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Dokumentenidentifikation DE69836163T2 16.08.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000867558
Titel Textildruckgewebe, Textildruckverfahren für dieses Gewebe und das bedruckte Gewebe
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Haruta, Masahiro, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Koike, Shoji, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Shirota, Koromo, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Suzuki, Mariko, Ohta-ku, Tokyo 146, JP;
Hakamada, Shinichi, Ohta-ku, Tokyo 146, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69836163
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.03.1998
EP-Aktenzeichen 981052152
EP-Offenlegungsdatum 30.09.1998
EP date of grant 18.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2007
IPC-Hauptklasse D06P 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse D06P 1/62(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   D06P 1/647(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   D06P 1/649(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gewebe bzw. ein Tuch oder Stoff, das für die Verwendung beim Drucken unter Verwendung eines Tintenstrahlsystems geeignet ist, ein Textildruckverfahren unter Verwendung dieses Gewebes, und einen Druck, der durch ein derartiges Verfahren erhalten wird.

Verwandter Stand der Technik

Als Verfahren für die Durchführung von Tintenstrahldrucken auf einem Gewebe gab es bisher ein Verfahren, in welchem ein Gewebe zeitweise an einen mit einem Adhäsiv beschichteten, dehnbaren, flachen Träger angehaftet wird, um das Gewebe durch einen Drucker zu bedrucken (japanische Patentanmeldung Offenlegungsschrift Nr. 63-6183), ein Verfahren, in welchem ein mit einer wässrigen Lösung vorbehandeltes Gewebe, das eine wasserlösliche polymere Substanz, ein wasserlösliches Salz oder wasserunlösliche anorganische feine Teilchen enthält, welche alle farbfixierende Eigenschaften gegenüber verwendeten Farbstoffen haben, mit einem Tintenstrahlsystem bedruckt wird (japanische Patentveröffentlichung Nr. 63-31594), ein Verfahren, in welchem eine Cellulosefaser, die mit einer Lösung vorbehandelt ist, die eine alkalische Substanz, Harnstoff oder Thioharnstoff und eine wasserlösliche polymere Substanz enthält, mit Tinten bedruckt wird, die einen Reaktivfarbstoff enthalten, durch einen Tintenstrahlsystem und einer Fixierungsbehandlung unter trockener Wärme unterzogen wird (japanische Patentveröffentlichung Nr. 4-35351), usw.

Aufgaben dieser Verfahren nach dem Stand der Technik sind das Vermeiden von Ausbluten der Bilder und die Bereitstellung eines klaren Drucks mit einem deutlichen Muster und einer hohen optischen Dichte. Jedoch haben diese Verfahren bisher nicht den gleichen Farbwert und die Klarheit von Ausdrucken erhalten, die durch das herkömmliche Textildrucken (Siebdruck) erzielt werden. Zusätzlich ist bei diesen Verfahren das Eindringen von Tinten in die Dickerichtung des Gewebes schlecht, und so tritt ein Problem des Ausblutens in dem Fall auf, in dem Farbtiefe hoch ist, oder wo die Menge der aufgetragenen Tinte groß ist. Daher sind die Anwendungsgebiete der resultierenden Drucke beschränkt.

EP-A-0 710 740 ist auf ein Tintenstrahldruckgewebe gerichtet, welches eine kationische Substanz, eine alkalische Substanz und das Ammoniumsalz einer mehrwertigen Säure enthält.

EP-A-0 590 397 ist auf ein Verfahren für die Färbung eines blattähnlichen Fasermaterials gerichtet, wobei das Fasermaterial mit einer Verbindung vorbehandelt wurde, die eine oder mehrere primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppe oder quaternäre Ammoniumgruppen enthält.

In Chemical Abstracts, Band 82, Nr. 24 Abstract Nr. 157718, Shiozawa, K. et al., wird ein hochgradiges Textildrucken in der Anwesenheit von 2-Pyrrolidon-5-carbonsäuren oder eines seiner Derivate und eines C6-C12-Fettsäurealkohols beschrieben.

JP-A-09 208853 offenbart eine Zusammensetzung für die Ausbildung einer Tinte aufnehmenden Schicht mit einem polymerisierbaren kationischen Polyacryloyl mit Acrolylgruppen und kationischen Gruppen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gewebe bzw. ein Tuch oder einen Stoff für das Textildrucken zur Verfügung zu stellen, welches das Bereitstellen eines Drucks mit ausreichend hoher optischer Bilddichte und Farbtiefe erlaubt und das Auftreten von Ausbluten („bleeding") aufs äußerste vermeiden kann, selbst wenn die aufgebrachte Tintenmenge groß ist, ein Textildruckverfahren unter Verwendung des Gewebes, und einen Druck, der durch dieses Verfahren erhalten wird.

Die vorhergehende Aufgabe kann durch die im Folgenden beschriebene vorliegende Erfindung erzielt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird daher ein Gewebe, Tuch bzw. Stoff für den Textildruck zur Verfügung gestellt, das gemäß Anspruch 1 definiert ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ebenfalls ein Textildruckverfahren zur Verfügung gestellt, das das Aufbringen von Farbstoffen auf das vorher beschriebene Gewebe durch ein Tintenstrahlsystem umfasst.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird weiterhin ein Druck zur Verfügung gestellt, der durch das vorherige Verfahren erhältlich ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Figur ist eine perspektivische Ansicht, die ein beispielhaftes Gerät veranschaulicht, durch welches das erfindungsgemäße Textildruckverfahren durchgeführt wird.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Das Gewebe bzw. das Tuch oder der Stoff für den Textildruck gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch Aufbringen eines Vorbehandlungsmittels auf ein Gewebe für den Zweck der Erhöhung der Farbfixierungseigenschaft der Faser, die das Gewebe aufbaut, und Trocknen des Gewebes erhalten. Das Vorbehandlungsmittel, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, umfasst Wasser und eine der folgenden Substanzen:

  • (a) eine tertiäre Aminverbindung mit entweder einer Carboxylgruppe oder einer Sulfonsäuregruppe in ihrem Molekül, oder einem Salz davon, wie weiter in Anspruch 1 angegeben;
  • (b) eine Verbindung mit einer Carboxylgruppe und einer Amidgruppe oder einem Salz davon, wie weiter in Anspruch 1 angegeben; und
  • (c) eine Verbindung mit einer Sulfongruppe und einer Amidgruppe oder einem Salz davon, wie weiter in Anspruch 1 angegeben.

