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Dokumentenidentifikation DE102007007783A1 23.08.2007
Titel Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes, zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser
Anmelder Strauch, Falko, 06846 Dessau, DE;
Zeidler, Gregor, 06846 Dessau, DE
Erfinder Strauch, Falko, 06846 Dessau, DE;
Zeidler, Gregor, 06846 Dessau, DE
Vertreter Voigt, W., Ing. Pat.-Ing., Pat.-Anw., 06108 Halle
DE-Anmeldedatum 09.02.2007
DE-Aktenzeichen 102007007783
Offenlegungstag 23.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.08.2007
IPC-Hauptklasse B60F 3/00(2006.01)A, F, I, 20070209, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62K 13/00(2006.01)A, L, I, 20070209, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes, zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser. Damit wird durch gezielte und kurzfristig realisierbare Umbaumaßnahmen ein optimal zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser gestaltbares Gerät vorgeschlagen.
Die bisher nicht gelösten wechselseitigen Transportprobleme in der Kombination mit je einem technisch ausgereiften Fahrrad und einem Faltboot, letzteres in der Regel mit separaten Transportbehältern oder -wagen, werden durch die erfindungsgemäße Lösung kompensiert, wobei im Falle der Ausbildung eines Fahrrades (1) ein Hauptrahmen, bestehend aus einem vorderen und hinteren Hauptrahmen (7, 8) mit einer Gabel (13) und einer Schwinge (17) mittels eines Gabelgelenkes (11) und eines Schwinggelenkes (12) verbunden ist und ein vorderer und ein hinterer Dämpfer (9, 10), letzterer ist noch an einer Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) befestigt, eine definierte Rahmenform darstellen und ein Tretlager (14) an der Gabel (13), eine Sitzaufnahme (19) mit einer Sitzschale (20) auf der Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) angebracht ist, Elemente eines Gepäckträgers (18) mit der Sitz- und Gepäckträgerhalterung formschlüssig in Verbindung stehen und ein Vorderrad mit Antrieb über ein Ritzel in die Gabel (13) und ein Hinterrad in die Schwinge (17) eingesetzt ist sowie im Falle der Ausbildung eines Faltbootes (38) der vordere und hintere Hauptrahmen (7, 8) mit der Gabel (13) und ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes, zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser. Damit wird durch gezielte und kurzfristig realisierbare Umbaumaßnahmen ein optimal zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser gestaltbares Gerät vorgeschlagen.

Die bisher nicht gelösten wechselseitigen Transportprobleme in der Kombination mit je einem technisch ausgereiften Fahrrad und einem Faltboot, letzteres in der Regel mit separaten Transportbehältern oder -wagen, werden durch die erfindungsgemäße Lösung kompensiert.

Land- und Wassermassen stellen bei der Fortbewegung des Menschen natürliche Hindernisse dar. Zur Überwindung dieser, muss man Brücken, Fähren, Tunnel oder ähnliche Einrichtungen nutzen. Da man bei der Fortbewegung auf diese Hilfsmittel zurückgreifen muss, wird eine unabhängige Fortbewegung eingeschränkt. Daher rührt das Bedürfnis Land- und Wasserstraßennetze flexibler und individueller zu nutzen. Diese Einschränkungen sind mit einem Fortbewegungsmittel zu beheben, dass sowohl Land- als auch Wasserinfrastrukturen nutzen kann.

Es ist bekannt, dass es klappbare Mini- bzw. Liegeräder und faltbare Boote gibt. Beide Bauarten sind dazu da, sie möglichst platzsparend zu verstauen bzw. auf- und abzubauen. Stand der Technik ist die Möglichkeit, ein Fahrrad auf ein Boot zu positionieren und dessen Tretkettenantrieb zum Antrieb eines Propellers und damit zu dem des Bootes umzufunktionieren, wie in DE 299 02 716 U1 beschrieben.

Der starre Bootskörper wird hier bei der Fortbewegung zu Lande als Anhänger des Fahrrades mitgeführt.

Eine andere Möglichkeit ist die Fortbewegung mit einem Miniklapprad, an das ein Anhänger mit einem daraufgeschnallten Faltboot (in 1–2 Packtaschen verstaut) gehängt wird. Das Klapprad wird bei der Fortbewegung zu Wasser auf dem aufgebauten Boot als Gepäck befestigt und dient hier nicht zur Fortbewegung. Das Boot wird durch Paddeln angetrieben.

