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Dokumentenidentifikation DE69835455T2 16.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001060804
Titel VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM AUSWECHSELN EINER HAUPTWALZE EINES SENKRECHTWALZWERKES
Anmelder Sumitomo Metal Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder GOTO, Sumitomo Metal Industries, Hisao, Wakayama-shi, Wakayama 640-8555, JP;
NAKAMURA, Sumitomo Metal Industries, Masaomi, Wakayama-shi, Wakayama 640-8555, JP
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 33617 Bielefeld
DE-Aktenzeichen 69835455
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.10.1998
EP-Aktenzeichen 989478573
WO-Anmeldetag 14.10.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/JP98/04628
WO-Veröffentlichungsnummer 1999019092
WO-Veröffentlichungsdatum 22.04.1999
EP-Offenlegungsdatum 20.12.2000
EP date of grant 02.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse B21B 19/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B21B 31/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Senkrecht-Stechwalzwerk zur Herstellung nahtloser Stahlrohre mit einer Schrägwalzen-Wechselvorrichtung sowie ein mittels der Vorrichtung durchführbares Schrägwalzen-Wechselverfahren. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Schrägwalzen-Wechselvorrichtung und ein Verfahren zur Anwendung in einem Senkrecht-Stechwalzwerk, mittels derer der Wechsel alter Schrägwalzen gegen neue automatisiert und damit die Wechselzeit verkürzt werden kann und welche einer flexiblen Herstellung von kleinen Mengen nahtloser Stahlrohre in den verschiedensten Abmessungen entgegenkommen (siehe beispielsweise die JP-A-07032013).

STAND DER TECHNIK

Zur Herstellung nahtloser Stahlrohre durch Warmwalzen findet das Mannesmann-Rohr-Herstellungsverfahren weitgehend Anwendung. Bei diesem Rohr-Herstellungsverfahren wird ein auf hohe Temperatur erhitzter Rundblock als Walzgut einem Stechwalzwerk (einem sogenannten Lochwalzwerk) zugeführt, das den axialen Mittenabschnitt des Rundblocks unter Ausbildung eines dickwandigen Rohrs locht. Das so erhaltene dickwandige Rohr wird je nach Bedarf direkt oder nach Durchführung einer Aufweit- oder Wanddickenreduzierbehandlung in einer Reckvorrichtung der gleichen Konstruktion wie das Stechwalzwerk zum Längen in ein nachgeschaltetes Streckwalzwerk wie ein Stopfen- oder Dornwalzwerk gegeben. Anschließend wird das so gestreckte Rohr in einem Streckreduzierwalzwerk zur Formkorrektur, einem Friemel-Walzwerk zum Glätten und einem Maßwalzwerk zur Maßkorrektur und dergleichen zu einem nahtlosen Stahlrohr fertigbearbeitet,

1 zeigt das schräg zu walzende Material und eine aus Schräg- und Scheibenwalzen bestehende Anordnung in einem Stechwalzwerk. Die Schrägwalzen 2,2 sind achssymmetrisch unter einem vorbestimmten Anstichwinkel zur Durchlauf- oder Walzlinie X-X, auf welcher ein Rundblock 1 als Walzgut verwalzt wird, angeordnet. Andererseits ist eine Scheibenwalze 3 in der Nähe der Schrägwalzen 2 senkrecht zu diesen und gegenüber dem schräg zu walzenden Material vorgesehen. In dem Stechwalzwerk mit den wie vorbeschrieben angeordneten Schrägwalzen 2,2 wird der Rundblock 1 beim Einführen entlang der Walzlinie X-X in der durch den weißen Pfeil angezeigten Richtung zwischen den Schrägwalzen 2 erfasst und unter Drehen die Walzlinie X-X entlang bewegt sowie in seinem axialen Mittenabschnitt durch einen nicht dargestellten Stopfen zu einem dickwandigen Rohr gelocht.

Ein Stechwalzwerk mit einem Paar übereinander und relativ zur Walzlinie gegenüberliegend angeordneten Schrägwalzen wird allgemein als "Senkrecht-Stechwalzwerk" und ein solches mit einem Paar nebeneinander und relativ zur Walzlinie gegenüberliegend angeordneten Schrägwalzen als "Waagerecht-Stechwalzwerk" bezeichnet. In jüngerer Zeit findet das Senkrecht-Stechwalzwerk als Einrichtung zur Herstellung von nahtlosen Stahlrohren verbreitet Anwendung, weil einer seiner Vorteile die wie nachfolgend beschrieben einfache Durchführung des Walzenwechsels ist.

