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Dokumentenidentifikation DE69702087T3 16.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000795461
Titel Antriebsnabe mit Bremse für ein Fahrrad
Anmelder Shimano Inc., Osaka, JP
Erfinder Shoge, Akihiko, Shimonoseki-shi, Yamaguchi, JP
Vertreter König Szynka Tilmann von Renesse, 40549 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69702087
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.03.1997
EP-Aktenzeichen 971037726
EP-Offenlegungsdatum 17.09.1997
EP date of grant 24.05.2000
EPO date of publication of amended patent 27.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse B62M 11/16(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist auf Fahrradgetriebe und, spezieller, auf ein internes Fahrradgetriebe gerichtet, welches eine Rücktrittbremseinheit umfaßt.

Ein intern montiertes Fahrradgetriebe, welches eine Rücktrittbremseinheit umfaßt, ist aus dem US-Patent 3,937,309 bekannt. Diese interne Nabe schließt eine Nabenachse, ein in bezug auf die Nabenachse drehbar montiertes Antriebselement, ein in bezug auf die Nabenachse drehbar montiertes Nabengehäuse und einen zwischen das Antriebselement und das Nabengehäuse gekoppelten Planetengetriebemechanismus ein, um Drehkraft des Antriebselements zu dem Nabengehäuse über eine Vielzahl von Drehkraft-Übertragungswegen zu übertragen. Der Planetengetriebemechanismus schließt ein von einem Planetenradträger unterstütztes Planetenrad zur Rotation in bezug auf die Nabenachse, und einen in das Planetenrad eingreifendes Hohlrad ein. Das Getriebe stellt drei Gänge, abhängig von der axialen Position einer Kupplungseinheit, welche an das Antriebselement gekoppelt ist, zur Verfügung. Insbesondere wird ein Schnellgang zur Verfügung gestellt, wenn die Kupplung mit dem Planetenradträger derart verbunden ist, daß die Vorwärtsdrehleistung des Antreibers von dem an dem Planetenradträger angebrachten Planetenrad zu dem Nabengehäuse über das Hohlrad übertragen wird. Ein Mittel- oder Normalgang wird zur Verfügung gestellt, wenn das Kupplungsgehäuse mit dem Hohlrad verbunden ist und die Vorwärtsdrehleistung des Antreibers von dem Hohlrad direkt auf das Nabengehäuse übertragen wird. Eine langsame oder Berggangstufe wird zur Verfügung gestellt, wenn das Kupplungsgehäuse mit dem Hohlrad verbunden ist und die Vorwärtsdrehleistung des Antreibers zu dem Nabengehäuse, dem Hohlrad, dem Planetenrad und dem Planetenradträger übertragen wird.

Solche Getriebe schließen üblicherweise eine Rücktrittbremseinheit ein, wobei die Rückwärtsdrehleistung des Antreibers eine axiale Bewegung eines an dem Planetenradträger vorgesehenen Bremskonus bewirkt. Diese Bewegung des Bremskonus in der axialen Richtung bewirkt, daß ein Bremsschuh expandiert und so eine Bremsaktion bewirkt. Unglücklicherweise muß die Rückwärtsdrehleistung des Antreibers über dieselben Übertragungswege übertragen werden, welche bei Vorwärtsdrehung des Antreibers benutzt werden. Deshalb wird für eine gegebene, auf die Pedale in Bremsrichtung aufgebrachte Kraft abhängig von dem zum Bremszeitpunkt gewählten Übertragungspfad eine unterschiedliche Bremskraft auf das Rad angewendet. Dabei gibt es ein Risiko, daß die auf das Rad aufgebrachte resultierende Bremskraft unterschiedlich von der ist, die der Fahrer beabsichtigte, und diese kann ungenügend oder zu groß sein.

DE-OS 25 33 308 beschreibt eine Mehrgangnabe mit einem Planetenradgetriebe, das zwischen einem Antriebselement und dem Nabengehäuse angeordnet ist. Eine Kupplung ist vorgesehen, die entweder in die Klauen des Planetenradträgers oder in Zähne auf der Innenseite des Hohlrads eingreifen kann.

Aus der US 4,240,533 ist ein intern montiertes Fahrradgetriebe mit einer Rücktrittbremseinheit bekannt. Die Nabe umfaßt eine Nabenachse, einen Antreiber und ein Nabengehäuse, das drehbar auf der Nabenachse angebracht ist, und ein Planetengetriebemechanismus ist zwischen den Antreiber und das Nabengehäuse gekoppelt, um Drehkraft des Antriebselements auf das Nabengehäuse über eine Vielzahl von Drehkraftübertragungswegen zu übertragen. Der Planetengetriebemechanismus weist Planetenräder, einen Planetenradträger und ein Hohlrad auf, welches mit den Planetenrädern im Eingriff steht. Zwei verschiedene bevorzugte Ausführungsformen werden offenbart. In der ersten bevorzugten Ausführungsform können das Hohlrad und der Planetenradträger gemeinsam axial bewegt und in bezug aufeinander gedreht werden, aber sie können nicht axial in bezug aufeinander bewegt werden. In der zweiten bevorzugten Ausführungsform sind das Hohlrad und der Planetenradträger axial nicht beweglich. Eine Kupplung ist vorgesehen, die axial bewegt wird, um dem Gang zu wechseln. In beiden bevorzugten Ausführungsformen wird Bremskraft des Antriebselements immer direkt auf das Hohlrad aufgebracht. Ein Problem mit derartigen internen Getriebenaben ist, daß ein großer Drehwinkel der Tretkurbel nötig ist, um zu bremsen. Deshalb kann bei einem Bremsvorgang im Notfall eine erhebliche Zeitverzögerung die Folge sein.