Werden Reiseliegeräder und Faltboote einzeln verwendet, so ist man im Fahrradfall ausschließlich auf Landverkehrsnetze und im Bootsfall ausschließlich auf Wasserstraßennetze angewiesen und an diese gebunden. Die Fortbewegung wird somit eingeschränkt. Möchte man die beiden Fortbewegungsarten – Fahrradfahren und Paddeln – miteinander kombinieren, um beide Verkehrsnetze nutzen zu können, musste bis jetzt das Boot als Anhänger oder auf einen extra Anhänger hinter dem Rad mitgeführt werden. Ein Miniklapprad ist als vollwertiges Reise- und Transportmittel unakzeptabel. Die kleinen Laufräder (20 Zoll und kleiner), die geringen Übersetzungen und die senkrechte Sitzposition, eignen sich nicht für die Bewältigung längerer Strecken. Außerdem muss man sein eigenes Reisegepäck auf dem Rücken mitführen. Das erschwert die Fortbewegung und führt schnell zu Ermüdungen bzw. zu Handgelenks- und Rückenschmerzen. Zudem muss man ständig das komplette Gewicht der beiden Fahrzeuge transportieren. Daher dient die Kombination – Miniklapprad mit Faltboot auf Anhänger – nur für den Transport des Bootes zum Gewässer und nicht als eigenständiges, zum Reisen nutzbares, Fortbewegungsmittel.

Ein komplettes Boot, gemäß DE 100 05 142.1 bzw. DE 299 02 716 U1, an ein Fahrrad zu hängen, beeinträchtigt erheblich die Verkehrstauglichkeit und Funktionalität, in Bezug auf Wendigkeit und Fahrverhalten des Rades, da hier ein Gespann mit einer enormen Länge entsteht. Das auf das Boot aufgesetzte Fahrrad sorgt dafür, dass sich der Nutzer und damit der Schwerpunkt weit über der Wasseroberfläche befindet. Das Boot neigt schnell zum Umkippen und verschlechtert die Manövrierbarkeit, da deswegen ein extra Ausleger benötigt wird. Außerdem behält man die Antriebsart des Tretens bei. Man hat somit eine gleichbleibende körperliche Beanspruchung, obwohl man die Fortbewegungsart wechselt.

Faltbootgerüste bestehen ausschließlich aus steifen Einzelteilen, die zusammengesteckt die Bootsform definieren. Die Einzelteile sind nummeriert und müssen vor dem Aufbau sortiert werden. Das erschwert den Aufbau und kostet Zeit. Durch die hohe Anzahl der Einzelteile und deren Länge, ist eine lange Stabtasche (ca. 1,25 m) nötig, die an einem Fahrrad schwierig unterzubringen ist.

Die Kritik am Stand der Technik muss demnach darin gesehen werden, dass es bisher nicht gelungen ist, eine Lösung anzubieten, bei der der üblicherweise zu erwartende Standard eines modernen Fahrrades in einer neuartigen Konstruktion mit einem Faltboot kombiniert wird, wobei ein überwiegender Teil aller verwendeten Elemente jeweils vollkommen in die eine oder andere Form eines gewünschten Fortbewegungsmittels integriert ist.

Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, eine vollwertig als Fahrrad oder als Faltboot nutzbare Einrichtung zu konzipieren, bei der ohne Spezialwerkzeug mit wenigen Handgriffen und unter Nutzung der meisten Elemente eines modernen Fahrrades (Liege-) und weiterer typischer Elemente eines Faltbootes ein Fortbewegungsgerät mit manueller Bedienbarkeit vorgeschlagen wird, wobei für die eine oder andere Art der an sich hybrid nutzbaren Einrichtung keine zusätzlichen Transportkapazitäten erforderlich sind sowie eine technisch einfach gestaltbare Serienfertigung durchführbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wie folgt gelöst, wobei hinsichtlich der grundlegenden erfinderischen Gedanken auf den Patentanspruch 1, verwiesen wird.

Die weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus den Patentansprüchen 2 bis 13.

Folgende ergänzende Hinweise zur erfinderischen Lehre sind erforderlich.

Die erfindungsgemäße Einrichtung stellt sich u. a. für die Benutzung an Land als ein für den Straßenverkehr taugliches Liegefahrrad dar. Es besteht dabei aus einem hohlen Längsträger, auch als Hauptrahmen zu bezeichnen, der wiederum in einen vorderen und einen hinteren Hauptrahmen unterteilt ist, wobei beide über ein Gelenk miteinander derart verbunden sind, dass im Bereich des Gelenkes der vordere Hauptrahmen mittels eines dort befindlichen Lenkers definiert seitlich ausschwenkbar ausgebildet ist.

Der vordere Hauptrahmen besitzt in Fahrtrichtung gesehen eine Aufnahme zur Befestigung einer Vorderradgabel, die in einem wahlweise feststellbaren Gelenk und im Rahmen des Federweges eines zwischen vorderem Hauptrahmen und der Gabel angebrachten vorderen Dämpfers nach innen, in Richtung der Unterseite des vorderen Hauptrahmens, definiert einschwingen kann.

