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EINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM FÜHRUNGSSCHIENENEINBAU - Dokument DE60034433T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60034433T2 16.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001150914
Titel EINRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM FÜHRUNGSSCHIENENEINBAU
Anmelder Kone Corp., Helsinki, FI
Erfinder SINGH, Anthony, FIN-05830 Hyvinkää, FI
Vertreter Zipse Habersack Kritzenberger, 80639 München
DE-Aktenzeichen 60034433
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.02.2000
EP-Aktenzeichen 009037193
WO-Anmeldetag 04.02.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/FI00/00083
WO-Veröffentlichungsnummer 2000047510
WO-Veröffentlichungsdatum 17.08.2000
EP-Offenlegungsdatum 07.11.2001
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse B66B 7/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15. Zusätzlich betrifft die Erfindung ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 16.

Im Stand der Technik sind unterschiedlichste Einrichtungen bekannt, um paarweise die Führungsschienen eines Aufzugs und/oder Gegengewichts in einem Abstand voneinander in einer vertikalen Position und parallel zueinander zu montieren, wie es z.B. bekannt ist aus der JP 9208152 A, JP 9040230 A, JP 9048569 A, JP 9071374 A und JP 9202564 A. Die Rechtwinkligkeit der Führungsschienen wird verifiziert durch Lote. Die Einrichtungen sind versehen mit zahlreichen Einstellelementen, durch die die Position der Führungsschienen relativ zueinander und zu den Loten einstellbar ist.

Ein Problem bei den bekannten Einrichtungen besteht darin, dass ihre Verwendung die Aufhängung mehrerer Lote in dem Aufzugschacht erfordert. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Einrichtungen aufgrund ihrer zahlreichen Einstellelemente kompliziert und teuer sind. Zusätzlich muss das Installationspersonal spezielle Fähigkeiten haben, um diese zu verwenden.

Es ist Ziel der Erfindung, die oben genannten Probleme zu eliminieren.

Es ist ein spezielles Ziel der Erfindung, ein günstiges und einfaches Werkzeug anzugeben, welches die Installation der Führungsschienen in einer rechtwinkligen, aufrechten Position in einem Aufzugschacht erleichtert.

Die Einrichtung der Erfindung ist charakterisiert durch Anspruch 1. Das Verfahren der Erfindung ist charakterisiert durch Anspruch 15.

Das Verfahren der Erfindung ist charakterisiert durch Anspruch 16.

Gemäß der Erfindung enthält die Einrichtung zwei benachbarte parallele Streben bzw. Profile, die jeweils ein erstes und zweites Ende haben. Das erste Ende der Strebe ist mit einem ersten Anschlagteil versehen und das zweite Ende mit einem zweiten Anschlagteil. Der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Anschlagteil ist so eingestellt, dass er dem gewünschten Abstand zwischen den Vorderflächen der Führungsschienen entspricht, so dass, wenn die Einrichtung zwischen den Führungsschienen angeordnet wird, die Anschlagteile gegen die Vorderschienen anliegen, so dass die Anschlagteile exakt den Abstand zwischen den Führungsschienen bestimmen. Jede der Streben hat nahe ihrem ersten und zweiten Ende Anschlagflächen, die in den benachbarten Streben parallel zueinander und einander zugewandt sind, und Einstellelemente, die mit den Streben verbunden sind, um es den Streben zu erlauben, in Richtung aufeinander zu bewegt zu werden, so dass die seitlichen Anschlagflächen der Streben von entgegengesetzten Seiten der Führungsflansche aus gegen die lateralen Führungsflächen der Führungsschienen gepresst werden können, um die Einrichtung an den Führungsschienen zu befestigen.

In dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die oben genannte Einrichtung wie folgt benutzt werden. Zuerst wird die erste Schiene des Führungsschienenpaars unter Verwendung eines Lots, das nahe der Schiene befestigt ist, in eine vertikale Position justiert. Danach wird die erste Führungsschiene an ihrem Montageflansch an einer festen Struktur befestigt. Hiernach wird die Einrichtung in eine horizontale Position zwischen die Führungsschienen gebracht, so dass die Anschlagteile an dem ersten Ende der Einrichtung gegen die Vorderseite der ersten Führungsschiene anliegen. Die seitlichen Anschlagflächen an dem ersten Ende der Einrichtung werden fest gegen die lateralen Führungsflächen der ersten Führungsschiene gepresst, so dass die Einrichtung in einer horizontalen Position an der ersten Führungsschiene festgelegt ist. Die Vorderfläche der zweiten Führungsschiene des Führungsschienenpaars wird gegen das Anschlagteil an dem zweiten Ende der Einrichtung zur Anlage gebracht, wobei die Distanz zwischen den Anschlagteilen somit die Distanz zwischen den Führungsschienen bestimmt. Danach werden die seitlichen Anschlagflächen an dem zweiten Ende der Einrichtung fest gegen die lateralen Führungsflächen der zweiten Führungsschiene gepresst, so dass das zweite Ende der Einrichtung an der zweiten Führungsschiene festgelegt ist, womit die zweite Führungsschiene in einer Richtung parallel zur ersten Führungsschiene ausgerichtet wird. Die zweite Führungsschiene wird mittels eines Punkts nahe der Einrichtung an einer festen Struktur befestigt. Der Druck, der die Einrichtung zwischen die Führungsschienen gepresst hält, wird dann gelöst, um einen Gleitabstand zwischen den seitlichen Anschlagflächen der Einrichtung und den lateralen Führungsflächen der Führungsschiene zu schaffen. Die Einrichtung wird dann entlang der Führungsschiene in einer horizontalen Position auf eine Höhe nahe dem nächsten Anbringungspunkt bewegt, wo die oben beschriebenen Schritte wiederholt werden.