Die vorliegende Erfindung ist auf eine intern montierte Getriebenabe nach Anspruch 1 gerichtet, welche eine Rücktrittbremseinheit umfaßt, worin die auf die Räder aufgebrachte Bremskraft unabhängig von dem gewählten Übertragungsweg gleich ist. In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung schließt eine Getriebenabe mit einer Rücktrittbremseinheit eine Nabenachse, ein in bezug auf die Nabenachse rotierbar montiertes Antriebselement, ein in bezug auf die Nabenachse rotierbar montiertes Nabengehäuse und einen zwischen das Antriebselement und das Nabengehäuse gekoppelten Planetengetriebemechanismus ein, um Drehkraft des Antreibers zu dem Nabengehäuse über eine Vielzahl von Drehkraft-Übertragungswegen zu übertragen. Der Planetengetriebemechanismus schließt ein von einem Planetenradträger unterstütztes Planetenrad, um in bezug auf die Nabenachse zu rotieren, und ein Hohlrad oder einen Zahnring, welches in das Planetenrad eingreift, ein. Der Planetenradträger weist eine in Umfangsrichtung davon gebildete Vertiefung auf, und das Hohlrad weist eine Kerbverzahnung in Umfangsrichtung auf. Eine Kupplung mit einer Eingriffs-Teileinheit ist in der Richtung einer Längsrichtung der Achse zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position beweglich. Die Eingriffs-Teileinheit greift in die Vertiefung in dem Planetenradträger ein, um Vorwärtsdrehleistung zu dem Planetenradträger zu übertragen, wenn sich die Kupplung in der ersten Position befindet, und die Eingriffs-Teileinheit greift in die Kerbverzahnung des Hohlrades ein, um Vorwärtsdrehleistung zu dem Hohlrad zu übertragen, wenn sich die Kupplung in der zweiten Position befindet. Eine Einrichtung zur erzwungenen Bewegung bewegt die Kupplung erzwungenermaßen von der Vertiefung auf die Kerbverzahnung zu, wenn Rückwärtsdrehleistung auf das Antriebselement aufgebracht wird.

Dies führt dazu, daß Rückwärtsdrehleistung immer direkt auf das Hohlrad aufgebracht wird, um unabhängig von dem gewählten Übertragungsweg immer dieselbe Bremskraft auf die Rücktrittsbremse aufzubringen.

1 ist eine Ansicht eines Teilquerschnitts einer speziellen Ausführungsform einer intern montierten Getriebenabe, welche eine Rücktrittbremseinrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufweist;

2 ist eine schematische Ansicht des Getriebes nach 1 in der Schnellgangstufe;

3 ist eine schematische Ansicht des Getriebes nach 1 in einer Normal- oder Mittelgangstufe;

4 ist eine schematische Ansicht des Getriebes nach 1 in einer Berggangstufe;

5 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu der in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn sich das Getriebe in der Schnellgangstufe befindet;

6 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu einer in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn sich das Getriebe in der Mittel- oder Normalgangstufe befindet;

7 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu einer in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn sich das Getriebe in einer Berggangstufe befindet;

8 ist eine Querschnittsseitenansicht einer speziellen Ausführungsform eines in dem Getriebe nach 1 gezeigten Planetenradträgers;

9 ist eine Aufsicht des Planetenradträgers nach 8;

10 ist eine Querschnittsseitenansicht einer speziellen Ausführungsform eines Hohlrads, welche in dem Getriebe nach 1 benutzt wird;

11 ist eine Aufsicht auf das Hohlrad nach 10;

12 ist eine Querschnittsseitenansicht einer speziellen Ausführungsform eines Kupplungsgehäuses, welches in dem in 1 gezeigten Getriebe verwendet wird;

13 ist eine Aufsicht auf das Kupplungsgehäuse nach 12;

14 ist eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer intern montierten Getriebenabe, welche eine Rücktrittbremseinrichtung aufweist, in der Schnellgangstufe;

15 ist eine schematische Ansicht des in 14 gezeigten Getriebes in einer Mittel- oder Normalgangstufe;

16 ist eine schematische Ansicht des in 14 gezeigten Getriebes in einer Berggangstufe;

17 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu einer in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn das Getriebe nach 14 in einer Schnellgangstufe ist;

18 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu einer in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn das Getriebe in 14 in einer Mittel- oder Normalgangstufe ist; und

19 ist eine detaillierte Darstellung, welche die Position einer Eingriffs-Teileinheit einer Kupplung in Relation zu einer in dem Planetenradträger gebildeten Vertiefung und einer in dem Hohlrad gebildeten Kerbverzahnung zeigt, wenn das Getriebe in 14 in einer Berggangstufe ist.

1 zeigt eine Seitenansicht eines Teilquerschnitts einer speziellen Ausführungsform eines intern montierten Fahrradgetriebes, welches eine Rücktrittbremseinheit nach der vorliegenden Erfindung einschließt. Das Getriebe 1 umfaßt eine Nabenachse 2, welche an dem Fahrradrahmen befestigt ist und eine Längsrichtung X hat; einen Antreiber 3 und ein Nabengehäuse 4, die von der Nabenachse 2 derart unterstützt werden, daß sie sich in bezug auf die Längsrichtung X drehen können; einen Planetengetriebemechanismus 5, der Leistung zwischen dem Antreiber 3 und dem Nabengehäuse 4 überträgt; ein Kupplungsgehäuse 6, welches den von dem Planetengetriebemechanismus 5 benutzten Leistungsübertragungsweg zwischen dem Antreiber 3 und dem Nabengehäuse 4 selektiv schaltet; und eine Rollenbremse 8, welche an sich als eine Rücktrittbremseinheit bekannt ist.

Der Antreiber 3, welcher als Eingabekomponente für diese interne Getriebenabe 1 dient, ist auf seiner äußeren Umfangsoberfläche mit einem Kettenzahnrad 31 versehen, welches die von einer Kette übertragene Leistung empfängt. Weiterhin ist die interne Getriebenabe 1 mit einem ersten Kugellagermechanismus 11 ausgerüstet, welcher einen um die innere Umfangsoberfläche des Antreibers 3, zwischen dem Antreiber 3 und der Nabenachse 2, gebildeten äußeren Lauf 32, einen in der Nabenachse 2 gebildeten inneren Lauf 21 und zwischen diesen beiden Läufen positionierte Kugeln 12 umfaßt.