Der Gehalt der Substanzen (a), (b) oder (c) in dem Vorbehandlungsmittel ist bevorzugt in einem Bereich von 0,01 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,1 bis 30 Gew.-%, am meisten bevorzugt von 0,5 bis 25 Gew.-%.

Das Vorbehandlungsmittel wird auf ein Gewebe vorher aufgebracht und das Gewebe wird getrocknet, wobei die Substanz (a), (b) oder (c) auf der Oberfläche davon oder in dem Inneren des Gewebes vorhanden ist. Die Aufnahme (pickup) nach Aufbringen des Vorbehandlungsmittels auf das Gewebe ist bevorzugt 50 bis 150 %.

Dabei wurde die Aufnahme (%) in der vorliegenden Erfindung gemäß der Gleichung bestimmt: Aufnahme (%) = {(Gewicht des aufgebrachten Vorbehandlungsmittels)/(Gewicht des Gewebes)} × 100.

Die Substanz (a) ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Pyridin-3-carbonsäure, Dimethylglycin, Bishydroxyethyltaurin und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon.

Die Subtanz (b) ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hippursäure, Glutaminsäure und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon.

Die Substanz (c) ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Benzoyltaurin und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon.

Natriumsalze werden bevorzugt als die Alkalimetallsalze verwendet. Daneben werden Salze von Ammonium, Alkylamin oder Hydroxyalkylamin als die organischen Aminsalze verwendet, wobei das Triethanolaminsalz besonders bevorzugt wird.

Der Gehalt der Substanz (a), (b) oder (c) in dem Gewebe ist bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,3 bis 30 Gew.-%.

Es ist bevorzugter, dass das Gewebe einen wasserabweisenden Stoff oder ein wasserlösliches Harz, oder beides, enthalten soll, welche dazu dienen, das Ausbluten der Tinten zu vermeiden und die Farbstoffe auf der Oberfläche des Gewebes zu halten, um die Färbefähigkeit der aufgebrachten Tinten zu erhöhen, und einen nicht-ionischen oberflächenaktiven Stoff oder einen anionischen oberflächenaktiven Stoff, der dazu dient, zu vermeiden, dass flüssige Medien in Tinten übermäßig in die Dickerichtung des Gewebes eindringen und zusätzlich zu der Substanz (a), (b) oder (c) die Benetzungsfähigkeit von Farbstoffen auf dem Gewebe verbessert.

Der in der vorliegenden Erfindung verwendete wasserabweisende Stoff kann jede Substanz sein, solang er eine hydrophobe Substanz ist und die Eigenschaft hat, Wasser abzustoßen. Jedoch enthalten spezifische Beispiele davon Fluorverbindungen, Siliciumverbindungen, Wachse, Triazinverbindungen, Harzleime und Mischungen davon. Von diesen sind Emulsionen von Wachsen von dem Gesichtspunkten der Vermeidung des Ausblutens und der Verbesserung im Farbwert bevorzugt.

Die Menge des in der vorliegenden Erfindung auf das Gewebe aufgebrachten wasserabweisenden Stoffs ist bevorzugt in einem Bereich von 0,05 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,1 bis 30 Gew.-%. Wenn die Menge des auf das Gewebe gebrachten wasserabweisenden Stoffs geringer als 0,05 Gew.-% ist, kann seine Wirkung des Zurückhaltens von Farbstoffen auf der Oberfläche des Gewebes zur Erhöhung der Farbfähigkeit von aufgebrachten Tinten nicht aufgewiesen werden. Wenn andererseits die Menge 40 Gew.-% überschreitet, wird eine Verringerung der Wirkung verursacht. Es ist daher nicht bevorzugt den wasserabweisenden Stoff außerhalb des vorhergehenden Bereichs zu verwenden.

Beispiele des wasserlöslichen Harzes, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, enthalten Carboxymethylcellulose, Tragacanthgummi, Gurargummi, Stärke, Natriumalginat, Polyethylenoxid, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylmethylether, Polyvinylalkohol, Natriumpolyacrylat und Polyacrylamid. Von diesen sind diejenigen mit einer massegemittelten Molekülmasse von etwa 100.000 bis 2.500.000 bevorzugt.

Beispiele von derartigen bevorzugten wasserlöslichen Harzen enthalten Polyethylenoxid, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylmethylether, Polyvinylalkohol, Natriumpolyacrylat und Polyacrylamid. Insbesondere wird Polyethylenoxid bevorzugter verwendet. Die Menge des auf das Gewebe gebrachten wasserlöslichen Harzes ist bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,3 bis 30 Gew.-%.

Wenn die Menge des auf das Gewebe aufgebrachten wasserlöslichen Harzes geringer als 0,1 Gew.-% ist, kann seine Wirkung der Vermeidung des Ausblutens der Tinten nicht erzielt werden. Wenn andererseits die Menge 40 Gew.-% überschreitet, wird das Problem der Verringerung der Farbwirkung verursacht. Es ist folglich nicht bevorzugt, das wasserlösliche Harz außerhalb des vorhergehenden Bereichs zu verwenden.

Beispiele des in der vorliegenden Erfindung verwendeten nicht-ionischen oberflächenaktiven Stoffs enthalten Hexaglycerylmonolaurat,

Polyoxyethylensorbitanmonopalmitat (20 EO),

Polyoxyethylensorbittetraoleat (40 EO),

Polyethylenglycoldistearat, Polyoxyethylen-gehärtetes Castoröl (50 EO), Polyoxyethylenoleylether (50 EO),

Polyoxyethylen-Polyoxypropylencetylether (20 EO, 4 PO),

Polyoxyethylennonylphenylether (20 EO),

Acetylenglycolpolyoxyethylen (10 EO) und

Acetylenglycolpolyoxyethylen (30 EO). Beispiele des anionischen oberflächenaktiven Stoffs enthalten Kaliumoleat, Natriumlaurylsulfat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natriummethylnaphthalensulfonat,

Natriumpolyoxyethylenalkylphenylethersulfat und

Natriumdialkylsulfonsuccinat.

