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Dokumentenidentifikation DE102006061348A1 23.08.2007
Titel Nähmaschine
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nii, Tomio, Chofu, Tokyo, JP
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 22.12.2006
DE-Aktenzeichen 102006061348
Offenlegungstag 23.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.08.2007
IPC-Hauptklasse D05B 21/00(2006.01)A, F, I, 20070413, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Nähmaschine schließt ein: ein Vorschubregulierglied, das parallel mit einer Horizontalvorschubwelle im Inneren eines Nähmaschinenbetts angeordnet ist und eine Vorschubschrittgröße durch eine Horizontalbewegung der Horizontalvorschubwelle durch Verdrehung reguliert, und einen Reguliermotor, der das Vorschubregulierglied verdreht, um die Vorschubschrittgröße zu regulieren. Die Nähmaschine schließt weiterhin ein: ein Verbindungsglied, das an die horizontale Vorschubwelle angekoppelt ist und ein Regulierausmaß der Vorschubschrittgröße, die durch die Horizontalbewegung erhalten wird, auf eine Nadelstangenoszillierbasis überträgt, eine Bedienungstafel, in welche die Vorschubschrittgröße eingegeben wird, und einen Steuerteil, der einen Reguliermotor steuert, um die Vorschubschrittgröße mittels des Vorschubreguliergliedes zu regulieren, um die Vorschubschrittgröße zu erhalten, die in die Bedienungstafel eingegeben ist.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine, insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Nähmaschine, die ein Nähgut mittels eines oberen Vorschubschenkels, eines Drückerschenkels und eines Transporteurs vorschiebt.

EINSCHLÄGIGER STAND DER TECHNIK

Herkömmlicherweise war eine Nähmaschine bekannt, die einen Nähvorgang ausführt, während sie ein Nähgut mit Hilfe eines oberen Vorschubschenkels und eines Transporteurs vorschiebt (siehe z. B. JP-A-7-136363, Veröffentlichung). 16A bis 16D sind Erläuterungsansichten mit der Darstellung der Betriebsweise eines oberen Vorschubschenkels, eines Druckerschenkels und eines Transporteurs, während ein Nähgut vorgeschoben wird. Wie in 16A gezeigt, presst ein Drückerschenkel 106 Nähgüter 102, 103 gegen eine Oberseite einer Stichplatte 107. Wenn sich eine Nadel 101 abwärts bewegt, um in die Nähgüter 102, 103 einzudringen, bewegt sich ein oberer Vorschubschenkel 104 gleichtzeitig nach abwärts. Zu diesem Zeitpunkt werden die Nähgüter 102, 103 zwischen dem oberen Vorschubschenkel 104 und einem Transporteur 105 gehalten, der sich durch eine Schwingbewegung, im wesentlichen in einer elliptischen Bewegung, nach aufwärts bewegt hat.

Wenn als nächstes, wie in 16B dargestellt, der obere Vorschubschenkel 104 die Nähgüter 102, 103 presst, startet der Drückerschenkel 106, um sich, ausgehend von der Stichplatte 107, nach oben zu bewegen, und trennt sich somit von den Nähgütern 102, 103 ab. Zu diesem Zeitpunkt durchdringt die Nadel 101 die Nähgüter 102, 103 und der obere Vorschubschenkel 104 und der Transporteur 105 bewegen sich in einer nach links verlaufenden Richtung in 16B, wobei die Nähgüter 102, 103 dazwischengehalten werden. Mehr im einzelnen werden die Nähgüter 102, 103 in der nach links verlaufenden Richtung durch ein Zusammenwirken der Nadel 101, des oberen Vorschubschenkels 104 und des Transporteurs 105 vorgeschoben.

Wenn, wie in 16C gezeigt, das Zusammenwirken des oberen Vorschubschenkels 104 und des Transporteurs 105 zum Vorschieben der Nähgüter 102, 103 beendet ist, bewegt sich die Nadel 101 nach aufwärts und beginnt aus den Nähgütern 102, 103 auszutreten. Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich der Drückerschenkel 106 nach unten, um die Nähgüter 102, 103 zu pressen.

Dann presst, wie in 16D gezeigt, der Drückerschenkel 106 die Nähgüter 102, 103 gegen die Stichplatte 107 und gleichzeitig beginnen der obere Vorschubschenkel 104 und der Transporteur 105 sich von den Nähgütern 102, 103 weg zu bewegen. Hierauf verschwenken sich die Nadel 101, der obere Vorschubschenkel 104 und der Transporteur 105 von den Nähgütern 102, 103 weg und kehren, wie in 16A dargestellt, in ihre Ausgangspositionen zurück. Durch Wiederholen des Vorganges wird das Nähgut vorgeschoben.

Eine Vorschubschrittgröße durch den oberen Vorschubschenkel und der Transporteur können durch Regulierung jeweiliger Schwingungsweiten geändert werden. Beispielsweise werden Kraftübertragungsmechanismen sowohl mit dem oberen Vorschubschenkel und und dem Transporteur verbunden, um sie dann so anzutreiben und zu verschwenken, und wenn die Schwenkweite reguliert wird, wird ein Antriebsbereich einer Komponente in jedem der Kraftübertragungsmechanismen reguliert. Um den Antriebsbereich zu regulieren wird beispielsweise ein Verfahren angewandt, bei dem eine Regulierung in zwei Stufen mit Hilfe eines Luftzylinders ausgeführt wird, oder ein Verfahren, bei dem eine Regulation mehrstufig manuell ausgeführt wird.

Um gleichförmige Stiche auszubilden ist es erwünscht, eine Vorschubschrittgröße zu regulieren, so dass sie einer Veränderung in einem Stichabstand und einer Änderung in einer Vorschubgeschwindigkeit entspricht. Jedoch ist es mit einer herkömmlichen Methode, bei welcher eine Regulierung in zwei Stufen mit Hilfe eines Luftzylinders ausgeführt wird, unmöglich, die Forderung zu realisieren, da eine Feinregulierung nicht durch geführt werden kann. Bei einem Verfahren, bei welchem eine Regulierung mehrstufig von Hand ausgeführt wird, ist eine manuelle Feinregulierung erforderlich, so dass eine Regulierarbeit kompliziert wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der Erfindung, eine automatische Regulierung einer Vorschubschrittgröße durchzuführen, die für einen Stichabstand und eine Vorschubgeschwindigkeit geeignet ist, wodurch die Effizienz einer Regulierarbeit verbessert und die Stiche veranlasst werden, gleichförmig zu werden.

Eine in Anspruch 1 beschriebene Nähmaschine umfasst:

eine Oberwelle (9), die so gehalten ist, dass sie in Verriegelung mit einem Hauptmotor (60) umläuft; eine Nadelstangenschwingwelle (10), die verdrehbar gehalten ist; eine Nadelstangenschwingbasis (11), die so gehalten ist, dass sie in Verriegelung mit einer Verdrehung der Nadelschwingwelle entlang einer bestimmten Richtung schwingt; eine Nadelstange (13), die durch die Nadelstangenschwingbasis so gehalten ist, dass sie sich in Verriegelung mit der Oberwelle in einer vertikalen Richtung bewegt; einen oberen Vorschubschenkel (14), der durch die Nadelstangenschwingbasis so gehalten ist, dass er sich in Synchronisation mit der Nadelstange in der vertikalen Richtung bewegt; eine Vertikalvorschubwelle (38), die so gehalten ist, dass sie um eine Achse schwingt; eine Horizontalvorschubwelle (39), die so gehalten ist, dass sie um eine Achse schwingt; einen Transporteur (44), der so angeordnet ist, dass er in der gleichen Richtung schwingt, wie die Nadelstangenschwingbasis und sich in der vertikalen Richtung bewegt; und einen Kupplungsmechanismus (40, 41, 42, 43), der an die Vertikalvorschubwelle und die Horizontalvorschubwelle angekoppelt und betätigbar ist, um eine Schwingung der oberen Vorschubwelle in eine Vertikalbewegung und eine Schwingung der Horizontalvorschubwelle in eine Schwingbewegung in einer horizontalen Richtung umzuwandeln, und ferner betätigbar ist, um die Vertikalbewegung und die Schwingbewegung auf den Transporteur zu übertragen, wobei ein Nähvorgang ausgeführt wird, während ein Nähgut vom Transporteur und vom oberen Vorschubschenkel vorgeschoben werden,

dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine weiterhin umfasst: ein Vorschubregulierglied (52), das an die Horizontalvorschubwelle angekoppelt ist, um so ein Horizontalschwingungsausmaß der Horizontalvorschubwelle durch eine Verdrehung desselben zu regulieren; einen Reguliermotor (4), der das Vorschubregulierglied verdreht; eine Verbindungsglied (59), das an die Horizontalvorschubwelle angekoppelt ist, um so das Horizontalschwingungsausmaß auf die Nadelstangenschwingbasis zu übertragen; eine Bedienungstafel (7), in die das Horizontalschwingungsausmaß eingegeben wird; und einen Steuerteil (6) der den Reguliermotor zur Steuerung der Verdrehung des Vorschubreguliergliedes steuert, um so das Horizontalschwingungsausmaß zu erhalten, das in die Bedienungstafel eingegeben ist.