Bei dem Nabengehäuse 4, welches als die Ausgabekomponente dieser internen Getriebenabe dient, sind um seine äußere Umfangsoberfläche ein Paar von Nabenflanschen 41 angeordnet, die benutzt werden, um Speichen (nicht dargestellt) eines Rades eines Fahrrades zu verbinden. Weiterhin ist die interne Getriebenabe 1 mit einem zweiten Kugellagermechanismus 13 ausgerüstet, welcher einen sich aus der inneren Umfangsoberfläche des Nabengehäuses 4, zwischen dem Nabengehäuse 4 und dem Antreiber 3, ergebenden äußeren Lauf 43, einen sich aus der äußeren Umfangsoberfläche des Antreibers 3 ergebenden inneren Lauf 33 und zwischen diesen beiden Läufen positionierte Kugeln 14 umfaßt. Ein ähnlicher, dritter Kugellagermechanismus 15 ist zwischen dem Nabengehäuse 4 und einem Bremsarm 80 vorgesehen, welcher an der Nabenachse 2 befestigt ist.

Der Planetengetriebemechanismus 5 besteht aus einem um die äußere Umfangsoberfläche der Nabenachse geformten Sonnenrad 51, drei so in Umfangsrichtung angeordneten Planetenrädern 53, daß sie mit diesem Sonnenrad 51 kämmen, einem zylindrischen Planetenradträger 52, welcher Gebrauch von einem Getriebeschaft 55 macht, um diese Planetenräder 53 rotierbar zu unterstützen, und einem Hohlrad 54, welcher mit diesen Planetenrädern 53 kämmt. Die Details dieses Planetenradträgers 52 sind in den 10 und 11 dargestellt.

Das Hohlrad 54 ist derart konstruiert, daß es sich entlang einer Längsrichtung X bewegen kann, und es wird durch eine Spiralfeder 54b zu dem Planetenradträger 52 hin gedrückt. Ein Ende des Hohlrads 54 ist mit einer Sperrklinkenkupplung 16 versehen, welche als eine Einwegkupplung funktioniert, die Rotation in der Fahrrichtung des Fahrrades überträgt. Diese Sperrklinkenkupplung ist an sich bekannt und setzt sich zusammen aus einer oszillierenden Sperrklinke 16a, welche mit einer um die innere Umfangsoberfläche des Nabengehäuses 4 geformten Klinke 44 kämmt, einem Unterstützungsbolzen 16b, welcher diese oszillierende Sperrklinke 16a oszillierbar an dem Hohlrad 54 befestigt, und einer Klinkenfeder 16c, welche diese oszillierende Sperrklinke 16a in die Eingriffsrichtung drückt. Eine Rollenkupplung 17, welche als eine Einwegkupplung funktioniert, überträgt die Rotationen in der Fahrrichtung von dem Fahrrad, und ist zwischen dem Planetenradträger 52 und dem Nabengehäuse 4 vorgesehen. In anderen Worten geht die Übertragung von Leistung von dem Planetengetriebemechanismus 5 zu dem Nabengehäuse 4 durch zwei Pfade, namentlich, einen Übertragungsweg von dem Hohlrad 54 zu dem Nabengehäuse 4 über die Sperrklinkenkupplung 16 und einen Übertragungsweg von dem Planetenradträger 52 zu dem Nabengehäuse 4 über die Rollenkupplung 17.

Die Umschaltung zwischen den oben genannten beiden Übertragungswegen wird durch das Kupplungsgehäuse 6 verrichtet. Das Kupplungsgehäuse 6 kann in eine erste Position, eine Zwischenposition, und eine zweite Position entlang der Längsrichtung X unter Benutzung einer Kupplungsbetätigungs-Einrichtung, die mit einer Schaltungseinheit mittels eines (nicht dargestellten) Schaltzugs gebracht werden. Das Kupplungsgehäuse 6 kann sich entlang der Längsrichtung X bis zu diesem Ende bewegen und kann in bezug auf die Nabenachse 2 rotieren. In dieser Ausführungsform umfaßt das Kupplungsgehäuse 6 ein erstes Kupplungselement 60 und ein zweites Kupplungselement 65, wie in den 12 und 13 dargestellt. Um die zwei Elemente derart zu verbinden, daß Drehmomentübertragung möglich ist, ist an einem Ende von dem ersten Kupplungselement 60 eine Keilnuten-Einrichtung 61 vorgesehen, eine Keilzahn-Einrichtung 66 ist an einem Ende des zweiten Kupplungselements vorgesehen, und der Eingriff dieser Keilnuten- und Keilzahn-Einrichtungen 61 und 66 verbindet die zwei Elemente 60 und 65 derart, daß Drehmomentübertragung möglich ist. Das andere Ende des ersten Kupplungselements 60 ist mit einer äußeren Eingriffs-Einrichtung 62 versehen, welche in eine um die innere Umfangsoberfläche des Antreibers 3 herum gebildete innere Eingriffs-Einrichtung 34 eingreift. Dies führt dazu, daß sich das erste Kupplungselement 60 zusammen mit dem Antreiber 3 dreht, und es kann entlang der Längsrichtung X mit Bezug auf den Antreiber 3 gleiten.

Ein Absatz oder eine Stufe 68, die auf die oszillierende Sperrklinke 16a einwirkt, ist um die äußere Umfangsoberfläche des zweiten Kupplungselements 65 herum vorgesehen. Diese Stufe 68 wirkt auf die oszillierende Sperrklinke 16a ein und stößt sie um bzw. drückt sie nieder, wenn das Kupplungsgehäuse 6 sich von der ersten Position aus nach rechts bewegt und die Zwischenposition erreicht, was die oszillierende Sperrklinke 16a und die Klinke 44 außer Eingriff bringt. Die Form dieser Stufe 68 ist derart ausgelegt, daß die Stufe 68 auf die oszillierende Sperrklinke 16a innerhalb des Bewegungsbereichs des Kupplungsgehäuses 6 von der Zwischenposition zu der zweiten Position einwirkt und die oszillierende Sperrklinke 16a untenliegend hält.