Weiterhin kann erfindungsgemäß die oben beschriebene Einrichtung auch wie folgt benutzt werden. Zuerst wird die Einrichtung in einer horizontalen Position zwischen den Führungsschienen angeordnet, so dass das Anschlagteil an dem ersten Ende der Einrichtung gegen die Vorderfläche der ersten Führungsschiene anliegt. Danach werden die seitlichen Anschlagflächen an dem ersten Ende der Einrichtung fest gegen die lateralen Führungsflächen der ersten Führungsschiene gepresst, so dass die Einrichtung in einer horizontalen Position an der ersten Führungsschiene festgelegt ist. Hiernach wird die Vorderfläche der zweiten Führungsschiene des Führungsschienenpaars gegen das Anschlagteil an dem zweiten Ende der Einrichtung in Anlage gebracht. Die seitlichen Anschlagflächen an dem zweiten Ende der Einrichtung werden fest gegen die lateralen Führungsflächen der zweiten Führungsschiene gepresst, so dass das zweite Ende der Einrichtung mit der zweiten Führungsschiene verbunden ist, womit die zweite Führungsschiene in einer Richtung parallel zur ersten Führungsschiene ausgerichtet ist. Die Anordnung, die gebildet wird durch das Führungsschienenpaar, das durch die Einrichtung miteinander verbunden ist, wird ausgerichtet mittels zweier Lote, die nahe der Anordnung in einem Abstand voneinander vorgesehen sind. Die erste Führungsschiene und die zweite Führungsschiene werden dann an ihren Montageflanschen an einer festen Struktur befestigt. Der Druck, der die Einrichtung gegen die Führungsschienen gepresst hält, wird gelöst, um einen Gleitschlupf zwischen den seitlichen Anschlagflächen der Einrichtung und den lateralen Führungsflächen der Führungsschienen zu lassen. Die Einrichtung wird entlang der Führungsschiene in einer horizontalen Lage auf eine Höhe nahe dem nächsten Befestigungspunkt geschoben, wo die oben beschriebenen Schritte wiederholt werden.

Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Einrichtung so einfach und günstig wie möglich ist, wobei ihre Verwendung ebenfalls schnell, einfach und unkompliziert ist und keine speziellen Fähigkeiten des Montagepersonals erfordert. Nachdem sie mit der ersten Führungsschiene verbunden ist, richtet die Einrichtung automatisch die zweite Führungsschiene parallel zur ersten Führungsschiene aus und hält sie zu dieser unter Verwendung der präzise gearbeiteten, lateralen Vorderführungsflächen der Führungsschiene in einer exakten vorbestimmten Distanz. Weil die Einrichtung nicht eine Vielzahl von Einstellelementen enthält, besteht kein Risiko, dass ihre inkorrekten Einstellungen und Abstände die Exaktheit der Installation bzw. Montage beeinträchtigen könnten. Die Einrichtung ist gut geeignet für eine Installation ohne Gerüst, in welchem Fall die Einrichtung in einer horizontalen Position gehalten und vertikal auf einer horizontalen Montageplattform bewegt wird, welche Plattform in vertikaler Richtung in dem Schacht mittels der Aufzugsmaschine bewegbar ist.

In einer Ausführungsform der Einrichtung sind die Streben bzw. Stangen oder Leisten profilierte Streben, die einen ersten Flansch haben, der die oben genannte seitliche Anschlagfläche aufweist, und einen zweiten Flansch, der in einem Winkel, vorzugsweise in einem rechten Winkel zum ersten Flansch ausgebildet ist. Der erste Flansch der Streben verläuft parallel zueinander, während der zweite Flansch der Streben in gegensätzliche Richtungen orientiert ist.

In einer Ausführungsform der Einrichtung enthalten die Streben oder Stangen eine erste und eine zweite Strebe. Die Einstellelemente enthalten einen Gewindebolzen, der an dem ersten Flansch der ersten Strebe befestigt ist, ein Loch, das an dem ersten Flansch der zweiten Strebe befestigt ist, um den Gewindebolzen durch das Loch aufzunehmen und eine Mutter, die auf dem Gewindebolzen festgelegt und gegen den ersten Flansch der zweiten Strebe festgelegt wird, so dass der Abstand zwischen der ersten und zweiten Strebe eingestellt werden kann, indem die Nuss auf dem Gewindebolzen gedreht wird.

In einer Ausführungsform der Einrichtung bestehen die Anschlagteile aus Gewindebolzen, die nahe dem ersten und zweiten Ende der Einrichtung angeordnet sind.

In einer Ausführungsform der Erfindung enthalten die Einstellelemente ein Adapterelement, welches an dem ersten Flansch der ersten und/oder zweiten Strebe angebracht ist, um einen Minimalabstand zwischen den seitlichen Anschlagflächen der ersten und zweiten Strebe festzulegen.