Da wie bereits erwähnt die Schrägwalzen im Walzwerk achssymmetrisch und relativ zum Walzgut unter einem vorbestimmten Winkel und rollenförmig angeordnet sind, müssen diese gewechselt werden, wenn die Walzgutabmessung jeweils eines Stiches abgewalzt ist. Weiter werden im Stechwalzwerk mit fortschreitender Walzdauer die Arbeitsflächen der Schrägwalzen verschlissen, da das Walzgut durch Anpressen der Schrägwalzen an das unter hoher Temperatur gehaltene Material verarbeitet wird. Auch unter diesem Aspekt müssen die Schrägwalzen von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Allgemein befinden sich die Schrägwalzen in einer zylindrischen Aufnahme, wo sie unter einem vorgegebenen Anstich- und erforderlichenfalls Querwinkel gelagert und in dem Walzwerkskörper angeordnet sind. Damit erfolgt der Wechsel der Schrägwalzen getrennt für jede Aufnahme.

Für den Wechsel der Schrägwalzen des vorerwähnten Waagerecht Stechwalzwerks muss ein Walzenständer des Walzwerks geöffnet und müssen die Aufnahmen aufeinanderfolgend an einer Aufhängevorrichtung wie beispielsweise einem Laufkran oder dergleichen angehängt werden. Beim Schrägwalzenwechsel mittels einer Aufhängevorrichtung wie einem Laufkran ist ein großer Zeitaufwand zum Wechseln eines Schrägwalzenpaars erforderlich, so dass eine Verkürzung der Verfügbarkeit des Stechwalzwerks unvermeidlich ist.

Selbst bei einem "Senkrecht-Stechwalzwerk" der Bauart, in der die Aufnahmen mittels der Wechselvorrichtung jeweils separat gewechselt werden, stellt sich ein ähnliches Problem wie vorbeschrieben. Deshalb wird seitens der Erfinder hierzu als Verbesserung des Schrägwalzenwechsels in einem Senkrecht-Stechwalzwerk ein Wechsel ohne Hängevorrichtung vorgeschlagen, wie dies beispielsweise in der Japanischen Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 5-200412 beschrieben ist. Das heißt, dass Gegenstand dieses Patent ein System ist, bei dem eine Schwingtür eines Walzenständers zur Umhüllung des Walzwerkskörpers seitlich zur Walzlinie verschwenkt werden kann, um den Walzenständer zu öffnen und die Walzen horizontal seitlich zur Walzlinie herauszuziehen. Das dort beschriebene Walzenwechselsystem ist jedoch hauptsächlich zum Wechseln von Scheibenwalzen gedacht und es weist diese Patentanmeldung keinerlei spezielle Vorrichtung oder Konstruktion für den Wechsel von Schrägwalzen aus. Zum Automatisieren des Schrägwalzenwechsels in einem Stechwalzwerk waren also die konventionellen Walzenwechselverfahren zu überprüfen und war eine optimale Technik zu bestimmen, auf deren Basis eine Schrägwalzen-Wechselvorrichtung entwickelt werden könnte.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der vorbeschriebenen Probleme beim Schrägwalzenwechsel in einem Stechwalzwerk zur Herstellung nahtloser Stahlrohre entwickelt, wobei eine Aufgabe dieser Erfindung die Bereitstellung einer Schrägwalzen-Wechselvorrichtung und eines Verfahrens zur Anwendung in einem Senkrecht-Stechwalzwerk ist und wobei Vorrichtung und Verfahren einfach konzipiert sind, die Wechselzeit verkürzen und eine flexible Herstellung von nahtlosen Stahlrohren verschiedenster Abmessungen in geringen Mengen zulassen, ohne dass der Arbeitsablauf beeinträchtigt wird.

Das Wesen der vorliegenden Erfindung liegt in der nachfolgend beschriebenen Schrägwalzen-Wechselvorrichtung (1) zum Einsatz in einem Senkrecht-Stechwalzwerk, von der eine Ausführungsform in 2 dargestellt ist, und dem nachfolgend beschriebenen Schrägwalzen-Wechselverfahren (2):