Vier Eingriffs-Teileinheiten 67, die nach außen in die radiale Richtung vorspringen, sind in der Umfangsrichtung an dem anderen Ende von dem zweiten Kupplungselement 65 angeordnet. Diese Eingriffs-Teileinheiten 67 greifen in zwölf Kerbverzahnungen oder Auszackungen 54a ein, welche in der Form von Kerben gebildet und in der Umfangsrichtung um die innere Umfangsoberfläche des Hohlrads 54 herum angeordnet sind, oder in vier Vertiefungen 70, welche in der Form von axialen Ausbauchungen oder Kerben gebildet und in der Umfangsrichtung um die innere Umfangsoberfläche des Planetenradträgers angeordnet sind. Insbesondere sind die Eingriffs-Teileinheiten 67 in Eingriff mit den Vertiefungen 70 des Planetenradträgers, wenn das Kupplungsgehäuse 6sich in der ersten und in der Zwischenposition befindet, und die Eingriffs-Teileinheiten 67 sind in Eingriff mit den Kerben der Kerbverzahnung 54a des Hohlrads 54, wenn das Kupplungsgehäuse 6 nach rechts bewegt ist (in 1) und sich in der zweiten Position befindet.

Das Verhältnis zwischen den Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54, den Vertiefungen 70 des Planetenradträgers und den Eingriffs-Teileinheiten 67 des Kupplungsgehäuses wird mit Bezug auf 5 bis 7 beschrieben. Diese Figuren sind für die Beschreibung genutzte schematische Darstellungen, und obwohl die Formen der Vertiefungen 70 und der Kerben der Kerbverzahnung 54a derart sind, daß sie in Umfangsrichtung angeordnet sind, sind sie hier in abgewickelter Form dargestellt. Die Pfeile in den Fig. zeigen die Fahrrichtung des Fahrrades an. Drehung in diese Richtung wird in dieser Beschreibung oft als Vorwärts-Drehrichtung bezeichnet, und Drehung in die entgegengesetzte Richtung wird Rückwärts-Drehrichtung genannt.

Die Vertiefung 70 wird im wesentlichen von der ersten Schrägfläche 71 und der zweiten Schrägfläche 72, die die Seitenoberflächen auf der Rückwärts-Drehrichtungsseite ausmachen, der Seitenoberfläche 74 auf der Vorwärts-Drehrichtungsseite, der Grundfläche 73, der Ansatzkomponente 75 und der flachen Oberfläche 76 am distalen (entfernten) Ende gebildet. Die erste Schrägfläche 71 und die zweite Schrägfläche 72 bilden zusammen die geneigte Führungsoberfläche 7, die als Einrichtung zur erzwungenen Bewegung dient, welche im Detail unten diskutiert wird. Wenn sich das Kupplungsgehäuse 6 in der ersten Position befindet, kommt die Eingriffs-Teileinheit 67 in Kontakt mit dem Planetenradträger 52 an der Position a, gekennzeichnet durch die durchgezogene Linie in 5, und Vorwärtsdrehleistung des Antreibers 3 wird auf den Planetenradträger 52 übertragen. Wenn sich das Kupplungsgehäuse 6 in der Zwischenposition befindet, kommt die Eingriffs-Teileinheit 67 an der Position b, gekennzeichnet durch die durchgezogene Linie in 6, in Kontakt mit dem Planetenradträger 52 und Vorwärtsdrehleistung von dem Antreiber 3 wird auf den Planetenradträger 52 übertragen. Wenn sich das Kupplungsgehäuse 6 in der zweiten Position befindet, kommt die Eingriffs-Teileinheit 67 an der Position c, gekennzeichnet durch die durchgezogene Linie in 7, in Kontakt mit dem Hohlrad 54, und Vorwärtsdrehleistung von dem Antreiber 3 wird auf das Hohlrad 54 übertragen.

Wenn in einem Zustand, in dem die Eingriffs-Teileinheit 67 in Kontakt mit dem Planetenradträger 52 ist, die Pedale rückwärts zum Bremsen gedreht wird und als ein Ergebnis die Eingriffs-Teileinheit 67 in die Richtung entgegengesetzt der Fahrt gedreht wird, kommt die Eingriffs-Teileinheit 67 in Kontakt mit der ersten Schrägfläche 71, deren Neigung bewirkt, daß die Eingriffs-Teileinheit 67 entlang der axialen Richtung auf das Hohlrad 54 zu gleitet. Wenn es den ganzen Weg zu der zweiten Schrägfläche 72 gleitet, kommt es in Kontakt mit dem Hohlrad 54 und gleitet in einigen Fällen, bis es in die flache Komponente 76 eintritt und sich in einer zu der Kerbverzahnung 54a passenden Phasenrelation befindet, und tritt endlich in die Kerbverzahnung 54a ein und überträgt die Rückwärtsdrehleistung des Antreibers 3 auf das Hohlrad 54. Da eine Phasenrelation, in welcher die Eingriffs-Teileinheit 67 zu der Kerbverzahnung 54a paßt, erreicht wird, während die Eingriffs-Teileinheit 67 über die zweite Schrägfläche 72 und die flache Komponente 76 gleitet, ist die Umfangsrichtungsentfernung D1 von der zweiten Schrägfläche und der flachen Komponente 76 größer als ein Umfangsrichtungsabstand D2 oder Anordnungsabstand in Umfangsrichtung der Kerbverzahnungen 54a. In diesem praktischen Beispiel ist der Neigungswinkel der zweiten Schrägfläche 72 derart gewählt, daß er größer als der Neigungswinkel der ersten Schrägfläche 71 ist.

Die Funktion der internen Dreigangnabe mit einer Rücktrittbremseinheit in der oben diskutierten Ausführungsform wird nun beschrieben.

Die Schnellgangstufe kann eingestellt werden, indem das Kupplungsgehäuse 6 in die erste Position gesetzt wird. Dieser Zustand wird in den 2 und 5 gezeigt. Die durch eine Kette von dem Antreiber 3 aufgenommene Vorwärtsdrehleistung wird über das Kupplungsgehäuse 6 zu dem Planetenradträger 52 übertragen, welches sich in Eingriff mit der Eingriffs-Teileinheit 67 des Kupplungsgehäuses 6 befindet. Da die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 durch die Klinkenfeder 16c in Eingriff mit der Klinke 44 ist, wird die an den Planetenradträger 52 übertragene Vorwärtsdrehleistung durch die Arbeit der Planetenräder 53 und des Sonnenrades 51 verstärkt, bevor sie auf das Hohlrad 54 übertragen wird, und wird dann durch die Sperrklinkenkupplung 16 auf das Nabengehäuse 4 übertragen. Da die Geschwindigkeit des Nabengehäuses 4 größer als die Geschwindigkeit des Planetenradträgers 52 ist, überläuft die Rollenkupplung 17. Wenn in diesem Zustand die Pedale zu Bremszwecken rückwärts gedreht wird, trifft die Eingriffs-Teileinheit 67 die erste Schrägfläche 71 der in der Vertiefung 70 gebildeten geneigten Führungsoberfläche 7 gleitet über diese erste Schrägfläche 71, gleitet weiter, bis sie die zweite Schrägfläche 72 erreicht, und tritt dann in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 ein. Einmal in den Kerbverzahnungen 54a, überträgt die Eingriffs-Teileinheit 67 die Rückwärtsdrehleistung auf das Hohlrad 54, und diese Rückwärtsdrehleistung wird über die Planetenräder 53 weiter auf den Planetenradträger 52 übertragen. Wenn der Planetenradträger 52 rückwärts gefahren wird, wird die Rollenkupplung 17 in Bewegung gesetzt, und das Nabengehäuse wird gebremst.