Das Horizontalschwingungsausmaß ist einer Vorschubschrittgröße äquivalent.

Eine Nähmaschine, wie sie in Anspruch 2 beschrieben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine, die in Anspruch 1 beschrieben ist, weiterhin umfasst:

einen Encoder (62), der eine Drehgeschwindigkeit des Hauptmotors feststellt; und einen Speicherteil (71), der Regulierdaten (T) betreffend das Horizontalschwingungsausmaß speichert, welches der Drehgeschwindigkeit entspricht, wobei der Steuerteil das Horizontalschwingungsausmaß, das der vom Encoder festgestellten Drehgeschwindigkeit entspricht, aus den Regulierdaten auswählt, um den Reguliermotor zu steuern.

Eine Nähmaschine, wie sie in Anspruch 3 beschrieben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die in Anspruch 2 beschriebene Nähmaschine dann, wenn ein korrigierter Wert einer Vorschubschrittgröße in die Bedienungstafel eingegeben wird, wobei die Vorschubschrittgröße das Horizontalschwingungsausmaß in den Regulierdaten ist, der Steuerteil die Vorschubschrittgröße in den Regulierdaten auf den korrigierten Wert aktualisiert.

Eine Nähmaschine, wie sie in Anspruch 4 beschrieben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähmaschine, die in Anspruch 3 beschrieben ist, der Steuerteil aus den Regulierdaten die Vorschubschrittgröße, die der vom Encoder festgestellten Drehgeschwindigkeit entspricht, und einen Stichabstand, der in die Bedienungstafel eingegeben ist, auswählt, um den Reguliermotor zu steuern.

Eine Nähmaschine, wie sie in Anspruch 5 beschrieben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähmaschine, die in Anspruch 4 beschrieben ist, wenigstens ein oder mehrere Sätze des Stichabstandes und einer mit dem Stichabstand zu nähenden Stichnummer in die Bedienungstafel eingegeben werden kann, und dass, um jeden Stichabstand zu erhalten, der für jede Stichnummer eingegeben ist, welche ebenfalls in die Bedienungstafel eingegeben ist, der Steuerteil aus den Regulierdaten jede Vorschubgröße auswählt, die jedem Stichabstand für jede Stichnummer entspricht, um den Reguliermotor zu steuern.

Eine Nähmaschine, wie sie in Anspruch 6 beschrieben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Nähmaschine, die in Anspruch 3 beschrieben ist, eine Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve zum Einstellen einer nachfolgenden Nähbahn, die eine Kurve sein soll, und ein Krümmungsradius der Kurve in die Bedienungstafel während des Nähvorgangs eingegeben werden, der Speicherteil Korrekturverhältnisdaten der Vorschubschrittgröße, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen, speichert und der Steuerteil die Vorschubschrittgröße zur Steuerung des Reguliermotors basierend auf den Korrekturverhältnisdaten korrigiert, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen, wenn die Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve in die Bedienungstafel eingegeben wird.

Bei der Nähmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung wird, um das horizontale Schwingungsausmaß zu erhalten, das in die Bedienungstafel eingegeben wird, der Reguliermotor gesteuert, wodurch das horizontale Schwingungsausmaß durch das Vorschubregulierglied reguliert wird. Deshalb ist es möglich, das Horizontalschwingungsausmaß automatisch zu regulieren wodurch die Effizienz einer Regulierarbeit verbessert und die Stiche veranlasst werden, gleichförmig zu werden.

Gemäß der Nähmaschine, die in Anspruch 2 beschrieben ist, wird das Horizontalschwingungsausmaß, das der Drehgeschwindigkeit des Hauptmotors entspricht, was die Vorschubgeschwindigkeit ist, aus den Regulierdaten ausgewählt, und der Reguliermotor wird somit gesteuert. Deshalb wird das Horizontalschwingungsausmaß reguliert, basierend auf der Vorschubgeschwindigkeit während des Nähvorgangs. Infolgedessen ist es möglich, automatisch das Horizontalschwingungsausmaß zu regulieren, so dass es einer Variation in der Vorschubgeschwindigkeit entspricht.

Gemäß der Nähmaschine, wie sie in Anspruch 3 beschrieben ist, kann dann, wenn der korrigierte Wert der Vorschubschrittgröße, der das Horizontalschwingungsausmaß in den Regulierdaten sein soll, in die Bedienungstafel eingegeben wird, die Vorschubschrittgröße in den Regulierdaten in den korrigierten Wert korrigiert werden. Selbst wenn beispielsweise ein eingestellter Stichabstand von einem tatsächlichen Stichabstand aufgrund einer individuellen Differenz der Nähmaschine verschieden ist, können sie veranlasst werden, mit durch die oben erwähnte Korrektur miteinander zu koinzidieren.

Gemäß der in Anspruch 4 beschriebenen Nähmaschine werden die Vorschubschrittgröße, die der Drehgeschwindigkeit des Hauptmotors entspricht, und der Stichabstand aus den Regulierdaten ausgewählt, so dass der Reguliermotor gesteuert wird. Infolgedessen wird die Vorschubschrittgröße reguliert, basierend auf der Vorschubgeschwindigkeit und dem Stichabstand während des Nähvorgangs. Infolgedessen ist es möglich, die Vorschubschrittgröße automatisch zu regulieren, so dass sie einer Veränderung in der Vorschubgeschwindigkeit und dem Stichabstand entspricht.

Gemäß der Nähmaschine, die in Anspruch 5 beschrieben ist, wird jede Vorschubschrittgröße, die einem Stichabstand für jede Stichnummer entspricht, aus den Regulierdaten ausgewählt, um den Eingabestichabstand für jede Stichnummereingabe in die Bedienungstafel zu erhalten, und der Reguliermotor wird somit gesteuert. Deshalb ist es selbst in einem Falle, in welchem ein Nähschritt vorher in die Bedienungstafel eingegeben ist, möglich, die Vorschubschrittgröße so zu regulieren, dass sie jedem der Stichabstände entspricht.

Wenn ein geradliniger Nähvorgang in einen Kurvennähvorgang umgeschaltet wird, führt eine Bedienungsperson den Nähvorgang aus, während sie ein Nähgut relativ zu einer Vorschubrichtung dreht. Bei einem solchen Nähvorgang ist es in einem Falle, in welchem der obere Vorschubschenkel und ein Drückerschenkel das Nähgut synchron vorschieben (siehe 16A bis 16D) schwierig, das Nähgut zu drehen, da das Nähgut durch den oberen Vorschubschenkel und den Drückerschenkel gepresst wird. Der Augenblick, in dem die Bedienungsperson das Nähgut drehen kann, ist dann gegeben, wenn der obere Vorschubschenkel und der Drückkerschenkel eine Überführung ausführen (siehe 16D). Wenn die Bedienungsperson in diesem Zeitpunkt das Nähgut dreht, wird das Nähgut im allgemeinen an einer Seite gedehnt und an der anderen Seite kontrahiert. Jedoch hat ein allgemeines Nähgut eine geringe Dehnungseigenschaft und kann nur schwer gedehnt werden. Aus diesem Grunde wird ein kontrahierter Teil durch den Drückkerschenkel in einen welligen Zustand gepresst. Da der Kurvennähvorgang ausgeführt wird, während ein solcher Vorgang wiederholt wird, besteht ein Problem darin, dass ein Stichabstand kleiner wird als derjenige im geradlinigen Nähvorgang.

Wenn jedoch eine Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve in die Bedienungstafel eingegeben wird wie bei der in Anspruch 6 beschriebenen Nähmaschine, wird die Vorschubschrittgröße korrigiert, basierend auf den Korrekturverhältnisdaten, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen. Infolgedessen kann der Kurvennähvorgang auch mit dem gleichen Stichabstand ausgeführt werden wie derjenige des geradlinigen Nähvorgangs, so dass die Stiche gleichförmig gemacht werden können.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 ist eine Ansicht mit der Darstellung eines Mechanismus der in 1 dargestellten Nähmaschine.