  • (1) Eine Schrägwalzen-Wechselvorrichtung für ein Senkrecht-Stechwalzwerk mit einem Paar Schrägwalzen mit oberen und unteren Aufnahmen 4a, 4b zur Aufnahme der jeweiligen Schrägwalzen und einem Abstandhalter 5, der den Zwischenraum zwischen der oberen und der unteren Aufnahme einstellt. Die Walzen des Schrägwalzenpaars sind übereinander und gegenüberliegend bezüglich einer Durchlauf- oder Walzlinie eines schräg zu walzenden Rohrmaterials angeordnet. Die Schrägwalzen-Wechselvorrichtung weist auf einen verfahrbaren Trägerwagen 7, der zwischen einer Fahrausgangsposition und einer Fahrendposition in der Nähe eines Stechwalzwerk-Körpers beweglich ist, und einen Aufnahmeschieber 8, der auf dem verfahrbaren Trägerwagen angeordnet ist und die oberen und unteren Aufnahmen von der Fahrendposition ins Innere des Stechwalzwerk-Körpers verschieben kann, wobei der Aufnahmeschieber mit einer Abstandhalter-Klemme 9 zum Festklemmen des Abstandhalters 5 und Einstellen der vertikalen Position des Abstandhalters sowie mit einer unteren Aufnahmeklemme 10 zum Festklemmen der unteren Aufnahme versehen ist und wobei die oberen und unteren Aufnahmen mit dem dazwischen einliegenden Abstandhalter gestapelt sowie waagerecht und senkrecht zur Walzlinie beweglich sind.

In der vorbeschriebenen Schrägwalzen-Wechselvorrichtung ist der verfahrbare Trägerwagen 7 vorzugsweise so aufgebaut, dass auf diesem ein zweiter Trägerwagen 12 angeordnet werden kann, der Aufnahmen zum Aufnehmen von neu in den Schrägwalzwerk-Körper einzubauenden oder aus diesem entfernten Walzen trägt, Vorzugsweise wird der zweite Trägerwagen 12 in der Fahrausgangsposition auf den verfahrbaren Trägerwagen aufgesetzt oder von diesem abgenommen.

Vorzugsweise ist die untere Aufnahmeklemme ein Hakenmechanismus.

  • (2) Bei einem Schrägwalzen-Wechselverfahren für ein SenkrechtStechwalzwerk mit einem Paar Schrägwalzen mit Aufnahmen 4, die aus einer oberen Aufnahme 4a und einer auf der oberen Aufnahme gestapelten unteren Aufnahme 4b zum Aufnehmen der jeweiligen Schrägwalzen besehen, sowie mit einem Abstandhalter 5 zum Einstellen des Zwischenraums zwischen der oberen und der unteren Aufnahme, wobei das Paar Schrägwalzen übereinander und gegenüberliegend bezüglich einer Durchlauf- oder Walzlinie eines schräg zu walzenden Rohrmaterials angeordnet ist, werden zum Einbau von Schrägwalzen die oberen und unteren Aufnahmen in der Fahrausgangsposition auf einen verfahrbaren Trägerwagen 7 geladen und wird dieser in eine Fahrendposition bewegt, wobei ein Aufnahmenverschieber 8 auf dem Abstandhalter festgeklemmt wird. Anschließend bewegt der Aufnahmeschieber 8 die oberen und unteren Aufnahmen in den Stechwalzwerk-Körper, um die Schrägwalzen in ihren Aufnahmen sitzend in den Walzwerkkörper einzubauen. Sodann wird der am Abstandhalter 5 festgeklemmte Aufnahmeschieber 8 zurückgezogen.

Weiter kann das Schrägwalzen-Wechselverfahren zur Anwendung in einem Senkrecht-Stechwalzwerk auch zum Ausbau eines Schrägwalzenpaars benutzt werden, indem der verfahrbare Trägerwagen 7 in die Fahrendposition verbracht und der vorerwähnte Aufnahmeschieber 8 mit dem Abstandhalter verklemmt wird sowie die vorerwähnten oberen und unteren Aufnahmen mit dem Aufnahmeschieber 8 in das Innere des Stechwalzwerk-Körpers verfahren werden, um die Schrägwalzen in den Aufnahmen sitzend zu entfernen. Anschließend werden die gestapelten oberen und unteren Aufnahmen 4a, 4b und der Abstandhalter 5 vom Aufnahmeschieber 8 zurückgezogen.