Gegenüber dem vorgenannten Gelenk befindet sich eine weitere Aufnahme zum Einbau des Vorderrades, welches als Antriebsrad mit einer üblicherweise bekannten Nabenschaltung und einem Riemenritzel ausgestattet ist. Das Riemenritzel steht seinerseits mit einem Tretlager, nebst Riemenblatt und Pedalen in Wirkverbindung, wobei die Anordnung des Tretlagers etwa im Schnittpunkt der kurzen aufeinander zulaufenden Seiten der Vorderradgabel, wenn letztere von der Seite gesehen wird, gewählt ist.

Der hintere Hauptrahmen trägt auf seiner Oberseite eine dort fest angebrachte Sitz- und Gepäckträgerhalterung, wobei an ihrer nach oben und außen weisenden Seite eine zweigeteilte Sitzschale aufliegt und in zwei parallel nach hinten mit im Winkel von ca. 120° nach hinten weisenden Kragarmen, die in ein nach außen offenes Vierkanthohlprofil auslaufen, Gepäckträgerelemente eingeschoben sind. Die Gepäckträgerhalterung steht über einem hinteren Dämpfer mit einer Dreieckschwinge in Wirkverbindung, die einerseits eine Aufnahme für ein Hinterrad und andererseits eine Aufnahme für ein weiteres bewegliches Gelenk aufweist, sodass über letzteres die Verbindung zum hinteren Hauptrahmen hergestellt ist.

Zur Mitführung der für den Faltbootumbau typischen Bauteile und der Bootshaut sowie des Reisegepäcks nehmen der hintere Hauptrahmen und die Gepäckträgerelemente eine Bootspacktasche, Packtaschen für das Reisegepäck in zwei unterschiedlichen Größen zwei Stabtaschen und eine weitere unterhalb des hinteren Hauptrahmens angebrachte Tasche für Reisegepäck auf. Die Bootspacktasche ist mit den beiden an den Gepäckträgerelementen seitlich angeordneten Reisegepäcktaschen mittels Gurten verzurrt.

In der Bootspacktasche befinden sich die ergänzende Bauteile für den Faltbootaufbau, wie z. B. die Bootshaut, mehrere Spanten, Spanngurte, Elemente für einen Bug- und Hecksteven und die Steueranlage des Faltbootes, bestehend aus Steuerblatt und Seilzügen. Auf der Bootspacktasche werden die Paddelblätter durch geeignete Befestigungsmittel transportgerecht befestigt. Die am hinteren Hauptrahmen seitlich angebrachten Stabtaschen nehmen Einzelteile für Deckstäbe, Kielsenten und Teile des Paddelschaftes auf.

Zur Wahl der Querschnittformen der Elemente des Hauptrahmens, der Gabel. und der Schwinge sei Folgendes angemerkt:

Die Rahmenprofile werden zum Lenkkopf hin in der Vertikalen höher und in der Horizontalen schmaler, um ein Durchbiegen des Rahmens nach unten zu verhindern. Zum Gabel- und Schwinggelenk hin werden die Hauptrahmenteile in der Horizontalen breiter und in der Vertikalen schmaler, um Schwinge und Gabel genügend Führung zu bieten. Das heißt, es gibt jeweils einen Querschnittwechsel im Rahmenprofil zwischen Schwinggelenk, Lenkkopf und Gabelgelenk. Der vordere und der hintere Hauptrahmen sind zusätzlich auf Höhe des Lenkkopfes mit jeweils einem Lenkungsdämpfer auf der rechten und linken Seite verbunden. Sie optimieren die Lenkung und sorgen dafür, dass der Rahmen nicht in der Mitte seitlich zusammenklappen kann.

Die Umgestaltung des erfindungsgemäßen mit den Packtaschen versehenen und komplett fahrbereiten Liegerades in ein Faltboot lasst sich wie folgt beschreiben:

Nachdem das Gepäck vom Fahrrad genommen wurde, werden die Laufräder ausgebaut und die Gepäckträgerteile abgezogen. Die Sitz- und Lehnenflächen der Sitzschale sind an zwei parallel verlaufenden Rohren angebracht, die an den Enden in einem 180-Grad-Bogen zusammenlaufen. Über diese Rohre ist der Sitz auf der Sitz- und Gepäckträgerhalterung befestigt. Die obere Sitzlehnenhälfte ist mit den Rohren auf den unteren Teil des Sitzes aufgesteckt. Die untere Sitzlehnenfläche und die Sitzfläche sind ein Teil. Das oben aufgesteckte Sitzlehnenteil wird als nächstes nach oben abgezogen, da es für den Bootsumbau nicht gebraucht wird und die Bewegungsfreiheit beim Paddeln stören würde. Durch Druck auf die rechte Flanke der Tretlagerachse, kann der rechte Pedalarm um 180° auf der Achse gedreht werden, sodass er die gleiche Stellung, wie der linke Pedalarm einnimmt. Danach wird der vordere Dämpfer, der mit Splinten am vorderen Hauptrahmen und Gabel befestigt ist, von der Gabel gelöst. Der vordere Hauptrahmen ist durch den Lenkkopf mit dem hinteren Hauptrahmen verbunden.