Die Mittel- oder Normalgangstufe kann realisiert werden, indem das Kupplungsgehäuse 6 in einer sich zwischen der ersten Position und der zweiten Position befindende Zwischenposition gesetzt wird. Dieser Zustand ist in 3 und 6 dargestellt. Die von dem Antreiber durch die Kette aufgenommene Vorwärtsdrehleistung wird über das Kupplungsgehäuse 6 auf den Planetenradträger 52 übertragen, welcher noch mit der Eingriffs-Teileinheit 67 des Kupplungsgehäuses 6 in Eingriff ist. Da die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 durch die Stufe 68 des zweiten Kupplungselements 65 von der Klinke 44 getrennt wurde, wird die auf den Planetenradträger 52 übertragene Vorwärtsdrehleistung über die Rollenkupplung 17 auf das Nabengehäuse 4 übertragen. Wenn die Pedale in diesem Zustand zu Bremszwecken rückwärts gedreht wird trifft die Eingriffs-Teileinheit 67, genau wie in der Schnellgangstufe, die erste Schrägfläche 71 der in der Vertiefung 70 gebildeten geneigten Führungsoberfläche 7, gleitet über die erste Schrägfläche 71, gleitet weiter bis sie die zweite Schrägfläche 72 erreicht und dann in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 eintritt. Einmal in den Kerbverzahnungen 54a überträgt die Eingriffs-Teileinheit 67 die Rückwärtsdrehleistung auf das Hohlrad 54 und diese Rückwärtsdrehleistung wird über die Planetenradträger 53 weiter auf den Planetenradträger 52 übertragen, die Rollenkupplung 17 wird in Bewegung gesetzt und das Nabengehäuse wird gebremst.

Die Langsam- oder Berggangstufe kann realisiert werden, indem das Kupplungsgehäuse 6 in die zweite Position gebracht wird. Dieser Zustand ist in den 4 und 7 gezeigt. Die von dem Antreiber durch die Kette aufgenommene Vorwärtsdrehleistung wird über das Kupplungsgehäuse 6 auf das Hohlrad 54 übertragen, welcher mit der Eingriffs-Teileinheit 67 in Eingriff mit dem Kupplungsgehäuse 6 ist. Da die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 noch von der Klinke 44 durch die Stufe 68 des zweiten Kupplungselements 65 getrennt ist, wird die auf das Hohlrad 54. übertragene Vorwärtsdrehleistung durch die Arbeit der Planetenräder 53 und des Sonnenrades 51 verringert, bevor sie auf den Planetenradträger 52 übertragen wird, und wird dann über die Rollenkupplung 17 auf das Nabengehäuse 4 übertragen. Wenn die Pedale in diesem Zustand zu Bremszwecken rückwärts gedreht wird, überträgt die Eingriffs-Teileinheit 67, welche schon in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 eingetreten ist, die Rückwärtsdrehleistung direkt und unverändert auf das Hohlrad 54, und diese Rückwärtsdrehleistung wird weiter über die Planetenräder 53 zu dem Planetenradträger 52 übertragen, die Rollenkupplung 17 wird in Bewegung gesetzt, und das Nabengehäuse wird gebremst.

1419 zeigen eine andere Ausführungsform der internen Dreigangnabe mit einer Rücktrittbremseinheit der vorliegenden Erfindung. In der vorigen Ausführungsform wurde die Leistung von dem Kupplungsgehäuse in der Schnellgangstufe von dem Planetenradträger zu dem Nabengehäuse über das Hohlrad übertragen, die Leistung von dem Kupplungsgehäuse in der Normalgangstufe wurde direkt über den Planetenradträger zu dem Nabengehäuse übertragen, und in der Berggangstufe wurde die Leistung von dem Kupplungsgehäuse von dem Hohlrad über den Planetenradträger auf das Nabengehäuse übertragen. In dieser Ausführungsform wird die Leistung von dem Kupplungsgehäuse in der Schnellgangstufe von dem Planetenradträger über das Hohlrad zum Nabengehäuse übertragen, in der Normalgangstufe wird die Leistung von dem Kupplungsgehäuse direkt über das Hohlrad auf das Nabengehäuse übertragen, und in der Berggang- oder Langsamgangstufe wird die Leistung von dem Kupplungsgehäuse von dem Hohlrad über den Planetenradträger auf das Nabengehäuse übertragen. Deshalb wird die Eingriffs-Teileinheit 67 von dem Kupplungsgehäuse 6 nur in dem Fall des Rückwärtstretens in der Schnellgangstufe von der geneigten Führungsoberfläche 7 bewegt, welche die Einrichtung zur erzwungenen Bewegung ist, und in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 eingepaßt.

Die strukturellen Elemente in dieser Ausführungsform sind im wesentlichen die gleichen wie jene in der vorherigen Ausführungsform, mit dem einzigen Unterschied, daß die Formen und Dimensionen des Planetenradträgers 52, des Hohlrads 54 und des Kupplungsgehäuses 6 derart geändert sind, daß die Eingriffs-Teileinheit 67 des Kupplungsgehäuses 6 in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 in der Zwischenposition eingreift und daß die Form und die Dimensionen des Kupplungsgehäuses 6 geändert sind, so daß die Stufe 68 des zweiten Kupplungselements 65 nur auf die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 einwirkt, um die oszillierende Sperrklinke 16a außer Eingriff mit der Klinke 44 zu bringen, wenn das Kupplungsgehäuse 6 in die zweite Position bewegt wurde. Wegen dieser Ähnlichkeit wird für die verschiedenen Elemente in den Figuren die gleiche Numerierung verwendet wie in der vorherigen Ausführungsform.