In einer Ausführungsform der Einrichtung ist das Adapterelement so ausgebildet, dass der Abstand, der durch die Minimaldistanz zwischen den seitlichen Anschlagflächen der ersten und zweiten Streben gebildet wird, der Dicke des Führungsflansches in dem Bereich der lateralen Führungsflächen entspricht, so dass, wenn der Spalt zwischen den Streben auf eine Größe eingestellt worden ist, die dem Minimalabstand entspricht, der durch das Adapterelement festgelegt wird, die Einrichtung entlang der Führungsschienen verrutscht bzw. entlanggeschoben werden kann.

In einer Ausführungsform der Einrichtung ist das Adapterelement eine Hülse, die um den Gewindebolzen angeordnet ist, welche vorzugsweise an dem ersten Flansch der ersten Strebe festgelegt ist.

In einer Ausführungsform der Einrichtung sind die Adapterelemente in einem Abstand von den Enden um den mittleren Teil der Streben herum angeordnet, so dass die seitlichen Anschlagflächen der Streben gegen die Führungsflächen der Führungsschienen gepresst werden können.

In einer Ausbildungsform der Erfindung ist die Strebe eine profilierte Strebe mit einem L-förmigen Querschnitt.

In einer Ausführungsform enthält die Einrichtung Ausrichtungsmittel für die Ausrichtung der Einrichtung mit Bezug auf ein oder mehrere Lote.

In einer Ausführungsform der Einrichtung enthalten die Ausrichtungsmittel und die Strebe Befestigungselemente, um es den Ausrichtungsmitteln zu erlauben, lösbar an der Strebe befestigt zu werden.

In einer Ausführungsform der Einrichtung enthalten die Ausrichtungsmittel ein Leitteil, das eine gerade Kante aufweist, welche gegen die freie gerade Kante des zweiten Flansches einer Strebe angeordnet werden soll; und eine Ausrichtungsstrebe, die an dem Leitteil befestigt ist und sich in einem Abstand von den Streben in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung der Streben erstreckt, welche Ausrichtungsstrebe mit einer Ausrichtungsmarkierung versehen ist, wie z.B. einer Kerbe, einer Nut, einer Linie oder dergleichen, um es der Einrichtung zu erlauben, mit Hinblick auf das Lot ausgerichtet zu werden.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Vorderfläche der Führungsschiene mit einer Nut versehen, die in Längsrichtung der Führungsschiene orientiert ist. Die Einrichtung enthält ein mit einem Punkt oder einer Spitze versehenes Element, das zwischen den Streben angeordnet ist und nahe dem Ende der Einrichtung einen Punkt bzw. eine Spitze aufweist, die in einer Weise korrespondierend zur Querschnittsform der Nut geformt ist.

In einer Ausführungsform der Einrichtung enthält das mit einer Spitze versehene Element zwei parallele Anschlagflächen, die in entgegen gesetzte Richtungen weisen, wobei der Abstand zwischen den Anschlagflächen, d.h. die Dicke des mit einer Spitze versehenen Elements im Wesentlichen zu dem Abstand zwischen den lateralen Führungsflächen der Führungsschiene korrespondiert, so dass, wenn die seitlichen Anschlagflächen der Streben gegen die Anschlagflächen des mit einer Spitze versehenen Elements gepresst werden, diese das mit einer Spitze versehene Element an der Einrichtung festlegen.

Nachfolgend wird die Erfindung detailliert mit Hilfe einiger Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. in diesen zeigen:

1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung montiert zwischen Führungsschienen,

2 einen Schnitt II-II aus 1

3 einen Schnitt III-III aus 1

4 die Führungsschiene und Einrichtung in 1 separiert voneinander,

5 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,

6 die Einrichtung in 5 aus der Richtung VI-VI,

7 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, und

8 eine Ansicht der Einrichtung aus 7, gesehen aus der Richtung VIII-VIII.

1 zeigt eine Einrichtung für die Montage der Führungsschienen 1, 2 eines Paars von Aufzug- und/oder Gegengewichtsführungsschienen in einer exakten vorherbestimmten Distanz voneinander, so dass diese präzise vertikal und parallel zueinander ausgerichtet sind. Die feste Struktur, an welcher die Führungsschienen befestigt werden, können z.B. eine Wand des Aufzugschachts sein oder eine Balkenstruktur, die fest an der Wand des Aufzugschachts befestigt ist.

Wie es am besten aus 4 gesehen werden kann, enthält die T-förmige Führungsschiene 1, 2 einen Montageflansch 3 für die Befestigung an einer festen Struktur, und einen Führungsflansch 4, mit zwei länglichen, lateralen Führungsflächen 5, 6, die in entgegengesetzte laterale Richtungen weisen, und eine Vorderfläche 7 an dem freien Ende des Führungsflansches 4, der sich zwischen den lateralen Führungsflächen 5, 6 im rechten Winkel zu diesen erstreckt. Die lateralen Führungsflächen 5 und 6 sind Maschinen-gearbeitete Oberflächen, so dass diese im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen und als Führungsflächen verwendet werden können, die die unten beschriebene Einrichtung selbsttätig in die richtige Position bringen. Die Vorderfläche 7 der Führungsschiene ist ebenfalls eine Maschinen-bearbeitete Oberfläche, so dass sie bei der Bestimmung der exakten Distanz zwischen den Führungsschienen 1, 2 des Führungsschienenpaars verwendet werden kann.