Dadurch, dass der vordere Hauptrahmen zum Gabelgelenk hin breiter wird, ist unten kurz vor dem Gabelgelenk eine Aussparung des Rahmens vorgesehen, in die der von der Gabel gelöste vordere Dämpfer eindrehbar ist und somit im Hauptrahmen verschwindet. Mit dem Splint aus der Gabel wird er in der Aussparung arretiert. Durch das Lösen und Einklappen des vorderen Dämpfers, kann nun die Gabel nach vorn ausgeklappt werden, bis sie mit dem Hauptrahmen eine Linie ergibt. Das Gabelgelenk arretiert beim Erreichen dieser Stellung von selbst und kann beim Zurückbau in den Fahrradzustand, mit einen Druck auf die Seitenflanken des Gelenks, wieder gelöst und damit beweglich gemacht werden.

Als nächstes wird der hintere Dämpfer aus seiner Aufnahme an der Schwinge gelöst und nach oben gedreht. Damit legt sich die Schwinge, wie Hauptrahmen und Gabel, auf den Boden ab und ergibt mit den anderen Teilen einen in der Länge nach ausgeklappten Fahrradrahmen.

Jetzt werden die für den Umbau zum Boot benötigten Teile hinzugenommen.

Bug- und Hecksteven, die aus jeweils 2 Teilen bestehen, werden zusammengesteckt. Des Weiteren gibt es 6 Spanten, die die Bootsform in Querrichtung definieren. Diese Spanten sind in fest definierten Abständen an 2 horizontal als Schleife verlaufenden Spanngurten befestigt. Die Spanngurte ersetzen die bei herkömmlichen Faltbooten steif ausgebildeten Bordwandsenten. Die Spanngurte werden vorn am Bugsteven und hinten am Hecksteven befestigt und als nächstes der erste und letzte Spant auf Bug- bzw. Hecksteven aufgesteckt. Die beiden Kielsenten aus der Stabtasche werden zusammengesteckt und in die ausgebreitete Bootshaut eingeschoben. Jetzt wird die noch flexible Konstruktion aus Steven, Spanten und Gurten in die Bootshaut zu den Kielsenten eingeführt und die Kielsenten in an Bug- und Hecksteven befindliche Beschläge eingesteckt. Die Spanten verfügen unten über Aussparungen in denen die Kielsenten fixiert und geführt werden. Somit definieren die Kielsenten im Unterschiffbereich die Bootform.

Jetzt wird der ausgeklappte Fahrradrahmen, der an der Schwinge noch knickbar ist, durch einen Süllrand in die Bootshaut eingeschoben. Die Ausfallenden der Gabel werden an einen am Bugstevenende querliegenden Bolzen arretiert. Dasselbe passiert mit den Ausfallenden der Schwinge am Hecksteven. Mittels Durchdrücken des Fahrradrahmens nach unten, drückt er die Steven nach außen auf die endgültige Bootslänge und spannt damit die Bootshaut. Gleichzeitig werden die Gurte in Längsrichtung gespannt und die restlichen Spanten 2, 3, 4 und 5 rutschen an die für sie vorgesehende Position im Boot. Sie werden durch den oben aufliegenden Fahrradrahmen zusätzlich fixiert. Dafür besitzen die Spanten Aussparungen an der Unterseite, in die sich der Fahrradrahmen setzt. Auf diese Weise entsteht eine formschlüssige Verbindung zwischen Fahrradrahmen und Spanten, sodass keine Teile nach unten aus dem Boot herausragen und es ergibt sich somit ein glatter, gerader Kiel. Der integrierte Fahrradrahmen ersetzt dabei einen Großteil des Kiels des Faltbootes. Der Fahrradlenker ist so ausgeformt, dass er an seiner Position im Boot die Bootsform mitdefiniert und die Gurte an dieser Stelle gehalten werden. Sie rutschen beim Durchdrücken des Fahrradrahmens an die für sie ausgeformte Haltepositionen am Lenker. Der Lenker des Fahrrades erhält somit im Boot die Funktion eines Spants.