Die Funktion der internen Dreigangnabe mit einer Rücktrittbremseinheit in dieser anderen Ausführungsform wird nun beschrieben.

Die Schnellgangstufe kann durch Setzen des Kupplungsgehäuses 6 in die erste Position eingeschaltet werden. Dieser Zustand ist in den 14 und 17 gezeigt. Die Vorwärtsdrehleistung, die Rückwärtsdrehleistung und die Übertragungswege darin sind alle die gleichen wie in der vorherigen Ausführungsform, so daß ihre Beschreibung hier weggelassen wird.

Die Mittel- oder Normalgangstufe kann durch Setzen des Kupplungsgehäuses 6 in eine Zwischenposition zwischen der ersten Position und der zweiten Position eingeschaltet werden. Dieser Zustand ist in den 15 und 18 dargestellt. Die von dem Antreiber durch die Kette empfangene Vorwärtsdrehleistung wird über das Kupplungsgehäuse 6 auf das Hohlrad 54 übertragen, welches in Eingriff mit der Eingriffs-Teileinheit 67 des Kupplungsgehäuses 6 ist. Da die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 nicht im Kontakt mit der Stufe 68 des zweiten Kupplungselements 65 ist, bleibt sie in Eingriff mit der Klinke 44. Entsprechend wird die auf das Hohlrad 54 ausgeübte Vorwärtsdrehleistung direkt und unverändert über die Sperrklinkenkupplung 16 auf das Nabengehäuse 4 übertragen. Wenn die Pedale in diesem Zustand zu Bremszwecken rückwärts gedreht werden, überträgt die Eingriffs-Teileinheit 67, welche schon in die Kerbverzahnungen 54a des Hohlrads 54 eingetreten ist, die Rückwärtsdrehleistung zu dem Hohlrad 54, und diese Rückwärtsdrehleistung wird weiter über die Planetenräder 53 auf den Planetenradträger 52 übertragen. Die Rollenkupplung 17 wird in Bewegung gesetzt, und das Nabengehäuse wird gebremst.

Die Langsamgangstufe kann eingeschaltet werden, indem das Kupplungsgehäuse in die zweite Position gesetzt wird. Dieser Zustand ist in den 16 und 19 gezeigt. In dieser Position ist die oszillierende Sperrklinke 16a der Sperrklinkenkupplung 16 durch die Stufe 68 des zweiten Kupplungselements 65 von der Klinke 44 getrennt. Dementsprechend sind die Vorwärtsdrehleistung, die Rückwärtsdrehleistung und die Übertragungspfade darin alle die gleichen wie in der vorigen Ausführungsform, und ihre Beschreibung wird hier weggelassen.

Wegen des Obigen ist das Kupplungsgehäuse 6 immer in Eingriff mit dem Hohlrad 54, wenn die Pedale rückwärts zu Bremszwecken bewegt werden, so daß die Rollenbremse 8, unabhängig davon, ob das Fahrrad in der Schnellgangstufe, der Mittelgangstufe oder der Langsamgangstufe gefahren wird, mit einem gleichen Drehmomentniveau ausgelöst wird.

Obwohl Bezugszeichen in den Ansprüchen verwendet werden, um einen Bezug zu den Figuren zu ermöglichen, ist durch eine solche Kennzeichnung selbstverständlich nicht beabsichtigt, die vorliegende Erfindung auf die in den beiliegenden Figuren dargestellten Konstruktionen zu beschränken.


Anspruch[de]
Eine Getriebenabe mit einer Rücktrittbremseinheit, umfassend:

eine Nabenachse (2);

ein in bezug auf die Nabenachse (2) drehbar montiertes Antriebselement (3);

ein in bezug auf die Nabenachse (2) drehbar montiertes Nabengehäuse (4);

ein zwischen diesem Antriebselement (3) und dem Nabengehäuse (4) angeordnetes Planetengetriebe (5), um die Drehbewegung des Antriebselements über verschiedene Kraftübertragungspfade auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wobei dieses Planetengetriebe (5) aufweist:

ein Planetenrad (53) zur Rotation um diese Nabenachse (2), welches von einem Planetenradträger (52) gestützt wird;

ein mit diesem Planetenrad (53) kämmendes Hohlrad (54); und

eine in Längsrichtung (X) dieser Achse (2) zwischen einer ersten Position (a) und einer zweiten Position (c) bewegliche Kupplung (6);

dadurch gekennzeichnet, daß

diese Kupplung (6) eine Eingriffs-Teileinheit (67) umfaßt;

diese Eingriffs-Teileinheit (67) in radialer Richtung nach außen vorsteht;

der Planetenradträger (52) eine in einer Umfangsrichtung gebildete Vertiefung (70) aufweist, welche die Form einer axialen Nut aufweist;

diese Eingriffs-Teileinheit (67) in die Vertiefung (70) in diesem Planetenradträger (52) eingreift, um ein Vorwärtsdrehmoment auf den Planetenradträger (52) zu übertragen, wenn sich die Kupplung (6) in der ersten Position (a) befindet;

das Hohlrad mit einer in Umfangsrichtung gebildeten Kerbverzahnung (54a) versehen ist;

die Eingriffs-Teileinheit im Eingriff mit der Kerbverzahnung (54a) in diesem Hohlrad (54) ist, um ein Vorwärtsdrehmoment auf das Hohlrad (54) zu übertragen, wenn sich die Kupplung (6) in der zweiten Position (c) befindet;

eine Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) vorgesehen ist, um diese Kupplung (6) von dieser Vertiefung (70) weg auf diese Kerbverzahnung (54a) hin zu bewegen, wenn ein Rückwärtsdrehmoment auf dieses Antriebselement (3) aufgebracht wird;

die Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) eine Schrägfläche (71, 72) und eine flache Oberfläche (76) umfaßt, gebildet in dem Planetenradträger (52), um mit der Eingriffs-Teileinheit (67) in Kontakt zu kommen und die Kupplung (6) von der Vertiefung (70) weg auf die Kerbverzahnung (54a) hin zu bewegen, wenn ein Rückwärtsdrehmoment auf das Antriebselement (3) aufgebracht wird, und