Vorzugsweise wird bei dem vorbeschriebenen Schrägwalzen-Wechselverfahren ein zweiter Trägerwagen 12, welcher die oberen und unteren Aufnahmen mit dem dazwischen einliegenden Abstandhalter trägt, in der Fahrausgangsposition auf den verfahrbaren Trägerwagen 7 geladen und von diesem entladen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

1 eine schematische Darstellung des schräg zu walzenden Materials sowie der Anordnung der Schräg- und Scheibenwalzen in einem Stech- bzw. Lochwalzwerk;

2 eine schematische Darstellung des generellen Aufbaus eines Ausführungsbeispiels einer Schrägwalzen-Wechselvorrichtung zum Einsatz in einem erfindungsgemäßen Senkrecht-Stechwalzwerk;

3 eine schematische Darstellung eines aus einer Fahrausgangsposition (Z-Position) in eine Fahrendposition (Y-Position) verfahrenden Trägerwagens;

4 eine schematische Darstellung, in welcher ein zweiter Trägerwagen in der Fahrausgangsposition (Z-Position) auf den verfahrbaren Trägerwagen geladen und von diesem abgenommen wird;

5 eine schematische Darstellung, in welcher nach dem Anhalten des verfahrbaren Trägerwagens in der Fahrendposition (Y-Position) die oberen und unteren Aufnahmen durch einen Aufnahmeschieber in eine Stechwalzwerk-Körperposition (X-Position) bewegt wird; und

6 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Ändern der vertikalen Position eines Abstandhalters mittels einer Abstandhalter-Klemme.

BESTE AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Die erfindungsgemäße Schrägwalzen-Wechselvorrichtung ist in der Hauptsache gekennzeichnet durch den Einsatz eines verfahrbaren Trägerwagens, der selbst mit oberen und unteren Aufnahmen bestückt zwischen einer Fahrausgangsposition und einer nahe bei einem Stechwalzwerk-Körper liegenden Fahrendposition bewegbar ist, sowie eines auf dem verfahrbaren Trägerwagen angeordneten Aufnahmeschiebers, welcher die oberen und unteren Aufnahmen aus der Fahrendposition ins Innere des Stechwalzwerk-Körpers zu verschieben vermag, wobei der Aufnahmeschieber mit einer Abstandhalter-Klemme zum Festklemmen des vorerwähnten Abstandhalters sowie zum Einstellen der vertikalen Position des Abstandhalters und mit einer unteren Aufnahme-Klemme zum Festklemmen der unteren Aufnahme versehen ist, und wobei die oberen und unteren Aufnahmen mit dem dazwischen einliegenden Abstandhalter gestapelt und waagerecht sowie senkrecht zur Walzlinie des schräg zu walzenden Rohrmaterials beweglich sind.

Das erfindungsgemäße Schrägwalzen-Wechselverfahren findet Anwendung mit der wie vorbeschrieben aufgebauten Schrägwalzen-Wechselvorrichtung, wobei zum Einbau neuer Schrägwalzen ein verfahrbarer Trägerwagen mit darauf angeordneten oberen und unteren Aufnahmen in eine Fahrendposition bewegt wird, ein Aufnahmeschieber die oberen und unteren Aufnahmen in das Innere eines Stechwalzwerk-Körpers verschiebt und die in den Aufnahmen befindlichen Schrägwalzen in den Stechwalzwerk-Körper eingebaut werden. Sollen nach dem erfindungsgemäßen Schrägwalzen-Wechselverfahren alte Schrägwalzen ausgebaut werden, so werden die vom Aufnahmeschieber gehaltenen oberen und unteren Aufnahmen aus ihrer Einbauposition im Stechwalzwerk-Körper in die Fahrendposition zurückgezogen, wodurch die Schrägwalzen entfernt werden. Durch Kombination der Einbau- und Ausbauverfahren lässt sich der Wechsel von Schrägwalzen automatisieren.

Im Falle der erfindungsgemäßen Schrägwalzen-Wechselvorrichtung und des erfindungsgemäßen Walzen-Wechselverfahrens werden die Aufnahmen für die Schrägwalzen nicht aufeinanderfolgend einzeln gewechselt, sondern wird ein gleichzeitiger gemeinsamer Wechsel der gestapelten oberen und unteren Aufnahmen bewirkt, so dass die für einen Wechsel der Schrägwalzen benötigte Zeit weitgehend verkürzt werden kann.

Weiter werden nach der vorliegenden Erfindung, die zur Anwendung in einem Senkrecht-Stechwalzwerk vorgesehen ist, die oberen und unteren Aufnahmen durch den Einsatz eines in der gleichen Richtung verfahrbaren Trägerwagens horizontal und senkrecht zur Walz- oder Durchlauflinie herausgezogen. Damit lassen sich die Aufnahmen sofort aus dem Stechwalzwerk-Körper freisetzen und ist der Walzenwechsel auf einfache Weise durch führbar. Auch sind keinerlei Aufhängevorrichtungen zum Anheben und Absenken der Schrägwalzen erforderlich, so dass sich die Automatisierung des Schrägwalzen-Wechselablaufs einfach bewerkstelligen lässt.