Der hintere Dämpfer wird heruntergedreht und in der unteren Aufnahme der Schwinge befestigt. Mit diesem Vorgang wird der Fahrradrahmen zu einem steifen Element des Bootsgerüstes. Um das Boot in Längsrichtung endgültig verwindungssteif zu machen und ein Zusammenklappen des Gerüstes in dieser Richtung zu verhindern, werden nun drei Deckstäbe (einer vorn und zwei hinten) verwendet. Die Deckstäbe setzen sich, wie die Kielsenten, aus mehreren Einzelstäben zusammen. Der vordere Deckstab wird durch den Süllrand eingeführt und am Bugsteven in eine dafür vorgesehene Beschlagshülse gesteckt. Der Deckstab selbst liegt in Aussparungen oben auf den Spanten 1 und 2 auf. Das andere Ende verläuft nach Spant 2 hinunter zur Fahrradgabel und wird an dieser, auf Höhe des Tretlagers, befestigt. Die beiden hinteren Deckstäbe werden ebenfalls in Hülsen am Hecksteven eingeschoben und spreizen sich von dort zur Mitte des Bootes auf, damit das Gepäck problemlos von oben eingeladen werden kann. Die hinteren Deckstäbe enden fixiert an Spant 4. Hinter dem Sitz wird dieser vierte Spant und damit auch die Deckstäbe an der Gepäckträgerhalterung befestigt. Der obere Bereich der Gepäckträgerhalterung ragt über die hinteren Deckstäbe hinaus. Damit ist das Boot in allen Dimensionen komplett stabil. Nunmehr werden die beiden Gepäckträgerteile, um 90 Grad nach außen gedreht (möglich durch die Vierkantaufnahme), und an die Gepäckträgerhalterung wieder angesteckt. Hier dienen sie als waagerechte Auflage für die noch übrig gebliebenen Laufräder. Sie ragen im Boot nicht über die eigentliche Bootsform hinaus. Die Laufräder werden versetzt zueinander auf die Gepäckträgerteile aufgelegt. Danach wird die Ladeluke geschlossen. Am hinteren Ende des Süllrandes ist ein Griff in die Bootshaut integriert. Mit Hilfe dieses Griffes wird jetzt die Bootshaut an den beiden Sitzholmenden befestigt und dadurch gespannt. Gleichzeitig werden die offenen Sitzrohre durch den Griff verschlossen und vor Wassereintritt geschützt. Die Laufräder, die leicht über die seitliche Bootsform hinausragt, werden von der Bootshaut umspannt und geben an dieser Stelle die Bootsform im Oberschiffbereich vor.

Eine Umnutzung des Tretlagers zur Steuerung des Faltbootes ist wie folgt durchführbar: Im Fahrradzustand dienen die Pedale mit ihren Anbauten zur Stabilisierung der Hacken, sodaß die Füße nicht von den Pedalen rutschen können.

Nachdem die Pedalarme parallel gerichtet worden sind und die Pedale selbst nach oben gedreht sind, werden in einer seitlich angebrachten Aufnahme am linken und rechten Pedal die Seilzüge der Bootssteueranlage eingehakt. Die Bestandteile des Tretantriebs des Fahrrades erhalten somit die Doppelnutzung als ein Steuerbock des Bootes. Nachdem das Steuer am Heck befestigt und ebenfalls mit Steuerseilzügen verbunden ist, werden schließlich die in die Bootshaut eingearbeiteten Kenterschläuche und der Süllrand aufgepumpt. Letztes Gepäck kann durch eine, zwischen Süllrand und Bugspitze befindliche, Ladeluke verstaut werden. Das Boot ist damit einsatzbereit. Das vordere Oberschiff verfügt über 2 × 2 Laschen, die mit Gummibändern verbunden sind. Diese bieten die Möglichkeit, weiteres Gepäck auf dem Oberschiff zu verstauen. Das Gepäck, was am Fahrrad mitgeführt wird, ist in der Regel komplett im Bootsrumpf eingelagert, sodass daher das Oberschiff möglichst nicht beladen werden sollte, um den Schwerpunkt nicht unnötig hoch zu legen. Der optimal niedrige Schwerpunkt, durch die Integration des Fahrrades in das Boot, stellt, im Gegensatz zu bestehenden Lösungen, einen großen Vorteil dar. Zwei weitere Provianttaschen können rechts und links vor dem Süllrand daran angebracht werden. Die Lage von Reißverschlüssen an den v.g. Taschen wurde so gewählt, dass beim Öffnen nichts ins Wasser fallen kann. Des Weiteren kann man die beiden gleichgroßen Laufräder ggf. in Doppelnutzung an den Bordwänden des Bootes anbringen und somit einen Bootswagen modifizieren.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines zweckmäßigen Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.

Dabei zeigen die einzelnen Figuren:

1: Fahrradaufbau mit Packtaschen (Seitenansicht)

2: Fahrradaufbau ohne Packtaschen (Seitenansicht)

3: Bootsaufbau ohne Bootshaut (Draufsicht)

4: Prinzipskizze zum Aufbau von Bug- und Hecksteven, Spanngurten und Spanten (Seitenansicht)

5: Detailzeichnung (Bugsteven)

6: Bootsaufbau mit den in einer Linie ausgeklappten Rahmen des Fahrrades (Seitenansicht)

7: Bug- und Hecksteven (Seitenansicht)

8: Perspektivische Gesamtdarstellung des Faltbootes

9: Darstellung zum kurzzeitigen Landtransport des Faltbootes ohne Demontage der inneren Bauteile des Liegerades

Der Erfindungsgegenstand besteht grundsätzlich aus wechselseitig nutzbaren Bauelementen, die zum Aufbau eines Fahrrades 1 oder eines Faltbootes 38 dienen, wenn man von wenigen Bauarttypischem, wie Vorder- und Hinterrad, Tretlager 14, Bootshaut 37 oder Paddelblätter 2a, einmal absieht, wobei allerdings auch das Vorder- und Hinterrad sowie das Tretlager 14 zur technischen Umgestaltung für das Faltboot 38 darin mit integriert sind.