3 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Peripherie einer Nadelstangenschwingbasis, die in der in 1 dargestellten Nähmaschine vorgesehen ist.

4 ist eine auseinandergezogene Ansicht mit der Darstellung von Komponenten, die an eine Schwingwelle angekoppelt sind, die bei der in 1 dargestellten Nähmaschine vorgesehen ist.

5 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Veränderung in einem Neigungswinkel eines Regulierblocks, der in der in 1 dargestellten Nähmaschine vorgesehen ist.

6 ist eine auseinandergezogene Ansicht mit der Darstellung von Komponenten, die an eine untere Welle angekoppelt sind, die in der Nähmaschine, wie sie in 1 dargestellt ist, vorgesehen ist.

7 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer inneren Oberfläche eines Vorschubreguliergliedes, das in der Nähmaschine, die in 1 dargestellt ist, vorgesehen ist.

8 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Positionsbeziehung zwischen einem Verbindungsglied einer Kurbelstange und einem ersten, sich vertikal erstreckenden Verbindungsglied, die in der Nähmaschine, wie sie in 1 dargestellt ist, vorgesehen sind.

9 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung einer Beziehung zwischen dem Vorschubregulierglied, das in 7 dargestellt ist, und einem ersten Motor.

10 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Hauptsteueraufbaus der in 1 gezeigten Nähmaschine.

11 ist eine Tabelle mit der Darstellung eines Beispiel eines Nähprogramms, das in der Nähmaschine, wie sie in 1 dargestellt ist, ausgeführt werden soll.

12 ist ein Diagramm zur Erläuterung eines Beispiels einer Vorschubschrittgrößentabelle, die Regulierdaten gemäß dem Ausführungsbeispiel entspricht.

13 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines Steuerprogramms, das in der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgeführt werden soll.

14 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines anderen Steuerprogramms, das in der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel ausgeführt werden soll.

15 ist ein Flussdiagramm mit der Darstellung eines modifizierten Beispiels des Flussdiagramms in 13.

16A bis 16D sind Ansichten zur Erläuterung von Betätigungen eines oberen Vorschubschenkels, eines Drückkerschenkels und eines Transporteurs, wenn ein Nähgut in einer herkömmlichen Nähmaschine vorgeschoben wird.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine Nähmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird unten mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus der Nähmaschine gemäß dem Ausführungsbeispiel. Wie in 1 gezeigt, schließt eine Nähmaschine 1 ein: ein Nähmaschinengestell 2, einen Nähmaschinentisch 3, auf dem das Nähmaschinengestell 2 montiert ist, einen ersten Motor 4, der ein Reguliermotor gemäß der Erfindung sein soll und im Nähmaschinengestell 2 vorgesehen ist, eine erste Motorantriebsschaltung 5, die den ersten Motor 4 antreibt, einen Steuerteil 6, der die erste Motorantriebsschaltung 5 steuert und eine Bedienungstafel 7, in die verschiedene Instruktionen für den Steuerteil 6 eingegeben werden und die auf dem Nähmaschinentisch 3 angeordnet ist.

Zu allererst erfolgt die Beschreibung eines Aufbaus an der Seite eines Nähmaschinenarmes 8 im Nähmaschinengestell 2. 2 ist eine Ansicht mit der Darstellung eines Mechanismus der Nähmaschine 1. Wie in 2 gezeigt, sind eine Oberwelle 9, die drehbar gelagert ist, eine Nadelstangenschwingwelle 10, die parallel zur Oberwelle 9 angeordnet und drehbar gehalten ist, und eine Nadelstangenschwingbasis 11, die an die Nadelstangenschwingwelle 10 angekoppelt und so gehalten ist, dass sie befähigt ist, in Nährichtung zu schwingen, im Inneren des Nähmaschinenarms 8 des Nähmaschinengestells 2 vorgesehen. Die Oberwelle 9 und die Nadelstangenschwingwelle 10 erstrecken sich in einer Richtung senkrecht zur Nährichtung. Ein zweiter Motor 60 (siehe 10) der gemäß der Erfindung ein Hauptmotor sein soll, ist mit der Oberwelle 9 verbunden, und die Oberwelle 9 wird durch den zweiten Motor 60 in Umlauf versetzt.

3 ist eine Seitenansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus einer Peripherie der Nadelstangenschwingbasis 11. Wie in 3 gezeigt, ist die Nadelstangenschwingwelle 10 an das obere Ende der Nadelstangenschwingbasis 11 derart angekoppelt, dass die Nadelstangenschwingbasis 11 verdrehbar ist. Eine Nadelstange 13, die eine Nadel 12 hält, und ein oberer Vorschubschenkel 14, der ein Nähgut vorschiebt, sind an einem unteren Ende der Nadelstangenschwingbasis 11 gehalten. Wenn die Nadelstangenschwingbasis 11 sich in Übereinstimmung mit einer Drehung der Nadelstangenschwingwelle 10 in der Nährichtung verschwenkt, werden die Nadelstange 13 und der obere Vorschubschenkel 16 in der Nährichtung verschwenkt. Die Nadelstange 13 ist an einen exzentrischen Nocken 15 angekoppelt, der über ein Verbindungsglied 16 an der Oberwelle 9 befestigt ist, und wird in Verriegelung mit einer Drehung der oberen Welle 9 vertikal bewegt.

Andererseits ist ein dreieckiges Verbindungsglied 18 an ein oberes Ende des oberen Vorschubschenkels 14 über ein Verbindungsglied 17 angekoppelt. Weiterhin ist ein Drückkerschenkel 20 über ein Verbindungsglied 19 an eine Kupplungsposition 18b (eine linke Seite in 3) angekoppelt, die auf einer Rückseite einer Kupplungsposition 18a ist, wo das Verbindungsglied 17 an das dreieckige Verbindungsglied 18 angekoppelt ist. Der Drückkerschenkel 20 ist darauf beschränkt, sich in Nährichtung zu bewegen und wird so gehalten, dass er sich lediglich in einer vertikalen Richtung bewegt.

Ein Übertragungsglied 22 ist an einen oberen Kupplungsteil 18c des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 über ein Verbindungsglied 21 angekoppelt. Ein Ende einer Schwingwelle 23, die mit der Oberwelle 9 verriegelt ist, ist an ein Ende des Übertragungsgliedes 22 auf einer Seite angekoppelt, wo das Verbindungsglied 21 nicht angekoppelt ist. 4 ist eine auseinandergezogene Ansicht mit der Darstellung von Komponenten, welche an die Schwingwelle 23 angekoppelt sind. Wie in 4 gezeigt, ist ein Drehkupplungsteil 24, der sich zusammen mit der Schwingwelle 23 verdreht, an das andere Ende der Schwingwelle 23 angekoppelt. Eine Kurbelstange, die an die Oberwelle 9 angekoppelt ist, ist über ein Verbindungsglied 26 mit dem Drehkupplungsteil 24 verbunden. Auf diese Weise wird die Drehung der Oberwelle 9 über die Kurbelstange 25, das Verbindungsglied 26 und den Drehkupplungsteil 24 auf die Schwingwelle 23 übertragen, wodurch die Schwingwelle 23 verdreht wird.

Wenn die Schwingwelle 23 verdreht wird und sich in Verriegelung mit der Oberwelle 9 hin- und herbewegt, wird die obere Kupplungsposition 18c des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 in der Nährichtung über das Übertragungsglied 22 und das Verbindungsglied 21 oszilliert. Wenn die obere Kupplungsposition 18c des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 in 3 nach rechts verschwenkt wird, verdreht sich das dreieckige Verbindungsglied 18 im Uhrzeigersinn, so dass der obere Vorschubschenkel 14 nach unten bewegt wird. Wenn der obere Vorschubschenkel 14 durch die Abwärtsbewegung in Kontakt mit einer Stichplatte H gelangt, wird die Abwärtsbewegung des oberen Vorschubschenkels 14 eingeschränkt, so dass das dreieckige Verbindungsglied 18 sich in Uhrzeigersinn um die Kupplungsposition 18a verdreht. Auf diese Weise bewegt sich die Kupplungsposition 18b des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 nach aufwärts, so dass der Drückkerschenkel 20 nach oben bewegt wird.

Wenn andererseits die obere Kupplungsposition 18c des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 in 3 in Richtung nach links verschwenkt wird, verdreht sich das dreieckige Verbindungsglied 18 im Gegenuhrzeigersinn, so dass der Drückkerschenkel 20 nach unten bewegt wird. Wenn der Drückkerschenkel 20 durch die Abwärtsbewegung in Kontakt mit der Stichplatte H gelangt, wird die Abwärtsbewegung des Drückkerschenkels eingeschränkt, so dass das dreieckige Verbindungsglied 18 im Gegenuhrzeigersinn um die Kupplungsposition 18b verdreht wird. Auf diese Weise wird die Kupplungsposition 18a des dreieckigen Verbindungsgliedes 18 nach oben bewegt, so dass der obere Vorschubschenkel 18 aufwärts bewegt wird.