Vorzugsweise ist der verfahrbare Trägerwagen in der Weise auf gebaut, dass ein zweiter Wagen auf diesen aufgesetzt werden kann. Werden neu einzubauende obere und untere Aufnahmen vorab auf den zweiten Wagen gesetzt oder aus dem Stechwalzwerk-Körper auszubauende obere und untere Aufnahmen direkt auf den verfahrbaren Trägerwagen verladen, so lassen sich neu zu installierende Walzen vor dem Einbau bereits vorbereitend zusammenstellen und ausgebaute alte Walzen ohne weiteres Zutun in das Aufnahmelager verbringen. Somit lässt sich der Einsatz von Aufhängevorrichtungen nicht nur innerhalb des Walzenwechselbereichs, sondern auch im Aufnahmelager vermeiden.

Weiter wird erfindungsgemäß bevorzugt ein Hakenmechanismus als untere Aufnahmeklemme benutzt. Durch Verwendung dieses Hakenmechanismus wird die untere Aufnahme zuverlässig gehalten und ist ein stabiler Halt für die oberen und unteren Aufnahmen selbst während der Fahrbewegung des Trägerwagens gewährleistet. Außerdem wird der Ausbau der Schrägwalzen vom Stechwalzwerk-Körper vereinfacht.

Es folgt eine detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung und ihrer Wirkungsweisen mit Bezug auf 2 bis 6, in denen gleiche Bauteile durch jeweils gleiche Bezugsziffern bezeichnet sind.

2 zeigt schematisch ein Beispiel für den generellen Aufbau einer Schrägwalzen-Wechselvorrichtung zum Einsatz in einem erfindungsgemäßen Senkrecht-Stechwalzwerk. Bei diesem Senkrecht-Stechwalzwerk ist ein Paar oberer und unterer Schrägwalzen in einer oberen Aufnahme 4a bzw. unteren Aufnahme 4b angeordnet und werden diese Aufnahmen in gestapeltem Zustand auf einem verfahrbaren Trägerwagen 7 gewechselt.

Ein Aufnahmeschieber 8 ist auf dem verfahrbaren Trägerwagen 7 angeordnet. Die oberen und unteren Aufnahmen 4a, 4b werden über einen dazwischen einliegenden Abstandhalter 5 zusammengehalten, wobei der Abstandhalter von einer im Aufnahmeschieber 5 angeordneten Abstandhalter-Klemme 9 aufgenommen wird.

Der verfahrbare Trägerwagen 7 mit darauf befindlicher Schrägwalzen-Wechselvorrichtung ist aus einer Fahrausgangsposition (Z-Position) in eine Fahrendposition (Y-Position) bewegbar. Der verfahrbare Trägerwagen 7 ist mit dem Aufnahmeschieber 8 ausgestattet, der die oberen und unteren Aufnahmen aus der Fahrendposition (Position Y) in die Einbauposition im Stechwalzwerk-Körper (Position X) schieben kann. Die oberen und unteren Aufnahmen werden in einen Mittenabschnitt eines Walzenständers 6 verbracht. Weiter kann wie aus der gleichen Zeichnung ersichtlich ein zweiter Trägerwagen 12, auf dem die Aufnahmen platziert sind, in der Fahrausgangsposition (Z-Position) auf den verfahrbaren Trägerwagen aufgeladen bzw. von diesem entladen werden.

3 zeigt in schematischer Darstellung die Bewegung des verfahrbaren Trägerwagens aus der Fahrausgangsposition (Z-Position) in die Fahrendposition (Y-Position). Weiter zeigt sie auf der linken Seite den Zustand in der Fahrausgangsposition (Z-Position) und auf ihrer rechten Seite den Zustand in der Fahrendposition (Y-Position). Erfindungsgemäß wird der verfahrbare Trägerwagen 7 von einem Elektromotor angetrieben und erfolgt seine Fahrbewegung auf Trägerwagenschienen 7a, wobei der Wagen in der Fahrausgangsposition (Z-Position) oder in der Fahrendposition (Y-Position) angehalten wird. Eine Vorrichtung zum Fixieren des Wagens in seiner Stopp-Stellung (nicht dargestellt) wird vorzugsweise in der Stopp-Position angeordnet, um den verfahrbaren Trägerwagen 7 auf den Schienen 7a zu fixieren.

