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Dokumentenidentifikation DE202007004356U1 16.08.2007
Titel Holzvergaser Brenner für Kachelöfen
Anmelder Lochmüller, Robin, Dipl.-Ing. (FH), 95361 Ködnitz, DE
DE-Aktenzeichen 202007004356
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.08.2007
Registration date 12.07.2007
Application date from patent application 24.03.2007
IPC-Hauptklasse F24B 5/02(2006.01)A, F, I, 20070324, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24B 1/06(2006.01)A, L, I, 20070324, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Stand der Technik:

Brenner für Festbrennstoffe üblicher Bauart, zum Einsatz in Kachelöfen, sind nach oberem Abbrand oder Durchbrand Prinzip aufgebaut.

Oft sind die Brenner in den Kachelofen integriert, so dass nur wenig Konvektionswärme erzeugt wird, was ein thermisch träges Verhalten zur Folge hat.

Brenner die rein auf die Erzeugung von Konvektionswärme ausgelegt sind kühlen schnell wieder aus und erzeugen trockene, ungesunde Raumluft.

Die Feuerungen beider Bauarten haben hohe Verluste und kurze Nachlegeintervalle, und damit einen großen Arbeits- und Kostenaufwand neben einer unnötigen Belastung der Umwelt mit nicht sauber ausgebrannten Rauchgasen.

Lösung des Problems:

Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein Holzvergaser Brenner (1) zur Verfügung steht der in kurzer Zeit nach dem anheizen Wärme zur Verfügung stellt, lange Nachlegeintervalle besitzt, eine hervorragende Verbrennung hat. Werden die heißen Rauchgase durch ein Zugsystem mit großen Speichermassen geleitet so steht ein großer Anteil Strahlungswärme bereit. Wird die Erzeugung von Warmluft oder Warmwasser zusätzlich zu der vom Brenner abgegebenen Wärmeenergie gewünscht, so werden entsprechende Nachheizkästen bzw. Wärmetauscher im Rauchgasstrom angeordnet.

Die Feuerungstechnischen Eigenschaften gründen auf dem Holzvergaserbrenner in Sturzbrandtechnik, ausgestattet mit spezieller, innengekühlter Düse (4) aus hitzebeständigem dünnwandigem Metall um die Sekundärluft feinverteilt und gut vorgewärmt mit den unverbrannten Gasen zu mischen. Dieses Gemisch brennt anschließend in einer isolierten Hochtemperaturbrennkammer (2) mit herausnehmbaren, dadurch leicht auswechselbarem Umlenkblech (14, 15) bei langer Verweilzeit und großer Turbulenz vollständig aus.

Die Flamme der Nachverbrennung kann durch die Sichtscheibe (6) der unteren Türe (7) beobachtet werden.

Kühlung des Füllraumes (1) des Holzvergasers erfolgt mit Raumluft, daraus resultiert die schnelle Heizwirkung.

Durch die oben angeordnete Bypassklappe (11) mit Rauchfang integriert in den Füllraum ist ein rauchfreies Anheizen und Nachlegen möglich. Bei Verwendung in Kachelöfen mit Zügen wird der Anschluss der Bypassklappe direkt mit dem Schornstein verbunden, dadurch ist ein Anheizen mit gutem Zug und Vorheizen des Schornsteins möglich. Die im regulären Betrieb entstehenden heißen Rauchgase aus der Nachbrennkammer treten unten aus einem zweiten Anschluss (3) aus und werden durch die Züge oder Wärmetauscher geleitet um dort ihre Wärmeenergie an die Speichermasse abzugeben.


Anspruch[de]
Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik, dadurch gekennzeichnet, dass zwei räumlich getrennte Anschlussstutzen für Anheizen (2) und Betrieb (3) vorhanden sind. Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach Anspruch 1

gekennzeichnet durch:

Spezielle Düse (4) aus hitzebeständigem, dünnwandigem Metall um die Sekundärluft (5) feinverteilt und gut vorgewärmt mit den unverbrannten Gasen zu mischen. Durch die Vorwärmung der Sekundärluft wird gleichzeitig die Temperatur der Düse reduziert und diese vor Beschädigung durch zu hohe Temperaturen geschützt.

Die zahlreichen Öffnungen zur Beimischung der Sekundärluft befinden sich knapp unterhalb der Oberkante der Düse.
Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch: Hochtemperaturbrennkammer (2) aus dünnwandigem hitzebeständigem Metall. Die Nachbrennkammer ist doppelwandig ausgeführt und im Zwischenraum der beiden Wände mit temperaturbeständiger, Isolierung geringer Dichte (16) ausgefüllt. Die brennenden, durch die Düse eintretenden Gase werden durch ein herausnehmbares, gewölbtes Prallblech (14, 15) geteilt und mäanderförmig umgelenkt um unter diesem in Gegenrichtung die Nachbrennkammer zu verlassen. Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch: Sichtscheibe (6) aus hitzebeständigem Glas in der unteren Türe zur Nachbrennkammer um die Nachverbrennung beobachten und regulieren zu können. Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch: Kühlung des Füllraumes (1) des Holzvergaserbrenners mit Luft. Der Füllraum kann außen mit isolierenden Elementen aus Blech oder mineralischem Isoliermaterial verkleidet sein. Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch: Bypassklappe (11) im Deckel des Füllraumes, durch einen Hebel (9) von vorne zu betätigen. Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch: Getrennte durch Klappen regelbare Querschnitte der Zufuhr von Sekundärluft (5) und Primärluft (8). Holzvergaser Brenner in Sturzbrandtechnik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch: Thermostatisch geregelte Primärluftklappe durch Steuerung mit Bimetall, welches in der Zone der Nachbrennkammer angebracht ist.






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