Da inzwischen die Nadelstangenschwingbasis 11 verschwenkt wird, während der obere Vorschubschenkel 14 in der vertikalen Richtung bewegt wird, schwingt der obere Vorschubschenkel 14 in der Nährichtung, während er sich in der Vertikalrichtung bewegt.

Wie in 4 gezeigt, ist ein Paar von Haltegliedern 27 an die Kurbelstange 25 angekoppelt, um so die Kurbelstange 25 koaxial mit einem Verbindungsglied 26 zwischen sich zu halten. Ein Regulierblock 28, der eine Ausgangsposition der Kurbelstange 25 reguliert, ist an die Halteglieder 27 über die Halteglieder 27 angekoppelt. Der Regulierblock 28 ist an einem Ende einer Regulierwelle 29 fixiert, die parallel mit der Oberwelle 9 drehbar ist, und ihr Neigungswinkel variiert durch eine Verdrehung der Regulierwelle 29. An der Regulierwelle 29 ist ein vorstehender Teil 30 befestigt, der einen Drehwinkel reguliert. Eine drehbare Drehplatte 32 in Gestalt eines gebogenen Kreises stützt sich auf einem Vorsprung 31 des vorstehenden Teils 30 ab. Da eine Entfernung von einer Drehachse der Drehplatte 32 zu einem äußeren Umfang der Drehplatte 32 in jeder Position variiert, bewegt sich der Vorsprung 31 in Übereinstimmung mit einer Rotation der Drehplatte 32 vor und zurück. Der vorstehende Teil 30 wird durch die Vor- und Rückwärtsbewegung des Vorsprungs 31 verdreht, wodurch die Regulierwelle 29 verdreht wird. Eine manuelle Wählscheibe ist an die Drehplatte 29 angekoppelt, und die Drehplatte 32 wird durch eine Verdrehung der Wählscheibe 33 verdreht.

Wie in 2 gezeigt, ist ein Ende eines Armes 29a an der Regulierwelle 29 befestigt. Das andere Ende des Armes 29a ist in einer Position angeordnet, in welcher sich eine Stange eines Zylinders 29 abstützen kann. Wenn der Zylinder 51 nach unten bewegt wird, liegt der Vorsprung 31, der an der Regulierwelle 29 befestigt ist, an der Drehplatte 32 an, die an die Wählscheibe 33angekoppelt ist, und ein vorbestimmtes Ausmaß an Freiraum wird zwischen der Stange des Zylinders 51 und dem Arm 29 aufrechterhalten. Wenn der Zylinder 51 nach oben bewegt wird, liegt er am Arm 29a an, um die Regulierwelle 29 in Uhrzeigersinn zu verdrehen, so dass der Vorsprung 31 sich von der Drehplatte 32 in einem vorbestimmten Ausmaß weg bewegt.

Mit Bezug auf 5 erfolgt eine Beschreibung einer Veränderung in einem vertikalen Bewegungsausmaß oder einer Aufwärtsbewegungsposition, wenn der Zylinder 51 nach oben bewegt wird.

Wenn der Zylinder 51 nach oben bewegt wird, wird die Regulierwelle 29 im Uhrzeigersinn verdreht, um den Regulierblock 28 im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Wenn der Regulierblock 28 im Uhrzeigersinn verdreht wird, bewegen sich ein Kupplungspunkt des Haltegliedes 27 und die Kurbelstange 25 von P1 nach P2.

In Übereinstimmung mit der Hin- und Herbewegung der Kurbelstange 25 verdreht sich die Schwingwelle 23 stärker, und ein Schwingwinkel wächst an (A < B), so dass die vertikalen Bewegungsausmaße des oberen Vorschubschenkels 14 und des Drückkerschenkels 20 vergrößert werden, und ihre Aufwärtsbewegungsposition werden ebenfalls angehoben. Wenn der Zylinder 51 nach abwärts bewegt wird, werden die vertikalen Bewegungsausmaße des oberen Vorschubschenkels 14 und des Drückkerschenkels 20 zu vertikalen Bewegungsausmaßen, welche durch die Wählscheibe 33 eingestellt sind. Ein Vertikalbewegungsausmaßreguliermechanismus schließt ein: die Wählscheibe 33, die Drehplatte 32, den Zylinder 51, die Regulierwelle 29, den Regulierblock 28, das Halteglied 27 und die Kurbelstange 25. Weiterhin kann der Neigungswinkel des Regulierblocks 28 mit Hilfe der Wählscheibe 33 mehrstufig innerhalb eines kleineren Bereiches als ein Ausmaß einer Regulierung reguliert werden, die durch den Zylinder 51 ausgeführt werden soll. Die Wählscheibe 33 ist ein Regulierglied gemäß der Erfindung. Das Regulierglied ist nicht auf die Wählscheibe 33 beschränkt, es kann beispielsweise ein hebelförmiges Glied sein.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung eines Aufbaus an der Seite eines Nähmaschinenbettes 50 im Nähmaschinengestell 2. Wie in 2 gezeigt, sind eine Unterwelle 37, die über Rollen 34, 35 und einen Riemen 36 mit der Oberwelle 9 verriegelt ist, und eine Vertikalvorschubwelle 38 und eine Horizontalvorschubwelle 39, die parallel mit der Unterwelle 37 angeordnet und drehbar gehalten sind, im Inneren des Nähmaschinenbetts 50 des Nähmaschinengestells 2 vorgesehen.

6 ist eine auseinandergezogene Ansicht mit der Darstellung von Komponenten, die an die Unterwelle 37 angekoppelt sind. Wie in 6 dargestellt, ist ein erstes horizontal gerichtetes Verbindungsglied 45, das sich seitlich erstreckt, an einem Ende der Vertikalvorschubwelle 38 vorgesehen, und eine Kurbelstange 46, die an die Unterwelle 37 angekoppelt ist, ist an das erste horizontal gerichtete Glied 45 angekoppelt. Wenn die Unterwelle 37 verdreht wird, führt ein vorderer Endteil 46a der Kurbelstange 46 eine bogenförmige Bewegung in einer Vor-Rückwärtsrichtung aus (eine Richtung Y). Die bogenförmige Bewegung des oberen Endteils 46a wird über das erste horizontal gerichtete Glied 45 auf die Vertikalvorschubwelle 38 übertragen, so dass die Vertikalvorschubwelle 38 verdreht wird.

Ein zweites horizontal gerichtetes Verbindungsglied 40, welches sich seitwärts erstreckt, ist am anderen Ende der Vertikalvorschubwelle 38 befestigt. Ein Ende eines Haltegliedes 42 ist an das zweite horizontal gerichtete Verbindungsglied 40 über das Verbindungsglied 41 angekoppelt. Wenn die Vertikalvorschubwelle 38 sich hin- und herbewegt, führt ein verlängerter Teil 40a des zweiten horizontal gerichteten Verbindungsgliedes 40 eine bogenförmige Bewegung in einer Vertikalrichtung aus. Die bogenförmige Bewegung des verlängerten Teils 40a wird auf das Verbindungsglied 41 übertragen, so dass ein Ende des Halteglieds 42 eine Vertikalbewegung ausführt. Auf diese Weise wird eine Drehbewegung der Vertikalvorschubwelle 38 in die Vertikalbewegung umgewandelt. Das zweite horizontal gerichtete Verbindungsglied 40 und das Verbindungsglied 41 bilden einen Teil eines Kupplungsmechanismus.

Andererseits ist ein erstes vertikal gerichtetes Verbindungsglied 47, das sich nach oben erstreckt, an einem Ende der horizontalen Vorschubwelle 39 befestigt. Ein Ende eines Verbindungsgliedes 48, das im wesentlichen eine geknickte Gestalt hat, ist drehbar an dem ersten vertikal gerichteten Verbindungsglied 47 befestigt. Ein vorderer Endteil einer Kurbelstange 49, die an die Unterwelle 37 angekoppelt ist, ist mit einem etwa mittleren Teil des Verbindungsgliedes 48 verbunden. Ein Vorschubregulierglied 52 ist an das andere Ende des Verbindungsgliedes 48 angekoppelt.