Diese oberflächenaktiven Stoffe werden bevorzugt auf das Gewebe in einer Menge von 0,01 bis 40 Gew.-%, bevorzugter von 0,01 bis 30 Gew.-% gegeben. Wenn die Menge des oberflächenaktiven Stoffs geringer als 0,01 Gew.-% ist, wird der Eindringvorgang von flüssigen Medien in Tinten in der Dickerichtung des resultierenden Gewebes und der Farbvorgang der Farbstoffe auf den resultierenden Geweben ungenügend. Wenn andererseits die Menge 40 Gew.-% übersteigt, wird das Ausbluten der auf dem resultierenden Gewebe aufgebrachten Tinten ziemlich erhöht. Es ist folglich nicht bevorzugt, die oberflächenaktiven Stoffe außerhalb des vorherigen Bereichs zu verwenden.

Von den vorher beschriebenen oberflächenaktiven Stoffen sind nicht-ionische oberflächenaktive Stoffe mit einem HLB von 12 bis 20 einschließlich bevorzugt.

Um die Färbefähigkeit und die Wirkung der Vermeidung von Ausbluten bei der Durchführung von Textildrucken durch ein Tintenstrahlsystem zu erhöhen, kann weiterhin ein wasserlösliches anorganisches Salz, ein pH-Einsteller, ein hydrotropes Mittel, ein Chelatbildner, ein hydrophiles Harz und/oder Ähnliches zugegeben werden. Die Menge dieser zugegebenen Zusatzstoffe schwankt entsprechend ihrer Art. Jedoch ist sie bevorzugt in einem Bereich von 0,05 bis 10 Gew.-% auf der Grundlage des Gesamtgewichts einer wässrigen Aufschlämmung des Vorbehandlungsmittels.

Beispiele des wasserlöslichen anorganischen Salzes enthalten Kaliumsulfat, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat, Natriumchlorid und Natriumbromid. Ein Alkohol kann geeigneterweise zur Verwendung als ein wässriges Lösungsmittel ausgewählt werden.

Spezille Beispiele des pH-Einstellers enthalten Phosphorsäure, Borsäure, Kieselsäure, Kohlensäure, Essigsäure, Citronensäure, Weinsäure, Apfelsäure, Fumarsäure und Alkalimetall-, Ammonium-, Triethylamin- und Triethanolaminsalze dieser Säuren, als auch Natriumhydroxid und Triethanolamin.

Beispiele des hydrotropen Mittels enthalten Harnstoff, Thioharnstoff und Beispiele des Chelatbildners enthalten die Natriumsalze von Tanninsäure, Ligninsulfonsäure und EDTA, und Beispiele des hydrophilen Harzes enthalten Stärke, Methylcellulose, CMC, Polyethylenimin und Polyarylamin.

In der vorliegenden Erfindung können verschiedene Arten von Geweben bzw. Tuchen oder Stoffen als ein Grundgewebe verwendet werden. Beispiele davon enthalten Gewebe, die ausschließlich aus Baumwolle, Seide, Hanf, Nylon, Rayon, Acetat und Polyester hergestellt werden, und gemischte Fasern davon. Der pH des Vorbehandlungsmittels hat einen optimalen Wert gemäß der Art dieser Gewebe. Zum Beispiel werden Baumwolle-, Seide-, Hanf- und Rayongewebe mit einem Vorbehandlungsmittel behandelt, das mit Natriumhydrogencarbonat oder Natriumcarbonat auf einen alkalischen pH eingestellt ist, und dann mit Reaktivfarbstoffen bedruckt. Ein Nylongewebe wird mit einem Vorbehandlungsmittel behandelt, das auf einen saueren pH eingestellt ist, und dann mit sauren Farbstoffen bedruckt.

Andererseits werden Acetat- und Polyestergewebe bevorzugt mit einem Vorbehandlungsmittel behandelt, das auf einen im Wesentlichen neutralen pH eingestellt ist.

Das Textildruckverfahren der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, in welchem Farbstoffe auf ein Gewebe für den Textildruck gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Tintenstrahlsystem aufgebracht werden.

In der vorliegenden Erfindung verwendbare Tinten können Tinten sein, die einen Reaktivfarbstoff, einen Säurefarbstoff, einen Direktfarbstoff oder einen Dispersionsfarbstoff enthalten. Jedoch können Tinten, die den am meisten für die Art des verwendeten Gewebes geeigneten Farbstoff enthalten, bevorzugt verwendet werden.

Das Drucken kann durch Hin- und Herfahren eines Kopfes eines Tintenstrahldruckers auf dem Gewebe gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgen, um Tinten nach einem Bildmuster aufzubringen. Nach dem Drucken wird das Gewebe wie erforderlich einer Wärme- oder Dampfbehandlung, unterzogen, gewaschen und dann getrocknet, wodurch die Aufgabe erzielt wird.

Als die Wärme- oder Dampfbehandlung kann die herkömmliche Technik, z.B. ein bekanntes Verfahren, das in einem Textildruckverfahren durchgeführt wird, Geigneterweise wie es ist verwendet werden. Es wird nämlich ein Hochtemperaturdampfverfahren oder ein Thermosolverfahren verwendet. Die tatsächlichen Behandlungsbedingungen variieren gemäß der Art des verwendeten Gewebes. In dem Fall, in dem ein Baumwoll- oder Seidengewebe mit Tinten bedruckt wird, die einen Reaktivfarbstoff enthalten, wird die Behandlung bei 100 bis 105°C für 5 bis 30 Minuten in Übereinstimmung mit dem Hochtemperaturdampfverfahren durchgeführt. In dem Fall, in dem ein Polyestergewebe mit Tinten bedruckt wird, die einen Dispersionsfarbstoff enthalten, wird die Behandlung bei 160 bis 180°C für einige Minuten bis einige 10 Minuten in Übereinstimmung mit dem Hochtemperaturdampfverfahren oder bei 190 bis 230°C für einige Sekunden bis einige 10 Sekunden in Übereinstimmung mit dem Thermosolverfahren durchgeführt.

Nach der Färbebehandlung wird das bedruckte Gewebe gewaschen. Im Allgemeinen wird ein Waschen mit Wasser und ein Seifen mit einer wässrigen Lösung durchgeführt, die ein alkalisches Mittel enthält. In dem Fall eines Polyestergewebes ist es normal, ein reduktives Waschen mit einer wässrigen Lösung durchzuführen, die ein alkalisches Mittel und Hydrosulfit enthält, nachdem mit Wasser gewaschen wurde, um dann ein zusätzliches Waschen mit Wasser durchzuführen.