Wie es in 1 gezeigt ist, enthält die Einrichtung zwei parallele benachbarte Streben 8, 9. Die Streben 8 und 9 sind starre gerade Profilstreben aus Metall, z.B. Stahl, mit einem L-förmigen Querschnitt. Wie es in den 2 und 3 gezeigt ist, enthalten die Streben 8, 9 einen ersten Flansch 16 und einen zweiten Flansch 17, die sich in einem rechten Winkel zueinander erstrecken. Die Streben 8, 9 sind nebeneinander in der Einrichtung derart angeordnet, dass die ersten Flansche 16 parallel zueinander verlaufen, während die zweite Flansche 17 von einander weg weisen.

Nachfolgend wird das linke Ende der Einrichtung in 1 das erste Ende I genannt und das rechte Ende wird das zweite Ende II genannt. An dem ersten Ende I ist ein erstes Anschlagteil 10 vorgesehen und an dem zweiten Ende II ein zweites Anschlagteil 11. Der Abstand 1 zwischen dem ersten Anschlagteil 10 und dem zweiten Anschlagteil 11 ist so gewählt, dass er zu dem gewünschten Abstand zwischen den Vorderflächen 7 der Führungsschienen 1, 2 korrespondiert. Wenn die Einrichtung zwischen den Führungsschienen 1, 2 in einer horizontalen Position – wie es in 1 gezeigt ist – angeordnet ist, so dass die Anschlagteile 10, 11, die Vorderflächen 7 der Führungsschienen 1, 2 berühren, bestimmen die Anschlagteile die exakte Distanz zwischen den Führungsschienen 1, 2. Jede der Streben 8, 9 hat nahe ihrem ersten und zweiten Ende seitliche Anschlagflächen 12, 13. Bei den benachbarten Streben sind diese seitlichen Anschlagflächen parallel zueinander und aufeinander zu gerichtet. Die seitlichen Anschlagflächen 12 und 13 sind die Flächen der ersten Flansche 16 der benachbarten Streben 8, 9, die aufeinander zuweisen. Die Streben 8, 9 sind mit Einstellelementen 14, 15 aneinander befestigt, durch welche die Streben 8, 9 in Richtung aufeinander oder voneinander weiter weg bewegt werden können, so dass die seitlichen Anschlagflächen 12, 13 der Streben 8, 9 von entgegengesetzten Seiten des Führungsflansches 4 aus gegen die lateralen Führungsflächen 5, 6 der Führungsschienen 1, 2 gepresst werden können.

Jedes der Einstellelemente 14, 15 enthält einen Gewindebolzen 18, der an den ersten Flansch 16 der ersten Strebe 8 geschweißt ist. Der erste Flansch 16 der zweiten Strebe 9 ist mit einem Loch 19 versehen, das an einer Stelle angeordnet ist, welcher der des Gewindebolzens 18 entspricht und dazu konzipiert ist, den Gewindebolzen aufzunehmen, so dass sein Ende sich auf die andere Seite des Flansches erstreckt, was es einer Mutter 20 erlaubt, darauf festgelegt zu werden. Indem die Mutter 20 gedreht wird, kann der Abstand zwischen den Streben 8 und 9 eingestellt werden.

Die Anschlagteile 10, 11, die in den Figurenbeispielen erwähnt sind, bestehen aus dem Gewindebolzen 18 der äußersten Einstellelemente 14, die nahe dem ersten Ende I und dem zweiten Ende II der Einrichtung angeordnet sind. Die äußeren Gewindebolzen 18 sind in einer exakten Distanz voneinander vorgesehen, und wenn nötig, auf den ersten Flansch 16 der ersten Strebe 8 geschweißt. Die Anschlagteile 10, 11, gegen welche die Vorderflächen 7 der Führungsschienen festzulegen sind, bestehen aus der äußeren Fläche des Gewindebolzens 18 zwischen den einander abgewandten ersten Flanschen 16 der ersten Strebe 8 und der zweiten Strebe 9.