eine Entfernung (D1) in Umfangsrichtung von dieser Schrägfläche (71, 72) und der flachen Oberfläche (76) in dem Planetenradträger (52) größer ist als ein Anordnungsabstand (D2) in einer Umfangsrichtung dieser Kerbverzahnung (54a).
Getriebenabe nach Anspruch 1, worin vier Vertiefungen entlang der Umfangsfläche des Planetenradträgers (52) angeordnet sind und wobei dieses Hohlrad (54) zwölf in einer Umfangsrichtung gebildete Kerbverzahnungen (54a) aufweist. Getriebenabe nach Anspruch 2, wobei die Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) eine erste Schrägfläche (71) und eine zweite Schrägfläche (72) umfaßt, wobei beide benachbart zueinander in dem Planetenradträger (52) gebildet sind, um mit der Eingriffs-Teileinheit (67) in Kontakt zu kommen und die Kupplung (6) auf die Kerbverzahnung (54a) hin zu bewegen, wenn ein Rückwärtsdrehmoment auf das Antriebselement (3) aufgebracht wird. Getriebenabe nach Anspruch 3, worin diese zweite Schrägfläche (72) eine größere Neigung als diese erste Schrägfläche (71) hat. Getriebenabe nach Anspruch 3, worin diese zweite Schrägfläche (72) diese gleiche Neigung wie diese erste Schrägfläche (71) hat und einen kontinuierlichen Übergang mit dieser ersten Schrägfläche (71) bildet. Getriebenabe nach Anspruch 3, worin diese Vertiefung (70) durch eine Seitenoberfläche (74) und eine Grundfläche (73) definiert ist, gebildet auf einem ringförmigen Bereich des Planetenradträgers (52). Getriebenabe nach Anspruch 6, worin sich diese erste Schrägfläche (71) benachbart zu dieser Grundfläche (73) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 6, worin diese Kerbverzahnung (54a) auf einem ringförmigen Bereich dieses Hohlrads (54) ausgeformt ist. Getriebenabe nach Anspruch 1, worin dieses Hohlrad (54) in dieser Längsrichtung (X) dieser Achse (2) beweglich ist, und welche weiter Hohlrad-Belastungseinrichtungen (54b) aufweist, um das Hohlrad (54) auf den Planetenradträger (52) hin zu drücken. Getriebenabe nach Anspruch 1, welche weiterhin ein zwischen dem Hohlrad (54) und dem Nabengehäuse (4) angeordneten ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) beinhaltet, und worin dieser erste Einweg-Übertragungsmechanismus (16) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser ersten Position (a) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 10, worin diese Kupplung (6) ein Übertragungsweg-Unterbrechungselement (68) beinhaltet, um den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff zu bringen, wenn sich diese Kupplung in einer Zwischenposition (b) zwischen dieser ersten Position (a) und dieser zweiten Position (c) befindet, und welche weiter einen zwischen dem Planetenradträger (52) und dem Nabengehäuse (4) angeordneten zweiten Einweg-Übertragungsmechanismus (17) beinhaltet, worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (17) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in einer Zwischenposition (b) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 11, worin das Übertragungsweg-Unterbrechungselement (68) den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff bringt, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser zweiten Position (c) befindet, und worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (70) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser zweiten Position (c) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 10, worin diese Eingriffs-Teileinheit (67) in diese Kerbverzahnung (54a) des Hohlrads (54) eingreift, um Vorwärtsdrehleistung auf das Hohlrad (54) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung (6) in einer Zwischenposition (b) zwischen dieser ersten Position (a) und dieser zweiten Position (c) befindet, und worin dieser erste Einweg-Übertragungsmechanismus (16) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser Zwischenposition (b) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 13, worin diese Kupplung (6) ein Unterbrechungselement (68) beinhaltet, um den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff zu bringen, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser zweiten Position (c) befindet, und welche weiterhin einen zwischen diesem Planetenradträger (52) und diesem Nabengehäuse (4) angeordneten zweiten Einweg-Übertragungsmechanismus (17) beinhaltet, worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (17) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser zweiten Position (c) befindet. Eine Getriebenabe mit einer Rücktrittbremseinheit, umfassend:

eine Nabenachse (2);

ein in bezug auf die Nabenachse (2) drehbar montiertes Antriebselement (3);

ein in bezug auf die Nabenachse (2) drehbar montiertes Nabengehäuse (4);

ein zwischen diesem Antriebselement (3) und dem Nabengehäuse (4) angeordnetes Planetengetriebe (5), um die Drehbewegung des Antriebselements über verschiedene Kraftübertragungspfade auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wobei dieses Planetengetriebe (5) aufweist:

ein Planetenrad (53) zur Rotation um diese Nabenachse (2), welches von einem Planetenradträger (52) gestützt wird;

ein mit diesem Planetenrad (53) kämmendes Hohlrad (54); und

eine in Längsrichtung (X) dieser Achse (2) zwischen einer ersten Position (a) und einer zweiten Position (c) bewegliche Kupplung (6);

dadurch gekennzeichnet, daß

der Planetenradträger (52) eine Vielzahl in einer Umfangsrichtung gebildeter Vertiefungen (70) aufweist, welche die Form axialer Nuten aufweisen;

das Hohlrad mit einer Vielzahl in Umfangsrichtung gebildeter Kerbverzahnungen (54a) versehen ist;

diese Kupplung (6) eine Eingriffs-Teileinheit (67) umfaßt;

diese Eingriffs-Teileinheit (67) in radialer Richtung nach außen vorsteht;

diese Eingriffs-Teileinheit (67) in wenigstens eine dieser Vielzahl von Vertiefungen (70) in diesem Planetenradträger (52) eingreift, um ein Vorwärtsdrehmoment auf diesen Planetenradträger (52) zu übertragen, wenn sich die Kupplung (6) in der ersten Position (a) befindet;

die Eingriffs-Teileinheit im Eingriff mit wenigstens einer dieser Vielzahl von Kerbverzahnungen (54a) in dem Hohlrad (54) ist, um ein Vorwärtsdrehmoment auf das Hohlrad (54) zu übertragen, wenn sich die Kupplung (6) in der zweiten Position (c) befindet;