Das für den Straßenverkehr taugliche Fahrrad 1 besteht aus einem vorderen und hinteren Hauptrahmen 7, 8, die über einen Steuerkopf 8a miteinander verbunden sind, wobei der Steuerkopf 8a eine definierte seitliche Schwenkung zulässt. Diese Schwenkung ist durch ein unmittelbar hinter dem Steuerkopf 8a und am vorderen Hauptrahmen 7 angebrachten Fahrradlenker 16 durchführbar. Wegführend vom Steuerkopf 8a – nach vorn – ist über ein Gabelgelenk 11 eine Gabel 13 mit dem vorderen Hauptrahmen 7 verbunden, wobei ein vorderer Dämpfer 9 ein definiertes Einfedern erlaubt. An der vorderen Außenseite der Gabel 13 befindet sich ein Tretlager 14, welches über einen Zahnriemen 15 mit einem Ritzel – angeordnet in der Nabe des Vorderrades – in Wirkverbindung steht. Der hintere Hauptrahmen 8 stützt sich über ein Schwinggelenk 12 und einer Schwinge (Druckschwinge) 17 auf der Achse des Hinterrades ab. Die Schwinge 17 besitzt an ihrer nach innen gerichteten kurzen Seite zwei in unterschiedlicher Höhe nutzbare Aufnahmen, nämlich eine obere und eine untere Dämpferbefestigung für den hinteren Dämpfer 10 . Auf dem hinteren Hauptrahmen 8 befindet sich fest angebracht, eine, wie alle vorgenannten Bauteile aus Hohlprofilen gefertigte, Sitz- und Gepäckträgerhalterung 21, die an ihrer Oberseite eine Sitzaufnahme 19 trägt, an welche ihrerseits eine zweigeteilte Sitzschale 20 in ergonomischer Ausbildung verstellbar befestigt ist.

Die u. a. gabelförmig nach hinten weisenden Teile der Sitz- und Gepäckhalterung 21 nehmen im oberen Bereich die Bauteile eines Gepäckträgers 18 auf und im unteren Bereich befindet sich eine Aufnahme für den hinteren Dämpfer 10, wodurch die konstruktive Verbindung zur Schwinge 17 hergestellt ist.

Die Bauteile des Gepäckträgers 18 dienen zur Befestigung einer Bootspacktasche 2, auf welcher Paddelblätter 2a beim Transport aufgelegt sind, und weiterer seitlich angebrachter Reisegepäcktaschen 3. An der Sitz- und Gepäckträgerhalterung 21 befindet sich eine kleine Reisegepäcktasche 4 hinter der Sitzschale 20 und mittig zwischen dem Vorder- und Hinterrad – unter dem hinteren Hauptrahmen 8 – eine größere Reisegepäcktasche 6.

Seitlich am hinteren Hauptrahmen 8 befinden sich, beidseitig angebracht, Stabtaschen 5 für weiteren Bootszubehör.

Die Umgestaltung zu einem Faltboot 38 vollzieht sich in der Weise als nach Abnahme sämtlicher vorgenannter Taschen, Vorderrad und Hinterrad ausgebaut sind und die die Fahrradform und den Hauptrahmen arretierenden Bauteile gelöst werden. Insofern gelingt es, die Gabel 13, den vorderen und hinteren Hauptrahmen 7, 8 und die Schwinge 17 auf ebener Unterlage in einer Linie hintereinander auszurichten.

Damit sind nunmehr die bootstypischen Elemente des Faltbootes 38 zu kombinieren. Das heißt, es werden zunächst Bug- und Hecksteven 35, 34, bestehend aus zwei Teilen, zu ihrer definierten Länge zusammengesteckt und mit einem ersten und letzten Spant 27, 22 bestückt. Über Ausnehmungen, jeweils am Ende von Bug- und Hecksteven 35, 34, werden im Querschnitt rechteckige Spanngurte 28, 29 gehalten und an den Spanten 22, 27 und 23 bis 26, die dazwischen positioniert sind, entlanggeführt.

Bevor diese Anordnung durch die Einstiegsöffnung mit einem Süllrand 39 der Bootshaut 37 eingebracht wird, werden in die Bootshaut 37 die aus mehreren Teilen zusammensteckbaren Kielsenten 31 eingelegt, die in Beschlaghülsen 32, 33 an Bug- und Hecksteven 35, 34 eingeführt sind. Die Straffung der Bootshaut 37 gelingt, in dem der knickbare und ausgebreitete Fahrradrahmen über den Süllrand 39 der Einstiegsöffnung in die Bootshaut 37 so eingelegt wird, dass die Ausfallenden einer Gabel 13 und einer Schwinge 17 in querliegende Bolzen am Bug- und Hecksteven 35, 34 eingreifen. Das Durchdrücken des Fahrradrahmens spannt somit die Bootshaut 37, wobei die Spanten 23 bis 26 formschlüssig mit dem Fahrradrahmen in Verbindung treten.

