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Dokumentenidentifikation DE202006003566U1 23.08.2007
Titel Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, z.B. einer Waage auf einen Boden
Anmelder Haug, Ernst, 71069 Sindelfingen, DE;
Grosse, Michael, 71069 Sindelfingen, DE
DE-Aktenzeichen 202006003566
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.08.2007
Registration date 19.07.2007
Application date from patent application 07.03.2006
IPC-Hauptklasse G01G 21/28(2006.01)A, F, I, 20060307, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G12B 5/00(2006.01)A, L, I, 20060307, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, eine Vorrichtung zur Absenkung einer Waage auf dem Fußboden, Aktenzeichen 201 02 012 2

Diese beinhalten eine lineare Absenkung der Waage auf den Boden. Des Weiteren das Bedienen einer Kraft. Weiterhin ist eine Arretierung der Endstellungen nicht gegeben. Ein Absetzen der Waage wird durch das Gleiten auf dem Boden zum Beispiel Fliesenfugen bzw. Textilboden behindert und die erforderliche Ausfahrlänge hierdurch nicht erreicht. Ein Niveauausgleich bei schräg abfallendem Fußboden ist nicht gegeben.

Diese Probleme werden durch die im Schutzanspruch 1 und 2 und 6 aufgeführten Merkmale vermindert. Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der bisherig rein horizontale Ausfahrvorgang durch eine bogenförmige Absetzkurve ersetzt werden konnte. Diese Absetzkurve welche die Vorteile der horizontalen Ausfahrbewegung mit der Schwerkraft koppelt, ist bis auf grobe Unwegsamkeiten von der Beschaffenheit des Bodens unabhängig, da sowohl die vertikale als auch die horizontale Bewegung erst an ihrem maximalen Auszugspunkt den Boden berührt.

Durch die Befestigung des Trägers an der Ausfahrvorrichtung wird insbesondere ein Niveauausgleich geschaffen, da sich der Träger nun dem Untergrund bestmöglich anpassen kann.

Die federgestützte Versenkvorrichtung konnte gegenüber der alten Erfindung eine Krafteinwirkung auf die Lagerung auf das Eigengewicht reduziert werden und somit eine deutlich leichtere Bauart ermöglichen.

Die neu hinzugekommene Arretierung durch ein handelsübliches Push-Push Element verleiht der Erfindung zusätzlichen Komfort und eine Sicherheit des Benutzers.

Stand der Technik

In den Ausführungen mit dem Aktenzeichen 20102012.2 sind Führungen einer ausziehbaren Waage dargestellt. Der Nachteil der bisherigen Ausführungen in einer linearen, vertikalen Ausfahrbarkeit, welche gleitend auf den Fußboden absetzt ist, dass diese durch Textilbeläge oder Fliesenfugen abbremsbar sind.

Somit kann eine notwendige Ausfahrlänge und somit die einwandfreie Bedienung der Vorrichtung nicht garantiert werden.

Zusätzlich kann es durch eine Schrägstellung der Waage während der Benutzung dazu kommen, dass hohe Kräfte schräg auf die Schienen wirken, sobald die Vorrichtung nur zum Teil auf einem Hindernis (z.B. Teppich) steht. Hierdurch werden sowohl die Schienen als auch der Schrankboden unter Umständen sehr stark belastet.

Weiter muss das oben genannte System federunterstützt ausgefahren werden.

Vorteil der jetzigen Lösung

Dieses Problem wird mit den in den Schutzansprüchen 1 und 2 aufgeführten Merkmalen wie Schrägführung mit vertikaler Absetzung der Waage durch kugelgelagerte und somit leicht gleitende Teleskopschienen in Form der bogenförmigen Absenkbewegung gelöst. Des Weiteren ist die Absenkbewegung nun nicht mehr federgestützt, sondern durch die vertikale Schräglage durch die Schwerkraft initiert.

Für die Ruhestellung der Waage sorgen nun Arretierelemente, welche die Vorrichtung in der eingefahrenen Position halten.

Durch die nun doppelt gelagerten Teleskopschienen kann die für die einwandfreie Bedienung der Vorrichtung nötige Ausfahrlänge garantiert werden.

Weiterhin wurde durch die in 2 federgelagerte Aufhängung erreicht, dass während des Ausfahrens keine Kräfte auf die Schienen und der Basis der Lagerung einwirken, so dass hierdurch eine Materialschonung erreicht wird und kostensparendere Schienen eingebaut werden können.

Es folgt die Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichungen nach Aufbau und Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.

  • 1. Eine Teleskopschienenführung ermöglicht durch eine Schrägführung das Abrollen einer Aufnahme für eine Waage
  • 2. Es ist durch die vorgestellte Technik sowohl eine lineare als auch eine bogenförmige Absenkbewegung möglich
  • 3. Die selbstlaufende Abrollbewegung wird durch das Eigengewicht und die Schräglage der Laufschienen erreicht.
  • 4. Es besteht ein Einklemmschutz durch die drehbare Anlenkung der Waage welche im Falle eines Einklemmens den Nieveauausgleich nicht herbeiführt.
  • 5. Ausfahrbedienung durch Antippen der Waage. Das Einfahren erfolgt durch eine Schubbewegung welche durch einen Fuß ausgeführt wird.

Erläuterungen zum Ausführungsbeispiel

Es zeigen:

1
Führungsschienen
2
Träger
3
Drehbare Lagerung
4
Lenkhebel
5
Lagerpunkt
6
Federelemente
7
Schräglage
8
Querverbindung


Anspruch[de]
Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (1) an einem Träger (2) drehbar gelagert sind (3) (2) Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass an dem Träger (9) ein Hebel (4) drehbar gelagert ist (5) (2) Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (6) am Hebel (4) zu Träger (2) und Aufnahme (9) angelenkt sind (2). Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (1) in horizontaler Schräglage (7) drehbar angeordnet sind. Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass eine Querverbindung (8) zwischen den Führungsschienen angeordnet ist (1). Führung zur Aufnahme einer schwenkbaren und absenkbaren Vorrichtung, zum Beispiel auf einen Boden dadurch gekennzeichnet, dass die Absenkkurve auf einen Boden federreguliert ist. (3)






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