Als Bestandteile von Tinten für das Tintenstrahldrucken, die in dem Tintenstrahldruckverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können Geigneterweise ein Farbstoff, Wasser, ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel, ein pH-Einsteller, ein Antischimmelmittel, ein oberflächenaktiver Stoff, ein Dispersionsmittel, ein wasserlösliches Harz und Ähnliche, Geigneterweise verwendet werden. Als der Farbstoff können Säurefarbstoffe, Direktfarbstoffe, basische Farbstoffe, Reaktivfarbstoffe, Dispersionsfarbstoffe und Pigmente verwendet werden.

Beispiele des wasserlöslichen organischen Lösungsmittels enthalten Glycole, Glycolether, Stickstoff-haltige Lösungsmittel und Alkohole. Als Beispiele für verwendbare oberflächenaktive Stoffe können alle nicht-ionischen, anionischen, kationischen und amphoteren oberflächenativen Stoffe erwähnt werden. Diese oberflächenaktiven Stoffe können jeweils in geeigneter Weise, wie es für die beabsichtigte Endanwendung notwendig ist, verwendet werden. Daneben kann ein hydrotropes Mittel, wie etwa Harnstoff, verwendet werden.

Um Tinten mit einem Dispersionsfarbstoff zu verwenden, wird ein Dispersionsmittel verwendet. Spezifische Beispiele davon enthalten Ligninsulfonate, Naphthalensulfonsäure-Formalinkondensate und Polyoxyethlenmonophenylether.

Das in dem Textildruckverfahren der vorliegenden Erfindung verwendete Tintenstrahlsystem kann jedes herkömmlich bekannte Tintenstrahlaufzeichnungssystem sein. Jedoch ist das in der japanischen Patentanmeldung Offenlegungsschrift Nr. 54-59936 beschriebene Verfahren, d.h. ein System in welchem thermische Energie an eine Tinte abgegeben wird, um einem schnellen Volumenwechsel unterzogen zu werden und die Tinte aus einer Düse durch die Wirkung der Kraft verursacht durch diese Zustandsänderung ausgestoßen wird, ein wirkungsvolles Verfahren. Der Grund dafür ist, dass, wenn ein Druckkopf mit einer Mehrzahl von Düsen verwendet wird, kann das vorhergehende System eine Streuung von Ausstoßgeschwindigkeiten von Tinten unter den Düsen verringern, und so können die Ausstoßgeschwindigkeiten der Tinten in einem Bereich von 5 bis 20 m/sec eingegrenzt werden. Wenn eine Tinte mit einem Farbstoff auf ein Gewebe bei einer Geschwindigkeit innerhalb dieses Bereiches trifft, wird der Penetrationszustand des Tintentröpfchens in die Faser des Gewebes optimal an dem Zeitpunkt zu dem die Tinte aufgebracht wird.

Hinsichtlich des typischen Aufbaus und seines Arbeitsprinzips ist ein Gerät unter Verwendung des Grundprinzips, das z.B. in den US Patenten Nr. 4,273,129 und 4,740,796 offenbart wird, bevorzugt. Dieses System kann sowohl bei den so genannten On-Demand-Typen und beim kontinuierlichen Typ angewendet werden. Jedoch ist es besonders wirkungsvoll, es beim On-Demand-Typ einzusetzen, weil wenigstens ein Steuerungssignal entsprechend der Aufzeichnungsinformation an einen elektrothermischen Energiewandler oder an einen Flüssigkeitskanal für die Tinte, in welchem eine Flüssigkeit (Tinte) gehalten wird und der gegenüber einem Blatt angeordnet ist, angelegt wird, mit der Wirkung, dass ein schneller Temperaturanstieg verursacht wird, der ein Kernsieden übersteigt, wodurch der elektrothermische Energiewandler thermische Energie erzeugt, um ein Filmsieden auf einer Oberfläche eines Aufzeichnungskopfes zu verursachen, auf welchem die Wärme gewirkt hat, und in der Folge kann eine Blase in der Flüssigkeit (Tinte) als Antwort auf dieses Ansteuerungssignal ausgebildet werden. Durch das Wachsen und Zusammenziehen dieser Blase wird die Flüssigkeit (Tinte) durch eine Ausstoßöffnung ausgestoßen, um wenigstens ein Tröpfchen der Flüssigkeit (Tinte) zu bilden.

Zusätzlich kann als ein Aufzeichnungskopf vom Volllinientyp („full-line type") mit einer Länge entsprechend der Breite des größten durch ein Druckgerät bedruckbaren Gewebes, eine Konstruktion eingesetzt werden, dass die Länge durch eine Kombination einer Mehrzahl von Aufzeichnungsköpfen erfüllt wird, oder eine Konstruktion, dass ein Aufzeichnungskopf integral ausgebildet wird.

In der vorhergehenden Beschreibung wurden die Tinten als Flüssigkeit beschrieben. Jedoch können die Tinten bei Raumtemperatur oder darunter fest sein und bei einer Temperatur höher als der Raumtemperatur erweicht oder verflüssigt werden.

Als Bedingungen bei denen ein Druckverfahren mit einer besonders hohen Wirkung erzielt werden kann, ist es bevorzugt, dass ein ausgestoßenes Tintentröpfchen in einem Bereich von 20 bis 200 pl, eine aufgespritzte Tintenmenge in einem Bereich von 4 bis 40 nl/mm2, eine Ansteuerungsfrequenz wenigstens 1,5 kHz und eine Kopftemperatur im Bereich von 35 bis 60°C ist.

Als ein Beispiel eines Geräts, das für die Verwendung bei der Durchführung des Textildruckverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist, kann ein Gerät erwähnt werden, in welchem thermische Energie in Antwort auf ein Drucksignal an eine Tinte in einem Druckkopf abgegeben wird, und ein Tintentröpfchen durch die thermische Energie erzeugt wird. Dieses Gerät wird hiernach beschrieben werden.

Die Figur veranschaulicht ein Beispiel eines derartigen Tintenstrahldruckgeräts.