Das Vorschubregulierglied 52 ist mit einem Freiraum 53 versehen, in welchem das Verbindungsglied 48 angeordnet ist, und eine gekrümmte Nut 55 ist an einem Paar innerer Flächen 54, die den Freiraum 53 bilden, ausgebildet: 7 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer inneren Fläche des Vorschubreguliergliedes 52. Wie in 7 gezeigt, ist ein Achszapfen 80 an dessen jeweiligen Enden ein quadratisches Stück 81 befestigt ist, in der Nut 55 angeordnet. Der Achszapfen 80 hält schwenkbar das andere Ende des Verbindungsgliedes 48. Da sich die Nut 55 zusammen mit dem Vorschubregulierglied 52 verdreht, ist es möglich, ein Bewegungsausmaß (ein Schwingausmaß) des anderen Ende des Verbindungsgliedes 48 in einer horizontalen Richtung zu regulieren. Mehr im einzelnen: wenn die Nut 55 nahezu horizontal verläuft, wird das Bewegungsausmaß (das Schwingausmaß) in der Horizontalrichtung erhöht. Wenn im Gegensatz hierzu die Nut 55 nahezu vertikal verläuft, wird das Bewegungsausmaß (das Schwingausmaß) in der horizontalen Richtung verringert.

8 ist eine erläuternde Ansicht mit der Darstellung einer Positionsbeziehung zwischen dem Verbindungsglied 48, der Kurbelstange 49 und dem ersten vertikal gerichteten Verbindungsglied 47. Wenn die Kurbelstange 49 die Vertikalbewegung ausführt, wird das andere Ende des Verbindungsgliedes 48horizontal innerhalb eines Bereiches bewegt, welcher der Neigung der Nut 55 entspricht. Die horizontale Bewegung wird über das erste vertikal gerichtete Verbindungsglied 47 von einem Ende des Verbindungsgliedes 48 auf die Horizontalvorschubwelle 39 übertragen, so dass die Horizontalvorschubwelle 39 verdreht wird. Das Bewegungsausmaß des Verbindungsgliedes 48 variiert in Übereinstimmung mit der Neigung der Nut 55, wie oben beschrieben. Infolgedessen ist es möglich, das Bewegungsausmaß des Verbindungsgliedes 48 und das Drehausmaß der Horizontalvorschubwelle 39 durch Verdrehen des Vorschubreguliergliedes 52 zu regulieren, um so die Neigung der Nut 55 zu regulieren.

Ein zweites vertikal gerichtetes Verbindungsglied 43, das sich nach oben erstreckt, ist am anderen Ende der Horizontalvorschubwelle 39 befestigt. Das andere Ende des Haltegliedes 42 ist an das zweite vertikal gerichtete Verbindungsglied 43 angekoppelt. Wenn die Horizontalvorschubwelle 39 sich hin- und herbewegt, führt ein verlängerter Teil 43 des zweiten vertikal gerichteten Verbindungsgliedes 43 eine bogenförmige Bewegung in einer Horizontalrichtung aus, der Vorgang wird auf das Halteglied 42 übertragen, so dass das andere Ende des Haltegliedes 42 eine Horizontalbewegung ausführt. Auf diese Weise wird das Halteglied 42 vertikal bewegt, während es sich in Nährichtung mittels der Vertikalvorschubwelle 38 und der Horizontalvorschubwelle 39 verschwenkt. Die Drehbewegung der horizontalen Vorschubwelle 39 wird in eine horizontale Bewegung umgewandelt. Das Drehausmaß der Horizontalvorschubwelle 39 kann durch das Vorschubregulierglied 52 reguliert werden. Infolgedessen ist es möglich, das horizontale Bewegungsausmaß des Haltegliedes 42 und des Transporteurs 44, d. h. eine Vorschubschrittgröße eines Nähgutes, zu regulieren. Das Halteglied 42 und das zweite vertikal gerichtete Glied 43 bilden einen Teil des Kopplungsmechanismus.

9 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht mit der Darstellung einer Beziehung zwischen dem Vorschubregulierglied und dem ersten Motor. Wie in 9 gezeigt, ist der erste Motor 4 an das Vorschubregulierglied 52 über drei Verbindungsglieder 56, 57 und 58 angekoppelt. Wenn nämlich der erste Motor 4 das Vorschubregulierglied 52 verdreht, wird die Vorschubschrittgröße reguliert.

Der Transporteur 44, der zusammen mit dem oberen Vorschubschenkel 14 ein Nähgut vorschiebt, ist am Halteglied 42 befestigt. In einem Nähvorgang führen der Vorschubschenkel 14 und der Transporteur 44 oszillierende Bewegungen aus, während sie ein Nähgut zwischen sich halten, so dass das Nähgut vorgeschoben werden kann. Deshalb werden die oszillierenden Bewegungen des Haltegliedes 42 und des oberen Vorschubschenkels 14 eingestellt, um sich in Nährichtung vorwärts zu bewegen, wenn das Nähgut dazwischen gehalten ist.

Wie in 2 dargestellt, sind die Horizontalvorschubwelle 39 und die Nadelstangenschwingwelle 10 über ein Verbindungsglied 59 aneinander gekoppelt. Infolgedessen beeinflusst das Drehausmaß der Horizontalvorschubwelle 39, das mit dem Vorschubregulierglied 52 reguliert wird, die Nadelstangenschwingwelle 10. Mit anderen Worten: wenn das Vorschubregulierglied 52 verdreht wird, wird das Verdrehungsausmaß der Horizontalvorschubwelle 39 reguliert, so dass eine Vorschubschrittgröße auf der Seite des Transporteurs 44 reguliert wird, und weiterhin wird auch das Verdrehungsausmaß der Nadelstangenschwingwelle 10 reguliert, so dass eine Vorschubschrittgröße am oberen Vorschubschenkel 14 ebenfalls reguliert wird. Auf diese Weise ist es möglich, eine genaue Vorschubschrittgröße zu steuern.

10 ist eine Blockdiagramm mit der Darstellung eines Hauptsteueraufbaus der Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel. Wie in 10 gezeigt, sind die erste Motorantriebsschaltung 5, die den ersten Motor 4 antreibt und in welche aus einem Encoder 61 eine Drehgeschwindigkeit des ersten Motors 4 eingegeben wird, eine zweite Motorantriebsschaltung 63, welche den zweiten Motor 60 antreibt und in welche aus einem Encoder 62eine Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 eingegeben wird, ein Fadenabschneidemechanismus 55, der zur Abschneidung eines Fadens betätigt wird, und die Bedienungstafel 7 elektrisch mit dem Steuerteil 6 verbunden.

Der Steuerteil 6 schließt ein: eine CPU 70, ein ROM 71, ein RAM 72 und ein EEPROM 73, und die CPU 70 erweitert ein Steuerprogramm im ROM 71 in das RAM 71, basierend auf einer Instruktion, die in die Bedienungstafel 7 eingegeben wird, wodurch die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 63 gesteuert werden, um so einem Ergebnis von Feststellungen eines Positionssensors 64 und der Encoder 61 und 62 zu entsprechen.

In die Bedienungstafel 7 werden eine Nähstartinstruktion, eine Unterbrechungsinstruktion, eine Fadenabschneideinstruktion, eine Vorschubschrittgröße und eine Drehgeschwindigkeitsregulierungsinstruktion zur Regulierung einer Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 eingegeben.

Wenn eine Vorschubschrittgröße in die Bedienungstafel 7 eingegeben wird, steuert die CPU 70 des Steuerteils 6 den ersten Motor 4 um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, wodurch eine Vorschubschrittgröße welche die Vorschubschrittgröße, die eingegeben ist, sein soll, reguliert wird. Mehr im einzelnen wird ein Verschwenkungsausmaß der Horizontalvorschubwelle 39 in einer horizontalen Richtung reguliert.

Wenn die Drehgeschwindigkeitsregulierinstruktion in die Bedienungstafel eingegeben wird, steuert die CPU 70 des Steuerteils 6 die zweite Motorantriebsschaltung 63, um die Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 zu verändern. In diesem Falle wird das Ergebnis der Feststellung des Encoders 62 in die CPU 70 eingegeben. Infolgedessen erkennt die CPU 70 eine tatsächliche Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60.