Wie aus 3 ersichtlich, sind die die entsprechenden Schrägwalzen 2 aufnehmenden oberen und unteren Aufnahmen übereinander gestapelt, wobei der Zwischenraum zwischen den beiden Aufnahmen über den Abstandhalter 5 eingestellt wird. Der Abstandhalter 5 wird von einer im Aufnahmeschieber 8 angeordneten Abstandhalter-Klemme festgehalten und wird in seiner Höhenposition zwischen einer dargestellten Bezugsposition und einer höheren gehobenen Position verstellt, wie dies noch zu beschreiben sein wird.

Die auf den verfahrbaren Trägerwagen geladenen Aufnahmen werden mittels einer unteren Aufnahmeklemme 10 festgelegt. Ein spezifisches Beispiel für eine solche Klemme ist ein am vorderen Ende des Aufnahmeschiebers 8 angebrachter Hakenmechanismus. Wie aus 3 ersichtlich, wird der zweite Wagen 12 von dem verfahrbaren Trägerwagen 7 getragen und werden die oberen und unteren Aufnahmen 4a, 4b auf diesen zweiten Trägerwagen 12 geladen. Der zweite Trägerwagen 12 mit den darauf befindlichen oberen und unteren Aufnahmen wird in der Fahrausgangsposition (Z-Position) auf den verfahrbaren Trägerwagen 7 geladen und von diesem abgenommen.

4 ist eine schematische Darstellung eines Zustandes, in dem der zweite Trägerwagen in der Fahrausgangsposition (Z-Position) auf dem verfahrbaren Trägerwagen angeordnet ist, wobei sich der Trägerwagen in einer zur Ebene der Zeichnung senkrechten Richtung bewegt. In der Fahrausgangsposition (Z-Position) befinden sich Rückziehvorrichtungen 13 für den zweiten Trägerwagen auf den rechten und linken Seiten des verfahrbaren Trägerwagens 7, um den zweiten Trägerwagen 12 mit einer darauf befindlichen in dem Stechwalzwerk-Körper neu zu installierenden oder aus dem Walzwerk-Körper auszubauenden Aufnahme 4b auf den verfahrbaren Trägerwagen aufzuladen oder von diesem abzunehmen. Anschließend wird die Klemmung des zweiten Trägerwagens 12 gelöst. Beim Aufbringen der Aufnahmen auf den zweiten Trägerwagen 12 werden diese vorzugsweise mittels einer nicht dargestellten Aufnahme-Klemme auf dem gleichen Wagen befestigt.

5 zeigt einen Zustand, in dem nach dem Anhalten des verfahrbaren Trägerwagens in der Fahrendposition (Y-Position) der Aufnahmeschieber die oberen und unteren Aufnahmen in ihre Einbauposition im Stechwalzwerk-Körper (X-Position) schiebt. Hält der verfahrbare Trägerwagen 7 in der Fahrendposition (Y-Position) an, so wird dieser vorzugsweise durch Betätigen eine Vorrichtung zum Fixieren in seiner Stopp-Position auf den Trägerwagenschienen 7a festgelegt. Befinden sich die Aufnahmen auf dem gleichen zweiten Trägerwagen, so wird die Klemme gelöst. Anschließend fährt der Aufnahmeschieber 8 durch Betätigen eines Verschiebezylinders 8c vor in der Weise, dass die gestapelten Aufnahmen in den Stechwalzwerk-Körper eingefahren werden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die untere Aufnahme mit Rädern versehen ist, um ein leichtes Verschieben der Aufnahmen zu ermöglichen, wobei Schienen für die Räder auf dem zweiten Trägerwagen und im Innern des Stechwalzwerk-Körpers angeordnet sind.

Nach dem Einfahren der oberen und unteren Aufnahmen 4a, 4b in die Einbauposition im Stechwalzwerk-Körper (X-Position), d.h. zur Mitte der Walzlinie für das zu walzende Material, so wird die obere Aufnahme 4a beispielsweise mittels eines Anstellschrauben-Mechanismus des Stechwalzwerks angehoben und der vom der Abstandhalter-Klemme 9 gehaltene Abstandhalter 5 nur um eine vorbestimmte senkrechte Distanz nach oben gefahren, um eine gegenseitige störende Beeinflussung zwischen dem Abstandkalter 5 und der unteren Aufnahme 4b zu vermeiden. Im Einzelnen wird wie aus 5 ersichtlich ein Zwischenraum X1 zwischen der oberen Aufnahme 4a und dem Abstandhalter 5 und ein Zwischenraum X2 zwischen der unteren Aufnahme 4b und dem Abstandhalter 5 sichergestellt. In diesem Zustand wird die am vorderen Ende des verfahren Trägerwagens 7 befestigte untere Aufnahmeklemme 10 geöffnet, um die untere Aufnahme 4b zu entriegeln.