In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 61 ein Blatt, das als ein Wischelement dient, wobei ein Ende davon ein stationäres Ende ist, das durch ein das Blatt haltendes Element gehalten wird, um einen Ausleger zu bilden. Das Blatt 61 ist an einer Position in der Nähe des Bereichs vorgesehen, in welchem ein Druckkopf betrieben wird, und wird in dieser Ausführungsform in einer derartigen Form gehalten, dass es in den Weg hineinragt, in welchem der Druckkopf bewegt wird. Das Bezugszeichen 62 bezeichnet eine Kappe, welche an einer Ausgangsposition neben dem Blatt 61 vorgesehen wird, und so aufgebaut ist, dass sie sich in die Richtung senkrecht zu der Richtung bewegt, in welchem der Druckkopf bewegt wird, und mit der Fläche der Ausstoßöffnungen in Kontakt kommt, um sie zu bedecken. Bezugszeichen 63 bezeichnet ein absorbierendes Element, das benachbart zu dem Blatt 61 vorgesehen wird, und ähnlich dem Blatt 61 in einer derartigen Form gehalten wird, dass sie in den Weg hineinragt, durch welchen der Druckknopf bewegt wird. Das vorher beschriebene Blatt 61, die Kappe 62 und das absorbierende Element 63 bilden einen Ausstoß-Wiedergewinnungsteil 64 auf, in dem das Blatt 61 und das absorbierende Element 63, Wasser, Staub und/oder Ähnliches von der Fläche mit den die Tinte ausstoßenden Öffnungen entfernen.

Das Bezugszeichen 65 bezeichnet den Druckkopf mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Ausstoßenergie und der dazu dient, um Tinte auf ein Gewebe auszustoßen, das gegenüberliegenden zu einer Ausstoßöffnungsfläche gesetzt wird, die mit Ausstoßöffnungen versehen ist, um das Drucken durchzuführen. Das Bezugszeichen 66 bezeichnet einen Schlitten, auf welchen der Druckkopf 65 befestigt ist, so dass der Druckkopf 65 bewegt werden kann. Der Schlitten 66 greift gleitfähig in einen Führungsstab 67 und ist an seinem Teil mit einem Riemen 69, der durch einen Motor 68 angetrieben wird, verbunden (nicht gezeigt). Auf diese Weise kann der Schlitten entlang dem Führungsstab 67 bewegt werden und folglich kann der Druckkopf 65 von einem Druckbereich zu einem daneben liegenden Bereich bewegt werden.

Die Bezugszeichen 51 und 52 bezeichnen ein Gewebezufuhrteil bzw. Gewebezufuhrwalzen, die durch einen Motor angetrieben werden, von denen Gewebe separat eingeführt werden (nicht gezeigt). Bei einem derartigen Aufbau wird das Gewebe zu einer Position gegenüber der Ausstoßöffnungsfläche des Druckkopfs 65 geführt, und von einem Gewebeausstoßabschnitt mit Gewebeausstoßwalzen 53 mit dem Voranschreiten des Druckens ausgestoßen.

Bei dem vorhergehenden Aufbau wird die Kappe 62 in dem Kopfwiedergewinnungsteil 64 aus dem Bewegungspfad des Druckkopfs 65 zurückgezogen, wenn der Druckkopf 65 in seine Ausgangsposition zurückkehrt, z.B. nach Vollenden des Druckens, und das Blatt 61 ragt weiterhin in den Bewegungspfad hinein. Im Ergebnis wird die Ausstoßöffnungsfläche des Druckkopfs 65 gewischt. Wenn die Kappe 62 in Kontakt mit der Ausstoßöffnungsfläche des Druckkopfs 65 kommt, um ihn zu bedecken, wird die Kappe 62 bewegt, um in den Bewegungspfad des Druckkopfs 65 hineinzuragen.

Wenn der Druckkopf 65 aus seiner Ausgangsposition zu der Position bewegt wird, an welcher das Drucken beginnt, sind die Kappe 62 und das Blatt 61 an den gleichen Positionen wie bei den Positionen für das Wischen, wie vorher beschrieben. Im Ergebnis wird die Ausstoßöffnungsfläche des Druckkopfs 65 zu dem Zeitpunkt dieser Bewegung ebenfalls gewischt.

Die vorhergehende Bewegung des Druckkopfs 65 in seine Ausgangsposition erfolgt nur, wenn das Drucken beendet ist oder der Druckkopf 65 für den Ausstoß wieder hergestellt wird, aber ebenso, wenn der Druckkopf 65 zwischen Druckbereichen für den Zweck des Druckens bewegt wird, währenddessen er in die Ausgangsposition neben jedem Druckbereich in gegebenen Zeitabständen bewegt wird, wo die Ausstoßöffnungsfläche in Übereinstimmung mit dieser Bewegung gewischt wird.

Die vorliegende Erfindung wird hiernach spezifischer durch die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele beschrieben. Dabei bedeuten, wenn nicht anders ausdrücklich angegeben, alle Bezeichnungen "Teil" oder "Teile" und "%", wie sie in den folgenden Beispielen verwendet werden, Gewichtsteil oder Gewichtsteile und Gew.-%.

Beispiel 1:

Vier Teile Dimethylglycin wurden mit 96 Teilen Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein Nylongewebe bzw. -tuch oder -stoff wurde mit diesem Vorbehandlungsmittel imprägniert (Aufnahme: 90 %) und dann getrocknet, um ein Gewebe für den Textildruck gemäß dieses Beispiels zu erhalten.

Das auf diese Weise erhaltene Gewebe wurde in Größen eines A4-Formats geschnitten und Mehrfarbdruck wird auf der auf diese Weise erhaltenen Gewebeprobe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-820J, Marke, hergestellt durch Canon Inc.) und kommerziell erhältliche Tinten für diese Drucker durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe unmittelbar einer Dampfbehandlung bei 102°C für 30 Minuten unterzogen, mit Wasser für 10 Minuten gewaschen und dann getrocknet.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert klar auf das Gewebe gedruckt. Der so erhaltene Druck bzw. Ausdruck hatte keine Verfärbung in seinem weißen Bereich, auf dem keine Tinte aufgebracht wurde.

