausführung mit nur einer Wanne 6 mit ihren Kopfenden in die Wabenplatte 12 ein, was eine nach außen abgedichtete Anordnung voraussetzt.

Bei der Ausführung nach den 3 und 4 ist eine Dichtung 17 in Form eines Hundeknochenprofils vorgesehen, die in dem Freiraum zwischen den Wänden 5 des Grundrahmens 2 und der umlaufenden Wand 8 der inneren Wanne 7 eingesetzt wird. Die Dichtung 17 ist an ihrem in der Einbaulage oberen Ende 18 mit einem einen kugelförmigen Kopf 19 tragenden Verlängerungssteg 20 ausgebildet, während der stegartige Grundkörper 21 oben und unten gerundete Profilwulste 22 aufweist.

Beim Eindrücken der Dichtung 17 in den umlaufenden Freiraum zwischen äußerer und innerer Wanne 6 bzw. 7 werden die gerundeten Profilwulste 22 zusammengepreßt und dabei so verformt, daß sich insgesamt vier ebene, senkrechte Anlageflächen 23 bilden, die saugend und dabei den Freiraum abdichtend an den Wänden 5 und 8 der Wannen 6, 7 hinabgleiten, bis die Dichtung 17 ihre Endlage eingenommen hat.

Der in dieser Endlage über die Oberkanten 15 der umlaufenden Wand 8 der inneren Wanne 7 hervorkragende, kugelförmige Kopf 19 wird durch den von dem Überrahmen 3 aufgebrachten Anpressdruck so verformt, daß er eine glatte, waagerechte Auflagefläche 24 für die Glasscheibe 3 bereit stellt.

In jedem Fall wird der Rahmen 1 gegen äußere Einflüsse abgedichtet und in Kombination mit dem Silikagel-Trockenmittel im Rahmeninneren eine weitestgehend ideale, relative Luftfeuchte gewährleistet, da sich die Luftfeuchtigkeit auch bei äußeren Einflüssen aufgrund von schwankenden Temperaturen und Luftfeuchtigkeit der Umgebungsluft in engsten Bereichen konstant halten lässt, und das über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.


Anspruch[de]
Rahmen, der zum Schutz von Gemälden, Grafiken oder dergleichen wertvollen Objekten konservatorisch ausgebildet ist, umfassend einen die Rückwand bereitstellenden Grundrahmen, der hinter einer Glasscheibe mit Abstand zur Rückwand, optional auf einer Passepartout-Unterlage aufliegend, das Objekt aufnimmt, und einen auf dem Grundrahmen festlegbaren, diesen randseitig einschließenden Überrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß in den bzw. dem Grundrahmen (2) einerseits eine Glasscheibe (10) mit einer umlaufenden Dichtung (14; 17) eingesetzt und andererseits ein im Rahmeninneren die umgebende Luftfeuchtigkeit regulierendes Trockenmittel (13) vorgesehen ist. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenmittel (13) ein mit Silikagel befüllter Minibeutel ist. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenmittel (13) in einen Hohlraum einer den Raum von der Rückwand des Grundrahmens (2) bis zur Glasscheibe (10) ausfüllenden Wabenplatte (12) aus einem säurefreien Material eingelegt ist. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Glasscheibe (10) und der Wabenplatte (12) als Auflage für das Objekt ein Hintergrundkarton (11) aus einem säurefreien Material angeordnet ist. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (2) als geschlossene, dichte Wanne (6; 7) ausgebildet ist. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß daß in der Wanne (6) des Grundrahmens (2) mit Freiraum zu den Wannenwänden (5) eine dichte innere Wanne (7) ausgebildet ist Rahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Freiraum zwischen der umlaufenden Wand (5) des Grundrahmens (2) und der umlaufenden Wand (8) der inneren Wanne (7) eine Dichtung (17) angeordnet ist, die die Form eines Hundeknochenprofils mit an einem Verlängerungssteg (20) ausgebildetem, der Innenseite der Glasscheibe (10) in deren Randbereich anliegendem Kopf (19) aufweist. Rahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (17) an ihrem stegartigen Grundkörper (21) oben und unten mit gerundeten Profilwulsten (22) ausgebildet ist. Rahmen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (19) der Dichtung (17) kugelförmig ausgebildet ist. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (14) der Glasscheibe (10) im Profil eines den Rand der Glasscheibe (10) übergreifenden Außenflansches (16) des Überrahmens (3) angeordnet ist und gleichzeitig sowohl die Glasscheibe (10) von außen als auch die Oberkanten (15) der Wände (5) der Wanne (6) des Grundrahmens (2) abdichtet. Rahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (14) der Glasscheibe (10) den Oberkanten (15) der Wände (8) der inneren Wanne (7) anliegend im Randbereich an der Innenseite der Glasscheibe (10) vorgesehen ist. Rahmen nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (14; 17) aus einem selbstklebenden, luftundurchlässigen, gegen Chemikalien beständigen Kunststoffschaummaterial besteht.






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