Die oberen und unteren Aufnahmen werden in der Einbauposition im Stechwalzwerk-Körper (X-Position) belassen, während der verfahrbare Trägerwagen 7 mit dem Abstandhalter in die Fahrendposition (Y-Position) zurückfährt. Hierdurch lassen sich die Aufnahmen mit den neuen Schrägwalzen im Stechwalzwerk-Körper installieren.

6 zeigt den Aufbau der Abstandhalter-Klemme zum Verändern der vertikalen Position des Abstandhalters. Wie bereits erwähnt, ist die Abstandhalter-Klemme 9 auf der dem Stechwalzwerk gegenüberliegenden Oberfläche des Aufnahmeschiebers 8 angeordnet. Aufgabe der Abstandhalter-Klemme 9 ist es, den Abstandhalter 5 in eine gegenüber seiner Bezugsstellung angehobene Position zu bewegen, um den Zwischenraum zwischen den oberen und unteren Aufnahmen einzustellen, und den Abstandhalter zu entriegeln. Zur Realisierung dieser Funktionen und Vorgänge weist die Abstandhalter-Klemme 9 ein obere Klemmenelement 9a auf einem oberen Gleitrahmen 9c und ein unteres Klemmenelement 9b auf einem unteren Gleitrahmen 9d auf. Um eine getrennte oder gemeinsame vertikale Verschiebebewegung dieser oberen und unteren Klemmenelemente zu ermöglichen, sind ein Klemmen-Hubzylinder 9e, 9f für das obere und das untere Klemmenelement durch den oberen Gleitrahmen 9c hindurch angeordnet. Mittels dieser Konstruktion kann das obere Klemmenelement 9a durch Betätigung des Hubzylinders 9e zwei verschiedene Positionen einnehmen. Bei gemeinsamer Betätigung mit dem Hubzylinder 9e lässt sich das untere Klemmenelement 9b in drei Stellungen verfahren.

Soll weiterhin der Abstandhalter 5 in seiner Bezugsstellung gehalten werden, so werden die Hubzylinder 9e, 9f für das obere und das untere Klemmenelement eingefahren, während zum Anheben des Abstandhalters 5 nur der Hubzylinder 9e für das obere Klemmenelement ausgefahren und hierdurch das Anheben des Abstandhalters 5 bewirkt wird. Anschließend wird der Hubzylinder 9f für das untere Klemmelement ausgefahren, so dass der Abstandhalter 5 entriegelt werden kann. In 6 wird durch die gestrichelte Linie ein Zustand dargestellt, in dem das obere Klemmelement 9a den Abstandhalter verriegelt, und durch die durchgezogene Linie ein Zustand, in dem durch das obere Klemmelement 9a der Abstandhalter entriegelt wird.

Die vorstehende Beschreibung betrifft den Einbau von Schrägwalzen in einen Streckwalzwerk-Körper, doch ist die vorliegende Erfindung auch dahingehend zu verstehen, dass sie weiterhin ein Schrägwalzen-Wechselverfahren zum Ausbau derartiger Walzen aus dem Walzwerk mit einschließt. Dieser Ausbau von Schrägwalzen läst sich durch Umkehr der vorstehend beschriebenen Abläufe bewerkstelligen.

GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT

Mit der erfindungsgemäßen Schrägwalzen-Wechselvorrichtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren wie vorbeschrieben ist der Einsatz von Aufhängevorrichtungen wie eines Laufkrans, der beim konventionellen Schrägwalzenwechsel zu Problemen geführt hat, nicht erforderlich. Weiter lässt sich der Schrägwalzenwechsel durch die Verwendung einer einfachen Konstruktion automatisieren mit dem Ergebnis, dass die Wechselzeit verkürzt und eine flexible Herstellung von kleinen Mengen nahtloser Stahlrohre in den verschiedensten Abmessungen ermöglicht wird.

Damit finden die Schrägwalzen-Wechselvorrichtung und das Wechselverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung weitgehende Anwendung bei der Produktion von nahtlosen Stahlrohren, um die Produktionsleistung ohne störende Beeinflussung des Arbeitsablaufs zu verbessern.