Beispiel 2:

Vier Teile des Triethanolaminsalzes von Pyridin-3-carbonsäure wurden mit 3 Teilen Natriumhydrogencarbonat und 93 Teilen Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein ungemustertes, gewobenes Baumwolltextil mit einer Dicke von 270 &mgr;m wurde mit diesem Vorbehandlungsmittel imprägniert (Aufnahme: 80 %), getrocknet und dann in Größen eines A2-Formats geschnitten, um ein Gewebe gemäß dieses Beispiels zu erhalten.

Vollfarbdrucken wurde auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe gemäß dieses Beispiels mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Marke, hergestellt durch Canon Inc.) und mit 4 Sorten von Tinten mit den folgenden entsprechenden Zusammensetzungen durchgeführt. Die verwendeten vier Sorten Tinte wurden durch Mischen und Rühren der entsprechenden Bestandteile, Einstellen der resultierenden Mischungen auf pH 7,0 mit Natriumhydroxid und dann Filtrieren davon durch einen Fluoroporfilter zubereitet. Cyantinte: C.I. Reactive Blue 15 11 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 54 Teile.
Magentatinte: C.I. Reactive Red 226 9 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 61 Teile.
Gelbe Tinte: C.I. Reactive Yellow 95 9 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 56 Teile.
Schwarze Tinte: C.I. Reactive Black 39 13 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 52 Teile.

Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe unmittelbar einer Dampfbehandlung bei 102°C für 8 Minuten unterzogen, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert klar auf das Baumwollgewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck war frei von jeder Bildunregelmäßigkeit und hatte keine Verfärbung in seinem weißen Bereich, auf welchem keine Tinte aufgebracht wurde.

Beispiel 3:

Ein Vorbehandlungsmittel wurde unter Verwendung von 2,0 Teilen des Natriumsalzes von Bishydroxyethyltaurin, 1,0 Teile Natriumalginat und 97 Teilen Wasser zubereitet. Ein Polyestergewebe mit einer Dicke von 200 &mgr;m wurde einer Klotzbehandlung (Aufnahme: 70 %) mit diesem Vorbehandlungsmittel unterzogen, und dann getrocknet, um ein Gewebe gemäß dieses Beispiels zu erhalten.

Das auf diese Weise erhaltene Gewebe wurde in ein 42 cm breites, gerolltes Gewebe geschnitten.

Vollfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) und mit 4 Sorten von Tinten mit den folgenden jeweiligen Zusammensetzungen und die jeweils einem Dispersionsfarbstoff enthalten, durchgeführt. Die verwendeten vier Sorten Tinte wurden durch Mischen und Dispersion der entsprechenden Bestandteile mittels einer Sandmühle und dann Filtrieren der Dispersionen durch ein Filter zubereitet. Cyantinte: C.I. Disperse Blue 87 6 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 58 Teile.
Magentatinte: C.I. Disperse Red 92 5 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 59 Teile.
Gelbe Tinte: C.I. Disperse Yellow 93 5 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 59 Teile.
Schwarze Tinte: C.I. Disperse Black 1 6 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 58 Teile.

Nach Abschluss des Druckens wurde der bedruckte Bereich sofort ausgeschnitten und einer Färbebehandlung für 7 Minuten mit überhitztem Dampf bei 170°C unterzogen.

Der auf diese Weise behandelte Gewebeabschnitt wurde dann einem reduktiven Waschen und Waschen mit Wasser unterzogen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einer ausreichenden optischen Dichte klar auf das Polyestergewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck war scharf im Bild und hatte keine Verfärbung auf seinen weißen Bereichen, auf welchem keine Tinte aufgebracht wurde.

Beispiel 4:

Ein Polyester-Satinstoff (Dicke der Faser: 0,08 Denier) wurde einer Klotzbehandlung (Aufnahme: 90 %) mit dem gleichen Vorbehandlungsmittel wie das in Beispiel 3 verwendete unterzogen, und dann getrocknet, um ein Gewebe gemäß der Erfindung zu erhalten. Danach wurde das Gewebe exakt auf die gleiche Art und Weise wie in Beispiel 3 behandelt, um einen fertigen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert klar auf den Polyester-Satinstoff gedruckt Der auf diese Weise erhaltene Druck war scharf im Bild und hatte keine Verfärbungen in seinem weißen Bereich, auf dem keine Tinte aufgebracht wurde.

Beispiel 5:

Vier Teile des Triethanolaminsalzes von Pyridin-3-carbonsäure wurden mit 3,0 Teilen Paragium SS (Markenname: wasserabweisender Stoff vom Paraffintyp, Produkt von Ohara Palladium KK), 0,2 Teilen Acetylenol EH (Markenname, nicht-ionischer oberflächenaktiver Stoff, Produkt von Kawaken Fine Chemicals Co., Ltd.), 2,5 Teilen Natriumhydrogencarbonat und 90,3 Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein ungemusterter, gewebter Baumwollstoff wurde mit diesem Vorbehandlungsmittel imprägniert (Aufnahme: 90 %) und getrocknet, um ein Gewebe gemäß der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

Mehrfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahldruckers (BJC-440, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.), der in Beispiel 2 verwendet wurde, und mit den gleichen Tinten, wie die, die in Beispiel 2 verwendet wurden, durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das gedruckte Gewebe unmittelbar einer Färbebehandlung für 8 Minuten mit überhitztem Dampf von 102°C unterzogen, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Bild mit höherem Farbwert und in höherer Schärfe als das Bild in Beispiel 2 auf das Baumwollgewebe gedruckt.

Beispiel 6:

Zwei Teile Natriumpyridin-3-carboxylat wurden mit 1,0 Teilen Natriumalginat, 2,0 Teilen Natriumhydrogencarbonat, 0,2 Teilen Acetylenol EH (Markenname nicht-ionischer oberflächenaktiver Stoff, Produkt von Kawaken Fine Chemicals Co., Ltd.) und 94,8 Teilen Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein Seidengewebe wurde einer Klotzbehandlung mit diesem Vorbehandlungsmittel unterzogen (Aufnahme: 90 %) und getrocknet, um ein Gewebe gemäß der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

Mehrfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels des in Beispiel 2 verwendeten, kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) und den gleichen Tinten wie die, die in Beispiel 2 verwendet wurden, durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe unmittelbar einer Färbebehandlung für 8 Minuten mit überhitztem Dampf von 102°C unterzogen, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Farbbild, welches frei von jeder Unregelmäßigkeit war und eine Farbtiefe und einen ausreichenden Farbwert hatte, deutlich auf das Seidengewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck war scharf im Bild und hatte keine Verfärbungen in seinem weißen Bereich, auf dem keine Tinte aufgebracht wurde.