Weiterhin können wenigstens ein oder mehrere Sätze eines Stichabstandes und eine Stichanzahl, die mit dem Stichabstand vernäht werden soll, in die Bedienungstafel 7 eingegeben werden, so dass ein Nähprogramm erzeugt wird. 11 zeigt ein Beispiel eines Nähprogramms. In einem Nähprogramm P werden zwei Stiche (Stiche 1 und 2) mit einem Stichabstand von 10 mm gebildet, fünf Stiche (Stiche 3 bis 7) werden mit einem Stichabstand von 1 mm gebildet, drei Stiche (Stiche 8 bis 10) werden mit einem Stichabstand von –10 mm gebildet, fünf Stiche (Stiche 11 bis 15) werden mit einem Stichabstand von 15 mm gebildet und drei Stiche (Stiche 16 bis 18) werden mit einem Stichabstand von –5 mm gebildet, und dann wird ein Faden abgeschnitten, und das Programm endet. Das Nähprogramm, welches durch die Bedienungstafel 7 erzeugt wurde, wird somit im EEPROM 73 gespeichert. Das Nähprogramm im EEPROM 73 wird durch einen Benutzer von der Bedienungstafel 7 vor einem Nähvorgang ausgewählt und wird durch die CPU 70 ausgeführt.

Das ROM 71 ist ein Speicherteil gemäß der Erfindung. Das ROM 71 speichert eine Vorschubschrittgrößentabelle T (Regulierdaten), in welchem Vorschubschrittgrößen jeweils einer Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 entsprechen, und jeweilige Stichabstände werden, wie in 12 gezeigt, eingestellt. Basierend auf dem Stichabstand, der von der Bedienungstafel 7 eingegeben wird, und der Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60, die vom Encoder 62 festgestellt wird, wird eine geeignete Vorschubschrittgröße ausgewählt. Wenn beispielsweise der Stichabstand 10 mm und die Drehgeschwindigkeit 300 U/min ist, wird eine Vorschubschrittgröße, die in einer Spalte D6 der Vorschubschrittgrößentabelle T gespeichert ist, ausgewählt. Negative Stichabstände in der Vorschubstichgrößentabelle T repräsentieren Stichabstände bei einem Nähvorgang mit umgekehrtem Vorschub. Wie oben beschrieben, können die Vorschubschrittgröße und der Stichabstand von der Bedienungstafel 7 her eingegeben werden.

Die Vorschubschrittgröße, die eingegeben ist, hat einen numerischen Wert, der aktuell und direkt den ersten Motor steuert, welcher als Reguliermotor verwendet wird. Ferner ist der Stichabstand, der eingegeben ist, ein Abstand eines Stiches, der letztendlich an einem Nähgut ausgebildet werden soll.

Wie unten im einzelnen beschrieben werden wird, hat dann, wenn eine Nähgeschwindigkeit anwächst, der Stichabstand die Tendenz, sich zu vergrößern. Aus diesem Grunde wird, um einen eingegebenen vorbestimmten Stichabstand am Nähgut auszubilden, die Vorschubschrittgröße so gesteuert, dass sie reduziert wird, wenn die Nähgeschwindigkeit anwächst, wodurch der vorbestimmte Stichabstand am Nähgut ausgebildet wird.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung der Funktionen der Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel.

Zu allererst werden Funktionen in einem normalen Nähvorgang mit Bezug auf ein in 13 dargestelltes Flussdiagramm beschrieben. Wenn ein Stichabstand von der Bedienungstafel 7 eingegeben wird, führt die CPU 70 ein Steuerprogramm aus. Im Schritt 51 wählt die CPU 70 eine Vorschubschrittgröße aus, welche dem eingegeben Stichabstand und einer voreingestellten Vorschubgeschwindigkeit (Drehgeschwindigkeit) aus der Vorschubschrittgrößentabelle T entspricht.

Im Schritt S2 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 62 und treibt die erste Motorantriebsschaltung 62, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, um so die ausgewählte Vorschubschrittgröße zu erhalten.

Im Schritt S3 entscheidet die CPU 70, ob eine Nähstartinstruktion in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist oder nicht. Wenn die Nähstartinstruktion nicht eingegeben ist, bleibt sie in diesem Zustand in Bereitschaftsstellung. Wenn die Nähstartinstruktion eingegeben wird, bewegt sie sich zum Schritt S4 weiter.

Im Schritt S4 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 63, wodurch der erste Motor 4 und der zweite Motor 60 angetrieben werden, um einen Nähvorgang und einen Nähgutvorschub auszuführen.

Im Schritt S5 entscheidet die CPU 70, ob eine Fadenabschneideinstruktion in die Bedienungstafel 70 eingegeben ist oder nicht. Wenn die Fadenabschneideinstruktion eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S6 weiter. Wenn die Fadenabschneideinstruktion nicht eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S7. Im Schritt S6 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 63, so dass der erste Motor 4 und der zweite Motor 60 angehalten werden, und dann steuert sie den Fadenabschneidemechanismus 65, um einen Fadenabschneidevorgang auszuführen. Danach endet das Steuerprogramm.

Im Schritt S7 entscheidet die CPU 70, ob eine Verdrehungswinkelregulierinstruktion in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist oder nicht. Wenn die Verdrehungswinkelregulierinstruktion nicht eingegeben ist, geht sie zum Schritt S5 weiter. Wenn die Drehwinkelregulierinstruktion eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S8.

Im Schritt S8 wählt die CPU 70 aus der Vorschubschrittgrößentabelle T eine Vorschubschrittgröße, die einem zuvor eingegebenen Stichabstand und einer Drehgeschwindigkeit entspricht, die nach der Regulierung erhalten wurde, und sie bewegt sich zum Schritt S9 weiter.

Im Schritt S9 wird die erste Motorantriebsschaltung 62 gesteuert und wird somit angetrieben, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, um so die ausgewählte Vorschubschrittgröße zu erhalten, und sie geht zum Schritt S5 weiter. Auf diese Weise kann, selbst wenn die Drehgeschwindigkeit während des Nähvorgangs geändert wird, der Stichabstand gleichförmig gemacht werden, da die Vorschubschrittgröße reguliert wird.

Als nächstes werden Funktionen im Nähvorgang basierend auf einem Nähprogramm mit Bezug auf das in 14 dargestellte Flussdiagramm beschrieben.

Wenn das Nähprogramm P im EEPROM 73 durch die Bedienungstafel 7 ausgewählt ist, führt die CPU 70 eine Nähsteuerung durch, basierend auf dem ausgewählten Nähprogramm. Im Schritt S11 entscheidet die CPU 70, ob der nächste Datenwert ein Enddatenwert ist oder nicht. Wenn der nächste Datenwert der Enddatenwert ist, beendigt sie. Wenn der nächste Datenwert nicht der Enddatenwert ist, geht sie zum Schritt S12 weiter.

Im Schritt S12 entscheidet die CPU 70, ob der nächste Datenwert sich auf einen Fadenabschneidevorgang bezieht oder nicht. Wenn der nächste Datenwert auf den Fadenabschneidevorgang bezogen ist, geht sie zum Schritt S13 weiter. Wenn der nächste Datenwert sich nicht auf den Fadenabschneidevorgang bezieht, geht sie zum Schritt S14 weiter.

Im Schritt S13 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung und die zweite Motorantriebsschaltung 63, wodurch der erste Motor 4 und der zweite Motor 60 abgestoppt werden, und dann steuert sie den Fadenabschneidemechanismus 65, wodurch der Fadenabschneidevorgang durchgeführt wird, und dann bewegt sie sich zum Schritt S14.

Im Schritt S14 entscheidet die CPU 70, ob der nächste Datenwert ein Nähdatenwert ist oder nicht. Wenn der nächste Datenwert kein Nähdatenwert ist, bewegt sie sich zum Schritt S11. Wenn der nächste Datenwert der Nähdatenwert ist, geht sie zum Schritt S15 weiter.

Im Schritt S15 erkennt die CPU 70 einen Stichabstand der Nähdaten und erkennt weiterhin die Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60, basierend auf dem Ergebnis der Feststellung des Encoders 62.

Im Schritt S16 wählt die CPU 70 aus der Vorschubschrittgrößentabelle T eine Vorschubschrittgröße aus, welche dem Stichabstand und der Drehgeschwindigkeit, welche im Schritt S15 erkannt wurden, entspricht.

Im Schritt S17 wird die erste Motorantriebsschaltung 62 gesteuert und somit angetrieben, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, um so die ausgewählte Vorschubschrittgröße zu erhalten.

Im Schritt S18 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 62, um den ersten Motor 4 und den zweiten Motor 60 anzutreiben, wodurch der Nähvorgang und der Nähgutvorschub durchgeführt werden.

Im Schritt S19 liest die CPU 70 den nächsten Nähdatenwert und bewegt sich zum Schritt S11.

Auch in diesem Programm kann die Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 während des Nähvorgangs verändert werden. Selbst wenn die Drehgeschwindigkeit verändert wird, erkennt die CPU 70 die Drehgeschwindigkeit bei jedem Nähdatenwert, so dass zu jeder Zeit eine optimale Vorschubschrittgröße ausgewählt wird.