Der hintere Dämpfer 10 erhält seine nach hinten gerichtete Befestigung in der unteren Aufnahme der Schwinge 17, sodass der Fahrradrahmen insgesamt versteift ist.

Die Elemente des Gepäckträgers 18 erhalten eine seitliche Auslage um 90°, sodass sie die auf sie abgelegten Räder und ein Fahrradlenker 16 eine Profilierung der Bootshaut 37 nach außen bewirken.

Deckstäbe 30, einer vorn und zwei hinten, werden zur Stabilisierung der Bootsunterkonstruktion und Formgebung der Bootshaut 37 in Bug- und Hecksteven 35, 34 eingesetzt und in Höhe des Tretlagers 14 und an der Halterung des Gepäckträgers 18 eingeführt bzw. befestigt.

Da die Pedale des Tretlagers 14 vor dem Einsetzen des Fahrradrahmens in die Bootshaut 37 parallel gestellt werden, können daran Steuerteile für die Bootssteuerung angebracht werden.

Auf dem Bootsdeck, in der Nähe des Süllrandes 39 können Provianttaschen 36 angebracht werden.

Es ist denkbar, dass zur Überwindung kurzer Landstrecken, das Vorder- und Hinterrad aus dem Faltboot 38 entnommen werden und nach Anbringung außen am Faltboot 38 der Bootstransport nebst Gepäck bewerkstelligt wird.

Die Vorteile der Erfindung können zusammenfassend darin gesehen werden:

Die Einrichtung ist für Regionen konzipiert, in denen sich vermehrt Land- und Wassermassen begegnen. Die Kombination aus Fahrrad und Boot ermöglicht die Planung völlig neuer Reiserouten, da man jetzt Land- und Wasserstraßennetze ebenfalls flexibel kombinieren kann. Man kann nun individuell entscheiden, welche Fortbewegungsart man nutzen möchte. Der Bootsfahrer ist nicht länger an einen Flussverlauf gebunden, sondern kann den Fahrradzustand des Fahrzeuges zu Ausflügen ins Landesinnere nutzen und ggf. an einer anderen Stelle des Flusses wieder einsetzen. Die Reiserouten können ständig neu geplant werden und man braucht keine Wege mehr doppelt fahren. Trifft man als Bootsfahrer auf Hindernisse, die ein Weiterkommen verhindern, wie zum Beispiel Stromschnellen oder ausgetrocknete Flussbetten, so kann man diese auf dem Landweg umfahren. Es ist kein beschwerliches Umtragen dieser Stellen mehr nötig.

Da bei dem Fahrzeug die ursprünglichen Antriebsarten – beim Fahrrad das Treten und beim Boot das Paddeln – erhalten bleiben, kann man nun je nach Verfassung zwischen den körperlichen Beanspruchungen wechseln (Bein- oder Armbelastung).

Durch das vorgeschlagene Umbauprinzip vom Fahrrad 1 zum Faltboot 38 können Teile, Platz und Gewicht – im Gegensatz zu Einzelfahrzeugen – eingespart werden, da sich die Fahrzeuge auseinander generieren, d.h. fast alle Teile des Fahrrades 1 zum Bootsaufbau genutzt werden, was das Reisen komfortabler und den Umbau effizienter macht.

1
Fahrrad
2
Bootspacktaschen
2a
Paddelblätter
3
Reisegepäcktasche
4
Reisegepäcktasche
5
Stabtasche
6
Reisegepäcktasche
7
vorderer Hauptrahmen
8
hinterer Hauptrahmen
8a
Steuerkopf
9
vorderer Dämpfer
10
hinterer Dämpfer
11
Gabelgelenk
12
Schwinggelenk
13
Gabel
14
Tretlager
15
Zahnriemen
16
Fahrradlenker
17
Schwinge
17a
obere Dämpferbefestigung
17b
untere Dämpferbefestigung
18
Gepäckträger
19
Sitzaufnahme
20
Sitzschale
21
Sitz- und Gepäckträgerhalterung
22
Spant
23
Spant
24
Spant
25
Spant
26
Spant
27
Spant
28
Spanngurt
29
Spanngurt
30
Deckstab
31
Kielsente
32
Beschlaghülse
33
Beschlaghülse
34
Hecksteven
35
Bugsteven
36
Provianttasche
37
Bootshaut
38
Faltboot
39
Süllrand (aufpumpbar)
40
Radaufhängung