Vergleichsbeispiel 1:

Ein Gewebe für den Textildruck wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 2 vorbereitet, mit der Ausnahme, dass das Triethanolaminsalz der Pyridin-3-carbonsäure nicht verwendet wurde. Mehrfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 2 behandelt, um einen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild, mit im Vergleich mit dem im Beispiel 2 erhaltenen Druck einem fast stumpfen Farbton, auf das Baumwollgewebe gedruckt. Ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert konnte nicht erhalten werden.

Vergleichsbeispiel 2:

Ein Nylongewebe für den Textildruck wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass das in Beispiel 1 verwendete Vorbehandlungsmittel nicht verwendet wurde. Mehrfarbdrucken wurden dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-820J, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 behandelt, um einen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis mangelt es dem auf dem Nylongewebe gedruckten Bild an Farbtiefe und es hatte eine ungenügende optische Dichte im Vergleich mit dem Bild in Beispiel 1.

Bezugsbeispiel 1 (außerhalb des Umfangs der Erfindung)

Zwei Teile Pyrrolidon-5-carbonsäure wurden mit 1,5 Teilen Triethanolamin und 96,5 Teilen Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein Nylongewebe wurde mit diesem Vorbehandlungsmittel imprägniert (Aufnahme: 90 %) und dann getrocknet, um ein Gewebe für das Tintenstrahltextildrucken gemäß dieses Bezugsbeispiels zu erhalten.

Das auf diese Weise erhaltene Gewebe wurde in A4-Format geschnitten und ein Mehrfarbdrucken wird auf der auf diese Weise erhaltenen Gewebeprobe mittels eines kommerziell erhältlich Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-820J, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) und mit kommerziell erhältlichen Tinten für diesen Drucker durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe unmittelbar einer Dampfbehandlung bei 102°C für 30 Minuten unterzogen, mit Wasser für 10 Minuten gewaschen und dann getrocknet.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert deutlich auf dem Gewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck hatte keine Verfärbungen in seinem weißen Bereich, auf welchem keine Tinten aufgebracht wurden.

Bezugsbeispiel 2 (außerhalb des Umfangs der Erfindung)

Zwei Teile Pyrrolidon-5-carbonsäure wurden mit 2.0 Teilen Triethanolamin, 3,0 Teilen Natriumhydrogencarbonat und 93,0 Teilen Wasser gemischt, um ein Vorbehandlungsmittel in der Form einer Lösung zu erhalten. Ein ungemusterter, gewobener Baumwollstoff mit einer Dicke von 270 &mgr;m wurde mit diesem Vorbehandlungsmittel imprägniert (Aufnahme: 80 %), getrocknet und dann in A2-Format geschnitten, um ein Gewebe gemäß dieses Bezugsbeispiels zu erhalten.

Vollfarbdrucken wurde auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe gemäß dieses Beispiels mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) und mit 4 Sorten von Tinten mit den folgenden jeweiligen Zusammensetzungen durchgeführt. Die 4 Sorten der verwendeten Tinten wurden durch Mischen und Rühren der entsprechenden Bestandteile, Einstellen der resultierenden Mischungen auf pH 7,0 mit Natriumhydroxid und dann Filtrieren davon durch einen Fluoroporfilter zubereitet. Cyantinte: C.I. Reactive Blue 15 11 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 54 Teile.
Magentatinte: C.I. Reactive Red 226 9 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 61 Teile.
Gelbe Tinte: C.I. Reactive Yellow 95 9 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 56 Teile.
Schwarze Tinte: C.I. Reactive Black 39 13 Teile Thiodiglycol 20 Teile Diethylenglycol 15 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 52 Teile.

Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe unmittelbar einer Dampfbehandlung bei 102°C für 8 Minuten unterzogen, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert deutlich auf das Baumwollgewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck war frei von jeder Bildunregelmäßigkeit und hatte keine Verfärbung auf seinem weißen Bereich, auf welchem keine Tinte aufgebracht wurde.

Beispiel 7:

Ein Vorbehandlungsmittel wurde unter Verwendung von 2,0 Teilen Natriumhippurat, 1,0 Teilen Natriumalginat und 97,0 Teilen Wasser hergestellt. Ein Polyestergewebe mit einer Dicke von 200 &mgr;m wurde einer Klotzbehandlung mit diesem Vorbehandlungsmittel unterzogen (Aufnahme: 70 %) und dann getrocknet, um ein Gewebe gemäß diesem Beispiel zu erhalten.

Das auf diese Weise erhaltene Gewebe wurde in ein 42 cm breites, gerolltes Gewebe geschnitten. Vollfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen gerollten Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markename, hergestellt durch Canon Inc.) und mit 4 Sorten von Tinten mit den folgenden entsprechenden Zusammensetzungen und mit jeweils einem Dispersionsfarbstoff, durchgeführt. Die verwendeten vier Sorten Tinte wurden durch Mischen und Dispersion der entsprechenden Bestandteile mittels einer Sandmühle und dann Filtrieren der Dispersionen durch ein Filter zubereitet. Cyantinte: C.I. Disperse Blue 87 6 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 58 Teile.
Magentatinte: C.I. Disperse Red 92 5 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 59 Teile.
Gelbe Tinte: C.I. Disperse Yellow 93 5 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 59 Teile.
Schwarze Tinte: C.I. Disperse Black 1 6 Teile Natriumligninsulfonat 1 Teil Natriumnaphthalensulfonat-Formalinkondensat 10 Teile Thiodiglycol 15 Teile Triethylenglycol 10 Teile Ionen-ausgetauschtes Wasser 58 Teile.

Nach Abschluss des Druckens wurde der bedruckte Bereich sofort ausgeschnitten und einer Färbebehandlung für 7 Minuten mit überhitztem Dampf bei 170°C unterzogen. Der auf diese Weise behandelte Gewebeteil wurde dann einem reduktiven Waschen und einem Waschen mit Wasser unterzogen und dann getrocknet. Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert deutlich auf das Polyestergewebe gedruckt. Der auf diese Weise erhaltene Druck war scharf im Bild und hatte keine Verfärbung auf seinen weißen Bereich, auf welchem keine Tinte aufgebracht war.