In der Nähmaschine 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel wird, wie oben beschrieben, der erste Motor 4 so gesteuert, dass die Vorschubschrittgröße durch das Vorschubregulierglied 52 reguliert wird, um die Vorschubschrittgröße zu erhalten, die in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist. Wenn infolgedessen der Benutzer eine Vorschubschrittgröße, die für den Stichabstand und die Vorschubgeschwindigkeit geeignet ist, in die Bedienungstafel 7 eingibt, wird die Vorschubschrittgröße automatisch reguliert. Infolgedessen ist es möglich, die Effizienz einer Regulierarbeit zu verbessern und zu veranlassen, dass die Stiche gleichmäßig werden.

Weiterhin wird aus der Vorschubschrittgrößentabelle T eine Vorschubschrittgröße ausgewählt, die der Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 entspricht, das ist die Vorschubgeschwindigkeit, und der erste Motor 4 wird gesteuert, so dass die Vorschubschrittgröße reguliert wird basierend auf der Vorschubgeschwindigkeit während des Nähvorgangs. Auf diese Weise ist es auch möglich, eine Vorschubschrittgröße automatisch zu regulieren, so dass sie einer Veränderung in der Vorschubgeschwindigkeit entspricht. Beispielsweise ist eine Vorschubgeschwindigkeit in einem gekrümmten Abschnitt kleiner als diejenige in einem geradlinigen Abschnitt. Jedoch können selbst in einem solchen Fall die Stiche gleichförmig gemacht worden, da die Vorschubschrittgröße reguliert wird.

Weiterhin werden die Vorschubschrittgröße, die der Drehgeschwindigkeit des zweiten Motors 60 entspricht, und der Stichabstand aus der Vorschubschrittgrößentabelle T ausgewählt, so dass der erste Motor 4 gesteuert wird, wodurch die Vorschubschrittgröße reguliert wird, basierend auf der Vorschubgeschwindigkeit und dem Stichabstand während des Nähvorgangs. Deshalb ist es möglich, die Vorschubschrittgröße automatisch zu regulieren, so dass sie der Veränderung in der Vorschubgeschwindigkeit und dem Stichabstand entspricht.

Um im Programmnähvorgang jeden der Stichabstände, die für jeweilige Stichnummern, die ebenfalls von der Bedienungstafel 7 eingegeben sind, zu erhalten, werden Vorschubschrittgrößen, welche jedem der Stichabstände für jeweilige Stichnummern entsprechen, aus den Regulierdaten ausgewählt, wodurch der erste Motor 4 gesteuert wird. Deshalb ist es auch dann, wenn das Nähprogramm zuvor von der Bedienungstafel eingegeben wurde, möglich, die Vorschubschrittgröße zu regulieren, so dass sie dem Stichabstand entspricht.

Indessen ist die vorliegende Erfindung nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt und es ist offensichtlich, dass daran verschiedene Änderungen vorgenommen werden können.

Beispielsweise kann die Vorschubschrittgrößentabelle T, die im Ausführungsbeispiel beschrieben ist, aktualisiert und mit korrigierten Werten ersetzt werden, die in die Bedienungstafel 7 eingegeben werden. In einem solchen Falle ist es vor einem Versand möglich, Vorschubschrittgrößen zu korrigieren und zu aktualisieren, so dass sie einem individuellen Unterschied in der Nähmaschine 1 entsprechen. Auch nach dem Versand ist es möglich, Vorschubschrittgrößen zu korrigieren und zu aktualisieren, wie vom Benutzer gewünscht. Ferner ist es auch möglich, eine Vorschubschrittgröße für einen Kurvennähvorgang zu korrigieren. Mehr im einzelnen können von der Bedienungstafel 7 aus eine Kurvenauftrittsinstruktion zum Einstellen eines nachfolgenden Nähverlaufs, der eine Kurve während des Nähvorgangs sein soll, eine lineare Rückkehrinstruktion zum Einstellen des Nähverlaufs derart, dass er nach Auftreten der Kurve wieder linear ist, und ein Krümmungsradius der Kurve eingegeben werden.

Das ROM 71 speichert Korrekturverhältnisdaten an einer Vorschubschrittgröße, die dem Krümmungsradius der Kurve entspricht. Beispielsweise werden, wie in Tabelle 1 dargestellt, die Korrekturverhältnisdaten für jeden Krümmungsradius derart eingestellt, dass ein Korrekturverhältnis anwächst, wenn der Krümmungsradius der Kurve reduziert wird.

Tabelle 1

Für die Korrekturverhältnisdaten werden durch eine Simulation oder durch einen Versuch optimale Daten für jeden Typ eines Nähguts voreingestellt.

Wenn die Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve (Ecke) in die Bedienungstafel 7 eingegeben wird, korrigiert der Steuerteil 6 eine Vorschubschrittgröße, basierend auf den Korrekturverhältnisdaten, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen, und steuert den ersten Motor 4. Mehr im einzelnen: eine Vorschubschrittgröße wird durch Multiplizierung der voreingestellten Vorschubschrittgröße mit dem Korrekturverhältnisdatenwert korrigiert, welcher dem Krümmungsradius der Kurve entspricht.

Wenn die lineare Rückkehrinstruktion in die Bedienungstafel 7 eingegeben wird, nachdem die Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve eingegeben wurde, stellt der Steuerteil 6 die Korrektur der Vorschubschrittgröße zurück, basierend auf den Korrekturverhältnisdaten, und steuert den ersten Motor 4.

Als nächstes wird mit Bezug auf ein in 15 dargestelltes Flussdiagramm ein Korrekturprozess einer Vorschubschrittgröße in Verbindung mit dem Auftreten einer Kurve (Ecke) beschrieben. Wenn aus der Bedienungstafel 7 ein Stichabstand eingegeben ist, führt die CPU 70 ein Steuerprogramm aus. Im Schritt S21 wählt die CPU 70 aus der Vorschubschrittgrößentabelle T eine Vorschubschrittgröße aus, die einem Stichabstand entspricht, der eingegeben ist, und eine voreingestellte Vorschubgeschwindigkeit (Drehgeschwindigkeit).

Im Schritt S22 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 62 und treibt sie an, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, um so die ausgewählte Vorschubschrittgröße zu erhalten.

Im Schritt S23 entscheidet die CPU 70, ob eine Nähstartinstruktion in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist oder nicht. Wenn die Nähstartinstruktion nicht eingegeben ist, wird sie veranlasst, in diesem Zustand in Bereitschaftsstellung zu verbleiben. Wenn die Nähstartinstruktion eingegeben ist, geht sie zum Schritt S24 weiter.

Im Schritt S24 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 63, um den ersten Motor 4 und den zweiten Motor 60 anzutreiben, wodurch der Nähvorgang und der Nähgutvorschub ausgeführt werden.

Im Schritt S25 entscheidet die CPU 70, ob in die Bedienungstafel 7 eine Fadenabschneideinstruktion eingegeben ist oder nicht. Wenn die Fadenabschneideinstruktion eingegeben ist, geht sie zum Schritt S26 weiter. Wenn die Fadenabschneideinstruktion nicht eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S27.

Im Schritt S26 steuert die CPU 70 die erste Motorantriebsschaltung 5 und die zweite Motorantriebsschaltung 63, um den ersten Motor 4 und den zweiten Motor 60 anzuhalten, und steuert dann den Fadenabschneidemechanismus 65, wodurch der Fadenabschneidevorgang ausgeführt wird. Hierauf endet das Steuerprogramm.

Im Schritt S27 entscheidet die CPU 70, ob in die Bedienungstafel 7 eine Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve (Ecke) eingegeben ist oder nicht. Wenn die Kurvenauftrittsinstruktion eingegeben ist, geht sie zum Schritt S28 weiter. Wenn die Kurvenauftrittsinstruktion nicht eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S35.

Im Schritt S28 entscheidet die CPU 70, ob der Krümmungsradius der Kurve in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist oder nicht. Wenn der Krümmungsradius der Kurve eingegeben ist, geht sie zum Schritt S27 über. Wenn der Krümmungsradius der Kurve nicht eingegeben ist, wird sie veranlasst in diesem Zustand in Bereitschaftsstellung zu verbleiben.

Im Schritt S29 wählt die CPU 70 Korrekturverhältnisdaten aus, welche dem eingegebenen Krümmungsradius entsprechen, und sie bewegt sich zum Schritt S30 weiter.