Anspruch[de]
Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes, zur Fortbewegung auf dem Lande oder zu Wasser, wobei im Falle der Ausbildung eines Fahrrades (1) ein Hauptrahmen, bestehend aus einem vorderen und hinteren Hauptrahmen (7, 8) mit einer Gabel (13) und einer Schwinge (17) mittels eines Gabelgelenkes (11) und eines Schwinggelenkes (12) verbunden ist und ein vorderer und ein hinterer Dämpfer (9, 10), letzterer ist noch an einer Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) befestigt, eine definierte Rahmenform darstellen und ein Tretlager (14) an der Gabel (13), eine Sitzaufnahme (19) mit einer Sitzschale (20) auf der Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) angebracht ist, Elemente eines Gepäckträgers (18) mit der Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) formschlüssig in Verbindung stehen und ein Vorderrad mit Antrieb über ein Ritzel in die Gabel (13) und ein Hinterrad in die Schwinge (17) eingesetzt ist sowie im Falle der Ausbildung eines Faltbootes (38) der vordere und hintere Hauptrahmen (7, 8) mit der Gabel (13) und der Schwinge (17), bei Lösung der vorderen und hinteren Dämpfer (9, 10) und einem Ausbau der Räder, in horizontaler Streckung vorliegen und in eine flexible Bootshaut (37) eingeführt sind und dort den Kiel im Mittelrumpfbereich ersetzt, wobei die Bootshaut (37) mittels eines Bug- und Heckstevens (35, 34), Kielsenten (31), Deckstäben (30), Spanngurten (28, 29) und Spanten (22 bis 27) gespannt ist sowie das Tretlager (14) mit Steuerseilen versehen und als Steuerbock eingesetzt und damit die Bedienung eines Steuerruders gegeben ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) zwei parallel nach hinten weisende Aufnahmen besitzt, in die je ein Element eines Gepäckträgers (18) in horizontaler oder vertikaler Position eingeführt- und arretiert ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Schwinge (17) übereinander in unterschiedlicher Höhe Aufnahmen zur Befestigung des hinteren Dämpfers (10) aufweist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der vordere Hauptrahmen (7) über einen Steuerkopf (8a) mittels eines Fahrradlenkers (16) seitlich definiert schwenkbar ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Sitzschale (20) zweigeteilt ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der hintere Hauptrahmen (8), die Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) und die Elemente des Gepäckträgers (18) An- und Auflageflächen für eine Bootspacktasche (2), Reisegepäcktaschen (3, 4, 6) und Stabtaschen (5) bilden. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Tretlager (14) und das Ritzel im Vorderrad als ein Zahnriemenantrieb ausgebildet ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass die Pedalarme in Parallelstellung eingerichtet sind, wobei an ihnen Steuerseile befestigt sind und im wechselseitigen Pedaldruck, beim Einsatz im Faltboot (38), ein Steuerruder bedient wird. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Teile des Fahrradrahmens, wie vorderer und hinterer Hauptrahmen (7, 8), Gabel (13), Schwinge (17) und Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21), durch eine Einstiegsöffnung mit einem aufblasbaren Süllrand (39) eingebracht, etwa mittig innerhalb einer Bootshaut (37) positioniert sind und somit die Bootsunterkonstruktion vervollständigen und mittels eines arretierbaren Gabelgelenkes (11) und der Befestigung des hinteren Dämpfers (10) an einer tieferen zweiten Aufnahme der Schwinge (17) versteift sind. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die jeweils nach vorn und hinten weisenden Enden der Gabel (13) und der Schwinge (17) querliegende Bolzen erfassen, an welche jeweils der Bug- und der Hecksteven (35, 34) angreift. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1 und 10, gekennzeichnet dadurch, dass am Bug- und Hecksteven (35, 34) Ausnehmungen und Beschlaghülsen (32, 33) vorhanden sind, wobei die Ausnehmungen Spanngurte (28, 29) aufnehmen und die Beschlaghülsen (32, 33) die Arretierung von Deckstäben (30) und Kielsenten (31) an deren einem Ende bewirken, wobei die Deckstäbe (30) etwa in Höhe des Tretlagers (14) bzw. an der Sitz- und Gepäckträgerhalterung (21) über einen Spant (24) befestigt sind. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Straffung der Bootshaut (37) und damit die äußere Form des Faltbootes (38) neben den Bootsbauelementen Bug- und Hecksteven (35, 34), Deckstäben (30), Kielsenten (31) und Spanngurten (28, 29) zusätzlich durch die Elemente des Gepäckträgers (18) und den darauf fest aufgelegten Rädern (Vorderrad, Hinterrad) sowie mittels des Fahrradlenkers (16) in der Funktion eines zusätzlichen Spantes bewirkt ist. Einrichtung, bestehend aus Elementen eines Fahrrades und eines Faltbootes nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass ein Bootstransport über Land nach Montage von Vorder- und Hinterrad an der Radaufhängung an der Seite des Faltbootes (38) gegeben ist.






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