eine Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) vorgesehen ist, um diese Kupplung (6) von dieser Vielzahl von Vertiefungen (70) weg auf diese Vielzahl von Kerbverzahnungen (54a) hin zu bewegen, wenn ein Rückwärtsdrehmoment auf dieses Antriebselement (3) aufgebracht wird;

die Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) eine Schrägfläche (71, 72) und eine flache Oberfläche (76) umfaßt, gebildet in dem Planetenradträger (52), um mit der Eingriffs-Teileinheit (67) in Kontakt zu kommen und die Kupplung (6) von dieser Vielzahl von Vertiefungen (70) weg auf die Vielzahl von Kerbverzahnungen (54a) hin zu bewegen, wenn ein Rückwärtsdrehmoment auf das Antriebselement (3) aufgebracht wird, und

eine Entfernung (D1) in Umfangsrichtung von dieser Schrägfläche (71, 72) und der flachen Oberfläche (76) in dem Planetenradträger (52) größer ist als ein Anordnungsabstand (D2) in einer Umfangsrichtung dieser Kerbverzahnungen (54a).
Getriebenabe nach Anspruch 1, worin vier Vertiefungen entlang der Umfangsfläche des Planetenradträgers (52) angeordnet sind und wobei dieses Hohlrad (54) vorzugsweise zwölf in einer Umfangsrichtung gebildete Kerbverzahnungen (54a) aufweist. Getriebenabe nach Anspruch 16, worin diese Einrichtung zur erzwungenen Bewegung (7) eine erste Schrägfläche (71) und eine zweite Schrägfläche (72) aufweist, welche beide benachbart zueinander in dem Planetenradträger (52) geformt sind, um diese Eingriffs-Teileinheit (67) zu kontaktieren und diese Kupplung (6) auf diese Kerbverzahnung (54a) hin zu schieben, wenn Rückwärtsdrehleistung auf das Antriebselement (3) aufgebracht wird. Getriebenabe nach Anspruch 17, worin diese zweite Schrägfläche (72) eine größere Neigung als diese erste Schrägfläche (71) hat. Getriebenabe nach Anspruch 17, worin diese zweite Schrägfläche (72) diese gleiche Neigung wie diese erste Schrägfläche (71) hat und einen kontinuierlichen Übergang mit dieser ersten Schrägfläche (71) bildet. Getriebenabe nach Anspruch 16, worin jede dieser Vielzahl von Vertiefungen (70) durch eine Seitenoberfläche (74) und eine Grundfläche (73) definiert ist, gebildet auf einem ringförmigen Bereich des Planetenradträgers (52). Getriebenabe nach Anspruch 20, welche weiterhin eine Vielzahl von Schrägflächen (71, 72) beinhaltet, und worin eine dieser Vielzahl von Schrägflächen sich benachbart zu dieser Grundfläche (73) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 21, worin diese Vielzahl dieser Kerbverzahnungen (54a) auf einem ringförmigen Bereich des Hohlrads (54) ausgeformt sind. Getriebenabe nach Anspruch 22, worin jede dieser Schrägflächen (71, 72) eine erste Schrägfläche (71) und eine zu dieser ersten Schrägfläche benachbarte zweite Schrägfläche (72) beinhaltet, und welche weiterhin eine zu jeder zweiten Schrägfläche benachbarte relativ zu dieser zweiten Schrägfläche (72) geneigte dritte Oberfläche (76) aufweist, worin eine Entfernung (D1) dieser zweiten Schrägfläche (72) und dieser dritten Oberfläche (76) von jeder Vertiefung (70) in dieser Umfangsrichtung größer ist als ein Anordnungsabstand (D2) in dieser Umfangsrichtung dieser Vielzahl von Kerbverzahnungen (54a). Getriebenabe nach Anspruch 15, worin dieses Hohlrad (54) in der Längsrichtung (X) dieser Achse (2) beweglich ist, und welche weiter Hohlrad-Belastungseinrichtungen (54b) aufweist, um das Hohlrad (54) auf den Planetenradträger (52) hin zu drücken. Getriebenabe nach Anspruch 15, welche weiterhin ein zwischen dem Hohlrad (54) und dem Nabengehäuse (4) angeordneten ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) beinhaltet, und worin dieser erste Einweg-Übertragungsmechanismus (16) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser ersten Position (a) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 25, worin diese Kupplung (6) ein Übertragungsweg-Unterbrechungselement (68) beinhaltet, um den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff zu bringen, wenn sich diese. Kupplung in einer Zwischenposition (b) zwischen dieser ersten Position (a) und dieser zweiten Position (c) befindet, und welche weiter einen zwischen dem Planetenradträger (52) und dem Nabengehäuse (4) angeordneten zweiten Einweg-Übertragungsmechanismus (17) beinhaltet, worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (17) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in einer Zwischenposition (b) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 26, worin das Übertragungsweg-Unterbrechungselement (68) den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff bringt, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser zweiten Position (d) befindet, und worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (70) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser zweiten Position (c) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 25, worin diese Eingriffs-Teileinheit (67) in diese Kerbverzahnung (54a) des Hohlrads (54) eingreift, um Vorwärtsdrehleistung auf das Hohlrad (54) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung (6) in einer Zwischenposition (b) zwischen dieser ersten Position (a) und dieser zweiten Position (c) befindet, und worin dieser erste Einweg-Übertragungsmechanismus (16) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser Zwischenposition (b) befindet. Getriebenabe nach Anspruch 28, worin diese Kupplung (6) ein Unterbrechungselement (68) beinhaltet, um den ersten Einweg-Übertragungsmechanismus (16) außer Eingriff zu bringen, wenn sich diese Kupplung (6) in dieser zweiten Position (c) befindet, und welche weiterhin einen zwischen den Planetenradträger (52) und das Nabengehäuse (4) angeordneten zweiten Einweg-Übertragungsmechanismus (17) beinhaltet, worin dieser zweite Einweg-Übertragungsmechanismus (17) dazu ausgebildet ist, Drehkraft des Antriebselements (3) auf das Nabengehäuse (4) zu übertragen, wenn sich diese Kupplung in dieser zweiten Position (c) befindet.






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