Die Einstellelemente 15 um den mittleren Abschnitt der Einrichtung umfassen ein Adapterelement 32, welches eine Hülse ist, die um den Gewindebolzen zwischen der ersten Strebe 8 und der zweiten Strebe 9 angeordnet ist und auf den ersten Flansch 16 der ersten Strebe 8 geschweißt ist. Die Funktion der Adapterhülse 32 besteht darin, den Minimalabstand zwischen den seitlichen Anschlagflächen 12, 13 zu definieren. Die Adapterhülse 32 ist so ausgebildet, dass der Minimalabstand zwischen den seitlichen Anschlagflächen 12, 13 der ersten Strebe 8 und der zweiten Strebe 9 die Dicke des Führungsflansches 3 im Bereich der lateralen Führungsflächen 5, 6 um eine kleine Toleranz bzw. Spiel überschreitet. Die Einstellelemente 14 an den Enden der Streben 8, 9 sind nicht mit einer Adapterhülse versehen. Die seitlichen Anschlagflächen 12, 13 der Streben können fest gegen die Führungsflächen der Führungsschienen gepresst werden. Wenn die Einstellelemente 14 an den Enden der Einrichtung gelöst werden, halten die Einstellelemente 15 im mittleren Bereich der Einrichtung die Streben weiterhin zusammen, so dass die lateralen Führungsflächen 5, 6 des Führungsflansches 4 von den seitlichen Anschlagflächen 12, 13 der Einrichtung, um einen geringen Abstand getrennt verbleiben, was es der Einrichtung erlaubt, bewegt zu werden, indem sie entlang der lateralen Führungsflächen der Führungsschiene entlang geschoben oder gerutscht wird. In einem bevorzugten Fall, wenn Gewindebolzen 18 als Anschlagteile 10, 11 benutzt werden, ist die Kontaktfläche zwischen der äußeren Oberfläche des Gewindebolzens 18 und der Vorderfläche 7 der Führungsschiene im Wesentlichen linear geformt, so dass der Reibungswiderstand zwischen diesen gering ist und keine Behinderung darstellt, so dass die Einrichtung leicht entlang den Führungsschienen entlang gleiten kann.

Die 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, welche mit Bezug auf die Struktur und Funktion im Wesentlichen mit der Ausführungsform aus 1 korrespondiert, mit der Ausnahme, dass sie zusätzlich Ausrichtungsmittel 21 umfasst, durch welche die Einrichtung und die Führungsschienen mit Bezug auf Lote A, B ausgerichtet werden können. Die Ausrichtungsmittel 21 sind lösbar an dem zweiten Flansch 17 der zweiten Strebe 9 über eine Bolzenkupplung 22 festgelegt, die mit einer Flügelmutter festgezogen wird. Die Ausrichtungsmittel 21 bestehen aus zwei länglichen plattenförmigen Körpern, einem Leitteil 23 und einer Ausrichtungsstrebe 25, welche in rechten Winkeln aneinander befestigt sind, z.B. mit zwei Bolzen oder durch Schweißen. Das Leitteil 23 enthält eine längliche gerade Kante 24, die gegen die freie gerade Kante des zweiten Flansches 17 der Strebe 8, 9 angeordnet bzw. in Anlage gebracht werden kann, um die Ausrichtungsstrebe 25 in eine Position quer zur Längsrichtung der Streben 8, 9 zu bringen. Die Ausrichtungsstrebe 25 ist nahe ihrem freien Ende mit einer Kerbe versehen, um es der Einrichtung zu erlauben, mit Bezug auf ein Lot ausgerichtet zu werden. In der in den 5 und 6 dargestellten Ausführungsform können die gleichen Ausrichtungsmittel an beiden Enden I und II der Ausrichtungsmittel der Einrichtung mit Bezug auf die Lote A und B verwendet werden, die in ihrer Nähe angeordnet sind.

Die 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform der Einrichtung, welche mit Bezug auf die Struktur und Funktion im Wesentlichen der Ausführungsform aus 1 gleicht, mit der Ausnahme, dass sie zusätzlich ein mit einem Punkt oder einer Spitze versehenes Element 28 zwischen den Streben 8, 9 nahe dem Ende I der Einrichtung aufweist. Das mit einer Spitze versehene Element 28 hat einen Punkt bzw. eine Spitze 29, die in einer Weise korrespondierend der Querschnittsform einer Nut 27 in der Vorderfläche 7 der Führungsschiene 1 geformt ist. Das Punkt- oder Spitzenelement 28 enthält zwei parallele Anschlagflächen 30, 31, die in entgegen gesetzte Richtung weisen, deren gegenseitiger Abstand, d.h. die Dicke des gepunkteten oder mit einer Spitze versehenen Elements im Wesentlichen dem Abstand zwischen den lateralen Führungsflächen 5, 6 der Führungsschienen 1, 2 entspricht, so dass, wenn die ersten Flansche 16 der Streben 8, 9 gegen die Anschlagflächen 30, 31 gepresst werden, diese das mit einem Punkt oder einer Spitze versehene Element 28 an der Einrichtung befestigen. In der Figur hat der Punkt oder die Spitze 29 eine Keilform und die Nut 27 hat einen entsprechenden korrespondierenden V-förmigen Querschnitt. Der Punkt oder die Spitze 29, die in die Nut 27 gepresst wird, erleichtert die Ausrichtung der Einrichtung. Die Formen des Punktes bzw. der Spitze oder Kante 29 und der Nut 27 können variieren, entsprechend dem gewünschten Fall. Das gleiche mit einer Spitze, einem Punkt oder einer Kante versehene Element 28 kann auch am zweiten Ende II der Einrichtung verwendet werden.