Im Schritt S30 multipliziert die CPU 70 eine vorbestimmte Vorschubschrittgröße mit dem ausgewählten Korrekturverhältnisdatenwert, wodurch die Vorschubschrittgröße korrigiert wird, und sie bewegt sich dann zum Schritt S31.

Im Schritt S31 wird, um das Vorschubregulierglied 52 so zu verdrehen, dass die korrigierte Vorschubschrittgröße erhalten wird, die erste Motorantriebsschaltung 62 gesteuert und angetrieben, und sie geht zum Schritt S32 weiter. Auf diese Weise wird selbst dann, wenn während des Nähvorgangs eine Kurve auftritt, die Vorschubschrittgröße reguliert. Infolgedessen können die Stichabstände gleichförmig gemacht werden.

Im Schritt S32 entscheidet die CPU 70, ob in die Bedienungstafel 7 eine lineare Rückkehrinstruktion eingegeben ist oder nicht. Wenn die lineare Rückkehrinstruktion nicht eingegeben ist, geht sie zum Schritt S33 über. Wenn die lineare Rückkehrinstruktion nicht eingegeben ist, bewegt sie sich zum Schritt S35.

Im Schritt S33 stellt die CPU 70 die Korrektur der Vorschubschrittgröße basierend auf dem Korrekturverhältnisdatenwert zurück. Dann geht sie zum Schritt S34 über.

Im Schritt S34 wird, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, so dass die zurückgestellte Vorschubschrittgröße erhalten wird, die erste Motorantriebsschaltung 62 gesteuert und angetrieben, und dann geht sie zum Schritt S35 weiter.

Im Schritt S35 entscheidet die CPU 70, ob in die Bedienungstafel 7 eine Instruktion betreffend eine Regulierung des Verdrehungswinkels eingegeben ist oder nicht. Wenn die Instruktion betreffend eine Regulierung des Verdrehungswinkels nicht eingegeben ist, geht sie zum Schritt S25 über. Wenn die Instruktion betreffend eine Regulierung des Verdrehungswinkels eingegeben ist, geht sie zum Schritt S36 weiter.

Im Schritt S36 wählt die CPU 70 aus der Vorschubschrittgrößentabelle T eine Vorschubschrittgröße aus, die einem zuvor eingegebenen Stichabstand entspricht, und eine Drehgeschwindigkeit, die nach der Regulierung erhalten wurde, und dann bewegt sie sich zum Schritt S37 weiter.

Im Schritt S37 wird, um das Vorschubregulierglied 52 zu verdrehen, so dass die ausgewählte Vorschubschrittgröße erhalten wird, die erste Motorantriebsschaltung 62 gesteuert und angetrieben, und Sie geht zum Schritt S25 über. Wenn deshalb die Drehgeschwindigkeit während des Nähvorgangs geändert wird, wird die Vorschubschrittgröße reguliert, wodurch die Stichabstände gleichförmig gemacht werden können.

Wenn die Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve auf diese Weise in die Bedienungstafel 7 eingegeben ist, wird die Vorschubschrittgröße korrigiert basierend auf dem Korrekturdatenwert der dem Krümmungsradius der Kurve entspricht. Es ist deshalb möglich, einen Kurvennähvorgang mit dem gleichen Abstand auszuführen, wie derjenige eines geraden Nähvorgangs, so dass die Stiche gleichförmig gemacht werden.

Der Krümmungsradius der Kurve kann während oder vor dem Nähvorgang eingegeben werden.


Anspruch[de]
Eine Nähmaschine (1) umfassend:

eine Oberwelle (9), die so gehalten ist, dass sie in Verriegelung mit einem Hauptmotor (60) umläuft;

eine Nadelstangenschwingwelle (10), die verdrehbar gehalten ist;

eine Nadelstangenschwingbasis (11), die so gehalten ist, dass sie entlang einer bestimmten Richtung in Verriegelung mit einer Verdrehung der Nadelstangenschwingwelle (10) schwingt;

eine Nadelstange (13), die durch die Nadelstangenschwingbasis (11) so gehalten ist, dass sie sich in einer vertikalen Richtung in Verriegelung mit der Oberwelle (9) bewegt;

einen oberen Vorschubschenkel (14), der durch die Nadelstangenschwingbasis (11) so gehalten ist, dass er sich in der vertikalen Richtung in Synchronisation mit der Nadelstange bewegt;

eine Vertikalvorschubwelle (38), die so gehalten ist, dass sie um eine Achse schwingt;

eine Horizontalvorschubwelle (39), die so gehalten ist, dass sie um eine Achse schwingt;

einen Transporteur (44), der so angeordnet ist, dass er in der gleichen Richtung schwingt wie die Nadelstangenschwingbasis (11) und sich in der vertikalen Richtung bewegt; und

einen Kupplungsmechanismus (40, 41, 42, 43), der an die Vertikalvorschubwelle (38) und die Horizontalvorschubwelle (39) angekoppelt und betätigbar ist, um eine Schwingung der oberen Vorschubwelle in eine Vertikalbewegung und eine Schwingung der Horizontalvorschubwelle (39) in eine Schwingbewegung in einer horizontalen Richtung umzuwandeln, und ferner betätigbar ist, um die Vertikalbewegung und die Schwingbewegung auf den Transporteur zu übertragen,

wobei ein Nähvorgang ausgeführt wird, während ein Nähgut (102, 103) vom Transporteur (44) und vom oberen Vorschubschenkel (14) vorgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine (1) weiterhin umfasst:

ein Vorschubregulierglied (52), das an die Horizontalvorschubwelle angekoppelt ist, um so ein Horizontalschwingungsausmaß der Horizontalvorschubwelle (39) durch eine Verdrehung derselben zu regulieren;

einen Reguliermotor (4), der das Vorschubregulierglied (52) verdreht;

ein Verbindungsglied (59), das an die Horizontalvorschubwelle (39) angekoppelt ist, um so das Horizontalschwingungsausmaß auf die Nadelstangenschwingbasis (11) zu übertragen;

eine Bedienungstafel (7), in die das Horizontalschwingungsausmaß eingegeben wird; und

einen Steuerteil (6), der den Reguliermotor (4) zur Steuerung der Verdrehung des Vorschubreguliergliedes (52) steuert, um so das Horizontalschwingungsausmaß zu erhalten, das in die Bedienungstafel (7) eingegeben ist.
Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmaschine weiterhin umfasst:

einen Encoder (62), der eine Drehgeschwindigkeit des Hauptmotors (60) feststellt; und

einen Speicherteil (71), der Regulierdaten (T) betreffend das Horizontalschwingungsausmaß speichert, welches der Drehgeschwindigkeit entspricht,

wobei der Steuerteil (6) das Horizontalschwingungsausmaß, das der vom Encoder (62) festgestellten Drehgeschwindigkeit entspricht, aus den Regulierdaten (T) auswählt, um den Reguliermotor (4) zu steuern.
Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn ein korrigierter Wert einer Vorschubschrittgröße in die Bedienungstafel (7) eingegeben wird, wobei die Vorschubschrittgröße das Horizontalschwingungsausmaß in den Regulierdaten ist, der Steuerteil die Vorschubschrittgröße in den Regulierdaten (T) auf den korrigierten Wert aktualisiert. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerteil (6) aus den Regulierdaten (T) die Vorschubschrittgröße, die der vom Encoder (62) festgestellten Drehgeschwindigkeit entspricht, und einen Stichabstand, der in die Bedienungstafel (7) eingegeben ist, auswählt, um den Reguliermotor (4) zu steuern. Nähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein oder mehrere Sätze des Stichabstandes und einer mit dem Stichabstand zu nähenden Stichnummer in die Bedienungstafel (7) eingegeben werden können, und dass, um jeden Stichabstand zu erhalten, der für jede Stichnummer eingegeben ist, welche ebenfalls in die Bedienungstafel (7) eingegeben ist, der Steuerteil (6) aus den Regulierdaten jede Vorschubgröße auswählt, die jedem Stichabstand für jede Stichnummer entspricht, um den Reguliermotor (4) zu steuern. Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve zum Einstellen einer nachfolgenden Nähbahn, die eine Kurve sein soll, und ein Krümmungsradius der Kurve in die Bedienungstafel (7) während des Nähvorgangs eingegeben werden,

der Speicherteil (71) Korrekturverhältnisdaten der Vorschubschrittgröße, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen, speichert, und

der Steuerteil (6) die Vorschubschrittgröße zur Steuerung des Reguliermotors (4) basierend auf den Korrekturverhältnisdaten korrigiert, die dem Krümmungsradius der Kurve entsprechen, wenn die Instruktion betreffend das Auftreten einer Kurve in die Bedienungstafel (7) eingegeben wird.






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