Beispiel 8:

Ein Polyester-Satinstoff (Dicke der Faser: 0,8 Denier) wurde einer Klotzbehandlung (Aufnahme: 90 %) mit dem gleichen Vorbehandlungsmittel wie das in dem Beispiel 7 verwendete unterzogen, und dann getrocknet, um ein Gewebe gemäß der vorliegenden Erfindung zu erhalten. Danach wurde das Gewebe in genau der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 7 behandelt, um einen fertigen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert deutlich auf den Polyester-Satinstoff gedruckt. Der auf diese Art und Weise erhaltene Druck war scharf im Bild und hatte keine Verfärbungen in seinem weißen Bereich, auf welchem keine Tinte aufgebracht wurde.

Vergleichsbeispiel 3:

Ein Gewebe für den Textildruck wurde in der gleichen Art und Weise wie in Bezugsbeispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, das Pyrrolidon-5-carbonsäure und Triethanolamin nicht verwendet wurden. Mehrfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-440, Markename, hergestellt durch Canon Inc.) durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe in der gleichen Art und Weise wie in Bezugsbeispiel 2 behandelt, um einen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis wurde ein Farbbild mit einem etwas stumpfen Farbton, im Vergleich mit dem in Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Druck, auf das Baumwollgewebe gedruckt. Ein Farbbild mit Farbtiefe und einem ausreichenden Farbwert konnte nicht erhalten werden.

Vergleichsbeispiel 4:

Ein Nylongewebe für den Textildruck wurde in der gleichen Art und Weise wie in Bezugsbeispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass Pyrrolidon-5-carbonsäure und Triethanolamin aus dem in Beispiel 1 verwendeten Vorbehandlungsmittel entfernt wurden. Mehrfarbdrucken wurde dann auf dem auf diese Weise erhaltenen Gewebe mittels eines kommerziell erhältlichen Tintenstrahlfarbdruckers (BJC-820J, Markenname, hergestellt durch Canon Inc.) durchgeführt. Nach Abschluss des Druckens wurde das bedruckte Gewebe in der gleichen Art und Weise wie in Bezugsbeispiel 1 behandelt, um einen Druck zu erhalten.

Im Ergebnis hatte ein auf dem Nylongewebe gedrucktes Bild einen Mangel in der Farbtiefe und hatte einen ungenügenden Farbwert im Vergleich mit dem Bild des Bezugsbeispiels 1.

Wie vorher beschrieben, erlaubt die vorliegende Erfindung die Erzeugung von Farbbildern, welche frei von jedem Ausbluten sind und Farbtiefe und eine hohe optische Bilddichte haben, wenn die Bilder auf Gewebe aus verschiedenen Arten von Fasern unter Verwendung eines Tintenstrahldruckgeräts erzeugt werden.

Erfindungsgemäß können klare Drucke bestehend aus entsprechenden verschiedenen Sorten von Fasern und mit Farbtiefe und einem hohen Farbwert ebenso einfach durch herkömmliche Tintenstrahldrucker erhalten werden, die auf dem Markt für Büro- und Privatverwendungen kommen.

Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf das beschrieben wurde, was zur Zeit als bevorzugte Ausführungsformen angesehen wird, ist zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf diese offenbarten Ausführungsformen beschränkt ist. Im Gegenteil ist es beabsichtigt, dass die Erfindung verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen innerhalb des Geistes und des Umfangs der beigefügten Ansprüche abdeckt. Der Umfang der folgenden Ansprüche ist gemäß der breitesten Interpretation auszulegen, um alle derartigen Modifikationen und äquivalenten Strukturen und Funktionen zu umfassen.


Anspruch[de]
Gewebe für den Textildruck, wobei eine der folgenden Substanzen auf der Oberfläche oder in dem Inneren des Gewebes vorhanden ist:

(a) eine tertiäre Aminverbindung mit entweder einer Carboxylgruppe oder einer Sulfongruppe in ihrem Molekül oder ein Salz davon, wobei die Substanz (a) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyridin-3-carbonsäure, Dimethylglycin, Bishydroxyethyltaurin und Alkalimetallsalze und organische Aminsalze davon;

(b) eine Verbindung mit einer Carboxylgruppe und einer Amidgruppe oder ein Salz davon, wobei die Substanz (b) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Hippursäure, Glutaminsäure und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon; und

(c) eine Verbindung mit einer Sulfongruppe und einer Amidgruppe oder ein Salz davon, wobei die Substanz (c) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Benzoyltaurin und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon.
Gewebe für den Textildruck nach Anspruch 1, wobei der Gehalt der Substanz (a), (b) oder (c) in dem Gewebe in einem Bereich von 0,1 bis 40 Gew.-% fällt. Gewebe für den Textildruck nach Anspruch 1, welches einen wasserabweisenden Stoff oder ein Wasser-lösliches Harz oder beide hat. Gewebe für den Textildruck nach Anspruch 3, welches ein nicht-ionischen oberflächenaktiven Stoff oder einen anionischen oberflächenaktiven Stoff hat. Textildruckverfahren mit Aufbringen von Farbstoffen auf das Gewebe nach Anspruch 1 durch ein Tintenstrahlsystem. Druck, erhältlich durch das Verfahren nach Anspruch 5, wobei eine der folgenden Substanzen auf der Oberfläche oder in dem Inneren des Gewebes vorhanden ist:

(a) eine tertiäre Aminverbindung mit entweder einer Carboxylgruppe oder einer Sulfongruppe in ihrem Molekül oder ein Salz davon, wobei die Substanz (a) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Pyridin-3-carbonsäure, Dimethylglycin, Bishydroxyethyltaurin und Alkalimetallsalze und organische Aminsalze davon;

(b) eine Verbindung mit einer Carboxylgruppe und einer Amidgruppe oder ein Salz davon, wobei die Substanz (b) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Hippursäure, Glutaminsäure und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon; und

(c) eine Verbindung mit einer Sulfongruppe und einer Amidgruppe oder ein Salz davon, wobei die Substanz (c) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Benzoyltaurin und Alkalimetallsalzen und organischen Aminsalzen davon.






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