Anspruch[de]
Senkrecht-Stechwalzwerk mit einer Schrägwalzen-Wechselvorrichtung, welches Senkrecht-Stechwalzwerk ein Paar von Schrägwalzen (2) umfaßt, mit oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b), die die jeweiligen Schrägwalzen (2) aufnehmen, sowie mit einem Abstandhalter (5), der den Zwischenraum zwischen den oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) einstellt, welche Schrägwalzen übereinander gegenüberliegend bezüglich einer Durchlauflinie eines schräg zu walzenden Materials angeordnet sind, gekennzeichnet durch einen verfahrbaren Trägerwagen (7), der zwischen einer Fahrausgangsposition (Z) und einer Fahrendposition (Y) in der Nähe eines Stechwalzwerk-Körpers beweglich ist, und durch einen Aufnahmeschieber (8), der von dem verfahrbaren Trägerwagen (7) getragen wird, welcher Aufnahmeschieber (8) die oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) von der Fahrendposition (Y) ins Innere des Stechwalzwerk-Körpers verschieben kann, welcher Aufnahmeschieber (8) mit einer Abstandhalter-Klemme (9) zum Festklemmen des Abstandhalters (5) und zur Einstellung der vertikalen Position des Abstandhalters (5) sowie mit einer unteren Aufnahmeklemme (10) zum Festklemmen der unteren Aufnahme (4b) ausgestattet ist, welche oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) mit dem dazwischen einliegenden Abstandhalter gestapelt und horizontal und senkrecht zu der Durchlauflinie beweglich sind. Senkrecht-Stechwalzwerk gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verfahrbare Trägerwagen (7) einen derartigen Aufbau hat, daß darauf ein zweiter Trägerwagen (12) getragen werden kann, der Aufnahmen (4a, 4b) trägt, die neu in dem Stechwalzwerk zu installierende Schrägwalzen (2) aufnehmen, oder einen zweiten Trägerwagen (12), der Aufnahmen trägt, die aus dem Stechwalzwerk-Körper entfernte Schrägwalzen (2) aufnehmen, wobei ein Rückzieher (13) für den zweiten Trägerwagen dazu vorgesehen ist, den zweiten Trägerwagen (12) in der Fahrausgangsposition auf dem verfahrbaren Trägerwagen (7) zu laden oder von diesem zu entladen. Senkrecht-Stechwalzwerk gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Aufnahmeklemme (10) ein Hakenmechanismus ist. Verfahren zum Austausch von Schrägwalzen in einem Senkrecht-Stechwalzwerk, zum Austausch eines Paars von Schrägwalzen gemeinsam mit Aufnahmen, welche eine obere Aufnahme (4a) und eine auf der oberen Aufnahme (4a) gestapelte untere Aufnahme (4b) umfassen und welche die jeweiligen Schrägwalzen (2) zusammen mit einem Abstandhalter (5) aufnehmen, der den Abstand zwischen den oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) einstellt, welche paarweise angeordneten Schrägwalzen (2) übereinander und einander gegenüberliegend bezüglich einer Durchlauflinie eines schräg zu walzenden Materials angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Installation 10 der Schrägwalzen (2) die oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) auf einen verfahrbaren Trägerwagen (7) in einer Fahrausgangsposition (Y) geladen werden, daß der verfahrbare Trägerwagen (7) in eine Fahrendposition (Z) bewegt wird, während ein Aufnahmeschieber (8) den Abstandhalter (5) festklemmen kann, und der Aufnahmeschieber (8) anschließend dazu veranlagt wird, die oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) in das Innere eines Stechwalzwerk-Körpers zur Installation der Schrägwalzen (2) in dem Stechwalzwerk-Körper zu schieben, während diese in den Aufnahmen (4a, 4b) aufgenommen sind, wonach der Aufnahmeschieber (8), der den Abstandhalter (5) festklemmt, zurückgezogen wird. Verfahren zum Austausch von Schrägwalzen gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entfernen der Schrägwalzen (2) ein verfahrbarer Trägerwagen (7) in eine Fahrendposition (Z) bewegt wird, während der Abstandhalter (5) durch einen Aufnahmeschieber (8) festgeklemmt werden kann, welcher Aufnahmeschieber (8) darauffolgend dazu veranlagt wird, den Abstandshalter (5) in das Innere eines Stechwalzwerk-Körpers zum Entfernen der Schrägwalzen (2) aus dem Stechwalzwerk-Körper zu bewegen, während diese in den Aufnahmen (4a, 4b) aufgenommen sind, wonach der Aufnahmeschieber (8) dazu veranlagt wird, die gestapelten oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) und den Abstandshalter (5) zurückzuziehen. Verfahren zum Auswechseln von Schrägwalzen gemäß Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Trägerwagen (12), der die mit dem dazwischen einliegenden Abstandshalter (5) gestapelten oberen und unteren Aufnahmen (4a, 4b) trägt, in der Fahrausgangsposition (Y) auf den verfahrbaren Trägerwagen (7) geladen und von diesem entladen wird.






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