Die in den 1, 5 und 7 gezeigten Einrichtungen können wie folgt benutzt werden. Die erste Führungsschiene 1 des Führungsschienenpaars wird vertikal unter Verwendung eines Lots (nicht dargestellt) ausgerichtet, welches in dessen Nähe angeordnet ist. Die erste Führungsschiene 1 wird mittels ihres Montageflansches 3 an einer festen Struktur befestigt. Eine Einrichtungen, wie sie in 1 dargestellt ist, wird in einer horizontalen Position zwischen den Führungsschienen 1, 2 so angeordnet, so dass das Anschlagteil 10, d.h. der Gewindebolzen 18 an dem ersten Ende I der Einrichtung gegen die Vorderfläche 7 der ersten Führungsschiene 1 anliegt. Die seitlichen Anschlagflächen 12, 13 am ersten Ende I der Einrichtung werden fest gegen die lateralen Führungsflächen 5, 6 der ersten Führungsschiene 1 festgelegt, so dass die Einrichtung fest bzw. schnell in einer horizontalen Position an der Führungsschiene 1 gehalten ist. Die Vorderfläche 7 der zweiten Führungsschiene 2 wird gegen das Anschlagteil 10 an dem zweiten Ende II der Einrichtung angelegt, d.h. gegen den Gewindebolzen 18, wobei der vorherbestimmte Abstand 1 zwischen den Anschlagteilen 10 und 11 somit den Abstand zwischen den Führungsschienen 1 und 2 festlegt. Die seitlichen Anschlagflächen 12, 13 an dem zweiten Ende II der Einrichtung werden fest gegen die seitlichen Führungsflächen 5, 6 der zweiten Führungsschiene 2 festgelegt, so dass das zweite Ende II der Einrichtung an der zweiten Führungsschiene 2 befestigt ist. Weil die Einrichtung nun exakt in der Richtung orientiert ist, die durch die lateralen Führungsflächen 5, 6 der ersten Führungsschiene definiert ist, bewirken die seitlichen Anschlagflächen 12, 13 an dem zweiten Ende II der Einrichtung, dass die lateralen Führungsflächen 5, 6 der zweiten Führungsschiene 2 in einer Richtung parallel zu den lateralen Führungsflächen 5, 6 der ersten Führungsschiene 1 verlaufen, und daher parallel zur zweiten Führungsschiene 2. Die zweite Führungsschiene 2 wird an einer festen Struktur durch ein Teil nahe der Einrichtung befestigt. Nachdem die Führungsschienen 1, 2 an dem Punkt befestigt worden sind, wird der Druck, der die Einrichtung gegen die Führungsschienen presst, gelöst, um einen Spiel zwischen den seitlichen Anschlagflächen der Einrichtung und den lateralen Führungsflächen der Führungsschienen zu lassen, um somit das Entlangschieben der Einrichtung an den Schienen zu ermöglichen. Die Einrichtung wird dann unter Verwendung einer Montageplattform, die vertikal in dem Aufzugschacht bewegbar ist, in horizontaler Ausrichtung entlang der Führungsschienen 1, 2 entlang geschoben, auf eine Höhe nahe dem Befestigungspunkt. Die oben beschriebenen Schritte werden wiederholt, bis das gesamte Führungsschienenpaar 1, 2 an der festen Struktur befestigt worden ist.

Entsprechend können die Einrichtungen auch verwendet werden, indem die Schritte des Verfahrens in unterschiedlicher Reihenfolge ausgeübt werden. Es ist auch möglich, die Einrichtung an beiden Führungsschienen 1, 2 zu befestigen, woraufhin diese Anordnung mittels der in der Nähe angeordneter Lote ausgerichtet werden kann, und erst dann die Führungsschienen an der fixen Struktur befestigt werden.


Anspruch[de]
Einrichtung für die Installation der Führungsschienen (1, 2) eines Paars von Aufzug- und/oder Gegengewichtsführungsschienen, paarweise in vertikaler Richtung, so dass die Führungsschienen in einem Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufen, wobei jede Führungsschiene einen Montageflansch (3) für die Befestigung an einer festen Struktur aufweist, und einen Führungsflansch (4), der zwei längliche parallel zueinander verlaufende laterale Führungsflächen (5, 6) aufweist, die entgegen gesetzte seitliche Richtungen weisen und eine Vorderfläche (7), die sich zwischen den lateralen Führungsflächen erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zwei benachbarte parallele Streben (8, 9) umfasst, die jeweils ein erstes Ende (I) und zweites Ende (II) haben; ein erstes Anschlagteil (10) an dem ersten Ende der Strebe (8, 9) und ein zweites Anschlagteil (11) an dem zweiten Ende der Strebe, wobei die Distanz (1) zwischen dem ersten und zweiten Anschlagteil so gewählt ist, dass er dem gewünschten Abstand zwischen den Vorderflächen (7) der Führungsschienen (1, 2) entspricht, so dass, wenn die Einrichtung zwischen den Führungsschienen angeordnet wird, wobei die Anschlagteile gegen die Vorderflächen der Führungsschienen anliegen, die Anschlagteile den Abstand zwischen den Führungsschienen festlegen; und dass jede der Streben nahe ihrem ersten und zweiten Ende seitliche Anschlagflächen (12, 13) aufweist, welche in den benachbarten Streben parallel zueinander verlaufen und aufeinander zuweisen, und Einstellelemente (14, 15), die mit den Streben verbunden sind, um es den Streben zu erlauben, in Richtung aufeinander zu bewegt zu werden, so dass die seitlichen Anschlagflächen (12, 13) der Streben (8, 9) bei ihrer Verwendung gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der Führungsschienen (1, 2) von entgegengesetzten Seiten des Führungsflansches (4) aus fest gespannt werden können. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (8, 9) Profilbalken sind, die einen ersten Flansch (16), der die oben genannte seitliche Anschlagsfläche (12, 13) enthält, und einen zweiten Flansch (17) aufweisen, welcher in einem Winkel, vorzugsweise einem rechten Winkel zu dem ersten Flansch orientiert ist; und dass die ersten Flansche der Balken parallel zueinander verlaufen, während die zweiten Flansche in Richtungen voneinander weg weisen. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben eine erste Strebe (8) und eine zweite Strebe (9) aufweisen; und dass die Einstellelemente (14, 15) einen Gewindebolzen (18) aufweisen, der an dem ersten Flansch (16) der ersten Strebe (8) befestigt ist, ein Loch (19) in dem ersten Flansch (16) der zweiten Strebe, um den Gewindebolzen durch das Loch aufzunehmen, und eine Mutter (20), die auf den Gewindebolzen passt und gegen den ersten Flansch der zweiten Strebe festgelegt ist, so dass der Abstand zwischen der ersten und zweiten Strebe durch Verdrehen der Mutter auf dem Gewindebolzen eingestellt werden kann. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagteile (10, 11) aus Gewindebolzen (18) bestehen, die nahe dem ersten Ende (I) und dem zweiten Ende (II) der Einrichtung angeordnet sind. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellelemente (15) ein Adapterelement (32) aufweisen, welches an dem ersten Flansch (16) der ersten Strebe (8) und/oder zweiten Strebe (9) befestigt ist, um den Minimalabstand zwischen den seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) der ersten und zweiten Strebe zu definieren. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (32) so ausgebildet ist, dass das Spiel, das durch den Minimalabstand zwischen den seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) der ersten Strebe (8) und der zweiten Strebe (9) gebildet ist, der Dicke des Führungsflansches (4) in dem Bereich der lateralen Führungsflächen (5, 6) entspricht, so dass, wenn der Spalt zwischen den Streben auf eine Größe eingestellt worden ist, die dem durch das Adapterelement festgelegten Minimalabstand entspricht, die Einrichtung entlang der Führungsschienen verschoben werden kann. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4–6, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (32) eine Hülse ist, die den Gewindebolzen (18) umgibt, wobei sie vorzugsweise an dem ersten Flansch (13) der ersten Strebe (8) befestigt ist. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterelemente (32) im mittleren Bereich der Streben in einem Abstand von den Enden der Streben angeordnet sind, so dass die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) der Streben gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der Führungsschienen (1, 2) gepresst werden können. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strebe (8, 9) eine profilierte Strebe mit einem L-förmigen Querschnitt ist. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung Ausrichtungsmittel (21) für die Ausrichtung der Einrichtung relativ zu einem oder mehreren Loten umfasst. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsmittel (21) und die Strebe (8, 9) Befestigungselemente (22) enthalten, damit die Ausrichtungsmittel lösbar an der Strebe (8, 9) festgelegt werden können. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsmittel (21) einen Leitteil (23) mit einer geraden Kante (24) aufweisen, die gegen die freie gerade Kante des zweiten Flansches (17) der Strebe (8, 9) anzulegen ist; und eine Ausrichtungsstrebe (25), die an dem Leitteil (23) befestigt ist und sich in einen Abstand von den Streben in einer Richtung im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Streben erstreckt, welche Ausrichtungsstrebe mit einer Ausrichtungsmarkierung (26) versehen ist, wie z.B. einer Kerbe, Nut, Linie oder dergleichen, um es der Einrichtung zu ermöglichen, relativ zu einem Lot (A, B) ausgerichtet zu werden. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche (7) der Führungsschiene (1, 2) bei ihrer Verwendung mit einer Nut (27) versehen sein kann, die in Längsrichtung der Führungsschiene vorgesehen ist, und dass die Einrichtung ein mit einem Punkt, einer Spitze oder einer Kante versehenes Element (28) aufweist, welches zwischen den Streben nahe dem Ende (I, II) der Einrichtung angeordnet ist und einen Punkt oder eine Spitze bzw. Kante (29) aufweist, die korrespondierend zur Querschnittform der Nut geformt ist. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Spitze, dem Punkt oder der Kante versehene Element (28) zwei parallele Anschlagsflächen (30, 31) aufweist, die in entgegengesetzte Richtungen weisen, wobei der Abstand zwischen den Anschlagsflächen, d.h. die Dicke des mit einem Punkt, einer Spitze oder einer Kante versehenen Elements im Wesentlichen dem Abstand zwischen den lateralen Führungsflächen (5, 6) der Führungsschiene (1, 2) entspricht, so dass, wenn die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) der Streben gegen die Anschlagsflächen des mit einem Punkt, einer Spitze oder einer Kante versehene Elements gepresst werden, diese das mit einem Punkt, einer Spitze oder einer Kante versehene Element an der Einrichtung festlegen. Verfahren zum Montieren der Führungsschienen eines Paars von Aufzugs- und/oder Gegengewichtsführungsschienen paarweise in vertikaler Orientierung, so dass die Führungsschiene in einem Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufen unter Verwendung einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–14, und in welchem Verfahren die Führungsschienen in vertikaler Richtung mittels eines Lots bzw. mehrerer Lote ausgerichtet und an einer festen Struktur befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, dass

a) die erste Führungsschiene (1) des Führungsschienenpaars in vertikaler Ausrichtung durch Verwendung eines Lots ausgerichtet wird,

b) die erste Führungsschiene (1) an der festen Struktur mittels ihres Montageflansches (3) befestigt wird,

c) die Einrichtung in einer horizontalen Position zwischen den Führungsschienen (1, 2) angeordnet wird, so dass das Anschlagteil (10) an dem ersten Ende (I) der Einrichtung gegen die Vorderfläche (7) der ersten Führungsschiene (1) anliegt,

d) die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) an dem ersten Ende (I) der Einrichtung fest bei ihrer Verwendung fest gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der ersten Führungsschiene (1) gespannt werden, so dass die Einrichtung in einer horizontalen Position an der ersten Führungsschiene (1) festgelegt ist,

e) die Vorderfläche (7) der zweiten Führungsschiene (2) des Führungsschienenpaars in ihrer Verwendung gegen das Anschlagteil (11) an dem zweiten Ende (II) der Einrichtung angelegt wird,

f) die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) an dem zweiten Ende (II) der Einrichtung fest bei ihrer Verwendung fest gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der zweiten Führungsschiene (2) gespannt werden, so dass das zweite Ende (II) der Einrichtung an der zweiten Führungsschiene (2) festgelegt ist und damit bewirkt, dass die zweite Führungsschiene (2) in einer Richtung parallel zur ersten Führungsschiene ausgerichtet ist,

g) die zweite Führungsschiene (2) bei ihrer Verwendung an einer festen Struktur nahe der Einrichtung festgelegt wird,

h) der Druck, der die Einrichtung gegen die Führungsschienen festlegt, gelöst wird, so dass ein Spiel zwischen den seitlichen Anschlagsflächen und den lateralen Führungsflächen der Führungsschienen belassen wird, um ein Verschieben oder Entlanggleiten zu ermöglichen,

i) die Einrichtung in horizontaler Ausrichtung entlang der Führungsschienen (1, 2) auf eine Höhe nahe dem nächsten Befestigungspunkt geschoben wird, und

j) die Schritte a)–i) wiederholt werden.
Verfahren zum Montieren der Führungsschienen eines Paars von Aufzug- und/oder Gegengewichtsführungsschienen paarweise in vertikaler Orientierung, so dass die Führungsschienen in einem Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufen unter Verwendung einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1–14, bei welchem Verfahren die Führungsschienen in vertikaler Richtung durch Verwendung eines Lots bzw. mehrerer Lote ausgerichtet und an einer festen Struktur festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass

k) die Einrichtung zwischen den Führungsschienen (1, 2) in einer horizontalen Ausrichtung so angeordnet wird, dass das Anschlagteil (10) an dem ersten Ende (I) der Einrichtung bei der Verwendung gegen die Vorderfläche (7) der ersten Führungsschiene (1) anliegt,

l) die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) an dem ersten Ende (I) bei der Verwendung fest gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der ersten Führungsschiene (1) festgespannt werden, so dass die Einrichtung in einer horizontalen Position an der ersten Führungsschiene (1) festgelegt ist,

m) die Vorderfläche (7) der zweiten Führungsschiene (2) des Führungsschienenpaars bei der Verwendung gegen das Anschlagteil (11) an dem zweiten Ende (II) der Einrichtung in Anlage gebracht wird,

n) die seitlichen Anschlagsflächen (12, 13) an dem zweiten Ende (II) der Einrichtung bei der Verwendung fest gegen die lateralen Führungsflächen (5, 6) der zweiten Führungsschiene (2) gespannt werden, so dass das zweite Ende (II) der Einrichtung an der zweiten Führungsschiene (2) befestigt ist, was bewirkt, dass die zweite Führungsschiene (2) in einer Richtung parallel zur ersten Führungsschiene verläuft,

o) die Anordnung, die durch das Führungsschienenpaar (1, 2) gebildet wird, die durch die Einrichtung zusammengehalten wird, mittels eines Lots bzw. mehrerer Lote ausgerichtet wird, die in der Nähe in einem Abstand voneinander angeordnet sind,

p) die erste Führungsschiene (1) wird bei der Verwendung mittels ihres Montageflansches (3) an der festen Struktur montiert,

q) die zweite Führungsschiene (2) wird mittels ihres Montageflansches an der festen Struktur montiert,

r) der Druck, der die Einrichtung bei der Verwendung gegen die Führungsschienen festlegt, wird gelöst, so dass ein Spiel das Verschieben der den seitlichen Anschlagsflächen der Einrichtung elativ zu den lateralen Führungsflächen der Führungsschienen erlaubt,

s) die Einrichtung in horizontalen Ausrichtung entlang den Führungsschienen (1, 2) auf eine Höhe nahe dem nächsten Befestigungspunkt verschoben wird, und

t) die Schritte k)–s) wiederholt werden.
Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung mittels Ausrichtungsmitteln (21) ausgerichtet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 15–17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung mittels eines einen Punkt, eine Spitze oder eine Kante enthaltenen Elements (28) ausgerichtet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 15–18, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung in eine horizontale Ausrichtung durch Verwendung einer Wasserwaage eingestellt wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 15–19, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung in horizontaler Ausrichtung entlang den Führungsschienen auf der Oberseite einer horizontalen Montageplattform verschoben wird.






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